DE211414C - - Google Patents
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- DE211414C DE211414C DENDAT211414D DE211414DA DE211414C DE 211414 C DE211414 C DE 211414C DE NDAT211414 D DENDAT211414 D DE NDAT211414D DE 211414D A DE211414D A DE 211414DA DE 211414 C DE211414 C DE 211414C
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- steam
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/02—Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
- F22B37/26—Steam-separating arrangements
- F22B37/30—Steam-separating arrangements using impingement against baffle separators
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/02—Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
- F22B37/26—Steam-separating arrangements
- F22B37/28—Steam-separating arrangements involving reversal of direction of flow
- F22B37/283—Steam-separating arrangements involving reversal of direction of flow specially adapted for boiler drums
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- KLASSE 13 ^. GRUPPE
ETlENNE LAGOSSE in POISSY, Frankr.
Vorrichtung zum Trocknen von Dampf. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1907 ab.
Die Erfindung bezweckt die Trocknung des Dampfes durch Verdichtung der Wasserblasen,
indem die Dampfströme aufeinandertreffen und an diesen Stellen Strahlen oder Schichten
mit zunehmender Dichtigkeit bilden, bis Wassertröpfchen entstehen, die in den Kessel
zurückfließen.
Diese Trocknung des Dampfes erfolgt in Vorrichtungen, die zweckmäßig im Dampfdom
oder in Behältern untergebracht sind, die trichterförmig ausgebauchte Rohre oder
Scheidewände mit trogartigen Ausbiegungen besitzen, in1 denen sich die Dampfströme
treffen, sich reiben und so die Verdichtung der Wasserblasen in den dichter werdenden
Mittelschichten herbeiführen, bis schließlich Wassertröpfchen entstehen, die in den Dampfkessel
zurückkehren.
Die Erfindung. ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar
zeigt:
Fig. ι einen Schnitt durch einen zylindrischen senkrecht stehenden Dampfdom und
Fig. 2 einen Schnitt senkrecht zur Achse eines zylindrischen wagerecht liegenden Dampfdomes.
Fig. 2 einen Schnitt senkrecht zur Achse eines zylindrischen wagerecht liegenden Dampfdomes.
In Fig. ι ist 1 der Dampfkessel und 2 der
senkrechte Zylinder des Dampfdomes, der von einem eventuell abnehmbaren Deckel 3 bedeckt
wird. Im Innern des Domes ist gleichachsig zu diesem ein zylindrischer Behälter 4
angeordnet, der von dem Zylinder 2 aus durch Schienen 5 oder auf irgendwelche andere Weise
getragen wird. Im Boden 6 dieses Behälters ist ein Rohr 7 angeordnet, welches mit dem
Kessel 1 in Verbindung steht und in das Wasser des letzteren eintaucht. Der Wasserspiegel
ist durch die Linie 8 bezeichnet. Der Deckel 9 des Behälters 4 trägt in der Mitte
ein Rohr 10, welches . bei 11 ausgebaucht ist.
Dieses Rohr 10 nimmt einen Trichter 12 auf, der in ein Rohr 13 ausmündet und welcher
durch Stützen 14 getragen wird. Der Behälter 4 besitzt zwei Kammern 15 und 16, die
gegeneinander durch ein' gelochtes Blech 17 getrennt sind, welch letzteres den Durchgang
des Dampfes gleichmäßig verteilt. Die ringförmige Kammer 16 steht mit dem Dampfableitungsrohr
18 durch den Stutzen 19 in Verbindung. Der Umlauf und die Trocknung
des Dampfes geschieht auf folgende Weise: Bei Dampfentnahme gelangt der aufsteigende
Dampf auf dem durch Pfeile bezeichneten Wege zunächst in den ringförmigen Raum
zwischen den Zylindern 2 und 4 des Dampfdomes, um nach dem oberen Teil des letzteren
zu fließen und hier von allen Seiten gleichmäßig nach der Mitte zuzuströmen, um in das Innere des Rohres 10 zu gelangen. Da
sich bei dieser Bewegung die Dampfströme aneinander reiben und gegeneinander stoßen,
so verringern sich die Wasserblasen, und es bilden sich in der Mitte Wassertröpfchen, die
sich mehr und mehr vergrößern und sich infolge ihres Gewichts vom Dampf trennen und
in den Trichter 12 fallen, während der leichtere Dampf um den Trichter herumfließt,
d. h. durch die Ausbauchung 11 des Rohres 10 geht.
Durch das Rohr 13 geht also ein Strahl, der bereits große Dichtigkeit besitzt und der
von neuem mit dem Dampf in Berührung
kommt, der aus der Ausbauchung ii des Rohres io herausströmt. Die Reibung tritt
also unterhalb des Trichters 12 im unteren Teil des Rohres 10 von neuem ein und vergrößert
noch die Verdichtung der Wassertröpfchen, welche schließlich in die Kammer 15 und auf den Boden 6 des Behälters gelangen,
um durch das Rohr 7 nach dem Kessel zurückzukehren. Der getrocknete Dampf dagegen
steigt, nachdem er das Rohr 10 verlassen hat, in der Kammer 15 von neuem
nach oben und fließt gleichmäßig durch die Öffnungen des gelochten Bleches 17, um in
die Ringkammer 16 zu gelangen und von hier aus durch den Ansatz 19 und das Rohr
18 an die Dampfverbrauchsstelle zu gelangen.
In Fig. 2 trägt der Kessel 20 durch einen
Rohransatz 21 den Dampfdom 22, der hier aber die Form eines wagerecht liegenden Zylinders
besitzt. Im Innern dieses Domes liegt gleichachsig ein zylindrischer Behälter 23, der
durch Schienen 24 oder auf andere Weise vom Dampfdom 22 getragen wird. Dieser Behälter
23 besitzt am Boden ein oder mehrere Rohre 25, die mit dem Kessel 20 in Verbindung
stehen und in das Wasser eintauchen, dessen Niveau durch die Linie 26 bezeichnet
ist. Der obere offene Teil des Behälters 23 trägt auf jeder Seite eine Scheidewand 27,
die bei 28 trogförmig ausgebaucht ist. Zwischen den beiden Scheidewänden 27 ist ein
Trog 29 angeordnet, der in eine Rinne oder in einen Schlitz 30 ausmündet und durch
Stützen 31 getragen wird. Der Behälter 23 besitzt zwei Kammern 32, 33, von welchen
die obere Kammer 32 oberhalb eines gelochten Bleches 34 sich befindet und mit dem
Dampfabflußrohr 35 in Verbindung steht.
Die. Strömung und die Trocknung des Dampfes erfolgt ebenso wie in der vorher beschriebenen Vorrichtung auf folgende Weise: Der vom Kessel aufsteigende Dampf bewegt sich in Richtung der eingezeichneten Pfeile und 'gelangt zunächst in den Raum zwischen dem Dom 22 und dem zylindrischen Behälter 23, fließt in den oberen Teil des Dampfdomes, dringt von beiden Seiten ineinander ein und fließt in den von den Scheidewänden 27 abgeteilten Raum. Die beiden Dampfströme stoßen hier also in einer senkrechten Ebene zusammen und reiben sich und passieren in der Mitte und seitlich zum Trog 29 diesen Raum. Die verdichteten Teile treten durch den Längsschlitz 30 aus. Der leichtere Dampf dagegen durchströmt den von den Scheidewänden 27 eingeschlossenen Raum außerhalb des Troges 29, wobei er die Ausbauchungen 28 passiert. Die dadurch gebildeten beiden Dampfströme treffen somit im unteren Teil des von den Scheidewänden 27 eingeschlossenen Raumes auf die durch den Schlitz 30 austretenden dichteren Schichten von neuem auf, eine weitere Reibung und weitere Verdichtung der Wasserbläschen und Wassertröpfchen tritt ein, welche schließlich in die Kammer 33 fallen und vom Boden des Behälters 23 durch das Rohr 25 in den Kessel zurückkehren.. Der getrocknete Dampf dagegen steigt in der Kammer 33 wieder nach oben und gelangt durch die Löcher des gelochten Bleches 34 in die Kammer 32, um hier durch die Leitungen 35 der Dampfverbrauchsstelle zugeführt zu werden.
Die. Strömung und die Trocknung des Dampfes erfolgt ebenso wie in der vorher beschriebenen Vorrichtung auf folgende Weise: Der vom Kessel aufsteigende Dampf bewegt sich in Richtung der eingezeichneten Pfeile und 'gelangt zunächst in den Raum zwischen dem Dom 22 und dem zylindrischen Behälter 23, fließt in den oberen Teil des Dampfdomes, dringt von beiden Seiten ineinander ein und fließt in den von den Scheidewänden 27 abgeteilten Raum. Die beiden Dampfströme stoßen hier also in einer senkrechten Ebene zusammen und reiben sich und passieren in der Mitte und seitlich zum Trog 29 diesen Raum. Die verdichteten Teile treten durch den Längsschlitz 30 aus. Der leichtere Dampf dagegen durchströmt den von den Scheidewänden 27 eingeschlossenen Raum außerhalb des Troges 29, wobei er die Ausbauchungen 28 passiert. Die dadurch gebildeten beiden Dampfströme treffen somit im unteren Teil des von den Scheidewänden 27 eingeschlossenen Raumes auf die durch den Schlitz 30 austretenden dichteren Schichten von neuem auf, eine weitere Reibung und weitere Verdichtung der Wasserbläschen und Wassertröpfchen tritt ein, welche schließlich in die Kammer 33 fallen und vom Boden des Behälters 23 durch das Rohr 25 in den Kessel zurückkehren.. Der getrocknete Dampf dagegen steigt in der Kammer 33 wieder nach oben und gelangt durch die Löcher des gelochten Bleches 34 in die Kammer 32, um hier durch die Leitungen 35 der Dampfverbrauchsstelle zugeführt zu werden.
In bestimmten Fällen kann man in demselben zentralen Rohr zwei oder drei Trichter
oder zwischen den Scheidewänden zwei oder drei Tröge übereinander anordnen, um die
Verdichtung der Wasserbläschen zu erhöhen und so Vorrichtungen schaffen, die einen doppelten
oder dreifachen Effekt zur Folge haben. In gleicher Weise kann man in demselben Behälter auch zwei oder eine große Anzahl
von Rohren mit Trichtern oder Scheidewände mit Trögen vorsehen, um einen erhöhten Effekt
zu erreichen. '
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Trocknen von Dampf, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mittelachse eines Behälters (4) ein mit einer oder mehreren Ausbauchungen (11) ausgestattetes Rohr (10) angeordnet ist • und in den Ausbauchungen (11) Trichter (12) vorgesehen sind.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anstatt der Rohre und Trichter im Dampfdom Scheidewände (27) mit Ausbauchungen (28) und geschlitzte Sammler (29) angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211414C true DE211414C (de) |
Family
ID=473231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211414D Active DE211414C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211414C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080928B (de) * | 1952-12-08 | 1960-04-28 | Koppers Gmbh Heinrich | Bunkeranordnung fuer stau? Gut, insbesondere Brennstaub |
| US4454849A (en) * | 1981-05-22 | 1984-06-19 | Nippon Soken, Inc. | Canister for internal combustion engine |
-
0
- DE DENDAT211414D patent/DE211414C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080928B (de) * | 1952-12-08 | 1960-04-28 | Koppers Gmbh Heinrich | Bunkeranordnung fuer stau? Gut, insbesondere Brennstaub |
| US4454849A (en) * | 1981-05-22 | 1984-06-19 | Nippon Soken, Inc. | Canister for internal combustion engine |
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