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DE1111599B - Misch- und Knetvorrichtung mit diskontinuierlicher Arbeitsweise fuer plastische Massen - Google Patents

Misch- und Knetvorrichtung mit diskontinuierlicher Arbeitsweise fuer plastische Massen

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Publication number
DE1111599B
DE1111599B DEK35004A DEK0035004A DE1111599B DE 1111599 B DE1111599 B DE 1111599B DE K35004 A DEK35004 A DE K35004A DE K0035004 A DEK0035004 A DE K0035004A DE 1111599 B DE1111599 B DE 1111599B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixing
kneading device
mixing chamber
shaft
screw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK35004A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Ellermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krauss Maffei AG filed Critical Krauss Maffei AG
Priority to DEK35004A priority Critical patent/DE1111599B/de
Publication of DE1111599B publication Critical patent/DE1111599B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B7/00Mixing; Kneading
    • B29B7/02Mixing; Kneading non-continuous, with mechanical mixing or kneading devices, i.e. batch type
    • B29B7/06Mixing; Kneading non-continuous, with mechanical mixing or kneading devices, i.e. batch type with movable mixing or kneading devices
    • B29B7/10Mixing; Kneading non-continuous, with mechanical mixing or kneading devices, i.e. batch type with movable mixing or kneading devices rotary
    • B29B7/18Mixing; Kneading non-continuous, with mechanical mixing or kneading devices, i.e. batch type with movable mixing or kneading devices rotary with more than one shaft
    • B29B7/183Mixing; Kneading non-continuous, with mechanical mixing or kneading devices, i.e. batch type with movable mixing or kneading devices rotary with more than one shaft having a casing closely surrounding the rotors, e.g. of Banbury type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/10Maintenance of mixers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

  • Misch- und Knetvorrichtung mit diskontinuierlicher Arbeitsweise für plastische Massen Die Erfindung betrifft eine Misch- und Knetvorrichtung mit diskontinuierlicher Arbeitsweise für plastische Massen, insbesondere für Kautschuk und thermoplastische Kunststoffe, bestehend aus mindestens einer angetriebenen, mit einem Mischflügel versehenen waagerechten Welle in einer geschlossenen, mindestens eine Einfüllöffnung aufweisenden und entleerbaren Mischkammer.
  • Bei diesen bekannten Misch- und Knetvorrichtungen sind üblicherweise zwei zweifach gelagerte Wellen mit je einem Mischflügel vorgesehen, die beide ineinander arbeiten. Die Mischkammer ist unten mit einer oder mehreren Verschlußschiebern oder Klappen versehen, die zum Entleeren der gekneteten Masse dienen. Das Zuführen der Masse erfolgt mittels eines im Einfüllschacht vorgesehenen hydraulisch oder pneumatisch bewegten Preßstempels, der die Masse in der Mischkammer unter Druck hält, wodurch auch eine Erhöhung der Mischwirkung in der Zeiteinheit eintritt. Jedes Lager der Wellen ist gegenüber der Mischkammer durch eine Stopfbüchse abgedichtet. Bei diesen bekannten Misch- und Knetvorrichtungen ergibt sich, daß zwar der größte Teil einer eingebrachten Charge von plastischer Masse homogen durchgemischt und ausgebracht wird, daß aber eine gewisse Menge durch die Spalte der Stopfbüchsen, des Verschlußschiebers und zwischen dem Preßstempel und den Wänden des Füllschachtes infolge des hohen Druckes in der Mischkammer nach außen gepreßt wird, so daß sich das Ausbringen je Charge um diese Menge vermindert. Eine Kontrolle der restlosen Entleerung der Mischkammer ist wegen des unten angeordneten Verschlußschiebers nur schlecht möglich. Außerdem fällt beim Zurückziehen des Preßstempels die zwischen diesem und den Wänden des Füllschachtes hindurchgepreßte und nur schlecht gemischte Masse in die gut gemischte Masse hinein und verursacht Mängel im Endprodukt.
  • Eine wesentliche Verbesserung ist durch eine Misch-und Knetvorrichtung nach einem älteren Vorschlag erzielt worden, deren Mischflügel fliegend angeordnet und deren Mischkammer an einer Stirnwand geöffnet wird. Damit ist eine gute Kontrolle des Entleerens gegeben. Ein Verschlußschieber mit seinem eine Leckstelle bildenden Spalt sowie zwei Stopfbüchsen entfallen. Es sind aber immerhin noch zwei Stopfbüchsen und der Füllschacht mit seinem unter hohem Druck stehenden Preßstempel vorhanden. Auch hier besteht noch die Gefahr, daß unvermischte Massenester in die gut homogenisierte Masse fallen. Auch ist ein volles Ausbringen der eingebrachten Masse einer Charge nicht möglich.
  • Demgegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die Misch- und Knetvorrichtung nach der eingangs erwähnten Gattung so zu verbessern, daß die Masse jeder Charge in ihrer Gesamtheit homogen durchmischt und in kürzester Zeit verlustlos aus der Mischkammer entleerbar ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß jede Welle an den Stirnenden ihres Mischflügels mit einem die Mischkammer abschließenden zylindrischen Teil versehen ist, dessen Außendurchmesser einen dem zugeordneten Innenmantel der Mischkammer entsprechenden Durchmesser aufweist, und daß die Mischkammer und jede Welle eine gegenseitige axiale Verschiebbarkeit mindestens von der Länge der Mischflügel aufweisen.
  • Es ist zwar bei einer kontinuierlich arbeitenden Misch- und Knetvorrichtung, bestehend aus einer in einem Gehäuse angeordneten Schnecke, bekannt, die Schnecke periodisch im Gehäuse geringfügig axial zu verschieben, um durch Rückführen der Masse in den Arbeitsgang eine bessere Misch- und Knetwirkung zu erzielen. Die Schnecke verbleibt dabei jedoch stets im Gehäuse, so daß eine Lösung der Erfindungsaufgabe weder geoffenbart noch nahegelegt wird.
  • Durch die vorgeschlagenen sowie die weiteren in den Unteransprüchen gekennzeichneten Maßnahmen wird indessen nicht nur eine vorteilhafte Lösung der Erfindungsaufgabe erzielt. Da zum Entleeren der Mischkammer die Mischflügel aus der Mischkammer herausgezogen bzw. diese von den Mischflügeln abgezogen wird, ist eine außerordentlich rasche und gut zu überwachende restlose Entleerung gewährleistet, insbesondere dann, wenn der an den Innenmantel der Mischkammer angepaßte zylindrische Teil der Welle aus einem Ringbund besteht. Eine eventuell notwendig werdende Reinigung der Misch- und Knetvorrichtung ist im auseinandergezogenen Zustand ohne jede Schwierigkeit möglich. Wenn mindestens auf einer Seite der Mischflügel der Ringbund als eine die Masse zum Mischflügel hin fördernde Preßschnecke ausgebildet und der die Mischkammer abschließende zylindrische Teil am äußeren Ende der Mischschnecke als zylindrische Platte angeordnet ist, erfolgt das Zuführen der Masse kontinuierlich, so daß eine weitere Verkürzung der Mischzeit erzielt wird, da diese nicht durch Heben des Preßstempels unterbrochen wird.
  • Schließlich gelingt es durch scharfkantige Ausbildung der Preßschnecke und gegebenenfalls durch Vorschalten einer Preßvorrichtung, deren Druck wesentlich geringer sein kann als der des Preßstempels der üblichen Misch- und Knetvorrichtungen, auch Kautschukballen und -felle anstandslos zu verarbeiten. Der Erfindungsgegenstand gewährleistet somit nicht nur ein vollständiges Ausbringen und Homogenisieren der je Charge eingebrachten Masse, sondern auch eine noch raschere Arbeitsfolge und eine universellere Verwendbarkeit der Misch- und Knetvorrichtung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigen Abb. 1 und 2 in einem lotrechten Längsschnitt eine Misch- und Knetvorrichtung mit zwei Einfüllöffnungen, doppelseitiger Lagerung jeder Welle und einer einteiligen verschiebbaren Mischkammer, wobei Abb. 1 die Betriebs- bzw. Mischstellung und Abb. 2 die Entleerungsstellung ist, Abb. 3 bis 5 jeweils einen Querschnitt durch die Misch- und Knetvorrichtung nach Abb. 1 längs der Linien III-III, IV-IV und V-V in Abb. 1 bei ineinandergreifenden Preßschnecken und Mischflügeln, Abb. 6 einen waagerechten Längsschnitt durch zwei benachbarte Ringbunde zweier Wellen bei ineinandergreifenden Preßschnecken und Mischflügeln längs der Linie VI-VI in Abb. 3, Abb. 7 und 8 jeweils einen Querschnitt durch die Misch- und Knetvorrichtung längs der Linie VII-VII und VIII-VIII in Abb. 1 bei einander berührenden Preßschnecken und Mischflügeln und Abb. 9 einen waagerechten Längsschnitt hierzu durch zwei benachbarte Ringbunde längs der Linie IX-IX in Abb. 1, Abb. 10 eine Misch- und Knetvorrichtung mit fliegend gelagertem Mischflügel und axial verschiebbarer Mischkammer in Betriebsstellung, Abb. 11 eine Misch- und Knetvorrichtung mit doppelseitig gelagerten Wellen und einer in der Quermittelebene geteilten axial verschiebbaren Mischkammer ebenfalls in Betriebsstellung und Abb. 12 eine Misch- und Knetvorrichtung mit feststehender Mischkammer und axial verschiebbaren, die Mischflügel aufnehmenden Wellen in der Entleerungsstellung.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel einer Misch- und Knetvorrichtung nach den Abb. 1 bis 9 sind, wie bei Misch- und Knetvorrichtungen üblich, zwei waagerecht angeordnete parallele und etwa in gleicher Höhe angeordnete Wellen 1 vorgesehen, von denen jede mit einem Mischfiügel 2 versehen ist. Die Mischflügel 2 sind gleich lang ausgebildet und greifen beim Mischen ineinander, d. h., ihre Kopfkreise überschneiden sich (Abb. 3 bis 6), oder sie berühren sich (Abb. 7 bis 9).
  • Vorteilhaft sind die Mischflügel 2 symmetrisch zu ihrer Quermittelebene v schraubenförmig gewunden, so daß die Masse zur Quermittelebene y gefördert wird. Jede Welle 1 ist mittels zweier voneinander im Abstand befindlicher Lager 3 und 4, die als Gleit- oder Wälzlager ausgeführt sein können, gelagert. Ein Lager 3 jeder Welle 1 ist dabei, wie bekannt, im Getriebegehäuse 5 angeordnet, das mit dem Maschinengestell 6 fest verbunden ist. Vor und hinter jedem Mischflügel 2 ist jede Welle 1 mit einem Ringbund 7 versehen, dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des zugeordneten Teiles des Innenmantels der die Mischflügel 2 umschließenden Mischkammer 8 entspricht. Die beiden Ringbunde 7 sind unter sich gleichartig abgebildet und weisen bis auf eine zylindrische geschlossene, jeweils eine Stirnwand der Mischkammer 8 bildende Platte 9 eine zum Mischflügel 2 hin fördernde Preßschnecke 10 auf. Die Ringbunde 7 mit ihren Preßschnecken 10 und die Mischflügel 2 weisen vorteilhaft gleichen Durchmesser, d. h. einen gemeinsamen Außenmantel auf. Notwendig ist auf jeden Fall, daß der Durchmesser der Mischflügel 2 nicht größer als der der Ringbunde 7 ist.
  • Die Mischkammer 8 weist zwei Einfüllöffnungen 11 für die zu homogenisierenden plastischen Massen, z. B. Kautschuk oder thermoplastische Kunststoffe, wie Polyvinylchlorid, Polyäthylen, auf, deren jede in Schließstellung bzw. Mischstellung der Mischkammer 8 auf den Außenmantel zweier gleichsinnig fördernder und benachbarter Preßschnecken 10 der beiden Wellen 1 mündet, so daß die jeder Einfüllöffnung 11 zugeführte Masse in den Mischraum 12 zwischen den Mischflügeln 2 und der Mischkammer 8 mit Druck eingepreßt wird. Die Länge jeder Preßschnecke 1!S) entspricht dabei mindestens der axialen Länge der zugeordneten Einfüllöffnung 11. Die beiden jeweils zusammenarbeitenden Preßschnecken 10 zweier Wellen 1 können mit ihren Schneckengängen ineinandergreifen (Abb. 3, 4 und 6) oder sich nur mit ihren Schneckengängen (Abb. 7 und 9) berühren. Das Ineinandergreifen der Preßschnecken 10 hängt dabei davon ab, ob die Mischflügel 2 ineinandergreifen sollen (Abb. 5) oder nicht (Abb. 8). Falls die Preßschnecken 10 und entsprechend die Mischflügel 2 ineinandergreifen, ist es notwendig, daß auch die zylindrischen geschlossenen, d. h. die die Stirnwände der Mischkammer 8 bildenden Platten 9 der Ringbunde 7 ineinandergreifen. Hierzu ist die zylindrische Platte 9 eines Ringbundes 7 mit einer Ringnut 13 versehen, in die ein Ringflansch 14 der zylindrischen Platte 9 des anderen Ringbundes 7 eingreift. Der Außendurchmesser des Ringflansches 14 entspricht dabei dem Innendurchmesser der zugeordneten Bohrung der Mischkammer 8.
  • Die Länge der Mischkammer 8 entspricht mindestens dem Abstand der dem jeweiligen Lager 3 bzw. 4 zugewandten äußeren Stirnflächen der Ringbunde 7. Die Mischkammer 8 ist auf dem dem Getriebegehäuse 5 abgewandten Teil der Welle 1 mittels eines kurzen Lagers 15 geführt und ist in Richtung zum freien Lager 4 der Welle 1 axial mindestens um die Länge eines Ringbundes 7 und eines Mischflügels 2 verschiebbar. Zur Führung der Mischkammer 8 können dabei neben den Lagern 15 noch die Ringbunde 7 dienen, sofern nicht besondere, in der Zeichnung nicht dargestellte Gleit- oder Rollenführungen für die Mischkammer 8 vorgesehen sind. Das Verschieben der Mischkammer 8 kann durch einen oder mehrere hydraulische oder pneumatische Arbeitszylinder 16 oder aber mechanisch oder elektrisch erfolgen.
  • Die Wirkungsweise der Misch- und Knetvorrichtung ist wie folgt: Der in der Zeichnung nicht dargestellte Antriebsmotor wird eingeschaltet und treibt über das im Getriebegehäuse 5 gelagerte Getriebe die beiden Wellen 1 an. Die beiden Wellen 1 mit ihren Mischflügeln 2 drehen sich je nach Bau- und Arbeitsweise der Misch-und Knetvorrichtung zueinander gleichsinnig oder entgegengesetzt. Die dem Fassungsvermögen des Mischraumes 12 entsprechende Masse, also eine Charge, wird den beiden Einfüllöffnungen 11 und damit den Preßschnecken 10 zugeführt. Die Preßschnecken 10 erfassen die Masse und fördern sie in den Mischraum 12 in den Bereich der Mischflügel 2, welche die Masse unter Druck homogenisieren. Ist der Misch- und Knetvorgang beendet, so wird mittels des Arbeitszylinders 16 die Mischkammer 8 bei noch laufenden Mischflügeln 2 zurückgezogen, und die gesamte homogenisierte Charge fällt ohne Rückstände in einen unterhalb der Mischflügel 2 vorgesehenen Behälter 17. Nach dem Entleeren wird die Mischkammer 8 wieder auf die Ringbunde7 und die Mischflügel 2 geschoben, und eine neue Charge kann verarbeitet werden. Ein Abschalten der Misch- und Knetvorrichtung ist zwischen zwei Chargen nicht notwendig.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. 1 bis 9 sind zwei parallele Wellen 1 mit je einem Mischflügel 2 vorgesehen. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, an Stelle zweier Wellen 1 nur eine einzige Welle 1 bzw. mehr als zwei parallele Wellen 1 mit Mischflügeln 2 vorzusehen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Abb. 10 ist beispielsweise nur eine einzige mittels zweier in der Zeichnung nicht dargestellter Lager im Getriebegehäuse 5 gelagerte Welle 1 vorgesehen, die einseitig aus dem Getriebegehäuse 5 herausragt und auf dem herausragenden Ende zwei Ringbunde 7 mit einem zwischenliegenden Mischflügel 2 aufweist. Die Ausbildung der Ringbunde 7 mit Preßschnecken 10 und des Mischflügels 2 entspricht dabei grundsätzlich dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel. Die Mischkammer 8 ist an der dem Getriebegehäuse 5 abgewandten Stirnfläche geschlossen und weist nur eine auf die Preßschnecke 10a des dem Getriebegehäuse 5 zuliegenden Ringbundes 7 mündende Einfüllöffnung 11 auf. Die der Einfüllöffnung 11 zugeordnete Preßschnecke 10 a ist axial länger ausgebildet als die zweite auf dem anderen Ringbund 7 vorgesehene Preßschnecke 10 b, da erstere Preßschnecke 10a zum Fördern der Masse und letztere Preßschnecke 10 b nur als Dichtungsschnecke dient. Die Mischkammer 8 ist zum Entleeren axial durch beliebige Mittel auf dem Maschinengestell 6 verschiebbar. Dieses Ausführungsbeispiel einer Misch- und Knetvorrichtung ist vorzugsweise für kleinere Leistungen vorgesehen. Sie kann selbstverständlich auch wieder zwei- oder mehrwellig ausgeführt werden.
  • Das Ausführungsbeispiel einer Misch- und Knetvorrichtung nach Abb. 11 ist für sehr hohe Leistungen vorgesehen. Es entspricht im wesentlichen Aufbau dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. 1 bis 9.
  • Lediglich um noch kürzere Entleerungszeiten zu erzielen, ist die Mischkammer 8 in der Quermittelebene y geteilt. Jeder Mischkammerteil 8 ci und 8 b ist mit der dem zugeordneten Lager 3 bzw. 4 der Welle 1 zugewandten Stirnwand 18 auf der Welle 1 gelagert.
  • Zwischen jedem Ringbund 7 und dem benachbarten Lager 3 bzw. 4 ist ein Abstand vorgesehen, der dem Hub des zugehörigen Mischkammerteiles 8 8n bzw. 8 b, d. h. mindestens der halben axialen Länge des Mischflügels 2 entspricht. Jeder Mischkammerteil 8 a und 8 b ist im Beispielsfalle mit einem hydraulischen oder pneumatischen Arbeitszylinder 16 zum Öffnen und Schließen der Mischkammer 8 versehen.
  • Es ist nun keinesfalls notwendig, daß die Mischkammer 8 oder ihre Mischkammerteile 8 8a und 8 b gegenüber der oder den Wellen 1 verschiebbar ausgebildet sind. Ohne am Prinzip des Erfindungsgegenstandes etwas zu ändern, ist es möglich, an Stelle der Mischkammer 8 die Welle 1 oder die Wellen 1 axial verschiebbar auszubilden. Wesentlich ist lediglich, daß die Mischkammer 8 und die Wellen 1 mit ihren Mischflügeln 2 und Ringbunden 7 relativ gegeneinander axial bewegbar sind.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel einer Misch- und Knetvorrichtung nach Abb. 12 ist die Mischkammer 8 fest mit dem Maschinengestell 6 verbunden. Die Mischkammer 8 ist im Bereich ihrer geschlossenen Stirnwand mit einer Einfüllöffnung 11 versehen, der ein Einfülltrichter 19 mit einer beispielsweise hydraulisch oder pneumatisch bewegten Preßvorrichtung 20 zugeordnet ist. Die Welle 1 oder die Wellen 1 der Misch-und Knetvorrichtung sind mit je einem Mischflügel 2 zwischen zwei Ringbunden 7 versehen und etwa um die axiale Länge eines Mischflügels 2 mit Ringbunden 7 axial verschiebbar ausgebildet. Jeder Ringbund 7 ist wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen mit einer ein- oder mehrgängigen, zum Mischflügel 2 hin fördernden Preßschnecke 10 versehen Die Einfüllöffnung 11 mündet auf die antriebsseitigen Preßschnecken 10. Die Preßvorrichtung 20 ist für Misch-und Knetvorrichtungen vorgesehen, die zum Verarbeiten von Masseballen, z. B. Kautschukballen dienen, da das Einziehen zusammenhängender elastischer Masseballen mittels der Preßschnecken 10 Schwierigkeiten bereitet. Um das Fördern dieser Ballen zu erleichtern und um mit geringer Preßkraft für die Preßvorrichtung auszukommen, sind die Preßschnecken 10 mit sägezahnartigen Querschnitt aufweisenden Schneckengängen (Abb. 9) versehen, deren in Förderrichtung liegende Kante scharf ausgebildet ist und mit auswechselbaren Messern ausgerüstet sein kann. Diese Ausbildung der Preßschnecken 10, gegebenenfalls im Zusammenhang mit der Preßvorrichtung 20 in der Einfüllöffnung 11, kann selbstverständlich auch für die Misch- und Knetvorrichtungen nach den vorhergehenden Ausführungsbeispielen angewandt werden.
  • Das Verschieben der Wellen 1 mit den Mischflügeln 2 und Ringbunden 7 kann wie bei den Mischkammern 8 hydraulisch, pneumatisch, elektrisch oder rein mechanisch erfolgen. An Stelle einer pneumatisch bewegten Preßvorrichtung 20 kann in vielen Fällen auch eine Förderschnecke im Einfüllschacht vorgesehen werden.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Misch- und Knetvorrichtung mit diskontinuierlicher Arbeitsweise für plastische Massen, insbesondere für Kautschuk und thermoplastische Kunststoffe, bestehend aus mindestens einer angetriebenen, mit einem Mischflügel versehenen waagerechten Welle in einer geschlossenen, mindestens eine Einfüllöffnung aufweisenden und entleerbaren Mischkammer, dadurch gekennzeichnet, daß jede Welle (1) an den Stirnenden ihres Mischflügels (2) mit einem die Mischkammer abschließenden zylindrischen Teil versehen ist, dessen Außendurchmesser einen dem zugeordneten Innenmantel der Mischkammer (8) entsprechenden Durchmesser aufweist, und daß die Mischkammer und jede Welle eine gegenseitige axiale Verschiebbarkeit mindestens von der Länge der Mischflügel aufweisen.
  2. 2. Misch- und Knetvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der an den Innenmantel der Mischkammer (8) angepaßte zylindrische Teil der Welle aus einem Ringbund (7) besteht.
  3. 3. Misch- und Knetvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Ringbund (7) als eine die Masse zum Mischflügel (2) hin fördernde Preßschnecke (10) ausgebildet ist und der die Mischkammer abschließende zylindrische Teil am äußeren Ende der Mischschnecke als zylindrische Platte (9) angeordnet ist.
  4. 4. Misch- und Knetvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Betriebsstellung der Misch- und Knetvorrichtung über jeden Ringbund bzw. über jede Preßschnecke (ItO) eine Einfüllöffnung der Mischkammer mündet.
  5. 5. Misch- und Knetvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede mit einem Mischflügel (2) versehene Welle (1) vor und hinter dem Mischflügel in einem am Maschinengestell (6) angeordneten Lager (3, 4) gelagert ist.
  6. 6. Misch- und Knetvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einseitiger Lagerung der Welle (1) die Mischkammer (8) an der dem Getriebegehäuse abgewandten Seite geschlossen ist und ihre Einfüllöffnung (11) sich über den dem Getriebegehäuse zuliegenden Ringbund befindet (Abb. 10).
  7. 7. Misch- und Knetvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischkammer (8) in zwei entgegengesetzt koaxial bewegliche Mischkammerteile (8a, 8b) derart unterteilt ist, daß jeder Mischkammerteil auf jeder Welle (1) zwischen dem zugehörigen Ringbund (7) und dem zuliegenden Lager (3 bzw. 4) axial verschiebbar gelagert ist (Abb. 11).
  8. 8. Misch- und Knetvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Mischflügel (2) symmetrisch zu seiner Quermittelebene (y) schraubenförmig verläuft, derart, das die Masse von beiden Stirnseiten zur Quermittelebene gefördert wird.
  9. 9. Misch- und Knetvorrichtung nach einem der Ansprüche 1. bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Gänge jeder Preßschnecke (10) in Förderrichtung sägezahnartig ausgebildet ist (Abb. 9).
  10. 10. Misch- und Knetvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einfüllöffnung (11) eine die Masse auf die Preßschnecke (10) drückende Preßvorrichtung (20) zugeordnet ist (Abb. 12).
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 247704.
DEK35004A 1958-06-04 1958-06-04 Misch- und Knetvorrichtung mit diskontinuierlicher Arbeitsweise fuer plastische Massen Pending DE1111599B (de)

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