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DE1111558B - Anlage zum Aufnehmen eines von einem Giessbett od. dgl. in einer im wesentlichen waagerechten Richtung abzugebenden halbplastischen Leichtbetonkoerpers - Google Patents

Anlage zum Aufnehmen eines von einem Giessbett od. dgl. in einer im wesentlichen waagerechten Richtung abzugebenden halbplastischen Leichtbetonkoerpers

Info

Publication number
DE1111558B
DE1111558B DEI17542A DEI0017542A DE1111558B DE 1111558 B DE1111558 B DE 1111558B DE I17542 A DEI17542 A DE I17542A DE I0017542 A DEI0017542 A DE I0017542A DE 1111558 B DE1111558 B DE 1111558B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guideways
lightweight concrete
concrete body
conveyor belt
chassis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI17542A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Gustav Olsson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Internationella Siporex AB
Original Assignee
Internationella Siporex AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Internationella Siporex AB filed Critical Internationella Siporex AB
Publication of DE1111558B publication Critical patent/DE1111558B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/05Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles
    • B65G49/08Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for ceramic mouldings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

  • Anlage zum Aufnehmen eines von einem Gießbett od. dgl. in einer im wesentlichen waagerechten Richtung abzugebenden halbplastischen Leichtbetonkörpers Bekannt ist eine Anlage für die Herstellung von Leichtbetonerzeugnissen, bei der Maßnahmen getroffen werden, um einen porösen Leichtbetonkörper von sehr großen Abmessungen zuerst in einer ortsfesten Form zu gießen und bis zum Erreichen eines halbplastischen Zustandes erstarren zu lassen, woraufhin der Leichtbetonkörper aus der Form in einer im wesentlichen waagerechten Richtung entfernt wird. um unmittelbar von der Auflagefläche eines Wagens aufgenommen zu werden, mittels dessen der Leichtbetonkörper ohne weiteres Umladen zum Zwecke der Dampfihärtung zu einem Autoklav befördert werden kann. In Verbindung mit dem Entfernen des großen Leichtbetonkörpers aus der Form oder unmittelbar davor wird der Leichtbetonkörper in mehrere Blöcke, Platten od. dgl. mit solchen Abmessungen zerschnitten, daß sich bei der Herstellung von Bauwerken verwendbare Elemente ergeben, doch wird mit dem zerschnittenen Körper so hantiert, als ob er noch nicht zerteilt worden wäre, bis das Erzeugnis durch die Behandlung in dem Autoklav eine ausreichende Härte und Festigkeit erhalten hat, um der üblichen Behandlung standzuhalten, ohne beschädigt zu werden. Auf diese Weise wird für eine sehr schonende Behandlung der spröden und leicht zu beschädigenden halbplastischen Erzeugnisse gesorgt, und gleichzeitig werden bei der Anlage erheblich weniger schwere Hebe- und Umladeeinrichtungen benötigt.
  • Bei Anlagen der erwähnten Art wie auch in sämtlichen anderen Fällen, in denen es erwünscht ist, einen spröden und leicht zu beschädigenden halbplastischen Betonkörper in im wesentlichen waagerechter Richtung von einer nach Art eines Förderbandes ausgebildeten Unterstützung auf die Tragfläche eines Wagens od. dgl. überzuführen, hat es sich als erforderlich erwiesen, dafür zu sorgen, daß auch die Auflagefläche des Wagens nach Art eines Förderbandes arbeiten kann, so daß keine Relativbewegung zwischen dem betreffenden Körper und der Auflagefläche stattfindet, wenn der Körper auf die Auflagefläche übergeführt wird. Derartige Maßnahmen wurden bereits in dem obenerwähnten Patent vorgeschlagen, doch hat die praktische Erprobung gezeigt, daß eine Verbesserung der Mittel zum Aufnehmen des Betonkörpers auf den Wagen aus verschiedenen, nachstehend erläuterten Gründen erwünscht ist.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, verbesserte Mittel vorzusehen, um auf einen Wagen od. dgl. einen Körper aus Leichtbeton aufzunehmen der sich noch im halbplastischen Zustand befindet und infolgedessen sehr empfindlich für Belastungen und Spannungen ist und der zum Zwecke der Dampfhärtung in einen Autoklav übergeführt werden muß, bevor er von der ihn tragenden Fläche entfernt wird, auf welcher er ruht, wenn er von dem Wagen aufgenommen wird.
  • In dem erwähnten Patent ist eine für den gleichen Zweck bestimmte Anordnung beschrieben, die eine Förderbandkonstruktion umfaßt, welche sich aus parallelen Querträgern oder ähnlichen starren Baugliedern zusammensetzt, die in geringen gegenseitigen Abständen angeordnet und gelenkig miteinander verbunden sind. Diese Förderbandkonstruktion, deren Gesamtlänge im wesentlichen gleich der Länge des Wagens oder geringer als letztere ist, ist so ausgebildet und angeordnet, daß sie von unten her in dasjenige Ende des Wagens eintreten kann, welches der Gußform zugewandt ist, um dann längs der Oberseite des Wagenrahmens unter dem Leichtbetonkörper entlangzugleiten, der aufgenommen werden soll, um so eine Plattform zwischen dem eigentlichen Wagenrahmen und dem Leichtbetonkörper zu bilden.
  • Gemäß dem erwähnten Patent ist jedoch vorgesehen, daß die Förderbandkonstruktion eigene Trag- rollen aufweist, die auf Führungsbahnen unmittelbar an der Oberseite des Wagenrahmens laufen können, um die gleitende Reibung zwischen dem Rahmen und dem durch den Leichtbetonkörper belasteter Förderband herabzusetzen und so eine zügige Bewegung des Förderbandes zu ermöglichen. Dies hat sich in der Praxis als unzweckmäßig erwiesen, denn erstens ist es erforderlich, geeignete Verriegelungsmittel vorzusehen, um unbeabsichtigte Bewegungen des Förderbandes für- den Fall zu verhindern, daß der beladene Wagen von dem Autoklav weggeschoben wird, und zweitens ist es sehr schwierig, die Tragrollen des Förderbandes leichtgängig zu halten, wenn sie der schädigenden Atmosphäre in dem Autoklav ausgesetzt werden.
  • Da bei einem einzigen Förderband der erwähnten Art mehrere hundert Tragrollen vorhanden sein können und da die gebräuchlichen Schmiermittel zerstört werden, so daß die Rollen rauh laufen oder sogar vollständig hängenbleiben, wenn sie in dem Autoklav der Wärme und dem Dampf ausgesetzt werden, liegt es auf der Hand, daß die einwandfreie Instandhaltung der erwähnten Förderbänder sehr schwierig, zeitraubend und kostspielig ist.
  • Ferner sei bemerkt, daß es bei einer Anordnung der vorstehend beschriebenen Art, bei der das Förderband unmittelbar auf dem Wagenrahmen laufen kann, wenn es von diesem zusammen mit dem Leichtbetonkörper aufgenommen wird, erforderlich ist, den Wagen bereits am Beginn des Entfernens des Leichtbetonkörpers aus der Fonn vor derselben anzuordnen. Dies bedeutet, daß der Wagenrahmen bzw. das Fahrgestell während einer verhältnismäßig langen Zeit nicht zur Verfügung steht, d. h. während einer Zeit, in der es anderweitig benutzt werden könnte, insbesondere bei mit mehreren Formen und Autoklaven arbeitenden Anlagen. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht nunmehr darin, auch diese Schwierigkeiten auszuschalten und auf diese Weise eine bessere Ausnutzung der bei einer solchen Anlage vorhandenen Fahrgestelle und infolgedessen gegebenenfalls auch das Entladen des Wagens in dem Autoklav zu ermöglichen.
  • Die Erfindung besteht in einer Anordnung zum Aufnehmen eines halbplastischen Leichtbetonkörpers, der in einer im wesentlichen waagerechten Richtung von einem Gießbett od. dgl. abgegeben wird. Diese Anordnung ist hauptsächlich durch die Kombination folgender Teile gekennzeichnet: von zwei in einem Abstand voneinander angeordneten parallelen, sich in der Richtung des Abgebens des Leichtbetonkörpers erstreckenden Führungen, eines Förderbandes, das sich aus parallelen starren Querträgern zusammensetzt, die gelenkig miteinander verbunden sind, um eine Plattform zum Aufnehmen des Leichtbetonkörpers zu bilden, deren Länge diejenige der beiden Führungen nicht überschreitet, wobei das Förderband so ausgebildet und angeordnet ist, daß es in das eine Ende der beiden Führungen von unten her eintreten und an der Oberseite der Führungen in der Richtung des Abgebens des Leichtbetonkörpers entlangrollen kann. um den Leichtbetonkörper aufzunehmen und ihn von den Führungen aus zu unterstützen; ferner eines Wagens oder Fahrgestells, das in den Raum zwischen den beiden Führungen eingefahren werden kann und einen Rahmen umfaßt, dessen Oberteil eine Länge besitzt, die mindestens gleich der Länge des Förderbandes ist, sowie von Mitteln, um die Höhenlage des Fahrgestelloberteils und der Führungen relativ zueinander so zu verstellen, daß das Fahrgestell das Förderband zusammen mit dem darauf liegenden Leichtbetonkörper von den Führungen abnehmen kann, um die Last zu einem Autoklav überzuführen.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnungen.
  • Fig. 1 ist ein Teil einer Seitenansicht eines Wagens oder Fahrgestells gemäß der Erfindung zum Aufnehmen eines Leichtbetonkörpers; Fig. 2 ist ein Querschnitt längs der Linie II-II in Fig. 1; Fig. 3 ist ein Stück der Draufsicht einer der bei der Anordnung nach Fig. 1 und 2 vorgesehenen Rollenführungen.
  • Fig. 4 ist eine in kleinerem Maßstabe gezeichnete schematische Seitenansicht eines Autoklavenwagens nach der Erfindung, der mit einer Plattform und mehreren Leichtbetonkörpern beladen ist.
  • Die in Fig. 1 bis 3 gezeigte Anordnung umfaßt ein Fahrgestell mit auf ortsfesten Schienen 2 laufenden Rädern 1. Der Rahmen des Fahrgestells setzt sich aus parallel zu den Schienen 2 verlaufenden Querträgern 3 und dazu rechtwinkligen Längsträgern 4 zusammen, welch letztere eine erheblich größere Länge besitzen als die Querträger 3.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Rahmen des Fahrgestells vier Längsträger 4 auf, die zu zwei Gruppen zu je zwei Stück zusammengefaßt sind. Die beiden Längsträger jedes Paares sind in einem geringen gegenseitigen Abstand angeordnet, so daß sie jeweils gemeinsam einen Führungskanal für einen balkenförmigen Träger 5 bilden, der sich über die ganze Länge der Träger 4 erstreckt.
  • Somit sind zwei derartige Träger 5 vorhanden, die sich in einem gegenseitigen Abstand parallel zueinander erstrecken und in den durch die ihnen zugeordneten Längsträger 4 gebildeten Kanälen senkrecht bewegbar sind.
  • An ihrer Oberseite sind die Träger 5 über ihre ganze Länge kanalförmig ausgebildet, und in diesen Kanälen sind gemäß Fig. 3 Rollen 6 in großer Anzahl auf sich quer zum Querschnitt des Kanals erstreckenden parallelen Achsen so gelagert, daß zwei Reihen von gegeneinander versetzten Rollen vorhanden sind. Bei dieser besonderen Anordnung der Rollen sind zwischen den oberen Teilen der Rollen nur sehr geringe Abstände vorhanden, so daß die Rollen eine gleichmäßige Unterstützung für eine Last bilden, die sich somit in einer solchen Weise über die Rollen hinwegbewegen kann, daß sich die Krümmung der einzelnen Rollen im wesentlichen nicht bemerkbar macht.
  • Unterhalb der Längsträger4 sind mehrere Querwellen 7 mit daran befestigten Exzentern 8 gelagert.
  • Die Träger 5 ruhen auf diesen Exzentern. und die Wellen 7 können gedreht werden, um die Träger 5 zwischen den zugehörigen Führungsträgern 4 zu heben und zu senken. Mit einem Ende jeder der Wellen 7 ist je ein Hebel 9 verbunden, der mit den den anderen Wellen zugeordneten Hebeln durch Lenker 10 verbunden ist, so daß sämtliche Wellen 7 synchron gedreht werden, um eine gleichmäßige senkrechte Bewegung der beiden Träger 5 hervorzurufen.
  • Einer der Hebel, nämlich der Hebel 9', ist mit einem verzahnten Quadrantenll versehen, der mit einem an einem Ende des Fahrgestellrahmens bei 13 gelagerten Ritzel 12 kämmt. Das Ritzel 12 kann mit Hilfe einer Kurbel 14 gedreht werden, um eine Betäügung der Wellen 7 mit geringem Kraftaufwand zu ermöglichen.
  • An ihrem einen Ende unterstützen die beiden Träger 5 eine Querwelle 15, die zwei in einem gegenseitigen Abstand angeordnete Räder 16 und eine Kurbel 17 trägt. Die Räder 16 wirken, wie weiter unten näher erläutert, nach Art von Kettenrädern. Unterhalb der Längsträger 4 sowie unterhalb der Querträger 3 sind außerdem zwei in einem gegenseitigen Abstand angeordnete Rollenführungen angeordnet, die in Fig. 1 und 2 insgesamt mit 18 bezeichnet sind.
  • Diese Rollenführungen können von wesentlich einfacherer Konstruktion sein als die an der Oberseite der Träger 5 vorgesehenen. Die Rollenführungen 18 erstrecken sich über die ganze Länge der Träger 4, und ihre Enden sind jeweils unterhalb der Kettenräder 16 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise nach oben gekrümmt.
  • Zwischen den beiden Paaren von Längsträgern 4 des Fahrgestellrahmens sind sich in der Längsrichtung erstreckende Schienen 20 als Führungen für einen Autoklavenwagen 21 angeordnet, der so schmal ist, daß er in den Raum zwischen den Trägern 5 eingefahren werden kann. Der Rahmen dieses Wagens 21 wird durch Räder 22 unterstützt. An der Oberseite des Fahrgestellrahmens sind sich in der Längsrichtung erstreckende Tragprismen 23 vorgesehen, deren Oberkanten in einer Ebene liegen, welche sich ein kleines Stück unterhalb der Oberseite der Rollenführungen auf den Trägern 5 befindet, wenn letztere ihre obere bzw. angehobene Stellung einnehmen, und ein kurzes Stück oberhalb der genannten Höhe, wenn die Träger 5 ihre untere Stellung einnehmen.
  • Weiterhin umfaßt die Anordnung eine Förderbandkonstruktion 25, die sich aus gelenkig miteinander verbundenen parallelen starren Quergliedern oder Abschnitten zusammensetzt und dann, wenn sie auf der Oberseite der Träger 5 oder des kleineren Fahrgestells 21 ruht, eine Plattform zum Aufnehmen des Leichtbetonkörpers 27 bildet. Dieses Förderband 25 ist an einem Ende vorzugsweise mit einem aufrecht stehenden Widerlager 26 für den aufzunehmenden Leichtbetonkörper 27 versehen, und die Randabschnitte des Förderbandes können mit den bereits erwähnten Kettenrädern 16 zusammenarbeiten, damit das Förderband nach unten zu den unteren Rollenführungen 18 geleitet werden kann, wenn es im unbeladenen Zustand auf die Träger 5 aufgesetzt wird.
  • Damit das Förderband 25 nicht über seine ganze Länge von den Rollenführungen an der Oberseite der Träger 5 abrutschen kann, sind an dem Rahmen des Fahrgestells Arme 28 vorgesehen, die an dem Widerlager 26 angreifen können, wenn sich dieses in der richtigen Stellung zum Aufnehmen des Leichtbetonkörpers 27 aus dem Gießbett od. dgl. befindet.
  • Der Leichtbetonkörper 27 wird in waagerechter Richtung in einer Höhenlage abgegeben, auf welche die Oberseite des Förderbandes 25 durch Heben oder Senken der Träger 5 sehr genau eingestellt werden kann. Sobald der Leichtbetonkörper zur Anlage an dem Widerlager 26 kommt, nimmt er das Förderband 25 mit, so daß dieses Stück um Stück von unten her über die Kettenräder 16 hinweg nach oben gezogen wird, um eine Plattform zu bilden, die sich zwischen dem aufgenommenen Leichtbetonkörper und den Rollenführungen an der Oberseite der Träger 5 befindet. Man erkennt, daß das Förderband 25 nicht nur den Raum zwischen den beiden Trägern 5 überbrückt, sondern auch Beschädigungen des Leichtbetonkörpers 27 durch die kleinen durch die Rollen 6 gebildeten Unregelmäßigkeiten verhindert.
  • Die Länge des Förderbandes 25 ist natürlich so gewählt, daß der gesamte Leichtbetonkörper 27 oder mehrere derartige, mit ihren Enden aneinanderliegende Leichtbetonkörper aufgenommen werden können, wie es in Fig. 4 gezeigt ist. Die Träger 5 sind etwas länger als das Förderband 25, um letzteres im beladenen Zustand einwandfrei zu unterstützen, so daß es von den Rollenführungen abgehoben werden kann. Es sei bemerkt, daß auch der Autoklavenwagen 21, der in den Raum zwischen den beiden Trägern 5 eingefahren werden kann, bevor der Körper 27 abgegeben wird oder danach, eine ausreichende Länge besitzt, um das beladene Förderband 25 zu übernehmen und einwandfrei abzustützen.
  • Wenn der oder die Leichtbetonkörper 27 von dem auf den Trägern 5 ruhenden Förderband aufgenommen worden sind, werden die Träger 5 nach unten bewegt, so daß der Autoklavenwagen 21 das Förderband mit dem darauf liegenden Körper 27 übernimmt, woraufhin der Autoklavenwagen aus dem Raum zwischen den Trägern 5 heraus und zu dem Autoklav befördert werden kann, um den oder die Leichtbetonkörper in dem Autoklav anzuordnen.
  • Gegebenenfalls kann natürlich die Plattform zusammen mit dem Leichtbetonkörper in dem Autoklav erneut von dem Wagen 21 abgehoben werden, um den Wagen für weitere Transportaufgaben frei zu machen. Es ist ersichtlich, daß die TrägerS zum Aufnehmen eines weiteren Förderbandes nebst einem Leichtbetonkörper bereit sind, sobald der beladene Autoklavenwagen aus dem Fahrgestell herausgefahren worden ist.
  • Es sei bemerkt, daß es nicht besonders kritisch ist, die Träger 5 senkrecht einzustellen, damit der Autoklavenwagen 21 die beladene Plattform übernimmt.
  • Gegebenenfalls können die Träger 5 ortsfest angeordnet sein, während die Exzenter 8 statt dessen unterhalb der Schienen 20 angeordnet sind, so daß beim Drehen der Exzenter eine senkrechte Verstellung des Autoklavenwagens 21 gegenüber den Trägern 5 erfolgt. Ferner besteht noch eine dritte Möglichkeit, die darin besteht, sowohl die Träger 5 als auch die Schienen 20 ortsfest anzuordnen und die Querwellen 7 unmittelbar an dem Autoklavenwagen 21 vorzusehen, um den Rahmen und insbesondere die die Last aufnehmenden Prismen 23 an dessen Oberseite zu heben und zu senken. Diese letztere Anordnung kann sich als besonders geeignet erweisen, wenn es erwünscht ist, den Autoklavenwagen in der weiter oben erwähnten Weise innerhalb des Autoklavs zu entladen.
  • Es sei bemerkt, daß man bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel die verschiedensten Abänderungen und Abwandlungen vorsehen kann, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRUCME: 1. Anordnung zum Aufnehmen eines von einem Gießbett od. dgl. in einer im wesentlichen waagerechten Richtung abzugebenden halbplastischen Leichtbetonkörpers, gekennzeichnet durch die Kombination von zwei in einem gegenseitigen Abstand angeordneten, parallelen, sich in der Richtung des Abgebens des Leichtbetonkörpers (27) erstreckenden Führungsbahnen(5, 6), einer Förderbandkonstruktion (25) aus parallelen, starren, gelenkig miteinander verbundenen Gliedern, die eine zum Aufnehmen des Leichtbetonkörpers geeignete Plattform mit einer die Länge der Führungsbahnen (5, 6) nicht überschreitenden Länge bilden, wobei die Förderbandkonstruktion (25) so ausgebildet und angeordnet ist, daß sie in das eine Ende der Führungsbahnen (5, 6) von unten her eintritt und über die Führungsbahnen (5, 6) in der Richtung des Abgebens des Leichtbetonkörpers (27) hinwegrollt, um so den Leichtbetonkörper (27) aufzunehmen und ihn auf den Führungsbahnen (5, 6) abzustützen, eines Wagens oder Fahrgestells (21 bis 23), das in den Raum zwischen den beiden Führungsbahnen (5, 6) einzufahren ist und einen Rahmen umfaßt, dessen Oberteil (23) eine Länge besitzt, die mindestens gleich der Länge der Förderbandkonstruktion (25) ist, sowie von Mitteln (7 bis 14), um die gegenseitige Höhenlage des Oberteils (23) des Wagens oder Fahrgestells (21 bis 23) und der Führungsbahnen (5, 6) einzustellen, so daß das Fahrgestell (21 bis 23) die Förderbandkonstruktion (25) zusammen mit dem darauf befindlichen Leichtbetonkörper (27) von den Führungsbahnen (5, 6) übernimmt zur Überführung des Leichtbetonkörpers (27) zu einem Autoklav.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungsbahnen (5, 6) mit Reihen von ortsfesten, jedoch drehbar gelagerten parallelen Rollen (6) versehen sind, die eine reibungsvermindernde Unterstützung für die Förderbandkonstruktion (25) bilden.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungsbahnen (5, 6) jeweils zwei Reihen von gestaffelt angeordneten Rollen (6) umfassen.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (7 bis 14) zum Einstellen der Höhenlage des Oberteils (23) des Fahrgestells (21 bis 23) und der Führungsbahnen (5, 6) Exzenter(8) umfassen, die auf mehreren drehbaren Wellen (7) angeordnet sind, welche mit einem gemeinsamen Betätigungsmechanismus (9 bis 14) verbunden sind.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter (8) so angeordnet sind, daß sie es ermöglichen, die Führungsbahnen (5, 6) zu heben und zu senken.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter (8) so angeordnet sind, daß sie es ermöglichen, die zum Aufnehmen des Fahrgestells (21 bis 23) dienenden Schienen (20) zu heben und zu senken.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter(8), die Wellen (7) und der Betätigungsmechanismus (9 bis 14) durch den Wagen bzw. das Fahrgestell (21 bis 23) selbst unterstützt und so angeordnet sind, daß sie es ermöglichen, den Oberteil (23) des Fahrgestellrahmens (21) gegenüber den Laufrädern (22) zu heben und zu senken.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (5, 6) an ihrem einen Ende, das dem aufzunehmenden Körper (27) zugewandt ist, Mittel (15 bis 18) aufweisen, um die Förderbandkonstruktion (25) in eine Bereitschaftsstellung nach unten zu führen, in welcher sie sich in einem tiefer liegenden Raum (auf Rollbahnen 18) befindet, von dem aus sie erneut über die Führungsbahnen (5, 6) hinwegzuführen ist.
DEI17542A 1959-01-19 1960-01-16 Anlage zum Aufnehmen eines von einem Giessbett od. dgl. in einer im wesentlichen waagerechten Richtung abzugebenden halbplastischen Leichtbetonkoerpers Pending DE1111558B (de)

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DEI17542A Pending DE1111558B (de) 1959-01-19 1960-01-16 Anlage zum Aufnehmen eines von einem Giessbett od. dgl. in einer im wesentlichen waagerechten Richtung abzugebenden halbplastischen Leichtbetonkoerpers

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1281914B (de) * 1963-03-15 1968-10-31 Karl Stoehr K G Bauunternehmun Vorrichtung zum Transport von Gas- und Porenbetonkoerpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1281914B (de) * 1963-03-15 1968-10-31 Karl Stoehr K G Bauunternehmun Vorrichtung zum Transport von Gas- und Porenbetonkoerpern

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