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DE1111440B - Stapelvorschubeinrichtung fuer Selbstverkaeufer - Google Patents

Stapelvorschubeinrichtung fuer Selbstverkaeufer

Info

Publication number
DE1111440B
DE1111440B DEC16253A DEC0016253A DE1111440B DE 1111440 B DE1111440 B DE 1111440B DE C16253 A DEC16253 A DE C16253A DE C0016253 A DEC0016253 A DE C0016253A DE 1111440 B DE1111440 B DE 1111440B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stack
release
pawl
release device
self
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC16253A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Parsons
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHADBURNS LIVERPOOL Ltd
Original Assignee
CHADBURNS LIVERPOOL Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHADBURNS LIVERPOOL Ltd filed Critical CHADBURNS LIVERPOOL Ltd
Publication of DE1111440B publication Critical patent/DE1111440B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F13/00Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
    • G07F13/10Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs with associated dispensing of containers, e.g. cups or other articles

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • De-Stacking Of Articles (AREA)

Description

  • Stapelvorschubeinrichtung für Selbstverkäufer Die Erfindung betrifft Verbesserungen in Selbstverkäufern u. dgl., bei denen z. B. jeweils ein Gegenstand aus einem Stapel freigegeben und, wenn der Stapel ganz oder nahezu erschöpft ist, dieser durch die selbsttätige Bewegung eines weiteren Stapels zur eigentlichen Ausgabevorrichtung ersetzt wird.
  • Als Beispiel wird eine besondere Ausführungsform der Erfindung in der Anwendung auf eine Stapelvorschubvorrichtung bei einem Getränkeselbstverkäufer beschrieben, bei welchem jeweils ein Becher von einem Stapel freigegeben, mit dem gewünschten Getränk gefüllt und dann dem Käufer zur Verfügung gestellt wird, wobei die Maschine durch den Einwurf einer geeeigneten Münze oder Marke in Tätigkeit gesetzt wird.
  • Es ist bekannt, Selbstverkäufer zur Ausgabe von Gegenständen der oben erläuterten Art mit einer Stapelvorschubvorrichtung auszurüsten, die einen gestreckten bzw. gradlinigen Transportweg zum Tragen einer Mehrzahl von hintereinander angeordneten Stapeln der Gegenstände sowie Mittel für die Bewegung der Stapel entlang dem Transportweg, eine Antriebsvorrichtung für die Stapelbewegungseinrichtung und Steuermittel enthält, die auf die Entleerung bzw. das Fehlen von Gegenständen in dem Stapel der Ausgabevorrichtung ansprechen und in der Lage sind. eine Kupplung zwischen der Stapelbewegungseinrichtung und dem zugehörigen Antrieb herzustellen oder zu veranlassen. Es ist auch schon bekanntgeworden, die Antriebsvorrichtung für die Stapelbewegungsmittel als Schrittschaltwerk auszubilden, das für gewöhnlich durch ein Steuerglied unwirksam gemacht ist, das auf die Zahl der Gegenstände in dem Stapel der Ausgabevorrichtung anspricht und das, wenn der Stapel bis zu einem gewissen Maß abgenommen hat, wirksam wird und bewirkt, daß die Stapelbewegungseinrichtung die Stapel vorwärts bewegt, so daß der vorderste Stapel in die Ausgabevorrichtung gelangt. Es ist ferner bekannt, zwischen Stapelvorschubvorrichtung und Becherausgabevorrichtung eine Gelenkverbindung vorzusehen, um eine schrittweise Bewegung in festgelegten Zwischenräumen in Abhängigkeit von der Betätigung der Becherausgabevorrichtung herbeizuführen.
  • Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf einen Selbstverkäufer mit einer Stapelvorschubeinrichtung, bei der eine geradlinige Führungsbahn zum Tragen einer Mehrzahl von Stapeln der auszugebenden Gegenstände hintereinander vorgesehen ist, sowie Mittel für die Bewegung der Stapel entlang der Führungsbahn, eine Antriebseinrichtung für die Bewegung der Stapel und eine Steuereinrichtung, welche anspricht, sobald die Gegenstände in dem Freigabestapel bis auf einen festgelegten Wert abgenommen haben, sowie Mittel, um die Stapelbewegungseinrichtung und die zugehörige Antriebseinrichtung miteinander in Eingriff zu bringen, wobei die Antriebseinrichtung für die Stapelbewegung eine Klinke und eine Schrittschaltrichtung enthält, die für gewöhnlich mit Hilfe einer Steuereinrichtung außer Eingriff gehalten sind, welche auf die Anzahl der Gegenstände im Stapel der Freigabeeinrichtung anspricht und beim Absinken des Stapels auf einen festgelegten 'Vert in Tätigkeit tritt und eine Bewegung des Stapels nach vorwärts derart bewirkt, daß der vorderste Stapel in die Freigabeeinrichtung gebracht wird.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer vereinfachten und wirksamen Einrichtung zum Antrieb des Schrittschaltwerks für die Stapelvorschubvorrichtung. Diese neue Einrichtung ist nicht nur einfacher und weniger störanfällig als die früheren, sondern sieht auch geeignete Mittel vor für die zeitgerechte Betätigung der elektrischen Schalter, welche weitere Elemente der Maschine (z. B. Flüssigkeitsausgabeventile) steuern, die im Einklang mit der Becherausgabevorrichtung arbeiten sollen.
  • Das wesentliche Neue der Einrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Klinke der Schrittschalteinrichtung für gewöhnlich. außer Eingriff mit dem Klinkenrad durch ein auf Zapfen gelagertes Glied gehalten wird, das bestrebt ist, in eine Stellung zu schwingen, in welcher die Klinke mit dem Klinkenrad in Eingriff kommt oder kommen kann, wobei jedoch ein Teil vorgesehen ist, das mit einem Stapel in der Freigabeeinrichtung derart in Eingriff kommen kann, daß er entgegen der Schwingbewegung festgehalten wird, bis der Stapel bis zu einem festgelegten Wert vermindert ist, und daß ferner ein auf Zapfen gelagerter Arm oder ein Glied vorgesehen ist, das von einem Motor über eine Nockeneinrichtung angetrieben wird und durch ein Zwischenglied mit der Klinke der Schrittschalteinrichtung für die Stapelvorschubeinrichtung und über ein weiteres Glied mit der Becherfreigabeeinrichtung für deren Betätigung im Eingriff steht.
  • Dadurch können ein einzelner Motor und eine Nockenscheibe nicht nur die Becherausgabevorrichtung, sondern auch die Stapelvorschubvorrichtung betätigen, so daß diese beiden zwangläufig im Einklang miteinander arbeiten und es weiterhin einfach ist, elektrische Schalter anzuordnen, die zu geeigneten Zeiten durch diese einfache Art einer motorgetriebenen Nockenscheibe betätigt werden, so daß andere geeignete Betätigungen zu den geforderten Zeiten stattfinden.
  • Die folgende Beschreibung bezieht sich auf das in der Zeichnung dargestellte Anwendungsbeispiel. Es zeigt . Fig. 1 die Vorderansicht des Selbstverkäufers, Fig.2 eine weitere Vorderansicht des Selbstverkäufers mit geöffneter Tür, Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 mit Darstellung der Türinnenseite und der zugehörigen Betätigungseinrichtungen, Fig.4 die Vorderansicht einer Schwenkplatte, welche wenigstens den Hauptteil der Stapelförderungs-und Becherfreigabeeinrichtung trägt, Fig. 5 die Rückansicht der in Fig. 4 dargestellten Platte.
  • Die eigentliche Becherfreigabeeinrichtung 10 kann in bekannter Weise ausgeführt sein. Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung ist die Becherfreigabeeinrichtung unterhalb und benachbart dem einen Ende einer langgestreckten Stapeltragplatte 11(Fig. 4) angeordnet, welche in der Lage ist, eine Mehrzahl von freizugebenden Becherstapeln, die hintereinander angeordnet sind, zu tragen. Die obere, zum Tragen der Stapel dienende Oberfläche der erwähnten Platte, kann mit Längsrippen oder Schienen versehen sein, welche zur Verstärkung dienen, aber gleichzeitig auch reibungsvermindernd wirken und dadurch die leichte Bewegung der Stapel unterstützen. Die Platte ist leicht aufwärts in Richtung zur Freigabeeinrichtung geneigt, um die Bewegung der Becherstapel in genügender Weise zu unterstützen.
  • Beweglich entlang der die Stapel tragenden Platte ist ein Stapelvorschubglied 12 vorgesehen, welches in geeigneter Weise mit einer als Führungsstab, Führungsschiene oder dergleichen ausgebildeten Führung 1.3 versehen ist. Die Bewegung dieses Stapelvorschubgliedes, um zu gegebener Zeit einen neuen Becher-Stapel, wie erforderlich, der Freigabeeinrichtung zuzuführen, wird durch die im folgenden näher beschriebene Einrichtung bewirkt: Die Betätigung der Becherfreigabeeinrichtung 10 erfolgt mit Hilfe des Nockens 14 (Fig. 5), welcher durch einen Elektromotor angetrieben ist und bei jedem Einwurf einer Münze eine Umdrehung ausführt. Der Nocken 14 betätigt ein Ende eines federbelasteten Hebels 16, dessen entgegengesetztes Ende mit einem Betätigungsarm 17 (Fig. 4) der Freigabeeinrichtung über einen Zwischenstab 18 in Verbindung steht. Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung ist der Hebelarm 15 ferner im Eingriff mit einem Arm 19 (Fig. 5), der am Drehpunkt 19 a drehbar gelagert ist und eine gewichtsbelastete Klinke 20 aufweist, die an ihm schwenkbar gelagert ist und mit einem Klinkenrad 21 in Eingriff gelangen kann. Das letztere treibt eine Trommel 22 od. dgl., welche ein Band, einen Streifen oder ähnliches Verbindungselement 23 aufwindet, das bei 24 an das erwähnte Stapelvorschubglied 12 (Fig. 4) angeschlossen ist, so daß die Drehung des Klinkenrades 21 dazu dient, das Stapelvorschubglied entlang der Stapeltragplatte 11 zu bewegen und die Stapel der Freigabeeinrichtung 10 zuzuführen.
  • Für gewöhnlich (s. Fig. 5) ist die erwähnte Klinke 20 außer Eingriff vom Klinkenrad 21 mit Hilfe eines doppelarmigen Fühlers 25, der am Drehpunkt 26 drehbar gelagert ist und von dem ein Arm unter einem Stift 27 an einen Arm der Klinke greift, während der Fühlarm 28 sich leicht gegen den Becherstapel in der Freigabeeinrichtung 10 anlegt. Wenn nun der Becherstapel bis zu einem gewissen Maß geleert ist, z. B. so weit, daß nur noch etwa zehn Becher in der Freigabeeinrichtung verblieben sind, so findet der Fühlarm 28 keinen Widerstand mehr und kann gegenüber dem Stapel nach einwärts fallen und bewirkt dadurch, daß die Klinke 20 unter der Wirkung ihres Eigengewichts mit dem Klinkenrad 21 in Eingriff kommt.
  • Kurz zusammengefaßt, arbeitet die oben beschriebene Einrichtung wie folgt: Es sei angenommen, daß sich ein angemessener Becherstapel in der Freigabeeinrichtung 10 befindet. Dann wird beim jeweiligen Einwerfen einer Münze in die Maschine der Nocken 14 eine Umdrehung ausführen und die Freigabeeinrichtung derart betätigen, daß ein Becher ausgelöst wird, welcher dann natürlich gefüllt und aus der Maschine entfernt wird. Bei jeder Betätigung der Freigabeeinrichtung wird natürlich auch die Klinke 20 hin- und herbewegt, doch ist dies für die Drehung des Klinkenrades 21 zunächst unwirksam, weil die Klinke durch den Fühler 25 außer Eingriff mit dem Becherstapel in der Freigabeeinrichtung gehalten wird. Schließlich jedoch wird der Becherstapel so weit verringert, daß der Fühler nach innen unten fällt und gestattet, daß die Klinke mit dem Klinkenrad in Eingriff kommt. Die Einrichtung ist so getroffen, daß dies stattfindet, wenn beispielsweise nur noch zehn Becher im Stapel vorhanden sind. Während des nächsten Arbeitsspieles des Selbstverkäufers wird daher das Stapelvorschubglied 12 vorwärts bewegt und stößt dabei alle Stapel in Richtung auf die Freigabeeinrichtung. Es ist zweckmäßig, die Einrichtung so zu treffen, daß die Bewegung des Stapelvorschubgliedes 12 nur einen Teil derjenigen Bewegung ausmacht, die erforderlich ist, um den vordersten Stapel ordnungsgemäß über die Freigabeeinrichtung 10 zu bringen. Während der folgenden Betätigungen des Selbstverkäufers werden die Stapel in ähnlicher Weise in Richtung auf die Freigabeeinrichtung schrittweise vorwärts bewegt oder geschoben, bis der vorderste Stapel in die entsprechende Stellung in der Freigabeeinrichtung gelangt, worauf der Fühler 25 erneut die Klinke 20 außer Eingriff mit dem Klinkenrad 21 hält. Der Selbstverkäufer arbeitet dann in gleicher Weise wie vorher, wobei die Klinke nur freie Stoßbewegungen macht, bis auch dieser Stapel bis zu dem vorgesehenen Ausmaß verringert ist, worauf ein neuer Stapel, wie oben beschrieben, der Freigabeeinrichtung zugeführt wird.
  • Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Stapel etwa um ein Sechstel der erforderlichen Bewegung vorwärts zu schieben, die notwendig ist, um den vordersten Stapel jedesmal, wenn eine Münze in den Selbstverkäufer eingeführt wird, etwas weiter über die Freigabeeinrichtung zu bringen, so daß, nachdem die Stapelvorschubeinrichtung betätigt wurde, sechs. weitere Becher vom Stapel freigegeben werden, bevor der neue Stapel in die Freigabestellung gelangt.
  • Die ganze oben beschriebene Einrichtung sowohl für die Freigabe der Becher als auch für die Förderung der Becher zur Freigabeeinrichtung ist zweckmäßigerweise auf einer Platte 29 (Fig. 2) angeordnet, wobei der Verbindungsstab 18, der die Freigabeeinrichtung betätigt, z. B. an der Vorderseite der Platte angeordnet ist, während die Hebel 16 und 19 und die anderen Einrichtungen für die Betätigung der Stapelfördervorrichtung an der Rückseite der Platte angebracht sind. Zweckmäßigerweise ist die Platte mittels Scharnieren 30 (Fig. 2) in Richtung zur Vorderseite des Selbstverkäufers schwenkbar, so daß sie von dort ausgeschwungen werden kann, wenn es erforderlich ist, um Zugang zu dem Innern des Selbstverkäufers zu erhalten sowie um irgendwelche Einstellungen auf dem Mechanismus vorzunehmen.
  • Es ist bei Freigabeeinrichtungen üblich, ein Signal aufleuchten zu lassen, wenn der Selbstverkäufer vollständig geleert ist. Deer Steuerkreis für dieses Signal kann einen elektrischen Schalter 31 (Fig. 4) enthalten, der nur dann geschlossen ist, wenn das Stapelvorschubglied 12 das Ende seines Weges erreicht hat und der letzte Stapel in die Freigabeeinrichtung l.0 gebracht ist. Dieser Schalter liegt in Reihenparallelschaltung mit einem weiteren Schalter, der nur dann geschlossen wird, wenn der letzte verfügbare Becher freigegeben ist.
  • Für die Freigabe der Becher selbst in die Füllstellung hat es sich als zweckmäßig erwiesen, sie aus der Freigabeeinrichtung 10 auf einem gekrümmten abwärts geneigten Weg bzw. eine Gleitbahn 32 fallen zu lassen, welche sie weiterbefördert und in aufrechter Hängestellung an der eigentlichen Füllstation freigibt. Die Aufhängemittel für den gefüllten Becher sind bei 33 in Fig. 2 angedeutet. Die Bahn 32 kann Schienen aufweisen, so daß die Becher an ihr frei abwärts gleiten und nicht durch irgendwelche klebrigen Flüssigkeiten behindert werden, welche zufällig auf die Bahn gespritzt sein könnten. Die eigentliche Sirupfreigabeeinrichtung und diejenige für die Hinzufügung des notwendigen Wassers, das kohlensäurehaltig und/oder gekühlt sein kann, zum Sinip in dem Becher an der Freigabestation, können in üblicher Weise ausgebildet sein und sind in den Zeichnungen nicht im einzelnen dargestellt.
  • Die Erfindung ist natürlich in ihrer Anwendung nicht auf Selbstverkäufer beschränkt, die geeignet sind, Becher mit Sirup freizugeben, dem Wasser zugefügt wurde, sondern sie kann auch z. B. für Selbstverkäufer Anwendung finden, welche bereits vorher gemischte Getränke ausgeben. In einigen Fällen braucht der Selbstverkäufer selbst nicht einmal dazu bestimmt zu sein, unbedingt ein Getränk abzugeben, sondern kann bei geeigneter Betätigung, z. B. durch Einführen einer Münze oder Marke oder sonstwie, nur einen Becher bereitstellen, den eine den Becher wünschende Person entnimmt, um ihn mit Flüssigkeit zu füllen.
  • In dem besonderen in der Zeichnung dargestellten Selbstverkäufer wird der Becher nach dem Füllen durch eine Öffnung in der Vorderseite 34 des Selbstverkäufers entnommen. Diese Öffnung ist für gewöhnlich durch einen senkrecht beweglichen Schieber 35 (Fig. 3) geschlossen, der in Führungen 36 an der Innenseite der Tür 34 gleitet.
  • Bei einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung ist das Stapelvorschubglied feder- oder gewichtsbelastet, so daß es bestrebt ist, sich entlang der Bahn zu bewegen, welche die Stapel trägt, wodurch diese in Richtung auf die Becherfreigabeeinrichtung gedrängt werden. Die Bewegung der Stapel ist jedoch durch einen beweglichen Halter beschränkt, welcher z. B. den unteren Teil des vordersten Stapels erfaßt. Ein schwenkbarer Fühler legt sich leicht gegen den Stapel in der Freigabeeinrichtung und dient für gewöhnlich dazu, ein Halterauslöseglied in einer unwirksamen Stellung zu halten. Das Halterauslöseglied wird jedesmal bei der Freigabe eines Gegenstandes des Stapels weiterbewegt, ist jedoch zunächst für die Freigabe des Halters unwirksam. Wenn jedoch der Stapel in der Freigabeeinrichtung bis zu einem vorgesehenen Maß verringert ist, wird der Fühler frei und bewegt sich nach dem Innern des Stapels hin und gestattet dadurch dem Haltefreigabeglied, eine wirksame Stellung gegenüber dem Halter einzunehmen, so daß bei der nächsten Betätigung des Selbstverkäufers und entsprechender Bewegung des Halterauslösegliedes das letztere den Halter freigibt, worauf der vorderste Stapel über die Freigabeeinrichtung geschoben wird und in die wirksame Stellung fallen kann. Der Halter wird dann sofort in seine Stapelbegrenzungslage zurückbewegt, bis der neue Stapel in der Freigabeeinrichtung bis zu dem vorgesehenen Maß verringert ist.
  • Bei einer weiteren Abwandlung der oben beschriebenen Einrichtung werden die Stapel bei jeder Betätigung des Selbstverkäufers ein Stück vorgeschoben, das in Beziehung zu der Anzahl der Gegenstände in jedem Stapel steht, so daß zur geeigneten Zeit nach einer Anzahl von Einzelbewegungen, die annähernd der Anzahl der Gegenstände in dem Stapel entspricht, der vorderste Stapel in eine Stellung gelangt, in welcher er unmittelbar oder mittelbar in die Freigabeeinrichtung fällt.
  • Obwohl die Erfindung in erster Linie für eine Einrichtung zur Freigabe von Bechern und zur Beförderung von Becherstapeln zur Freigabeeinrichtung beschrieben wurde, gestattet sie doch eine vielseitige weitere Anwendung überall da, wo die Freigabe von Gegenständen aus Stapeln gewünscht wird. Darüber hinaus kann die Erfindung bei einer Münzwechseleinrichtung benutzt werden, in welcher Münzstapel zu einem geeigneten Zeitpunkt einer Münzwechseleinrichtung zugeführt werden sollen.
  • Die beweglichen Glieder für die Freigabe und die Stapelfördereinrichtung enthalten geeignete Mittel für die Zeitbetätigung elektrischer Schalter, welche andere Elemente des Selbstverkäufers steuern, die im Takt mit der Becherfreigabeeinrichtung arbeiten sollen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Stapelvorschubeinrichtung in Selbstverkäufern, bei der eine geradlinige Führungsbahn zum Tragen einer Mehrzahl von Stapeln der auszugebenden Gegenstände hintereinander vorgesehen ist, sowie Mittel für die Bewegung der Stapel entlang der Führungsbahn, eine Antriebseinrichtung für die Bewegung der Stapel und eine Steuereinrichtung, welche anspricht, sobald die Gegenstände in dem Freigabestapel bis auf einen festgelegten Wert abgenommen haben, sowie Mittel, um die Stapelbewegungseinrichtung und die zugehörige Antriebseinrichtung miteinander in Eingriff zu bringen, wobei die Antriebseinrichtung für die Stapelbewegung eine Klinke und eine Schrittschalteinrichtung enthält, die für gewöhnlich mit Hilfe einer Steuereinrichtung außer Eingriff gehalten sind, welche auf die Anzahl der Gegenstände im Stapel der Freigabeeinrichtung anspricht und beim Absinken des Stapels auf einen festgelegten Wert in Tätigkeit tritt und eine Bewegung des Stapels nach vorwärts derart bewirkt, daß der vorderste Stapel in die Freigabeeinrichtung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (20) der Schrittschalteinrichtung für gewöhnlich außer Eingriff mit dem Klinkenrad (21) durch einen auf Zapfen gelagerten Fühler (25) gehalten wird, der bestrebt ist, in eine Stellung zu schwingen, in welcher die Klinke (20) mit dem Klinkenrad (21) in Eingriff kommt oder kommen kann, wobei jedoch ein Fühlarm (28) vorgesehen ist, der mit einem Stapel in der Freigabeeinrichtung derart im Eingriff steht, daß er entgegen der Schwingbewegung festgehalten wird, bis der Stapel bis zu einem festgelegten Wert vermindert ist und daß ferner ein auf Zapfen gelagerter Hebel (16) vorgesehen ist, der von einem Motor über eine Nockeneinrichtung (14) angetrieben wird und durch einen Arm (19) mit der Klinke und der Schrittschalteinrichtung (20, 21) für die Stapelvorschubeinrichtung und über einen Zwischenstab (18) mit der Becherfreigabeeinrichtung für deren Betätigung im Eingriff steht.
  2. 2. Stapelvorschubeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (20) der Schrittschalteinrichtung eine Trommel antreibt, die durch eine Schnur (23) od. dgl. mit einem Stapelvorschubglied (12) verbunden ist, das entlang der Führungsbahn vom Rücken derselben aus beweglich ist, so daß es den Stapel für die auszuhebenden Gegenstände in Richtung auf die Freigabeeinrichtung vorschiebt in dem Maße, wie die Schnur (23) od. dgl. von der Trommel aufgewickelt wird.
  3. 3. Stapelvorschubeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrischer Schalter (31) am vordersten Ende der Führungsbahn (11) angebracht ist und mindestens teilweise einen elektrischen Stromkreis steuert, welcher anzeigt, daß alle oder nahezu alle Gegenstände in der Maschine ausgegeben wurden, wobei der Schalter einen Teil besitzt, der betätigbar ist, wenn der letzte Stapel in die Freigabeeinrichtung (10) eingesetzt wurde.
  4. 4. Stapelvorschubeinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stapeltragplatte (11) mit Längsrippen zur Führung der Becherstapel ausgerüstet ist. In Betracht gezogene Druckschriften USA.-Patentschriften Nr. 2 559 690, 2 371 150, 1881894.
DEC16253A 1957-02-21 1958-02-07 Stapelvorschubeinrichtung fuer Selbstverkaeufer Pending DE1111440B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234439B (de) * 1962-07-19 1967-02-16 Fisher & Ludlow Ltd Abgabevorrichtung fuer Trinkbecher, insbesondere fuer Getraenkeselbstverkaeufer

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US1881894A (en) * 1930-03-08 1932-10-11 Autofont Company Magazine cup dispenser
US2371150A (en) * 1945-03-13 Multiple magazine loading mecha
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