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DE1111308B - Vorrichtung zur Bestimmung des Ortes eines in einem Bohrloch befindlichen Metallgegenstandes - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung des Ortes eines in einem Bohrloch befindlichen Metallgegenstandes

Info

Publication number
DE1111308B
DE1111308B DEH30543A DEH0030543A DE1111308B DE 1111308 B DE1111308 B DE 1111308B DE H30543 A DEH30543 A DE H30543A DE H0030543 A DEH0030543 A DE H0030543A DE 1111308 B DE1111308 B DE 1111308B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oscillator
coil
core
frequency
borehole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH30543A
Other languages
English (en)
Inventor
John Carlos Bender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Houston Oil Field Material Co Inc
Original Assignee
Houston Oil Field Material Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Houston Oil Field Material Co Inc filed Critical Houston Oil Field Material Co Inc
Priority to DEH30543A priority Critical patent/DE1111308B/de
Publication of DE1111308B publication Critical patent/DE1111308B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V3/00Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
    • G01V3/18Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation specially adapted for well-logging
    • G01V3/26Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation specially adapted for well-logging operating with magnetic or electric fields produced or modified either by the surrounding earth formation or by the detecting device
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B47/00Survey of boreholes or wells
    • E21B47/09Locating or determining the position of objects in boreholes or wells, e.g. the position of an extending arm; Identifying the free or blocked portions of pipes
    • E21B47/092Locating or determining the position of objects in boreholes or wells, e.g. the position of an extending arm; Identifying the free or blocked portions of pipes by detecting magnetic anomalies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Bestimmung des Ortes eines in einem Bohrloch befindlichen Metallgegenstandes Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Feststellung des Ortes von Anomalien in einem Bohrloch, insbesondere zur Bestimmung der Lage von in dem Bohrloch in Verlust geratenen Metallgegenständen.
  • Bei der Erstellung von Erdbohrungen, insbesondere zum Zwecke der Gewinnung von Erdöl, kommt es oft vor, daß Verrohrungsteile, Bohrschäfte, Werkzeuge od. dgl., die in das Bohrloch herabgelassen werden, von dem Seil oder Gestänge losgerissen werden und als unerwünschte Fremdkörper in dem Bohrloch verbleiben. Um sie mit Aussicht auf Erfolg wieder herausholen zu können, ist es erwünscht, die genaue Lage ihres Ortes im Bohrloch festzustellen.
  • Es wurden bereits verschiedene Verfahren vorgeschlagen, um den Ort derartiger verlorener Metallgegenstände in dem Bohrloch festzustellen; keines derselben arbeitete jedoch zufriedenstellend. Beispielsweise wurden elektronische oder elektrische »Fischortungsgeräte« vorgeschlagen, die mit Widerstandsbestimmung oder mit ausgestrahlten Wellen arbeiten. Bei der Auffindung eines im Bohrloch in Verlust geratenen Gegenstandes (in der Fachsprache im allgemeinen als »Fisch« bezeichnet) ist es außerordentlich wichtig, die Lage der Oberkante dieses Gegenstandes so genau wie möglich festzustellen, da nur dann die Anwendung von Greif- oder »Angelgeräten« einen Erfolg verspricht. Das Widerstandsverfahren hat den Nachteil, daß es eine breite Anzeige ergibt, welche wohl das Vorhandensein eines »Fisches« anzeigt, jedoch nicht die genaue Lage der Oberkante desselben erkennen läßt. Die elektromagnetischen Verfahren zeigen die genaue Lage der Oberkante des »Fisches« nur dann an, wenn die Entfernung des »Fisches« von der Elektrode sehr gering ist, bei besseren Instrumenten beispielsweise 45 cm oder weniger. In der Praxis ist es daher in vielen Fällen nicht möglich, die Lage der Oberkante des »Fisches« durch elektromagnetische Verfahren und Vorrichtungen genau zu bestimmen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel zu beheben und ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, durch die die genaue Lage der Oberkante eines »Fisches« bestimmt werden kann, auch wenn die in das Bohrloch herabgelassene Meßsonde sich in verhältnismäßig großem Abstand von dem »Fisch« befindet. Darüber hinaus sollen das Verfahren und die Vorrichtung zur Bestimmung dieser Lage einfach, billig und sicher sein. Es wird ferner verlangt, daß die Sonde an ihrer Außenseite keine vorstehenden Teile oder Spulen enthält und vollkommen gekapselt ist.
  • Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird bereits eine Anzeige erhalten, wenn die Sonde einen Abstand von 3,5 bis 4,5 m von dem »Fisch« hat.
  • Mit dem Verfahren und der Vorrichtung nach der Erfindung können auch kleinere Metallteile, beispielsweise Konusstücke oder Teile derselben, gefunden werden, die nach dem »Angeln« mit Fangkörben in der Bohrung verblieben sind.
  • Die Erfindung beruht auf der Tatsache, daß ein Magnetfeld durch die Anwesenheit eines oder mehrerer Metallgegenstände gestört wird. Ein bekanntes, von diesem Prinzip Gebrauch machendes Verfahren verwendet eine Sonde mit einem von einer Spule umgebenen Kern hoher Permeabilität, wobei die Spule an einen Oszillator angeschlossen und mit Anzeigemitteln für eine von der Störung des Magnetfeldes, z. B. des Erdfeldes, abhängige Änderung der Ausgangsfrequenz verbunden ist. Auch bei diesem Verfahren lassen sich Metallgegenstände nur dann exakt lokalisieren, wenn die Spule sich in großer Nähe des Metallgegenstandes befindet.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß der von der Spule umgebene Kern hoher Permeabilität in dem äußeren Magnetfeld eines oder mehrerer mit der Sonde verbundener kräftiger Permanentmagnete angeordnet ist.
  • Die an die Spule gelegte Wechselspannung erzeugt ein Magnetfeld, welches den bis außerhalb der Sättiguag vormagnetisierten Kern - die Vormagnetisie- rung von Eisenkernen ist in der Technik an sich bekannt - periodisch in oder fast in den Sättigungszustand treibt. Es genügt dann schon eine geringe Verzerrung des von den Permanentmagneten gebildeten äußeren Magnetfeldes, um die Induktivität der Spule zu beeinflussen. Diese Beeinflussung wird an der Erdoberfläche angezeigt oder gemessen und ergibt daher ein Mittel zur Erkennung geringer Enden rungen oder Verzerrungen des durch die Permanentmagnete erzeugten äußeren Magnetfeldes, die durch im Bohrloch befindliche Metallgegenstände hervorgerufen werden, so daß die Lage der Oberkante dieser Gegenstände bestimmt werden kann. Die Anzeige oder Messung an der Erdoberfläche kann in irgendeiner geeigneten Weise erfolgen; vorzugsweise wird die Frequenz des Oszillators durch eine zweite oder Überlagerungsfrequenz überlagert, wobei die Enden rungen der Frequenz des Oszillatorkreises durch an sich bekannte Einrichtungen bestimmt werden können.
  • Der Kern wird in dem Bohrloch nach unten oder nach oben verschoben und erzeugt ein äußeres Magnetfeld, das sich mit dem Kern verschiebt und an den Kern angelegt wird, so daß die durch die Metallgegenstände bewirkten Verzerrungen des äußeren Magnetfeldes das Gesamtfeld des Kerns verändern und dadurch die Induktivität der Spule beeinflussen.
  • Das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung werden vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise zur Bestimmung der Lage von Metallgegenständen benutzt, die in einem Bohrloch in Verlust geraten sind. Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf diese Anwendung. Die Vorrichtung und das Verfahren nach der Erfindung können jedoch auch zur Bestimmung der Lage von Metallgegenständen Anwendung finden, die sich an anderen Stellen als in einem Bohrloch befinden, und sie können auch für andere Zwecke Verwendung finden.
  • Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht, teils im Schnitt, einer Sonde zur Bestimmung der Lage von Metallgegenständen in einem Bohrloch; Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht eines Teils einer abgeänderten Ausführungsform der Sonde; Fig. 3 ist eine schematische Darstellung der Gesamtanordnung; Fig. 4 zeigt die Schaltung des Oszillators.
  • Wie insbesondere aus Fig. 1 zu ersehen, enthält die Vorrichtung nach der Erfindung eine Sonde 6 mit einem rohrartigen Gehäuse 8; die Sonde kann mit Hilfe eines Seils oder Kabels 9 in das Bohrloch herabgesenkt werden. Das Gehäuse kann aus irgendeinem geeigneten, nichtmagnetischen Material bestehen.
  • In dem Gehäuse 8 sind zwei Permanentmagnete 10 und 12 axial in geeignetem Abstand voneinander angeordnet. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 befindet sich zwischen ungleichen Polen der Magnete ein Kernl4, der, wie in der Zeichnung dargestellt, die Form einer Stange annehmen kann. Der Kern solI aus leicht sättigbarem, ferromagnetischem Material hoher Permeabilität bestehen, dessen Permeabilität sich bereits bei geringen Änderungen des Magnetfeldes der beiden Magnete 10 und 12 ändert.
  • Ein geeignetes Material hierfür ist unter der Bezeichnung Croloy Nr. 70 bekannt. Vorzugsweise hat der Kern an beiden Enden einen gewissen Abstand von den Magneten 10 und 12. Dies wird durch Zwischenscheiben 15 aus Bakelit od. dgl. erreicht, so daß der Kern 14 auf dem steilen Teil der Hysterisiskurve arbeitet und eine große Empfindlichkeit der Anordnung gewährleistet.
  • Der Kern 14 ist von einer Spule 16 umgeben, die zu dem frequenzbestimmenden Schwingungskreis eines Oszillators 20 gehört und durch den Leiter 18 mit dem im oberen Teil des Gehäuses 8 angeordneten Oszillator verbunden ist. Das andere Ende der Spule ist bei 22 an dem nichtmagnetischen Gehäuse 8 geerdet. Der Oszillator 20 legt an die Spule 16 eine Wechselspannung an.
  • Um die Absorption elektrostatischer Ladungen der Spule 16 durch das Gehäuse 8 zu verringern, kann in dem Gehäuse 8 rings um die Magnete 10 und 12 und den Kern 14 eine elektrostatische Abschirmung 26 vorgesehen sein. Die Abschirmung 26 ist mit Hilfe der isolierenden Abstandstücke28 in gewissem Abstand von den Magneten angeordnet; ähnliche Abstandsstücke 30 sind oben und unten zwischen der Abschirmung 26 und dem Gehäuse 8 angeordnet. Die Abschirmung 26 kann aber auch fortgelassen werden, da auch ohne eine solche Abschirmung zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden.
  • Das Gehäuse ist unten durch einen Gewindestopfein 32 verschlossen, der an seinem unteren Ende konisch ausgebildet ist, um die Sonde schnell und leicht in ein Bohrloch, ein Rohrgestänge od. dgl. herablassen zu können.
  • Der Stopfen32 ist abnehmbar, um einen leichten und schnellen Zugang zum Innern des Gehäuses zu ermöglichen.
  • Ein ähnliches Verschlußglied31 befindet sich am oberen Ende der Sonde, so daß der Oszillator, die Permanentmagnete und der leicht sättigbare Kern vollkommen gekapselt sind und daß sich an der Außenseite der Sonde keinerlei Spulen od. dgl. befinden. Das obere Verschlußglied 31 erhält vorzugsweise die Form einer an sich bekannten Kabelverbindung, mittels derer der Oszillator 20 mit Strom versorgt wird. Diese Verbindungen und ihre Befestigung sind in an sich bekannter Weise ausgebildet, so daß eine nähere Beschreibung derselben sich erübrigt.
  • Wie weiter unten näher erläutert, erzeugen die PermanentmagnetelO und 12 ein sogenanntes äußeres Magnetfeld Die der Spule 16 zugeführte Wechselspannung sättigt den Kern 14 vollständig oder annähernd vollständig mit magnetischem Fluß, so daß geringe Anderungen des äußeren Magnetfeldes das Gesamt-Magnetfeld beeinflussen und dadurch die Induktivität der Spule 16 ändern; diese Änderungen werden außerhalb des Bohrloches in der weiter unten angegebenen Weise angezeigt.
  • Fig. 2 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Sonde. Sie unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 lediglich dadurch, daß die elektrostatische Abschirmung26 fortgelassen ist und daß die Polarität des Magnets 10 umgekehrt ist, wie beim Bezugszeichen 10 a angedeutet, so daß sich gegenüber den Enden des Kerns 14 gleiche Pole befinden. Der Fortfall der Abschirmung bringt auch die Abstandsstücke 28 und 30 in Fortfalls so daß lediglich isolierende Abstands stücke 30 a erforderlich sind, die die Permanentmagnete 10a und 12a in einem gewissen Abstand vom Gehäuse 8 halten. Von diesen Abweichungen abgesehen, ist die Ausführungsform die gleiche wie diejenige nach Fig. 1; auch die Wirkungsweise ist die gleiche. In beiden Fällen erzeugen die Permaneatmagnete 10 und 12 bzw. 10a und 12a ein starkes äußeres Magnetfeld, dessen Verzerrung durch metallene Gegenstände eine Änderung der Induktivität der Spule 16 bewirkt, die durch geeignete Instrumente festgestellt werden kann und das Vorhandensein und die Lage der metallenen Unregelmäßigkeiten erkennen läßt, wie weiter unten näher erläutert.
  • In Fig. 1 grenzt oben an den Kern ein Südpol und unten ein Nordpol, während in Fig. 2 zwei Südpole an den Kern grenzen. Es geht daraus hervor, daß die Pole in jedem Fall umgekehrt werden können. Bei jeder dieser Anordnungen ergibt sich ein starkes äußeres Magnetfeld, das für den vorliegenden Zweck geeignet ist.
  • Fig. 4 zeigt die Schaltung des Oszillators 20. Er enthält eine Triode 21, an deren Anode über die Leiter 23 und 36 ein positives Potential angelegt wird. Die Spule 16 ist über den Leiter 18 mit dem Gitter der Triode verbunden; eine Mittelanzapfung der Spule 16 ist über den Leiter 25 mit der Kathode der Röhre 21 verbunden. Die Spule ist bei 22 geerdet; die Kondensatoren 27 und 29 liegen parallel zur Spule 16 und ergeben die Mittelanzapfung. Der Oszillator 20 enthält den Widerstand 31 in Reihe mit der Kathode; die Widerstände 33 und 35 führen zum Gitter der Röhre.
  • Der Oszillator kann natürlich auch in irgendeiner anderen an sich bekannten Art ausgebildet sein, und es kann auch eine andere Röhre, beispielsweise eine Diode. eine Triode, eine Pentode od.dgl., zur Anwendung gelangen.
  • Der Oszillator 20 wird durch die Gleichstromquelle 40 (Fig. 3) mit Gleichstrom gespeist, die über die Leiter 36 und 38 und den Schalter 41 mit dem Oszillator verbunden ist. Die Gleichstromquelle kann außerhalb des Bohrloches angeordnet sein. Der Gleichstrom wird der Sonde über die Leiter36 und 38 des Kabels 9 zugeführt, an dem die Sonde herabgelassen wird. Der Anzeigekreis ist mit der Primärwicklung 44 verbunden und daher mit der Sekundärwicklung 46 gekoppelt, die zu dem Rundfunkempfänger 42 geführt ist. Der Empfänger 42 ist außerhalb des Bohrloches angeordnet; es ist ein bekannter Empfänger mit abgestimmter Hochfrequenz. Mit dem Empfänger ist ein Oszillator 48 verbunden, der eine variable Überlagerungsfrequenz erzeugt, die den ankommenden Signalen des Kreises des Oszillators 20 überlagert wird. Eine Uberlagerungsfrequenz, die um 50 Perioden (oder weniger) bis 1000 Perioden (oder mehr) von der Null-Überlagerungsfrequenz, d. h. von der Frequenz des Oszillators im Bohrloch, verschieden ist, ist für den vorliegenden Zweck geeignet, obwohl auch andere tJberlagerungsfrequenzen zur Anwendung gelangen können.
  • Die Hochfrequenz wird durch ein an sich bekanntes Hochfrequenzfilter 50 ausgefiltert; die erhaltene Überlagerungsfrequenz wird zu der Anzeige- oder Meßvorrichtung geführt, beispielsweise zu dem Frequenzmesser 52, dem Röhrenvoltmeter 54 und dem Aufzeichner oder Galvanometer 56. Diese Einrichtungen sind an sich bekannt und im Handel erhältlich, so daß eine nähere Beschreibung derselben nicht erforderlich erscheint. Statt der beschriebenen Anordnung kann auch ein Oszilloskop oder Oszillograph verwendet werden. Der Oszillograph enthält selbst einen Überiagerungsfrequenzoszillator; er ist in an sich bekannter Weise ausgebildet, so daß eine nähere Beschreibung desselben ebenfalls überflüssig erscheint.
  • Die Gleichstromquelle, der Schalter und die zugehörigen Anzeige- und Meßeinrichtungen sind an der Oberfläche außerhalb des Bohrloches angeordnet.
  • Die Meßeinrichtungen zeigen das ankommende Signal an, durch welches das Vorhandensein und die Lage metallener Gegenstände in dem Bohrloch erkannt und bestimmt werden kann.
  • Bei der Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung wird die Sonde6 an dem Kabel 9 in das Bohrloch herabgelassen. Der Oszillator wird über die Leiter36 und 38 des Kabels 9 mit Gleichstrom gespeist. Als typisches Beispiel seien folgende Werte angegeben: Die Frequenz des Oszillators 48 wich um 50 Perioden von der des Oszillators 20 ab. Die Frequenz des Oszillators 20 betrug 30 000 Perioden, die Überlagerungsfrequenz 30 025 Perioden.
  • Während des Herablassens oder Heraufziehens der Sonde 6 im Bohrloch wird das Magnetfeld der Permanentmagnete 10 und 12 oder 10a und 12a an den leicht sättigbaren Kern 14 hoher Permeabilität angelegt; wenn Metallgegenstände in das äußere Magnetfeld kommen, wird dieses verzerrt, was seinerseits das Magnetfeld des Oszillators 20 verändert, das durch die Spule 16 ausgestrahlt wird, so daß das vom Empfänger 42 aufgenommene Signal der Spule 16 verändert wird, was die Frequenz des Oszillators 20 ändert. Da der Oszillatorkreis induktiv mit dem Empfänger 42 gekoppelt ist, wird dadurch das ankommende Signal verändert, was die erhaltene Überlagerungsfrequenz außerhalb des Bohrloches ändert, die durch den Frequenzmesser oder das sonstige Anzeigeinstrument angezeigt wird. Je mehr die Sonde sich dem Metallgegenstand nähert, um so mehr wird die Frequenz des Oszillatorkreises infolge der zunehmenden Verzerrung des Feldes der Permanentmagnete geändert; diese Frequenzänderung erreicht ein Maximum, wenn die Sonde sich in unmittelbarer Nähe des Metallgegenstandes befindet. Beispielsweise begann sich die Frequenz des Oszillators zu ändern, als ein 1,80 m langes Stück eines Rohres von 6,4 cm Durchmesser sich in einem Abstand von 2,40 m von dem ersten Magnet befand. Beim Beginn der Frequenzänderung oder beim Maximum der Frequenzänderung oder an einer gewünschten anderen Stelle der Frequenzänderung kann die Länge des Kabels 9 abgelesen werden, wodurch die Lage und die Oberkante des Metallgegenstandes im Bohrloch genau bestimmt werden können. Sobald diese Lage genau bekannt ist, kann die Bergung des verlorenen Gegenstandes mit großer Aussicht auf Erfolg durchgeführt werden.
  • Zahlreiche Abänderungen der Gesamtanordnung und der Einzelheiten des beschriebenen Verfahrens und der Vorrichtung liegen für den Fachmann auf der Hand; insbesondere kann jeder an sich bekannte Oszillator und jede bekannte Art von Anzeigeinstrumenten verwendet werden.
  • Zusammenfassend enthält das Verfahren nach der Erfindung die folgenden Verfahrensschritte: Man verschiebt in einem Bohrloch ein starkes magnetisches Feld, das durch einen oder mehrere Magnete erzeugt wird, nach unten (oder oben) und ordnet in diesem Feld einen Kern leicht sättigbaren, ferromagnetischen Materials hoher Permeabilität an, welcher von einer Wicklung umgeben ist, an die eine Wechselspannung angelegt wird und die ein Magnetfeld erzeugt, das den Kern zur Sättigung oder in die Nähe der Sättigung bringt. Wenn der gesättigte oder teilweise gesättigte Kern und das Magnetfeld, in welchem er sich befindet, sich in dem Bohrloch verschiebt, wird das äußere Magnetfeld der Permanentmagnete durch etwa in dem Bohrloch vorhandene Metallgegenstande verzerrt, was seinerseits das Ma-Magnetfeld des Kerns ändert, wodurch die Induktivität der Schwingkreisspule geändert wird, die dann außerhalb des Bohrloches instrumentell festgestellt wird und eine Anzeige des Vorhandenseins und der genauen Lage des Metallgegenstandes ergibt.
  • Das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung sind in hohem Maße geeignet, das Problem der Erfindung zu lösen und die erwähnten Vorteile sowie andere, damit verbundene Vorteile zu erzielen. Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele, sondern umfaßt auch Änderungen, die im Rahmen des Erfindungsgedankens liegen.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Bestimmung des Ortes eines in einem Bohrloch befindlichen Metallgegenstandes, enthaltend eine in das Bohrloch herabzulassende Sonde mit einem von einer Spule umgebenen Kern hoher Permeabilität, wobei die Spule an einen Oszillator angeschlossen und mit Anzeigemitteln für eine Änderung der Ausgangsfrequenz verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Spule (16) umgebene Kern(14) hoher Permeabilität in dem äußeren Magnetfeld eines oder mehrerer mit der Sonde verbundener, kräftiger Permanentmagnete (10, 12; 10a, 12a) angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde (6) ein Gehäuse (8) aus nichtmagnetischem Material enthält, in welchem auch die Permanentmagnete (10, 12; 10 a, 12 a) angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (14), die Spule (16) und die Permanentmagnete (10, 12) von einer elektrostatischen Abschirmung (26) umgeben sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Distanzkörper (28 und 30) aus dielektrischer Substanz, die einen Abstand der elektrostatischen Abschirmung (26) einerseits von den Magneten (10, 12), dem Kern (14) und der Spule (16) und andererseits von dem Gehäuse (8) bewirken, wobei der Oszillator (20) oberhalb der elektrostatischen Abschirmung (26) angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Beobachtung der Frequenzänderungen des Oszillators (20) einen Rundfunkempfänger (42) und einen Überlagerungsfrequenzoszillator (48) enthalten, dessen Schwingungen der Frequenz des erstgenannten Oszillators (20) überlagert werden.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (46 bis 58) zur Beobachtung der Frequenzänderungen des Oszillators (20) induktiv mit dem Kreis des Oszillators (20) gekoppelt sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Beobachtung der Frequenzänderungen des Oszillators (20) ein Oszilloskop (58) enthalten.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde (6) durch das elektrische Kabel getragen und bewegt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1 739 579, 2404 806; Zeitschrift für Metall. Bd. 46 (1955), S. 358 bis 370.
DEH30543A 1957-07-04 1957-07-04 Vorrichtung zur Bestimmung des Ortes eines in einem Bohrloch befindlichen Metallgegenstandes Pending DE1111308B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1739579A (en) * 1928-06-20 1929-12-17 Union Switch & Signal Co Electrical translating apparatus
US2404806A (en) * 1942-03-19 1946-07-30 Henry A D Lindsey Submarine detector

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