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DE1111290B - Schaltungsanordnung zur Zuendung von Zusatzblitzlicht-Entladungslampen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Zuendung von Zusatzblitzlicht-Entladungslampen

Info

Publication number
DE1111290B
DE1111290B DET18255A DET0018255A DE1111290B DE 1111290 B DE1111290 B DE 1111290B DE T18255 A DET18255 A DE T18255A DE T0018255 A DET0018255 A DE T0018255A DE 1111290 B DE1111290 B DE 1111290B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
discharge
additional
flash
capacitor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET18255A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Pecher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metz Apparatewerk Inh Paul Metz
Original Assignee
Metz Apparatewerk Inh Paul Metz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metz Apparatewerk Inh Paul Metz filed Critical Metz Apparatewerk Inh Paul Metz
Priority to DET18255A priority Critical patent/DE1111290B/de
Publication of DE1111290B publication Critical patent/DE1111290B/de
Priority to DEM53723A priority patent/DE1160948B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/32Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation

Landscapes

  • Discharge-Lamp Control Circuits And Pulse- Feed Circuits (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Zündung von Zusatzblitzlicht-Entladungslampen Aus beleuchtungstechnischen Gründen ist es oft erforderlich, mit mehreren Blitzgeräten oder Blitzlampen gleichzeitig zu arbeiten. Mehrere komplette Blitzgeräte können beispielsweise über Zwillings- oder Drillingsstecker gemeinsam auf einen Synchronkontakt der Aufnahmekamera geschaltet werden. Mit Rücksicht auf die Lebensdauer des ohnehin stark belasteten Synchronkontaktes im Kameraverschluß ist diese Methode unerwünscht. Die Zusammenschaltung kann aber auch über mechanische, elektronische oder fotoelektrische Relais erfolgen. Statt mehrerer kompletter Blitzgeräte können aber auch zu einem einzigen Kraftteil mehrere Blitzröhren verwendet werden.
  • Es ist grundsätzlich möglich, einen solchen Zusatzblitzstab aus dem Kondensator des Hauptgerätes zu speisen. Es kann aber auch der Zusatzblitzstab mit einem eigenen Kondensator versehen werden, der aus dem Gleichspannungswandler oder dem Netzteil des Hauptgerätes gleichzeitig mit denn Speicherkondensator dieses Gerätes aufgeladen wird. Im ersten Fall tritt eine Aufteilung der Speicherenergie auf Blitzlichtentladungslampen des Hauptgerätes und Zusatzblitzlampe ein, die Leitzahl des Hauptgerätes gilt nicht mehr. Im zweiten Fall, bei klarer Trennung und elektrischer Entkopplung der Speichervorrichtung in Hauptgerät und Zusatzblitzgerät, gilt die ursprüngliche Leitzahl des Hauptgerätes, die Lichtwirkung des Zusatzgerätes errechnet sich aus der Leitzahl dieses Gerätes und Aufstellungsort bzw. Aufstellungswinkel zur Aufnahmerichtung.
  • Auf jeden Fall muß jede Blitzröhre über einen eigenen Zündtransformator gezündet werden. Die Parallelschaltung der Primärwicklung dieser Transformatoren ist aus den gleichen Gründen wie die Parallelschaltung der Zündtransformatoren kompletter Blitzgeräte mit Rücksicht auf die Belastung des Kamerakontaktes unerwünscht. Es sind schon eine Reihe von Lösungen zur Zündung von Zusatzblitzlampen vorgeschlagen und aufgeführt worden. Bekannt ist z. B. die Entnahme des Spannungsabfalles an einem Widerstand im Entladekreis des Hauptgerätes und Weiterleitung dieses Spannungsabfalles zur Zündvorrichtung (z. B. Thyratron) des Zusatzgerätes. Statt eines Widerstandes kann auch unmittelbar die Primärwicklung des Zündtransformators dieses Zusatzgerätes eingeschaltet werden. Nachteilig ist dann die Notwendigkeit einer für Hochspannung isolierte Verbindung zwischen Zündanode der Zusatzblitzröhre und dem Muttergerät.
  • Die Einschaltung eines Widerstandes oder einer Transformatorwicklung in dem Blitzentladekreis des Hauptgerätes stellt einen Energieverlust während der Entladung dar. Es gibt daher andere Lösungen, die eine Potentialverschiebung an einem Spannungsteiler des Hauptgerätes bei der Blitzentladung zur Auslösung einer Folgeentladung im Zusatzgerät nutzbar machen.
  • Es ist auch bekannt, die Hochspannungsverbindung zwischen Hauptgerät und Zusatzgerät durch Zwischenschaltung eines Impulstransformators im Hauptgerät zugunsten einer Niedervoltverbindung entbehrlich zu machen. Nach dem deutschen Patent 973 910 kann man sogar so weit gehen, daß über die gleiche zweiadrige Verbindung, der Kondensator des Zusatzgerätes aus dem Gleichspannungswandler oder Netzteil des Muttergerätes aufgeladen und dann durch einen Stromstoß mit steiler Wellenstirn die Zündvorrichtung des Zusatzgerätes über dieselbe Drahtverbindung ausgelöst wird.
  • Die Verwendung von Zusatzblitzröhren ohne eigenen Speicherkondensator hat ihre Grenzen bei einer bestimmten Länge der Leitungsverbindung zwischen Muttergerät und Zusatzgerät. Bei Speisung und Blitzauslösung über die gleiche Doppeldrahtverbindung kann eine wesentlich größere Entfernung zwischen beiden Geräten zugelassen werden. Es ergibt sich dafür eine andere Schwierigkeit bei Verwendung von Blitzentladungslampen größerer Entladedauer. Bei Anwendung gleicher Speicherenergie ist die Stromspitze der Hauptentladung während der größeren Ent-Ladedauer natürlich geringer. Gleichzeitig sind Stromanstieg und Stromabfall flacher. Will man das vorstehend geschilderte Zündprinzip der Übermittlung von Ladestrom und Zündbefehl auf gleicher Leitung weiterverfolgen, so ist eine entsprechende Umdimensionierung des Impulstransformators im Hauptgerät notwendig. Dadurch wird dieser Transformator größer und teuerer, der Verlustspannungsabfall -im Blitzent-. ladungskreis des Hauptgerätes wird ebenfalls größer.
  • Es ist auch bekannt, bei Verwendung getrennter Speicherkondensatoren für Haupt- und Zusatzgerät in die Verbindungsleitung zwischen beiden Geräten einen Entkopplungswiderstand oder statt dessen auch einen weiteren Gleichrichter zu Entkopplung und 1 Sicherung gegen eine Rückentladung einzubauen. Es sei auf das deutsche Patent 919 454 und die deutsche Auslegeschrift 1046186 hingewiesen. Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung zur Zündung von parallel zur Hauptblitzlichtentladungslampe angeschalteten Zusatzblitzlichtentladungslampen, denen ein eigener Speicherkondensator und Zündtransformator zugeordnet ist und die über dünndrähtige und nur für die Betriebsspannung isolierte zweiadrige Anschlußleitungen mit dem Hauptgerät unter Einschaltung eines Entkopplungswiderstandes in die Verbindungsleitung verbunden sind, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der an dem Entkopplungswiderstand auftretende Spannungsabfall, welcher nach der Blitzentladung der Hauptlampe bei der Rückladung des Speicherkondensators des Hauptgerätes aus dem voll aufgeladenen Speicherkondensator des Zusatzgerätes eintritt, zur Zündung einer Schaltröhre ausgenutzt ist, die in Reihe mit der Primärwicklung des Zündtransformators liegt und in leitendem Zustand die Zündung der Zusatzblitzlampe bewirkt. Bei einem Blitzlichtgerät mit der Schaltungsanordnung der Erfindung wird somit der nach der Entladung des Speicherkondensators im Hauptblitzlichtgerät durch dessen Rückentladung aus dem voll aufgeladenen Kondensator des Zusatzblitzlichtgerätes entstehende Spannungsabfall an diesem Entkopplungswiderstand zur Einleitung der Zündung der Zusatzblitzlichtlampe benutzt: Bei der Auslösung der Blitzentladung durch den Synchronkontakt der Aufnahmekamera zündet zuerst die Gasentladungsröhre des Hauptgerätes. Die Spannung im Kondensator des Hauptgerätes bricht zusammen. Aus dem über die Verbindungsleitung parallel geschalteten Kondensator des Zusatzgerätes kommt jetzt eine Rückladung zum Kondensator des Hauptgerätes zustande, die am Entkopplungswiderstand einen Spannungsabfall hervorruft. Diese Spannung zusammen mit der Spannung eines im Zusatzgerät in üblicher Weise über einen Spannungsteiler gespeisten Zündkondensator ergibt die Zündspannung einer Schaltröhre, über die in Reihe mit der Primärwicklung eines Zündtransformators sich der Zündkondensator entlädt. Über den Zündkondensator wird die Gasentladungslampe des Zusatzblitzgerätes gezündet, die kurzzeitige Rückladung vom Zusatzblitzkondensator zum Speicherkondensator im Muttergerät wird durch die Entladung sofort unterbrochen.
  • Der Schaltvorgang ist der folgende (s. Abb. 1): Vom Gleichspannungswandler oder dem Netzanschlußteil des Hauptgerätes 1 wird der Speicherkondensator Ch aufgeladen. Gleichzeitig lädt sich über die dünndrähtige und nur für die Betriebsspannung ausgelegte zweiadrige Verbindungsleitung 2 (Adern a und b) der Speicherkondensator Cn des Zusatzblitzgerätes 3. Beide Kondensatoren erreichen gleiche Spannungen. Wird über Zündelektrode z 1 die Blitzröhre Blh gezündet, so entlädt sich die Speicherspannung des Kondensators Ch über die Hauptblitzlampe BLh, und die Spannung an Ch bricht zusammen. Sofort setzt eine Rückladung aus Kondensator Cn des Zusatzblitzstabes 3 ein. Der Rückstrom gibt an Widerstand- R-3 -einen Spannungsabfall. Zusammen mit der Spannung des während der Aufladung auf eine Teilspannung entsprechend dem Widerstandsverhältnis R 1: R 2 aufgeladenen Zündkondensators Cz ergibt sich eine resultierende Spannung, welche die Schaltröhre GI zur Zündung bringt. Über Schaltröhre Gl und in Reihe damit über die Primärwicklung des Zündtransformators Trl entlädt sich Zündkondensator Cz. Die Sekundärspannung des Zündtransformators Tr1 bringt über die Zündelektrode Z2 die Zusatzlampe Blz zur Entzündung.
  • Gegenüber den bekannten Lösungen mit Ausnutzung eines Spannungsabfalls im Entladekreis und zweiadriger Verbindung zwischen Muttergerät und Zusatzgerät ergibt sich der Vorteil des geringen Verlustes im Hauptentladekreis und der Unabhängigkeit von der Entladedauer und Entladeform der Hauptentladung. Der Spannungsteiler R 1, R 2 im Zusatzgerät bringt aber in Parallelschaltung zum Leckstrom der Speichereinrichtung einen dauernden Stromverlust. Besonders bei der Anschaltung mehrerer Zusatzgeräte und größeren Pausen zwischen den einzelnen Blitzentladungen bedeutet dieser Verlust eine Belastung der Stromversorgungseinrichtung. Abb. 2 zeigt eine weitere Ausgestaltung des Erfindungsgedankens unter Vermeidung dieses Spannungsteilers. Auf den eigenen Zündkondensator im Zusatzgerät 3 ist verzichtet. Die Schaltröhre Gl ist über die Primärwicklung des Zündtransformators Tr2, der hier als Autotransformator gezeichnet ist, und einen Strombegrenzungswiderstand R 5 parallel zum Reihenwiderstand R 4 geschaltet. Nach Erreichung eines Spannungsabfalles entsprechend der Zündspannung der Schaltröhre Gl an Widerstand R 4 zündet die Schaltröhre, ein Stromstoß, dessen Höhe durch Widerstand R 5 auf ein für die Röhre zuträgliches Maß begrenzt wird, kommt zustande, und Zündtransformator Tr2 zündet über Zündelektrode Z 2 wieder die Zusatzblitzröhre BLz. Gegenüber Lösung der Abb. 1 bedeutet der Stromstoß über die niederohmige Parallelschaltung zu Hochohmwiderstand R 4 einen Verlust an Speicherenergie aus Speicherkondensator Cn, dafür aber fällt der Querstrom über den Spannungsteiler R 1, R 2 der Lösung 1, der während der ganzen Bereitschaft fließt, weg.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Zündung von parallel zur Hauptblitzlichtentladungslampe angeschalteten Zusatzblitzlichtentladungslampen, denen ein eigener Speicherkondensator und Zündtransformator zugeordnet ist und die über dünndrähtige und nur für die Betriebsspannung isolierte zweiadrige Anschlußleitungen mit dem Hauptgerät verbunden sind unter Einschaltung eines Entkopplungswiderstandes in die eine Verbindungsleitung, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Entkopplungswiderstand (R 3 bzw. R 4) auftretende Spannungsabfall, welchei nach der Blitzentladung der Hauptlampe bei der Rückladung des Speicherkondensators (Ch) des Hauptgerätes aus dem voll aufgeladenen Speicherkondensator (Cn) des Zusatzgerätes (3) eintritt, zur Zündung einer Schaltröhre (G1) ausgenutzt ist, die in Reihe mit der Primärwicklung des Zündtransformators (Tr 1 bzw. Tr 2) liegt und in leitendem Zustand die Zündung der Zusatzblitzlampe (Blz) bewirkt: 2. Zündschaltung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Zusatzblitzgerät (3) über einen Spannungsteiler ein Zündkondensator (Cz) während der Energiespeicherung aufgeladen wird, dessen Spannung zusammen mit dem Spannungsabfall am Entladungswiderstand (R3) die Zündung der Schaltröhre (GP einleitet und dessen Entladung über die Schaltröhre (GP und die Primärwicklung des Zündtransformators (Tr 1) die Blitzentladung in der Zusatzblitzlampe (Blz) auslöst. 3. Zündschaltung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeiqhnet, daß bei einem Zusatzgerät ohne Zündkondensator die Schaltröhre (GP dem Entkopplungswiderstand (R 4) über die Primärwicklung des Zündtransformators parallel geschaltet ist und der bei der Zündung der Schaltröhre durch diesen fließenden Stromstoß die Zündung der Zusatzblitzlampe (Blz) über den Zündtransformator (Tr2) bewirkt (Fig. 2). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 884 910, 973 335, 919 454; deutsche Auslegeschriften Nr. 1051404, 1046186; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1640 544, 1712170.
DET18255A 1960-04-20 1960-04-20 Schaltungsanordnung zur Zuendung von Zusatzblitzlicht-Entladungslampen Pending DE1111290B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET18255A DE1111290B (de) 1960-04-20 1960-04-20 Schaltungsanordnung zur Zuendung von Zusatzblitzlicht-Entladungslampen
DEM53723A DE1160948B (de) 1960-04-20 1962-07-28 Schaltungsanordnung zur Zuendung einer Anordnung aus mehreren Blitzlicht-Entladungsgeraeten

Applications Claiming Priority (1)

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DET18255A DE1111290B (de) 1960-04-20 1960-04-20 Schaltungsanordnung zur Zuendung von Zusatzblitzlicht-Entladungslampen

Publications (1)

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DE1111290B true DE1111290B (de) 1961-07-20

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DET18255A Pending DE1111290B (de) 1960-04-20 1960-04-20 Schaltungsanordnung zur Zuendung von Zusatzblitzlicht-Entladungslampen

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DE (1) DE1111290B (de)

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