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Einrichtung zum Zentrieren von Lampen Die Erfindung betrifft eine
Einrichtung zum Zentrieren von Lampen mit lagesicherndem Stecksockel für optische
Geräte. Irn allgemeinen ist es üblich, die zur Aufnahme des Lainpensockels- dienende
Fassung in optischen Geräten mit Justiermitteln, z. B. Stellschrauben, Exzenter
od. dgl. zu versehen, um auf diese Weise die Lampenwendel in jede gewünschte Lage
zu bringen. Die an dem Lampensockel angebrachten, zur Befestigung dienenden Bajonettlappen
oder -stifte ergeben dabei die Möglichkeit einer Grob-Orientierung. Zu diesem Zwecke
sind die Lappen bzw. Stifte unterschiedlich breit oder lang. Hinsichtlich der Genauigkeit
der Abmessungen des Lampensockels werden. keine großen Anforderungen gestellt, da
bei der genannten Art dzr. Justierung Fehler und Toleranzahweichungen im Sockel
leicht auszugleichen sind.
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Nachteilig ist bei jeder Justierung jedoch, daß jede Fassung mit besonderenJustiermiti#--In
ausgerüstet sein muß. Dadurch ergibt sich ein erheblicher Kosten- und Zeitaufwand.
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Es ist ferner bereits vorgeschlagen worden, auf die üblichen Stecksockel
der Lampen Ringe oder Hälsen aufzulöten, die genau gedreht und gesefflen, und die
gegenüber dem Lampenwendel genau ausgerichtet sind. Werden derartige Lampen in die
Fassung eines Gerätes eingesetzt, so# erübrigt sich eine Nachzentrierung.
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Jene Einrichtung hat jedoch den Mangel, daß für jede Lampe ein Speziabückel
angefertigt werden muß und daß die Fassung, die zur Aufnahme der Lampe vorgesehen
ist, äußerst genau hergestellt sein muß. Außerdem besteht keine Möglichkeit, i.m.
Bedarfsfalle eine andere, nicht zentrierte Lampe in diese Fassung einzusetzen..
Das gilt in gleichQr Weise auch fU'.-r solche Lampen, die bereits herste-Ilungsseitig.
mit eineinfeinstgeschliffenen Sockel ausgerüstet sind.
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Diese beiden zuletzt genannten. Arten. von Lampen und die für, die
vorgesehene Zentrierung haben jedoch wieder den Nachteil, daß, nicht nur von seiten
des Lampemlierstellers, sondern auch von seiten. des. Herstellers optischer Geräte
ein erheblicher Arbeitsaufwand notwendig, ist.
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Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen und eine
Eihrichtung, zum Zentrieren von Lampen zu, schaffen, durch die dem Lampenhersteller
etwa die gleichen Kosten wie für die Herstellung der üblichen Lampen mit einfachem
Stecksockel entstehen und durch, die es dem Hersteller- von optischen Geräten, in
denen Lampen mitSteckfassungVerwendung finden sollen, ermöglicht wIrd; ohne besonderen
niechanischen Aufwand einen einwandfreien zentrierten Sitz der Lampe zu erhalten.
Dieses wird, erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Lampenkelben mit der Wendel
beim Einkitten in dem Lampensockel gegenüber mindestens einernPaar vonAnschlagleisten
des Kittfiahers, an dem der Sockel anliegt, ausgerichtet wird.
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Ferner wird die zur Aufnahme des Lamperisockels im Gerät bestimmte
Lampenfassung mit lagegleicheil Anschlägen versehen, gegen die der eingesetzte Lampensackel
anzudrücken ist, Durch diese Anordnung und Ausgestaltung der Teile wird erreicht,
daß die Lampe in der Gerätefassung die gleiche orientierte Lage einrämmt wie in
dem Kitthalter,- Die zu den Anschlagleisten im Kittbalter ausgerichtete La m penwendel
ist also damit be-
reits gegenüber den Anschlägen in der Lampenfassung des
Gerätes. nach dem Einsetzen der Lampe zentriert. Bearbeitungsfehler des LanTensockels
machen, sich nicht bemerkbar, da außeT den Anschlagstellen alle übrigen Flächenteffe
keinen Einfluß. auf die Genauigkeit der Zentrierung haben, Mit der erfindungsgemäßen
Einrichtung kann dieLampenwendel sowohl längs. also auch. quer zur Achse des Lampensockels
ausgerichtet werden. Da= müsseir die -Anschläge nur in. entsprechender Weise angeordnet
sein. Zweckmäßigerweise wird der Kitthalter sowie auch, die Lampcirfassung mit zwei
um 190' versetzt liegenden Anschlagleisten versehen, deren wirksame Flächen,
um eine gute Anlage, zu gewährleisten, poliert sind.. Diesen gegenüber- ist ein
in Richtung auf die Leisten wirkendes Einsparinmittel, zugeordnet. An Stelle von
einem Paar. Anschlageisten- können auch vier Nacken. oder dergleichen vgrgesehen
sein, die obenso#md!3 die LeWen praktisch eine Vierpunkt-Auflage bilden,- gegenüber
der das Einsparinmittel als funfterAuflagepunkt wirkt.
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Als Einspannmittel kanni entweder- eine Verstellschraube oder- eine
Feder dienen. Eine beson&r& vor"
teilhafte Lösung erzielt
man, wenn als Einspannmittel mindestens ein im Fassungsboden angeordneter, in Richtung
auf die Lampenwendel. wirkender, federnder Kontakt sowie ein gegegüber den Anschlagleisten
an derFassung angebrachter und mit einem derBajonettlappen oder -stifte- des -Lampendeckelg
Zusammenwirkender Auflaufkeil- vorgesehen ist.
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Als Lagesicherung dienen in bekannter Weise entweder Markierungen
oder -auch die am Sockel angebrachten Bajonettlappen bzw. -stifte, die in
entsprechende Ausbrüche im Kitthalter bzw. in der Fassung des Gerätes einsteckbar
sind.
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Nähere Einzelheiten der Erfindung sind aus der nun folgenden Beschreibung
eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles ersichtlich. Es zeigt
Fig. 1 den Kitthalter im Längsschnitt, Fig. 2 den Kitthalter in Draufsicht,
Fig. 3 die Lampenfassung eines optischen Gerätes im Längsschnitt, Fig. 4
eine Draufsicht auf die Fassung.
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Der zylindrische Grundkörper -t des Kitthalters 2 hat eine Öffnung
3, in die der Sockel 4 der Lampe 5
einsteckbar ist.
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Die wirksamen Anschlagstellen für den Lampensockel 4 werden von den
Flächen 6 a, 6 b zweier vorspringender Leisten
6- gebildet, die fein geschliffen und poliert sind und parallel zur Achse
des zylindrischen Grundkörpers liegen.
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Im Grundkörper ist ferner eine Schraube7 angeordnet mit der der Stecksockel
gegen die Anschläge 6a, 6b angedrückt werden kann. Die Anschlagleisten
und die Schraube sind je um 1201 zueinander versetzt. Zur Orientierung der
Lampe im Kitthalter in Drehrichtung dient eine kleine Ausfräsung 8 in einem
ebenfalls nach innen vorspringenden Teil 9 des Grundkörpers 1, in
die der in üblicher Weise am Lampensockel 4 angebrachte Lappen 10 eintauchen
kann. An dem flanschartig erweiterten Teil 11 des Grundkörpers
1 ist ein Bolzen 12 befestigt, um den ein unter derWirkung derFeder13 stehenderBügel14schwenkbar
ist. Der Bügel14 dient zur Halterung des Glaskolbens 5 a der
Lampe 5 und ist zur -Anpassung an verschiedene Kolbengrößen und Formen
mit einer länglichen öffnung 15 versehen.
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Die genaue Lage des Lampensockels und damit auch des Kolbens
in axialer Richtung wird durch die Tiefe der Ausfräsung 8 bestimmt.
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In den Fig. 3 und 4 ist die Lampenfassung 16 eines optischen
Gerätes dargestellt. Die Fassungshülse 17
hat in gleicher Weise wie der Kitthalter
2 wieder zwei Anschlagpaare 18 a, 18 b, gegen die die
Lampe 5 angedrückt werden kann. Als Andruckmittel dienen in diesem Falle
die im Teil 19 der Lampe untergebrachten Kontaktfedern 20, die im Zusammenwirken
mit dem Bajonettlappen10 und einer an der Fassung 17 befindlichen Keihläche 21 eine
Kraft in Richtung auf die Anschläge 18 a, 18 b ausüben.
Die die Keilfläche tragende Nase 22 ist mit einer Einfräsung 23 versehen,
die als Rastnut für den Bajonettlappen und somit als Orientierungsmittel für die
Sicherung der Lampe in Drehrichtung dient. Die Lage der Lampe in Achsrichtung wird
bei der Fassung 16 durch die Neigung der Keilfläche 21 und die Länge des
Bajonettlappens 10
bestimmt. Zweckmäßigerweise werden jedoch für beide Einrichtungen
(Kitthalter und Fassung) die gleichen Andruckelemente benutzt.
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Die Wirkungsweise der Justiereinrichtung ist wie folgt: Zunächst wird--
der Kolben in bekannter Weise in den Sockel eingesetzt und beide Teile zum Kitten
in dem Kitthalter befestigt. Dabei gibt der in die Ausfräsung 8 eingreifende
Lappen 10 dem Sockel eine in Drehrichtung,orientierte Lage. Die Zentrierung
senkrecht zur Achse wird durch die Anschläge 6 a, 6 b gewührleistet,
an-die der Socke14 angelegt und mittels der Schraube 7 angedrückt wird. Der
noch weiche Kitt gestattet nun ein Ausrichten des Lampenkolbens 5
a
gegenüber den Justieranschlägen 6 a, 6 b, wozu
im allgemeinen optische Mittel benutzt werden. Während des Erhärtens des Kittes
muß die Lampe in dieser Stellung im Kitthalter verbleiben.
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Die fertig gekittete und vorzentrierte Lampe kann nun in die Fassung
16 des optischen Gerätes eingesetzt werden.
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Da die Justieranschläge 18 a, 18 b die gleiche
Lage und Anordnung wie die Anschläge 6 a, 6 b haben,
nimmt auch das Lampenwendel. beim Einsetzen der Lampe eine bereits. justierte Stellung
gegenüber den Anschlägen ein. Eine Nachjustierung ist nicht erforderlich. Beim Einsetzen
der Lampe muß diese zunächst so weit nach unten in die Fassungsöffnung hineingedrückt
werden, bis der Lappen 10 unter der Nase 22 vorbeigleiten kann. Durch Drehen
der Lampe kann der Lappen in die Einfräsung 23 zurückschnappen, womit die
Seitenorientierung herbeigeführt ist. Durch die Kontaktfedern 20 wird die Lampe
5 beim Loslassen nach oben bewegt, jedoch nur so weit, bis der Lappen
10 an die KeiMäche anschlägt. Dabei wird der Sockel quer zur Achsrichtung
verschoben und gegen die Zentrieranschläge 18 a, 18 b
angepreßt.