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DE1110860B - Verfahren zur Herstellung von poroesen Kunststoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von poroesen Kunststoffen

Info

Publication number
DE1110860B
DE1110860B DEB56409A DEB0056409A DE1110860B DE 1110860 B DE1110860 B DE 1110860B DE B56409 A DEB56409 A DE B56409A DE B0056409 A DEB0056409 A DE B0056409A DE 1110860 B DE1110860 B DE 1110860B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
hydrogen peroxide
production
porous plastics
foam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB56409A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Sander
Dr Ferdinand Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB56409A priority Critical patent/DE1110860B/de
Priority to GB304161A priority patent/GB932497A/en
Publication of DE1110860B publication Critical patent/DE1110860B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J9/00Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
    • C08J9/04Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent
    • C08J9/06Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent by a chemical blowing agent
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2363/00Characterised by the use of epoxy resins; Derivatives of epoxy resins

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)
  • Epoxy Resins (AREA)
  • Polyamides (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von porösen Kunststoffen Zusatz zum Patent 1080 774 Gegenstand des Patents 1 080 774 ist ein Verfahren zur Herstellung von porösen Kunststoffen, bei dem wäßrige, 40- bis 950/cige und vorzugsweise 50- bis 800/cige Dispersionen von Polyepoxyverbindungen mit Härtungsmitteln für die Polyepoxyverbindungen und mit Treibmitteln vermischt und die Dispersionen verschäumt und die Polyepoxyverbindungen gleichzeitig gehärtet werden.
  • Als Treibmittel lassen sich bei diesem Verfahren beispielsweise Azo - bis - isobuttersäurenitril, Diazoaminobenzol, Diphenylsulfo-3,3-disulfohydrazid, Diphenyloxyd - 4,4' - disulfohydrazid, N,N' - Dinitroso -N,N' - dimethylterephthalamid oder Terephthalazid verwenden. Die Zersetzungstemperatur der Treibmittel, die unterhalb 1500 C liegen soll, läßt sich durch Zugabe geringer Mengen von Peroxyden, wie z. B. Wasserstoffperoxyd, auf 40 bis 100° C herabsetzen. Die nichtflüchtigen Zersetzungsprodukte der Treibmittel werden dabei in das gehärtete Harz eingelagert.
  • Durch den Einbau von Fremdstoffen werden die Chemikalienbeständigkeit, die Wärmestandfestigkeit sowie die mechanischen Eigenschaften herabgesetzt.
  • Es wurde nun gefunden, daß dieser Nachteil vermieden wird, wenn man bei diesem Verfahren ausschließlich Wasserstoffperoxyd, das durch die zum Härten verwendeten basischen Verbindungen katalytisch zersetzt wird, als Treibmittel verwendet.
  • Besonders zweckmäßig emulgiert man das Epoxyharz mit Hilfe eines Dispergier- bzw. Emulgiermittels in einer vorzugsweise etwa 5- bis 200/oigen wäßrigen Wasserstoffperoxydlösung und setzt dann das basische Härtungsmittel zu, doch ist die Reihenfolge beliebig.
  • Die Mischung beginnt nach einigen Minuten sich zu erwärmen und unter gleichzeitiger Härtung zu schäumen. Dieser Schaum ist nach wenigen Stunden völlig durchgehärtet.
  • Das spezifische Gewicht des gehärteten Schaumes hängt von der verwendeten Menge des Wasserstoffperoxyds ab; es werden spezifische Gewichte bis herab zu etwa 0,05 g/cm3 erreicht.
  • Als Polyepoxyverbindungen und Dispérgiermittel lassen sich die gleichen wie nach dem Hauptpatent verwenden. Als basische Härtungsmittel kommen besondere Aminogruppen enthaltende Verbindungen in Betracht und von diesen wiederum besonders die Amine selbst.
  • Durch Auswahl der Komponenten hat man es in der Hand, harte, feste oder weiche, elastische Schaumstoffe herzustellen. So erhält man harte, feste Produkte aus vorwiegend aromatischen bzw. cycloaliphatischen und stark vernetzenden Komponenten, während vorwiegend aliphatische und schwach vernetzende Komponenten zu weichen, elastischen Schaumstoffen führen. Durch Mischen dieser Ausgangsstoffe kann man Schaumstoffe beliebiger Härte und Elastizität herstellen.
  • Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteil.e.
  • Beispiel 1 16,1 Teile eines Umsetzungsproduktes von Epichlorhydrin mit Pentaerythrit mit dem Epoxydwert 0,62 werden in einer Lösung von 0,6 Teilen eines Mischpolymerisates aus 40 Teilen Vinylpyrrolidon und 60 Teilen Vinylpropionat in 6 Teilen 200/oigem Wasserstoffperoxyd emulgiert. Diese Emulsion wird mit 6,1 Teilen 4,4'-Diamino-3,3-dimethyldicyclohexylmethan versetzt und gut gerührt. Nach 3 bis 4 Minuten beginnt die Mischung aufzuschäumen und ist nach weiteren 2 bis 3 Minuten zu einem weichen, elastischen Schaumstoff erstarrt, der nach etwa 10 Stunden zu einer sehr harten und festen Masse vom spezifischen Gewicht 0,40 g/cm3 durchgehärtet ist.
  • Beispiel 2 75 Teile eines Umsetzungsproduktes von Epichlorhydrin mit Pentaerythrit mit dem Epoxydwert 0,62 werden in einer Lösung von 4,7 Teilen eines Mischpolymerisates aus 40 Teilen Vinylpyrrolidon und 60 Teilen Vinylpropionat, 0,9 Teilen Diisobutylnaphthalinsulfonat und 18 Teilen einer 300/oigen wärigen Wasserstoffperoxydlösung in 14 Teilen Wasser emulgiert. Zu dieser Emulsion gibt man unter Rühren ein Gemisch aus 17,5 Teilen Nonadecandiamin und 26,6 Teilen Diisobutylhexamethylendiamin. Nach wenigen Minuten beginnt das Schäumen. Nach vollständiger Aushärtung erhält man einen weichen, elastischen Schaumstoff vom spezifischen Gewicht 0,2 glcms.
  • Beispiel 3 10 Teile eines Epoxyharzes aus Basis 4,4'-Dihydroxydiphenyldimethylmethan mit dem Epoxydwert 0,5 und 8,7 Teile eines Polyamids aus Adipinsäure und Diäthylentriamin mit 80/0 freien Aminogruppen und dem K-Wert 17 werden in einer Lösung von 0,2 Teilen Polyvinylpyrrolidon in 5 Teilen Wasser emulgiert und mit 4 Teilen 150/sigem Wasserstoffperoxyd versetzt. Nach wenigen Minuten beginnt das Schäumen. Nach beendeter Härtung erhält man einen harten Schaumkörper mit guter Festigkeit.
  • Beispiel 4 1,5 Teile Kunstfaser-Watte werden getränkt mit einer Emulsion von 4,5 Teilen Glykoldiglycidyläther, 8,1 Teilen eines Epoxyharzes auf Basis Pentaerythrit (Epoxydwert 0,62) und 7-5 Teilen Nonadecandiamin in einer Lösung von 1 Teil partiell verestertem Polyvinylalkohol und 3 Teilen 300/oigem Wasserstoffperoxyd in 10 Teilen Wasser. Bei beginnendem Schäumen werden die Fasern auseinandergetrieben und gleichmäßig in dem Schaumkörper verteilt. Nach beendeter Härtung erhält man einen weichen, elastischen Schaumstoff mit guter Festigkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von porösen Kunststoffen durch Verschäumen und Härten von wäßrigen Dispersionen von Polyepoxyverbindungen in Gegenwart von Härtungsmitteln und Wasserstoffperoxyd in weiterer Ausbildung des Verfahrens gemäß Patent 1 080 774, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von beständigen, 40- bis 950/eigen wäßrigen Dispersionen von harzartigen Polyepoxyverbindungen und basischen Härtungsmitteln als Treibmittel ausschließlich in Wasserstoffperoxyd dient.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 080 774.
DEB56409A 1960-01-27 1960-01-27 Verfahren zur Herstellung von poroesen Kunststoffen Pending DE1110860B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB56409A DE1110860B (de) 1960-01-27 1960-01-27 Verfahren zur Herstellung von poroesen Kunststoffen
GB304161A GB932497A (en) 1960-01-27 1961-01-26 Production of porous plastics based on polyepoxy compounds

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB56409A DE1110860B (de) 1960-01-27 1960-01-27 Verfahren zur Herstellung von poroesen Kunststoffen

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Publication Number Publication Date
DE1110860B true DE1110860B (de) 1961-07-13

Family

ID=6971320

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DEB56409A Pending DE1110860B (de) 1960-01-27 1960-01-27 Verfahren zur Herstellung von poroesen Kunststoffen

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DE (1) DE1110860B (de)
GB (1) GB932497A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH0772233B2 (ja) * 1991-02-19 1995-08-02 日本ゼオン株式会社 エポキシ樹脂系発泡性組成物

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080774B (de) 1958-11-19 1960-04-28 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von poroesen Kunststoffen auf der Basis von harzartigen Polyepoxyverbindungen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080774B (de) 1958-11-19 1960-04-28 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von poroesen Kunststoffen auf der Basis von harzartigen Polyepoxyverbindungen

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Publication number Publication date
GB932497A (en) 1963-07-31

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