DE1110704B - Durch Drehbewegung abgestimmter Hohlraumresonator, insbesondere fuer unmittelbar ablesbare Frequenzmesser - Google Patents
Durch Drehbewegung abgestimmter Hohlraumresonator, insbesondere fuer unmittelbar ablesbare FrequenzmesserInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01P7/00—Resonators of the waveguide type
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-
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- G01R23/00—Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
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Description
Bei der Konstruktion von Breitbandfrequenzmessern für Höchstfrequenzen — z. B. über
3000MHz — bereitet die gleichzeitige Geltendmachung zweier wichtiger Gesichtspunkte große
Schwierigkeiten. Der erste ist die Sicherung einer verhältnismäßig schnellen Bedienung und einer unmittelbaren
Ablesung, der zweite die Gewährleistung einer kontaktlosen Abstimmung ohne Anwendung von
Leitungsabschnitten verschiedener Impedanzen oder kontaktlosen »Sa-Kurzschlußkolben.
Die schnelle Bedienung und die unmittelbare Ablesung setzt den Verzicht auf die Anwendung von
Vorschubmechanismen mit Mikrometer-Antrieb voraus, wobei der Durchgriff eines nicht allzu breiten
Frequenzbereiches der mehrmaligen Umdrehung des Abstimmgliedes mit Schraubenantrieb bedarf. Die
Lösung mittels einer kontaktlosen Abstimmung ist darum unentbehrlich, weil der Übergangswiderstand
der Schleifkontakte und die verhältnismäßig große Kraftentfaltung, welche zu ihrer Bedienung notwendig
ist, die reproduzierbare Einstellgenauigkeit des Resonators — d. h. die Möglichkeit der Wiederholung der
Messungen von demselben Meßergebnis — sehr ungünstig beeinträchtigt. Dasselbe gilt im Falle der Anwendung
von kontaktlosen »S«-Kurzschlußkolben, die einen hochfrequenten Kurzschluß in einer Resonatorebene ohne Kontakt zwischen dem Kolben und der
Resonatorwandung ermöglichen; da entsteht wiederum die Notwendigkeit einer geradlinigen Bewegunggung
des Abstimmgliedes, welche aber die oben bewerteten Vorschubmechanismen voraussetzt.
Besonders bei Betriebs - Höchstfrequenzmessern können derartige Vorschubmechanismen von langwieriger
Bedienung kaum angewendet werden. Die Anwendung eines solchen Antriebes kann jedoch bei
der üblichen Abstimmung eines Hohlraumresonators von Schwingungsart TM100 nicht entbehrt werden,
wobei in den Hohlraum ein eine konzentrierte kapazitive Belastung darstellender Leiter eingeschoben
wird, dessen Vorschub von wenigen Millimetern schon die Durchstimmung des gesamten Frequenzbereiches
zur Folge hat; dabei besteht noch die Notwendigkeit der Schleifkontakte und Abschlußglieder,
deren Herstellung große technische Schwierigkeiten bereitet.
Dieselben Probleme sind auch bei der Abstimmung von koaxialen Hohlraumresonatoren vorhanden, bei
denen die Abstimmung mittels eines in der koaxialen Leitung bewegten Kurzschlußkolbens erfolgt. Bei den
in Schwingungsart TE101 schwingenden Hohlräumen wird die Länge des Hohlraumes mittels einer längs
des Hohlraumes von außen bewegbaren leitenden Durch Drehbewegung abgestimmter
Hohlraumresonator, insbesondere
für unmittelbar ablesbare Frequenzmesser
Anmelder:
Elektronikus Merökeszülekek Gyära,
Budapest
Budapest
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Meissner,
Berlin-Grunewald, Herbertstr. 22,
und Dipl.-Ing. H. Tischer, München 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Ungarn vom 8. Juli 1959
Ungarn vom 8. Juli 1959
Mihäly Wodicska, fird (Ungarn),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Scheibe verändert, selbstverständlich auch hier unter Verwendung eines Mikrometer-Antriebes. Hohlraumresonatoren
dieser Art besitzen aber einen ganz beträchtlichen Rauminhalt und sind insbesondere für
Präzisionsmessungen geeignet. Die Erfindung bezieht sich auf die derartige Ausbildung eines vorzugsweise
in Schwingungsart TM100 — oder der anderen weitverbreiteten
Bezeichnung entsprechend E0 — schwingenden Hohlraumresonators, die die einen Frequenzbereich
von mindestens 1:2 umfassende Abstimmung unmittelbar durch Drehbewegung ohne die Anwendung
von Schleifkontakten oder diesen entsprechenden Abschlußgliedern bei unmittelbarer, schneller
Ablesbarkeit derart gewährleistet, daß der Zusammenhang zwischen dem Drehbewegungswinkel und der
dadurch hervorgerufenen Frequenzänderung annähernd linear bleibt.
Die erfindungsgemäße Lösung erreicht dieses Ziel durch eine derartige Gestaltung des Schwingungsraumes des Hohlraumresonators, wobei das Höhenmaß
des Resonators in Raummitte durch — vorzugsweise beiderseitige — Erhöhungen vermindert, das
Breitenmaß des Raumes demgegenüber durch eine Wandungsausbuchtung örtlich vergrößert wird, wodurch
ein zwischen Hohlraummitte und Wandung auf einer Kreisbogenbahn bewegter, seiner Größe nach
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der nützlichen Höhe des Hohlraumes nahekommen- Fig. 6 zeigt drei Frequenzbereich- bzw. Frequenz-
der metallischer Abstimmkörper den elektromagne- gang-Kennlinien, und zwar bei der Anwendung der
tischen Kraftraum des Resonators in entscheidender bekannten Lösung (I), im Falle der Weiterentwicklung
Weise derart verändert, daß eine sprungfreie Umge- dieser bekannten Lösung (II) und nach der Erfin-
staltung der Schwingungsart eintritt, wobei die Fre- 5 dung (III).
quenzänderung des Hohlraumes in einem linearen Aus Fig. la, Ib und 2a, 2b und den KennlinienI
Verhältnis zum Drehungswinkel ψ des Abstimm- und II der Fig. 6 ist es ersichtlich, daß für den Fre-
körpers steht und der Frequenzdurchgriff des Reso- quenzbereich eines Hohlraumresonators nach der be-
nators eine Wertzahl von etwa 1:2,2 beträgt. kannten Lösung—bei nichtlinearem Frequenzgang—
Es gibt eine bekannte Lösung für die Abstimmung io nur eine Verhältniszahl von etwa 1:1,2 kennzeichvon
Hohlraumresonatoren, nach welcher ein Ab- nend ist; dieser Verhältniswert kann nicht einmal
Stimmkörper in einem geometrisch regelmäßig aus- durch Weiterentwicklung des bekannten Lösungsgebildeten
Hohlraum um eine Achse gedreht wird. gedankens über einen Wert von 1:1,5 erhöht werden.
Diese Lösung ruft aber wegen der Ausgestaltung des zusätzlich gestaltet sich dabei der Verlauf der Kenn-Hohlraumes
und der Bemessung des Abstimmkörpers 15 linie gerade in ungünstigem Sinne,
nur eine begrenzte, quantitative und keinesfalls eine Der in Fig. 3 dargestellte, erfindungsmäßige Hohlwesentliche, qualitative Änderung in dem elektro- raumresonator enthält in zwei Ausdehnungen geomemagnetischen Kraftraum des Resonators hervor. Die irisch unregelmäßige Gestaltungen.
Verhältniszahl der Frequenzänderung des Raumes Erstens: Der Hohlraum Ü wird durch eine ungebei einem derart ausgebildeten Resonator bzw. Ab- 20 radlinige Wandung F umschlossen, die eine Wanstimmkörper beträgt höchstens nur 1:1,15; auch im dungsausbuchtung KiI enthält, in welcher sich der an Falle einer Weiterentwicklung dieser Lösung durch einer zwischen der ungefähren Raummitte K und der Erhöhung des Abstimmkörpers bis zur annähernd Wandung F angeordneten Achse T angebrachte mevollen Höhe des Raumes erreicht der Resonator nur tallische Abstimmkörper Ft in seiner Wandungssteleinen Frequenzdurchgriff von etwa 1:1,5. Das be- 25 lung teilweise befindet.
nur eine begrenzte, quantitative und keinesfalls eine Der in Fig. 3 dargestellte, erfindungsmäßige Hohlwesentliche, qualitative Änderung in dem elektro- raumresonator enthält in zwei Ausdehnungen geomemagnetischen Kraftraum des Resonators hervor. Die irisch unregelmäßige Gestaltungen.
Verhältniszahl der Frequenzänderung des Raumes Erstens: Der Hohlraum Ü wird durch eine ungebei einem derart ausgebildeten Resonator bzw. Ab- 20 radlinige Wandung F umschlossen, die eine Wanstimmkörper beträgt höchstens nur 1:1,15; auch im dungsausbuchtung KiI enthält, in welcher sich der an Falle einer Weiterentwicklung dieser Lösung durch einer zwischen der ungefähren Raummitte K und der Erhöhung des Abstimmkörpers bis zur annähernd Wandung F angeordneten Achse T angebrachte mevollen Höhe des Raumes erreicht der Resonator nur tallische Abstimmkörper Ft in seiner Wandungssteleinen Frequenzdurchgriff von etwa 1:1,5. Das be- 25 lung teilweise befindet.
deutet in Frequenzwerten, daß ein Hohlraumresonator Die zweite geometrische Unregelmäßigkeit der
von 3500 MHz Mindestfrequenz nur eine Höchst- Ausbildung des Hohlraumresonators ist eingehender
frequenz von etwa 3900 MHz bzw. 5200 MHz er- aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich: Vorzugsweise beide
reicht, wobei der Zusammenhang zwischen dem Abschlußflächen des Resonators weisen in ihrer
Drehungswinkel ψ des Abstimmkörpers und der Fre- 30 Mitte, wo der metallische Abstimmkörper Ft in seiner
quenzänderung des Resonators keinesfalls als linear Anfangsstellung angebracht ist, je eine Erhöhung Kt
erachtet werden kann. Den heutigen Erfordernissen auf, die die nützliche Höhe des Hohlraumresonators
kann aber nur ein solcher Hohlraumresonator Genüge vermindert; dieses Gebilde folgt in seiner gebogenen
leisten, der einen Frequenzbereich von 1:2, Vorzugs- Form der Bewegungsbahn des Abstimmkörpers Ft,
weise 1:2,2, bei linearem Frequenzgang besitzt, d. h. 35 nimmt aber seiner Höhe nach in Wandungsrichtung
von z. B. 3500 MHz bis zu 7500 MHz möglichst ständig ab. So gelangt der auf einer Halbkreisbogen-
linear abstimmbar ist. Die erfindungsgemäße Lösung bahn bewegte metallische Abstimmkörper Ft aus
und eine mögliche Ausführungsform dieses Gedankens einem Resonatorraum verminderten Ausmaße in
wird an der Hand folgender Beschreibung und Zeich- einen Raum voller Höhe, dann verläßt er aber mit
nungen erläutert: 40 seinem überwiegenden Rauminhalt den Schwingungs-
In den Hohlraumresonatoren der Schwingungsart raum des Resonators und nimmt in der Wandungs-
TMj00(E0) besteht in der Mitte des Resonators eine ausbuchtung Kü Stellung.
maximale elektrische Feldstärke E, in der Wandungs- Der vorzugsweise zylindrische metallische Abnähe
dagegen eine maximale magnetische Feld- stimmkörper nimmt in seiner Mittenstellung (niedristärke
M. Durch eine konzentrierte kapazitive Be- 45 gere Frequenzen) den überwiegenden Teil der verlastung
wird diese Kraftraumanordnung in Abhängig- minderten Resonatorraumhöhe in Anspruch und konkeit
von der förmlichen Ausgestaltung des Resonator- zentriert in dieser Stellung den elektrischen Kraftraums,
der Bemessung des Abstimmkörpers und raum in der Mittellinie des Resonators. In seiner
seiner Bewegungsbahn verändert. Wandungsstellung (höhere Frequenzen) befindet sich
Fig. 1 a, 1 b veranschaulichen die Kraftraumanord- 50 aber der metallische Abstimmkörper in der Wannung
eines bekannten, geometrisch regelmäßig recht- dungsausbuchtung Kü, also überwiegend außerhalb
eckigen Hohlraumresonators bei der Mittenstellung des elektrischen und innerhalb des magnetischen
eines zylindrischen Abstimmkörpers von einem Aus- Kraftraumes des Resonators, dessen magnetische
maße, welches nur einen Bruchteil der Resonator- Kraftraumanordnung im Vergleich mit der elekraumhöhe
in Anspruch nimmt; 55 irischen in entgegengesetztem Sinne beeinflußt. Die
Fig. 2 a, 2 b zeigen dieselbe Anordnung in der wan- Kennlinie III der Fig. 6 zeigt diesen seinem Wesen
dungsnahen Stellung des Abstimmkörpers; nach umgestalteten elektromagnetischen Raum des
Fig. 3 zeigt die erfindungsmäßige geometrisch un- Resonators, betreffs seines Frequenzbereiches und
regelmäßige Ausgestaltung eines Hohlraumresonators Frequenzganges, wobei für den ersten eine Verhältnisin
Querschnittdarstellung unter Hinweis auf die Lage 60 zahl von etwa 1:2,2 und für den zweiten eine weitdes
Abstimmkörpers ungefähr in Raummitte und in gehende Linearität kennzeichnend ist.
Wandungsnähe; Über die grundsätzliche Wirkungsweise der erfin-
Wandungsnähe; Über die grundsätzliche Wirkungsweise der erfin-
Fig. 4 zeigt die elektromagnetische Kraftraum- dungsmäßigen Lösung sei noch bemerkt, daß, solange
anordnung eines erfindungsmäßig ausgeführten Reso- die bekannte Lösung nur einen Perturbations-Lei-
nators in der Mittenstellung des erfindungsmäßig be- 65 tungskörper im Resonatorraum in Bewegung setzt,
messenen Abstimmkörpers; die Erfindung bei der Wandungsstellung des metalli-
Fig. 5 stellt die Kraftraumanordnung in der wan- sehen Abstimmkörpers (höhere Frequenzen), inzwi-
dungsnahen Stellung des Abstimmkörpers dar; sehen er fast die volle nützliche Resonatorhöhe in
Anspruch nimmt, die Ausgestaltung der Kraftraumordnung eines Topfresonators, in der Mittenstellung
des Abstimmkörpers aber (niedrigere Frequenzen) diejenige eines beiderseitig mit Abschlußkapazitäten
begrenzten Koaxialresonators erzielt. Bei der erfindungsmäßigen Lösung unterscheidet sich qualitativ
das elektromagnetische Kraftraumbild in den zwei Extremstellungen des metallischen Abstimmkörpers;
in Wandungsstellung besteht ein üblicher, geteilter elektrischer und magnetischer Kraftraum, kennzeichnend
für die Topfresonatoren, in der Mittenstellung des Abstimmkörpers gestaltet sich aber in der Raummitte
aus den zwischen dem abgestimmten Resonator und dem Abstimmkörper entstandenen Abschlußkapazitäten
ein konzentrierter elektrischer, in der Wandungsnähe demgegenüber ein zylindersymmetrisch
angeordneter magnetischer Kraftraum, während die erfindungsmäßige Lösung einen sprungfreien Resonatormodus-Übergang
und einen linearen Schwingungsfrequenzgang gewährleistet. Der Frequenzgang läßt sich durch die entsprechende Ausgestaltung der
Abschlußkapazitäten in der Hand halten.
Für die grundsätzliche Umgestaltung der Kraftraumordnung des Hohlraumresonators nach der erfindungsmäßigen
Lösung ist auch die Tatsache kennzeichnend, daß sich die Eigenfrequenz eines an sich
bekannten Hohlraumresonators mit Hilfe der sogenannten Perturbationslehre mit guter Annäherung
berechnen läßt, wobei für eine derartige Berechnung die restlose Unveränderlichkeit der Kraftraumanordnung
eine wesensnotwendige Voraussetzung ist. Bei einem Hohlraumresonator nach der Erfindung aber
führt diese Berechnungsart zu völlig falschen formellen Ergebnissen, und die Eigenfrequenz eines erfindungsmäßigen
Hohlraumes ist nur auf Grund einer anderen Methode, d. h. der Lehre der radialen Hohlleiter,
festzustellen.
Die erfindungsmäßige Lösung ermöglicht auf diese Weise die Ausbildung eines solchen Hohlraumresonators,
welche durch die Ausgestaltung des Hohlraumes und die Bemessung des Abstimmkörpers eine
wesentliche Umgestaltung des Resonatorkraftraumes und dadurch eine bedeutende Erweiterung des Frequenzbereiches
bei möglichst linearem Frequenzgang gewährleistet. Dadurch wird es möglich, einen breitbandigen
Hohlraumresonator — vorzugsweise als Frequenzmesser für Höchstfrequenzen — durch
Drehbewegung so abzustimmen, daß mittels der Drehbewegung des Abstimmkörpers das Ausmaß der
Frequenzänderung auch unmittelbar — in an sich bekannter Weise — abzulesen sei, unter Verzicht auf
geradlinige Fortbewegung des Abstimmkörpers, ohne Schleifkontakte oder diesen entsprechende Abschlußglieder.
Claims (2)
1. Durch Drehbewegung abgestimmter Hohlraumresonator, insbesondere für unmittelbar ablesbare
Frequenzmesser, bei dem ein auf Halbkreisbogenbahn bewegter metallischer Abstimmkörper
die elektromagnetische Kraftraumanordnung und zugleich die Schwingungsart des Hohlraumresonators
für die Erweiterung des Frequenzbereiches, weiterhin für die Linearisierung des Zusammenhanges zwischen dem Drehungswinkel y: des Abstimmkörpers und der Änderung
der Eigenfrequenz des Hohlraumresonators weitgehend umgestaltet, gekennzeichnet durch einen
geometrisch unregelmäßig ausgebildeten Resonatorraum, dessen Höhenabmessung in der Anfangsstellung
des metallischen Abstimmkörpers in der Raummitte durch vorzugsweise je eine Erhöhung
beider Abschlußflächen des Resonators verringert, und dessen Breitenabmessung in der
Wandungsstellung des metallischen Abstimmkörpers durch eine zur teilweisen Aufnahme des
metallischen Abstimmkörpers dienende Wandungsausbuchtung örtlich vergrößert wird, während
die Höhenabmessung des metallischen Abstimmkörpers der nützlichen Höhe des Hohlraumresonators
nahekommt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine bogenförmige Abschlußflächenerhöhung
in der Resonatormitte, deren Höhenabmessung sich in der Bewegungsrichtung des aus der Mittellage herausgeschwenkten metallischen
Abstimmkörpers gleichmäßig verringert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 647/365 7.61
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|---|---|
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| DEE19538A Pending DE1110704B (de) | 1959-07-08 | 1960-06-29 | Durch Drehbewegung abgestimmter Hohlraumresonator, insbesondere fuer unmittelbar ablesbare Frequenzmesser |
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1960
- 1960-06-29 DE DEE19538A patent/DE1110704B/de active Pending
- 1960-07-08 GB GB2394560A patent/GB922134A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| GB922134A (en) | 1963-03-27 |
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