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DE1110752B - Fassung fuer elektrische Lampen zur loesbaren Befestigung auf durchlochten Tafeln - Google Patents

Fassung fuer elektrische Lampen zur loesbaren Befestigung auf durchlochten Tafeln

Info

Publication number
DE1110752B
DE1110752B DEG23307A DEG0023307A DE1110752B DE 1110752 B DE1110752 B DE 1110752B DE G23307 A DEG23307 A DE G23307A DE G0023307 A DEG0023307 A DE G0023307A DE 1110752 B DE1110752 B DE 1110752B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
socket
contact
bent
lamp
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG23307A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Clark Woofter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Publication of DE1110752B publication Critical patent/DE1110752B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/05Two-pole devices
    • H01R33/46Two-pole devices for bayonet type base
    • H01R33/465Two-pole devices for bayonet type base secured to structure or printed circuit board

Landscapes

  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
  • Connecting Device With Holders (AREA)

Description

  • Fassung für elektrische Lampen zur lösbaren Befestigung auf durchlochten Tafeln Die Erfindung betrifft eine Fassung für elektrische Lampen zur lösbaren Befestigung auf einer durchlochten, mit den Stromzuführungsleitungen vorzugsweise durch Aufdruck versehenen Tafel.
  • Die bekannten Fassungen dieser Art tragen für die Herstellung der elektrischen Verbindungen zu dem genannten Stromkreis Lötfahnen, Schraubverbindungen od. dgl., über welche die Verbindungen durch gesonderte Arbeitsgänge hergestellt werden müssen. Es sind dabei auch Fassungen bekannt, bei denen der metallische Fassungskörper selbst einen Pol bildet.
  • Es sind weiter Fassungen bekannt, die auf ihrer Außenseite Befestigungselemente in Form von Schwalbenschwänzen u. dgl. tragen, die durch einfaches Aufstecken eine Befestigung der Fassungen an Blechen gestatten, die für diesen Zweck mit entsprechenden Ausschnitten versehen sind. Auch der Anschluß dieser Fassungen erfolgt über Lötfahnen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die zeitraubende Herstellung der elektrischen Verbindunden durch Verschrauben oder Löten überflüssig zu machen und eine Fassung zu schaffen, die eine sehr viel schnellere Montage ermöglicht als die bekannten Fassungen und insbesondere vorteilhaft in Verbindung mit gedruckten Schaltungen eingesetzt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird bei Fassungen der eingangs genannten Art in einfacher Weise dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß an dem aus Isolierstoff bestehenden Fassungskörper in der Nähe des offenen, die Glühlampe aufnehmenden Endes ein Flansch und vor diesem liegende, sich axial erstreckende Bajonettverschlußknaggen ausgebildet sind und daß die beiden streifenförmig ausgebildeten Kontaktelemente der Fassung innerhalb der Fassungskammer in Nuten festsitzend eingelegt und mit je einem abgebogenen Ende über den Flansch greifend ausgebildet sind, so daß beim Einsetzen der Fassung in die Tafel die abgebogenen Enden der Kontaktteile mit den in der Nähe des Befestigungsloches in der Tafel angeordneten Stromzuführungsleitungen unter federndem Andruck in Kontaktberührung kommen.
  • Mit der Fassung nach der Erfindung werden somit gleichzeitig mit dem Einsetzen die notwendigen Kontakte hergestellt, so daß es keiner besonderen Anschlußarbeiten mehr bedarf. Die Fassung nach der Erfindung hat darüber hinaus den Vorteil, daß beispielsweise bei Tafeln, die lediglich von einer Seite zugänglich sind, die Fassung mitsamt der Lampe zum Auswechseln der Lampe herausgenommen werden kann, ohne daß dabei die Bewegungsfreiheit durch die Anschlüsse der Fassung behindert wäre. Die Erfindung wird nachstehend beschrieben und ist durch die Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Erfindung und Fig. 2 eine Ansicht von unten.
  • Fig. 3, 4, 5 und 6 sind Axialschnitte durch die Fassung, teilweise mit strichpunktiert eingezeichneter Birne, nach den Schnittlinien 3-3, 4-4, 5-5 und 6-6 von Fig. 2.
  • Fig. 7 ist eine Draufsicht zu Fig. 1.
  • Fig. 8 ist eine Seitenansicht zu Fig. 7, die eine Bajonettverschlußknagge zeigt.
  • Fig. 9 ist eine in eine Ebene ausgebreitete Ansicht des einen Kontaktstreifens, der in Fig. 10 gebogen in Seitenansicht und in Fig. 11 ebenfalls in Seitenansicht mit einer Abänderung dargestellt ist.
  • Fig. 12 und 13 zeigen den anderen Kontaktstreifen in eine Ebene ausgebreitet und fertig gebogen in Seitenansicht.
  • Fig. 14 ist eine perspektivische Draufsicht auf ein Stück der Befestigungstafel mit dem gedruckten Stromkreis auf einer Seite und mit einer eingesetzten Lampenfassung.
  • Der Sockel der Lampenfassung nach der Erfindung ist aus Nylon oder einem anderen harten Kunststoff hergestellt und wird unmittelbar in eine Isolierstofftafel eingesetzt, die auf einer Seite gedrucktes Stromkreismaterial trägt. Nach Fig. 1 trägt der Rumpf 20 einen radialen Flansch 22, der mit dem Rumpf aus einem Stück besteht und beim Einsetzen der Fassung auf der Stromkreistafel aufsitzt. Ebenfalls mit dem Rumpf aus einem Stück bestehend, ragen auf der anderen Seite des Flansches 22 in axialer Richtung aus dem Rumpfteil 20 zwei Befestigungsknaggen 24 und 26 heraus, die in Bajonettschlitze in der Stromkreistafel eingreifen können, wie dies weiter unten noch beschrieben wird. Fig. 1 zeigt auch in einer Wand 28 des Rumpfteils 20 einen Bajonettschlitz 30 mit einem Axialteil 32 und einem Querteil 34, worin ein (gestrichelt angedeuteter) Stift 36 des Lampensockels 38 eingreifen kann, wenn die Lampe in die Fassung eingesetzt wird.
  • Fig. 2 zeigt zwei diametral gegenüberliegende Ausschnitte 40 und 42 im Flansch 22; diese dienen dazu, in Verbindung mit den Knaggen 24 und 26 aus Fig. 1 Bajonettschlitze zu bilden. Wie weiter unten beschrieben wird, wirken diese Ausschnitte 40 und 42 mit der Stromkreistafel zusammen.
  • Fig. 3 zeigt die im Innern des Rumpfteiles ausgebildete Kammer 44 zur Aufnahme des Glühbirnensockels. Der Bajonettschlitz 30 ist mit dem Rumpfteil ausgebildet, und eine axial vorstehende halbrunde Wand 46 mit kegelig verjüngter Außenfläche ist mit der Knagge 26 in einem Stück ausgebildet, um durch Herstellung eines Abstandes den Lampensockel 38 zu isolieren und von dem möglichen Kontakt mit leitenden Teilen der Stromkreistafel abzutrennen, in die der Sockel beim Einsetzen der Lampe eingepaßt wird, wie unten beschrieben wird. Die Kammer 44 hat durchweg im wesentlichen denselben Durchmesser bis auf ein nach innen vorstehendes rundes Stück 48 mit abgeschrägten Teilen 50 und 52, das ein kurzes Stück radial nach innen vorsteht, um eine Abstützung gegen unerwünschte Bewegung eines in die Fassung einzusetzenden Kontaktstreifens zu bilden und auch durch die Abschrägung 52 einen Begrenzungsanschlag herzustellen, der im Zusammenwirken mit dem Bajonettschlitz 30 ein zu tiefes Einschieben des Lampensockels 38 in die Kammer 44 verhindern soll.
  • Fig. 4 zeigt strichpunktiert eine in die Kammer 44 eingesetzte Glühlampe, die mit ihrem Sockel 38 an einem Kontaktstreifen 56 anliegt. Dieser ist in Fig. 10 für sich dargestellt. Die Kammer 44 hat eine Längsnut 58, um ein axial verlaufendes Stück 60 des Streifens 56 aufzunehmen. Ein gebogenes Stück 62 des Streifens 56 ragt in die Kammer 44 hinein und ruht mit einem nach innen abgebogenen Teil 64 auf dem Boden 66 der Kammer. Eine radiale Nut 68 dient in Fortsetzung der Längsnut 58 zur Aufnahme eines abgebogenen Kontaktendes 70 des Kontaktstreifens 56, das mit einer leitfähigen Stelle 72 des gedruckten Stromkreises auf der Isolierstofftafel 74 in Berührung kommen kann. Ein Loch 76 in der Tafel ist dazu bestimmt, die axial vorstehende halbrunde Wand 46 aufzunehmen. Der Lampensockel bildet die eine Elektrode der Lampe, eine zweite Elektrode 78 ist von dem Sockel durch Isoliermaterial 80 getrennt und kann sich federnd an ein freies Ende 82 des Kontaktstreifens 56 anlegen, um über dessen abgebogenes Ende 71r mit dem gedruckten Stromkreis 72 Kontakt zu bekommen. Ein zweiter Kontaktstreifen 84 ist mit weiteren Einzelheiten in Fig. 12 und 13 dargestellt. Aus dem Lampensockel steht außer dem bei Fig. 1 erwähnten Stift 36 ein zweiter Stift 86 radial nach außen vor, der in einen Bajonettverschluß 88 in dem Kontaktstreifen 84 eingreifen kann. Dieses Eingreifen des Stiftes 86 in den Streifen 84 dient dazu, die Birne über das abgebogene Ende 90 des Kontaktstreifens 84 zu erden, indem dieses Ende 90 an einem an Masse liegenden Teil 92 des gedruckten Stromkreises auf der Tafel 74 zur Anlage kommt. Dieser Stromkreisteil 92 muß natürlich von dem Teil 72, an dem das Ende 70 des ersten Kontaktstreifens 56 anliegt, elektrisch isoliert sein.
  • Wie in Fig. 5 gezeigt ist, ist die Knagge 24 von der halbrunden Wand 46 durch radiale Ausnehmungen 100 und 102 auf gegenüberliegenden Seiten der Knagge 24 getrennt die das Einschieben der Kontaktstreifen 56 und 84 in ihre Nuten in der Kammer 44 gestatten. Der Schnitt von Fig. 5 läuft direkt durch die Mitte einer Nut 104 zur Aufnahme des zweiten Kontaktes 84, und eine radiale Nut 106 nimmt das abgebogene Ende 90 dieses Kontaktstreifens auf.
  • Fig. 6 läßt erkennen, wie die axiale Wand 46 in einem Stück mit der Knagge 26 ausgebildet ist, und zeigt die Abschrägung 52, die das Einschieben des Lampensockels 38 begrenzt, wie es oben erwähnt wurde. Wie man sieht, haben die Knaggen 24 und 26 von dem Flansch 22 ausreichenden Abstand, um die Stärke der Isolierstofftafel74 zu berücksichtigen, wenn man die Fassung etwas dreht, um die Bajonettverbindung mit der Stromkreistafel herzustellen.
  • Fig. 7 zeigt die halbrunde Form der Wand 46 und die Ausschnitte 40 und 42 ebenso wie die vorspringenden Knaggen 24 und 26. Die Längs- oder Axialnuten 58 und 104 sind deutlich sichtbar, ebenso auch das radial nach innen vorspringende Stück 48 mit seiner Abschrägung 52 auf der einen Seite der Kammer 44. Das axiale Stück 32 des Bajonettschlitzes geht radial_ durch den Wandteil 28 der Fassung hindurch, wie es in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben wurde. Die Radialnuten 68 und 106, die sich an die Axialnuten 58 und 104 anschließen, sind mit dem Flansch 22 sichtbar. Man beachte, daß die Längsnuten 58 und 104 in der Längsrichtung unterschnitten sind, wie bei 110 gezeigt ist: hierdurch ergibt sich eine Längsführung, um Längsteile wie das Stück 60 des Streifens 56 in dem Rupfteil der Fassung fest zu verankern.
  • Fig. 8 zeigt weitere Einzelheiten der Knagge 24, die zu einer Bajonettverbindung in die Isolierstofltafel 74 eintritt, indem der axiale Abstand zum Flansch 22 nutzbar gemacht wird. Ein Bogenstück 112 erstreckt sich zum Flansch 22 hin, um so eine federnde Bajonettwirkung gegenüber der Tafel 74 herbeizuführen. Von der Knagge 24 aus führt in axialer Richtung an dem einen Ende des Bogenstücks 112 zu. dem Flansch 22 hin ein stegförmiger Längsanschlag 114, der die Aufgabe hat, die Drehung der Fassung auf wenige Grad zu beschränken. Durch diese Beschränkung der Bajonettdrehuna in der Tafel wird es unmöglich, die abgebogenen Enden 70 und 90 des Kontaktstreifen zu weit zu drehen und die getrennten Teile 72 und 92 des gedruckten Stromkreismaterials kurzzuschließen.
  • Fig. 9 ist eine in eine Ebene ausgebreitete Ansicht des Kontaktstreifens, der in Fig. 10 fertig gebogen und in Fig. 4 in die Fassung eingesetzt dargestellt ist.
  • Der Kontaktstreifen 56 hat ein in Fig. 9 eben dargestelltes abgebogenes Ende 70, das mit einem Axial-oder Längsteil 60 von etwas größerer Breite ein Stück bildet. Dieses breitere Stück 60 paßt in die Unterschneidungen 110 der Längsnuten 58 und 104. Eine Seite des breiteren Teils 60 hat eine federnde Zinke 11.8, die durch einen Schlitz mit einem etwa radialen Teil 120 und einem Längsteil 122 gebildet wird. Die federnde Zinke läuft an ihrem freien Ende in einer Spitze 124 aus, die sich beim Einsetzen in die Führungsnut 110 in den Rumpfteil der Fassung 20 einstechen soll. Gegenüber der Spitze 124 trägt der breitere Teil 60 eine weitere Spitze 126, die ebenfalls zur Verankerung in den Führungsnuten 110 beitragen soll. Fig. 10 zeigt den Kontaktstreifen 56 zur U-Form gebogen, um eine Glühlampe federnd rnit dem gedruckten Stromkreis zu verbinden, wie es oben beschrieben wurde.
  • Fig. 11 zeigt eine etwas abgewandelte Form des Kontaktstreifens 56. Der Unterschied liegt nur in dem federnden Ende 182, das hier nicht U-förmig, sondern S-förmig gebogen ist. Durch die Verwendung einer längeren Zunge 128 wird eine vergrößerte Federung erreicht, und durch ihre seitliche Anlage an der Abschrägung 50 des radial nach innen vorstehenden Teils 48 in der Kammer 44 (am besten aus Fig. 7 zu ersehen) wird das Festhalten des Streifens in der Kammer verbessert. Beim Einsetzen des Kontaktstreifens 56 in die Fassung treten die Spitzen 124 und 126 in die Führungsnuten 110 in der Längsnut 58 ein, und die Zunge 128 legt sich an die Abschrägungen 50 an.
  • Fig. 12 zeigt in eine Ebene ausgebreitete und Fig. 13 fertig gebogene den zweiten Kontaktstreifen 84. Dessen abgebogenes Ende 90 ist durch einen Halsteil 130 mit seinem mittleren Axialteil132 verbunden, in dem ein rechteckiges Loch 134 vorgesehen ist. Um in die Führungsnuten 110 der Axialnut 104 eintreten zu können, ist der Mittelteil zu einer Längskante 136 umgebogen, die, wie aus Fig. 13 zu ersehen ist, einen ebenen Flanschteil aufweist, der mit dem ungefähr U-förmigen Mittelteil durch einen Steg 138 verbunden ist. Durch das Umbiegen der Ränder entsteht aus dem rechteckigen Loch 134 ein Querschlitz 140, der den Bajonettschlitz 86 von Fig 4 bildet. Wenn man so den Kontaktstreifen 84 in die Längsnut 104 der Fassung einschiebt, so dient die Bajonettverbindung mit dem Stift 86 der Birne von Fig. 4. zur Vervollständigung des Bajonettverschlusses 30 mit dem anderen Stift 36 der Birne. Die Herstellung des Stegs 138 am Streifen 84 quer zu dessen Längsteil 132 vermindert die Breite des Mittelteils 132, so daß der Festhalteteil 150, der mit dem Mittelteil durch einen Halsteil 152 verbunden ist, ein wenig breiter wird als die durch die Ränder 136 bestimmte Breite. Dieser Halteteil 150 hat eine federnde Zinke 354 (Fig. 12) ähnlich der federnden Zinke 118 des Streifens 56. Diese trägt an ihrem freien Ende eine Spitze 156, die sich durch einen seitlichen Schlitz 158 und einen Längsschlitz 160 herausbildet. Die Spitze 156 wirkt ähnlich wie die Spitze 124 am Streifen 56 zum Eingreifen in die Führungsnuten 110 in dem unterschnittenen Teil der Längsnut 104 und hält den Streifen 84. in, der Fassung fest.
  • Fig. 14 ist eine perspektivische Draufsicht auf ein Stück der Isol_ierstofftafel74 (Fig.4) mit den aufgedruckten Stromleiterteilen 72 und 92, die mit Abständen nebeneinander auf eine Seite der Tafel liegen. Eine erfindungsgemäße Fassung ist in ein Loch 76 der Tafel 74 eingesetzt angedeutet, und die Tafel mit dem aufgedruckten Stromkreismaterial ist auf der einen Seite mit einer Lackschicht überzogen, um ein Kurzschließen der Teile 72 und 92 an irgendeiner Stelle der Tafel zu verhindern. Nur die den Löchern 76 unmittelbar benachbarten Flächen bleiben ohne Lacküberzug, um guten elektrischen Kontakt mit den umgebogenen Enden 70 und 90 der Kontaktstreifen zu gewährleisten. Fig. 14 zeigt auch eine Anzahl aufrecht stehender Stifte 170 für den Anschluß von Zuleitungsdrähten aus der Batterie oder einer anderen Stromquelle an die Stromleiter des gedruckten Stromkreises. Diese Stifte können, wie dargestellt, im Kreis angeordnet sein, so daß man einen passenden Vielfachstecker an sie anschließen kann, wie dies bei Radioröhren allgemein bekannt ist. Einer oder mehrere von diesen Stiften 170 kann statt zum Batterieanschluß in Verbindung mit Stromleitermaterial72 oder 92 für Masseanschluß oder Erdung benutzt werden. Ein Teil des Stromleitermaterials, wie bei 72 angedeutet, kann mit der Tafel 74 so verbunden sein, daß ein ringförmiges Stück 172 um ein Loch 176 herum entsteht, das ebenfalls von einem Überzug mit Lack oder sonstigem Isoliermaterial frei bleibt: hier kann man eine Befestigungsschraube od. dgl. durchstecken, um die Tafel 74 an einem Metallteil des Fahrzeugs, z. B. dem Spritzblech, festzuziehen; der Teil 172 dient dann als Masse- oder Erdverbindung.
  • Fig. 14 zeigt noch je ein Paar radialer Ausnehmungen 180 an den Löchern 76: in diese Ausnehmungen werden die Knaggen 24 und 26 eingeschoben, wenn die Bajonettverbindung der Lampenfassung mit der Tafel 74 hergestellt wird. Der in Fig. 8 angedeutete stegförmige Längsanschlag 114, der die Knagge 24 mit dem Flansch 22 verbindet, kann an einer Seitenfläche 182 einer dieser Ausnehmungen 180 zur Anlage kommen, um die Drehung der Fassung in der Tafel 74'. zu begrenzen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fassung für elektrische Lampen zur lösbaren Befestigung auf einer durchlochten, mit den Stromzuführungsleitungen, vorzugsweise durch Aufdruck, versehenen Tafel. dadurch gekennzeichnet, daß an dem aus Isolierstoff bestehenden Fassungskörper in der Nähe des offenen, die Glühlampe aufnehmenden Endes ein Flansch und vor diesem liegende, sich axial erstreckende Bajonettverschlußknaggen ausgebildet sind und daß die beiden streifenförmig ausgebildeten Kontaktelemente der Fassung innerhalb der Fassungskammer in Nuten festsitzend eingelegt und mit je einem abgebogenen Ende über den Flansch greifend ausgebildet sind, so daß beim Einsetzen der Fassung in die Tafel die abgebogenen Enden der Kontaktteile mit den in der Nähe des Befestigungsloches in der Tafel angeordneten Stromzuführungsleitungen unter federndem Andruck in Kontaktberührung kommen.
  2. 2. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Bajonettverschlußknaggen (24, 26) einen die Drehung der Fassung beim Einsetzen in die Tafel auf einen kleinen Winkel begrenzenden Anschlag (114) haben.
  3. 3. Fassung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (22) radiale Ausnehmungen (100, 102) zur Aufnahme der abgebogenen Enden (70, 90) der Kontaktstreifen (56, 84) hat.
  4. 4. Fassung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kontaktstreifen (56, 84) eine seitlich vorstehende, in einem unterschnittenen Teil (110) der Axialnut (58, 104) eingreifende Zinke (118, 154) hat.
  5. 5. Fassung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (44) ein abgeschrägtes Wandstück (52) enthält, das das Tiefenmaß begrenzt, um das die Lampe in die Kammer eingeschoben werden kann.
  6. 6. Elektrische Lampenfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Kontaktstreifen (56) an dem dem abgebogenen Ende (70) entgegengesetzten Ende eine U-förmig gebogene Zunge (128) hat, die sich federnd zwischen den Fassungsboden und eine Elektrode der Glühlampe legt, während der andere Kontaktstreifen (84) abgebogene Stege (138) hat, die in Längskanten (136) enden, die fest haftend in unterschnittene Längsnuten (110) in der Kammer (44) des Rumpfes (20) eingreifen, und im mittleren Teil (132) einen Schlitz (140) aufweist, der als der eine Teil eines Bajonettverschlusses dient, den ein anderer Bajonettschlitz (30) in einer Seitenwand (28) der Fassung zwecks Aufnahme der Glühlampe ergänzt.
  7. 7. Fassung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Kontaktstreifen (56) an dem dem abgebogenen Ende (70) entgegengesetzten Ende eine Zunge (128) hat, die zu einem S-förmigen Kontakt gebogen ist, der sich federnd zwischen den Fassungsboden und eine erste Elektrode der Glühlampe legt, während der andere Kontaktstreifen (84) an einer anderen von der ersten elektrisch isolierten Elektrode der Lampe anliegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 246 026.
DEG23307A 1956-11-07 1957-11-07 Fassung fuer elektrische Lampen zur loesbaren Befestigung auf durchlochten Tafeln Pending DE1110752B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0080683A1 (de) * 1981-12-01 1983-06-08 ULO-Werk Moritz Ullmann GmbH + Co. KG Lampenträger für Kraftfahrzeuge

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB246026A (en) * 1925-06-23 1926-01-21 Charles Hilaire Henri Rodanet Improvements in or relating to lamps for the instrument boards of motor vehicles

Patent Citations (1)

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