DE111048C - - Google Patents
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- DE111048C DE111048C DENDAT111048D DE111048DA DE111048C DE 111048 C DE111048 C DE 111048C DE NDAT111048 D DENDAT111048 D DE NDAT111048D DE 111048D A DE111048D A DE 111048DA DE 111048 C DE111048 C DE 111048C
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- sided
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F1/00—Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface
- B23F1/04—Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface by planing or slotting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Retarders (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 δ.
CHEMNITZER WERKZEUGMASCHINENFABRIK, vormals JOH. ZIMMERMANN in CHEMNITZ.
nach einer einseitigen Schablone.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1898 ab.
Bei den bisher gebräuchlichen Kegelräderhobelmaschinen, welche die Zahnform nach
Schablone erzeugen, ist zur gleichzeitigen Bearbeitung zweier einander gegenüberstehenden
Zahnflanken stets eine doppelseitige Schablone erforderlich.
Die Herstellung einer solchen doppelseitigen Schablone ist aber sehr schwierig, weil beide
Seiten derselben ganz genau gleiche Form haben, diese aber ganz genau symmetrisch zur
Mittellinie der Zahnlücke bezw. des Zahnes stehen müssen. Durch das geringste Versehen
bei der Herstellung der einen Schablonenseite macht sich eventuell die Nacharbeitung der
ganzen anderen, bereits fertigen Schablonenseite erforderlich und es bleibt trotz der hohen
Herstellungskosten die Genauigkeit einer solchen doppelseitigen Schablone doch immer fraglich.
Diesem Uebelstande zu begegnen, ist eine Vorrichtung für Kegelräderhobelmaschinen construirt
worden, welche ermöglicht, dafs zur Erzeugung zweier einander gegenüberstehenden
Zahnflanken nur eine einseitige Schablone erforderlich ist.
In der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι die Stirnansicht der Vorrichtung von der Schablonenseite,
' Fig. 2 die Seitenansicht in einer Stellung während
der Thätigkeit,
Fig. 3 den Grundrifs mit dem Hobelapparat jn seiner Mittelstellung,
Fig. 4 die schematische Darstellung des Bewegungsprincips der Vorrichtung.
Die zur Erzeugung der Konicität der Radzähne erforderlichen Hobelschlittenführungen
(b und blj sind in einem Tragtheil (e) so gelagert,
dafs ihre Lagerwarzen scharnierartig mit demjenigen des Tragtheiles (e) zusammenpassen
und beide Hobelschlittenführungen (b und bl) um
den gemeinschaftlichen Drehpunkt (a) beweglich sind. Am anderen Ende sind die Hobelschlittenführungen (b und b1) im Bogen (m
und «ι1,) geführt und werden durch Zahnsegmente
(c und C1J und Getriebe (d und dl)
in den beiden am Tragtheil (e) befindlichen festen Lagen (f und fl) gesondert gehalten.
An den Wellen (n und n1) der Getriebe (d
und dl) sind Stirnräder (g und g1) befestigt,
welche mit einander in directem Eingriff stehen und daher jede Drehung der einen Welle mit
Getriebe in die entgegengesetzte Drehung der anderen Welle mit Getriebe übertragen.
Durch diese Verbindung der vorgenannten Theile sind die beiden Hobelschlittenführungen
(b und b1) sammt den darauf beweglichen
Hobelschlitten (p und ρ 1J mit den Hobelstä'hlen
(u und ul) in ihren Bewegungen von einander abhängig.
An dem einen Stirnrade (g) der die Bewegung der Hobelschlittenführungen vermittelnden
Räder (g und gl) ist ein Hebel (0) mit
dem verschiebbaren Druckgewicht (q) befestigt,
durch welches den Hobelschlittenführungen (b und bl) stets eine Bewegung zu einander ertheilt
wird; da aber an der einen Hobelschlittenführung (b) ein Copirzapfen (k) befestigt
ist, welcher sich auf die feststehende einseitige Schablone (I) stützt, so folgt hieraus,
dafs der Copirzapfen während des Hobeins der Zahntiefe bezw. während des Drehens der ganzen
Hobelvorrichtung in der Pfeilrichtung (r) (Fig. 3) um die Verticalachse ('s) der Schablone (I)
entlang geführt wird (Fig. 3) und infolge des Druckgewichtes (q) der Form der Schablone
folgen mufs. Es müssen daher auch die damit im Zusammenhange stehenden, durch Kurbel, Kulisse und Zugstangen (t und t1) bewegten
Hobelwerkzeuge genau der einseitigen Schablone (I) entsprechende und einander gegenüberstehende,
d. h. rechts- und linksstehende Zahnflanken erzeugen. Die Drehung der Hobelvorrichtung
wird hierbei vom Hauptantrieb durch eine Schaltvorrichtung herbeigeführt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Vorrichtung an Kegelräderhobelmaschinen, um das gleichzeitige Hobeln zweier Zahnflanken nach einer einseitigen Schablone zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dafs die um ihren gemeinschaftlichen Drehpunkt (a) drehbaren Hobelschlittenführungen (b und b1) in zwei gesonderten festen Lagern (f und f1) mittelst Zahnsegmente und Getriebe oder durch Hebel gehalten und durch Räder derart mit einander verbunden werden , dafs die Schwingungsbewegung der einen Hobelschlittenführung (b), welche den Copirzapfen (h) trägt und durch Druckgewicht (q) während des Hobelvorschubes der Form der Schablone (I) folgt, genau in entgegengesetzter Richtung auf die andere Hobelschlittenführung (b1) übertragen wird, zum Zwecke der paarweisen Erzeugung von Zahnflanken nach einer einseitigen Schablone.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE111048C true DE111048C (de) |
Family
ID=380817
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT111048D Active DE111048C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE111048C (de) |
-
0
- DE DENDAT111048D patent/DE111048C/de active Active
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