DE1110461B - Vorrichtung zum Verstellen des Auswurfbogens und der Auswurfklappe des Foerderkanals landwirtschaftlicher Erntemaschinen, insbesondere Maehhaecksellader - Google Patents
Vorrichtung zum Verstellen des Auswurfbogens und der Auswurfklappe des Foerderkanals landwirtschaftlicher Erntemaschinen, insbesondere MaehhaeckselladerInfo
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-
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D43/00—Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing
- A01D43/08—Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with means for cutting up the mown crop, e.g. forage harvesters
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Description
Die Erfindung nach dem Patent 1076 429 betrifft eine Vorrichtung zum Verstellen des Auswurfbogens
und der an diesem vorgesehenen schwenkbaren Auswuriklappe des Förderkanals landwirtschaftlicher
Erntegeräte, insbesondere Mähhäcksellader, bestehend aus einem vom Fahrersitz des
Zugfahrzeuges aus zu betätigenden, mit dem Auswurfbogen in Verbindung stehenden Verstellhebel und
einem an der Auswurfklappe angreifenden Kettenoder Seilzug bzw. Gestänge. Das Hauptpatent sieht
unter anderem einen am Gerät in horizontaler Ebene schwenkbar sowie feststellbar gelagerten zweiarmigen
Verstellhebel vor, dessen einer Arm mittels eines Zwischengliedes, z.B. einer Stange, eines Seil- oder
Kettenzuges mit dem Auswurfbogen gelenkig verbunden und dessen anderer Arm mittel- oder unmittelbar
in die Reichweite des Fahrers des Zugfahrzeuges geführt ist. Mit dem zweiarmigen Verstellhebel läßt
sich lediglich der Auswurfbogen verschwenken, während zum Verstellen der Auswurfklappe der Seil-
oder Kettenzug unabhängig vom Verstellhebel betätigt werden muß. Hierzu muß also der Bedienungsmann den Verstellhebel loslassen, oder er muß beide
Hände zum Bedienen von Auswurfbogen und Auswurfklappe benutzen. Geschieht die Bedienung während
der Fahrt, so hat der Fahrer nicht beide Hände frei.
Die Erfindung bezweckt eine Weiterbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes und besteht im
wesentlichen darin, daß an den dem Fahrer zügekehrten Arm des zweiarmigen Verstellhebels mittel-
oder unmittelbar ein Bedienungshebel um eine horizontale Achse schwenkbar sowie feststellbar angeschlossen
ist, der über mindestens ein Zwischenglied, beispielsweise einen Seil- oder Kettenzug, mit der
Auswurfklappe gelenkig verbunden ist. Auf diese Weise kann man durch Bewegen des Bedienungshebels
sowohl den Auswurfbogen als auch die Auswurfklappe des Förderkanals verstellen, und zwar
können beide Bewegungen gleichzeitig oder unabhängig voneinander durchgeführt werden. Das wiederum
hat den Vorteil, daß der Bedienungsmann zum Verstellen des Auswurfbogens und der Auswurfklappe
nur noch eine Hand benötigt, so daß das Verstellen auch während der Fahrt durchführbar ist,
ohne daß der Fahrer an der Lenkung des Fahrzeuges behindert ist.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann der Bedienungshebel als Winkelhebel ausgebildet
sein, wobei der eine Hebelarm zum Bedienen der Vorrichtung, der andere Hebelarm zum Anlenken
des mit der Auswurfklappe verbundenen Seil- oder Vorrichtung zum Verstellen
des Auswurfbogens und der Auswurfklappe
des Förderkanals landwirtschaftlicher
Erntemaschinen, insbesondere
Mähhäcksellader
Zusatz zum Patent 1 076 429
Anmelder:
JOHN DEERE-LANZ Aktiengesellschaft,
Mannheim
Mannheim
Dipl.-Ing. Gerhard Römer,
Wilhelmsfeld bei Heidelberg,
ist als Erfinder genannt worden
Kettenzuges dient. Diese Ausbildung ist nicht nur baulich einfach, sondern gestattet auch die günstigsten
Hebelübersetzungsverhältnisse. Zum Feststellen des Bedienungshebels am zweiarmigen Verstellhebel
kann der Lagerzapfen des Bedienungshebels gemäß der Erfindung einen Gewindeansatz mit aufgeschraubter
Mutter aufweisen und eine Feder, beispielsweise eine Tellerfeder, aufnehmen, die den Bedienungshebel
nachstellbar gegen den zweiarmigen Verstellhebel drückt. Der Bedienungshebel ist zweckmäßig
in eine Ruhestellung umlegbar.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann der zweiarmige Verstellhebel einen Arretierzapfen
aufweisen, der in einer Längsnut der den zweiarmigen Hebel tragenden Konsole geführt ist
und eine nachstellbare Feder, beispielsweise ebenfalls eine Tellerfeder, aufnimmt, die den Verstellhebel
gegen die Konsole drückt.
Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und aus der Zeichnung ersichtlich,
die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 einen Mähhäcksellader mit der erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung im Aufriß, wobei die
Stellung des Bedienungshebels derselben in der Transportstellung des Gerätes strichpunktiert angedeutet
ist,
109 620/142
Fig. 2 die Draufsicht zu 3FIg. 1,'
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie I-I der Fig-M-in
größerem Maßstab und
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IMI der
Fig. 1, ebenfalls-in größerem Mäß&abv . __ 5'
In der Zeichnung ist ebenso wie'bei der Ausführung
nach dem Häuptpatent mit 1 das Gehäuse eines Mähhäckselladers bezeichnet, in dem eine mit
Sehlagmesserri 4 versehene Messertf bmmel 5 drehbar
lagert. Das Gerät stützt sich :'au¥ ^Laufräder 9
und 10 ab und ist vermittels einer'Deichsel 6 an die
Anhängeschiene 7 einer landwirtschaftlichen Zugmaschine^
arilcupp^lbar.' Das'Gehiftise 1 ist mit
einem Förderstutzen 11 versehen, an den-sieh—ein—
Zwischenstück 14 anschließt. Dieses weist an seinem oberen Ende einen Drehkranz 15-auf,-der'mit einem
weiteren Drehkranz 16 eines Auswurfbogens 17 in. Verbindung steht. Der Auswurfbogeri'l7 hat an seinem
freien Ende eine um Gelenke 18'schwenkbare Auswurfklappe 19, mittels deren die Wurfweite regulierbar
ist.
Zum axialen Verschwenken des Auswurfbogens 17 dient ein zweiarmiger Verstellhebel 20, 21, der rohrförmigen
Querschnitt hat und durch einen Verlängerungshebel 22 bis in den Bereich des Fahrersitzes 23
der Zugmaschine 8 verlängert ist. DerVerlängefungshebel
22 ist im Verstellhebel axial verschiebbar und mittels eines Sperrstiftes 24- in verschiedenen Stellungen
feststellbar. Zur Verbindung des Verstellhebels 20, 21 mit dem drehbaren Auswurfbogen 17 ist eine
Gelenkstange 31 vorgesehen, diese greift mit ihren abgekröpften Enden einerseits in Einhakbohrungen
32 des Drehkranzes 16 ein und ist andererseits in den Arm 21 des Verstellhebels 20,-21-eingehakt/Die"
Einhakbohrungen 32 sind über einen gewissen Bereich des Umfanges des Drehkranzes 16 verteilt angeordnet,
so daß beim Einsatz des Gerätes der Auswurfbogen 17 in eine bestimmte Grundstellung vermittels
der Gelenkstange 31 eingestellt' werden 'kann.
Im Gegensatz zum Hauptpatent lagert der Verstellhebel
20, 21 vermittels eines Zapfens 78 nur, horizontal-verschwenkbar auf einer Konsole 79, di&:
am Zwischenstück 14 des Förderkanal^ 1% 14, 17-angeordnef
ist. Zur-Arretierung des Aüswurfbbgeris5'
11 in· einer 'gewählten Stellung weist der Versfell··'
hebel 20, 21; wie insbesondere" aus Fig;'3 ersichtlich;
zwischen dem Lagerzapfen 78' und' de'r AnlefiKsteller'
der Gelenkstange 31 einen Arretiefzapfeü:80' auf;"der
eine kurvenförmige Längsnut 81" der Konsole 79" durchgreift. An seinem freien, aus der Längshut'50
81 herausragendenr ■'Ende ist der Zapfen 80: mit Gewinde
versehen, auf das eine Mutter 82 aufgesehraubt ist. Zwischen dieser und-der Konsole 79 ist auf dem ■ Zapfen 80 eine Feder, ■ beispielsweise Tellerfeder-83, angeordnet, die über
gehärtete Stahlscheiben 84 und 85' den Arm 21 He's· Verstellhebels 20,- 21 gegen die Konsole 79 drückt.
Die Druckkraft der Tellerfeder 83 kann Vermittels · der Mutter 82 eingestellt werden und ist 'im übrigen
so gewählt; daß der VerstellheberzO; 21"- einerseits
relativ leicht betätigbar ist," andererseits ein selbsttätiges
Verstellen desselben verhindert wird."
Zum Betätigen- des Verstellhebels"20,; - 21 unä
gleichzeitig zum Verschwenken der Auswurfklappe 19 vom Fahrersitz ■ der Zugmaschine aus dient ein'
Bedienungshebel 86. Dieser lagert' vertikal· ver-· schwenkbar auf einem horizontalen Lagerzapfen 87,
der am freien Ende des Verlängerungshebels- 22 air- '
geordneT'ist/Wie insbtesondere Fig. 4 zeigt, ist der
Lagerzapfen 87 an seinem aus der Bohrung des Bedienungshebels 86 heräusragenden Ende mit Gewinde"versehen,
auf das eine Mutter 88 aufgeschraubt ist.' Zwischen d6r-'Mut'ter 88 und dem Bedienungshebel
86 ist auf dem Lagerzapfen 87 eine Tellerfeder 89 angeordnet. Diese stützt sich vermittels einer gehärteten
Stahlscheibe 90 gegen die Mutter 88 ab und drückt das freie Ende des Bedienungshebels 86 gegen
das des Verlängerungshebels 22. Die Mutter 88 dient gleichzeitig zum Einstellen der Druckkraft, deren
Größe so gewählt ist, d.aß die Reibung zwischen dem Verlängerungshebel 22 Tind dem Bedienungshebel 86
ein—selbsttätiges" vertikales "Vefschwehkeri des 'letzteren verhindert.
Im Bereich des Lagerzapfens 87 weist der Bedienungshebel· 86 einBtt'senkrecht auf^ihm angeordneten
Hebelarfn"9i auf,'1 dessen freies; Ende mittels eines
Seilzuges-92 mit der-unter der Wirkung einer Zugfeder
38; stehenden "AüswurfHappe 19^ in Verbindung
stent. ZurFühruxig :des Seiizuges 92 dienen FühfimgshüTsen93'und
94,'die*'auf. dem yersteilhebeiiO, 21
bzw. am Aüswurfbögdn 17 angeordnet sind. Die'dem
yeisteÜhe'beT2»,ej 21: szügeördnBifc:;Führurigshülse 93
ist'hierbei unmittelbar ;irn Bereich des-Lagerzapfens
78' Mgeofdnbt, so daß' ein Verschwenken des Auswürfbbgens
17 nicht zu "einer unbeabsichtigten Versteilung"der Aüswürfklappe'19 führt.
Die Handhabung :rdef VerstellvorricHtung ist im
übrigen'folgendfermäßen:*·
Zum Drehen- 'des;:Auswurfbbgens Ϊ7 verschwenkt
der Fahrer der Zugmaschine 8 den Verstellhebel 20, 21 vermittels: des Bedienungshebels 86 in; horizontaler'
Ebene.: Soll dagegen die AusWürfkläppe 19 yersteUt
werden·,' so wird' de'r Bedienungshebel 86~ um
den Lagerzapfeö 87'in Vertikaler Ebene verschwenkt,
so daß vermittels ■des'Hebeiafmes^l der Seilzug 92
betätigt wird. In ddr Transportstellurig des* Gerätes
kann der-BedienuH^shebelWin die; in.Fig. 1 strichpunktiert'
angedeüteie' Stellung' zuriickgekläppt werden.
·
Claims (5)
1. Vorrichtung'-'zuirr VersteUen des' Auswurfbogens
und ddr'äri diesem vorgesehenen Schwenkbaren
Auswurfkläpp& "äes'Förderkarials landwirtschaftlicher:
Erhtegerate, ■ insbesondere" Mähhäcksellader,
bestehend aus: einem auf einer Konsole des Gerätes in'hdrizohtäler-Ebene schwenkbar sowie festsTtellb'är geiagertön1 zweiarmigen
Versfellhebel, dessen einer Arm mittels eines Zwischengliedes mit" dem Äuswurfbögen gelenkig
verbüiiden 'und dessen anderer Arm mittel- oder unmittelbar in die1 Reichweite :des Fahrers des
Zügfahrzeuges geführt ist, nacfr'Ment'i 076429,
dadurch geKMrizeiciöniet; daß ansäen dem Fahrer
zugekehrten Arm (20);;des zweiarmigen Verstellhebels (20,r 21") mittet' oder unmittelbar ein Bedienuri^sheibei
(86,; 91) j um'5 eine horizontale Achse (87) ' schwenkbar 1SoWIe feststellbar angeschlossen ist, der über ^ΐηαε^εηδ'εΐπ Zwischenglied,
beispielsweise einen Seil- oder Kettenzug (92);: mit* der Auswurfklappe'{19) gelenkig verbunden
ist s
2. Vorrichtung nach" Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet,
da'der' Bedienungshebel (86/91)
als Winkeihebei'ausgebildet ist,' wobei der eine
Hebelarm (86) zum Bedienen der Vorrichtung, der andere Hebelarm (91) zum Anlenken des mit
der Auswurfklappe (19) verbundenen Seil- oder Kettenzuges (92) dient.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (87)
des Bedienungshebels (86, 91) einen Gewindeansatz mit aufgeschraubter Mutter (88) aufweist
und eine Feder, beispielsweise eine Tellerfeder (89), aufnimmt, die den Bedienungshebel nachstellbar
gegen den zweiarmigen Verstellhebel (20, 21) drückt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungshebel
(86, 91) in eine Ruhestellung umlegbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellhebel (20, 21)
einen Arretierzapfen (80) aufweist, der in einer Längsnut (81) der. den Verstellhebel tragenden
Konsole (79) geführt ist und eine nachstellbare Feder, beispielsweise eine Tellerfeder (83), aufnimmt,
die den Verstellhebel gegen die Konsole drückt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 620/142 6.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DEL34064A DE1110461B (de) | 1959-02-10 | 1959-08-26 | Vorrichtung zum Verstellen des Auswurfbogens und der Auswurfklappe des Foerderkanals landwirtschaftlicher Erntemaschinen, insbesondere Maehhaecksellader |
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|---|---|---|---|
| DEL32419A DE1076429B (de) | 1959-02-10 | 1959-02-10 | Vorrichtung zum Verstellen des Auswurfbogens und der an diesem vorgesehenen Auswurfklappe des Foerderkanals landwirtschaftlicher Erntemaschinen, insbesondere Maehhaecksellader |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1110461B true DE1110461B (de) | 1961-07-06 |
Family
ID=25985191
Family Applications (1)
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Country Status (2)
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1959
- 1959-08-26 DE DEL34064A patent/DE1110461B/de active Pending
-
1960
- 1960-02-10 GB GB469860A patent/GB939491A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB939491A (en) | 1963-10-16 |
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