DE1110460B - Mechanische Haeckselmaschine - Google Patents
Mechanische HaeckselmaschineInfo
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- DE1110460B DE1110460B DEP23410A DEP0023410A DE1110460B DE 1110460 B DE1110460 B DE 1110460B DE P23410 A DEP23410 A DE P23410A DE P0023410 A DEP0023410 A DE P0023410A DE 1110460 B DE1110460 B DE 1110460B
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wheel shaft
- knife
- knife wheel
- cap
- sleeve
- Prior art date
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- Pending
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F29/00—Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
- A01F29/02—Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like having rotating knives with their cutting edges in a plane perpendicular to their rotational axis
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES Mmffk PATENTAMT
KL.45e 29/02
ESTEBNAT.KL. A 01 f
AUSLEGESCHRIFT 1110 460
P23410m/45e
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT:
6. JULI 1961
Die Erfindung betrifft eine mechanische Häckselmaschine,
bei der das Gut in einem Zuführungskanal in Strangform unter Pressung über einem
feststehenden Schneidmesser vorbeigeführt wird, vor dem ein Messerrad umläuft, wobei zum Regeln
der Schnittlänge des zu häckselnden Gutes der Abstand des Messerrades von dem festen Messer einstellbar
ist.
Bei der Verarbeitung von starken Faserpflanzen, wie z. B. Schilf, bei der der zu schneidende Strang
einer hohen Vorpressung unterworfen wird, müssen starke Messer zum Einsatz kommen. Wenn daher
zum Einstellen der umlaufenden Messer gegenüber dem feststehenden Messer die umlaufenden Messer
auf ihrer Welle verschoben werden und zur Sicherung ihrer Lage auf ihr verkeilt werden, so genügt bei den
großen Kräften, die in axialer Richtung auftreten, eine solche Verkeilung nicht, um einen sicheren Sitz
der Messer zu gewährleisten. Die Messer werden vielmehr aus ihrer Lage verschoben, und dadurch entstehen
fehlerhafte Schnittergebnisse und zuweilen auch Messerbrüche.
Ziel der Erfindung ist es nun, die mechanische Häckselmaschine so auszubilden, daß das Einstellen
der umlaufenden Messer gegenüber dem feststehenden Messer leicht und schnell erfolgen kann und
trotzdem eine ungewollte Veränderung der gewählten Einstellung mit Sicherheit vermieden wird.
Zur Erreichung dieses Zieles sind erfindungsgemäß Mittel vorgesehen, mit deren Hilfe die in einem ortsfesten
Lager gelagerte Messerradwelle zur Einstellung der Schnittlänge des Gutes mit dem auf ihr fest verkeilten
Messerrad in axialer Richtung verschiebbar und feststellbar ist.
Soweit es sich um Schneidgebläse handelt, bei denen ebenfalls die Messerradwelle in axialer Richtung
verschiebbar und feststellbar ist, erfolgt dabei ein Verschieben der Messerradwelle aus einer Grenzlage
in die andere. In der einen Grenzlage behält die Messerradwelle ihren Charakter als Schneidorgan bei und
schneidet das ankommende Gut, während sie in der anderen Grenzlage nicht mehr als Schneidorgan in Erscheinung
tritt. Bei derartigen Schneidgebläsen dient daher die axiale Verstellung der Messerwelle lediglich
der Aufgabe, das Schneidgebläse entweder als solches arbeiten zu lassen oder als reines Fördergebläse. Mit
der Einstellung der Schnittlänge des zu schneidenden Gutes haben derartig ausgebildete Schneidgebläse
nichts zu tun.
Die Mittel zur axialen Verschiebung der Messerradwelle bestehen gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung
in einem ortsfesten Lager, in dem eine mit
Mechanische Häckselmaschine
Anmelder:
Viktor Petermann, Freiberg (Sa.), Hornstr. 11,
Helmut Fischer, Freiberg (Sa.), Brunnenstr. 14,
Herbert Griesbach, Freiberg (Sa.), Damaschkestr. 4,
Max Sandig,
Brand-Erbisdorf (Sa.),
Ernst-Thälmann-Str. 56,
Paul Eichhorn, Cunnersdorf bei Hainichen (Sa.),
Arthur Haase, Freiberg (Sa.), Bertholdsweg 33,
und Alfred Schmieder, Freiberg (Sa.), Frauensteiner Str. 25
Viktor Petermann, Helmut Fischer, Herbert Griesbach, Freiberg (Sa.),
Max Sandig, Brand-Erbisdorf (Sa.),
Paul Eichhorn, Cunnersdorf bei Hainichen (Sa.),
Arthur Haase und Alfred Schmieder, Freiberg (Sa.), sind als Erfinder genannt worden
Innengewinde versehene Büchse bzw. Überwurfmutter drehbar, jedoch in axialer Richtung nicht verschiebbar
gesichert ist.
An Hand der Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise beschrieben und dargestellt. Es zeigt
Abb. 1 eine Ansicht von oben,
Abb. 2 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Einrichtung,
Abb. 3 eine teilweise Stirnansicht.
109 620/141
1 lld
Die Messerradwelle 1, auf der das Messerrad 2 fest verkeilt ist, ist in ihren Lagern verschiebbar angeordnet.
Sie besitzt an ihrem einen Ende ein Ansatzstück 3, das mit Außengewinde 4 ausgerüstet ist. Auf
dieses Außengewinde 4 ist eine Büchse 5 aufgeschraubt, die mit Innengewinde 6 ausgerüstet ist. Die
Büchse 5 besitzt einen ringförmigen Ansatz 7, der mit seinen Ringflächen 8 bzw. 9 zwischen den Laufringen
der Rollenlager 10 bzw. 11 eingebettet ist. Da die Rollenlager 10 und 11 in dem ortsfesten Gehäuse
12 untergebracht sind, kann die Büchse 5 sich zwar um ihre Achse drehen, jedoch in axialer Richtung
nicht verschieben. Wenn sie daher verdreht wird, dann schraubt sich je nach der Drehrichtung das Ansatzstück
3 der Messerradwelle 1 entweder in die Büchse 5 hinein bzw. aus ihr heraus. Durch ein Verdrehen
der Büchse 5 wird dadurch eine axiale Verschiebung der Messerradwelle 1 mit dem aufgekeilten
Messerrad 2 erzielt.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Büchse 5 durch Kerbstifte 13, 14 mit einer Kappe 15
verbunden, so daß Büchse und Kappe 15 gemeinsam die Form einer Überwurfmutter erhalten. Diese
Überwurfmutter 15 ist in Abb. 3 in Stirnansicht dargestellt. Sie besitzt an ihrer Stirnseite eine Anzahl von
radial gestellten Nuten 16, die zu ihrer Verstellung bzw. Verdrehung dienen. In diese Nuten 16 wird, wie
es in Abb. 3 durch strichpunktierte Linien dargestellt ist, ein Spezialschlüssel 17 eingeführt und mit seiner
Hilfe die erforderliche Verdrehung der Kappe 15 und damit der Büchse 5 erzielt.
Die Büchse 5 bzw. die Kappe 15 besitzt eine zentrale Bohrung 18, und das Ansatzstück 3 ist ebenfalls
mit einer zentralen Bohrung 19 versehen, die mit Innengewinde 20 ausgerüstet ist. In diese Bohrung 19
ist ein mit Gewinde versehener Mutterbolzen 21 eingeschraubt. Er dient zur Sicherung der jeweiligen
Lage des Ansatzstückes 3 innerhalb der Büchse 5.
Wenn eine Verstellung der Messerradwelle 1 in axialer Richtung erfolgen soll, dann wird der Mutterbolzen
21 so weit aus der Bohrung herausgeschraubt, daß er mit seinem Kopf 22 nicht mehr an der Kappe
15 bzw. an einer auf die Kappe aufgelegten Zwischenscheibe 23 anliegt. Hierauf wird mit dem Spezialschlüssel
17 durch Verdrehen der Kappe 15 die Entfernung α zwischen der Schneidkante der Messer und
der Vorschublänge des zu schneidenden Gutes eingestellt, wie es in Abb. 1 durch die beiden Pfeile angedeutet
ist. Nach entsprechender Einstellung der Schnittlänge in der vorbeschriebenen Weise wird der
Mutterbolzen 21 wieder angezogen und dadurch die Lage der Messerradwelle 1 gegenüber der Büchse 5
gesichert, so daß keine axiale Verschiebung der Messerradwelle 1 möglich ist. Nach Beendigung des Einstellvorganges
werden die Kappe 15 und der Kopf 22 des Mutterbolzens 21 durch eine Haube 24 abgedeckt.
Claims (7)
1. Mechanische Häckselmaschine, bei der das Gut in einem Zuführungskanal in Strangform
unter Pressung über einem feststehenden Schneidmesser vorbeigeführt wird, vor dem ein Messerrad
umläuft, wobei zum Regem der Schnittlänge des zu häckselnden Gutes der Abstand des
Messerrades von dem festen Messer einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen
sind, mit deren Hilfe die in einem ortsfesten Lager gelagerte Messerradwelle (1) zum Einstellen
der Schnittlänge des Gutes mit dem auf ihr fest verkeilten Messerrad in axialer Richtung verschiebbar
und feststellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum axialen Verschieben
der Messerradwelle (1) in einem ortsfesten Lager (12, 10, 11) bestehen, in dem eine
mit Innengewinde versehene Büchse (5) drehbar, jedoch in axialer Richtung nicht verschiebbar angeordnet
ist, die auf das Außengewinde (4) eines Ansatzstückes (3) der Messerradwelle (1) aufgeschraubt
ist und bei ihrer Verdrehung ein axiales Verschieben der Messerradwelle (1) herbeiführt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feststellvorrichtung für
die mit Innengewinde (6) ausgerüstete Büchse (5) vorgesehen ist, die nach Einstellung der Büchse
(5) jede weitere Verdrehung derselben unmöglich macht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Innengewinde (6) ausgerüstete
Büchse (5) und das Ansatzstück (3) der Messerradwelle (1) eine zentrale Bohrung (18,19)
besitzen, die bei dem Ansatzstück (3) mit Innengewinde (20) ausgerüstet ist und daß in diese Bohrung
(19, 20) ein mit Gewinde versehener Mutterbolzen (21) eingeschraubt ist, bei dessen Anziehen
die Büchse (5) durch die mit ihr fest verbundene Kappe (15) gegen Verdrehen gesichert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (5) mit der
Kappe (15) fest verbunden ist und gemeinsam mit ihr eine zweiteilige Überwurfmutter bildet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (15) und
der Kopf (22) des Mutterbolzens (21) durch eine Schutzhaube (24) abgedeckt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (5) mit
ihrem Ring (7) zwischen Rollenlagern (10, 11) gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1082 078.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1082 078.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 620/141 6.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP23410A DE1110460B (de) | 1959-08-22 | 1959-08-22 | Mechanische Haeckselmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP23410A DE1110460B (de) | 1959-08-22 | 1959-08-22 | Mechanische Haeckselmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1110460B true DE1110460B (de) | 1961-07-06 |
Family
ID=7369194
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP23410A Pending DE1110460B (de) | 1959-08-22 | 1959-08-22 | Mechanische Haeckselmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1110460B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0157166A3 (de) * | 1984-03-29 | 1986-04-30 | Klöckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft | Häckselmaschine |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082078B (de) * | 1957-05-21 | 1960-05-19 | John Deere Lanz Ag | Schneidgeblaese |
-
1959
- 1959-08-22 DE DEP23410A patent/DE1110460B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082078B (de) * | 1957-05-21 | 1960-05-19 | John Deere Lanz Ag | Schneidgeblaese |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0157166A3 (de) * | 1984-03-29 | 1986-04-30 | Klöckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft | Häckselmaschine |
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