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DE1110336B - Plasma-Eingrenzungs-Vorrichtung - Google Patents

Plasma-Eingrenzungs-Vorrichtung

Info

Publication number
DE1110336B
DE1110336B DEC21363A DEC0021363A DE1110336B DE 1110336 B DE1110336 B DE 1110336B DE C21363 A DEC21363 A DE C21363A DE C0021363 A DEC0021363 A DE C0021363A DE 1110336 B DE1110336 B DE 1110336B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
plasma
magnetic
high frequency
containment device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC21363A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Leboutet
Jean-Michel Dolique
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thales SA
Original Assignee
CSF Compagnie Generale de Telegraphie sans Fil SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CSF Compagnie Generale de Telegraphie sans Fil SA filed Critical CSF Compagnie Generale de Telegraphie sans Fil SA
Publication of DE1110336B publication Critical patent/DE1110336B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05HPLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
    • H05H1/00Generating plasma; Handling plasma
    • H05H1/02Arrangements for confining plasma by electric or magnetic fields; Arrangements for heating plasma
    • H05H1/16Arrangements for confining plasma by electric or magnetic fields; Arrangements for heating plasma using externally-applied electric and magnetic fields
    • H05H1/18Arrangements for confining plasma by electric or magnetic fields; Arrangements for heating plasma using externally-applied electric and magnetic fields wherein the fields oscillate at very high frequency, e.g. in the microwave range, e.g. using cyclotron resonance
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05HPLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
    • H05H1/00Generating plasma; Handling plasma
    • H05H1/02Arrangements for confining plasma by electric or magnetic fields; Arrangements for heating plasma
    • H05H1/10Arrangements for confining plasma by electric or magnetic fields; Arrangements for heating plasma using externally-applied magnetic fields only, e.g. Q-machines, Yin-Yang, base-ball
    • H05H1/12Arrangements for confining plasma by electric or magnetic fields; Arrangements for heating plasma using externally-applied magnetic fields only, e.g. Q-machines, Yin-Yang, base-ball wherein the containment vessel forms a closed or nearly closed loop
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/10Nuclear fusion reactors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Plasma Technology (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
C21363Vnic/21g
ANMELDETAG:
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT:
4. MAI 1960
6. JULI 1961
Die Erfindung betrifft eine Plasma-Eingrenzungs-Vorrichtung, bestehend aus einem evakuierten, ringförmigen Gefäß, Mitteln zur Einspritzung von Plasma in das Gefäß und Mitteln zur Erzeugung eines stetigen magnetischen Feldes über den gesamten Zylinderring.
Es ist bekannt, daß derartige Einrichtungen als Neutronenerzeuger und Kernenergieerzeuger verwendet werden können, wenn man erreicht, daß die Teilchen während einer hinreichend langen Zeit eingegrenzt werden, so daß die Kernreaktionen durch Zusammenstöße zwischen diesen Teilchen, die auf relativ hohen kinetischen Temperaturen gehalten werden, Zeit haben, mindestens so viel Energie zu erzeugen, wie das Plasma durch Zusammenstöße mit den Wänden, Verunreinigungen usw. verliert.
Eine der verbreitesten Praktiken zur Durchführung der Plasma-Eingrenzung besteht darin, den Innenraum des Gefäßes, der mit dem Plasma gefüllt ist, innerhalb eines magnetischen Feldes anzuordnent, dessen Feldstärke an jedem Punkt über die Zeit konstant ist und dessen Feldlinien im wesentlichen parallel zu den Wänden, von denen das Plasma isoliert werden soll, verlaufen.
Ebenso ist es bekannt, bei Gefäßen linearer Form nahe deren Enden Hilfsmagnetspulen oder Hilfswicklungen anzubringen, die an diesen Stellen ein sehr viel stärkeres Feld erzeugen und zu Einschnürungen der Feldlinien (sogenannte »magnetische Spiegel«) führen. Diese magnetischen Spiegel verhindern das Entweichen in Längsrichtung. Solche Hilfswicklungen können grundsätzlich entfallen, wenn das Gefäß ringförmig ist, da infolge der Geschlossenheit des Innenraumes in sich selbst die Axialbewegung der Teilchen nur zu deren Umlauf auf einer Kreisbahn führt.
Man hat festgestellt, daß auch bei ringförmigen Gefäßen gleichermaßen von Vorteil ist, magnetische Spiegel an bestimmten Punkten längs des Umfanges vorzusehen, um eine derartige Zirkulation auf einer Kreisbahn so zu reduzieren, daß eine Bewegung der gesamten Plasmamasse verhindert wird. Die Wirkungen einer solchen Bewegung sind, was die Aufrechterhaltung hoher kinetischer Temperaturen betrifft, ungünstig.
Jedoch auch bei einem ringförmigen Gefäß einer bestimmten Zahl von längs seines Umfanges verteilten magnetischen Spiegeln ist die realisierbare Eingrenzung nicht befriedigend, insbesondere wegen der Diffusion der Teilchen quer zu den magnetischen Feldlinien, wodurch sie aus der Masse des Plasmas entweichen und gegen die Hüllwände stoßen können.
Ein Ziel der Erfindung ist es, eine Teilchen-Eingrenzungsvorrichtung zu schaffen, die die Vorteile so-Plasma-Eingrenzungs-Vorrichtung
Anmelder:
Compagnie Generale de Telegraphic sans FiI, Paris
Vertreter: Dr. W. Müller-Bore
und Dipl.-Ing. H. Gralfs, Patentanwälte,
Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 14. Mai 1959
Hubert Leboutet und Jean-Michel Dolique, Paris, sind als Erfinder genannt worden
wohl der herkömmlichen ringförmigen Eingrenzungsvorrichtungen als auch der herkömmlichen linearen Eingrenzungsvorrichtungen vereinigt, während gleichzeitig die Dichtheit der magnetischen Flasche, die bei der Erfindung verwendet wird, erhöht wird.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, die Energieverluste im Plasma infolge Einweichens oder Anstoßens gegen die Wände des ringförmigen Gefäßes zu verringern.
Gemäß der Erfindung sind Mittel vorgesehen, mit denen in das Gefäß ultrahochfrequente Wellen eingeführt werden, welche sich innerhalb des Raumes zwischen dem eingegrenzten Plasma und der Wand des ringförmigen Gefäßes ausbreiten.
Die Erfindung wird an Hand der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung beispielsweise näher beschrieben.
Die Zeichnung zeigt einen Querschnitt, der etwa senkrecht zur Achse des Ringes einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung verläuft. Es ist dabei verständlich, daß eine derartige Darstellung nicht einschränkend ist.
Das Gefäß besteht aus einem Zylinderring (Toroid) 1, beispielsweise aus Aluminium. Ein magnetisches Längsfeld mit Einschnürungen der Feldlinien 3 an Punkten, die im Abstand voneinander längs des Umfanges des Zylinderringes 1 liegen, ist vorgesehen und wird durch geeignete, bekannte Mittel herkömmlicher Art erzielt. Im Beispiel sind hierfür
109 620/363
sechs Magnetspulen 2 vorgesehen, die in regelmäßigem Abstand längs des Umfanges des Ringes 1 liegen. Diese Magnetspulen werden von einer geeigneten Stromquelle oder von geeigneten Stromquellen (nicht dargestellt) derart gespeist, daß Feldlinien, die längs der kreisförmigen Achse des ringförmigen Gefäßes die gleiche Richtung haben, entstehen. Die Feldlinien 3 zeigen dabei Einschnürungen bei 4 innerhalb des Bereiches der Wicklungen 2 und divergieren zwischen diesen Bereichen derart, daß sie sechs ma- ίο gnetische Flaschen in geschlossener Kette bilden. Es sind weiter vorgesehen Pumpmittel 5 und Mittel 6 für die Zuführung des Plasmas, das innerhalb der magnetischen Flaschen von den Feldlinien 3 eingegrenzt ist. Da die Pumpmittel 5 und die Teilcheneinspritzmittel 6 von irgendeiner geeigneten, bekannten Art sein können, sind sie hier nur schematisch dargestellt. Erfindungsgemäß wird Hochfrequenzenergie in den koaxialen Raum, der zwischen der Wand des Gefäßes 1 und den in den magnetsichen Flaschen eingegrenzten Plasma gebildet wird, eingeführt. Diese Hochfrequenzenergie breitet sich in einem geschlossenen Kreis in Richtung der Pfeile 7 aus. Die Hochfrequenzenergie wird dabei nach bekannten Techniken, die bei Ultra-Hochfrequenz-Zirkulatoren verwendet werden, beispielsweise über einen Richtkoppler mit einem Hohlleiter 8, der tangential zum Zylinderring 1 angeordnet und mit einer angepaßten Belastung 9 abgeschlossen ist, eingeführt. Der Hohlleiter 8 ist mit dem Ringgefäß 1 durch Koppelöffnungen 10 verbunden, die einen derartigen Abstand voneinander haben, daß die gewünschte Richtkoppelwirkung erzielt wird. Der Hohlleiter 8 wird mit einer vorbestimmten hochfrequenten elektromagnetischen Welle erregt, die von einem Verstärker 11, der von einem Oszillator 12 gespeist wird, kommt. Verstärker und Oszillator sind von herkömmlicher Bauart und daher nur schematsich dargestellt. Die Frequenz des Oszillators 12 wird dabei so eingestellt, daß die optimale Wirkung der verwirklichten Eingrenzung erzielt wird.
Die Arbeitsweise der Plasma-Eingrenzungs-Vorrichtung nach der Erfindung kann leicht aus der Tatsache erklärt werden, daß das Hochfrequenzfeld auf das Plasma eine Querkraft oder einen Querdruck ausübt, wodurch der Querdiffusion der Teilchen und daher dem Entweichen quer zu den Wänden der magnetischen Flasche entgegengewirkt wird.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Plasma-Eingrenzungs-Vorrichtung, bestehend aus einem evakuierten, ringförmigen Gefäß, aus Mitteln zur Einspritzung von Plasma in das Gefäß und Mitteln zur Erzeugung eines stetigen magnetischen Feldes über den gesamten Zylinderring, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, mit denen in das Gefäß ultrahochfrequente Wellen eingeführt werden, welche sich innerhalb des Raumes zwischen dem eingegrenzten Plasma und der Wand des ringförmigen Gefäßes ausbreiten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um in periodischen Abständen längs des Zylinderringes Einschnürungen der magnetischen Feldlinien zu erzielen (magnetische Spiegel).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ringförmige Gefäß über einen Richtkoppler mit einem Hohlleiter gekoppelt ist, der mit den ultrahochfrequenten Wellen gespeist wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 620/363 6.61
DEC21363A 1959-05-14 1960-05-04 Plasma-Eingrenzungs-Vorrichtung Pending DE1110336B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR794668A FR1234271A (fr) 1959-05-14 1959-05-14 Perfectionnements aux dispositifs de confinement de plasma dans une enceinte annulaire

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1110336B true DE1110336B (de) 1961-07-06

Family

ID=8714787

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC21363A Pending DE1110336B (de) 1959-05-14 1960-05-04 Plasma-Eingrenzungs-Vorrichtung

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3174068A (de)
CH (1) CH362768A (de)
DE (1) DE1110336B (de)
FR (1) FR1234271A (de)
NL (1) NL251552A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1241004B (de) * 1961-10-13 1967-05-24 Ernest Lagelbauer Verfahren zur Erzeugung eines Hochtemperatur-plasmas unter Verwendung eines magnetischen Spiegelsystems

Families Citing this family (1)

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US4661304A (en) * 1984-01-10 1987-04-28 The United States Of America As Represented By The United States Department Of Energy Resonant-cavity antenna for plasma heating

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Also Published As

Publication number Publication date
CH362768A (fr) 1962-06-30
NL251552A (de) 1964-02-25
FR1234271A (fr) 1960-10-17
US3174068A (en) 1965-03-16

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