DE1110131B - Verfahren zum Schlichten von Polyamidfaeden oder -garnen - Google Patents
Verfahren zum Schlichten von Polyamidfaeden oder -garnenInfo
- Publication number
- DE1110131B DE1110131B DEM35507A DEM0035507A DE1110131B DE 1110131 B DE1110131 B DE 1110131B DE M35507 A DEM35507 A DE M35507A DE M0035507 A DEM0035507 A DE M0035507A DE 1110131 B DE1110131 B DE 1110131B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- copolymer
- yarns
- sizing
- maleic anhydride
- maleic
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06M—TREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
- D06M15/00—Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
- D06M15/19—Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
- D06M15/21—Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06M—TREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
- D06M15/00—Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
- D06M15/19—Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
- D06M15/21—Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
- D06M15/263—Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds of unsaturated carboxylic acids; Salts or esters thereof
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T428/00—Stock material or miscellaneous articles
- Y10T428/29—Coated or structually defined flake, particle, cell, strand, strand portion, rod, filament, macroscopic fiber or mass thereof
- Y10T428/2913—Rod, strand, filament or fiber
- Y10T428/2933—Coated or with bond, impregnation or core
- Y10T428/2964—Artificial fiber or filament
- Y10T428/2967—Synthetic resin or polymer
- Y10T428/2969—Polyamide, polyimide or polyester
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Schlichtemittel für Polyamidfäden oder -garne, insbesondere
Polyamidkettgarne.
Infolge der chemischen und physikalischen Eigenschaften von Polyamidgarnen sind die üblichen Stoffe,
die als Schlichtemittel für natürliche Garne, wie Baumwoll- und Wollgarne, und künstliche Garne,
wie Viskose- oder Acetatgarne, benutzt werden, bei Polyamidgarnen nicht wirksam.
Die als Schlichte für Polyamidgarne benutzte Polyacrylsäure erniedrigt den Abriebwiderstand von damit
geschlichteten Garnen zu sehr.
Bekannte Schlichtemittel für Polyamidgarne sind ferner Mischpolymerisate aus Vinylacetat und Maleinsäureanhydrid,
deren partieller Alkylester und Derivate von Vinylacetat-Maleinsäureanhydrid-Mischpolymerisaten.
Auch bei diesen Verbindungen sind jedoch die Haftung an dem Polyamidgarn und der Abriebwiderstand
derart, daß ein Bedürfnis nach Verbesserung besteht.
Ferner sind klebrige filmbildende Materialien zum Schlichten von Polyamidgarnen empfohlen, wobei
das filmbildende Material im luftgetrockneten Zustand klebrig gemäß der im Hauptpatent angegebenen
Prüfung sein soll. Solche bekannten klebrigen filmbildenden Materialien stellen Lösungen von Alkydharzen,
Mischpolymerisaten von Olefinkohlenwasserstoffen und Maleinsäureanhydrid, wie durch Umsetzung
mit wässerigem Ätzalkali hydrolysierten Äthylen - Maleinsäureanhydrid - Mischpolymerisaten,
Methacrylatpolymerisaten, natürlichen Harzen und Carbohydraten dar, sie sind jedoch für das Schlichten
von Polyamidgarnen ungeeignet.
Ein Nachteil vieler zum Schlichten von Polyamidgarnen benutzter Stoffe besteht darin, daß ergänzende
Zusatzstoffe, wie Schmiermittel, Netzmittel, Harnstoff usw., notwendig sind, obwohl dadurch nicht nur
die Kosten des Schlichtemittels erhöht, sondern oft auch deren spätere Entfernung erschwert wird.
Gemäß dem Hauptpatent verwendet man als
Schlichtemittel eine wässerige Lösung einer wasserlöslichen freien Säureform eines Mischpolymerisats aus
Äthylen und Maleinsäureanhydrid oder einem Mönoester von Maleinsäure oder beiden, bei welchem
0 bis 100°/o der Maleinsäureeinheiten mit einem aliphatischen
Alkohol monoverestert sind und welches in seiner freien Säureform eine spezifische Viskosität
(an einer lgewichtspfozentigen Lösung des Polymerisats
in Dimethylformamid bei 25° C bestimmt) von wenigstens 0,1 und vorzugsweise von 0,3 bis 4 hat
Es wurde gefunden, daß man verbesserte Schlichte^ effekte bei Polyamidfäden oder -garnen erzielf,
Verfahren zum Schlichten
von Polyamidfäden oder -garnen
von Polyamidfäden oder -garnen
Zusatz zum Patent 1 016 228
Anmelder:
Monsanto Chemical Company,
St. Louis, Mo. (V. St. A.)
St. Louis, Mo. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. E. Wiegand, München 15, Nußbaumstr. 10, und Dipl.-Ing. W. Niemann, Hamburg 1,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St.v. Amerika vom 5. Oktober 1956
V. St.v. Amerika vom 5. Oktober 1956
John Harpster Johnson und Joseph Edward Fields,
Dayton, Ohio (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
wenn man an Stelle einer wässerigen Lösung einer wasserlöslichen freien Säureform eines Mischpolymerisats
aus Äthylen und Maleinsäureanhydrid bzw. einem Monoester von Maleinsäure oder einem
Gemisch beider Stoffe nunmehr eine wässerige Lösung von entsprechenden Mischpolymerisaten aus
einem anderen Olefin und Maleinsäure verwendet, wobei das Olefin aus Propylen oder einer Mischung
von Propylen und Äthylen besteht und wobei 0 bis 100 % der Maleinsäureeinheiten mit einem Alkanol
monoverestert sind. Auch hier soll das verwendete Mischpolymerisat in der freien Säureform eine
spezifische Viskosität von mindestens 0,1 besitzen, bestimmt an einer lgewichtsprozentigen Lösung des
Mischpolymerisats in Dimethylformamid bei 25° C.
Diese"Verbindungen sind selbst unter schwierigeren
Fö'uchtigkeitsbedirigüngen als denjenigen, die
bei der' obengenannten Prüfung auf Klebrigkeit ge-
109 620/416
3 4
nannt sind, nicht klebrig. Die Alkalisalze, z. B. Na- einige Einheiten, in denen R Wasserstoff bedeutet,
triumsalze einiger dieser Verbindungen besonders und einige Einheiten enthalten, in denen R die Be-
von solchen mit niedrigem Molekulargewicht, neigen deutung \'on CH3 hat.
zur Klebrigkeit und werden um so klebriger, je grö- Um zusätzlich erwünschte Eigenschaften, insbe-
ßer die Feuchtigkeit ist. Die Alkalisalze sind daher 5 sondere für gewisse spezielle Schichten zu erteilen,
von keinem Interesse. kann man ein Olefin-Maleinsäure-Mischpolymerisat
Um die Vorteile der Verwendung von Propylen herstellen, bei dem ein Anteil von 0 bis 100% seiner
als Komponente zu erhalten, soll das Propylen we- Maleinsäureeinheiten mit einem Alkanol monovernigstens
10 Molprozent und das Äthylen nicht mehr estert ist, z. B. mit einem niedrigmolekularen Fettals
90 Molprozent bei einer Äthylen-Propylen-Kom- io alkohol, wie Methanol, Äthanol- Isopropanol, n-Butaponentenmischung
darstellen, zweckmäßig ist ein nol, sek.-Butanol, tert.-Butanol, Isobutanol, Amyl-Gemisch
mit 51 bis 100 Molprozent Propylen und alkoholen usw. Höhere geradkettige oder verzweigte
49 bis 0 Molprozent Äthylen. Alkohole mit über 8 Kohlenstoffatomen je Molekül
Die Hydrolyse des Mischpolymerisats wird da- können für spezielle Fälle verwendet werden; jedoch
durch bewirkt, daß man das Olefin-Maleinsäure- 15 soll nur ein geringerer Prozentsatz der Maleinsäureanhydrid-Mischpolymerisat
in warmem Wasser löst, einheiten mit höheren Alkoholen verestert sein. Die z.B. durch Einführen der Anhydridform in auf 90° C Veresterung erfolgt dadurch, daß man das Olefinerhitztes
Wasser unter starkem Rühren, wodurch Maleinsäureanhydrid-Mischpolymerisat mit dem Alvollständige
Lösung in 60 bis 90 Minuten erreicht kohol oder einer Mischung von Alkoholen unter
wird. Bei der erhaltenen wässerigen Lösung des 20 Rückfluß kocht, bis der gewünschte Veresterungs-Mischpolymerisats
und die meisten oder sämtliche grad erreicht ist.
Anhydridgruppen hydrolysiert, so daß zwei Carbon- Wahlweise kann man bei der Herstellung eines
säuregruppen je ursprünglich in dem Molekül vor- Olefin-Maleinsäure-Mischpolymerisats, bei dem ein
handener Maleinsäureanhydridgruppe gebildet sind. Teil der Maleinsäureeinheiten mit einem Alkanol
Man kann auch das Polymerisat in Anhydridform 25 monoverestert ist, auch ein C3-OIeSn oder C3- und
lagern und es erst an der Verarbeitungsstätte in C2-Olefine mit einem Monoalicylmaleat, wie MonoLösung bringen. Ferner kann das Olefin-Malein- methylmaleat, Monoäthylmaleat, Monoisopropylmalesäureanhydrid-Mischpolymerisat
in hydrolysiertem at, Mono-n-butylmaleat, Monododecylmaleat od. dgl.,
Zustand z. B. durch Sprühtrocknen oder Vakuum- polymerisieren, wobei der Anteil des Veresterungstrocknung bei 50 bis 90° C getrocknet werden. Wird 30 alkohols den oben angegebenen Mengen entspricht,
das Polymerisat in seiner Anhydridform der Einwir- Diese Verbindungen können als Monoalkanolester
kung von Wasserdampf ausgesetzt, so erhält man bzw. als saure Ester der Maleinsäure bezeichnet
eine noch erwünschtere physikalische Form des werden. Im Grenzfall besteht das mit dem C3-festen
Polymerisats in seiner wasserlöslichen freien Olefin oder C3- und C2-OMn zu mischpolymerisie-Säureform.
Olefin-Maleinsäureanhydrid-Mischpoly- 35 rende monomere Material vollständig aus Monomerisate
werden dadurch hergestellt, daß man ein alkylmaleat. Vorzugsweise umfaßt das Monomere
C3-Olefin oder C3- und C2-Olefinen mit Maleinsäure- außerdem Maleinsäureanhydrid, so daß das Olefin
anhydrid unter solchen Bedingungen polymerisiert, mit einer Mischung von Maleinsäureanhydrid und
daß sich ein Polymerisat in der Anhydridform er- einem oder mehreren Monoalkylmaleaten mischgibt,
welches bei Hydrolyse zu der freien Säureform 40 polymerisiert ist.
eine spezifische Viskosität von mindestens etwa 0,1 In der Praxis werden C3- oder C3- und C2-OMnzeigt,
bestimmt an einer lgewichtsprozentigen Lö- Maleinsäure-Mischpolymerisate bevorzugt, in Weisung
des Polymerisats in Dimethylformamid bei chen 0 bis 50% der Maleinsäureeinheiten mit einem
25° C. Meist hat ein solches Mischpolymerisat eine Alkanol monoverestert sind.
in der beschriebenen Weise an der Anhydridform be- 45 Im allgemeinen sind die Polymerisate von höherem
stimmte Viskosität von 0,05 bis 0,07, so daß es in Molekulargewicht wirksamer als solche von niedrider
freien Säureform die Bedingung der gewünschten gerem Molekulargewicht. Wenn das geschlichtete
spezifischen Viskosität von mindestens 0,1 erfüllt. Polyamidgarn über die Trocknungstemperatur erhitzt
Die spezifische Viskosität der freien Säureform von wird, z. B. bei Schnelltrocknung oder Wärmevergü-C1-
oder C3- und Cj-Olefin-Maleinsäureanhydrid- 50 tung des Gewebes, z. B. bei 149 bis 177° C, werden
Mischpolymerisat ist im allgemeinen etwas geringer die Schlichten aus Mischpolymerisaten mit höherem
als das doppelte der spezifischen Viskosität des glei- Molekulargewicht schwierig entfernbar, so daß
chen Polymerisats in der Anhydridform. Olefin- Mischpolymerisate zu verwenden sind, die eine spe-Maleinsäureanhydrid-Mischpolymerisate,
die zu der zifische Viskosität unter 1 haben. Bei der Wärmeverfreien Säureform hydrolysiert sind, zeigen regelmäßig 55 gütung von geschlichteten Textilien mit Propylenwiederkehrende
Einheiten der Formel Maleinsäure-Mischpolymerisaten ist die Schlichte
durch Waschen leichter entfernbar als Schlichten aus
, Äthylen-Maleinsäure-Mischpolymerisaten.
Die Erfindung wird durch nachstehende Beispiele
CH2—CH — CH — CH— 60 erläutert.
O=C C=O
OH OH Ein 3-1-Schüttelautoklav wird mit 166 ecm Äthy-
65 lendichlorid, 196 g Maleinsäureanhydrid, 27,6 g n-
in welcher R im Fall von Propylen C H3 bedeutet, Butyraldehyd (zur Herabsetzung des Molekularge-
und wenn eine Äthylen-Propylen-Mischung benutzt wichtes des Mischpolymerisats) und 168 g Propylen
worden ist, kann ein einzelnes polymeres Molekül beschickt. Das Molverhältnis von Propylen zu
Maleinsäureanhydrid beträgt 2:1, und der Katalysator-Gehalt 0,25 Molprozent. Der Anfangsdruck in
dem Autoklav beträgt bei der Reaktionstemperatur von 70° C etwa 5,2 kg/cm2.
Die Temperatur wird über Nacht auf 70° C gehalten. Nicht umgesetztes Propylen wird abgelassen,
das Propylen - Maleinsäureanhydrid - Mischpolymerisat filtriert, mit Äthylendichlorid gewaschen und in
einem Vakuumofen 12 Stunden bei 110° C getrocknet. Die Ausbeute beträgt 90,4 %>
der Theorie, bezogen auf das eingebrachte Maleinsäureanhydrid.
Die spezifische Viskosität dieses Mischpolymerisats in nicht hydrolysierter (Anhydrid-) Form, bestimmt
an einer lgewichtsprozentigen Lösung von ihm in Dimethylformamid bei 25° C, ist 0,28.
Dieses Mischpolymerisat wird hydrolysiert, indem es mit Wasser gemischt und 1 bis 2 Stunden auf den
Siedepunkt erhitzt wird.
Die Wirksamkeit des Produktes als Schlichte für Polyamidgarne ist mit einer im Handel befindlichen
Polyacrylsäureschlichte für Polyamidgarn verglichen, wobei von jedem dieser Polymerisate eine 4gewichtsprozentige
wässerige Lösung verwendet wird. PoIyhexamethylenadipamid-Kettgarn
von 70 den, 34 Fäden und einer Drehung von 7 Z wird jeweils durch eine der beiden Lösungen gezogen, und auf Metalltrommeln
getrocknet.
Die Garne haben einen Schlichtegehalt von 1,9 °/o. Die Schlichtung ist zäh und abriebfest sowie leicht
und wirksam verwebbar.
Der Abriebwiderstand der geschlichteten Polyamidgarne wird in einem Abriebprüfapparat untersucht
und mit den Zahlen 10 bis 1 bewertet, dabei entspricht 10 einem nahezu vollkommenen Abriebwiderstand
und 1 keinen Abriebwiderstand.
Dieses Mischpolymerisat wird dadurch hydrolysiert, daß es mit Wasser vermischt und 8 bis 10 Minuten
auf 95 bis 100° C erhitzt wird.
Die Wirksamkeit des erhaltenen Mischpolymerisates zeigt bei 2fl/oiger Schlichtebelastung auf Polyamidgarn
folgende Ergebnisse:
IO Äthylen-Propylen-Maleinsäure-
anhydrid-Mischpolymerisat von
Beispiel 3
anhydrid-Mischpolymerisat von
Beispiel 3
Abriebwiderstand
Umläufe des Abriebprüfapparates
0 20 I 40 I 80
7,5
6,6 j 5,ί
Das mit diesen Maleinsäure-Mischpolymerisaten in Säureform geschlichtete Kettgarn erspart die somit
übliche Nachwachsung mit hydrierten tierischen Fetten.
Die Schlichtelösung kann zusätzlich zu dem Mischpolymerisat geringe Mengen, z. B. 0,01 bis 5 Gewichtsprozent,
an Netzmittel, Öle od. dgl. enthalten, wie Glycerin, Äthylenglykol, Sorbit od. dgl., tierische,
mineralische und pflanzliche Öle oder deren Mischungen.
Die geschlichteten Polyamidgarne können bei normaler Raumtemperatur, d. h. zwischen etwa 18 und
29° C durch Luft oder bei 60 bis 121° C getrocknet werden.
Die Schlichte läßt sich von dem Gewebe durch Waschen mit Wasser, Alkali- oder milder wässeriger
Seifenlösung leicht entfernen.
35
Schlichte
Produkt gemäß Beispiel 1
Polyacrylsäure
Abriebwiderstand
Umläufe des Abriebprüfapparates 0 I 20 I 40 I 80
Umläufe des Abriebprüfapparates 0 I 20 I 40 I 80
8,2
8,6
8,6
7,4
7,8
6,8
6,8
6,8
6,0
5,6
45
Bei 40 Umläufen sind die Widerstandswerte gleich, und bei 80 Umläufen ist das Propylen-Maleinsäureanhydrid-Mischpolymerisat
überlegen. Während der Prüfdauer von 80 Umläufen sinkt der Abriebwiderstand der handelsüblichen Schlichte um 3,0 Einheiten
und der des Produktes gemäß Beispiel 1 nur um 2,2 Einheiten.
55 Beispiel 2
Analog Beispiel 1 wird aus 2089 ecm Äthylendichlorid,
267 g Maleinsäureanhydrid und 3,48 g Benzoylperoxyd sowie 57 g Propylen unter Äthylendruck
von 21 kg/cmä in 19 Stunden auf 70° C erhaltenes
Äthylen - Propylen - Maleinsäureanhydrid - Mischpolymerisat filtriert, mit Äthylendichlorid gewaschen und
getrocknet; Ausbeute: 341 g.
Die spezifische Viskosität dieses Mischpolymerisats in nicht hydrolysierter (Anhydrid-) Form, bestimmt
an einer lgewichtsprozentigen Lösung von ihm in Dimethylformamid bei 25° C, beträgt 0,406.
Claims (5)
1. Verfahren zum Schlichten von Polyamidfäden oder -garnen nach Patent 1 016 228, da
durch gekennzeichnet, daß man an Stelle von Schlichten aus einer wasserlöslichen freien Säureform
eines Äthylen-Maleinsäure-Mischpolymerisats ein in die wasserlösliche freie Säureform umgewandeltes
C3- oder C3- und Ca-Olefin-Maleinsäure-
bzw. -Maleinsäureanhydrid-Mischpolymerisat verwendet, bei welchem 0 bis 100% der
Maleinsäureeinheiten mit einem Alkanol monoverestert sind und welches in seiner freien Säureform
eine spezifische Viskosität (an einer lgewichtsprozentigen Lösung des Polymerisats in
Dimethylformamid bei 25° C bestimmt) von wenigstens 0,1 und vorzugsweise von 0,3 bis 4
hat.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischpolymerisat mit einer
solchen Menge niedrigmolekularen Alkanols verestert ist, daß der Anteil von Alkanol je Mol
Maleinsäureanhydrid in dem Mischpolymerisat 0,5 Mol nicht übersteigt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischpolymerisat als 2-bis
15gewichtsprozentige wässerige Lösung verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das verwendete
Mischpolymerisat sich regelmäßig wiederholende Einheiten der Formel
7 8
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1
CH3 big 4; dadurch gekennzeichnet, daß die wässerige
Lösung des Mischpolymerisats in solcher Menge
-CH2-CH-CH-CH- angewendet wird, daß etwa 0,5 bis 5 Gewichts-
[ 5 prozent des Mischpolymerisats, bezogen auf die
O = C C = O trockenen Garne, aufgebracht werden.
0H OH In Betracht gezogene Druckschriften:
enthält. io Britische Patentschriften Nr. 371 041, 666 274.
© 109 620/416 6.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US53273955A | 1955-09-06 | 1955-09-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1110131B true DE1110131B (de) | 1961-07-06 |
Family
ID=22165071
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM31630A Pending DE1016228B (de) | 1955-09-06 | 1956-09-05 | Verfahren zum Schlichten von Polyamidfaeden oder -garnen |
| DEM35507A Pending DE1110131B (de) | 1955-09-06 | 1957-10-04 | Verfahren zum Schlichten von Polyamidfaeden oder -garnen |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM31630A Pending DE1016228B (de) | 1955-09-06 | 1956-09-05 | Verfahren zum Schlichten von Polyamidfaeden oder -garnen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2854357A (de) |
| DE (2) | DE1016228B (de) |
| FR (2) | FR1171287A (de) |
| GB (1) | GB815830A (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL124073C (de) * | 1961-06-21 | 1900-01-01 | ||
| BE621846A (de) * | 1961-08-31 | 1900-01-01 | ||
| NL283588A (de) * | 1961-10-06 | 1900-01-01 | ||
| US3228791A (en) * | 1962-10-26 | 1966-01-11 | Nat Starch Chem Corp | Sized polyolefin yarn |
| GB1093794A (en) * | 1964-04-14 | 1967-12-06 | Montedison Spa | Bonding elastomeric copolymers on to articles |
| US4397995A (en) * | 1980-12-29 | 1983-08-09 | Monsanto Company | Polymeric anti-tumor agent and method of preparation |
| US4461804A (en) * | 1981-05-29 | 1984-07-24 | Ppg Industries, Inc. | Aqueous sizing composition for glass fibers for use in producing a mat |
| US20260028435A1 (en) * | 2023-05-29 | 2026-01-29 | Jiangsu Yangnong Chemical Group Co., Ltd. | Method of Synthesizing Olefin Functional Polymer in Continuous Feeding Manner and Use of the Olefin Functional Polymer |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB371041A (en) * | 1930-05-26 | 1932-04-14 | Ig Farbenindustrie Ag | Improvements in the treatment of fibrous materials |
| GB666274A (en) * | 1948-04-29 | 1952-02-06 | Monsanto Chemicals | Improvements in or relating to method of sizing yarns and compositions therefor |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2289222A (en) * | 1941-02-14 | 1942-07-07 | Du Pont | Yarn preparation |
| US2378629A (en) * | 1941-09-10 | 1945-06-19 | Du Pont | Copolymers of maleic anhydride |
| US2609350A (en) * | 1946-12-21 | 1952-09-02 | Gen Aniline & Film Corp | Textile finishing agent |
| US2651587A (en) * | 1947-06-02 | 1953-09-08 | Monsanto Chemicals | Treatment of textile materials |
| US2616867A (en) * | 1950-08-30 | 1952-11-04 | Monsanto Chemicals | Composition for and method of sizing yarns |
| US2686137A (en) * | 1951-11-26 | 1954-08-10 | Monsanto Chemicals | Sized yarn and process of sizing |
-
1956
- 1956-09-05 DE DEM31630A patent/DE1016228B/de active Pending
- 1956-09-05 FR FR1171287D patent/FR1171287A/fr not_active Expired
- 1956-09-05 GB GB27140/56A patent/GB815830A/en not_active Expired
- 1956-10-05 US US614061A patent/US2854357A/en not_active Expired - Lifetime
-
1957
- 1957-10-04 DE DEM35507A patent/DE1110131B/de active Pending
- 1957-10-04 FR FR748781A patent/FR73361E/fr not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB371041A (en) * | 1930-05-26 | 1932-04-14 | Ig Farbenindustrie Ag | Improvements in the treatment of fibrous materials |
| GB666274A (en) * | 1948-04-29 | 1952-02-06 | Monsanto Chemicals | Improvements in or relating to method of sizing yarns and compositions therefor |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1171287A (fr) | 1959-01-23 |
| GB815830A (en) | 1959-07-01 |
| DE1016228B (de) | 1957-09-26 |
| FR73361E (fr) | 1960-06-27 |
| US2854357A (en) | 1958-09-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE936029C (de) | Verfahren zur Veredlung von aus Cellulose bestehenden Textilien | |
| CH605262A5 (de) | ||
| DE1280208B (de) | Verfahren zum OEl- und Wasserabweisendmachen von faserartigen Materialien | |
| EP0471416B1 (de) | Wässrige Dispersionen von fluorhaltigen Polymeren | |
| DE2035115A1 (de) | Mischpolymeres und seine Verwendung | |
| DE1619065B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Geweben mit verbessterter Reissfestigkeit und verbessertem Glanz | |
| DE1110131B (de) | Verfahren zum Schlichten von Polyamidfaeden oder -garnen | |
| DE1770198B2 (de) | Neue Copolymerisate und deren Verwendung zum Veredeln von Textilien | |
| DE1469378C3 (de) | Schmutzabweisendmachen von Fasern und Fasergebilden | |
| DE1594934C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von gebundenen Faservliesen | |
| DE2536810A1 (de) | Verfahren zur behandlung von geweben | |
| DE1419505A1 (de) | Verfahren zum OEl- und Wasserabweisendmachen von Textilien und Mittel zur Durchfuehrung dieses Verfahrens | |
| DE2520224C3 (de) | ||
| DE1028524B (de) | Verfahren zur antistatischen Ausruestung von aus hydrophoben Kunstharzen bestehenden Textilien u. dgl. | |
| AT165080B (de) | Verfahren zur Behandlung von cellulosehältigem Textilmaterial | |
| DE2520224B2 (de) | Verfahren zum veredeln von textilgut | |
| AT254124B (de) | Verfahren zur Hochveredelung von Textilmaterialien und Mittel zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2012351A1 (de) | öl- und wasserabweisende Emulsionen sowie Verfahren zu deren Herstellung und Anwendung | |
| DE2004676C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines verbesserten Schlichtemittels | |
| DE1010494B (de) | Verfahren zum Anbringen haltbarer, wasserabstossender Beschichtungen auf Fasermaterialien | |
| DE2308151A1 (de) | Verfahren zur herstellung von wasserloeslichen carboxylgruppenhaltigen copolymerisaten monoolefinisch ungesaettigter carbonsaeureester durch substanzpolymerisation | |
| AT227653B (de) | Verfahren zur Herstellung von Aufbügel-Stoffen | |
| AT286226B (de) | Mindestens teilweise aus Cellulose bestehendes Textilgut mit verbesserten mechanischen Eigenschaften und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE2214219A1 (de) | Verfahren zum Dispergieren von PoIyäthern in Polycaprolaktam | |
| DE2539430A1 (de) | Verfahren zum abstoppen der polymerisation von vinylchlorid in waessriger dispersion |