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DE1110048B - Vorschubgetriebe fuer den Saugkolben von Fuellhaltern - Google Patents

Vorschubgetriebe fuer den Saugkolben von Fuellhaltern

Info

Publication number
DE1110048B
DE1110048B DER20549A DER0020549A DE1110048B DE 1110048 B DE1110048 B DE 1110048B DE R20549 A DER20549 A DE R20549A DE R0020549 A DER0020549 A DE R0020549A DE 1110048 B DE1110048 B DE 1110048B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
spindle
sleeve
nut
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER20549A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Fritz Kaiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Riepe Werk
Original Assignee
Riepe Werk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Riepe Werk filed Critical Riepe Werk
Priority to DER20549A priority Critical patent/DE1110048B/de
Publication of DE1110048B publication Critical patent/DE1110048B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/02Ink reservoirs
    • B43K5/06Ink reservoirs with movable pistons for withdrawing ink from an ink-receptacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Vorschubgetriebe für den Saugkolben von Füllhaltern Um bei gefülltem Tintenraum von Füllhaltern mit Saugkolben ein unbeabsichtigtes Austreten von Tinte aus der Schreibspitze schon infolge einer geringfügigen Anfangsdrehung am Bedienungsteil des Vorschubgetriebes zu verhindern, sieht man bei diesem Getriebe mittels einer formschlüssigen Kupplung einen Tot- oder Leergang vor. So ist es bei einem die Kolbenbewegungen bewirkenden Spindel-Hülsen-Getriebe bereits bekannt, den Leergang durch Spiel in der Ganghöhe, also zwischen den zusammenwirkenden Gewindeteilen der Spindel und der Hülse zu schaffen. Dabei muß es allerdings in Kauf genommen werden, daß das eigentliche Vorschubgetriebe mit seinen Hauptteilen nicht in ständigem kraftübertragendem Eingriff steht, sondern wechselseitige Bewegungen auszuführen hat, die sich im Laufe der Zeit nachteilig auf die Getriebeteile auswirken können.
  • Es sind auch schon andere Ausbildungen zur Erzielung des toten Ganges bekannt, so z. B. durch aus der Innenseite der Schraubkappe hervorragende Stifte, die mit axialem Spiel in eine ringförmige Ausnehmung der Getriebehülse eingreifen und mit den Stirnflächen dieser Ausnehmung zusammenwirken, wobei indessen die Anlageflächen bei der Mitnahme im Verhältnis zu den beim Entleeren und Füllen möglichen Druckbeanspruchungen recht gering sind.
  • Es ist auch bekannt, den toten Gang mittels einer zwischen zwei im Tintenbehälter angeordneten Anschlägen begrenzt verschiebbaren, ein Vorschubgewinde für die Kolbenspindel aufweisenden Führungshülse zu erreichen, die mit der als Antriebsglied dienenden Schlußkappe des- Füllfederhalters fest verbunden ist, wobei der Saugkolben sowohl in der vorderen als auch in der hinteren Endlage der Führungshülse verdrehungsfest gegen gleichfalls im Behälter vorgesehene Anschläge anliegt. Diese Ausbildungsform ermöglicht also trotz ihres verhältnismäßig umständlichen Aufbauens keine Vergrößerung des Betrages des toten Ganges über denjenigen Betrag hinaus, der durch die Anschläge für die Führungshülse bestimmt ist. Weiterhin ist es zur Erzielung des in Rede stehenden toten Ganges nicht mehr neu, ihn in Verbindung mit den in Nuten des Schlußkäppchens und der Drehhülse eingesetzten Mitnehmern dadurch zu erreichen, daß das aus der Nut hervorstehende Ende des Mitnehmers nacheinander zur Anlage an zwei radiale Kanten der Drehhülse gebracht wird, die durch Fortschritt eines Teiles der Drehhülse im Bereich der Bewegungsbahn des Mitnehmers einen Winkel miteinander bilden. Hier ist der Totgang auf ein Ausmaß beschränkt, das einem Umfangswinkel von höchstens etwa 340° entspricht, während außerdem eine gewisse Schwächung der Wandungen eines Getriebeteiles eintritt. Eine weitere bekannte Lösung für ein Totganggetriebe sieht den aufeinanderfolgenden radialen Eingriff mehrerer drehbarer Mitnehmerhülsen vor.
  • Demgegenüber geht die Erfindung von einem Spindel-Hülsen-Getriebe aus, dessen drehbare Spindel fest mit der als Antriebsglied dienenden Schlußkappe des Halterschaftes verbunden -ist, während dessen undrehbare, aber längsverschiebbare Hülse den Saugkolben trägt und bei dem als Sicherung gegen Tintenaustritt bei unbeabsichtigtem Drehen der Schlußkappe zwischen letzterer und dem Kolben ein toter Gang vorhanden ist. Bei einem solchen Getriebe wird der Totgang erfindungsgemäß dadurch erzielt, - daß die von der als Schraubkappe ausgebildeten Schlußkappe angetriebene Spindel eine in ihr Gewinde eingreifende, undrehbare, aber längsverschiebbare Mutter als Mitnehmer für die Kolbenhülse trägt und daß in der Bahn der Mutter zwei mit ihren Stirnflächen einander gegenüberliegende Anschläge an der Kolbenhülse in einem Abstand voneinander vorgesehen sind; der sich aus dem gewünschten Betrag des toten Ganges zwischen Schraubkappe und Kolben unter Berücksichtigung der Gewindesteigungen von Spindel und Schraubkappe ergibt.
  • Der so erzielte Totgang wirkt in axialer Richtung und kann ohne Überschreitung der gebräuchlichen Längenmaße und ohne Einbuße an Tintenräum des Füllhalters so groß bemessen werden, daß ihm anderthalb bis zwei Leerumdrehungen der Schraubenkappe entsprechen.
  • Vorzugsweise haben, um außer diesem axialen Tot- oder Leergang auch einen in radialer Richtung wirkenden Leergang, und zwar zwischen der auf der Spindel sitzenden Mutter und ihrer axialen Geradführung in der Kolbenhülse zu erreichen, die Mutter und die Kolbenhülse in an sich bekannter Weise je einen Vorsprung oder je ein Paar Vorsprünge, insbesondere in Gestalt von Leisten, die derart ausgebildet und angeordnet sind, daß sie je nach dem Sinne der der Spindel erteilten Drehbewegung jeweils nach Überbrückung eines Zwischenraumes mit dem einen oder dem anderen Paare ihrer Seitenflächen aneinanderliegen. Ordnet man auf der Mutter und in der Hülse je zwei Leisten diametral zueinander an, so beträgt der radiale Leergang eine um die Breite der beiden Leisten verminderte halbe Umdrehung; man kann dem Leergang jedoch auch das Ausmaß einer nahezu vollen Umdrehung geben, wenn man auf der Mutter und in der Spindel nur je eine Leiste vorsieht.
  • Der Erfindungsgegenstand ist im nachstehenden an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, das in der Zeichnung in Abb. 1 im axialen Längsschnitt, in Abb.2 in einem Querschnitt der inneren Teile nach Linie 11-I1 der Abb. 1 und in Abb. 3 im axialen Längsschnitt nach Linie III-III der Abb. 1 dargestellt ist.
  • Der Füllmechanismus eines Füllhalters ist im Halterschaft 1 gelagert und besitzt einen Kolben 2, den ein Stift 3 mit einer Kolbenhülse fest verbindet. Letztere ist zweiteilig ausgebildet; ihr mutterartiger Teil 5 greift über das hintere Ende des Teiles 4 und ist mit diesem mittels des Gewindes 6 fest verschraubt. Der Teil 5 trägt zwei leistenartige Ansätze 7, die formschlüssig in je einer Längsnut 8 einer in den Halterschaft 1 eingeschraubten Führungshülse 9 gleiten. In einen Gewindeansatz 10 der Führungshülse 9 greift mit einem Muttergewinde eine Schraubkappe 11 ein, die den Abschluß des Halterschaftes bildet und in die eine Gewindespindel 12 mit ihrem Verankerungsende 13 fest eingebettet ist. Die Gewindespindel 12 ragt in ihrer ganzen Länge ohne Gewindeeingriff in eine Bohrung 14 des Teiles 4 der Kolbenhülse hinein. Im mutterartigen Teil 5 der Kolbenhülse ist eine gegenüber der Bohrung 14 im Durchmesser wesentlich weitere Bohrung 15 vorgesehen, in der zwei nach innen ragende, axial verlaufende leistenförmige Ansätze 16 diametral zueinander angeordnet sind. Eine Mutter 17 ist mit zwei entsprechenden Leisten 18 auf der Gewindespinde112 so angebracht, daß sie in der Bohrung 15 gleitet, jedoch mit ihren Leisten 18 je nach Drehrichtung der Kappe 11 mit den Ansätzen 16 in der Bohrung 15 wechselseitig in kraftschlüssigen Eingriff treten kann (s. besonders Abb. 2). - Es sei noch bemerkt, daß, wie an sich bekannt, das Kappengewinde 10 fein bzw. sehr flach, das Spindelgewinde hingegen möglichst steil gewählt ist.
  • Schraubt man die Kappe 11 von dem Gewindeansatz 10 der Führungshülse 9 herunter, so wird sich diese Drehbewegung zunächst nur der Mutter 17 mitteilen, bis ihre Leisten 18 mit den Leisten 16 des Teiles 5 der Kolbenstange in Anlage treten. In diesem ersten Teil der Drehbewegung im Sinne des Kolbenvorschubes, z. B. zwecks Entleerung des Füllhalters oder zwecks Vorschiebens des Kolbens in die Ansaugstellung, spielt sich also ein radialer Leergang ab. Das weitere Drehen der Kappe 11 wirkt sich ebenfalls noch nicht auf die Kolbenhülse und den Kolben aus, da die Mutter 17 zunächst mangels eines Widerlagers über die ganze Länge der Bohrung 15 frei in ihr gleitet. Dadurch entsteht ein axialer Leergang, bis sich die Mutter 17 an die Stirnfläche 19 des Teiles 4 der Kolbenhülse anlegt. Jetzt wird die Kolbenhülse mitgenommen und ihr durch den Formschluß der Leisten 7 in den Nuten 8 eine Bewegung im Sinne einer Entleerung des Halters erteilt, d. h., der Kolben 2 bewegt sich in Richtung auf die Schreibspitze des Füllhalters (Abb. 3).
  • Die Umkehr der bisherigen Drehrichtung der Kappe 11 zur Einleitung des Saughubes des Kolbens für den Füllvorgang bleibt zunächst ebenfalls wirkungslos, bis sich die Leisten16 und 18 entsprechend dem geänderten Drehsinn mit ihren bisher freien Flächen aneinanderlegen und den radialen Leergang überbrücken. Bei weiterer Drehung der Kappe 11 muß auch die Mutter 17 zunächst ihr entgegengesetztes Widerlager in Gestalt der inneren Stirnfläche 20 der Bohrung 15 finden und dadurch den axialen Leergang überwinden, bevor die Mitnahme der Kolbenhülse und des Kolbens im Sinne des Saughubes erfolgt, in dessen Verlauf sich die Kappe 11 wieder in ihre Endlage auf der Hülse 9 zurückschraubt (Abb. 1).
  • Die eingangs erwähnte Vergrößerung des radialen Leerganges ergibt sich, wenn man in dem mutterartigen Teil 5 der Kolbenhülse und auf der Mutter 17 nur je eine Leiste 16 bzw. 18 vorsieht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorschubgetriebe für den Saugkolben von Füllhaltern in Gestalt eines Spindel-Hülsen-Getriebes, dessen drehbare Spindel fest mit der als Antriebsglied dienenden Schlußkappe des Halterschaftes verbunden ist, während dessen undrehbare, aber längsverschiebbare Hülse den Saugkolben trägt und bei dem als Sicherung gegen Tintenaustritt bei unbeabsichtigtem Drehen der Schlußkappe zwischen letzterer und dem Kolben ein toter Gang vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die von der als Schraubkappe (11) ausgebildeten Schlußkappe angetriebene Spindel (12) eine in ihr Gewinde eingreifende, undrehbare, aber längsverschiebbare Mutter (17) als Mitnehmer für die Kolbenhülse (4, 5) trägt und daß in der Bahn der Mutter (17) zwei mit ihren Stirnflächen einander gegenüberliegende Anschläge (19, 20) an der Kolbenhülse (4, 5) in einem Abstand voneinander vorgesehen sind, der sich aus dem gewünschten Betrag des toten Ganges zwischen Schraubkappe (11) und Kolben (2) unter Berücksichtigung der Gewindesteigungen von Spindel (12) und Schraubkappe (11) ergibt.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung des Betrages des toten Ganges die Mutter (17) und die Kolbenhülse (4, 5) in an sich bekannter Weise je einen Vorsprung (18 bzw. 16) oder je ein Paar Vorsprünge, vorzugsweise in Gestalt von Leisten, haben, die derart ausgebildet und angeordnet sind, daß sie je nach dem Sinne der der Spindel (12) erteilten Drehbewegung jeweils nach überbrückung eines Zwischenraumes mit dem einen oder dem anderen Paare ihrer Seitenflächen aneinanderliegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 457 462, 824 455, 834 818, 840 521, 936 849; Patentschrift Nr. 6766 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
DER20549A 1957-02-14 1957-02-14 Vorschubgetriebe fuer den Saugkolben von Fuellhaltern Pending DE1110048B (de)

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DER20549A DE1110048B (de) 1957-02-14 1957-02-14 Vorschubgetriebe fuer den Saugkolben von Fuellhaltern

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE6766C (de) * E. SPAULDING in Brooklyn, V. St. A Elliptische Sprungfeder
DE457462C (de) * 1926-09-29 1928-03-16 Guenther Wagner Fa Fuellfederhalter mit durch Schraubengetriebe bewegtem Saugkolben
DE824455C (de) * 1943-05-28 1951-12-10 C Josef Lamy Fuellhalter mit Saugkolben
DE834818C (de) * 1950-09-23 1952-03-24 Hebborn & Co H Fuellhalter mit Saugkolben
DE840521C (de) * 1950-12-02 1952-06-03 C Josef Lamy Fuellhalter mit gekoppeltem Schlusskaeppchen
DE936849C (de) * 1952-05-22 1955-12-22 Montblanc Simplo Gmbh Fuellfederhalter mit Schraubkolben

Patent Citations (6)

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