DE1109730B - Schaltungsanordnung zum Messen der Bezugverzerrung von Fernschreibzeichen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Messen der Bezugverzerrung von FernschreibzeichenInfo
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Description
Die bekannten Schaltungsanordnungen und Meßgeräte zum Messen der Verzerrung von nach dem
Start-Stop-Prinzip übertragenen Telegrafierzeichen arbeiten im allgemeinen nach dem Prinzip, daß die
Sollumschlagzeiten der zu messenden Telegrafierzeichen zusammen mit den tatsächlichen Umschlagzeiten
auf dem Bildschirm eines Oszillographen sichtbar gemacht werden.
Die zeitliche Verschiebung zwischen den jeweils vom Beginn des Anlaufschrittes abgeleiteten Sollumschlagzeiten
und den tatsächlichen Umschlagzeiten, bezogen auf eine Sollschrittlänge, ergibt die sogenannte
Bezugverzerrung. Diese Bezugverzerrung kann sowohl positive als auch negative Werte annehmen,
je nachdem, ob die tatsächlichen Umschlagzeiten gegenüber den Sollumschlagzeiten zu spät oder zu
früh kommen. Kommen sie zu früh, so spricht man von voreilender, kommen sie dagegen zu spät, so
spricht man von nacheilender Bezugverzerrung.
Es sind Bezugverzerrungsmeßgeräte bekanntgeworden, die eine sichtbare Anzeige auch ohne
Verwendung eines Oszillographen liefern.
Bei der Schaltungsanordnung gemäß dem Hauptpatent wird der gesamte Bereich der Bezugverzerrung
in einzelne Verzerrungsstufen unterteilt. Die zur Bildung der Verzerrungsstufen notwendigen Vergleichszeiten werden dabei durch Koinzidenzbildung aus
einem abhängig vom Auftreten des Anlaufschrittes eingehalteten, die Impulse eines höherfrequenten
Taktpulses abzählenden Zähler gewonnen. Für jede Verzerrungsstufe ist in einem vorzugsweise in Prozenten
geeichten Glimmlampenfeld eine Glimmlampe vorgesehen. Fällt ein Schrittumschlag in eine dieser
Verzerrungsstufen, so leuchtet die zugeordnete Glimmlampe auf und liefert eine sichtbare numerische
Anzeige.
Für viele Messungen ist es von Interesse, den während einer bestimmten Meßzeit auftretenden
maximalen Bezugverzerrungswert festzuhalten. Dies ist bei der Schaltungsanordnung gemäß dem Hauptpatent
schwierig, da die Anzeigeorgane ständig abgelesen werden müssen. Außerdem werden bei der
Schaltungsanordnung nach dem Hauptpatent auch Verzerrungswerte registriert, die im vorliegenden
Fall nicht interessieren. Für die vorliegende Aufgabe wäre ein Meßgerät geeignet, das den während einer
bestimmten Meßzeit auftretenden maximalen Bezugverzerrungswert — und zwar getrennt für voreilende
und nacheilende Verzerrung — speichert und bis zum Ende der Meßperiode ständig anzeigt und/oder
selbsttätig registriert.
Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung Schaltungsanordnung
zum Messen der Bezugsverzerrung
von Fernschreibzeichen
Zusatz zum Patent 1 059 954
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Erwin Schenk, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
erfüllt diese Anforderungen. Wie bei dem Hauptpatent wird die Bezugverzerrung der Fernschreibzeichen
durch Messen der Länge der einzelnen Telegrafierschritte mittels Vergleichszeiten ermittelt, die
aus einem Taktpuls mit, bezogen auf die Länge der Telegrafierschritte, kleinem Impulsabstand durch
Abzählen mittels mindestens einer rein elektronisch arbeitenden und bei Beginn jedes Fernschreibzeichens
von einer bestimmten Grundstellung aus anlaufenden Zählkette abgeleitet und zusammen mit den parallel
zugeführten Schrittumschlagzeiten an auswertende Schaltmittel weitergegeben werden, bei der die auswertenden
Schaltmittel eine Speicherschaltung zum Ermitteln der größten vorkommenden Verzerrung
enthalten. Erfindungsgemäß gibt die Speicherschaltung, an der die Vergleichszeiten und die Schrittumschlagzeiten
hineinzeichnende Impulse über eine Steuerschaltung anliegen, über eine weitere Steuerschaltung
die eine Steuerschaltung nur während einer im Verzerrungsbereich liegenden Zeitdauer zur Messung
frei, die außerhalb der durch diese Speicherschaltung bereits ermittelten größten Verzerrung liegt.
Ein neuer Verzerrungswert kann also nur dann in die
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Speicherschaltung eingespeichert werden, wenn er den höchsten der bereits vorher aufgetretenen Verzerrungswerte
überschreitet. Damit ist sichergestellt, daß in der Speichereinrichtung stets der höchste vorkommende
Verzerrungswert gespeichert ist. Die Speicherschaltung wird dabei vorteilhaft in je einen
Meßwertspeicher für voreilende und nacheilende Verzerrung unterteilt, der jeweils aus einzelnen
bistabilen Speicherstufen besteht. Die Eingangs- und Ausgangssteuerschaltungen bestehen vorteilhaft im
wesentlichen aus Koinzidenz- und Mischgattern. Zur besseren Ablesbarkeit bzw. Registrierbarkeit des
jeweils in den Meßwertspeichern gespeicherten Verzerrungswertes sindDecodiereinrichtungen vorgesehen,
die die gespeicherten binären Verzerrungswerte in die Dezimaldarstellung überführen und z. B. mittels Lampen
zur Anzeige bringen.
Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild der erfmdungsgemäßen Anordnung, an Hand dessen der grundsätzliche
Aufbau und die grundsätzliche Wirkungsweise erläutert werden sollen. Die Anordnung nach Fig. 1
befindet sich zunächst im Ruhezustand, d. h. der Zähler Z nimmt seine Grundstellung ein, und in die
Speicherschaltung SS ist kein Verzerrungswert eingespeichert. Am Eingang £ werden die Fernschreibzeichen
zugeführt, deren Bezugverzerrung gemessen werden soll. Durch den Übergang von Trenn- nach
Zeichenstrom bei Beginn des Anlaufschrittes wird die Eingangsschaltung^ eingeschaltet. Dadurch wird
die Eingangsgatterschaltung EGS entsperrt, so daß der von der Taktpulsquelle TO ständig anliegende
hochfrequente Taktpuls in den Zähler Z einlaufen kann. Die für die Verzerrungsmessung benötigten
Vergleichszeiten werden aus dem Zähler Z bezogen. Der Zählerstand der Zählkette Z wird ständig an
die Eingangssteuerschaltung ESS übertragen. Dieser Eingangssteuerschaltung £55 werden weiterhin von
der Eingangsschaltung ES die Schrittumschläge der empfangenen Fernschreibzeichen zugeleitet. Der im
Augenblick eines Schrittumschlags vorliegende Zählerstand wird über die Eingangssteuerschaltung £55,
deren dritter Eingang zunächst als wirkungslos anzusehen ist, in die Speicherschaltung SS übertragen und
dort eingespeichert. Der in der Speicherschaltung 55 gespeicherte Meßwert dient über die Ausgangssteuerschaltung
ASS zur Steuerung der Eingangssteuerschaltung £55 über den erwähnten dritten Eingang.
Über diesen dritten Eingang wird die Eingangssteuerschaltung £55 derart gesteuert, daß der bei Auftreten
weiterer Schrittumschläge vorliegende und die Größe der Verzerrung kennzeichnende Zählerstand des
Zählers Z nur dann in die Speicherschaltung 55 übertragen werden kann, wenn dieser Verzerrungswert
größer als der bereits in der Speicherschaltung SS gespeicherte Verzerrungswert ist.
Die Speicherschaltung 55 ist vorteilhaft in einen Meßwertspeicher für voreilende und nacheilende
Verzerrung unterteilt. In diesem Fall müssen also in der Speicherschaltung 55 zwei Verzerrungswerte gespeichert
werden können, nämlich der jeweils größte bisher aufgetretene Verzerrungswert für eine voreilende
Verzerrung und für eine nacheilende Verzerrung. In diesem Fall können also nur Verzerrungswerte,
die außerhalb des durch den bisher höchsten voreilenden und den bisher höchsten nacheilenden
Verzerrungswert gekennzeichneten und in der Speicherschaltung 55 gespeicherten Verzerrungsbereichs
liegen, eine Neueinstellung des entsprechenden Teils der Speicherschaltung bewirken.
Der in der Speicherschaltung SS in binärer Form gespeicherte Verzerrungswert wird über die Decodierschaltung
DC, gegebenenfalls getrennt für voreilende und nacheilende Verzerrung, in Dezimaldarstellung
übergeführt und in der Anzeige- bzw. Registriervorrichtung L angezeigt bzw. registriert.
Der Zähler Z gibt nach Beendigung eines Fernschreibzeichens, d. h. nach Beginn des Stopschrittes,
an seinem Ausgang einen Impuls an die Eingangsgatterschaltung EGS ab und sperrt diese so lange, bis
sie von der Eingangsschaltung £5 her durch einen neuen Anlaufschritt wieder entsperrt wird.
Die Rückstellung der Speicherschaltung SS ist von der Zählerrückstellung unabhängig und durch die
wählbare Meßdauer bestimmt.
In Fig. 2 bis 5 ist ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel im einzelnen dargestellt.
Fig. 2 zeigt den Plan, nach dem Fig. 3 bis 5, in denen die einzelnen Teile des Ausführungsbeispiels
dargestellt sind, zusammengesetzt werden müssen.
Der hochfrequente Taktimpuls für die Bildung der Vergleichszeiten wird von dem quarzstabilisierten
transistorbestückten Taktoszillator TO (Fig. 3) erzeugt. Die Höhe der Taktpulsfrequenz wird durch
den maximal zulässigen Rastfehler der Meßanordnung im Start-Stop-Prinzip bestimmt. Er wurde bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zu ± 0,125 % der Sollschrittlänge festgelegt. Daraus ergibt sich die
Taktpulsfrequenz als der 400fache Wert der Schrittgeschwindigkeit, d. h. bei 50 Baud Schrittgeschwindigkeit
muß die Taktpulsfrequenz 20 kHz betragen. Der Taktoszillator TO erzeugt eine sinusförmige Wechselspannung,
die in der nachgeschalteten Impulsformerstufe/F in eine Rechteckspannung umgeformt wird.
Von dieser Stufe können zwei um 180° versetzte Impulsfolgen abgeleitet werden. Die Taktphase a
schaltet die Zählkette, und die Taktphase b wird der Eingangsschaltung zugeführt.
Die Eingangsschaltung ist für den Empfang von Doppelstrom-Telegrafierzeichen ausgeführt. Über
einen nicht dargestellten i?C-Tiefpaß wird die Eingangsspannung der zu messenden Fernschreibzeichen
an den EingangsschalterKl angelegt. Dieser Eingangsschalter
ist eine bistabile Kippschaltung mit zwei symmetrisch gegen Null hegenden Ansprechgrenzen.
Bei Trennstrompolarität am Eingang £ befindet sich der Eingangsschalter iCl in der »0«-Lage
und bereitet das Koinzidenzgatter Gl vor, so daß die Taktphase b den Eingangsspeicher K 2 ebenfalls in
der »0«-Lage festhält. Wechselt die Polarität am Eingang £ infolge eines einsetzenden Startschrittes,
dann kippt der Eingangsschalter Kl in die »1«-Lage und bereitet das Koinzidenzgatter G 2 vor, so daß die
Taktphase b den EingangsspeicherKl nunmehr ebenfalls
in die »1«-Lage umsteuert. Der beim Umkippen des Eingangsschalters if 1 von der »0«-Lage in die
»1«-Lage entstehende Impuls bewirkt außerdem die Einschaltung des Umlauf schalters K 3 und damit den
Start der gesamten Anordnung. Dem EingangsspeicherK2
werden zwei dem Eingangssignal in den Kennzeitpunkten entsprechende, zueinander komplementäre
Rechteckspannungen abgenommen und der DifferentierschaltungD zugeführt. Am Ausgang dieser
Differentierschaltung entsteht nach jedem Polaritätswechsel des Eingangssignals ein Meßimpuls, der zeit-
lieh in das Zählkettenraster eingeordnet ist, in dem
Verstärker Vl verstärkt wird und an der Leitung T anliegt. Diese Impulse bilden die Meßimpulsfolge, die
den jeweiligen Stand der Zählkette abfragt und das Ergebnis in die Meßwertspeicher überträgt.
Die Zählkette ist als Binärzähler mit bistabilen transistorbestückten Kippstufen aufgebaut. Der Umlaufschalter
K 3 und der Nullstellschalter 51 steuern die Zählkette im Start-Stop-Betrieb. Kippt der Umlaufschalter
K 3 infolge eines einsetzenden Startschrittes in die »1«-Lage, dann wird die Zählkette
über den Nullstellschalter 51 und die Rückstelleitung Rl freigegeben.
Die Zählkette ist entsprechend ihrer Aufgabenaufteilung in mehrere Teilzähler gegliedert. Die Kippstufen
Zl und Z 2 bilden den ersten Teilzähler, der die Taktpulsfrequenz im Verhältnis 4:1 herunterteilt.
Bei einer Taktpulsfrequenz des Taktpulsoszillators von 20 kHz erhält man also am Ausgang der Kippstufe
Z 2 eine Taktpulsfrequenz von 5 kHz. Bei 50 Baud Schrittgeschwindigkeit entspricht dies einer
Anzeigestufung von 1 fl/o. Die Kippstufe Z 2 liefert
außerdem eine gegenüber dieser Impulsfolge um 180° verschobene Impulsfolge, die in dem Verstärker Vl
verstärkt wird und an der Leitung S anliegt.
Der zweite Teilzähler umfaßt die Kippstufen Z 3 bis Z10 und zählt jeweils die Länge eines Telegrafierschrittes
ab. Das gesamte Teilverhältnis ist entsprechend der Anzeigestuf ung von 1% 100:1. Von
diesem Zähler wird der Meßwert in Form einer Summe aus zwei Binärzahlen abgenommen. Der
Meßbereich der Telegrafierverzerrung erstreckt sich voreilend und nacheilend von 0 bis 50 % der Schrittlänge.
Daraus ergibt sich bei einer l'°/VStufung der
Anzeige für die Kippstufen Z 3 bis Z 9 ein Teilverhältnis von 50:1 und für die Kippstufe Z10 ein
Teilverhältnis von 2:1. Die Kippstufen Z 3 bis Z 9 geben demzufolge den Betrag des Verzerrungsmeßwertes
an, während die Kippstufe Z10 entscheidet, ob die Verzerrung voreilend oder nacheilend ist. Die
Kippstufen Z3 bis Z6 mit dem Teilverhältnis 10:1 bilden die Einerstelle und die Kippstufen Z 7 bis Z 9
mit dem Teilverhältnis 5 :1 die Zehnerstelle des Betrags des Verzerrungswertes.
Entsprechend den jeweiligen elektrischen Lagen der Kippstufen Z 3 bis Z 9 treten an den Kippstufenausgängen
A bis Q Spannungen bzw. keine Spannungen auf.
Der dritte Teilzähler besteht aus den Kippstufen ZIl bis Z13 und zählt die Anzahl der Schritte des
Fernschreibzeichens ab. Bei einem 5-Schritte-Start-Stop-Code muß das Teilverhältnis der Kippstufen
ZIl bis Z13 7: 1 sein. Dieser Schrittzähler erhält von der Kippstufe Z10 den ersten Impuls nach einer
halben Sollschrittlänge und sechs weitere Impulse nach je einer ganzen Sollschrittlänge. Mit dem siebten
Impuls ist das Zählvolumen des Schrittzählers erreicht, und die Kippstufe Z13 gibt an den Umlaufschalter
K 3 einen Impuls ab, wodurch dieser wieder in die »0«-Lage kippt und über den Nullstellschalter
51 die Kippstufen Zl bis Z13 in der »0«-Lage festhält. Der Meßzyklus beginnt also mit dem ersten
Taktimpuls der Taktphase α nach dem Einschalten des Umlauf schalters K 3 und endet eine halbe Sollschrittlänge
nach dem theoretischen Sperrschritteinsatz. Bei 50 Baud Schrittgeschwindigkeit und bei
Verwendung eines 5-Schritte-Codes wird der Umlaufschalter if 3 demnach nach 130 ms zurückgestellt.
Beim Einschalten des Umlauf schalters £3 wird die
monostabile Kippstufe KM zum Ansprechen gebracht, deren Kippzeit einstellbar ist und die Dauer
einer Meßperiode festlegt. Während der Ansprechzeit der monostabilen Kippstufe KM ist der Nullstellschalter
52 wirkungslos, so daß über die zweite Nullstelleitung R 2 in später erläuterter Weise der Meßwertspeicher
freigegeben wird.
Die Speicherschaltung besteht, wie erwähnt, aus
Die Speicherschaltung besteht, wie erwähnt, aus
ίο zwei Meßwertspeichern zur getrennten Auswertung
der voreilenden und der nacheilenden Verzerrungswerte. Diese beiden Meßwertspeicher sind ebenfalls
mit bistabilen transistorbestückten Kippstufen aufgebaut. Jeder der beiden Meßwertspeicher besteht aus
sieben Speicherkippstufen und einer Steuerkippstufe. In Fig. 4 ist der Meßwertspeicher für voreilende Verzerrungswerte
und in Fig. 5 der Meßwertspeicher für nacheilende Verzerrungswerte dargestellt. Sämtliche
Speicherkippstufen K 4 bis K17 können mittels der
Rückstelleitung R 2 in eine definierte Ausgangslage gebracht werden, die dem Verzerrungswert 0 entspricht.
Die Ruhelage der Steuerkippstufen K18 und K19 wird durch die Rückstelleitung R1 bewirkt.
Jede der Speicherkippstufen K 4 bis K17 besitzt zwei Steuereingänge. Jedem Steuereingang ist eines der Koinzidenzgatter G 3 bis G 30 mit jeweils drei Eingängen vorgeschaltet. An jeweils einem Eingang dieser Koinzidenzgatter liegen über die Leitung T die von den Schrittumschlägen abgeleiteten und in dem Verstärker Vl (Fig. 3) verstärkten Impulse an. Je ein weiterer Eingang der den Speicherkippstufen K 4 bis KlO des Meßwertspeichers für voreilende Verzerrung vorgeschalteten Koinzidenzgatter G 3 bis G16 wird von der Steuerkippstufe K18 über die Leitung Wl gesteuert. In entsprechender Weise werden die den Kippstufen K11 bis KYl des Meßwertspeichers für nacheilende Verzerrung vorgeschalteten Koinzidenzgatter G17 bis G 30 vom Ausgang der Steuerkippstufe K19 über die Leitung W2 gesteuert. An den jeweils dritten Eingängen der Koinzidenzgatter G 3 bis G 30 sind die Ausgänge der Zählerkippstufen Z 3 bis Z 9 (Fig. 3) angeschlossen. Falls in den Speicherkippstufen K 4 bis K17 kein Verzerrungswert gespeichert ist (was zunächst angenommen sei), werden die Koinzidenzgatter G 3 bis G16 des Meßwertspeichers für voreilende Verzerrung von der Ausgangsspannung der Steuerkippstufe K18 in den theoretischen Schrittmitten der Fernschreibzeichen freigegeben und während der Sollschrittumschlagszeiten wieder gesperrt. Entsprechend werden die Koinzidenzgatter G17 bis G 30 des Meßwertspeichers für nacheilende Verzerrung von der Ausgangsspannung der Steuerkippstufe K19 bei den Sollschrittumschlagzeiten entsperrt und zu den Sollschrittmitten wieder gesperrt.
Jede der Speicherkippstufen K 4 bis K17 besitzt zwei Steuereingänge. Jedem Steuereingang ist eines der Koinzidenzgatter G 3 bis G 30 mit jeweils drei Eingängen vorgeschaltet. An jeweils einem Eingang dieser Koinzidenzgatter liegen über die Leitung T die von den Schrittumschlägen abgeleiteten und in dem Verstärker Vl (Fig. 3) verstärkten Impulse an. Je ein weiterer Eingang der den Speicherkippstufen K 4 bis KlO des Meßwertspeichers für voreilende Verzerrung vorgeschalteten Koinzidenzgatter G 3 bis G16 wird von der Steuerkippstufe K18 über die Leitung Wl gesteuert. In entsprechender Weise werden die den Kippstufen K11 bis KYl des Meßwertspeichers für nacheilende Verzerrung vorgeschalteten Koinzidenzgatter G17 bis G 30 vom Ausgang der Steuerkippstufe K19 über die Leitung W2 gesteuert. An den jeweils dritten Eingängen der Koinzidenzgatter G 3 bis G 30 sind die Ausgänge der Zählerkippstufen Z 3 bis Z 9 (Fig. 3) angeschlossen. Falls in den Speicherkippstufen K 4 bis K17 kein Verzerrungswert gespeichert ist (was zunächst angenommen sei), werden die Koinzidenzgatter G 3 bis G16 des Meßwertspeichers für voreilende Verzerrung von der Ausgangsspannung der Steuerkippstufe K18 in den theoretischen Schrittmitten der Fernschreibzeichen freigegeben und während der Sollschrittumschlagszeiten wieder gesperrt. Entsprechend werden die Koinzidenzgatter G17 bis G 30 des Meßwertspeichers für nacheilende Verzerrung von der Ausgangsspannung der Steuerkippstufe K19 bei den Sollschrittumschlagzeiten entsperrt und zu den Sollschrittmitten wieder gesperrt.
Als Beispiel sei nunmehr angenommen, daß ein Verzerrungswert von 3Ofl/o voreilend auftritt. In
diesem Fall erscheint auf der Leitung T ein Impuls zu dem Zeitpunkt, zu dem sich die Stufen Z 8 und
ZlO der Zählkette in der »1«-Lage und die Zählstufen Z3 bis Z7 und Z9 in der »0«-Lage befinden
(30 Ύο voreilende Verzerrung entspricht einem Zählwert
des zweiten Teilzählers von 70). Dann befindet sich die Steuerkippstufe if 18 in der »!«-Lage und die
Steuerkippstufe if 19 in der »0«-Lage. Demzufolge
sind die Koinzidenzgatter G 3 bis G16 des Meßwertspeichers
für voreilende Verzerrung von der Ausgangsspannung der Steuerkippstufe if 18 vorbereitet
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und die Gatter G17 bis G 30 des Meßwertspeichers lediglich, den am Ausgang der Koinzidenzgatter G 52
für nacheilende Verzerrung von der Ausgangsspan- und G 53 zu verschiedenen Zeiten entstehenden Im-
nung der Steuerkippstufe K19 gesperrt. Zum Zeit- puls im Raster der Zählkette zeitlich definiert fest-
punkt des Auftretens des Impulses auf der Leitung Γ zulegen.
liegen an den Eingängen B, D, F, H, K, L und O des 5 Wie bereits erwähnt, werden die Koinzidenzgatter
Meßwertspeichers Spannungen von der Zählkette her G 3 bis G16 des Meßwertspeichers für voreilende
an. Demzufolge wird die Speicherkippstufe K 9 in die Verzerrung von der Ausgangsspannung der Steuer-
»1«-Lage übergeführt, während die Speicherkipp- kippstufe K18 bei Beginn der Sollschrittmitten entstufeniT4
bis K8 und KlO in der »O«-Lage liegen- sperrt. Falls in den SpeicherkippstufenK4 bis KlO
bleiben. Die linken Ausgänge der Speicherkippstufen io kein Verzerrungswert gespeichert ist, tritt am Aus-
K4 bis Kl sind mit der Decodierschaltung DC1 und gang des Koinzidenzgatters G52 jeweils zu den SoIldie
linken Ausgänge der Speicherkippstufen K 8 bis Schrittumschlagzeiten ein Impuls auf und stellt die
KlO mit der Decodiereinrichtung DK2 verbunden. SteuerkippstufeK18 wieder in die »O«-Lage, so daß
Diese Decodiereinrichtungen bewirken eine Über- die Koinzidenzgatter G 3 bis G16 jeweils zu den Sollführung
des in den Speicherkippstufen K4 bis KlO 15 Schrittumschlagzeiten wieder gesperrt werden. Ist nun
binär gespeicherten Verzerrungswertes in die Dezi- aber, wie beispielsweise angenommen wurde, ein Vermaldarstellung.
Die Decodiereinrichtung DC1 bildet zerrungswert von 30% voreilend in den Speicherdie
Einerstelle und die Decodiereinrichtung DC 2 die stufen £4 bis 2<C10 gespeichert, so tritt am Ausgang
Zehnerstelle des Verzerrungswertes nach. An die des Koinzidenzgatters G 52 um 30% der Zeit eines
Ausgänge der Decodiereinrichtungen DCl und DC 2 20 Sollschrittes früher ein Impuls auf und stellt die
sind die Anzeigevorrichtungen Ll und L2 ange- Steuerkippstufe K18 entsprechend früher in die
schlossen, die in dem dargestellten Beispiel aus einem »0«-Lage zurück. Demzufolge werden auch die
Leuchtzeichenfeld (Glühlampen) bestehen. Bei einem Koinzidenzgatter G 3 bis G16 um 30% der Zeit eines
Verzerrungswert von 30 % für voreilende Verzerrung Sollschrittes früher gesperrt. Ein neuer Verzerrungsleuchtet
demnach die Glühlampe O des Lampenfeldes 25 wert kann in die Speicherkippstufen K 4 bis KlO also
Ll und die Glühlampe 3 des Lampenfeldes L2 auf. nur dann eingespeichert werden, wenn er größer als
Den Ausgängen der Speicherkippstufen K 4 bis K17 der bereits in den Speicherstufen K 4 bis KlO gesind
die KoinzidenzgatterG 31 bis G 73 nachgeschaltet, speicherte Verzerrungswert, d.h. im gewählten Bei-Je
ein Eingang dieser Koinzidenzgatter wird von spiel größer als 30 % ist.
einem Ausgang der zugehörigen Speicherkippstufe 30 In entsprechender Weise kufen die Vorgänge bei
ausgesteuert. Dem anderen Eingang jedes dieser dem Meßwertspeicher für nacheilende Verzerrung ab.
Koinzidenzgatter wird die Ausgangsspannung der- Sie brauchen daher nicht näher erläutert werden. In
jenigen Zählerkippstufe zugeführt, die über eines der gleicher Weise wie bei dem Meßwertspeicher für vorden
Speicherkippstufen vorgeschalteten Koinzidenz- eilende Verzerrung bilden die Speicherkippstufen K11
gatter dem anderen Eingang der Speicherkippstufe 35 bis K14 des Meßwertspeichers für nacheilende Verzugeführt
wird. So steuert beispielsweise der linke zerrung die Einerstelle und die Speicherkippstufen
Ausgang der Speicherkippstufe K 4 den einen Aus- K15 bis K17 die Zehnerstelle des Meßwertes für
gang des Koinzidenzgatters G 31 aus. Der andere nacheilende Verzerrung nach. Die in den Speicher-Eingang
dieses Koinzidenzgatters ist mit dem Aus- kippstufen KU bis K17 gespeicherten Meßwerte
gang/1 der ZählerkippstufeZ3 verbunden, die gleich- 40 werden in den Decodiereinrichtungen DC3 und DC4
zeitig über das Koinzidenzgatter G 4 mit dem anderen in Dezimaldarstellung übergeführt und mittels der
Eingang der Speicherkippstufe, also dem rechten Ein- Anzeigevorrichtungen L 3 und L 4 (Glimmlampengang,
verbunden ist. Da sich die Speicherkippstufe felder) zur Anzeige gebracht.
K 4 in der »0«-Lage befinden soll, ist das Koinzidenz- Die Nullrückstellung der Speicherkippstufen ist, gatter G 31 vorbereitet und das Koinzidenzgatter G 32 45 wie erwähnt, durch die monostabile Kippstufe KM gesperrt. Am Ausgang des Koinzidenzgatters G 31 (Fig. 3) einstellbar. Diese monostabile Kippstufe wird erscheint bei dieser Lage der Speicherkippstufe K 4 bei Auftreten des ersten Anlauf Schrittes in die also immer dann ein Impuls, wenn der Ausgang Λ Arbeitslage übergeführt und stellt impulsmäßig über der Zählerkippstufe Z 3 (Fig. 3) Spannung führt. den Nullstellschalter 52 die Nullstellung für die Dieser Ausgangsimpuls wird über das Mischgatter 50 Speicherkippstufen K 4 bis K17 her. Die Eigenkipp-G 33 an einen Eingang des Koinzidenzgatters G 52 zeit der monostabilen Kippstufe KM ist entsprechend gelegt. In gleicher Weise sind für die anderen Spei- den gewünschten Meßzeiten einstellbar. Wenn sie cherkippstufen/<:5 bis K17 die Koinzidenzgatter G 34 wieder in die Ruhelage zurückgekippt ist, wird sie bis G 73 und die Mischgatter G 36 bis G 74 vorge- mit der nächstfolgenden Startschrittflanke neu aussehen. Die Ausgangsspannungen der Mischgatter des 55 gelöst, der Nullstellschalter 5*2 wird impulsmäßig Meßwertspeichers für voreilende Verzerrung liegen betätigt, und die KippstufenK4 bis KIl werden in an je einem Eingang des Koinzidenzgatters G 52 und die »0«-Lage zurückgestellt. Selbstverständlich kann die Ausgangsspannungen der Mischgatter des Meß- die Nullstellung der Speicherkippstufen auch auf Wertspeichers für nacheilende Verzerrung an je einem andere Weise erfolgen, z. B. durch eine Nullstell-Eingang des Koinzidenzgatters G 53 an. Ein weiterer 60 taste NST (Fig. 3), die zur Steuerung des Nullstell-Eingang des Koinzidenzgatters G 52 ist mit den Aus- schalters 52 neben der monostabilen Kippstufe ATM gang P der Zählerkippstufe ZlO und ein entsprechen- vorgesehen ist.
K 4 in der »0«-Lage befinden soll, ist das Koinzidenz- Die Nullrückstellung der Speicherkippstufen ist, gatter G 31 vorbereitet und das Koinzidenzgatter G 32 45 wie erwähnt, durch die monostabile Kippstufe KM gesperrt. Am Ausgang des Koinzidenzgatters G 31 (Fig. 3) einstellbar. Diese monostabile Kippstufe wird erscheint bei dieser Lage der Speicherkippstufe K 4 bei Auftreten des ersten Anlauf Schrittes in die also immer dann ein Impuls, wenn der Ausgang Λ Arbeitslage übergeführt und stellt impulsmäßig über der Zählerkippstufe Z 3 (Fig. 3) Spannung führt. den Nullstellschalter 52 die Nullstellung für die Dieser Ausgangsimpuls wird über das Mischgatter 50 Speicherkippstufen K 4 bis K17 her. Die Eigenkipp-G 33 an einen Eingang des Koinzidenzgatters G 52 zeit der monostabilen Kippstufe KM ist entsprechend gelegt. In gleicher Weise sind für die anderen Spei- den gewünschten Meßzeiten einstellbar. Wenn sie cherkippstufen/<:5 bis K17 die Koinzidenzgatter G 34 wieder in die Ruhelage zurückgekippt ist, wird sie bis G 73 und die Mischgatter G 36 bis G 74 vorge- mit der nächstfolgenden Startschrittflanke neu aussehen. Die Ausgangsspannungen der Mischgatter des 55 gelöst, der Nullstellschalter 5*2 wird impulsmäßig Meßwertspeichers für voreilende Verzerrung liegen betätigt, und die KippstufenK4 bis KIl werden in an je einem Eingang des Koinzidenzgatters G 52 und die »0«-Lage zurückgestellt. Selbstverständlich kann die Ausgangsspannungen der Mischgatter des Meß- die Nullstellung der Speicherkippstufen auch auf Wertspeichers für nacheilende Verzerrung an je einem andere Weise erfolgen, z. B. durch eine Nullstell-Eingang des Koinzidenzgatters G 53 an. Ein weiterer 60 taste NST (Fig. 3), die zur Steuerung des Nullstell-Eingang des Koinzidenzgatters G 52 ist mit den Aus- schalters 52 neben der monostabilen Kippstufe ATM gang P der Zählerkippstufe ZlO und ein entsprechen- vorgesehen ist.
der Eingang des Koinzidenzgatters G 53 mit dem Außerdem können an Stelle eines Leuchtzeichen-Ausgang
β der Zählerkippstufe Z10 verbunden, feldes als Anzeigevorrichtungen auch andere An-
Schließlich wird an je einen weiteren Eingang der 65 zeigeorgane oder Registrierorgane verwendet werden,
beiden Koinzidenzgatter G 52 und G 53 über die Lei- Auch können die verwendeten Kippstufen in Magnet-
tung S die Ausgangsspannung des Impulsverstärkers kerntechnik ausgeführt und die Speicher durch Trans-
V2 (Fig. 3) gelegt. Diese letzte Maßnahme bezweckt fluxoren verwirklicht werden. Diese und ähnliche
naheliegende Abänderungen werden selbstverständlich von der Erfindung mitumfaßt.
Claims (11)
1. Schaltungsanordnung zum Messen der Bezugverzerrung
von Fernschreibzeichen durch Messen der Länge der einzelnen Telegrafierschritte mittels Vergleichszeiten, die aus einem
Taktpuls mit, bezogen auf die Länge der Telegrafierschritte, kleinem Impulsabstand durch Abzählen
mittels mindestens einer rein elektronisch arbeitenden und bei Beginn jedes Fernschreibzeichens
von einer Grundstellung aus anlaufenden Zählkette abgeleitet und zusammen mit den parallel
zugeführten Schrittumschlagzeiten an auswertende Schaltmittel weitergegeben werden, gemäß
Patent 1 059 954, bei der die auswertenden Schaltmittel eine Speicherschaltung zum Ermitteln
der größten vorkommenden Verzerrung enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherschaltung
(SS), an der die Vergleichszeiten und die Schrittumschlagzeiten kennzeichnende Impulse
über eine Steuerschaltung (ESS) anliegen, über eine weitere Steuerschaltung (ASS) die eine
Steuerschaltung (ESS) nur während einer im Verzerrungsbereich
liegenden Zeitdauer zur Messung freigibt, da außerhalb der durch die Speicherschaltung
(SS) bereits ermittelten größten Verzerrung liegt. (Fig. 1).
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherschaltung
(55 in Fig. 1) aus einzelnen binären Speicherstufen, z. B. Transistorkippstufen, besteht und
Meßwertspeicher (K 4 bis KlO in Fig. 4) für voreilende Verzerrung und Meßwertspeicher (K 11 bis
K17 in Fig. 5) für nacheilende Verzerrung enthält.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß den beiden Steuereingängen
jeder Speicherstufe je ein Koinzidenzgatter (G 3 bis G 30) mit drei Eingängen vorgeschaltet
ist, dessen erster Eingang durch die Schrittumschläge (über T), dessen zweiter Eingang
durch die zugeordnete Stufe der Zählkette (über A bis O) und dessen dritter Eingang durch die
weitere Steuerschaltung (über P und Q) ausgesteuert werden kann (Fig. 4, 5).
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Ausgänge
(z. B. Ausgang »0«) einer Speicherstufe (z. B. K 4 in Fig. 4) mit einem Eingang eines
Koinzidenzgatters (G 31) verbunden ist, dessen anderer Eingang durch die dem jeweils anderen
Eingang (Eingang »1«) dieser Speicherstufe (K4) zugeordnete Stufe der Zählkette (Z3, Ausgang»l«)
ausgesteuert werden kann (über A).
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der beiden
jeder Speicherstufe (z. B. K 4 in Fig. 4) nachgeschalteten Koinzidenzgatter (G 31, G 32) über
ein Mischgatter (G 33) zusammengefaßt sind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der den
Meßwertspeichern für voreilende bzw. nacheilende Verzerrung zugeordneten Mischgatter (G 33, G 36,
G39, G42, G45, G48, G 51 bzw. G56, G59, G62, G 65, G 68, G 71, G 74) mit jeweils einem Eingang
eines Koinzidenzgatters (G 52 bzw. G 53) für nacheilende bzw. voreilende Verzerrung verbunden
sind (Fig. 4, 5).
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichszeiten
für voreilende bzw. nacheilende Verzerrung aus dem gleichen Teü der Zählkette (Z3 bis Z9) bezogen
werden und eine diesem Teil der Zählkette nachgeschaltete weitere Teilerstufe (ZlO) die
Unterscheidung zwischen voreilender und nacheilender Verzerrung trifft (Fig. 3).
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig von dieser
weiteren Teilerstufe (ZlO in Fig. 3) das Koinzidenzgatter
(G 52 in Fig. 4) für voreÜende Verzerrung nur während des Verzerrungsbereiohs für
voreüende Verzerrung (Ausgang »1« von ZlO über P) und das Koinzidenzgatter (G 53 in Fig. 5)
für nacheilende Verzerrung nur während des Verzerrungsbereichs für nacheilende Verzerrung (Ausgang
»0« von ZlO über Q) vorbereitet werden kann.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des
Koinzidenzgatters (G 52 bzw. G 53) für voreüende bzw. nacheilende Verzerrung mit jeweils einem
Eingang (»0« bzw. »1«) einer bistabüen Steuerkippstufe (K 18 bzw. K19) verbunden ist, deren
jeweils anderer Eingang (»1« bzw. »0«) von der weiteren Teilerstufe (ZlO) der Zählkette ausgesteuert
wird und deren eine Ausgänge (»1«) mit den dritten Eingängen der den Meßwertspeicherstufen
für voreüende bzw. nacheilende Verzerrung (K4 bis KlO bzw. KU bis KIl) vorgeschalteten
Koinzidenzgattern (G 3 bis G16 bzw. G17 bis G 30) verbunden sind (Fig. 4, 5).
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwertspeicherstufen
(K4 bis KIT) periodisch jeweüs
nach einer vorzugsweise mittels einer monostabilen Kippstufe (KM) einsteübaren Zeit oder nach
Auswerten des Meßergebnisses durch Fremdsteuerung (mittels NST) in die Ausgangslage
(»0«) zurückstellbar sind (Fig. 3 bis 5).
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die in den
Meßwertspeicherstufen (K 4 bis K17) der Speicherschaltung
(SS) gespeicherten binären Verzerrungswerte über Decodiereinrichtungen (DCl bis
DC 4) getrennt für voreüende und nacheilende Verzerrung in Dezimaldarstellung überfuhrt und
angezeigt (Ll bis L 4) werden können (Fig. 4, 5).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Belgische Patentschrift Nr. 543 840;
französische Patentschrift Nr. 1 086 275;
The Post Office Electrical Engineers' Journal,
April 1954, S. 5 bis 9, und April 1958, S. 64 bis 69.
französische Patentschrift Nr. 1 086 275;
The Post Office Electrical Engineers' Journal,
April 1954, S. 5 bis 9, und April 1958, S. 64 bis 69.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 109 619/205 6.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES67597A DE1109730B (de) | 1956-11-06 | 1960-03-16 | Schaltungsanordnung zum Messen der Bezugverzerrung von Fernschreibzeichen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES51160A DE1059954B (de) | 1956-11-06 | 1956-11-06 | Schaltungsanordnung zum Messen der Bezugverzerrung von Fernschreibzeichen durch Messen der Laenge der einzelnen Telegrafierschritte |
| DES67597A DE1109730B (de) | 1956-11-06 | 1960-03-16 | Schaltungsanordnung zum Messen der Bezugverzerrung von Fernschreibzeichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1109730B true DE1109730B (de) | 1961-06-29 |
Family
ID=8729883
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES51160A Pending DE1059954B (de) | 1956-11-06 | 1956-11-06 | Schaltungsanordnung zum Messen der Bezugverzerrung von Fernschreibzeichen durch Messen der Laenge der einzelnen Telegrafierschritte |
| DES62682A Pending DE1081044B (de) | 1956-11-06 | 1959-04-22 | Schaltungsanordnung zur Messung der Bezugverzerrung von Fernschreibzeichen durch Messen der Laenge der einzelnen Telegrafierschritte |
| DES67597A Pending DE1109730B (de) | 1956-11-06 | 1960-03-16 | Schaltungsanordnung zum Messen der Bezugverzerrung von Fernschreibzeichen |
Family Applications Before (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES51160A Pending DE1059954B (de) | 1956-11-06 | 1956-11-06 | Schaltungsanordnung zum Messen der Bezugverzerrung von Fernschreibzeichen durch Messen der Laenge der einzelnen Telegrafierschritte |
| DES62682A Pending DE1081044B (de) | 1956-11-06 | 1959-04-22 | Schaltungsanordnung zur Messung der Bezugverzerrung von Fernschreibzeichen durch Messen der Laenge der einzelnen Telegrafierschritte |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE1059954B (de) |
| FR (2) | FR1185820A (de) |
| NL (1) | NL250770A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1264491B (de) * | 1961-07-05 | 1968-03-28 | Luftfahrtminister | Schaltungsanordnung zum UEberwachen von Fernschreibuebertragungswegen auf Einhaltungeines bestimmten relativen UEbertragungsfehlers |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1083304B (de) | 1958-01-17 | 1960-06-15 | Arnstadt Fernmeldewerk | Schaltungsanordnung zum Ausloesen periodischer Vorgaenge mit Hilfe von Steuerstroemen fuer die Bezugsverzerrungsmessung und fuer die Entzerrung von Telegrafiezeichen |
| DE1230837B (de) * | 1960-02-22 | 1966-12-22 | Philips Nv | Schaltungsanordnung zum Entzerren von aus Stromschritten annaehernd gleicher Laenge bestehenden Kodesignalen, insbesondere von Fernschreibzeichen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| BE543840A (de) * | 1954-12-30 | |||
| FR1086275A (fr) * | 1951-11-17 | 1955-02-10 | Kodak Pathe | Nouveaux composés polyméthiniques, procédé pour leur préparation et leur application comme colorants, notamment en photographie |
-
1956
- 1956-11-06 DE DES51160A patent/DE1059954B/de active Pending
-
1957
- 1957-11-06 FR FR1185820D patent/FR1185820A/fr not_active Expired
-
1959
- 1959-04-22 DE DES62682A patent/DE1081044B/de active Pending
-
1960
- 1960-03-16 DE DES67597A patent/DE1109730B/de active Pending
- 1960-04-22 NL NL250770A patent/NL250770A/xx unknown
- 1960-04-22 FR FR825090A patent/FR77584E/fr not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1086275A (fr) * | 1951-11-17 | 1955-02-10 | Kodak Pathe | Nouveaux composés polyméthiniques, procédé pour leur préparation et leur application comme colorants, notamment en photographie |
| BE543840A (de) * | 1954-12-30 |
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|---|---|---|---|---|
| DE1264491B (de) * | 1961-07-05 | 1968-03-28 | Luftfahrtminister | Schaltungsanordnung zum UEberwachen von Fernschreibuebertragungswegen auf Einhaltungeines bestimmten relativen UEbertragungsfehlers |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1185820A (fr) | 1959-08-06 |
| DE1081044B (de) | 1960-05-05 |
| DE1059954B (de) | 1959-06-25 |
| FR77584E (fr) | 1962-03-24 |
| NL250770A (de) | 1964-02-25 |
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