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DE1230837B - Schaltungsanordnung zum Entzerren von aus Stromschritten annaehernd gleicher Laenge bestehenden Kodesignalen, insbesondere von Fernschreibzeichen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Entzerren von aus Stromschritten annaehernd gleicher Laenge bestehenden Kodesignalen, insbesondere von Fernschreibzeichen

Info

Publication number
DE1230837B
DE1230837B DEN19628A DEN0019628A DE1230837B DE 1230837 B DE1230837 B DE 1230837B DE N19628 A DEN19628 A DE N19628A DE N0019628 A DEN0019628 A DE N0019628A DE 1230837 B DE1230837 B DE 1230837B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
pulses
circuit
auxiliary
clock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN19628A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Josef Schramel
Charles Govert Den Hertog
Wilhelm Fredrik Brok
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1230837B publication Critical patent/DE1230837B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03LAUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
    • H03L7/00Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L7/00Arrangements for synchronising receiver with transmitter
    • H04L7/02Speed or phase control by the received code signals, the signals containing no special synchronisation information
    • H04L7/033Speed or phase control by the received code signals, the signals containing no special synchronisation information using the transitions of the received signal to control the phase of the synchronising-signal-generating means, e.g. using a phase-locked loop

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Entzerren von aus Stromschritten annähernd gleicher Länge bestehenden Kodesignalen, insbesondere von Fernschreibzeichen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Entzerren von aus Stromschritten annähernd gleicher Länge bestehenden Kodesignalen, insbesondere von Fernschreibzeichen, mittels, einer die Stromschritte abtastenden Abtasteinrichtung in Synchron-Fernmelde-, insbesondere Ternschreibübertragungsanlagen.
  • Bei den bekannten Fernschreibentzerrem liegen die von einer bistabilen Eingangsschaltung abgegebenen Polaritäten der einzelnen verzerrt ankommenden Telegrafierschritte während deren Dauer an einer Abtasttorschaltung. Diese wird zu vorbestimmten, vorzugsweise in der Sollmitte der Telegrafierschritte liegenden Zeitpunkten abgetastet und steuert eine gleichfalls bistabile Ausgangsschaltung in die der jeweiligen Polarität der einzelnen ankommenden Telegrafierschritte entsprechenden Lage, so daß diese um die Dauer eines halben Telegrafierschrittes gegenüber diesen Sollmitten der ankommenden Telegrafierschritte verzögert die jeweilige Polarität des betreffenden Telegraflerschrittes weitergibt.
  • Die zum Steuern der Abtasttorschaltung dienenden, vorzugsweise zu den Sollmitten der Telegrafierschritte auftretenden Abtastimpulse werden bei den bekannten Entzerrern mit Hilfe von Zählketten und ähnlichen Impulsuntersetzungseinrichtungen von den Impulsen eines Taktpulsgenerators abgeleitet, die mit dem Auftreten eines bestimmten Telegrafierschrittes, vorzugsweise des Anlaufschrittes, verfügbar sind.
  • Da die asynchron übertragenen Fernschreibzeichen nur eine geringe Anzahl von Telegrafierschritten aufweisen und von Synchronisierschritten, nämlich je einem Anlaufschritt und einem Sperrschritt, begleitet sind, treten die Abtastimpulse jeweils in den vorbestimmten Zeitpunkten, vorzugsweise in den Sollmitten der Telegrafierschritte, auf und werden für jedes neue Fernschreibzeichen neu auf diesen Zeitpunkt ausgerichtet.
  • Bei Synchronübertragungsanlagen werden bekanntlich keine Synchronisierschritte übertragen. Infolgedessen ist es mit den bekannten Anordnungen nicht möglich, über längere Zeit die genaue Lage der Abtastzeitpunkte bezüglich der Lage der Telegraflerschritte aufrechtzuerhalten; denn es ist nicht möglich, mit den bekannten Anordnungen eine durch nichtausreichenden Gleichlauf der Einrichtungen an den beteiligten Endstellen bedingte Änderung der Lage der Abtastzeitpunkte durchzuführen, so daß die bekannten Entzerrer für Synchronübertragungsanlagen nicht geeignet sind.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zum Entzerren solcher Kodesignale zu schaffen, die langsame Schwankungen der Phasenlage der Sollmitten auszugleichen vermag, so daß es mit deren Hilfe möglich ist, die einzelnen Stromschritte stets praktisch in ihrer Mitte auf ihre Polarität hin zu untersuchen. Hierbei soll durchaus in Kauf genommen werden, daß einzelne Stromschritte um ein Geringes kürzer oder länger sind als normal, da zu erwarten ist, daß sich die Schwankungen letzten Endes ausgleichen müssen, sofern die ursprünglichen Stromschritte die normale Länge aufweisen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Kombination folgender Maßnahmen: 1. Ein Generator erzeugt eine Taktimpulsfolge, deren Folgefrequenz groß gegenüber der Folgefrequenz der Kodesignale ist; 2. eine Zählschaltung, der die Taktimpulse und mit Hilfe eines Differenziergliedes aus den Flanken der Kodesignale abgeleitete Impulse zugeführt werden, läßt jedesmal nach dem Eintreffen eines solchen abgeleiteten Impulses eine vorbestimmte Zahl von aufeinanderfolgenden Taktimpulsen hindurch; 3. ein vom Taktimpulsgenerator gesteuerter Hilfsimpulsgenerator erzeugt eine Folge von Abtastimpulsen sowie eine Folge von zu diesen Impulsen symmetrischen Hilfsimpulsen, deren Breite höchstens gleich dem Abstand zwischen zwei abgeleiteten Impulsen ist; 4. eine Vergleichsschaltung, der die erwähnten, von der Abzählschaltung abgegebenen Taktimpulse und die Hilfsimpulse zugeführt werden, enthält einen Wertspeicher, der stufenweise durch die bei einem einen Wert des Hilfsimpulses auftretenden Taktimpulse in die eine Richtung und durch die bei einem anderen Wert des Hilfsünpulses auftretenden Taktimpulse in die andere Richtung gesteuert wird, und gibt, wenn im Wertspeicher ein festgelegter Grenzwert erreicht wird und dieser auf Null gestellt wird, einen vom Vorzeichen des erreichten Grenzwertes abhängigen Korrigierimpuls ab, der dem Hilfsimpulsgenerator zugeführt wird und dort bewirkt, daß der Hilfsimpuls und damit der Abtastimpuls um ein bestimmtes Zeitintervall früher bzw. später auftritt, und 5. eine Torschaltung, der die zu entzerrenden Kodesignale zugeführt werden und die von den vom Hüfsimpulsgenerator abgegebenen Abtastimpulse gesteuert wird, überträgt einen der Polarität des jeweiligen Stromschrittes entsprechenden Impuls.
  • Kurze, schnelle hin- und hergehende Schwankungen (sogenannte Jitter) der Auftrittszeitpunkte der Telegrafiehnpulse bleiben bei dieser Schaltungsanordnung unberücksichtigt. Es wird dadurch erreicht, daß die Schaltungsanordnung zum Ausgleichen der langsameren Schwankungen ruhiger und sicherer arbeitet.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 das Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung, F i g. 2 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung nach F i g. 1 und F i g. 3 das ausführliche Schaltbild eines Ausführungsbeispiels einer Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1.
  • Fig. 1 zeigt das Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung. Der gestrichelt umrandete Teil des Blockschaltbildes ist in F i g. 3 ausführlich dargestellt.
  • Der in F i g. 1 dargestellte Entzerrer besteht aus der Abtasttorschaltung 6 und dem gestrichelt eingefaßten Abtastimpulserzeuger 1 bis 4. Wie bei den bekannten Entzerrem liegt die von der Eingangsleitung kommende, durch eine nicht dargestellte bistabile Eingangsschaltung abgegebene Polarität der jweiligen Telegrafierschritte d ständig an dem einen Eingang der Abtasttorschaltung 6, und jeder dem anderen Eingang der Abtasttorschaltung 6 zugeführte Abtastimpuls g steuert die Weitergabe dieser Polarität an eine gleichfalls nicht dargestellte bistabile Ausgangsschaltung, die dann jeweils eine entsprechende Polarität an die Ausgangsleitung liefert. Die Lage der Abtastimpulse g bestimmt die Länge der weitergegebenen Telegrafierschritte. Die Abtastimpulse g werden wie bei den bekannten Entzerrern durch eine Abtastinipulserzeugungsschaltung abgegeben, die die gegenüber den Schrittumschlägen um einen bestimmten Zeitabschnitt, im allgemeinen um eine halbe Telegrafierschrittlänge, verzögert auftretenden Abtastimpulse erzeugt, darüber hinaus aber durch die von den Schrittumschlägen der ankommenden Telegraflerschritte d abgeleiteten Impulse e umsteuerbar ist und eine geringe zeitliche Verschiebung der Abtastzeitpunkt vornehmen kann.
  • Während die bekannten Entzerrer im allgemeinen für asynchron, d. h. start-stop-mäßig übertragene Fernschreibnachrichten bestimmt sind und daher die Lage der Abtastimpulse g durch eine feste Beziehung zu dem Einsatz des Anlaufschritte§ jedes einzelnen Fernschreibzeichens bestimmt sein kann, ist die Erfindung für synchron übertragene Fernschreibnachrichten bestimmt, bei denen keine Anlaß- und Sperrschritte vorhanden sind und daher keine, Beziehung einer größeren Zahl von Abtastimpulsen auf den Einsatz eines bestimmten, ständig wiederkehrenden Telegrafferschrittes möglich ist.
  • Die dargestellte Schaltungsanordnung umfaßt ein Differenzierglied 5, das aus den Flanken der zu entzerrenden und abzutastenden Telegrafierschritte d Impulse e ableitet. Aus diesen Impulsen e werden wiederum Ausgangsimpulse g abgeleitet, die zu den Telegrafierschritten d eine feste Phasenlage aufweisen. Diese Phasenlage, die z. B. so gewählt sein kann, daß die Impulse g genau in die Mitte der zugeführten Telegraßerschritte d fallen, ist von langsamen Schwankungen der Auftrittszeitpunkte der zugeführten Telegrafierschritte d unabhängig. Die zugeführten Telegrafierschritte d werden in einer Torschaltung 6 von den Abtastimpulsen g abgetastet und so entzerrt. In der eigentlichen Schaltungsanordnung zum Erzeugen der Abtastimpulse bezeichnet 1 einen stabilisierten Generator, der zwei ineinander verschachtelte Taktimpulsfolgen a und c erzeugt, d. h. wobei die Impulse der Impulsreihe c gerade mitten zwischen zwei Impulse der Impulsreibe a fallen. Diese Taktimpulsfolgen sind in der ersten und in der sechsten Zeile des Diagramms in F i g. 2 dargestellt. Es wird vorausgesetzt, daß die Folgefrequenz dieser Taktimpulsfolgen so groß ist, daß einem zugeführten Telegrafierschritt d mindestens 16 Taktimpulse entsprechen. Diese Zahl ist jedoch nicht erfindungswesentlich.
  • Die Schaltungsanordnung umfaßt weiter emen Hilfsimpulsgenerator 2, dem die Taktimpulsfolge a zugeführt wird und der rechteckige Hilfsimpulseb erzeugt. Diese Hilfsimpulse sind in Zeile 5 des Diagramms in F i g. 2 dargestellt. Wenn die Schaltungsanordnung richtig arbeitet, fallen die Mitten der Hilfsimpulse mit den Mitten der zugeführten Telegrafierschritte d zusammen. Die zugeführten Telegrafierschritte d sind in Zeile 7 des Diagraninis in F i g. 2 dargestellt.
  • Der Hilfsimpulsgenerator 2 erzeugt weiter die Abtastimpulse g, die zeitlich genau in die Mitte der Hilfsimpulse b fallen und die der Torschaltung 6 zum Abtasten der zugeführten Telegrafierschritte d zugeführt werden.
  • Der Hilfsimpulsgenerator 2 kann aus einer Anzahl von beispielsweise in Kaskade geschalteten bistabilen Kippstufen bestehen, die aus der zugeführten Taktimpulsfolge a nacheinander die in den Zeilen 2 bis- 5 des Diagramms in F i g. 2 dargestellten Rechteckimpulsfolgen a', d', a ... und b ableiten. Um eine Regelung, d. h. ein Verändern der Auftrittszeitpunkte der Abtastimpulse g bei schwankenden Auftrittszeitpunkten der zugeführten Telegrafierschritte d zu ermöglichen, ist der Hilfsimpulsgenerator 2 so ausgebildet, daß es möglich ist, die Hilfsimpulse b um ein bestimmtes Zeitintervall früher oder später zu erzeugen. Für dieses Zeitintervall ist in dem hier beschriebenen Beispiel die Wiederholungsperiode der Taktimpulsfolgen a und c gewählt worden. Der Hilfsimpulsgenerator 2 ist so ausgebildet, daß der nächste Hilfsimpuls b um eine Wiederholungsperiode der Taktimpulsfolgen a und c später erzeugt wird, wenn dem Hilfsimpulsgenerator 2 ein Korrigierimpuls h zugeführt wird, und daß der nächste Hilfsimpuls b um das gleiche Zeitintervall früher erzeugt wird, wenn dem Hilfsimpulsgenerator 2 ein Korrigierimpuls i zugeführt wird. Diese Korrigierimpulse werden durch eine Abzählschaltung 3 und eine Vergleichsschaltung 4 erzeugt.
  • Der Abzählschaltung 3 werden die aus den Flanken der zugeführten Telegrafiersähritte d abgeleiteten Impulse e sowie die vom Generator 1 erzeugte Taktimpulsfolge c zugeführt. Die Abzählschaltung 3 ist so aufgebaut, daß sie jeweils nach dem Empfang eines Impulses e eine feste Anzahl von Impulsen (z. B. neun) der Taktimpulsfolge c zu ihrem Ausgang durchläßt und dann alle weiteren Taktimpulse sperrt, bis sie den nächsten Impuls e empfängt.
  • Die Zahl der jeweils durchgelassenen Taktimpulse muß mindestens gleich zwei und muß jedenfalls kleiner als die der kürzesten der zugeführten Telegrafierschritte d entsprechenden Anzahl von Impulsen der Taktimpulsfolge c sein. Die Wahl der Zahl der jeweils durchgelassenen Impulse, bei der das Regelverhalten der Schaltungsanordnung am günstigsten ist, wird weiter unten näher erläutert worden.
  • Die von der Abzählschaltung 3 weitergegebenen Impulsgruppen f, die in Zeile 10 des Diagramms in F i g. 2 dargestellt sind, werden ebenso wie die vom Hilfsimpulsgenerator 2 erzeugten Hilfsimpulse b einer Vergleichssehaltung 4 zugeführt. Die Vergleichsschaltung 4 wirkt als Wertspeicher, der bei jedem zugeführten Impuls der von der Abzählschaltung 3 kommenden Impulsgruppen f einen Schritt entweder in die eine oder die andere von zwei entgegengesetzten Richtungen macht. Der Einfachheit halber sei im folgenden von einem Schritt nach oben bzw. einem Schritt nach unten gesprochen.
  • Ob ein Schritt nach oben oder ein Schritt nach unten gemacht wird, hängt von der Tatsache ab, ob das zugeführte Hilfsimpulssignal b in dem Augenblick, in dem der betreffende abgezählte Impuls empfangen wird, einen hohen oder einen niedrigen Wert hat. Die Vergleichsschaltung 4 ist weiter derart eingerichtet, daß sie von einer bestimmten Nullage aus lediglich eine bestimmte Anzahl von beispielsweise 31 Schritten nach oben oder nach unten machen kann und, nachdem sie einen Grenzwert erreicht hat, beim Empfang eines weiteren, abgezählten Impulses in die Nullage zurückspringt. Erfolgt das Zurückspringen in die Nullage vom oberen Grenzwert her, so liefert die Vergleichsschaltung an eine erste Ausgangsleitung einen Korrigierimpuls h. Erfolgt dagegen das Zurückspringen in die Nullage vom unteren Grenzwert her, so liefert sie an eine zweite Ausgangsleitung einen Korrigierimpuls i. Es kann erwünscht sein ' daß keiner der abgezählten Impulsef in einem Zeitpunkt auftritt, in dem gerade eine Flanke eines Hilfsimpulses b auftritt. Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel wird ein derartiges Zusammentreffen dadurch vermieden, daß die Impulse der Impulsreihe e gerade mitten zwischen zwei Impulse der Impulsreihe a fallen und daß die Flanken der Hilfsimpulse b mit Impulsen der Taktimpulsfolge a zusammenfallen.
  • Die gesamte Schaltungsanordnung arbeitet wie folgt: Es wird vorausgesetzt, daß die zugeführten Telegraflerschritte d und die Hilfsimpulse b die in F i g. 2 gezeigte gegenseitige Lage haben. Die Abtastimpulse g treten dann nicht genau zur Mitte der Telegraflerschritte d auf, sondern etwas früher. Der Regelkreis der Schaltungsanordnung muß also dafür sorgen, daß die Hilfsimpulse b und damit die Abtastimpulse g etwas später erzeugt werden. Dem Diagramm in F i g. 2 läßt sich entnehmen, daß für jede von der Abzählschaltung 3 gelieferte Gruppe von neun Impulsen drei Impulse zu Zeitpunkten auftreten, zu denen das Hilfsimpulssignal b einen niedrigen Wert hat, während sechs zu Zeitpunkten auftreten, zu denen dieses Signal einen hohen Wert hat. Die Vergleichsschaltung 4 wird also wähTe'nd jeder von der Abzählschaltung gelieferten Impulsgruppe drei Schritte nach unten und sechs Schritte nach oben machen. In der mit k bezeichneten letzten Zeile des Diagramms in F i g. 2, ist dies schematisch dargestellt. Die Vergleichsschaltung 4 wird nach einer gewissen Zeit ihren oberen Grenzwert erreichen und darauf in die Nullage zurückspringen, wobei ein Korrigierimpuls h erzeugt wird. Dieser dem Hilfsimpulsgenerator 2 zugeführte Korrigierimpuls h bewirkt eine Verspätung der Hilfsimpulse b um ein bestimmtes Zeitintervall, d. h., die Auftrittszeitpunkte der Hilfsimpulse verschieben sich so, daß die Mitten der Hilfsimpulse b und der Telegrafierschritte d weniger voneinander entfernt sind, als es ursprünglich der Fall war. Waren die Hilfsimpulse gegenüber den Telegrafierschritten in die entgegengesetzte Richtung verschoben, so ergibt sich eine entsprechende gegenläufige Änderung.
  • Wenn die Zahl der Impulse der von der Abzählschaltung 3 gelieferten Taktimpulsgruppen f gerade ist, hat die Schaltungsanordnung zwei Gleichgewichtszustände, von denen einer stabil und einer labil ist. Ist die Zahl der Impulse pro Gruppe ungerade, so hat die Schaltungsanordnung keinen Gleichgewichtszustand, und die Vergleichsschaltung 4 macht stets einen Schritt entweder nach oben oder nach unten; die Anordnung vollführt also langsame kleine Schwingungen um einen Zustand, der dem stabilen Gleichgewichtszustand bei einer geraden Anzahl von Taktimpulsen pro Gruppe entspricht.
  • Es ist daher zweckmäßig, die Zahl der Taktimpulse pro Gruppe ungerade zu machen, da so vermieden wird, daß die Anordnung kürzer oder länger in einem labilen Gleichgewichtszustand verbleibt. Darüber hinaus ist die Abweichung von der gewünschten Lage kleiner, als sie es bei einer geraden Anzahl von Impulsen wäre. Es kann nachgewiesen werden, daß eine optimale Regelung erzielt wird, wenn die Breite jedes Hilfsimpulses b gleich der halben Zeitdauer eines Telegrafierschrittes, d. h. gleich der halben Zeitdauer des in F i g. 2 dargestellten Telegrafierschrittes d, gemacht wixd und die Anzahl der Taktimpulse pro Impulsgruppe f so gewählt wird, daß die Breite jeder Impulsgruppe gleich der Breite eines Hilfsimpulses b ist. Wie bereits oben ausgeführt wurde, hat die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung den Vorteil, daß sie nicht sofort auf jede festgestellte Abweichung von dem gewünschten Zustand, d. h. auf kurzzeitige Schwankungen (Jitter) anspricht, sondern erst dann einen korrigierenden Schritt ausführt, wenn die Summe mehrerer nacheinander festgestellter gleichsinniger Abweichungen einen bestimmten Wert erreicht. Die Anordnung korrigiert also entsprechend dem mittleren Wert der festgestellten Abweichungen.
  • Die Erfindung ist unabhängig von der Ausführungsform der einzelnen Baugruppen der in F i g. 1 dargestellten Schaltunganordnung. Die Baugruppen können elektronischer, elektrischer, elektromechanischer und gegebenenfalls sogar rein mechanischer Art sein.
  • Im folgenden wird an Hand von F i g. 3 ein mit elektronischen Mitteln arbeitendes Ausführungsbeispiel einer solchen Schaltungsanordnung nach F i g. 1 näher beschrieben. Der die Taktimpulsfolgen a und c erzeugende Generator 1 kann beliebig aufgebaut sein. Dei Hüfsimpulsgenerator 2 besteht aus einer Torschaltung und einer Zählschaltung. Die Torschaltung besteht aus den Toren 35, 36, 37 und den bistabilen Kippschaltungen 38 und 39. Die Zählschaltung besteht aus den bistabilen Kippschaltungen 40 bis 43, den Koppelkondensatoren 44 bis 47 und dem Tor 48. Das Tor 35 läßt normalerweise die seinem Eingang 26 zugeführte Taktimpulsfolge zur Eingangsleitung 31 der Zählschaltung durch. Wird jedoch dem Eingang 28 der bistabilen Kippschaltung 38 ein Korrigierimpuls h zugeführt, so wird einer der Impulse der Taktimpulsfolge a unterdrückt, was eine Verspätung des von dem Hilfshnpulsgenerator 2 erzeugten Rechtecksignals b zur Folge hat. Wird dem Eingang 29 der bistabilen Kippschaltung 39 ein Korrigierimpuls i zugeführt, so wird zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen der Taktimpulsfolge a auch ein Impuls der Taktimpulsfolge c durchgelassen, was zur Folge hat, daß der Hilfsimpuls b von dem Hilfsimpulsgenerator 2 früher erzeugt wird. Die bistabilen Kippschaltungen 38, 39 sind normalerweise in einem solchen Zustand, daß das Tor 35 die Taktimpulsfolge a zum Eingang der Zählschaltung 40 bis 48 durchläßt, während die Tore 36 und 37 die Taktimpulsfolgen a und c nicht durchlassen. Wird dem Eingang 28 der bistabilen Kippschaltung 38 ein Korrigierimpuls h zugeführt, so schaltet sie sich um, wodurch das Tor 35 geschlossen und das Tor 36 geöffnet wird. Der nächstfolgende Impuls der Taktimpulsfolge a kann also nicht durch das Tor 35 den Eingang der Zählschaltung erreichen; er wird also unterdrückt. Dieser Impuls erreicht jedoch über das offene Tor 36 den zweiten Eingang der Kippschaltung 38 und schaltet sie in den Ausgangszustand zurück. Die folgenden Impulse der Taktimpulsfolge a passieren dann das Tor 35. Es wird also pro zugeführtem Korrigierimpuls h nur ein einziger Impuls der Taktimpulsfolge a unterdrückt.
  • Wird dem Eingang 29 der Kippschaltung 39 ein Korrigierimpuls 1 zugeführt, so schaltet diese um und öffnet das Tor 37. Der nächstfolgende Impuls der Taktimpulsfolge c erreicht dann über dieses Tor den Eingang der Zählschaltung und gleichzeitig den zweiten Eingang der Kippschaltung 39, die wieder in den Ausgangszustand zurückschaltet. Es wird also pro zugeführtem Korrigierimpuls i ein einzelner Impuls der Taktimpulsfolge c zu den Impulsen der Taktimpulsfolge a hinzugefügt. Die vier in Kaskade geschalteten bistabilen Kippschaltungen 40 bis 43 der Zählschaltung bilden aus der zugeführten Taktinipulsfolge nacheinander die in den Zeilen 2 bis 5 des Diagranim s in F i Ly. 2 dargestellten Impulsfolgen a, a", a .. und b. Das Hilfsimpulssignalb, von dem beide Polaritätenb und -5 benutzt werden, wird beiden Ausgängen der Kippschaltung43 entnommen. Die Abtastiinpulseb werden mit Hilfe des Kriteriums gebildet, daß sie mit den Rückflanken der Impulse der Folgea" zusammenfallen, die zu Zeitpunkten auftreten, zu denen das Hilfsimpulssignal b einen hohen Wert hat, d. h. zu denen ein Hilfsimpuls vorhanden ist. Die Abtastimpulse g werden folglich dem Ausgang des Tores 48 entnommen, dessen Eingänge mit den Ausgängen der Kippschaltungen 42 und 43 verbunden sind.
  • Die Abzählschaltung 3 besteht aus einer bistabilen Kippschaltung 54, einem Tor 50 und einer Schaltung 51, die nach dem Empfang einer bestimmten, vorgegebenen Anzahl von Impulsen einen Ausgangsimpuls abgibt, also einen Impulsuntersetzer. No#imalerweise befindet sich die Kippschaltung 54 in einem Zustand, bei dem das mit ihrem Ausgang verbundene Tor 50 geschlossen ist. Wird dem Eingang 15 der Kippschaltung 54 ein Flankenimpuls e zugeführt, so schaltet sie um, wodurch das Tor 50 sich öffnet und die Impulse der Taktimpulsfolge c zum Eingang der Schaltung 51 durchläßt. Sobald die Schaltung 51 die vorgegebene Anzahl von Impulsen (in dem hier beschriebenen Fall neun Impulse) empfangen hat, gibt sie an ihrem Ausgang einen Impuls ab, der die Kippschaltung 54 in den Ausgangszustand zurückschaltet und dadurch das Tor 50 wieder schließt. Die Schaltung 51 kann z. B. ein umlaufendes Schieberegister sein, das jeweils nach dem Empfang der vorgegebenen Anzahl von Impulsen einen Ausgangsimpuls liefert und darauf wieder in seine Nullage- zurückspringt.
  • Die Vergleichsschaltung, der die Gruppen der von der Abzählschaltung 3 abgezählten Impulse zugeführt worden, besteht aus einer Zählschaltung, die sowohl vorwärts als auch rückwärts zählen kann, und einer dieser Zäh]schaltung nachgeschalteten bistabilen Kippschaltung 65. Die Zählschaltung besteht ihrerseits aus fünf über Tore 66 bis 75 in Kaskade geschalteten bistabilen Kippschaltungen 60 bis 64. Das Vorwärts- und Rückwärtszählen wird dadurch ermöglicht, daß die von den Kippschaltungen gelieferten Umschaltimpulse entweder den einen oder den anderen Ausgängen der Kippschaltungen entnommen werden. Welche Umschaltimpulse weitergegeben werden, ist von dem Augenblickswert des Hilfsimpulssignals b abhängig gemacht, indem diese Umschaltimpulse über die von dem Hilfsimpulssignal b gesteuerten Tore 66 bis 70 weitergegeben werden. Wenn das Hilfsimpulssignal b einen hohen Wert hat, d. h. ein Hilfsimpuls vorhanden ist, sind die Tore 66 bis 75 geöffnet und die Tore 71 bis 75 geschlossen. Wenn das Hilfsimpulssignal b einen niedrigen Wert hat, d. h. kein Hilfshnpuls vorhanden ist, ist der Zustand gerade umgekehrt.
  • Die Zählschaltung hat zwei Nullagen. Die erste Nullage entspricht dem Fall, daß sich alle bistabilen Kippsdhaltungen 60 bis 64 in dem einen Zustand befinden und die Tore 66 bis 70 offen sind. Die zweite Nullage entspricht dem Fall, daß sich alle Kippschaltungen in dem anderen Zustand befinden und die Tore 71 bis 75 offen sind. Die Zählschaltung arbeitet zyklisch, d. h., sie schaltet, wenn sie sich in der einen Nullage befindet und ihr ein weiterer zu addierender Impuls zugeführt wird, in die andere Nullage, bzw. wenn ihr ein weiterer zu subtrahierender Impuls zugeführt wird, von der anderen Nullage in die eine Nullage. Schaltet die Zählschaltung zwischen zwei NuRagen um, so liefert die bistabile Kippschaltung 64 an einem ihrer Ausgänge einen Impuls, und die bistabile Kippschaltung 65 befindet sich in einem solchen Zustand, daß der Impuls von dem Tor 76 bzw. 77 als Korrigierimpuls h bzw. i zum Hilfsimpulsgenerators 2 hindurchgelassen wird.
  • Die beiden Nullagen entsprechen zwei Grenzwerten der Zählschaltung, die jedesmal, wenn sie beim Zählen der ihr zugeführten Impulse einen Grenzwert erreicht, einen Korrigierimpuls abgibt, und zwar z. B. den Korrigierimpuls h beim Erreichen des oberen Grenzwertes und den Korrigierimpuls i beim Erreichen des unteren Grenzwertes, wobei abhängig vom Vorhandensein des Hilfsimpulses b vorwärts oder rückwärts gezählt wird.
  • Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend geschilderten Ausführungsformen der Bestandteile beschränkt. Die Impulse können z. B. auch nichtelektrisch sein, z. B. Druckimpulse eines Gases oder Stöße einer Stange. Die verschiedenen Zählschaltungen können gegebenenfalls auch durch Sperrklinkenmechanismen oder durch Vorschaltmagneten bewegte mechanische Zählwerke sein. Insbesondere kann man, sofern es sich um die Vergleichsschaltung 4 handelt, auch an ein solches Glied, z. B. an eine Stange oder an ein Rad, denken, das sich schrittweise in der einen oder in der anderen Richtung bewegen kann und beim Erreichen je einer äußersten Lage in der einen oder in der anderen Richtung einen elektrischen oder einen mechanischen Impuls liefert, z. B. indem für einen kurzen Augenblick ein Kontakt geschlossen oder für einen kurzen Augenblick ein Hahn in einer Druckleitung geöffnet wird. Darauf muß das Glied wieder in die Anfangslage zurückspringen. Eine solche, rein mechanische oder elektromechanische Vergleichsschaltung ließe sich in einfacher Weise nach bekannten Prinzipien bauen. Wenn die auftretenden Frequenzen jedoch verhältnismäßig hoch sind, wie es bei der übertragung von Telegrafierzeichen der Fall ist, ist die Anwendung einer elektronischen Ausführungsform der Einzelteile meist erforderlich.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zum Entzerren von Kodesignalen, aus Stromschritten annähernd gleicher Länge bestehenden, insbesondere von Fernschreibzeichen, mittels einer die Stromschritte abtastenden Abtasteinrichtung in Synchron-Fernmelde-, insbesondere -Fernschreibübertragungsanlagen, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Maßnahmen: 1. Ein Generator (1) erzeugt eine Taktimpulsfolge (a, c), deren Folgefrequenz groß gegenüber der Folgefrequenz der Kodesignale ist; 2. eine Zählschaltung (3), der die Taktimpulse (c) und mit Hilfe eines Differenziergliedes (5) aus den Flanken der Kodesignale (d) abgeleitete Impulse (e) zugeführt werden, läßt jedesmal nach dem Eintreffen eines solchen abgeleiteten Impulses (e) eine vorbestimmte Zahl von aufeinanderfolgenden Taktimpulsen (f) hindurch; 3. eines vom Taktimpulsgenerator (1) gesteuerter Hilfsimpulsgenerator (2) erzeugt eine Folge von Abtastimpulsen (g) sowie eine Folge von zu diesen Impulsen symmetrischen Hilfsimpulsen (b), deren Breite höchstens gleich dem Abstand zwischen zwei abgeleiteten Impulsen (e) ist; 4. eine Vergleichsschaltung (4), der die erwähnten, von der Abzählschaltung (3) abgegebenen Taktimpulse (f) und die Hilfsimpulse (b) zugeführt werden, enthält einen Wertspeicher, der stufenweise durch die bei einem einen Wert des Hilfsimpulses (b) auftretenden Taktimpulse (f) in die eine Richtung und durch die bei einem anderen Wert des Hilfsimpulses (b) auftretenden Taktimpulse (f) in die andere Richtung gesteuert wird, und gibt, wenn im Wertspeicher ein festgelegter Grenzwert erreicht wird und dieser auf Null gestellt wird, einen vom Vorzeichen des erreiffiten Grenzwertes abhängigen Korrigierimpuls (h, i) ab, der dem Hilfsimpulsgenerator (2) zugeführt wird und dort bewirkt, daß der Hilfsimpuls (b) und damit der Abtastimpuls (g) um ein bestimmtes Zeitintervall früher bzw. später auftritt, und 5. eine Torschaltung (6), der die zu entzerrenden Kodesignale (d) zugeführt werden und die von den vom Hilfsimpulsgenerator (2) abgegebenen Abtastimpulse (g) gesteuert wird, überträgt einen der Polarität des jeweiligen Stromschrittes entsprechenden Impuls. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator (1) zwei ineinander verschachtelte Taktimpulsfolgen (a, e) erzeugt und daß der Hilfsimpulsgenerator (2) im wesentlichen aus einer Schaltung (40 bis 48) besteht, die durch Frequenzteilung aus den ihr über eine besondere Torschaltung (35 bis 39) vom Generator (1) zugeführten Impulsen einen rechteckigen Hilfsimpuls (b) ableitet, wobei die Torschaltung so ausgebildet ist, daß sie normalerweise lediglich die erste (a) der beiden von dem Generator (1) erzeugten Taktimpulsfolgen (a, c) durchläßt, beim Empfang eines Kerrigierimpulses der ersten Art (h) einen einzigen Impuls dieser Taktimpulsfolge zurückhält und beim Empfang eines Korrigierimpulses der zweiten Art (1) einen einzigen Impuls der zweiten Taktimpulsfolge (c) der normalerweise durchgelassenen Taktimpulsfolge (a) hinzufügt. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Torschaltung (35 bis 39) zwei von einer bistabilen Kippschaltung (38) gesteuerte Tore (35, 36) enthält, die so gesteuert werden, daß stets eines der Tore geöffnet und das andere geschlossen ist, wobei das erste der Tore (35) im geöffneten Zustand die erste Taktimpulsfolge (a) durchläßt und das zweite der Tore (36) im geöffneten Zustand einen Impuls dieser Taktimpulsfolge einer Steuerklemme der bistabilen Kippschaltung (38) zuführt, wodurch diese Kippschaltung einen Zustand einnimmt, bei dem das erste Tor (35) geöffnet ist, und daß die Torschaltung ein drittes, von einer zweiten bistabilen Kippschaltung (39) gesteuertes Tor (37) enthält, das im geöffneten Zustand einen Impuls der zweiten Taktimpulsfolge (c) durchläßt, wobei dieser Impuls außerdem einer Steuerklemme der zweiten bistabflen Kippschaltung (39) zugeführt wird und diese in den Zustand geschaltet wird, bei dem das dritte Tor (37) geschlossen ist, und schließlich dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Steuerklemme jeder bistabilen Kippschaltung (38, 39) mit dem entsprechenden, einen die Korrigierimpulse (h, i) abgebenden Ausgang der Vergleichsschaltung (4) verbunden ist. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils von der Abzählschaltung abgezählte Anzahl der Taktimpulse ungerade ist. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Hilfsimpulse (b) gleich oder nahezu gleich der mittleren Dauer des kleinsten Zeitintervalls zwischen zwei eintreffenden Impulsen (e) ist und die Anzahl der von der Abzählschaltung (3) abgezählten Impulse (f) so groß ist, daß jede der von dieser Abzählschaltung gelieferte Impulsgruppe eine Dauer hat, die annähernd der Breite der Mlfsimpulse (b) entspricht. - 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung (4) eine binäre Zählschaltung enthält, die in Abhängigkeit von dem Wert des Hilfsimpulses (b) vorwärts oder rückwärts zählt und der eine bistabile Kippschaltung (65) nachgeschaltet ist, die von der letzten bistabilen Kippschaltung (64) der Zählschaltung und von den Hilfsimpulsen-(b) so gesteuert wird, daß sie beiderseits von zwei als Nullagen der Zählschaltung betrachteten Lagen eine verschiedene Stellung annimm , wobei die beiden Nullagen sich um eine Einheit unterscheiden und die Vergleichsschaltung (4) beim Zurückspringen der Zählschaltung, die einen Grenzwert erreicht hat, in Nullage einen Korrigierimpuls (h, i) erzeugt, der der letzten bistabiler) Kippschaltung (64) der Zählschaltung entnommen wird, deren Ausgänge über durch die Hilfsimpulse (b) und die bistabile Kippschaltung (65i gesteuerten Tore (76, 77) mit den bistabilen Kippschaltungen (38, 39) des Hilfsimpulsgenerators (2) verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 841764, 872 505, 962 714; deutsche Auslegeschriften Nr. 1005 557, 1016 306, 1059 954; französische Patentschrift Nr. 892 420; britische Patentschriften Nr. 264 694, 794 522. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1084 750.
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