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DE1109715B - Mehrstufiges Verfahren zur Herstellung von Duengemittel-Schichtgranalien - Google Patents

Mehrstufiges Verfahren zur Herstellung von Duengemittel-Schichtgranalien

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Publication number
DE1109715B
DE1109715B DEC20425A DEC0020425A DE1109715B DE 1109715 B DE1109715 B DE 1109715B DE C20425 A DEC20425 A DE C20425A DE C0020425 A DEC0020425 A DE C0020425A DE 1109715 B DE1109715 B DE 1109715B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
superphosphate
granules
soluble
layer
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC20425A
Other languages
English (en)
Inventor
Ruediger Lothar Von Reppert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG Werk Kalle Albert
Original Assignee
Chemische Werke Albert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Werke Albert filed Critical Chemische Werke Albert
Priority to DEC20425A priority Critical patent/DE1109715B/de
Publication of DE1109715B publication Critical patent/DE1109715B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05BPHOSPHATIC FERTILISERS
    • C05B1/00Superphosphates, i.e. fertilisers produced by reacting rock or bone phosphates with sulfuric or phosphoric acid in such amounts and concentrations as to yield solid products directly
    • C05B1/02Superphosphates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fertilizers (AREA)

Description

  • Mehrstufiges Verfahren zur Herstellung von Düngemittel-Schichtgranahen Aus der Literatur und Technik sind die Herstellung und Anwendung von Düngemittelgranalien, die aus einem oder mehreren Pflanzennährstoffen zusammengesetzt sind, bekannt. Diese Granalien, ob sie durch einfache Granulierung von Salzen oder durch chemische Reaktion hergestellt sind, liegen in Form kugeliger bis eckiger Körner vor, die, mit Ausnahme des aus Gründen der besseren Lagerung bzw. Haltbarkeit in bestimmten Fällen auf die Oberfläche aufgebrachten Puderstoffes und einem daraus resultierenden hauchdünnen überzug, alle einheitlich aus dem gleichen Stoff bzw, aus agglomerierten feinsten Einzelteilchen oder Salzen bestehen.
  • Die aus diesen weitgehend gleichmäßig zusammengesetzten Körnern resultierende Nährstoffwirkung ist in ihrem zeitlichen Ablauf daher auch weitgehend immer die gleiche, einerlei, wie die Körner im einzelnen auch immer ausgebildet sind.
  • Gegenüber diesem Bekannten wurde nun eine in ihrem Aussehen, ihrem inneren Aufbau und in ihrer Zusammensetzung neue Form von sogenannten Schichtgranalien entwickelt, die eine abgestufte Phosphorsäurewirkung besitzen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein mehrstufiges Verfahren zur Herstellung von solchen Schichtgranalien. Erfindungsgemäß werden diese Düngemittel-Schichtgranalien aus Pflanzennährstoffen mit unabhängig voneinander zu entfaltender Start-bzw. Dauerwirkung dadurch hergestellt, daß a) zunächst Thomasmehl und/oder feinstgemahlenes, vorzugsweise weicherdiges Rohphosphat unter Verwendung an sich bekannter Granulierflüssigkeiten zu einem Kern von 1 bis 3 mm Durchmesser granuliert wird und daß dieser Kern dann b) mit Superphosphat oder mit einem dieses enthaltenden Mehrnährstoffgemisch oder mit anderen wasserlöslichen Phosphaten in der Weise weitergranuliert wird, daß der Anteil der in Stufe b) entstandenen Außenschicht an der fertigen Schichtgranalie 40 bis 99194 beträgt.
  • An Stelle von Superphosphat kann jedes andere Düngemittel Verwendung finden, in dem die Phosphate in wasserlöslicher, also für die Pflanze leicht sufnehmbarer Form vorliegen.
  • Die so hergestellten Granalien können anschließend ammonisiert oder gegebenenfalls einer Behandlung mit Säuren unterworfen werden.
  • Gegenüber den bekannten, einheitlich aus einem Nährstoff oder Nährstoffgemischen bestehenden Granalien, die sich, zeitlich gesehen, in ihrer Wirkung im Boden immer gleichmäßig verhalten, stellen solche Schichtgranalien eine entscheidende Verbesserung dar, denn die Einzelschichten sind nicht gleichmäßig, sondern verschieden leicht löslich und damit in verschiedenen Zeitabständen resorbierbar, so daß eine abgestufte, zeitlich verschiedene Wirksamkeit gegeben ist.
  • Die Ursache für diese gegenüber dem Bekannten verbesserte Wirkung der erfindungsgemäßen Schichtgranalien liegt darin, daß zunächst die vorzugsweise wasserlösliche Phosphorsäure enthaltende äußere Superphosphatschicht im Boden zur Wirkung kommt, so daß der Pflanze sofort die zum Start benötigte schnellwirkende, wasserlösliche Phosphorsäureverbindung zur Verfügung steht. Im Anschluß daran, d. h. nach der Abwaschung bzw. Auflösung der superphosphathaltigen Schicht, kommt dann der in seiner Feinmehlbeschaffenheit und damit auch in seiner Wir= kung unveränderte, aus Thomasmehl und/oder feinstgemahlenem weicherdigem Rohphosphat bestehende Kern der geschichteten Granalien zur Wirkung. Der Anteil der Außenhülle an der fertigen Schichtgranalie liegt zwischen 40 und 99 %.
  • Bei der hier beschriebenen Herstellung von Schichtgranalien ist auch die Herstellung von mehr als zwei Schichten möglich.
  • Es können in derartige Schichtgranalien auch Schichten aus Superphosphat od. dgl. eingebaut werden, die Mikronährstoffe und/oder Schädlingsbekämpfungsmittel und/oder Wuchsstoffe und/oder Bodenverbesserungsmittel enthalten.
  • Aus der deutschen Patentschrift 943 471 ist es bekannt, feingemahlenes Rohphosphat unter Zusatz geringer Wassermengen zu granulieren und die entstehenden Granalien anschließend mit konzentrierten Säuren zu bedüsen und aufzuschließen. Dabei wirkt die Säure nur auf die Oberfläche der` fertigen, wasserfeuchten Rohphosphatgranalien, in deren innerem Teil ein nicht von der Schwefelsäure erfaßter Kern zurückbleibt.
  • Da gemäß Seite 2, Zeile 37 ff., dieser Patentschrift so viel Säure eingesetzt wird, daß sie zur quantitativen Bildung von Monocaleiümphosphat, ferner zur Überführung von Eisen und Tonerde in lösliche Sulfate ausreicht, schildert die Patentschrift nichts anderes als ein Aufschlußverfahren besonderer Art, bei dem nicht, wie sonst üblich, zuerst aufgeschlossen und granuliert, sondern der umgekehrte Weg beschritten wird. Man arbeitet dabei mit einem überschuß von 3 bis 5"/o Schwefelsäure und erhält Superphosphat bzw. nach Beispiel 4 Doppelsuperphosphat.
  • Hier findet also eine chemische Umsetzung statt, durch die ein Phosphatdüngemittel ausschließlich mit Startwirkung erzielt wird. Im Gegensatz dazu wird nach vorliegender Erfindung kein Aufschluß des Thomasmehls oder weicherdigen Rohphosphats durchgeführt, und man erhält Phosphatdüngemittel mit von einander getrennter Start- und Dauerwirkung.
  • Ein in der deutschen Auslegeschrift 1044121 beschriebenes Verfahren geht von Ammonphosphaten in Form breiiger Massen aus, die 15 bis 25% Feuchtigkeit enthalten. In diesen Brei werden Kristalle, z. B. von KCl, als Kristallisationskeime (Kerne) eingetragen, die im Granulationsverfahren von dünnen Lamellen, Zwiebelschalen vergleichbar, vom Phosphatbrei umhüllt werden, wobei größere Mengen Rückgut mitverwendet werden (vgl. Spalte 3, Zeilen 45 bis 57).
  • Im Prinzip handelt es sich somit darum, ein Gemisch löslicher Salze zur Kristallisation und fortlaufenden Abscheidung zu bringen. Bei dem Verfahren muß einerseits der hohe Feuchtigkeitsgehalt der Ausgangsstoffe wieder verdampft werden, um zu trocknen Endprodukten zu gelangen, andererseits ist der Anteil an Über- und Unterkorn auffallend hoch: Gemäß Ausführungsbeispiel erhält man nur etwa 45 kg Produktkorn, also Endprodukt, daneben aber 51,7 kg Feingut und 17,2 kg Überkorn, die teilweise gemahlen und dann wieder in den Prozeß zurückgeführt werden müssen; die Ausbeute an Fertigprodukt beträgt also knapp 40%.
  • Da die Ausgangsstoffe löslich sind, erhält man Produkte mit ausschließlicher Startwirkung. Da die Zahl der Überzüge groß ist - 6 bis 20 gemäß Spalte 3, Zeile 57 der Auslegeschrift -, kann der einzelne Auftrag nur sehr dünn sein, und man erhält deshalb ein im wesentlichen einheitliches Produkt. Von einem schichtförmigen Aufbau aus Düngestoffen mit Start-und Dauerwirkung ist hier nicht die Rede.
  • Nach dem Verfahren der deutschen Auslegeschrift 1043 354 werden Rohphosphate, die eine Teilchengröße von weniger als 0,1 mm besitzen (Anspruch 2), mit maximal 80 bis 90"/o, der zum Aufschluß zu Monocalciumphosphat benötigten Säuremenge bedüst und dadurch teilweise aufgeschlossen. Das Aufschlußgut wird dann granuliert, wobei sich nach Beispiel 2 mehr als 1000 Primärteilchen zu der eigentlichen Granalie zusammenlagern. Dieser Aufbau führt aber nicht zu Einzelgranalien, die aus Kern und Hülle aufgebaut sind, wie es der vorliegenden Erfindung entspricht; eine in der Mitte durchgeschnittene Granalie nach der deutschen Auslegeschrift 1043 354 zeigt nach Ansicht des Erfinders vielmehr einen völlig homogenen Aufbau ohne Unterteilung in Kern und Hülle. Nach der deutschen Patentschrift 1021386 wird Rohphosphat mit Salpetersäure oder einem Gemisch von Salpetersäure mit anderen Säuren aufgeschlossen, das Aufschlußprodukt neutralisiert, das dabei entstandene Calciumnitrat mit Kohlensäure zu Calciumcarbonat umgesetzt und das so erhaltene Produkt granuliert, getrocknet und schließlich mit einem Auftrag von wasserlöslichen Phosphaten in Form von Puder, Lösungen oder Aufschwemmungen versehen.
  • Ausgangsmaterial ist hier ein mit Säuren erhaltenes Rohphosphat-Aufschlußprodukt, das also an sich schon erhebliche Mengen an wasser- sowie citratlöslichem P2 05 enthält, so daß nicht recht einzusehen ist, weshalb es hier eines weiteren Zusatzes an wasserlöslichen Phosphaten bedarf, zumal die aufgebrachte Menge sehr gering ist. Sie beträgt nach der Tabelle 1 in Spalte 5 nur 1,8 bis 4%, und eine größere Menge ließe sich auch nach diesem Verfahren nicht aufbringen.
  • Im Gegensatz dazu geht die vorliegende Erfindung von unaufgeschlossenen Rohstoffen, wie Thomasmehl oder Rohphosphat, aus, und diese werden mit einer wesentlich stärkeren Hülle z. B. aus Superphosphat überzogen, wobei die charakteristische Funktion von Kern und Hülle klar in Erscheinung treten kann.
  • Nach der deutschen Patentschrift 1020 991 wird ein nicht sauer reagierendes Dicalciumphosphat oder ein phosphathaltiges Mehrnährstoffdüngemittel dadurch gewonnen, daß man einem neutralisierten Rohphosphat-Aufschlußgemisch ein wasserlösliches, saures, z. B. primäres Phosphat in fester, gelöster oder breiartiger Form zusetzt. Dieses Gemisch wird dann getrocknet und gegebenenfalls granuliert; der Gehalt an wasserlöslichem P.0. beträgt nach den Beispielen 0,09 bis 2,2%.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird als Ausgangsprodukt nicht mit einem Phosphataufschlußprodukt, sondern mit Thomasmehl oder Rohphosphat gearbeitet. Es wird nicht gemeinsam granuliert, sondern in Stufen; man erhält kein homogenes, sondern ein geschichtetes Endprodukt; der Gehalt an wasserlöslichem P.0. liegt nicht bei 1 bis 2%, sondern (vgl. Beispiel 1) wesentlich höher, da das als Außenhülle aufgebrachte Superphosphat, auf das bis zu 9911/o des Fertigproduktes entfallen, 17,1% wasserlösliches Po. enthält.
  • In der britischen Patentschrift 794 355 wird die Aufgabe gestellt, Düngestoffe, die zum Feuchtwerden oder Zusammenbacken neigen, mit einer Außenschicht zu versehen, die aus normalem oder ammonisiertem Super- oder Triplesuperphosphat besteht. Ihr Anteil am Gesamtgranulat beträgt 5 bis 25, vorzugsweise 10 % (vgl. Seite 2, Zeile 40 ff.).
  • Man geht hier also von einem leicht zerfließlichen Rohmaterial aus, beispielsweise einem Nitrophosphat (s. Seite 1, Zeile 62); ein solches Material muß aber eine ausgesprochene Startwirkung ausüben ebenso wie das zur Umhüllung dienende Superphosphat; hier fehlt also von vornherein die schwerlösliche Komponente mit ausgesprochener Dauerwirkung, als die nach der vorliegenden Erfindung Thomasmehl oder Rohphosphat verwendet wird, und somit unterscheidet sich das Verfahren der genannten britischen Patentschrift schon in den Ausgangsstoffen wesentlich vom Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
  • Die Außenschicht nach dem Verfahren der britischen Patentschrift 794 355 ist nun auch erheblich schwächer ausgebildet, als die gemäß vorliegender Erfindung. Sie kann das auch sein, da sie lediglich das hygroskopische Innere abdecken soll; im Gegensatz dazu beträgt der Anteil der Außenhülle am Gesamtgranulat nach der vorliegenden Erfindung 40 bis 99 %.
  • Das Verfahren der vorliegenden Erfindung wird noch durch folgende Ausführungsbeispiele näher erläutert: Beispiel 1 Aus Thomasmehl (17 a/o Gesamt-P2 05 und 13,7 0/ o citronensäurelösliches P,0") werden unter Zusatz von Wasser als Granulierflüssigkeit 2 mm große Granalien gebildet, die dann mit frischem, noch nicht ausgereiftem Superphosphat (18,8% Gesamt-P20;, 17,3% citratlösliches P205, 17,1% wasserlösliches P205, 4,7% freie Säure und 11,2% Wasser) zu 5 mm großen Granalien weitergranuliert und mit einer starken Hülle an Superphosphat versehen werden. Der 2 mm starke Kern einer solchen fertigen Einzelgranalie besteht aus 9,2 mg Thomasmehl, die äußere Hülle aus 67,5 mg Superphosphat. Dieses, das leicht löslich und leicht resorbierbar ist, liefert der Pflanze die für den Start notwendige Phosphorsäure; ist das Superphosphat verbraucht, steht der Pflanze das langanhaltend wirkende Thomasmehl des Granulierkerns zur Verfügung.
  • Beispiel 2 Andere Schichtgranulate bestehen aus einem 2 mm starken Kern aus einem auf 10% Rückstand auf einem Sieb DIN 100 vermahlenen Gafsaphosphat und einer 2 mm starken Superphosphathülle der im Beispiel 1 genannten Zusammensetzung. Die Pflanze verwertet zunächst aus jeder Einzelgranalie die 5,8 mg P2 05 in citratlöslicher Form und 5,7 mg P2 05 in wasserlöslicher Form enthaltende Außenhülle und schließlich den 0,6 mg P205 in citronensäurelöslicher Form bzw. 1,6 mg Gesamt-P205 enthaltenden Rohphosphatkern.
  • Beispiel 3 Zunächst wird Thomasmehl (15% citronensäurelösliches P.O., und 18% gesamtlösliches P,0..) mit Marokkophosphat, das in der gleichen Feinheit, wie im Beispiel 2, vermahlen wird (34,5 % Gesamt-P2 05 und 10,5% citronensäurelösliches P.O.), im Verhältnis 1:1 gemischt. Aus dem Gemisch werden 3 mm große Granalien hergestellt, die dann mit einer 9 % Stickstoff, 9 a/o citratlösliches P2 05 und 9 0/0 K20 enthaltenden Mischung, die aus 6,5 Teilen N-Lösung (41%ig), 32,0 Teilen (N H4)2 S 04 (21a/oig), 42,0 Teilen Superphosphat (19%ig), 3,5 Teilen Triplesuperphosphat (45a/oig), 16,0 Teilen Chlorkalium (58a/oig) hergestellt ist, mit Wasser zu 5 mm großen Granalien weitergranuliert werden.
  • Jede einzelne der auf diese Weise entstehenden Schichtgranahen enthält 5 mg N, 5 mg citratlösliches P2 05 und 5 mg K2 O, die zunächst im Boden der Pflanze zur Verfügung gestellt werden, während dann auch die im Kern dieser Schichtgranalien enhaltenen 5,8 mg Gesamt-P205 bzw. 3,1 mg citronensäurelösliches P205 als Vorratsdüngung zur Wirkung kommen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mehrstufiges Verfahren zur Herstellung von Düngemittel-Schichtgranalien aus Pflanzennährstoffen mit unabhängig voneinander zu entfaltender Start- und Dauerwirkung, dadurch gekennzeichnet, daß a) zunächst Thomasmehl und/oder feinstvermahlenes, vorzugsweise weicherdiges Rohphosphat unter Verwendung bekannter Granulierflüssigkeiten zu einem Kern von 1 mm bis 3 mm Durchmesser granuliert wird und daß dieser Kern dann b) mit Superphosphat oder mit einem dieses enthaltenden Mehrnährstoffgemisch oder mit anderen wasserlöslichen Phosphaten in der Weise weitergranuliert wird, daß der Anteil der in der Stufe b) entstandenen Außenschicht an der fertigen Schichtgranalie 40 bis 990,10 beträgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtgranalien aus mehr als zwei Schichten aufgebaut werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mikronährstoffe, Wuchsstoffe, Humusstoffe, Schädlingsbekämpfungsmittel sowie Bodenverbesserungsmittel für sich oder im Gemisch miteinander der Außenschicht aus Superphosphat oder wasserlöslichen Phosphaten zugesetzt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Schichtgranalien, deren Außenhülle aus Superphosphat besteht, in an sich bekannter Weise ammonisiert werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1028 591, 1021386, 1020 991, 943 471; deutsche Auslegeschriften Nr. 1044 121, 1043 354; französische Patentschrift Nr. 1130 027; britische Patentschriften Nr. 795 820, 794 355.
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