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DE1109307B - Vorrichtung zum Verbrennen von grobzerkleinerten, aschehaltigen, festen Brennstoffenin einer kreiszylindrischen, feuerfesten, wandgekuehlten Muffel - Google Patents

Vorrichtung zum Verbrennen von grobzerkleinerten, aschehaltigen, festen Brennstoffenin einer kreiszylindrischen, feuerfesten, wandgekuehlten Muffel

Info

Publication number
DE1109307B
DE1109307B DED11505A DED0011505A DE1109307B DE 1109307 B DE1109307 B DE 1109307B DE D11505 A DED11505 A DE D11505A DE D0011505 A DED0011505 A DE D0011505A DE 1109307 B DE1109307 B DE 1109307B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
muffle
wall
refractory
ash
coarsely crushed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED11505A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herbert Seidl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG filed Critical Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Priority to DED11505A priority Critical patent/DE1109307B/de
Publication of DE1109307B publication Critical patent/DE1109307B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2700/00Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
    • F23J2700/002Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verbrennen von grobzerkleinerten, aschehaltigen, festen Brennstoffen in einer kreiszylindrischen, feuerfesten, wandgekühlten Muffel Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbrennen von grobzerkleinerten, aschehaltigen, festen Brennstoffen in einer kreiszylindrischen, feuerfesten, wandgekühlten Muffel mit schraubenförmiger Flammenführung, Abzug der Schlacke in flüssigem Zustande und axialem Flammenaustritt, bei welcher nach Patent 973162 in der Stirnwand, welche die Muffel von dem Nachbrennraume trennt, ein annähernd radialer Schlitz angeordnet ist, welcher den Innenraum der Muffel mit dem Nachbrennraum verbindet. Die Erfindung besteht darin, daß bei lotrechter Achslage der Muffel mehrere radiale Schlitze in der Stirnwand der Feuergas-Austrittsseite angeordnet sind.
  • Es ist eine Zyklonmuffel mit annähernd waagerechter Achslage bekannt, bei welcher die flüssige Schlacke durch eine Öffnung in der Stirnwand, welche die Muffel von dem Nachbrennraume trennt, in den Nachbrennraum abfließt. Gemäß dem Hauptpatent ist diese Öffnung als annähernd radialer Schlitz ausgebildet. Es sind auch Muffeln mit lotrechter Achslage bekannt, bei welchen die Feuergase durch eine zentrisch angeordnete Düse nach unten austreten und die Schlacke durch eine in der Wand dieser Düse befindliche Öffnung abfließt. Bei dieser bekannten Anordnung gelangt die eben ausgeschiedene Schlacke wieder in den Strom der Feuergase an einer Stelle, wo er die höchste Geschwindigkeit hat. Es besteht daher die Gefahr, daß die abfließende Schlacke von den Feuergasen zerstäubt wird.
  • Um dies zu vermeiden, werden gemäß der Erfindung in der Stirnwand der Muffel mehrere radiale Schlitze in der Form angeordnet, wie er bei der liegenden Muffel nach dem Hauptpatent vorgeschlagen worden ist. Während bei liegender Muffel die in Umfangsrichtung der Muffel gemessene Breite des Schlitzes die überfallkante für die Schlacke bildet und nur ein Schlitz angeordnet werden kann, ist die Zahl der Schlitze bei lotrechter Achslage der Muffel nicht beschränkt, wobei als Ablaufkante die längere radiale Kante in Betracht kommt. Dagegen steht für den Abfluß der Schlacke bei ebenem Boden kein natürliches Gefälle zur Verfügung. Es ist daher vorteilhaft, in dem Boden mehrere radiale Schlitze anzuordnen, welche gleichmäßig über den Umfang verteilt sind. Das Gefälle kann außerdem dadurch hergestellt werden, daß der Boden als Schraubenfläche ausgebildet wird. Der Schlitz kann dann die ganze Ganghöhe der Schraube einnehmen. Entsprechend der Zahl der Schlitze muß eine mehrgängige Schraube gewählt werden, was für die axiale Höhe der Schlitze ohne Bedeutung ist, da die Ganghöhe beliebig gewählt werden kann. Damit möglichst keine Feuergase aus den Schlitzen austreten, wird die Drallrichtung der Feuergase in die steigende Richtung der Schraube gelegt. Die Gase überspringen dann den Schlitz ähnlich, wie es bei der Muffel nach dem Hauptpatent der Fall ist.
  • Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Feuerung ist in Abb.1 im lotrechten Symmetrieschnitt, in Abb. 2 im Querschnitt dargestellt.
  • Die kreiszylindrische Muffel 1 wird von Wänden begrenzt, welche in bekannter Weise aus Kühlrohren 2 des befeuerten Dampferzeugers bestehen, die feuerseitig mit angeschweißten Stiften versehen und mit feuerfester Masse abgedeckt sind, während nach außen eine Lage Isolierstoff und ein luftdichter Blechmantel den Abschluß bilden. Dieser Muffel wird der zerkleinerte, feste, aschehaltige Brennstoff durch den Kopf 3 von der Stirnseite mit der Erstluft mit Drall zugeführt, während die Zweitluft aus Düsen 4, welche längs des Mantels angeordnet sind, im gleichen Drallsinne tangential in die Muffel einströmt.
  • Die Kühlung der Muffel ist so bemessen, daß bei allen zulässigen Belastungen eine Feuergastemperatur erzielt wird, welche über dem Zerfließpunkt der Schlacke liegt. Die Feuergase treten aus der Muffel durch die Öffnung 5 in der unteren Stirnwand 6 aus. Ein aus Kühlrohren gebildeter Kragen 7 hindert die Schlacke, durch die Öffnung 5 auszufließen. Dafür sind in der Stirnwand 6 mehrere radiale Schlitze 8 angebracht, durch welche die Schlacke abfließen kann. An die Muffel l schließt sich der kegelstumpfförmige Nachbrennraum 9 an. Er ist an der schmalen Stirnseite mit einer Schlackenauslauföffnung 10 versehen und geht im rechten Teil in die Form eines Pyramidenstumpfes über, der in der Linie des Schlakkenfangrostes 11 in den prismatischen Strahlungsraum 12 übergeht. Die Wände des Nachbrennraumes 9 sind in gleicher Weise beschaffen wie die der Muffel 1. Die Wände des Strahlungsraumes 12 dagegen sind mit stiftlosen und unverkleideten Rohren bedeckt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Verbrennen von grobzerkleinerten, aschehaltigen, festen Brennstoffen in einer kreiszylindrischen, feuerfesten, wandgekühlten Muffel mit schraubenförmiger Flammenführung, Abzug der Schlacke in flüssigem Zustande und axialem Flammenaustritt, bei welcher nach Patent 973162 in der Stirnwand, welche die Muffel von dem Nachbrennraume trennt, ein annähernd radialer Schlitz angeordnet ist, welcher den Innenraum der Muffel mit dem Nachbrennraum verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß bei lotrechter Achslage der Muffel mehrere radiale Schlitze in der Stirnwand der Feuergas-Austrittsseite angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche der Muffel, in welcher sich die radialen Schlitze befinden, als Schraubenfläche ausgebildet ist, wobei die Schlitze der Ganghöhe entsprechen, und daß der Drall der Feuergase in Richtung der aufsteigenden Schraube erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung S 965 I a/ 241 (bekanntgemacht am 3. 1.1952); französische Patentschrift Nr. 857 855; schweizerische Patentschrift Nr. 235 538; britische Patentschriften Nr. 552 747, 598142; USA: Patentschrift Nr. 1313 779.
DED11505A 1952-02-02 1952-02-02 Vorrichtung zum Verbrennen von grobzerkleinerten, aschehaltigen, festen Brennstoffenin einer kreiszylindrischen, feuerfesten, wandgekuehlten Muffel Pending DE1109307B (de)

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Family

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DE (1) DE1109307B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3527697A1 (de) * 1985-08-02 1987-02-12 Babcock Werke Ag Verfahren zum verbrennen von kohle

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1313779A (en) * 1919-08-19 Furnace
FR857855A (fr) * 1938-07-15 1940-10-03 Babcock & Wilcox Co Perfectionnements aux générateurs de vapeur tubulaires
GB552747A (en) * 1941-03-07 1943-04-22 Babcock & Wilcox Ltd Improved combustion apparatus for burning solid fuels containing ash
CH235538A (de) * 1943-07-14 1944-12-15 Bbc Brown Boveri & Cie Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung der Schlacke aus den Brenngasen von Kohlenstaubfeuerungen.
GB598142A (en) * 1944-08-31 1948-02-11 Babcock & Wilcox Ltd Improved combustion apparatus for burning solid fuels containing ash

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