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DE1109022B - Apparat zum optischen Kopieren von photographischen Negativen - Google Patents

Apparat zum optischen Kopieren von photographischen Negativen

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Publication number
DE1109022B
DE1109022B DEA33334A DEA0033334A DE1109022B DE 1109022 B DE1109022 B DE 1109022B DE A33334 A DEA33334 A DE A33334A DE A0033334 A DEA0033334 A DE A0033334A DE 1109022 B DE1109022 B DE 1109022B
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DE
Germany
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light
negative
main light
positive
partially transparent
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA33334A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUTOKOPIE AG
Original Assignee
AUTOKOPIE AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUTOKOPIE AG filed Critical AUTOKOPIE AG
Priority to DEA33334A priority Critical patent/DE1109022B/de
Priority to CH1260060A priority patent/CH385007A/de
Priority to GB3977760A priority patent/GB953195A/en
Publication of DE1109022B publication Critical patent/DE1109022B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/08Photoprinting; Processes and means for preventing photoprinting
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/72Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus
    • G03B27/80Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus in dependence upon automatic analysis of the original

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)
  • Control Of Exposure In Printing And Copying (AREA)

Description

  • Apparat zum optischen Kopieren von photographischen Negativen Die Erfindung betrifft einen Apparat zum optischen Kopieren von photographischen Negativen, wobei mit dem Ausdruck »Kopieren« der Abbildungsmaßstab nicht auf 1 . 1 festgelegt werden soll, so daß also auch das sogenannte »Vergrößern« bzw. »Verkleinern« mit umfaßt wird.
  • Es ist bekannt, zum Zwecke der Gradationsänderung das lichtempfindliche photographische Positivmaterial bis zu einem gewissen Grad mit diffusem Licht vorzubelichten und anschließend durch das aufprojizierte Negativbild zu belichten. Den Grad der Vorbelichtung wählt man entsprechend dem Helligkeitskontrastumfang des zu kopierenden Negativs, wogegen die Hauptbelichtung durch das aufprojizierte Negativbild sich nach der Dichte der Schwärzung des Negativs richtet. Grundsätzlich ist es auch möglich, die Belichtung mit dem diffusen Nebenlicht nach der Hauptbelichtung vorzunehmen. Die Gesamtbelichtung, die sich zusammensetzt aus der Hauptbelichtung und der Nebenbelichtung, soll in allen Fällen einen durch die photographischen Eigenschaften des Positivmaterials bedingten Wert erreichen und nicht wesentlich überschreiten.
  • Um dieses Ziel auf bequeme Art zu erreichen, sind Apparate mit einem automatisch wirkenden Lichtmengenmesser geschaffen worden, die sowohl das Maß der diffusen Nebenbelichtung als auch der Hauptbelichtung ermitteln und dementsprechend die Gesamtbelichtungszeit steuern. Bekannte Apparate dieser Art bestehen z. B. im wesentlichen aus einem Negativträger, einer Hauptlichtquelle zum Durchleuchten des zu kopierenden Negativs, einem Positivträger für ein lichtempfindliches photographisches Positivmaterial, einem Objektiv zum Abbilden des Negativs auf dem Positivmaterial, einem teildurchlässigen Spiegel im Strahlengang zwischen dem Negativträger und dem Positivträger und gegenüber der optischen Achse dieses Strahlenganges unter 45' geneigt, einer Nebenlichtquelle, um das lichtempfindliche Positivmaterial durch Reflexion am teildurchlässigen Spiegel mit diffusem Nebenlicht zu belichten, einem photoelektrischen Wandler, auf den ein Meßanteil des Hauptlichtes durch Reflexion am teildurchlässigen Spiegel sowie ein Meßanteil des Nebenlichtes durch den Spiegel hindurchfällt, und einer an den photoelektrischen Wandler angeschlossenen elektrischen Integrationsschaltung mit Mitteln zum automatischen Steuern der Belichtungszeit des Hauptlichtes. Die Erfindung betrifft einen Apparat dieser Art.
  • Bei den erwähnten Apparaten betrugen bisher die Lichtdurchlässigkeit und das Reflexionsvermögen des teildurchlässigen Spiegels je etwa 50 "/" so daß das Hauptlicht und das Nebenlicht durch den Spiegel in gleichem Maße beeinflußt wurden und der Meßanteil jedes Lichtes mit dem zür Belichtung benutzten Lichtanteil übereinstimmte. Das ist an sich vorteilhaft und zweckmäßig, führt jedoch zu verhältnismäßig langen Belichtungszeiten bei der Hauptbelichtung.
  • Wenn man versucht, zwecks Kürzung der Hauptbelichtungszeit die Durchlässigkeit des teildurchlässigen Spiegels zu erhöhen, so führt dies zu Schwierigkeiten, weil dabei vom Spiegel ein größerer Meßanteil des Nebenlichtes zum photoelektrischen Wandler durchgelassen und zudem ein geringerer Meßanteil des Hauptlichtes durch den Spiegel zum photoelektrischen Wandler reflektiert wird.
  • Die Erfindung sieht nun vor, die geschilderten Nachteile zu beseitigen. Dieses Ziel wird beim erfindungsgemäßen Apparat im wesentlichen dadurch erreicht, daß der teildurchlässige Spiegel mehr als 50 0/, lichtdurchlässig ist und die elektrische Integrationsschaltung mindestens einen umschaltbaren Bestandteil aufweist zum Ausgleich des unterschiedlichen Übertragungsmaßes des teildurchlässigen Spiegels für das Nebenlicht und das Hauptlicht, zum photoelektrischen Wandler und zum lichtempfindlichen Positivmaterial.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen. In der Zeichnung sind ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes und eine Variante veranschaulicht.
  • Fig. 1 stellt schematisch die erste Ausführungsform dar; Fig. 2 zeigt die Ausführungsvariante des elektrischen Teiles. Der in Fig. 1 veranschaulichte optische Kopierapparat weist einen Negativträger 20 für ein zu kopierendes Negativ 21 sowie einen Positivträger 22 für ein lichtempfindliches photographisches Positivmaterial 23 auf. Die Träger 20 und 22 können irgendeine bekannte Ausführung haben. Zwischen den beiden Trägern 20 und 22 befindet sich ein Objektiv 24, mit dessen Hilfe das auf dem Negativ 21 vorhandene Bild auf der lichtempfindlichen Schicht des Positivmaterials 23 scharf abgebildet wird. Zum Durchleuchten des Negativs 21 ist eine Hauptlichtquelle 25 in Form einer elektrischen Glühlampe vorgesehen, die ihr Licht über einen Doppelkondensator 26 durch das Negativ 21 wirft.
  • Zwischen dem Objektiv 24 und dem Positivmaterial 23 ist ein teildurchlässiger Spiegel 28 unter einem Winkel von 45' gegenüber der optischen Achse des Objektivs 24 angeordnet. Dieser Spiegel 28 läßt einen 50 0/0 übersteigenden Anteil des durch das Negativ 21 hindurchtretenden Hauptlichtes 29 zum Positivmaterial 23 durchgehen und reflektiert den übrigen Anteil des Hauptlichtes 29, abgesehen von den vernachlässigbaren Verlusten im Spiegel, in Richtung gegen einen photoelektrischen Wandler 30, der z. B. ein Photowiderstand ist, dessen elektrischer Leitwert mit zunehmender Beleuchtung proportional ansteigt. Ein Teil des so reflektierten Lichtes wird durch eine Blende 31 ausgeblendet, während der übrige, zur Belichtungsmessung benutzte Meßanteil des Hauptlichtes durch ein Linsensystem 32 auf den photoelektrischen Wandler 30 konzentriert wird.
  • Auf der vom Wandler 30 abgekehrten Seite des Spiegels 28 und in der optischen Achse des Linsensystems 32 befindet sich eine Nebenlichtquelle 35, die ebenfalls durch eine elektrische Glühlampe gebildet ist. Das durch eine Blende 36 durchgelassene Nebenlicht 39 wird teils durch den Spiegel 28 zum Positivmaterial 23 reflektiert, zwecks diffuser Vorbelichtung des Materials 23, und teils vom Spiegel 28 zum photoelektrischen Wandler 30 durchgelassen. Der vom Spiegel 28 durchgelassene Anteil des Nebenlichtes 39 übersteigt 50 0/" wogegen der reflektierte Anteil des Nebenlichtes unter 50 "/, liegt.
  • Der Spiegel 28 weist sowohl für das Hauptlicht als auch das Nebenlicht zum Positivmaterial 23 und zum photoelektrischen Wandler 30 ein unterschiedliches Übertragungsmaß auf.
  • Hat der Spiegel 28 eine Durchlässigkeit von n so ergibt sich unter Vernachlässigung der im Spiegel auftretenden Verluste ein Reflexionsvermögen des Spiegels 28 von (100 - n) 0/,. Dies bedeutet, daß der auf das Positivinaterial 23 auftreffende Beleuchtungsanteil des Hauptlichtes 29 zum entsprechenden Beleuchtungsanteil des Nebenlichtes 39 im Verhältnis von - steht und daß der auf den photoelektrischen Wandler30 auftreffende Meßanteil des Hauptlichtes 29 zum entsprechenden Meßanteil des Nebenlichtes 39 im Verhältnis von steht. Das Hauptlicht 29 hat somit, wie beabsichtigt, einen größeren Einfluß auf das Positivmaterial als das Nebenlicht 39; umgekehrt ist jedoch der Einfluß des Nebenlichtes auf den photoelektrischen Wandler 30 größer als der entsprechende Einfluß des Hauptlichtes. Stellt man auf gleiche Einwirkung des Hauptlichtes und des Nebenlichtes auf das Positivmaterial 23 ab, so ergibt sich zwischen dem auf den Wandler 30 fallenden Meßanteil des Hauptlichtes und dem entsprechenden Meßanteil des Nebenlichtes ein Verhältnis von Bei der Belichtungsmessung muß dieses Verhältnis berücksichtigt werden, wenn richtige Resultate erzielt werden sollen. Diese Berücksichtigung erfolgt beim beschriebenen Apparat gemäß der Erfindung in einer elektrischen Integrationsschaltung, die nachstehend beschrieben ist.
  • Eine Gleichstromquelle40 ist mit ihrem einen Pol direkt und mit ihrem anderen Pol über den photoelektrischen Wandler30 und einen Widerstand41 mit einem Ladekondensator42 verbunden, dem ein zweiter Ladekondensator43 mit Hilfe eines Schalters 44 parallel geschaltet werden kann. Der Kondensator 42 ist mit der Kathode und dem Steuergitter einer Thyratronröhre 45 verbunden. Zwischen die Kathode und die Anode der Röhre 45 sind eine Stromquelle 46 und die Wicklung eines Relais 47 eingeschaltet. Parallel zum Ladekondensator 42 befindet sich ein Schalter 48, mit dessen Hilfe der Kondensator 42 zwecks Entladung überbrückt werden kann. Ein Ruhekontakt 49 des Relais 47 und ein Schalter 50 liegen im Speisestromkreis der Hauptlichtquelle 25, die über Klemmen 51 mit dem Lichtstromverteilnetz verbunden ist. In analoger Weise ist die Nebenlichtquelle 35 über Klemmen 52 an das Lichtstromverteilnetz angeschlossen. Im Speisestromkreis der Nebenlichtlampe 35 liegen zwei Schalter 53 und 54. Der eine Schalter 53 ist mechanisch mit dem bereits erwähnten Schalter 44 gekuppelt, so daß jeweils beide Schalter gleichzeitig geöffnet oder geschlossen sind. Der Schalter 54 hingegen ist mit dem Schalter 48 derart gekuppelt, daß diese beiden Schalter wechselseitig geöffnet und geschlossen sind.
  • Der Ladekondensator 42 hat eine Kapazität C, und der Ladekondensator 43 eine Kapazität C, Um mit der beschriebenen Integrationsschaltung das unterschiedliche Übertragungsmaß des Spiegels 28 für das Nebenlicht und das Hauptlicht zum photoelektrischen Wandler 30 und zum Positivmaterial 23 ausgleichen zu können, muß die folgende Bedingung erfüllt sein: DieGebrauchs- undWirkungsweisedesbeschriebeiien Apparates ist wie folgt: Nachdem das Negativ 21 und das lichtempfindliche Positivmaterial 23 auf die entsprechenden Träger 20 und 22 aufgebracht sind, wird zunächst der Schalter 48 geschlossen, wobei gleichzeitig der Schalter 54 geöffnet wird. Dann schließt man die beiden Schalter 44 und 53. Über den Schalter 48 entladen sich die beiden Kondensatoren 42 und 43 vollständig. Hierauf öffnet man den Schalter 48, wobei zugleich mittels des Schalters 54 der Stromkreis der Nebenlichtquelle 35 geschlossen wird. Die Nebenlichtquelle 35 erzeugt ein diffuses Licht 39, das teils am Spiegel 28 zum Positivmaterial 23 reflektiert wird und dieses vorbelichtet. Ein aewisser Meßanteil des Nebenlichtes 39 fällt durch den Spiegel 28 hindurch zum photoelektrischen Wandler 30, der seiner Beleuchtung entsprechend elektrisch leitend wird. Von der Stromquelle 40 fließt dann ein Strom zu den miteinander parallel geschalteten Kondensatoren 42 und 43, wodurch dieselben mehr und mehr geladen werden. Nach einer vorbestimmten Zeitdauer, die auf Grund der Erfahrung entsprechend den photographischen Eigenschaften des Positivmaterials 23 und dem Kontrastumfang des Negativs 21 gewählt wird, öffnet man die beiden Schalter 44 und 53. Dadurch wird das Nebenlicht abgestellt und der Kondensator 43 vom Kondensator 42 abgeschaltet.
  • Unmittelbar nachher schließt man den Schalter 50 und setzt dadurch die Hauptlichtquelle 25 in Betrieb. Ein Teil des Hauptlichtes 29 fällt durch den Spiegel 28 hindurch auf das Positivmaterial 23, wodurch auf diesem das latente Bild des Negativs erzeugt wird. Ein Meßanteil des Hauptlichtes 29 hingegen wird am Spiegel 28 zum photoelektrischen Wandler 30 reflektiert, der wiederum seiner Beleuchtung entsprechend elektrisch leitend wird. Mittels der Stromquelle 40 wird dadurch der Kondensator 42 weiter aufgeladen. Da die Kapazität C, des Kondensators 42 kleiner ist als im Falle der Vorbelichtung die Kapazität C, + C, der zueinander parallel geschalteten Kondensatoren 42 und 43, erfolgt die Aufladung jetzt um den Faktor rascher als bei der Vorbelichtung, falls die gleiche Lichtstärke auf das Positivmaterial 23 fällt. Die Geschwindigkeit der Aufladung und die Beleuchtung des Positivmaterials 23 sind jedoch abhängig von der Dichte des Negativs 21.
  • Sobald die Spannung am Kondensator 42 den Wert der Zündspannung der Thyratronröhre 45 erreicht, wird diese Röhre elektrisch leitend, wodurch der Anoden-Kathoden-Stromkreis der Röhre geschlossen wird. Mittels der Stromquelle 46 wird dann das Relais 47 erregt, dessen Kontakt 49 den Speisestromkreis der Hauptlichtquelle 25 unterbricht. Je dichter das Negativ 21 oder kürzer die Vorbelichtung war, um so länger dauerte die Belichtung durch die Hauptlichtquelle 25. Die Gesamtbelichtung des Positivmaterials 23, die sich aus der Summe der Vorbelichtung und der Hauptbelichtung ergibt, wird immer gleich und unabhängig von der Beleuchtungsstärke der Lichtquellen 25 und 35, der Dauer der Vorbelichtung, der Dichte des zu kopierenden Negativs 21 und dem eingestellten Abbildungsmaßstab.
  • Wenn man z. B. den Abbildungsmaßstab verkleinert, indem man den Negativträger 20 mit dem Negativ 21 und der Hauptbeleuchtungseinrichtung 25, 26 sowie das Objektiv 24 näher an den Positivträger 22 heranbringt, so brauchen keine zusätzlichen Maßnahmen im Hinblick auf die Belichtung getroffen zu werden. Die Vorbelichtung kann genau gleich lange dauern, sofern das Positivmaterial 23 die gleichen photographischen Eigenschaften zeigt und das Negativ 21 den gleichen Kontrastumfang hat; alles übrige wird durch die elektrische Integrationsschaltung automatisch richtig gesteuert.
  • Durch Schließen der Schalter 48 und 44 werden die beiden Kondensatoren 42 und 43 wieder entladen, wobei auch der Stromfluß durch die Thyratronröhre 45 unterbrochen wird. Nachher ist die Apparatur für einen neuen Arbeitsgang bereit.
  • Gegebenenfalls kann es vorteilhaft sein, auch den Schalter 50 mit dem Schalter 44 züi kuppeln, so daß zugleich mit demUmschalten der Integrationsschaltung auch die Lichtquellen 25 und 35 für das Haupt- und das Nebenlicht umgeschaltet werden.
  • Die in Fig. 2 veranschaulichte Ausführungsvariante unterscheidet sich von dem beschriebenen Beispiel lediglich durch eine andere Ausbildung der elektrischen Integrationsschaltung. Soweit es sich um übereinstimmende Bauelemente handelt, sind in Fig. 2 die gleichen Bezugsziffern verwendet wie in Fig. 1. Während beim ersten Beispiel im Prinzip nur ein einziges Integrationsglied mit zwei Ladekondensatoren 42 und 43 vorhanden ist, von denen der eine, 43, zu-und abschaltbar ist, weist das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 für den Meßanteil des Nebenlichtes und des Hauptlichtes zwei getrennte und unterschiedliche Integrationsglieder auf, die je einen Ladenkondensator 42 bzw. 60 enthalten. Die beiden Kondensatoren 42 und 60 lassen sich mit Hilfe eines zweipoligen Umschalters 61 wahlweise mit der Reihenschaltung aus der Stromquelle 40, dem photoelektrischen Wandler 30 und dem Widerstand 41 verbinden, so daß immer nur einer der Kondensatoren 42 und 60 geladen werden kann. Beide Ladekondensatoren 42 und 60 sind jedoch in Reihe zwischen die Kathode und das Steuergitter der Thyratronröhre 45 eingeschaltet. Auf diese Weise erzielt man, daß die Summenwirkung der beiden Integrationsglieder für das Zünden der Thyratronröhre 45 und das Ausschalten der Hauptlichtquelle verantwortlich ist. Jedem der Kondensatoren 42 und 60 ist ein Schalter 48 bzw. 62 parallel geschaltet, mit dessen Hilfe der betreffende Kondensator zwecks Entladung überbrückt werden kann. Die beiden Schalter 48 und 62 sind zweckmäßig miteinander und mit dem Schalter 54 mechanisch gekuppelt. Der Umschalter 61 hingegen ist mit Vorteil mit dem Schalter 53 gekuppelt. Alle übrigen Bestandteile der Apparatur sind gleich wie beim ersten Ausführungsbeispiel.
  • Der Kondensator 42 hat die Kapazität C, wogegen der Kondensator 60 eine größere Kapazität C3 aufweist. Zum Ausgleich des unterschiedlichen Übertragungsmaßes des Spiegels 28 für das Nebenlicht und das Hauptlicht zum photoelektrischen Wandler 30 und zum Positivmaterial 23 muß folgende Bedingung eingehalten sein: Die Wirkungsweise der Ausführungsvariante gemäß Fig. 2 ist wie folgt - Bei der Vorbelichtung ist mittels des Umschalters 61 der Kondensator 60 mit der Stromquelle 40 in Verbindung gebracht. Der Wandler 30 läßt einen seiner Beleuchtung entsprechenden Strom fließen, wodurch der Kondensator 60 bis zu einer gewissen Spannung aufgeladen wird. Zum Beendigen der Vorbelichtung legt man den Schalter 61 um und öffnet zugleich den Schalter 53. Dadurch wird der andere Kondensator 42 mit der Stromquelle 40 verbunden und der Stromkreis zur Nebenlichtquelle unterbrochen. Bei der anschließenden Hauptbelichtung erfährt der Kondensator 42 eine Aufladung entsprechend der Beleuchtung des Wandlers 30. Zwischen der Kathode und dem Gitter der Thyratronröhre 45 herrscht die Summe der Klemmenspannungen an den beiden Kondensatoren 41 und 60. Sobald diese Summenspannung genügend groß ist, zündet die Thyratronröhre 45, wobei das Relais 47 erregt und mittels des Kontaktes 49 der Speisestromkreis der Hauptlichtquelle unterbrochen wird. Die Gesamtbelichtung des Positivmaterials wird somit auch in diesem Fall automatisch auf den gewünschten Wert gesteuert, Durch Schließen der Schalter 48 und 62 werden beide Kondensatoren 48 und 62 entladen und die Thyratronröhre gelöscht. Nachher ist die Apparatur für einen neuen Arbeitsgang bereit.
  • Es sind selbstverständlich viele andere Ausführungen der elektrischen Integrationsschaltung möglich, die jedoch an sich bekannt sind und daher hier nicht erläutert zu werden brauchen. So könnte man z. B. in der Ausführung nach Fig. 1 nur einen Ladekondensator 42 benutzen und dafür bei der Vorbelichtung und der Hauptbelichtung unterschiedlich Widerstände 41 einschalten. Anstatt durch Ein- und Ausschalten der Lichtquellen für das Haupt- und das Nebenlicht kann die Beleuchtungssteuerung auch mit Hilfe von Verschlüssen erfolgen, die den Strahlengang des Hauptlichtes bzw. des Nebenlichtes zu unterbrechen vermögen. Es ist insbesondere von Vorteil, die Nebenbelichtung durch einen solchen Verschluß mittels eines einstellbaren Uhrwerkes zu steuern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Apparat zum optischen Kopieren von photographischen Negativen mit einem Negativträger, einer Hauptlichtquelle zum Durchleuchten des zu kopierenden Negativs, einem Positivträger für ein lichtempfindlichesphotographischesPositivmaterial, einem Objektiv zum Abbilden des Negativs auf dem Positivmaterial, einem teildurchlässigen Spiegel im Strahlengang zwischen dem Negativträger und dem Positivträger und gegenüber der optischen Achse des Strahlenganges unter 45' geneigt, einer Nebenlichtquelle, um das lichtempfindlichePositivmaterial durch Reflexion am teildurchlässigen Spiegel mit diffusem Nebenlicht zu belichten, einem photoelektrischen Wandler, auf den ein Meßanteil des Hauptlichtes durch Reflexion am teildurchlässigen Spiegel sowie ein Meßanteil des Nebenlichtes durch den Spiegel hindurchfällt, und einer an den photoelektrischen Wandler angeschlossenen elektrischen Integrationssehaltung mit Mitteln zum automatischenSteuern derBelichtungszeitdesHauptlichtes, dadurch gekennzeichnet, daß der teildurchlässige Spiegel (28) mehr als 50111, lichtdurchlässig ist und die elektrische Integrationsschaltung mindestens einen umschaltbaren Bestandteil (43 bzw. 60) aufweist zum Ausgleich des unterschiedlichen Übertragungsmaßes des teildurchlässigen Spiegels (28) für das Nebenlicht und das Hauptlicht zum photoelektrischen Wandler (30) und zum lichtempfindlichen Positivmaterial (23). 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Integrationsschaltung zwei Ladekondensatoren (42 und 43) aufweist, von denen der eine (43) zu- und abschaltbar ist. 3. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Integrationsschaltung für den Meßanteil des Hauptlichtes und des Nebenlichtes zwei unterschiedliche, wahlweise einschaltbare Integrationsglieder enthält, deren Summenwirkung die Mittel zum Steuern der Belichtungszeit des Hauptlichtes beeinflußt. 4. Apparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrationsglieder je einen Ladekondensator (42 und 60) aufweisen und beide Ladekondensatoren in Reihe an die übrige Schaltung angeschlossen sind. 5. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Umschalten der Integrationsschaltung dienender Schalter (44 bzw. 61) mit Mitteln (50, 53) zum Umschalten der Lichtquellen (25 und 35) gekuppelt ist.
DEA33334A 1959-11-19 1959-11-19 Apparat zum optischen Kopieren von photographischen Negativen Pending DE1109022B (de)

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DE (1) DE1109022B (de)
GB (1) GB953195A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182051B (de) * 1962-05-29 1964-11-19 Pako Corp Fotografischer Belichtungsmesser fuer ein Fotokopiergeraet
DE1202633B (de) * 1964-06-03 1965-10-07 Mikrofilm Ges Mit Beschraenkte Verfahren fuer eine selbsttaetige Lichtsteuerung bei Mikrofilm-Aufnahmegeraeten zur Aufnahme von Schriftstuecken, Zeichnungen u. dgl.
DE1218281B (de) * 1962-06-26 1966-06-02 Gretag Ag Photographisches Kopiergeraet mit Belichtungssteuerung
DE1772223B1 (de) * 1967-04-22 1972-07-20 Fuji Photo Film Co Ltd Kopiervorrichtung mit einer zusaetzlichen Belichtungseinrichtung zwecks Beeinflussung der Gradation

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GB953195A (en) 1964-03-25
CH385007A (de) 1965-02-26

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