DE1108956B - Dauerspeicher mit in Reihen von je ?-gruppierten, magnetisch bistabilen Kernen - Google Patents
Dauerspeicher mit in Reihen von je ?-gruppierten, magnetisch bistabilen KernenInfo
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- DE1108956B DE1108956B DEN15258A DEN0015258A DE1108956B DE 1108956 B DE1108956 B DE 1108956B DE N15258 A DEN15258 A DE N15258A DE N0015258 A DEN0015258 A DE N0015258A DE 1108956 B DE1108956 B DE 1108956B
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Description
In vielen Gebieten der Technik liegt ein Bedürfnis an einem Dauerspeicher zum Behalten einer großen
Anzahl (10 000 oder mehr) von Kodegruppen von je einer bestimmten Anzahl von Kodeelementen und an
einer Erzeugung nach Wunsch von einer beliebigen Kodegruppe dieser Anzahl vor. Unter einem Dauerspeicher
wird hier ein Informationsspeicher verstanden, dessen Inhalt nur durch Eingreifen von außen her
geändert werden kann. Ist dieses Eingreifen leicht durchführbar, so ist auch von einem Halbdauerspeicher
die Rede. Bei einem Dauerspeicher darf beim Erzeugen einer beliebigen Kodegruppe auch
sogar kein zeitweiliger Verlust an im Speicher aufgenommener Information stattfinden, was in der englischen
Fachsprache mit »non-destructive reading« bezeichnet wird. An den Speicher wird weiter die
Anforderung gestellt, daß eine beliebige der im Speicher aufgenommenen Kodegruppe innerhalb sehr kurzer
Zeit (von der Größenordnung von einigen ,«see)
produziert werden kann.
Informationsspeicher dieser Art sind unter anderem zur Steuerung selbsttätiger Fernmeldezentralen, zur
festen Programmierung elektronischer Rechenmaschinen, zur Steuerung von Eisenbahnsignalisierungssystemen,
zur Steuerung von Übersetzungsmaschinen usw. anwendbar.
Der Dauerspeicher, auf den die Erfindung sich bezieht, dient für die Speicherung von Kodegruppen
aus je m zweiwertigen Kodeelementen, von denen jede beliebige parallel produzierbar ist in Form von vorhandenen
oder nicht vorhandenen Impulsen in m Signaldrähten Sp (p = 1,2, ..., m), mit Festlegung
jeder Kodegruppe durch einen Kodedraht Ax (x= 1,2, ...,α), der entsprechend einer der Kodegruppen
durch eine Reihe von m Ringkernen eines Materials mit rechteckiger magnetischer Hystereseschleife
geflochten ist, während der p-te Signaldraht durch den p-ten Ring der Reihe läuft. Ein solcher
Dauerspeicher ist im Artikel von J. M. Wier, »A highspeed permanent storage device«, in der Zeitschrift
»I. R. E. Transactions«, Vol. E. C. 4, März 1955, Nr. 1, S. 16 bis 20, beschrieben. Das durch die Erfindung
gelöste Problem besteht in der Vermeidung der Schwierigkeiten, denen man bei der Herstellung sehr
großer Dauerspeicher begegnet. Diese können nicht ohne weiteres durch Anordnung einer großen Zahl von
Reihen in einer Matrix hergestellt werden, weil einerseits dann die Steuerung zu kompliziert wird und andererseits
die Störimpulse das eigentliche Signal überschatten. Gemäß der Erfindung hat der Speicher b, c
beflochtene Reihen von je m Ringkernen, die in c Matrizen von je b Reihen und m Spalten geordnet
von je /w-gruppierten, magnetisch bistabilen
Kernen
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 28. Juni 1957
Niederlande vom 28. Juni 1957
Hermann Karl Maria Grosser, Hilversum
(Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sind, während durch sämtliche Ringkerne der z-ten
Matrix ein diese Matrix kennzeichnender Draht C3 (z = 1,2, ... c) läuft und die numerisch einander
entsprechenden Kodedrähte in Reihe geschaltet sind, so daß der Kodedraht Ax entsprechend der Kodegruppe
mit der Adresse (x, y, z) durch die j/-te Reihe
der z-ten Matrix geflochten ist, daß die Drähte B, die durch sich numerisch entsprechende Reihen der
Matrizen geflochten sind, in Reihe geschaltet sind, so daß der Draht By (y = 1,2, ..., b) durch sämtliche
Ringkerne der j-ten Reihe jeder Matrix läuft, und daß numerisch entsprechende Signaldrähte in Reihe geschaltet
sind, so daß der Signaldraht Sp (p — 1,2, .. .m)
durch sämtliche Ringkerne der p-ten Spalte jeder Matrix läuft, wodurch eine Erregung der Drähte
Ax und By mit Stromimpulsen der Größe 1J2I (i — minimale
Umklappstromstärke der Ringkerne) im Zustand, in dem sämtliche Ringkerne sich in der Lage 0
befinden, zur Folge hat, daß in der j>-ten Reihe jeder
Matrix die dem Kodedraht Ax entsprechende Kodegruppe
aktiviert wird, wonach eine Erregung des Drahtes Cz mit einem Stromimpuls der Größe -i zur
Folge hat, daß sämtliche Ringkerne der j-ten Reihe der z-ten Matrix in die Lage 0 zurückspringen,
insoweit sie sich nicht schon in dieser Lage befanden und die Signaldrähte Sv (p = 1,2, ..., m) die Kodegruppe
mit der Adresse (x, y, z) liefern.
Eine Versammlung heißt auf einer anderen Versammlung abgebildet, wenn jedem Element der ersten
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Versammlung ein Element der zweiten Versammlung zugeordnet ist. Das dem Element der ersten Versammlung
zugeordnete Element der zweiten Versammlung heißt das Bild jenes Elementes der ersten Versammlung, das
selbst das Urbild des betreffenden Elementes der zweiten Versammlung heißt. Die Abbildung heißt
1,1-deutig, wenn jedes Element der zweiten Versammlung nur ein einziges Urbild in der ersten Versammlung
hat, d. h. wenn auch die zweite Versammlung auf der ersten abgebildet ist.
Unter einem Kode wird hier eine 1,1-deutige Abbildung
der Versammlung einer Anzahl Informationen auf einer Versammlung endlicher Gruppierungen einer
endlichen Anzahl verschiedener Zeichen verstanden. Diese Gruppierungen nennt man Kodegruppen.
Übersichtshalber werden die Zeichen einer Kodegruppe nebeneinandergeschrieben, wobei die Reihenfolge der
Zeichen in der Kodegruppe bedeutungsvoll ist. Jede Kodegruppe hat somit eine Anzahl Zeichenstellen, an
denen sich je ein Zeichen befinden kann. Enthält der Kode ρ verschiedene Zeichen, so nennt man ihr
p-valent, insbesondere bi-valent für ρ = 2, trivalent
für ρ = 3 usw. Wenn alle Kodegruppen eine gleiche Anzahl Zeichenstellen enthalten, heißt der Kode
systematisch. Zwei Kode heißen äquivalent, wenn ihre Kodegruppen derart 1,1-deutig aufeinander abzubilden
sind, daß die entsprechenden Kodegruppen durch Anwendung einer Kombination der nachfolgenden
Operationen ineinander übergehen:
1. Eine 1,1-deutigeAbbildungderZeicheneinesKode
auf denen des anderen Kodes;
2. eine 1,1-deutige Abbildung der Zeichenstellen der Kodegruppen eines Kodes auf den Zeichenstellen
der Kodegruppen des anderen Kodes.
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Die erste Operation erfordert, daß die beiden Kodes
eine gleiche Anzahl von Zeichen enthalten sollen. Die zweite Operation erfordert, daß beide Kodes systematisch
sein sollen und eine gleiche Anzahl von Zeichenstellen pro Kodegruppe enthalten. Insbesondere
ist eine Kode äquivalent mit sich selber.
Der im beschriebenen Beispiel gebrauchte Kode ist systematisch und bivalent. Die Zeichen, die auch
Kodeelemente genannt werden können, können z. B. 0 und 1 sein und elektrisch durch keinen Impuls bzw.
einen Impuls dargestellt werden.
An Hand der Zeichnung wird ein Beispiel der Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Matrix mit zwölf Reihen von je sieben Kernen sowie die durch sie gezogenen A-, B-
und C-Drähte;
Fig. 2 zeigt ein Beispiel der Steuerung der ^-Drähte;
Fig. 3 zeigt ein Beispiel einer Transistorausführung der in Fig. 2 dargestellten Steuerung;
Fig. 4 zeigt ein Schaltbild des ganzen Speichers;
Fig. 5 zeigt ein Beispiel einer für die Steuerung gebrauchten Torschaltung.
Fig. 1 zeigt die fünfte Matrix eines Speichers nach der Erfindung, in welcher Matrix hundertzweiundneunzig
Kodegruppen von je sieben Kodeelementen gespeichert werden können. Die Matrix enthält zwölf
(waagerecht dargestellte) Reihen von je sieben ringförmigen Kernen aus einem Material mit einer
wenigstens annähernd rechtwinkligen Magnetisierungskurve und mit zwei stabilen, magnetischen Zuständen,
die durch die Ziffern 0 und 1 unterschieden werden. Jeder ringförmige Kern ist in der Figur durch einen
starken, unter 45° verlaufenden Strich angedeutet.
Durch die Reihen sind sechzehn ^-Drähte geflochten, von denen in der Figur nur der Draht A 9 angegeben
ist. Jede Reihe entspricht auf diese Weise sechzehn Kodegruppen. Der Draht Ax ist entsprechend der Kodegruppe
(x, y, z) durch die y-Xt Reihe des ~-ten Matrix
geflochten. Ist die der Adresse (9, 6, 5) zugeordnete Kodegruppe z. B. (1101011), so verläuft der Draht A 9
durch den ersten, zweiten, vierten, sechsten und siebenten Kern der sechsten Reihe der fünften Matrix,
aber nicht durch den dritten und fünften Kern dieser Reihe. Weiter verläuft durch alle Kerne jeder Reihe
ein jB-Draht (durch die erste Reihe der Draht B1, durch
die zweite Reihe der Draht B2 usw.). Schließlich verläuft
durch alle Kerne aller Reihen jeder Matrix ein C-Draht (durch die erste Matrix der Draht C1, durch
die zweite Matrix der Draht C2 usw.). Die C-Drähte sind derart durch alle Kerne der Matrizen geflochten,
daß ein hinreichend starker Stromimpuls durch einen C-Draht alle Kerne der betreffenden Matrix von dem
Zustand 0 in den Zustand 1 führen kann, unabhängig von dem Anfangszustand der Kerne dieser Matrix.
Schließlich ist durch alle ersten Kerne jeder Reihen ein Ablesedraht S1 gezogen, durch alle zweiten Kerne
aller Reihen ein Ablesedraht S2 usw.
Es wird hier vorausgesetzt, daß ein Stromimpuls durch einen A-, B-, C- oder 5-Draht positiv ist, wenn
die Ringkerne, durch welche der Draht verläuft, bei hinreichender Stärke dieses Stromimpulses, von dem
Zustand 0 in den Zustand 1 übergeführt werden können. Weiter wird der in einen S-Draht induzierte
Impuls als positiv betrachtet, wenn dieser Impuls dadurch erzeugt wird, daß ein Kern, durch den dieser
S-Draht verläuft, von dem Zustand 1 in den Zustand 0 übergeht.
Die in die ^-Drähte induzierten Impulse sind meistens
für direkte Benutzung zu klein; daher sind diese Drähte mit den Eingangsklemmen von (in der
Zeichnung nicht dargestellten) Verstärkern verbunden. In den Eingängen dieser Verstärker sind vorzugsweise
Tore angeordnet, die durch die Steuerung des Speichers geöffnet und geschlossen werden können, so daß alle
unerwünschten Impulse in den ^-Drähten zurückgehalten werden können. Die Verstärker können auch
derart ausgebildet sein, daß sie die positiven Impulse verstärken, aber die negativen Impulse zurückhalten.
Die in Fig. 1 dargestellte Matrix kann an sich bereits als Speicher für hundertzweiundneunzig Kodegruppen
dienen. Vorausgesetzt z. B., daß man die Kodegruppe (9, 8) zu produzieren wünscht, d. h. die Kodegruppe,
welche der Weise entspricht, auf die der Draht A9
durch die achte Reihe geflochten ist (da der Speicher in diesem Falle nur eine einzige Matrix hat, erübrigt sich
die Koordinate z), so fängt man an, alle Ringkerne in den
Zustand 0 zu führen, soweit diese sich nicht bereits in diesem Zustand befanden. Dies kann dadurch erfolgen,
daß ein hinreichend starker, negativer Stromimpuls durch den C-Dfaht geführt wird. Die infolgedessen in
den sieben 5-Drähten auftretenden Impulse werden von den dann geschlossenen Toren in den Eingängen der
mit den ^-Drähten verbundenen Verstärker zurückgehalten. Darauf führt man einen so starken, positiven
Stromimpuls durch den Draht A9, daß die zwölf Kodegruppen
(9, 1), (9, 2), ..., (9, 12) in den zwölf Reihen geschrieben werden. Insbesondere werden dadurch der
erste, zweite, vierte, fünfte und siebente Kern der achten Reihe in den Zustand 1 geführt, und der dritte
und sechste Kern dieser Reihe bleiben in dem Zustand 0. Die auf diese Weise in den sieben S-Drähten auf-
tretenden Impulse werden auch von den noch stets Ringkerne aller Reihen aller Matrizen in den Zustand 0
geschlossenen Tore in den Eingängen der Verstärker zu führen, sofern sie sich nicht bereits in diesem Zuzurückgehalten.
Darauf wird ein so starker, negativer stand befanden. Dies kann unter anderem dadurch
Stromimpuls durch den Draht B8 geführt, daß der erfolgen, daß negative Stromimpulse durch die zwölf
erste, zweite, vierte, fünfte und siebente Kern der 5 5-Drähte, daß negative Stromimpulse durch die
achten Reihe wieder in den Zustand 0 zurückspringen, neunzig C-Drähte, daß negative Stromimpulse durch
während gleichzeitig die Tore in den Eingängen der die sieben ^-Drähte geführt werden oder daß ein
Verstärker geöffnet werden. Dadurch treten in den negativer Stromimpuls durch einen besonderen, in der
Drähten S1, S2, St, S5, S7 positive Impulse auf, die in Zeichnung nicht angegebenen Rückstelldraht R geden
Verstärkern verstärkt werden. Diese parallel io führt wird, welcher Rückstelldraht durch alle Ringgebildete Gruppe von Impulsen bildet die der Adresse kerne aller Reihen aller Matrizen verläuft. Darauf
(9, 8) zugeordnete Kodegruppe, aus diesem Grunde führt man Stromimpulse mit der Amplitude i durch die
werden diese Impulse Ableseimpulse genannt. Drähte A9 und B10, wobei ζ einen so hohen Wert hat,
Fig. 2 zeigt ein Beispiel der Weise, auf welche die daß ein Stromimpuls hinreichender Dauer mit der
Stromimpulse durch die y4-Drähte geführt werden 15 Amplitude i durch einen durch einen Ringkern verkönnen.
Die sechzehn Α-Drähte sind durch die Zahlen- laufenden Draht diesen Kern mit Gewißheit von dem
kombinationen A1 = (1, 1), A2 — (1, 2) A3 = j = (1,3), Zustand 0 in den Zustand 1 überführt, während ein
,.,, A19 = (4, 4) bezeichnet. Die vier ^-Drähte (z, 1), Stromimpuls mit der Amplitude i dies mit Gewißheit
(/, 2), (/, 3), (i, 4) sind links mit der Ausgangsklemme nicht vollführt. Infolgedessen wird in jeder zehnten
eines Tores A (ζ = 1, 2, 3, 4) verbunden und auch die 20 Reihe jeder Matrix die neunte Kodegruppe geschrieben,
vier ^[-Drähte (1,/), (2,j), (3,j), (4,y) rechts mit der Insgesamt werden somit neunzig Kodegruppen im
Eingangsklemme eines Tores Qi U= 1, 2, 3, 4) ver- Speicher geschrieben. Die durch diese vorbereitenden
bunden. Die vier Eingangsklemmen der vier Tore Pi Stromimpulse in die S-Drähte induzierten Spannungssind
mit der Plusklemme B -f- einer Gleichstromquelle impulse werden von den noch geschlossenen Tore in
verbunden, und die vier Ausgangsklemmen der vier 25 den Eingängen der mit den S-Drähten verbundenen
Tore Q3- sind mit der Minusklemme dieser Stromquelle Verstärker zurückgehalten. Schließlich führt man einen
verbunden. Alle ^-Drähte enthalten einen Gleichrichter negativen Stromimpuls mit der Amplitude i durch den
mit einer von B+ nach B— verlaufenden Durchlaß- Draht C48 und öffnet gleichzeitig die Tore in den Einrichtung.
Es läßt sich leicht feststellen, daß, wenn die gangen der mit den ^-Drähten verbundenen VerTore
Pi und Qj geöffnet und alle weiteren Tore ge- 30 stärker. Infolgedessen springen alle Kerne der zehnten
schlossen sind, nur der Draht (z,y) Strom führt. Die Reihe der 48. Matrix wieder in den Zustand 0 zurück,
Gleichrichter in den ^-Drähten sperren nämlich alle sofern sie sich noch nicht in dem Zustand 0 befanden,
weiteren Stromwege von P« nach Qj. und die Kodeelemente der der Adresse (9, 10, 48)
Die Tore Pt und Qj können irgendeine bekannte zugeordneten Kodegruppe erscheinen in den sieben
Bauart haben. Fig. 3 zeigt eine Transistorausführungs- 35 S-Drähten als Impulse oder als Fehlen der Impulse,
form der Tore Pi und Qj. Der Draht (/,/) ist mit dem Diese Impulse werden in mit den S'-Drähten verKollektor
des Transistors Pi und mit dem Emitter des bundenen Verstärkern verstärkt.
Transistors Qj verbunden. Der Emitter des Tran- Zur Steuerung der sechzehn ^-Drähte sind acht sistors Pi ist geerdet, und der Kollektor des Tran- Transistoren (16 = 4 · 4) und sechzehn Dioden ersistors Qj ist, gegebenenfalls über einen Widerstand r, 4° forderlich; zur Steuerung der zwölf 5-Drähte sind mit der Minusklemme B— einer Stromquelle ver- sieben Transistoren (12 = 3-4) und zwölf Dioden bunden, deren Plusklemme geerdet ist. Die Basis- erforderlich; zur Steuerung der neunzig C-Drähte sind elektroden der Transistoren Pi und Qj sind mit Steuer- neunzehn Transistoren (90 = 9-10) und neunzig klemmen i bzw. j verbunden. Normalerweise haben Dioden erforderlich. Insgesamt enthält der Speicher diese Elektroden solche Spannungen, daß die Tran- 45 somit vierunddreißig Transistoren und hundertachtsistoren keinen Strom führen. Indem negative Impulse zehn Dioden.
Transistors Qj verbunden. Der Emitter des Tran- Zur Steuerung der sechzehn ^-Drähte sind acht sistors Pi ist geerdet, und der Kollektor des Tran- Transistoren (16 = 4 · 4) und sechzehn Dioden ersistors Qj ist, gegebenenfalls über einen Widerstand r, 4° forderlich; zur Steuerung der zwölf 5-Drähte sind mit der Minusklemme B— einer Stromquelle ver- sieben Transistoren (12 = 3-4) und zwölf Dioden bunden, deren Plusklemme geerdet ist. Die Basis- erforderlich; zur Steuerung der neunzig C-Drähte sind elektroden der Transistoren Pi und Qj sind mit Steuer- neunzehn Transistoren (90 = 9-10) und neunzig klemmen i bzw. j verbunden. Normalerweise haben Dioden erforderlich. Insgesamt enthält der Speicher diese Elektroden solche Spannungen, daß die Tran- 45 somit vierunddreißig Transistoren und hundertachtsistoren keinen Strom führen. Indem negative Impulse zehn Dioden.
den Steuerklemmen / und j zugeführt werden, werden Wenn der Speicher nicht in Matrizen unterteilt wäre,
die Transistoren Pj und g/leitend, und der Draht (z, 7) hätte der Speicher tausendachzig Reihen und somit
führt somit einen Stromimpuls. eine gleiche Anzahl von 5-Drähten. Zur Steuerung
Die Steuerung der 5-Drähte kann auf ähnliche 50 desselben wären Sechsundsechzig Transistoren
Weise stattfinden. (1080 = 30 · 36) und tausendachzig Dioden notwendig.
Fig. 4 zeigt das Schaltbild eines Speichers mit Es zeigt sich somit, daß die Unterteilung des Speichers
neunzig Matrizen der in Fig. 1 dargestellten Art; in Matrizen eine wesentliche Ersparnis an Transistoren
dieser Speicher kann somit 90 · 192 = 17 280 Kode- und Dioden zur Steuerung ermöglicht,
gruppen enthalten. Die mit gleichen Indizes versehenen 55 Überdies kann man den Matrizen nicht eine A-, B- und S-Drähte dieses Speichers sind in Reihe unbeschränkt große Anzahl von Reihen erteilen, da geschaltet, so daß der Speicher sechzehn ^-Drähte, beim Produzieren einer Kodegruppe durch einen zwölf 5-Drähte, neunzig C-Drähte und sieben Stromimpuls in einem C-Draht Störimpulse, soge-S-Drähte besitzt. Der Draht Ax verläuft dabei durch nannte Parasitärimpulse, in den S-Drähten induziert alle Reihen aller Matrizen und ist entsprechend der 60 werden, welche von den Kernen aller sich nicht auf die Kodegruppe (x, y, z) durch die j-te Reihe des z-ten betreffende Kodegruppe beziehenden Reihe der Matrix Feldes geflochten. Der Draht By verläuft durch alle stammen. Die zulässige Anzahl von Reihen pro Feld Ringkerne der _y-ten Reihe jeder Matrix. Der Draht C2 hängt von der mehr oder weniger guten Rechtverläuft durch alle Ringkerne aller Reihen der z-ten winkligkeit der Kerne ab; sie geht im allgemeinen nicht Matrix. Der Draht Sv verläuft durch alle /?-ten Ring- 65 weit über zwölf hinaus,
kerne aller Reihen aller Matrizen. Es ist weiter erwünscht, die Stromimpulse durch die
gruppen enthalten. Die mit gleichen Indizes versehenen 55 Überdies kann man den Matrizen nicht eine A-, B- und S-Drähte dieses Speichers sind in Reihe unbeschränkt große Anzahl von Reihen erteilen, da geschaltet, so daß der Speicher sechzehn ^-Drähte, beim Produzieren einer Kodegruppe durch einen zwölf 5-Drähte, neunzig C-Drähte und sieben Stromimpuls in einem C-Draht Störimpulse, soge-S-Drähte besitzt. Der Draht Ax verläuft dabei durch nannte Parasitärimpulse, in den S-Drähten induziert alle Reihen aller Matrizen und ist entsprechend der 60 werden, welche von den Kernen aller sich nicht auf die Kodegruppe (x, y, z) durch die j-te Reihe des z-ten betreffende Kodegruppe beziehenden Reihe der Matrix Feldes geflochten. Der Draht By verläuft durch alle stammen. Die zulässige Anzahl von Reihen pro Feld Ringkerne der _y-ten Reihe jeder Matrix. Der Draht C2 hängt von der mehr oder weniger guten Rechtverläuft durch alle Ringkerne aller Reihen der z-ten winkligkeit der Kerne ab; sie geht im allgemeinen nicht Matrix. Der Draht Sv verläuft durch alle /?-ten Ring- 65 weit über zwölf hinaus,
kerne aller Reihen aller Matrizen. Es ist weiter erwünscht, die Stromimpulse durch die
Es wird angenommen, daß man die Kodegruppe (9, C-Drähte, welche die Ableseimpulse in den ^-Drähten
10, 48) zu produzieren wünscht. Man fängt an, alle liefern müssen, mit hinreichend steilen Vorderflanken
zu erzeugen, um möglichst starke Ableseimpulse in den S-Drähten zu erzielen.
Schließlich zeigt Fig. 5 eine verbesserte Ausführungsform eines Tores Pt (vgl. Fig. 2). Die Tore Qj können
auf ähnliche Weise ausgebildet sein.
Das Tor Pi enthält einen Ferritringkern 1, einen
Transistor 7, einen Transformator 14 und einen Transistor 13. Der Ferritringkern 1 enthält eine erste Eingangswicklung
2, von der ein Ende mit einer ersten Eingangsklemme / und das andere Ende mit Erde
verbunden ist, sowie eine zweite Eingangswicklung 4, von der ein Ende mit einer Eingangsklemme 3 und das
andere Ende ebenfalls mit Erde verbunden ist. Weiter enthält der Ferritringkern eine Ausgangswicklung 5,
die einerseits mit einer positiven Spannungsquelle V+ 1S
und andererseits mit der Basis des Transistors 7 verbunden ist. Schließlich hat der Ferritringkern noch eine
Rückkopplungswicklung 6, die einerseits mit dem Kollektor des Transistors 7 und andererseits mit einem
Ende der Primärwicklung 8 des Transformators 14 verbunden ist. Das andere Ende dieser Primärwicklung
ist gegebenenfalls über einen Widerstand 10 mit einer positiven Spannungsquelle B + verbunden.
Ein Ende der Sekundärwicklung 9 des Transformators 14 ist geerdet, und das andere Ende ist über
die Parallelschaltung eines Widerstandes 11 und eines Kondensators 12 mit der Basis des Transistors 13
verbunden. Der Emitter dieses Transistors ist geerdet, und der Kollektor ist mit den Drähten (z, 1), (z, 2),
(i, 3) und (/, 4) verbunden.
Die ersten Eingangswicklungen und die Steuerklemmen i und j sind gesondert, d. h., jedes Tor Pi
bzw. Qj hat eine eigene erste Eingangswicklung 2 und
seine eigene Steuerklemme i bzw. j. Die Eingangsklemme 3 ist jedoch nicht gesondert, z. B. dadurch, daß
alle zweiten Eingangswicklungen 4 aller Ferritringkerne 1 aller Tore Pt und Q] in Reihe geschaltet sind.
Sie können jedoch auch gegebenenfalls gruppenweise parallel geschaltet sein.
Die Wickelrichtungen der verschiedenen Wicklungen 2, 4, 5 und 6 des Ferritringkernes 1 sind nicht
beliebig. Es wird angenommen, daß die den Klemmen i und 3 zuzuführenden Stromimpulse einen positiven
Sinn haben, was im übrigen beliebig gewählt werden kann. Auch die Wickelrichtung der Wicklung 2 kann
beliebig gewählt werden. Der Zustand, in den der Ferritringkern infolge eines hinreichend großen,
positiven Stromimpulses durch die Wicklung 2 gelangt, wird der Zustand 1 genannt. Der Wickelsinn
der Wicklung 4 muß dann derart sein, daß ein hinreichend großer, positiver Stromimpuls durch diese
Wicklung den Ferritringkern von dem Zustand 1 in den Zustand 0 überspringen läßt. Der Wicklungssinn der Ausgangswicklung 5 muß derart sein, daß der
Übergang des Ferritringkernes von dem Zustand 1 in den Zustand0 die Basis des Transistors? negativ
macht. Der Wickelsinn der Rückkopplungswicklung 6 muß derart sein, daß der darin beim Leitendwerden
des Transistors 7 auftretende Stromimpuls den Übergang des Ferritringkernes von dem Zustand 1 in den
Zustand 0 beschleunigt.
Die Einrichtung wirkt wie folgt. Es wird vorausgesetzt, daß man durch den Draht (i,j) einen Stromimpuls
zu führen wünscht. Man führt dann positive Stromimpulse zu den Steuerklemmen i und./, wodurch
die Ferritringkerne 1 der Tore Pi und Q :in den Zustand
1 geführt werden. Darauf führt man einen positiven Stromimpuls nach der Eingangsklemme 3,
wodurch diese Ferritringkerne wieder in den Zustand 0 zurückgeführt werden. Der infolgedessen in die Ausgangswicklung
5 induzierte Spannungsimpuls macht die Basis des Transistors 7 hinreichend negativ, um
einen Stromimpuls über dessen Kollektor zu erzeugen. Dieser Stromimpuls wird durch die Rückkopplungswicklung 6 geführt, wodurch ein Impuls mit einer sehr
steilen Vorderflanke entsteht. Dieser Impuls wird durch den Transformator 14 und die Parallelschaltung 11,12,
der Basis des Transistors 13 zugeführt, der infolgedessen kurzzeitig leitend wird. In demselben Augenblick
ist auch der Transistor 13 des Tores Qj kurzzeitig leitend, wodurch ein Impuls mit steilen Flanken
durch den Draht (i,j) geführt wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Dauerspeicher für die Speicherung von Kodegruppen aus je m zweiwertigen Kodeelementen, von denen jede beliebige parallel produzierbar ist in Form von vorhandenen oder nicht vorhandenen Impulsen in m Signaldrähten Sp(p — 1,2, ..., m), mit Festlegung jeder Kodegruppe durch einen Kodedraht Ax (x = 1, 2, ..., a), der entsprechend einer der Kodegruppen durch eine Reihe von m Ringkernen eines Materials mit rechteckiger magnetischen Hystereseschleife geflochten ist, während der />-ten Signaldraht durch den p-Xtn Ring der Reihe läuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher bc beflochtene Reihen von je m Ringkernen hat, die in c Matrizen von je b Reihen und m Spalten geordnet sind, während durch sämtliche Ringkerne der z-ten Matrix ein diese Matrix kennzeichnender Draht Cz (z, = 1, 2, .. .,c) läuft und die numerisch einander entsprechenden Kodedrähte in Reihe geschaltet sind, so daß der Kodedraht Ax entsprechend der Kodegruppe mit der Adresse (x, y, z) durch die j-te Reihe der z-ten Matrix geflochten ist, daß die Drähte jB, die durch sich numerisch entsprechende Reihen der Matrizen geflochten sind, in Reihe geschaltet sind, so daß der Draht By{y—\,2,...,b) durch sämtliche Ringkerne der j;-ten Reihe jeder Matrix läuft, und daß sich numerisch entsprechende Signaldrähte in Reihe geschaltet sind, so daß der Signaldraht Sp (p = 1, 2, ..., m) durch sämtliche Ringe der j?-ten Spalte jeder Matrix läuft, wodurch eine Erregung der Drähte Ax und By mit Stromimpulsen der Größe x/2 i (i = minimale Umklappstromstärke der Ringkerne) im Zustand, in dem sämtliche Ringe sich in der Lage 0 befinden, zur Folge hat, daß in der j-ten Reihe jeder Matrix die dem Kodedraht Ax entsprechende Kodegruppen aktiviert werden, wonach eine Erregung des Drahtes Cz mit einem Stromimpuls der Größe — ι zur Folge hat, daß sämtliche Ringkerne der j-ten Reihe der z-ten Matrix in die LageO zurückspringen, insoweit sie sich nicht schon in dieser Lage befanden, und die Signaldrähte Sp (p = 1,2, ...,m) die Kodegruppe mit der Adresse (x, y, z) liefern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 109 617/233 6.61
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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