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DE1108600B - Fundamentplatten fuer Spielzeugbaukaesten - Google Patents

Fundamentplatten fuer Spielzeugbaukaesten

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Publication number
DE1108600B
DE1108600B DEW27700A DEW0027700A DE1108600B DE 1108600 B DE1108600 B DE 1108600B DE W27700 A DEW27700 A DE W27700A DE W0027700 A DEW0027700 A DE W0027700A DE 1108600 B DE1108600 B DE 1108600B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foundation
cams
individual
foundation plates
height
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW27700A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Wind
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW27700A priority Critical patent/DE1108600B/de
Publication of DE1108600B publication Critical patent/DE1108600B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/04Building blocks, strips, or similar building parts
    • A63H33/06Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled without the use of additional elements
    • A63H33/08Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled without the use of additional elements provided with complementary holes, grooves, or protuberances, e.g. dovetails
    • A63H33/088Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled without the use of additional elements provided with complementary holes, grooves, or protuberances, e.g. dovetails with holes

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  • Toys (AREA)

Description

  • Fundamentplatten für Spielzeugbaukästen Die Erfindung bezieht sich auf Fundamentplatten für Spielzeugbaukästen, insbesondere aus Kunststoff, mit gegenseitiger Verriegelung und Abstufung in gleicher Plattenhöhe. Die Erfindung besteht darin, daß die einzelnen, mit zur Zusammenstellung des gesamten Fundamentes bestimmten und bekannten Nocken beliebiger Form versehenen Fundamentplatten deckelartig mit den Seitenwänden ausgebildet sind und an zwei sich stoßenden Plattenseiten je einen nach unten abgestuften, ebenfalls mit der gleichen Nockenanordnung versehenen Streifen haben, über deren Nocken sich jeweils die betreffenden streifenlosen Seitenwände einer Nebenfundamentplatte unter Hintergriff der entsprechenden Nockenreihe legen.
  • Es sind Spielzeugbaukästen, insbesondere mit Hohlsteinen aus Kunststoff, bekannt, wobei die Steine unten Hohlkörper bilden, während auf der geschlossenen Oberseite runde Zapfen, Nocken oder dergleichen Haftorgane angeordnet sind, die in das Unterteil des nächtsoberen Steines eingreifen und so den aufgesetzten Stein gegen Verschiebung sichern. In weiterer Ausbildung wurden die Haftelemente noch besonders elastisch gestaltet, um auch hier eine besonders gute Verbindung der Steine zueinander zu schaffen, so daß das ganze Baugefüge in sich einen verhältnismäßig festen Halt erhielt und durch Anstoß nicht gleich wieder zusammenfiel. Die bisher bekannten Fundamentplatten, auf denen das betreffende Bauwerk errichtet wird, sind so gestaltet, daß sie auch auf ihrer Oberseite die übereinstimmenden Haft-, Einsteck- oder dergleichen Nocken besitzen, wobei das gesamte Fundament durch Zusammenlegen einzelner kleiner Fundamentplatten gebildet wird. Eine direkte Haftung oder Verriegelung der kleinen Fundamentplatten zum gesamten Fundament war nicht vorhanden; sie mußte vielmehr wieder durch Bausteine vorgenommen werden, deren einer Teil die eine Fundamentplatte und deren anderer Teil die andere Fundamentplatte am Ende derselben übergriff, wodurch gewissermaßen der oder die betreffenden Bausteine als Klammerverriegelung wirkten. Hierbei kam es natürlich vor, daß an solchen Stellen Bausteine aufgesteckt werden mußten, an denen später in Hinsicht auf das gesamte Bauwerk solche gar nicht vorhanden sein mußten, wodurch dann diese Steine wieder im Wege waren und den Gesamtablauf des Aufbaues störten. Wurden diese Haftsteine bzw. Verriegelungssteine für die Fundamentplattenteile fortgelassen, war ein Gesamtfundament vorhanden, welches beim geringsten Anstoß wieder auseinanderging, da die einzelnen Teile nicht gegeneinander verriegelt waren. Hierdurch entstand eine sehr große Verärgerung, insbesondere dann, wenn ein. Bau schon ziemlich hochgeführt war und Nebenbauteile noch errichtet werden sollten. Auch durch leichten Anstoß, der beim Bau immer möglich ist, konnten die einzelnen Fundamentplatten wieder verrückt werden, so daß der ganze Bau unter Umständen um- bzw. zusammenfiel. Da ein Fundament seiner Bestimmung entsprechend die Grundlage für den Aufbau selbst darstellt, schafft ein unsicheres Fundament naturgemäß auch einen unsicheren Aufbau selbst, womit der Zweck des Bauspielzeuges völlig verfehlt ist. Auch bei der Gestaltung besonderer Fundamentformen muß diese Formbeständigkeit während des Baues besonders beachtet werden, was naturgemäß die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Bau ablenkt und die hierzu erforderliche Konzentration stark herabsetzt, so daß beim Spiel eine gewisse Nervosität hervorgerufen wird, was nicht der Zweck eines Spielzeuges, sondern gerade das Gegenteil ist.
  • Eine andere bekannte Ausführung zeigt eine Bausteinrahmenverbindung, bei der die einzelnen Teile an ihren freien Enden abgestuft sind, um nach ihrer entsprechenden Ineinanderreihung eine geiche Höhe zu haben. Hierbei deckt eine Öffnung in der einen Stufe die Öffnung der Gegenstufe so, daß eine Öffnung mit gemeinsamer Mittelachse entsteht. Es ist also hierbei auch erforderlich, daß diese so zusammengefügten Grundteile besonders verriegelt werden müssen, und zwar durch den Aufsatz von Bausteinen, die ebenfalls an dieser Stelle unter Umständen gar nicht benötigt werden, so daß die vorerwähnten Nachteile hier auch auftreten.
  • Es sind ferner noch seitliche Gegenverriegelungen für Spielzeugbauteile in Form von Schwalbenschwanzverbindungen bekannt. Abgesehen davon, daß eine solche Schwalbenschwanzverbindung für Spielzeugbauteile, insbesondere Bausteine, die Teile selbst kompliziert, können beim Verkanten der Spielzeugbauteile zueinander diese empfindlichen Schwalbenschwanzverbindungen leicht ausbrechen, was bei der Handhabung durch das spielende Kind sehr leicht möglich ist. Durch eine solche Zerstörung entsteht naturgemäß auch, abgesehen davon, daß das betreffende Bauelement unbrauchbar wird, eine entsprechende Verärgerung, so daß die Spielfreude des Kindes getrübt ist. Auch nicht benutzte Schwalbenschwanzverbindungen, deren Teile sich beim errichteten Bau als äußerer Abschluß offenbaren, wirken unnatürlich und unschön.
  • Durch die vorliegende Erfindung werden die vorbeschriebenen Übelstände und Nachteile restlos ausgeschaltet. Es ist jetzt eine kleine Fundamentplatte vorhanden, die in mehreren Stücken in beliebiger Form zu dem eigentlichen Fundament des Baues zusammengesetzt wird, wodurch zunächst die Vielseitigkeit der Fundamentbilder gesichert ist. Vor allem aber sind diese einzelnen kleinen Fundamentplatten gegeneinander so in einfacher Weise verriegelbar gestaltet, daß ihre gegenseitige Lösung nach Formung des Fundamentes völlig ausgeschlossen ist, soweit die Lösung nicht wunschgemäß und vorsätzlich vom spielenden Kind selbst erfolgt. Besonders fremde Riegelelemente für das Zusammenfügen der einzelnen Fundamentplatten zum Gesamtfundament sind nicht erforderlich, da sich die einzelnen Platten gewissermaßen selbst verriegeln. Ein Verkanten der einzelnen Fundamentplatten in ihrer Zusammensetzung zum Gesamtfundament wäre nicht mit der Zerstörung der verbundenen Teile verbunden, da sich hierbei sofort durch die deckelartige Ausbildung der Übergriffseiten über die mit der Nockenanordnung versehenen Gegenstreifen am anderen Fundament die einzelnen Fundamentplatten voneinander lösen würden, während sie umgekehrt in flacher Auflage auf dem Tisch, welches ihre natürliche Lage darstellt, fest gegeneinander verankert liegen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt beispielsweise Abb. 1 die Fundamentplatte in Draufsicht mit beispielsweise vollen Haftnocken, Abb.2 die Ausführung nach Abb. 1 in Seitenansicht, Abb. 3 die Ausführung im Schnitt A-B der Abb. 1, Abb. 4 die Ausführung nach Abb. 1 in der Stirnansicht von oben, Abb. 5 die Ausführung nach Abb. 1 in der Ansicht von unten, Abb.6 die Zusammenstellung einiger Platten zu einem größeren Fundament in Stirnansicht von oben, Abb. 7 die beispielsweise Ausführung nach Abb. 6 in Draufsicht und Abb. 8 einige Nockengestaltungen, und zwar als Vollnocken, als unterteilte Federnocken und als Hohlnocken.
  • Die Fundamentplatte 1, aus welcher in mehreren Teilen das entsprechend größere Fundament zusammengesetzt wird, besitzt die Seitenwände 3, 4, 5 und 6, so daß ein deckelartiges Gebilde vorhanden ist. Innerhalb dieses deckelartigen Gebildes sind zweckmäßig die Verstärkungsrippen 9 n-it der Mittelverstärkung 9 a eingeordnet (Abb. 3 und 5). Auf der Hauptplatte 1 sind die einzelnen Nocken 2 in mit den Bausteinen übereinstimmender Symmetrie jeweils als Vollnocken, Federnocken oder Hohlnocken entsprechend Abb. 8 angeordnet. In erfindungsgemäßer Gestaltung ist die Platte 1 an zwei Seiten mit den Ansatzstreifen 7 und 8, zweckmäßig aus einem Stück, versehen, und zwar so, daß diese Streifen 7 und 8 die entsprechenden Plattenwände 4 und 5 um ihre Streifendicke erhöhen (Abb. 2, 3 und 4). Hierdurch liegt zunächst die aufgelegte Platte auf diesen Streifen auf. In Übereinstimmung mit der eigentlichen Platte sind diese Streifen 7 und 8 auch mit den entsprechenden Nocken 2 versehen. Der Streifen 8 geht über die ganze Länge der Seite 5, während der Streifen 7 um den Bereich eines Nockens bzw. um eine Streifenbreite verkürzt gehalten ist (Abb. 1), so daß beim Zusammenlegen der einzelnen Fundamentplatten zum ganzen Fundament der Einschub des durchgehenden Streifens 8 in diese freigelegte Stelle möglich ist (Abb. 7). Wird nun aus den einzelnen Fundamentplatten 1 das gesamte Fundament zusammengestellt, so legt sich die betreffende Seite 6 der Fundamentplatte 1 über die Nocken des Streifens 7 der danebenliegenden Fundamentplatte 1, wodurch eine Verankerung entsteht und ohne Anheben der übergesetzten Platte ein Abschieben dieser Platte von der anderen Platte nicht mehr möglich ist. Auf diese Weise kann ein langer Fundamentstreifen gebildet werden. Zur Erweiterung des Streifens wird die Fundamentplatte auch in der Breite entsprechend angelegt, und zwar immer unter Überklinkung eines streifenlosen Fundamentplattenteiles über den Streifen 7 bzw. 8 des danebenliegenden Fundamentteiles (Abb.7). Auf diese Weise verriegeln sich die einzelnen Platten zum Gesamtfundament gegeneinander. Die Verstärkungsrippen 9 und der verstärkende Mittelteil 9 a innerhalb der Platte 1 sind in ihrer Höhe wiederum um die Höhe der Nocken 2 gegenüber der Höhe der übergreifenden Wände verkürzt, so daß beim Übergriff der Wände über die Nocken der Streifen 7 bzw. 8 diese Rippen 9 sich nicht störend auf die Nocken aufsetzen können.
  • Auf das aus den einzelnen erfindungsgemäßen Fundamentteilen zusammengestellte Gesamtfundarnent können nun in Ruhe die einzelnen Bauwerke aufgerichtet werden, ohne daß eine Verschiebung der einzelnen Fundamentplatten eintreten könnte. Im Gegenteil kann das ganze Fundament, wenn es erforderlich ist, auf den betreffenden Tisch oder den entsprechenden Spieluntergrund verschoben werden, ohne daß sich seine Teile lösen, womit auch die Sicherheit des ganzen Aufbaues gewährleistet ist. Dadurch, daß die einzelnen Fundamentplatten an ihrer Stoßstelle nicht mehr besonderer fremder Haftorgane bedürfen, kann der Aufbau der Grundsteine auf dem Fundament an der Stelle erfolgen, wo sie planmäßig hingehören, gegebenenfalls auch unter teilweisem Aufbau der einzelnen Stoßstellen der Fundamentplatten, weil hier die Symmetrie des Abstandes der einzelnen Nocken bzw. Zapfen 2 sowohl in der Höhe als auch in der Breite zueinander als auch von Platte zu Platte gewährleistet ist, so daß das mit den einzelnen Fundamentplatten aufgebaute Gesamtfundament auch ein einheitliches, fest zusammenhängendes Fundament in jeder beliebigen Form darstellt.
  • Durch diese Erfindung ist es auch möglich, z. B. Hofteile, Gartenteile, Straßenteile, Bordsteinteile u. dgl. unter Aufsatz entsprechender Deckstücke zu schaffen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fundamentplatten für Spielzeugbaukästen mit gegenseitiger Verriegelung und Abstufung in gleicher Plattenhöhe, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen, zur Zusammenstellung des gesamten Fundamentes bestimmten und mit bekannten Nocken (2) beliebiger Form versehenen Fundamentplatten (1) deckelartig mit den Seitenwänden (3, 4, 5, 6) ausgebildet sind und an zwei sich stoßenden Plattenseiten (4, 5) je einen nach unten abgestuften, ebenfalls mit der gleichen Nockenanordnung (2) versehenen Streifen (7, 8) haben.
  2. 2. Fundamentplatten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich angeordneten stufenartigen Streifen (7, 8) um ihre Dicke die entsprechenden Seitenwände (4, 5) der Platte (1) zum klammerartigen Übergreifen der streifenfreien Seiten (3, 6) über die Nocken der Streifen (7, 8) unter Beibehaltung übereinstimmender Plattenhöhe der einzelnen zusammengesetzten Platten erhöhen.
  3. 3. Fundamentplatten nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (7) an seinem freien Ende eine Verkürzung um eine Streifenbreite erfährt.
  4. 4. Fundamentplatten nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Fundamentplatten (1) innerhalb des deckelartigen Raumes mit Verstärkungsrippen (9) und einem verstärkenden Mittelteil (9 a) versehen sind, wobei die Höhe der Rippen (9) bzw. des Mittelteiles (9a) gegenüber der Höhe der freien Seitenwände (3, 6) um die Höhe der Nocken (2) niedriger ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 991329; britische Patentschrift Nr. 481297.
DEW27700A 1960-04-23 1960-04-23 Fundamentplatten fuer Spielzeugbaukaesten Pending DE1108600B (de)

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DEW27700A DE1108600B (de) 1960-04-23 1960-04-23 Fundamentplatten fuer Spielzeugbaukaesten

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