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Baukastenspiel
Die Erfindung bezieht sich auf ein Baukastenspiel mit Bausteinen und flächenhaften Füllelementen zum Ausfüllen, der bei Skelettbauweise entstehenden offenen Flächen, wobei die Bausteine im wesentlichen die Form eines geraden Prismas mit quadratischem Querschnitt aufweisen und mindestens an den beiden gegenüberliegenden Stirnseiten mit einstückig mit der Bausteinwandung ausgebildeten, vorzugsweise quadratischen Querschnitt aufweisenden Verbindungselementen in Form von Steckverbindungszapfen und Steckverbindungsöffnungen versehen sind.
Abgesehen von einer Gruppe von bekannten Baukastenspielen mit zusammensteckbaren Bausteinen, die in ihrem Grundaufbau weitgehend mauersteinartig ausgebildet sind und dadurch bei allen Modellen den Grundcharakter eines Mauerwerkes bedingen, ist bereits ein Baukastenspiel bekanntgeworden, das im wesentlichen würfelförmige Bausteine und flächenhafte Füllelemente enthält und bei welchem die würfelförmigen Bausteine mit einem nach einer Würfelseite angeordneten zapfenartigen Vorsprung und an der gegenüberliegenden Würfelseite mit einer diesen Zapfen eines andern Bausteines aufnehmenden öffnung versehen sind (österr. Patentschrift Nr. 187027). Ausserdem sind in diesem bekannten Baukastenspiel Bausteine vorgesehen, die zusätzlich seitliche
Steckverbindungszapfen aufweisen, die ebenfalls in die Steckverbindungsöffnung der Bausteine passen.
Dadurch bietet dieses Baukastenspiel schon eine beschränkte Möglichkeit für die Nachbildung von Bauwerken u. dgl. in Rahmenkonstruktion. Die Bausteine dieses bekannten Baukastenspiels weisen aber keine geeigneten Einrichtungen zum Halten und Befestigen von flächenhaften Füllelementen auf. Die einzige Möglichkeit hiefür ist bei diesem Baukastenspiel nur dadurch gegeben, dass die seitlichen Steckverbindungszapfen mit U-förmigem Profil ausgebildet sind und deshalb in Art von Haltelaschen seitlich über den Rand von flächenhaften Füllelementen greifen können. Diese Befestigungsweise für flächenhafte Füllelemente ist aber nur sehr mangelhaft und für Bauwerksmodelle, die im Aussehen einem Originalbauwerk nahe kommen sollen, ungeeignet.
Darüber hinaus ist es bei diesem bekannten Baukastenspiel nicht möglich, flächenhafte Füllelemente ringsum mit Bausteinen zu umbauen.
Eine zweite Gruppe bekannter Baukastenspiele zeichnet sich durch die Benutzung von balkenartigen Bauelementen aus, die entweder unmittelbar oder über würfelförmige Bauelemente mittels Zapfen oder Stiften zu verbinden sind (deutsche Patentschrift Nr. 853272, Schweizer Patentschrift Nr. 377558, österr. Patentschrift Nr. 93259). Bei Baukastenspielen dieser Art können die balkenartigen Bauelemente seitliche Längsnuten tragen, um flächenförmige Bauelemente, wie Brettchen oder Pappscheiben einsetzen zu können. Diese bekannten Baukastenspiele ermöglichen praktisch nur das Nachbilden von Fachwerkbauten bzw. Holzbauten. Nachbildungen von Werken moderner Architektur, beispielsweise in Stahlbauweise oder Nachbildungen von Ingenieurbauten und Maschinenbaukonstruktionen lassen sich mit diesen Baukastenspielen praktisch nicht erstellen.
Auch Bauwerke in Mauerbauweise lassen sich mit Baukastenspielen dieser Gruppe, wenn überhaupt, dann nur sehr schwer nachbilden.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Baukastenspiel zu schaffen, das zur Nachbildung aller praktisch vorkommenden Bauweisen und Konstruktionen, insbesondere auch Maschinenkonstruktionen geeignet ist. Dabei soll das Baukastenspiel nicht von vornherein auf die eine oder andere Bauweise gerichtet sein, sondern dem spielenden Kind die Möglichkeit geben, seine
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Phantasie und seine Interessen an dem Baukastenspiel möglichst frei zu entfalten. Dazu soll insbesondere die variable Verwendbarkeit der Bauelemente und deren Verbindung untereinander wesentlich verbessert werden.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass an mindestens einer der Seitenfläche der Bausteine in an sich bekannter Weise mindestens eine sich von der einen Stirnfläche zur andern erstreckende Nut vorgesehen ist, dass in an sich bekannter Weise die Füllelemente nur Kanten in gleicher Länge oder in einem ganzzahligen Vielfachen der Höhe der Bausteine aufweisen und zumindest an Teilen ihres Umfanges mit Verbindungszapfen bzw.-federn zum Eingreifen in die Nuten oder Rippenaussparungen der Bausteine versehen sind und dass in ebenfalls bekannter Weise Abdeckplatten mit Verbindungszapfen bzw.-federn an deren Rückseite zum Einstecken in die Ausnehmungen der Bausteine vorgesehen sind.
Durch die Erfindung wird erreicht, dass das Baukastenspiel nicht mehr auf nur eine Grundbauweise festgelegt ist. Durch seine vielfach variabel verwendbaren Bauelemente und insbesondere seine vielfach verschiedenen Verbindungsmöglichkeiten der verschiedenen Bauelemente bietet das Baukastenspiel gemäss der Erfindung die Möglichkeit, nicht allein innerhalb eines Modelles die verschiedensten Bauweisen zu kombinieren, sondern auch überhaupt unabhängig von den bekannten Bauweisen frei zu gestalten. Dies gilt sowohl für die Nachbildung von Bauwerken als auch von Maschinenkonstruktionen u. dgl.
Besonders vorteilhaft ist es im Rahmen der Erfindung, wenn die Bausteine in jeder Seitenwand eine mittige, axial von Stirnfläche zu Stirnfläche des Bausteines durchgehende Nut aufweisen. Dies ist zwar bei balkenartigen Bauelementen in bekannten Baukastenspielen auch schon vorgesehen worden, aber im Rahmen der Erfindung von besonderer Bedeutung, da sich hiedurch die Möglichkeit ergibt, aus einer Mehrzahl von Bausteinen Balken oder Pfeiler zusammenzustecken, die ausser den Längsnuten in den Seitenflächen auch noch an gewünschten Stellen und nach gewünschten Richtungen hin seitliche Steckverbindungszapfen tragen, an die seitliche Streben oder Balken angebaut werden können.
Naturgemäss sind diese seitlichen Nuten dann an der jeweiligen Seitenwand des Bausteines unterbrochen, wenn dort ein seitlicher Verbindungszapfen vorgesehen ist. Immerhin soll dann aber diese Seitenwand zu beiden Seiten dieses seitlichen Steckverbindungszapfens genutet sein. Durch die Steckverbindungszapfen und Steckverbindungsöffnungen einerseits und die seitlichen Nuten anderseits ist es möglich, mit den Bausteinen ein stabiles Grundskelett verschiedenster Art und Form aufzubauen, beispielsweise für ein Gebäude, ein Fahrzeug oder eine Maschine und innerhalb dieses Grundskeletts Offnungen verschiedenster Form und Art zu bilden, wobei alle diese Öffnungen eine ringsumlaufende Nut in der sie umgebenden, durch die Bausteine gebildeten Umfangsfläche haben, um ein flächenhaftes Füllelement sicher und fest aufnehmen zu können.
Ferner ist es besonders vorteilhaft, im Rahmen der Erfindung, wenn die Rippenaussparungen in der Ebene der Steckverbindungsöffnungen der Bausteine entsprechend den seitlichen Nuten für den Eingriff der Verbindungszapfen bzw.-federn der Füllelemente und der Abdeckplatten ausgebildet sind.
Hiedurch können die Bausteine in jeder denkbaren Lage zusammengebaut werden, so dass auch dann flächenhafte Füllelemente mühelos in eine solche Offnung eingesetzt werden können, in deren Umfangsrand Bausteine mit ihrer Steckverbindungsöffnung liegen. Es ist hiedurch auch möglich, Bausteine in solcher Lage in ein Grundskelett einzufügen, dass sie mit einer Steckverbindungsöffnung nach aussen frei liegen. Diese in einem Modell nach der Aussenseite frei liegenden Steckverbindungsöffnungen bieten die Möglichkeit zum späteren Anfügen von weiteren Modellteilen. Sie können aber zum besseren Aussehen jederzeit durch Abdeckplatten verschlossen werden.
Wenngleich bei dem Baukastenspiel gemäss der Erfindung die Steckverbindungen zwischen den Bausteinen eine gewisse elastische Verformung zulassen, ist es aber im Rahmen der Erfindung zweckmässig, wenn einige Bausteine in an sich bekannter Weise mit gegeneinander geneigten Stirnflächen und zwei koaxial gewölbten gegenüberliegenden Seitenflächen versehen sind, um als Bogenbausteine zu dienen, wobei die Steckverbindungselemente in ebenfalls bekannter Weise mit ihrer Steckachse rechtwinkelig zu der jeweiligen, sie tragenden Bausteinfläche angeordnet sind. Da diese Bogensteine in ihren Grundabmessungen noch weitgehend der Würfelform der übrigen Bausteine angenähert sind, können sie in jeder gewünschten Kombination zwischen den würfelförmigen Bausteinen eingesetzt werden, so dass sich praktisch jede gewünschte räumliche Bogenform nachbilden lässt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 einen Baustein mit einem Steckverbindungszapfen an der einen und einer Steckverbindungsöffnung an der andern Stirnseite, sowie einem seitlichen Steckverbindungszapfen in : a) Seitenansicht, b) Draufsicht, c) Unteransicht und d) Vertikalschnitt ; Fig. 2 weitere Bausteine nach
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mit quadratischem Querschnitt ausgebildet, so dass sich eine verdrehsichere Verbindung beim Zusammenstecken von Zapfen --2,4-- und Steckverbindungsöffnungen --8-- ergibt und die Nuten --3-- der zusammengesteckten Bausteine sich geradlinig gegenseitig fortsetzen.
Zur Führung der Zapfen in der Steckverbindungsöffnung --8-- der Bausteine sind dort Führungsrippen --7-- vorgesehen, die ein verkantungsfreies leichtgängiges Zusammenstecken und Auseinandernehmen der Bausteine ermöglichen.
Wie die Fig. 1c und 3 zeigen, liegen die Führungsrippen --7-- im Inneren des Bausteinkörpers --1-- im gleichen Bereich, wie die äusseren Nuten Hiedurch ergibt sich ein Querschnitt des Bausteinkörpers --1-- mit besonders guten federnden Eigenschaften. Die Führungsrippen--7-greifen dadurch klemmend und federnd auf die Oberfläche der Steckverbindungszapfen--2 bzw. 4-und bilden so besonders stabile Steckverbindungen.
Im Bereich der Steckverbindungsoffnung--8--weisen dièse Rippen-7-Ausnehmungen - auf, die die gleiche Breite, wie die Nuten --3-- haben. Diese Ausnehmungen --9-ermöglichen es, die später erläuterten Deckplatten mit ihrem Haltesteg in die Steckverbindungsöffnung --8-- der Bausteine einzusetzen.
Der Hauptzapfen-2-bzw. die Mittelwand --12-- der Bausteine ist mit einer runden axial durchgehenden Öffnung --5-- versehen, durch die ein Stift insbesondere als drehbarer Achsstift geführt werden kann.
Die Nebenzapfen --4-- sind wie Fig. ld zeigt einstückig mit dem Bausteinkorper--1-- hergestellt. Zur Materialersparnis und zur besseren Herstellbarkeit aus Kunststoff sind auch die Nebenzapfen --4-- hohl ausgebildet. Jedoch sind die Nebenzapfen-4--stirnseitig durch eine Wandung geschlossen, um ihnen die gewünschte Stabilität gegenüber den Führungsrippen --7-- den Steckverbindungsöffnungen --8-- zu geben.
Fig. 5 zeigt als Beispiel eines Sonderbausteines einen halben Baustein, d. h. einen Normalbaustein entsprechend Fig. 4a jedoch mit nur halber Höhe des Bausteinkörpers--l--, wobei ein stirnseitiger Steckverbindungszapfen und eine ihm gegenüberliegende Steckverbindungsöffnung wie bei einem Baustein nach Fig. 4a vorgesehen sind.
Als weiteres Beispiel eines Sonderbausteines ist in Fig. 4 ein Bogenstein gezeigt, der sich gegenüber dem in Fig. 4a gezeigten Normalbaustein darin unterscheidet, dass die den Steckverbindungszapfen --2-- tragende Stirnfläche und die die Steckverbindungsöffnung --8-- aufweisende
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inwährend die Achse der Steckverbindungsoffnung--8-und der in ihr enthaltenen Führung-un Klemmrippen--7-senkrecht zu der öffnungsstirnfläche steht. Auf diese Weise wird erreicht, dass sich die Bogensteine ungehindert in einen mit Normalbausteinen (Fig. 4) und Verbindungssteinen (Fig. 1 bis 3) aufgebauten Modellrahmen einfügen lassen.
Die Stabilität der Verbindung zwischen Bogenstein und Bogenstein oder Bogenstein und Baustein anderer Art ist ebenso gross wie die Verbindungsstabilität zwischen den Normalbausteinen und Verbindungssteinen.
Als Beispiel für flächenhafte Füllelemente ist in Fig. 7 ein Satz von Kunststoffrahmen-25, 26, 27 und 28--gezeigt. Im dargestellten Beispiel enthält dieser Satz vier verschieden grosse Kunststoffrahmen-25, 26, 27 und 28--, deren Seitenlängen aufeinander abgestimmt sind, u. zw. derart, dass die kürzere Seite des kleinsten Rahmens --25-- gleichgross wie die Höhe des Bausteinkôrpers--1-ist. Die längere Seite des kleinsten Rahmens --25-- ist doppelt so gross wie die kürzere Seite. Die grösseren Rahmen-26, 27 und 28d 28-- haben Seitenlängen, die als ganzzahlige Vielfache auf die Länge der kürzeren Seite des Rahmens und damit auf die Höhe des Bausteinkörpers --1-- zurückzuführen sind.
Dadurch lässt sich jeder Rahmen und jede Kombination solcher Rahmen mit Bausteinen vollständig umbauen.
Im dargestellten Beispiel sind die Verbindungszapfen bzw.-federn--29-in neuartiger, Teil einer getrennten Erfindung bildenden Weise am Rahmenumfang in gleichmässigen, der kürzeren Seite
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--25-- gleichen Folgen26-der Fig. 7 angedeutet ist. Zwischen einer solchen Vertiefung --30-- und dem nächsten stegartigen Verbindungszapfen --29-- ist ein Abstand --31-- glatter Oberfläche angeordnet. Mit diesen stegartigen Verbindungszapfen bzw. -federn ---29-- greifen die Rahmen--25, 26, 27 und 28--in die Nuten des sie umgebenden Bausteingerüstes.
Die Verbindungszapfen bzw.-federn --29-- können auch in die Rippenaussparungen --9-- in der Steckverbindungsoffnung--8-der Bausteine eingesetzt werden, wie dies später im einzelnen auch für die rückseitigen Verbindungsfedern
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--23-- der Abdeckplatten erläutert wird. Mit der oben erläuterten Folge von Verbindungszapfen bzw. --federn --29--, Vertiefungen --30-- und Abständen --31-- lassen sich auch die Rahmen unmittelbar an ihren Seiten aneinandersetzen.
Wie Fig. 9 zeigt, können die Rahmen --25,26,27 und 28-- eine zusätzliche gegebenenfalls schwenkbare Füllungsplatte --32-- enthalten, die in ihrer Normalstellung arretierbar ist.
Fig. 8 zeigt einige Beispiele von Abdeckplatten für die Bausteine. Diese Abdeckplatten sind in ihrer Grösse so gehalten, dass sie entweder (Platte --21--) der Würfelfläche eines Bausteines entsprechen oder (Platte--22--) der Rechteckfläche zweier zusammengesteckter Bausteine. An ihrer Rückseite tragen die Abdeckplatten --21 bzw. 22-mindestens eine Verbindungsfeder-23--, die in ihrer Breite den Nuten --3-- bzw. den Rippenaussparungen --9-- in der Steckverbindungsöffnung --8-- der Bausteine entspricht. Die wirksame Länge dieser Verbindungsfeder--23--entspricht dem Abstand zweier diametral gegenüberliegender Rippenaussparungen --9-- einer Steckverbindungsöffnung --8--.
Hiedurch können die Abdeckplatten mit ihrer Verbindungsfeder--23--entweder in eine Nut--3--oder in zwei diametral gegenüberliegende Rippenaussparungen --9-- einer Steckverbindungsöffnung --8-eingesetzt werden.
Die rechteckigen Abdeckplatten --22-- können eine oder auch zwei Verbindungsfedern --23-- tragen. Die Verbindungsfeder--23--kann sich wie Fig. 8a zeigt in Längsrichtung der rechteckigen Platten oder gemäss Fig. 8b in Querrichtung der rechteckigen Platten erstrecken. Wie im Beispiel der Fig. 8f gezeigt, kann eine rechteckige Platte --22-- mit einer Verbindungsfeder in Längsrichtung und einer sich in Querrichtung erstreckenden Verbindungsfeder--23--versehen sein.
Im Bereich der Verbindungsfedern --23-- können die Abdeckplatten --21 bzw. 22--wie Fig. 8f und 8e zeigen mit Schlitzen --23'-- versehen sein, die in ihren Abmessungen den Verbindungsfedern --23-- entsprechen und sich mittig mit der jeweiligen Verbindungsfeder kreuzen, so dass eine Deckplatte mit ihrer Verbindungsfeder--23--in den Schlitz--23'--einer andern Abdeckplatte gesteckt werden kann. Wie Fig. 8h und 8i zeigen, kann die Abdeckplatte --21 bzw. 22--auch im Bereich ihrer Verbindungsfeder--23--mit einer Bohrung --5'-- versehen sein, die in ihrem Durchmesser der Bohrung--5--in dem stirnseitigen Steckverbindungszapfen--2--der Bausteine entspricht.
Diese Bohrung--5'--kann dazu benutzt werden, um Achsstifte od. dgl. durch die Abdeckplatten hindurchzuführen. In einem Baukastenspiel können zweckmässig Abdeckplatten aller dieser beschriebenen Arten vorgesehen sein.
Darüber hinaus kann die Abdeckplatte--21 bzw. 22-auch in ihrer Dicke der Breite der Nut --3-- entsprechen, so dass die Abdeckplatte auch mit einer Seitenkante in die Nut--3-- eingesteckt werden kann.
Das in Fig. 9 gezeigte Baubeispiel zeigt als mittleres Element einen Rahmen-27-, der ringsum mit Bausteinen-1-umbaut worden ist. Auf der rechten Seite der Fig. 9 ist ein Baustein gemäss Fig. 2a mit seiner Steckverbindungsöffnung --8-- nach dem Rahmen--27--hin angeordnet, so dass der am Umfang des Rahmens--27--im Bereich dieses Bausteines liegende Verbindungszapfen --29-- in die Steckverbindungsöffnung dieses Bausteines ragt bzw. in eine der Rippenaussparungen - -9-- dieser Steckverbindungsöffnung greift.
Die Bausteine mit denen der Rahmen-27--umbaut ist, sind an der Aussenfläche mit Deckplatten --21-- abgedckt deren Verbindungsfeder jeweils in die an der Aussenseite liegende Nut der Bausteine--1--greift. Ist es erwünscht eine glatte Fläche zu bilden, so kann der Rahmen trotz seines Füllungselementes --32-- auch noch mit einer Abdeckplatte --27'-- abgedeckt werden, deren Aussenfläche dann bündig mit der Aussenfläche der Abdeckplatten --21-- liegt. Diese Abdeckplatte --27'-- ist mit einer ringsumlaufenden Verbindungsfeder--29'--versehen, die in den Rahmen--27--greift.
Bei dem in Fig. 10 gezeigten Baubeispiel könnte es sich um die Nachbildung eines Hotel-Hochhauses mit Ladenzeile im Erdgeschoss handeln. Das Baubeispiel zeigt die sehr weitgehende Einsatzmöglichkeit der im oben beschriebenen Baukastenspiel vorgesehenen Rahmen --25, 26, 27-- als Füllelemente. Mit den Bausteinen--1--ist das die Füllelemente aufnehmende Skelett des Modells gebildet, das auch Ansätze wie die Balkone-57-und die Eingangsüberdachung --58-- tragen kann. Teile dieses Skeletts können, wenn erwünscht mit Abdeckplatten --21,22-- verkleidet sein.
Das in Fig. 10 gezeigte Beispiel ist in halber Grösse dargestellt, wenn das Grundmass des Baukastenspieles, d. h. die Länge der Würfelkante bzw. Höhe des Bausteinkörpers --1-- mit 1 cm gewählt wird. Eine solche Wahl ist deshalb besonders günstig, weil hiedurch der Bau massstabgerechter Modelle ermöglicht wird. Wie Fig. 10 zeigt, eignet sich das Baukastenspiel nach der Erfindung besonders
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zur weitgehend naturgetreuen und formschönen Nachbildung von Bauwerken, insbesondere moderner Architektur. Es lassen sich aber ebensogut auch Modelle von Ingenieurbauten und vor allem auch Modelle maschinenbaulicher Art herstellen.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Baukastenspiel mit Bausteinen und flächenhaften Füllelementen zum Ausfüllen der bei Skelettbauweise entstehenden offenen Flächen, wobei die Bausteine im wesentlichen die Form eines geraden Prismas mit quadratischem Querschnitt aufweisen und mindestens an den beiden gegenüberliegenden Stirnseiten mit einstückig mit der Bausteinwandung ausgebildeten, vorzugsweise quadratischen Querschnitt aufweisenden Verbindungselementen in Form von Steckverbindungszapfen
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mindestens einer der Seitenflächen der Bausteine in an sich bekannter Weise mindestens eine sich von der einen Stirnfläche zur andern erstreckende Nut (3) vorgesehen ist, dass in an sich bekannter Weise die Füllelemente (25, 26, 27, 28)
nur Kanten in gleicher Länge oder in einem ganzzahligen Vielfachen der Höhe der Bausteine aufweisen und zumindest an Teilen ihres Umfanges mit Verbindungszapfen bzw.
- federn (29) zum Eingreifen in die Nuten (3) oder Rippenaussparungen (9) der Bausteine versehen sind und dass in ebenfalls bekannter Weise Abdeckplatten (21, 22) mit Verbindungszapfen bzw.-federn (23) an deren Rückseite zum Einstecken in die Ausnehmungen (3, 9) der Bausteine vorgesehen sind.