DE110858C - - Google Patents
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- DE110858C DE110858C DENDAT110858D DE110858DA DE110858C DE 110858 C DE110858 C DE 110858C DE NDAT110858 D DENDAT110858 D DE NDAT110858D DE 110858D A DE110858D A DE 110858DA DE 110858 C DE110858 C DE 110858C
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- contact
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B3/00—Applications of devices for indicating or signalling operating conditions of elevators
- B66B3/02—Position or depth indicators
Landscapes
- Control Of Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1899 ab.
Die vorliegende Contactvorrichtung soll für Vorrichtungen angewendet werden, die die
jeweilige Stellung von Fahrstühlen oder dergl. ablesbar anzeigen.
Der Contact wird durch eine sich nach beiden Seiten nur halb drehende Rolle erzielt.
Sie besitzt leitende Stellen', die zu einander versetzt stehen, aber mit einer in der
Mitte der RoUe angeordneten Scheibe in Verbindung stehen, so dafs je nach der Fahrtrichtung
des Aufzuges diese oder jene Seite mit der Mittelleitung in Verbindung kommen und entweder rechts oder links den Stromkreis
schliefsen kann. Die Contactstellen sind in dem Schachte entsprechend vertheilt und stehen
mit Anzeigeapparaten in Verbindung.
In der Zeichnung ist die Contactvorrichtung unter Angabe der gesammten Einrichtung beispielsweise
dargestellt.
In dem Fahrstuhlschacht a (Fig. 1) sind beispielsweise
drei Contactstellen b angeordnet. Sie bestehen aus drei metallischen Blattfedern
ede (Fig. 2, 3 und 4), von denen die mittlere c
mit der Elektricitätsquelle verbunden ist, während die Blattfedern d und e durch Leitungsdrähte
mit den Spulen f g in dem Zeigerapparat (Fig. 5) in Verbindung stehen. Die Spulen f
und g sind in den Stromkreis eingeschaltet. Der Zeigerapparat besieht aus dem Schaltrade h,
auf dessen Achse der Zeiger i festsitzt, und den mit beweglichen Klinken versehenen Hebeln
k k, über deren Schwanzende die Spulen/ und g stehen.
An dem Fahrstuhl ist die Contactrolle befestigt. Ihr gabelförmiger Träger / ist mit
seiner Mittelstütze in ein Gehäuse m unter Federwirkung verschiebbar eingesetzt, um die
Schwankungen des Förderkorbes auszugleichen. Im Träger / liegt die Rolle, die aus zwei
Isolirwalzen η besteht. Zwischen diese ist eine Metallscheibe 0 mit Lappen ρ ρ so gelegt, dafs
die Lappen in dem Isolirmaterial eingebettet sind. Die Walze ist mit Anschlägen derart
ausgestattet, dafs sie beim Auf- und beim Niedergang nur je eine halbe Umdrehung
machen kann, wodurch erreicht wird, dafs in jeder Fahrtrichtung nur der Lappen der betreffenden
Seite die Contactfedern berührt und nach dieser Seite hin die Stromkreise schliefst.
Der Apparat wirkt in folgender Weise:
Es können beliebig viele Zeigerapparate für einen Fahrstuhl oder dergl., auch innerhalb einer Etage mehrere, angebracht werden, z. B. neben jeder Thür, so dafs der Zeigerapparat nicht allein die Etage, in welcher der Fahrstuhl steht, sondern auch die Höhe, auf welcher er sich innerhalb der Etage befindet, anzeigt. Beim Aufwärtsfahren berührt z. B. die Contactrolle η mit dem Mittelring 0 die Feder c und zugleich der Lappen ρ die Feder e, so dafs eine metallische Verbindung zwischen beiden Federn c und e geschaffen und der elektrische Strom geschlossen wird. Letzterer erregt den Elektromagneten der Spulen f, zieht den Hebel k an und schaltet das Rad h nebst Zeiger i entsprechend weiter. Beim Nieder-
Es können beliebig viele Zeigerapparate für einen Fahrstuhl oder dergl., auch innerhalb einer Etage mehrere, angebracht werden, z. B. neben jeder Thür, so dafs der Zeigerapparat nicht allein die Etage, in welcher der Fahrstuhl steht, sondern auch die Höhe, auf welcher er sich innerhalb der Etage befindet, anzeigt. Beim Aufwärtsfahren berührt z. B. die Contactrolle η mit dem Mittelring 0 die Feder c und zugleich der Lappen ρ die Feder e, so dafs eine metallische Verbindung zwischen beiden Federn c und e geschaffen und der elektrische Strom geschlossen wird. Letzterer erregt den Elektromagneten der Spulen f, zieht den Hebel k an und schaltet das Rad h nebst Zeiger i entsprechend weiter. Beim Nieder-
Claims (1)
- gehen des Fahrstuhles erfolgt das Zeigerspiel in entgegengesetzter Richtung von der Spule g aus, so dafs der Zeiger nach der Nullstellung hin bewegt wird.Patenτ-ANSPrüche:i. Eine Contactvorrichtung für auf- und niedergehende Fahrstühle oder dergl., deren Tiefenstellung auf elektrischem Wege an allen Schachtzugängen ablesbar angezeigt werden soll, dadurch gekennzeichnet, dafs für den Niedergang und für den Aufgang gesonderte Schleiffedern angeordnet sind, über die eine Contactrolle beim Wechsel der Fahrrichtung sich je halb herumdrehend bewegt, um so den der Fährrichtung entsprechenden Stromkreis zu schliefsen.
Eine Contactrolle für die unter i. genannte Vorrichtung, aus drei Walzenkörpern bestehend, von denen der mittlere vollständig metallisch, die beiden anderen bis höchstens zur Hälfte metallisch und im Uebrigen mit der Mittelwalze leitend verbunden sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE110858C true DE110858C (de) |
Family
ID=380644
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT110858D Active DE110858C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE110858C (de) |
-
0
- DE DENDAT110858D patent/DE110858C/de active Active
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