DE1108335B - Verzoegerungsleitung mit periodischer Struktur fuer Vorwaertswellen-Verstaerkerroehren - Google Patents
Verzoegerungsleitung mit periodischer Struktur fuer Vorwaertswellen-VerstaerkerroehrenInfo
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- H01J23/16—Circuit elements, having distributed capacitance and inductance, structurally associated with the tube and interacting with the discharge
- H01J23/24—Slow-wave structures, e.g. delay systems
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
kl. 21g 13/17
HOIj; H03f
C 15893 Vma/21g
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
8. JUNI 1961
Die Erfindung betrifft Verzögerungsleitungen mit periodischer Struktur für Vorwärtswellen-Verstärkerröhren.
Es ist bekannt, daß Wanderfeldröhren, die mit Verzögerungsleitungen vom Wendeltyp ausgerüstet
sind, relativ große Verstärkung und relativ große Bandbreite besitzen. Jedoch treten bei Verwendung
derartiger Leitungen in Hochleistungsröhren Probleme auf, wie besonders die Kühlung und Befestigung
der Verzögerungsleitung, die ziemlich schwierig zu lösen sind. Praktisch besteht eine wendeiförmige
Verzögerungsleitung aus einem schraubenförmig gewickelten Draht relativ großer Länge. Es ist daher
schwierig, diesen Draht zu kühlen und in seiner Lage zu halten, da die Wendel sich unter Wärmeeinfluß
verformt. Dieser Nachteil kann verringert werden, wenn beispielsweise die Wendel an mehreren über
die gesamte Länge verteilten Punkten befestigt wird. Beispielsweise kann dies durch Metallstäbe erfolgen,
die an einem zur Wendel koaxialen äußeren Metal· rohr hart angelötet sind. Jedoch sinkt als Folge dieser
stabförmigen Abstützung die Bandbreite der Röhre beträchtlich.
Ebenfalls bekannt sind Verzögerungsleitungen, die aus einem mit Metallscheiben ausgestatteten (belasteten)
Hohlleiter kreisförmigen Querschnitts bestehen, wobei jede Metallscheibe in der Mitte eine Öffnung
für den Durchtritt des Elektronenstrahles besitzt. Eine solche Verzögerungsleitung vom Scheibentyp
ist recht massiv und weist nicht die Nachteile der Wendel-Verzögerungsleitung auf, da die Kühlung der
Leitung und die Befestigung der Leiterelemente sichergestellt sind. Jedoch haben Röhren, die mit
derartigen Verzögerungsleitungen ausgerüstet sind, eine geringere Verstärkung und eine relativ kleine
Bandbreite.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, diesen Nachteil dadurch zu beheben, daß man eine Verzögerungsleitung aus einer Reihe von in axialer Richtung
hintereinanderliegenden ringartigen Teilen aufbaut, von denen jeder mit einem diese Teile koaxial umgebenden
metallischen Zylinder (Hohlleiter) durch η radiale Halterungsstäbe verbunden ist, wobei die
Winkelversetzung zwischen den Halterungsstäben
aufeinanderfolgender Teile — entspricht. Eine der-
artige Verzögerungsleitung besitzt, verglichen mit den Wendel- oder Scheiben-Verzögerungsleitungen, insofern
Vorteile, als mechanische Festigkeit und Bandbreite gewährleistet sind. Sie hat jedoch eine
umgekehrte Dispersionscharakteristik der raumharmonischen Grundwelle (Fundamentale), so daß Vor-Verzögerungsleitung
mit periodischer Struktur für Vorwärtswellen -Verstärkerröhren
Anmelder:
Compagnie Generale de Telegraphie sans FiI,
Paris
Vertreter: Dr. W. Müller-Bore, Patentanwalt,
Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 4. Dezember 1956
Frankreich vom 4. Dezember 1956
Bernard Epsztein, Paris,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
wärtswellen-Verstärkerröhren, die eine derartige Verzögerungsleitung
verwenden, mit einer höheren Raumharmonischen, deren Ausbreitung vorwärts erfolgt,
betrieben werden und nicht mit der Grundwelle, deren Ausbreitung rückwärts erfolgt.
Röhren, die auf einer von der Grundwelle verschiedenen (höheren) Raumharmonischen arbeiten,
haben jedoch unter sonst gleichen Bedingungen einen kleineren Kopplungswiderstand und eine geringere
Bandbreite als Röhren, die auf der Grundwelle betrieben werden.
Ziel der Erfindung ist eine Verzögerungsleitung für eine Vorwärtswellen-Verstärkerröhre, bei der die
raumharmonische Grundwelle eine Vorwärtswelle ist und die zugleich starr, massiv und leicht herzustellen
ist und eine relativ gute Wärmeableitung ermöglicht, so daß eine Verstärkerröhre mit großer
nutzbarer Bandbreite, großer Verstärkung und hoher Leistung geschaffen werden kann.
Dieses Ziel wird bei einer Verzögerungsleitung mit periodischer Struktur für Vorwärtswellen-Verstärkerröhren,
die aus einer Anzahl von untereinander gleichen und in gleichen Abständen fluchtend hintereinanderliegenden
metallischen Ringen besteht, die im Innern eines Hohlleiters von kreisförmigem Querschnitt koaxial zur Hohlleiterachse angeordnet
und jeweils von einem in radialer Richtung sich erstreckenden metallischen Stab, der an der Hohlleiterinnenwandung
befestigt ist, so gehaltert sind, daß die
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3 4
Halterungsstäbe ebenfalls fluchtend hintereinander- Ringe 10 tragen, sind zueinander parallel; d. h. in
liegen, erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein in axialer Richtung aufeinanderfolgende Halterungs-
axialer Richtung sich erstreckendes metallisches stäbe 11,12 fluchten.
Füllstück, dessen Querschnitt die Form eines Zy- Zusätzlich sind an der Innenwand der Hülle 1 zwei
lindersegments besitzt und dessen äußere Mantel- 5 metallische Füllstücke 13 und 14 angebracht, die
fläche der Innenwandung des Hohlleiters angepaßt außerhalb der Ringe 10 zwischen den Halterungsist,
im Innern des Hohlleiters angeordnet und mit stäben 11 und 12 liegen. Die Füllstücke 13 und 14
seiner äußeren Mantelfläche an der Innenwandung erstrecken sich über die gesamte Länge der Verzögedes
Hohlleiters anliegend an dieser befestigt ist. rungsleitung; die Querschnitte der Teile 13 und 14
Bei einer Verzögerungsleitung mit periodischer io (in Ebenen quer zur Röhrenachse) haben die Form
Struktur für Vorwärtswellen-Verstärkerröhren, die von Zylindersegmenten. Die Ringe 10 bilden mit den
aus einer Anzahl von untereinander gleichen und in Füllstücken 13 und 14 und der Hülle 1 die Verzögegleichen
Abständen fluchtend hintereinanderliegenden rungsleitung der Röhre. Die Verzögerungsleitung ist
metallischen Ringen besteht, die im Innern eines über die Koaxialleitungen 15 und 16 mit dem EinHohlleiters
von kreisförmigem Querschnitt koaxial 15 gangs- und dem Ausgangskreis der Röhre verbunden,
zur Hohlleiterachse angeordnet und jeweils von meh- die so konstruiert sein müssen, daß sie für ein gereren
in radialer Richtung sich erstreckenden, unter- gebenes Band, in dem die Röhre arbeiten soll, eine
einander gleichen metallischen Stäben, die gleich- hinreichend gute Impedanzanpassung schaffen,
mäßig über den Umfang verteilt angeordnet und an Bei der beschriebenen Verzögerungsleitung hat das der Hohlleiterinnenwandung befestigt sind, so ge- 20 hochfrequente elektrische Feld senkrecht zu jedem haltert sind, daß die Halterungsstäbe ebenfalls fluch- Ring 10, also in axialer Richtung, seinen Höchstwert tend hintereinanderliegen, wird das Ziel der Erfin- jeweils etwa in der Mitte zwischen den Halterungsdung dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß eine der stäben 11 und 12 des Ringes, während der in jedem Anzahl der Halterungsstäbe pro Ring gleiche Anzahl Ring 10 fließende HF-Strom sein Maximum in den von in axialer Richtung sich erstreckenden, unter- 25 Halterungsstäben 11 und 12 hat. Die elektrischen einander gleichen metallischen Füllstücken, deren Felder aufeinanderfolgender Ringe 10 sind mitein-Querschnitte die Form eines Zylindersegments be- ander ebenso verkoppelt wie deren magnetische Feisitzen und deren äußere Mantelflächen der Innen- der, die durch die umlaufenden HF-Ströme erzeugt wandung des Hohlleiters angepaßt sind, im Innern werden. Benachbarte Ringe 10 sind also sowohl elekdes Hohlleiters gleichmäßig über den Umfang ver- 30 trisch wie magnetisch gekoppelt. Jedoch würden, teilt angeordnet und mit ihren äußeren Mantelflächen wenn die Verzögerungsleitung nicht die Füllstücke 13 an der Innenwandung des Hohlleiters anliegend an und 14 enthielte, die durch diese Kopplungen erzeugdieser befestigt sind. ten Spannungen sich gegenseitig aufheben, und die
mäßig über den Umfang verteilt angeordnet und an Bei der beschriebenen Verzögerungsleitung hat das der Hohlleiterinnenwandung befestigt sind, so ge- 20 hochfrequente elektrische Feld senkrecht zu jedem haltert sind, daß die Halterungsstäbe ebenfalls fluch- Ring 10, also in axialer Richtung, seinen Höchstwert tend hintereinanderliegen, wird das Ziel der Erfin- jeweils etwa in der Mitte zwischen den Halterungsdung dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß eine der stäben 11 und 12 des Ringes, während der in jedem Anzahl der Halterungsstäbe pro Ring gleiche Anzahl Ring 10 fließende HF-Strom sein Maximum in den von in axialer Richtung sich erstreckenden, unter- 25 Halterungsstäben 11 und 12 hat. Die elektrischen einander gleichen metallischen Füllstücken, deren Felder aufeinanderfolgender Ringe 10 sind mitein-Querschnitte die Form eines Zylindersegments be- ander ebenso verkoppelt wie deren magnetische Feisitzen und deren äußere Mantelflächen der Innen- der, die durch die umlaufenden HF-Ströme erzeugt wandung des Hohlleiters angepaßt sind, im Innern werden. Benachbarte Ringe 10 sind also sowohl elekdes Hohlleiters gleichmäßig über den Umfang ver- 30 trisch wie magnetisch gekoppelt. Jedoch würden, teilt angeordnet und mit ihren äußeren Mantelflächen wenn die Verzögerungsleitung nicht die Füllstücke 13 an der Innenwandung des Hohlleiters anliegend an und 14 enthielte, die durch diese Kopplungen erzeugdieser befestigt sind. ten Spannungen sich gegenseitig aufheben, und die
Die Erfindung wird durch die Beschreibung in resultierende Restkopplung zwischen den Ringen 10
Verbindung mit den Zeichnungen erläutert. 35 wäre sehr schwach. Die Anwesenheit der Füllstücke
Fig. 1 ist ein axialer Längsschnitt in der Linie I-I 13 und 14, die in der Nähe der Stelle liegen, wo das
der Fig. 2 durch eine Ausführungsform einer Vor- elektrische Feld sein Maximum hat, verringert die
wärtswellen-Verstärkerröhre, die mit einer Verzöge- elektrische Kopplung zwischen aufeinanderfolgenden
rungsleitung gemäß der Erfindung ausgerüstet ist; Ringen 10 dadurch, daß ein Teil der elektrischen
Fig. 2 ist ein Querschnitt in der Linie II-II in Fig. 1; 40 Feldlinien zu dem jeweiligen Füllstück abgelenkt
Fig. 3 ist ein Querschnitt ähnlich Fig. 2 durch eine wird, anstatt die beiden Ringe direkt miteinander zu
andere Ausführungsform einer Verzögerungsleitung »verbinden«. Infolgedessen überwiegt die magnetische
gemäß der Erfindung; Kopplung zwischen den Ringen 10, und diese sind da-
Fig. 4 ist ein Querschnitt ähnlich Fig. 2 durch eine her stärker gekoppelt als bei Abwesenheit der Füllweitere
Ausführungsform einer Verzögerungsleitung 45 stücke. Als Folge davon besitzt die Verzögerungsleitung
gemäß der Erfindung; und eine geringe Dispersion und eine große Bandbreite.
Fig. 5 ist ein axialer Längsschnitt durch eine an- Darüber hinaus haben Berechnungen und Versuche bedere
erfindungsgemäße Vorwärtswellen-Verstärker- stätigt, daß die obere Grenzfrequenz des Durchlaßröhre,
bereiches sehr hoch ist und daß daher die Gefahren
In den Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 einen metallischen 50 von Störschwingungen in Verbindung mit einer rück-Hohlleiterteil,
der zugleich die zylindrische Metall- wärts laufenden Raumharmonischen sehr gering sind,
hülle einer Vorwärtswellen-Verstärkerröhre darstellt. Noch dazu ist die Kopplungsimpedanz zwischen der
Die zylindrische Hülle 1 ist an ihrem rechten Ende längs der Verzögerungsleitung fortschreitenden Hochdurch
eine Auffangelektrode 2 bekannter Bauart und frequenzwelle und dem Elektronenstrahl sehr groß,
an dem anderen Ende durch einen Isolierteil 3 abge- 55 da der Elektronenstrahl sehr dicht an den Ringen
schlossen, in dem die Elektronenkanone angeordnet vorbeiläuft und mit der raumharmonischen Grundist,
die aus der ringförmigen Kathode 4, dem Heiz- welle zusammenwirkt.
faden 5, der Fokussierelektrode 6 und der Beschleu- Die Verzögerungsleitung gemäß der vorliegenden
nigungselektrode 7 besteht. Die Kathode 4 ist so ge- Erfindung ist sowohl stabil als auch leicht herzustel-
baut, daß sie einen rohrförmigen Elektronenstrahl 8 60 len. Sie besitzt eine große Wärmeableitung infolge des
emittiert. Die Kathode 4 bekommt in bezug auf die direkten Kontaktes der Halterungsstäbe mit der Me-
Hülle 1 negatives Gleichpotential aus einer Span- tallhülle der Röhre. Eine thermische Ausdehnung ist
nungsquelle geeigneter Art, die mit 9 bezeichnet ist. von geringer Bedeutung, da die Elemente der Ver-
Metallische Ringe 10 sind koaxial zur Röhren- zögerungsleitung konstruktionsmäßig sehr verwin-
achse angebracht. Jeder Ring ist gegen die Hülle 1 65 dungssteif sind. Weiterhin ist es bei einer erfindungs-
mit zwei metallischen Halterungsstäben 11 und 12 gemäßen Verzögerungsleitung möglich, Halterungs-
abgestützt, die in einer Durchmesserrichtung stehen, stäbe zu verwenden, die noch starrer als die Ringe 10
wie Fig. 2 zeigt. Die Halterungsstäbe 11,12, die die sind. Außerdem ist es möglich, in Verbindung damit
sowohl hohle Ringe als auch hohle Halterungsstäbe
zu verwenden, um den Durchlauf auf irgendeines üblichen Kühlmittels, wie Wasser oder ähnliches, zu
ermöglichen.
Die Verzögerungsleitungen nach Fig. 3 und 4 unterscheiden sich von denen der Fig. 1 und 2 nur durch
die Zahl der metallischen Halterungsstäbe für die Ringe dieser Verzögerungsleitungen und die entsprechende
Zahl der metallischen Füllstücke.
In der Ausführung nach Fig. 3 ist jeder Ring 10 durch einen einzigen radialen metallischen Stab 17
mit der Metallhülle 1 verbunden. Die Winkelabweichung zwischen den Halterungsstäben aufeinanderfolgender
Ringe ist wieder Null, d. h., die Halterungsstäbe fluchten. Ein Füllstück 18 von zylindersegmentförmigem
Querschnitt erstreckt sich entlang der Innenwand der Hülle gegenüber den Halterungsstäben
17, d. h. ebenfalls wieder in dem Bereich, in dem das hochfrequente elektrische Feld ein Maximum
hat.
In der Ausführung nach Fig. 4 ist jeder Ring 10 der Verzögerungsleitung mit drei radialen metallischen
Halterungsstäben 19, 20, 21, deren Winkelabstand 120° beträgt, an der metallischen Hülle 1
befestigt. Die Winkelversetzung zwischen den Halterungsstäben aufeinanderfolgender Ringe ist wieder
Null, d. h., die einander entsprechenden Halterungsstäbe 19, 20, 21 der Ringe fluchten. Drei metallische
Füllstücke 22, 23 und 24, deren Querschnitte die Form eines Zylindersegments haben, erstrecken sich
zwischen den Halterungsstäben 19, 20 und 21, diesen gegenüberliegend, längs der Innenwand der Hülle 1.
Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Verzögerungsleitungen besitzen alle eine normale Dispersionskurve,
d. h., die raumharmonische Grundwelle dieser Leitungen verläuft in der gleichen Richtung wie die
Energie der längs dieser Leitungen fortschreitenden, zu verstärkenden elektromagnetischen Welle.
Eine weitere Verbesserung einer erfindungsgemäßen Verzögerungsleitung besteht darin, die den Ringen
gegenüberliegende Oberfläche eines jeden Füllstückes mit quer zur Röhrenachse liegenden Rippen zu versehen,
wobei jede Rippe zwischen zwei benachbarten Ringen 10 der Verzögerungsleitung liegt. Fig. 5 zeigt
eine derartig verbesserte Ausführung. Die dort dargestellte Röhre entspricht der von Fig. 1 und 2, jedoch
ist jedes Füllstück 13 und 14 mit Querrippen 31 und 32 versehen, die wie in Fig. 5 gezeigt verteilt
sind. Die Rippen 31 und 32 verringern weiter die elektrische Kopplung zwischen benachbarten Ringen
10. Dies hat, wie schon oben erwähnt, eine Verringerung der Dispersion der Verzögerungsleitung
und daher ein Anwachsen der Bandbreite der Röhre zur Folge.
Claims (8)
1. Verzögerungsleitung mit periodischer Struktur für Vorwärtswellen-Verstärkerröhren, die aus
einer Anzahl von untereinander gleichen und in gleichen Abständen fluchtend hintereinanderliegenden
metallischen Ringen besteht, die im Innern eines Hohlleiters von kreisförmigem Querschnitt
koaxial zur Hohlleiterachse angeordnet und jeweils von einem in radialer Richtung sich
erstreckenden metallischen Stab, der an der Hohlleiterinnenwand befestigt ist, so gehaltert sind,
daß die Halterungsstäbe ebenfalls fluchtend hintereinanderliegen, dadurch gekennzeichnet, daß ein
in axialer Richtung sich erstreckendes metallisches Füllstück, dessen Querschnitt die Form eines Zylindersegments
besitzt und dessen äußere Mantelfläche der Innenwandung des Hohlleiters angepaßt
ist, im Innern des Hohlleiters angeordnet und mit seiner äußeren Mantelfläche an der Innenwandung
des Hohlleiters anliegend an dieser befestigt ist.
2. Verzögerungsleitung mit periodischer Struktur für Vorwärtswellen-Verstärkerröhren, die aus
einer Anzahl von untereinander gleichen und in gleichen Abständen fluchtend hintereinanderliegenden
metallischen Ringen besteht, die im Innern eines Hohlleiters von kreisförmigem Querschnitt
koaxial zur Hohlleiterachse angeordnet und jeweils von mehreren in radialer Richtung
sich erstreckenden, untereinander gleichen metallischen Stäben, die gleichmäßig über den Umfang
verteilt angeordnet und an der Hohlleiterinnenwandung befestigt sind, so gehaltert sind,
daß die Halterungsstäbe ebenfalls fluchtend hintereinanderliegen,
dadurch gekennzeichnet, daß eine der Anzahl der Halterungsstäbe pro Ring gleiche
Anzahl von in axialer Richtung sich erstreckenden, untereinander gleichen metallischen Füllstücken,
deren Querschnitte die Form eines Zylindersegments besitzen und deren äußere Mantelflächen
der Innenwandung des Hohlleiters angepaßt sind, im Innern des Hohlleiters gleichmäßig
über den Umfang verteilt angeordnet und mit ihren äußeren Mantelflächen an der Innenwandung
des Hohlleiters anliegend an dieser befestigt sind.
3. Verzögerungsleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das metallische Füllstück
auf der den Halterungsstäben gegenüberliegenden Seite des Hohlleiters angeordnet ist.
4. Verzögerungsleitung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen Füllstücke
symmetrisch zwischen in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Halterungsstäben angeordnet
sind.
5. Verzögerungsleitung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe jeweils von
zwei einander gegenüberliegenden Halterungsstäben gehaltert werden, zwischen denen die zwei
Füllstücke angeordnet sind.
6. Verzögerungsleitung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe jeweils von
drei gegenseitig um 120° versetzten Halterungsstäben gehaltert werden, zwischen denen die drei
Füllstücke angeordnet sind.
7. Verzögerungsleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Füllstücke mit Querrippen versehen sind.
8. Verzögerungsleitung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Querrippen
symmetrisch zwischen zwei benachbarten Ringen liegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 934 220;
»RCA-Review«, Dezember 1953, S. 502 ff.
Französische Patentschrift Nr. 934 220;
»RCA-Review«, Dezember 1953, S. 502 ff.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 045 482.
Deutsches Patent Nr. 1 045 482.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 610/337 5.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1108335X | 1956-12-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1108335B true DE1108335B (de) | 1961-06-08 |
Family
ID=9624915
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC15893A Pending DE1108335B (de) | 1956-12-04 | 1957-12-04 | Verzoegerungsleitung mit periodischer Struktur fuer Vorwaertswellen-Verstaerkerroehren |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1108335B (de) |
| FR (1) | FR1162425A (de) |
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- 1957-12-04 DE DEC15893A patent/DE1108335B/de active Pending
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| DE1045482B (de) | 1955-01-25 | 1958-12-04 | Gen Electric | Wanderfeldroehrenanordnung mit einer Verzoegerungsleitung, bestehend aus einer Anzahl roehrenfoermiger Leitungselemente, die von stabfoermigen Stuetzen gehaltert werden |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB828497A (en) | 1960-02-17 |
| US2942143A (en) | 1960-06-21 |
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