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DE1107825B - Wechselstrommagnet mit eingeklebten Kurzschlussringen - Google Patents

Wechselstrommagnet mit eingeklebten Kurzschlussringen

Info

Publication number
DE1107825B
DE1107825B DEC18042A DEC0018042A DE1107825B DE 1107825 B DE1107825 B DE 1107825B DE C18042 A DEC18042 A DE C18042A DE C0018042 A DEC0018042 A DE C0018042A DE 1107825 B DE1107825 B DE 1107825B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
short
magnet
glued
resin
circuit rings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC18042A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Opitz
Horst Nedess
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Calor Emag AG
Original Assignee
Calor Emag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Calor Emag AG filed Critical Calor Emag AG
Priority to DEC18042A priority Critical patent/DE1107825B/de
Publication of DE1107825B publication Critical patent/DE1107825B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/10Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures specially adapted for alternating current
    • H01F7/12Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures specially adapted for alternating current having anti-chattering arrangements
    • H01F7/1205Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures specially adapted for alternating current having anti-chattering arrangements having short-circuited conductors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

  • Wechselstrommagnet mit eingeklebten Kurzschlußringen Seit der Entwicklung der modernen Klebeharze ist man auf allen Gebieten der Technik in sehr starkem Maße zu Klebeverbindungen übergegangen. Überall, wo es auf die Erzielung dauerhaft haltbarer Verbindungen von Konstruktionsteilen ankommt, sind sie meist ein hervorragendes Mittel, das andere, oft aufwendigere und oft nicht so zuverlässige Verbindungsmethoden in einfacher Weise entbehrlich macht. So war es dann auch gar nicht verwunderlich, daß man auch dazu überging, die bei Wechselstrommagneten gebräuchlichen Kurzschlußringe in den Nuten des lamellierten Eisenkernes mittels Klebeharz zu befestigen. Man erwartete auch hier ohne weiteres, daß sich eine außerordentlich feste und dauerhafte Verbindung ergibt, die in allen Fällen den Anforderungen genügt. Da die Klebeharze elektrisch isolieren, so daß der Magnet auch nicht in der bisherigen Weise durch Wirbelströme zusätzlich erwärmt wird, strebte man auch an, sich durch Verkleinerung des Magneten einen weiteren Vorteil zu verschaffen.
  • Nun ist aber das bekannte Einkleben von Kurzschlußringen mit den üblichen Klebeharzen in sehr vielen Fällen gar nicht so zuverlässig, wie aus folgender Überlegung hervorgeht.
  • Der Kurzscblußring erwärmt sich im. Betrieb viel stärker als der Magnet. Das übliche Klebeharz ist aber nicht nur ein vollkommener Isolator, sondern es leitet auch Wärme verhältnismäßig schlecht. Die Wärme des Kurzschlußringes wird demzufolge schlecht abgeführt. Es können sich somit Wärmespannungen ausbilden, die der sicheren Befestigung des Kurzschlußringes abträglich sind. Auf die sichere und dauerhafte Befestigung des Kurzschlußringes kommt es aber in erster Linie an. Um diese zu gewährleisten, hat man schließlich das Einkleben der Ringe empfohlen. Jedoch ist diese Empfehlung deshalb nicht ausreichend, weil in keiner Weise daran gedacht wurde, daß sich der Kurzschlußring in einer der Dauerhaftigkeit der Klebeverbindung sehr nachteiligen Weise erwärmen kann. Auch wenn man das Harz in an sich bekannter Weise mit Quarzmehl streckt, wodurch es wohl eine etwas höhere Wärmeleitfähigkeit erhält, wird nicht sehr viel verbessert. Der im Betrieb heiß werdende Kurzschlußring vergrößert sein Volumen. Der sich weit weniger erwärmende Magnet, dessen Erwärmung absichtlich niedrig gehalten wird, dehnt sich längst nicht in diesem Maße aus. Wenn also auf der einen Seite des Harzes der sich ausdehnende Kurzschlußring auf das Harz drückt, gibt auf der anderen Seite der Magnet, der sein Volumen praktisch nicht ändert, nicht nach. Das Harz wird während des Betriebes also unter ziemlichen Druck gesetzt. Wird die Anordnung außer Betrieb genommen, so wird natürlich der Kurzschlußring allmählich erkalten. Er zieht sich auf ein kleineres Volumen zusammen. Dieser Vorgang kehrt die Beanspruchungsrichtung auf das Harz um. Die Klebeverbindung ist also ungünstigen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt, die ihre Dauerhaftigkeit beeinträchtigen. Die üblichen Klebeharze, wie Äthoxylinharz, sind ja im erhärteten Zustand starr.
  • Durch die Erfindung werden diese Verhältnisse erheblich verbessert. Erfindungsgemäß werden Klebeharze mit metallischen Beimengungen verwendet. Dabei kann man es ohne weiteres so einrichten, daß die Wärme des Kurzschlußringes in viel größerem Maße abgeführt wird. Der Kurzschlußring wird dann im Betrieb gar nicht mehr so heiß. Da das mit metallischen Beimengungen versehene Harz eine gewisse elektrische Leitfähigkeit hat, wird zwar der Magnet durch Wirbelströme etwas erwärmt. Dies ist aber kein Nachteil, denn man kann es dabei so einrichten, daß das Wärmegefälle im Harz nicht mehr so hoch wird. Der Magnet kann zwar auch nicht mehr so klein bemessen sein, wie es beim isolierten Einkleben möglich ist, doch auch dies ist kein Nachteil, denn der etwas größere Magnet ist bezüglich seiner Aufnahmefähigkeit für die Wärme des Kurzschlußringes nicht ungünstig.
  • Unter dem Gesichtspunkt, daß vor allem eine haltbare und dauerhafte Befestigung des Kurzschlußringes erzielt werden muß, ist also das Vorgehen nach der Erfindung weit günstiger als das bekannte Einkleben mit isolierendem Klebeharz. Dabei hat man die kleinen Abmessungen des Magneten im Sinn gehabt, im übrigen aber ohne weiteres vorausgesetzt, daß die Anwendung von Klebeharz unter allen Umständen eine zuverlässige und dauerhafte Klebeverbindung ergibt. Daß aber das Streben nach kleinsten Abmessungen und die starke Wärmeisolierung des Kurzschlußringes der Dauerhaftigkeit der Verbindung von Kurzschlußring und Magnet abträglich sein kann, ist bislang überhaupt nicht erkannt worden. Daß Klebeharze angeblich in allen Fällen, in denen Teile verbunden werden sollen, besonders brauchbar sind, war dem Fachmann längst bekannt. Wie man aber wirklich vorgehen muß, um in dem hier vorliegenden Sonderfall zu einem wirklich brauchbaren Ergebnis zu kommen, ist das Verdienst vorliegender Erfindung. Schlechthin mit isolierenden Harzen eingeklebte Kurzschlußringe können unter Umständen nur bei Magneten kleinerer Leistung auf die Dauer gut halten, bei denen überhaupt keine nennenswerten Erwärmungen auftreten. Die Erfindung ermöglicht dagegen das gute und dauerhafte Einkleben der Kurzschlußringe gerade auch bei Magneten großer Leistung. Besonders klein bemessene Magnete nutzen ja nichts, wenn die Kurzschlußringe doch nicht so lange halten, wie man es gerne möchte.
  • Klebeharze mit leitenden Beimengungen sind wohl an sich bekannt, ihre Verwendung lag aber im vorliegenden Falle nicht nahe. Für das bekannte Einkleben kamen sie nicht in Betracht, denn es wurde ja gerade eine elektrische Isolation gefordert. Die metallischen Klebeharze sind aber elektrisch leitend. Man verwendet sie daher z. B. als leitende Lacke zur Herstellung von Schaltverbindungen.
  • Der leitende Klebemittelauftrag des Kurzschlußringes kann bei der Querschnittsbemessung des Ringes ohne weiteres in Rechnung gestellt werden. Als Klebemittel eignet sich wiederum Athoxylinharz od. dgl., dem jedoch Metallstaub beigemengt ist.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung.
  • Es ist schematisch ein Magnetpol, von oben gesehen, dargestellt. Der Kurzschlußring 1 ist mittels des Bindemittels 2, dem metallische Beimengungen zugesetzt sind, in eine umlaufende Nut eingeklebt. Der Ring 1 ist hier vollständig im Magneten gelagert. Selbstverständlich können aber auch andere bekannte Anordnungen gewählt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wechselstrommagnet mit Kurzschlußringen, die in Nuten eines lamellierten Eisenkernes mittels Klebeharz befestigt sind, gekennzeichnet durch die Verwendung von Klebeharz mit metallischen Beimengungen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 861443; deutsches Gebrauchsmuster Nr.1760 639, 1771635, 1775 661; österreichische Patentschrift Nr.180 615.
DEC18042A 1958-12-12 1958-12-12 Wechselstrommagnet mit eingeklebten Kurzschlussringen Pending DE1107825B (de)

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DE1107825B true DE1107825B (de) 1961-05-31

Family

ID=7016362

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