DE1107391B - Wetterschutzschiene fuer Fenster aus Holz - Google Patents
Wetterschutzschiene fuer Fenster aus HolzInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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Landscapes
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Description
- Wetterschutzschiene für Fenster aus Holz Die Erfindung bezieht sich auf eine Wetterschutzschiene für Fenster aus Holz mit einem Kopfteil, einem abwärts gerichteten Schenkel und einem zu diesem in einem spitzen Winkel auskragenden Schenkel, wobei mindestens das Ende eines Schenkels als Tropfkante ausgebildet ist.
- Bei allen Fensterausführungen müssen Vorkehrungen getroffen werden, durch die ein Eindringen von Wasser in die Fugen und Dichtflächen zwischen den einzelnen Fensterteilen verhindert wird. Insbesondere bei Holzfenstern sind derartige Maßnahmen äußerst wesentlich, da sonst leicht ein Quellen oder sogar Faulen und Verrotten des Holzes an diesen besonders beanspruchten Stellen auftreten kann. Als Folge hiervon neigt das Fenster zum Klemmen, es wird unansehnlich oder sogar unbrauchbar. Es besteht daher die Notwendigkeit, einen wirksamen Wetterschutz für Holzfenster zu schaffen, der außerdem formschön sein soll, um dem Fenster ein gefälliges Aussehen zu geben.
- Es sind profilierte Wetterschenkel bekannt, die dicht auf dem Holz aufliegen. Hierbei ist das Holz zwar der unmittelbaren Einwirkung von Regen od. dgl. entzogen, gleichzeitig aber auch von der Luft abgeschlossen, so daß es nicht atmen kann und daher der Gefahr eines Verblauens ausgesetzt und in seiner Beständigkeit beeinträchtigt ist.
- Durch die Erfindung soll nun ein wirksamer Schutz für Fenster aus Holz geschaffen werden, ohne daß dabei das Holz nachteiligen und die Lebensdauer und Gebrauchsfähigkeit des Fensters mindernden Einwirkungen unterliegt.
- Hierzu weisen gemäß der Erfindung bei einer Wetterschutzschiene der eingangs genannten Art der Kopfteil und/oder der abwärts gerichtete Schenkel Nuten oder Hohlkehlen auf oder sind so ausgebildet, daß in eingebautem Zustand zwischen der Schiene und den Holzteilen Luftkanäle verbleiben.
- Eine vorteilhafte Ausführung besteht darin, daß die Schiene, insbesondere bei der Anbringung am Blendrahmen, mit ihrem Kopfteil unter Bildung eines Luftkanals in den Rahmenholm eingelassen bzw. eingeschoben ist.
- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zwischen dem abwärts gerichteten Schenkel der Schiene und dem zugehörigen Fensterteil eine Zwischenlage aus Holz, Kunststoff od. dgl. so angeordnet, daß das untere Ende des abwärts gerichteten Schenkels zur Bildung einer Tropfkante frei liegt, wobei ferner an der Zwischenlage und/oder dem anliegenden Fensterteil Hohlen zur Belüftung vorgesehen sind. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Wetterschutzschiene am Blendrahmen unmittelbar über einer mit Zinkblech abgedeckten Sohlbank angebracht ist. Die Zwischenlage verhindert dabei die Bildung von Lokalelementen und somit zerstörend wirkende Korrosionserscheinungen.
- Bei am Flügelrahmen angebrachter Wetterschutzschiene kann ihr Kopfteil in an sich bekannter Weise als Kittbett ausgebildet sein, das dadurch in seinem wetterempfindlichen Teil vollständig geschützt ist.
- Die Zeichnungen veranschaulichen verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung.
- Abb.1 stellt die oberhalb einer Sohlbank angebrachte Wetterschutzschiene im Schnitt dar; Abb. 2 zeigt im Schnitt die einem Wetterschenkel entsprechende, am unteren Flügelholm befestigte Ausführungsform der Erfindung mit Kittbett; Abb.3 läßt die Anbringung der Wetterschutzschiene am unteren Blendrahmenholm im Schnitt erkennen; Abb. 4 stellt eine Alternativausführung zu Abb. 3 dar; Abb. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Die Profilschiene 1 ist in Abb. 1 mit ihrem Kopfteil 2 in den unteren Blendrahmenquerhohn 3 eingeschoben. Der senkrecht abwärts gerichtete Schenkel 4 weist Nuten 5 zur Belüftung auf. Das die Sohlbank abdeckende Zinkblech 6 ist in üblicher Weise am Blendrahmenquerholm hochgezogen. Zwischen diesem und dem Schenkel 4 befindet sich eine Unterlage 7 aus Holz od. dgl., welche den Schenkel 4 in entsprechendem Abstand von dem Zinkblech 6 hält und isoliert. Im Blendrahmen 3 befinden sich Hohlen 8 zur Belüftung des Holzes. Ein weiterer Luftkanal 9 ist am Kopfteil 2 der Schiene 1 vorgesehen. Durch das vordere Ende 10 des auskragenden Schenkels 11 und durch das untere Ende 12 des senkrechten Schenkels 4 wird jeweils eine Tropfkante gebildet. Diese Anordnung stellt einen sicheren Schutz gegen eindringendes Wasser dar.
- In Abb. 2 weist die an einem Flügelholm 13 angebrachte Profilschiene 14 wiederum einen senkrechten, mit Belüftungsnuten 15 versehenen Schenkel 16 und einen auskragenden Schenkel 17 auf. Der Kopfteil ist hier jedoch als Kittbett 18 ausgebildet und trägt die Fensterscheibe 19. Um den Abstand zwischen der Verglasung und dem senkrechten Schenkel 16 gering zu halten, liegt dieser unmittelbar am Flügelholm 13 an. Dabei wird außer der Tropfkante 20 an dem auskragenden Schenkel 17 eine weitere Tropfkante 21 durch eine zusammen mit der Schiene 14 am Flügelholm 13 befestigte Leiste 22 gebildet. Durch eine in den Flügelholm 13 eingearbeitete Nut 23 entsteht eine dritte Tropfkante, so daß jegliches Eindringen von Wasser in die untere Dichtfuge des Flügelholmes ausgeschlossen ist.
- Die Profilschiene in Abb. 3 ist am unteren Blendrahmenquerholm 24 angeordnet und besteht wiederum aus Kopfteil25 mit Luftkana126, senkrechtem Schenkel 27 mit Tropfkante 28 und auskragendem Schenkel 29 mit Tropfkante 30. Der Schenkel 27 liegt mit seinem oberen Teil gegen eine mit einer Windhohle 31 versehene Zwischenleiste 32 an und greift mit seinem unteren Teil über das Mauerwerk 33, wobei der Spalt zwischen dem Mauerwerk und dem Schenkel 27 mit einem Kunststoffkitt 34 ausgefüllt ist.
- Bei dem Ausführungsbeispiel in Abb. 4 weist der senkrechte Schenkel 35 Querrippen 36, 37 auf, von denen die obere Querrippe 36 einen Hohlraum 38 begrenzt und die untere Querrippe 37 den Kunststoffkitt 39 zusätzlich trägt. Hier sind ebenfalls Tropfkanten 28 und 30 vorhanden.
- Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist in Abb. 5 eine Profilschiene mit einem einen Luftkanal 26 enthaltenden Kopfteil 25, einem senkrechten, mit Nuten 40 versehenen Schenkel 41 und einem auskragenden Schenkel 29 über eine Zwischenlage 42 aus Holz an dem Flügelholm 43 eines Fensters angeordnet. Der Schenkel 41 ragt dabei so weit über die Zwischenlage 42 hinaus, daß Platz für das Ende eines Wasserabführungsrohres 44 bleibt, welches das sich in einer Schwitzwasserfangrinne 45 auf der Fensterinnenseite ansammelnde Wasser nach außen leitet. Wie in Abb. 2 ist eine weitere Tropfkante 46 am Flügelholm selbst vorgesehen.
- Die Wetterschutzschiene nach der Erfindung kann wahlweise oder gleichzeitig als Kopfabdeckung und Wetterschenkel verwendet werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Wetterschutzschiene für Fenster aus Holz mit einem Kopfteil, einem abwärts gerichteten Schenkel und einem zu diesem in einem spitzen Winkel auskragenden Schenkel, wobei mindestens das Ende eines Schenkels als Tropfkante ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil und/oder der abwärts gerichtete Schenkel Nuten oder Hohlkehlen aufweisen oder so ausgebildet sind, daß in eingebautem Zustand zwischen der Schiene und den Holzteilen Luftkanäle verbleiben.
- 2. Wetterschutzschiene nach Anspruch 1, insbesondere zur Anbringung am Blendrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene mit ihrem Kopfteil unter Bildung eines Luftkanals in den Rahmenholm eingelassen bzw. eingeschoben ist.
- 3. Wetterschutzschiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem abwärts gerichteten Schenkel der Schiene und dem zugehörigen Fensterteil eine Zwischenlage aus Holz, Kunststoff od. dgl. so angeordnet ist, daß das untere Ende des abwärts gerichteten Schenkels zur Bildung einer Tropfkante frei liegt, wobei ferner an der Zwischenlage und/oder den anliegenden Fensterbauteil Hohlen zur Belüftung vorgesehen sind.
- 4. Wetterschutzschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil der Profilschiene in an sich bekannter Weise als Kittbett ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1691311; schweizerische Patentschrift Nr. 205 456.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW21233A DE1107391B (de) | 1957-05-24 | 1957-05-24 | Wetterschutzschiene fuer Fenster aus Holz |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEW21233A DE1107391B (de) | 1957-05-24 | 1957-05-24 | Wetterschutzschiene fuer Fenster aus Holz |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1107391B true DE1107391B (de) | 1961-05-25 |
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ID=7596956
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW21233A Pending DE1107391B (de) | 1957-05-24 | 1957-05-24 | Wetterschutzschiene fuer Fenster aus Holz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1107391B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH205456A (de) * | 1939-04-17 | 1939-06-30 | Fahrner Fritz | Doppelverglasungsfenster mit Abdichtungsleisten. |
| DE1691311U (de) * | 1954-11-05 | 1955-01-13 | Werner Spies | Wetterschenkel. |
-
1957
- 1957-05-24 DE DEW21233A patent/DE1107391B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1691311U (de) * | 1954-11-05 | 1955-01-13 | Werner Spies | Wetterschenkel. |
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