DE1107051B - Speisegutfuehrung bei Walzenstuehlen - Google Patents
Speisegutfuehrung bei WalzenstuehlenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/28—Details
- B02C4/286—Feeding devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/28—Details
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Adjustment And Processing Of Grains (AREA)
Description
- Speisegutführung bei Walzenstühlen Die Erfindung bezieht sich auf eine Speisegutführung bei Walzenstühlen, bei denen Leitflächen für das Speisegut in den Einzugsraum zweier schräg übereinanderliegender Mahlwalzen hineinragen.
- Diese Leitflächen haben den Zweck, das Mahlgut zu entlüften und zu verdichten und so eine Steigerung der Mahlleistung zu bewirken.
- Es ist bekannt, daß derartige einstellbare Leitflächen mit der Oberwalze zusammenarbei=ten; aber auch das Zusammenarbeiten solcher Leitflächen mit der Unterwalze ist bekannt. Bei diesen bekannten Ausführungen ergeben sich die Nachteile, daß sich die Verwendungsmöglichkeit der durch solche Leitflächen ausgerüsteten Walzenstühle auf spezielle Anwendungsfälle beschränkt, die Einsatzfähigkeit also vermindert und die Rentabilität in Frage gestellt ist. Bei der neuzeitlichen Müllerei müssen aber Einflußgrößen wie Drehzahlverhältnis der Walzen, zu vermahlendes Material, Anordnung der Walzen usw. weitgehend elastisch gegeneinander abgestimmt werden können. Dies bringt mit sich, daß man einerseits speziell ausgerüstete Walzenstühle nicht aufstellen mag, andererseits aber auch keine müllerischen Nachteile in Kauf nehmen will.
- Gemäß der Erfindung kann man den gestellten Anforderungen dadurch gerecht werden, daß das Leitmittel als Keil mit stehender hinterer Abschlußfläche ausgebildet ist, zu der im Abstand eine zwischen Speisewalze und unterer Mahlwalze sich erstreckende, etwa senkrechte Wand angeordnet ist, gegen die eine auf der Oberkante des Keils abgestützte bzw. angelenkte und wahlweise in eine aufrechte Stellung bewegbare Leitplatte angelehnt werden kann, so daß das zulaufende Gut entweder in den Raum zwischen Oberwalze und oberer Keilfläche oder in den Raum zwischen Unterwalze und unterer Keilfläche eingespeist werden kann.
- Um den Keil insbesondere nach Umstellen der Leitplatte in jeweils erforderlicher Weise zur Wirkung bringen zu können, ist er derartig einstellbar anzuordnen, daß nicht nur seine Achse einstellbar ist, sondern daß er um seine Achse auch geschwenkt werden kann. Auf diese Weise ist nicht nur die Größe des zwischen der Keilfläche und der Walze bestehenden Raumes wählbar, sondern die Einrichtung kann auch unabhängig von der zunehmenden Abnutzung der Mahlwalzen verwendet werden.
- Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung in Form eines Teilquerschnitts durch einen Walzenstuhl dargestellt ist, im folgenden näher erläutert.
- Im Einzugsraum der beiden Mahlwalzen 1 und 2 befindet sich der Keil 3 mit der oberen Keilfläche 31, mit der unteren Keilfläche 32, mit der aufrechten Abschlußfläche 33, mit an seinen beiden Stirnflächen angeordneten Haltewangen 34 sowie mit je einer ebenfalls stirnseitig angebrachten Nut 35, mit denen er auf zwei Bolzen 41 der beiden seitlichen Haltearme 4 aufgesetzt werden kann. In den Haltewangen 34 sind Schlitze 36 als Teil eines Kreisbogens um die Achse der Bolzen 41 angebracht, um den Keil nach Lösen einer Schraube 42 einstellen und danach durch diese festklemmen zu können. Parallel zur aufrechten Fläche 33 des Keils ist eine Wand 5 angeordnet, die mit ihrem oberen Ende dicht an eine Speisewalze 6 herangeführt ist. Etwa in Fortsetzung der aufrechten Keilfläche 33 des Keils befindet sich über diesem eine weitere Leitfläche 7 mit einer von der Speisewalze 6 sich forterstreckenden Nische 71; eine hieran anschließende Fortsetzung 72 der Leitfläche 7 kann bis an die Oberwalze 1 heranführen, wie es strichpunktiert dargestellt ist. Auf der zwischen oberer Keilfläche 31 und aufrechter Fläche 33 gebildeten Kante ist die einen Winkel 81 aufweisende Leitplatte 8 aufgesetzt, die sich einmal - wie es im Hauptteil der Zeichnung dargestellt ist - gegen die Wand 5 anlegen kann oder aber - wie es im oberen Teil der Zeichnung dargestellt ist - gegen die Rückwand 73 der Nische 71 der Leitwand 7. Es ist ersichtlich, daß die Leitplatte 8 leicht nach oben herausgenommen, gedreht und wieder eingesetzt werden kann, je nachdem, ob sie gegen die Wand 5 oder gegen die Wand 7 angelegt werden soll, d. h. ob das Mahlgut zwischen Keil und Unterwalze oder zwischen Keil und Oberwalze eingespeist werden soll. Die Wahl, in welche Stellung die Leitplatte 8 zu bringen ist, hat der Müller je nachdem zu treffen, um was für ein zu vermahlendes Gut es sich handelt, welche Produkte gewonnen. werden sollen, wie die Feuchtigkeitsverhältnisse sind und was dergleichen müllerische Umstände mehr sind. Die Leitplatte 8 kann natürlich auch an den Keil 3 angelenkt werden; Riegeleinrichtungen zum Feststellen der Leitplatte kann der Konstrukteur vorsehen, sofern er sie für erforderlich hält.
- Um die Achse des Keiles 3, also im Fall des gezeigten Beispiels die Bolzen 41, verändern zu können, bedient man sich der Stellteile 9, die in einem festen Teil 10 des Walzenstuhls mittels einer Schraubspindel _92 senkrecht zur Verbindungsebene der beiden Walzenachsen verstellt werden können. Auf diesen Teilen 9 sind die in der anderen Richtung mittels einer Schraubspinde144 verschiebbaren seitlichen Halte arme 4 geführt. Ein Feststellen der Teile kann durch die Schrauben 93 und 43 bewirkt werden.
- Eine einfachere Art der Einstellung des Keiles 3 wird ermöglicht, wenn man zwei Lenker 11 und 12 vorsieht, deren Anlenkbolzen 13 und 14 auf Exzentern 15 und 16 liegen, die von außen gedreht und festgestellt werden können. Die Lenker 11 und 12 sind über die Bolzen 41 miteinander gelenkig verbunden. Die einen Lenker, und zwar im gezeichneten. Beispiel die Lenker 12, sind über die Bolzen 41 hinaus verlängert, so daß die Einrichtung zum Drehen des Keiles 3 genauso angebracht werden kann, wie vorher beschrieben.
- Die Keilflächen 31, 32 können in an sich bekannter Weise auch gewölbt sein, der Keil selbst kann massiv, aus gezogenem oder Blechmaterial mit inneren Hohlraum hergestellt sein, er kann Oberflächen mit Feinstgüte besitzen und mit Schwingungserregern versehen sein.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Speisegutführung bei Walzenstühlen mit einem in den Mahlspalt reichenden, einstellbaren Leitmittel für das über eine Speisewalze zugeführte Mahlgut, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitmittel als Keil (3) mit stehender hinterer Abschlußfläche (33) ausgebildet ist, zu der im Abstand eine zwischen Speisewalze (6) und unterer Mahlwalze (2) sich erstreckende, etwa senkrechte Wand (5) angeordnet ist, gegen die eine auf der Oberkante des Keils abgestützte bzw. angelenkte und wahlweise in eine aufrechte Stellung bewegbare Leitplatte (8) angelehnt werden kann, so daß das zulaufende Gut entweder in den Raum zwisehen, oberer Mahlwalze (1) und oberer Keilfläche (31) oder in den Raum zwischen unterer Mahlwalze und unterer Keilfläche (32) eingespeist wird, wie dies je für sich bereits bekannt ist.
- 2. Speisegutführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (3) auf einer vor den Mahlwalzen. (1, 2) und möglichst parallel zu ihnen angeordneten Achse (41) schwenkbar gelagert ist, die an in senkrecht zueinander stehenden Ebenen verstellbaren und an den Seitenwänden des Mahlraumes angeordneten Armen (4, 9, 34 bzw. 11, 12) befestigt ist. .
- 3. Speisegutführung nach Anspruch 2; gekennzeichnet dadurch, daß die die Achse (41) tragenden Arme aus je zwei senkrecht zueinander verschiebbaren Teilen bestehen, deren einer (9) quer zur Verbindungsebene der beiden Walzenachsen verstellbar ist und der andere (4) durch die Achse (41) und durch Haltewangen (34) mit dein Keil (3) verbunden ist.
- 4. Speisegutführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Achse (41) tragenden Arme aus je zwei Lenkern (11, 12) bestehen, deren eine Enden auf Stellexzentern (15, 16) od. dgl. gelagert sind.
- 5. Speisegutführung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse aus kurzen, an den seitlichen Armen (4, 11, 12) befestigten Bolzen (41) besteht, die in seitlich an den unteren Flächen (32) des Keiles (3) eingearbeitete Nuten (35) eingreifen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1695, 198 060; französische Patentschriften Nr. 1138 694, 529592.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM36864A DE1107051B (de) | 1958-02-28 | 1958-02-28 | Speisegutfuehrung bei Walzenstuehlen |
| CH6880359A CH365268A (de) | 1958-02-28 | 1959-01-26 | Speisevorrichtung an einem Walzenstuhl |
| FR785503A FR1225710A (fr) | 1958-02-28 | 1959-02-02 | Guidage de l'alimentation en matières des trains de cylindres |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM36864A DE1107051B (de) | 1958-02-28 | 1958-02-28 | Speisegutfuehrung bei Walzenstuehlen |
| DE1225710X | 1958-02-28 | ||
| DE853375X | 1958-02-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1107051B true DE1107051B (de) | 1961-05-18 |
Family
ID=27625068
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM36864A Pending DE1107051B (de) | 1958-02-28 | 1958-02-28 | Speisegutfuehrung bei Walzenstuehlen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1107051B (de) |
| FR (1) | FR1225710A (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1695C (de) * | 1877-10-03 | TH. FRITSCH, Ingenieur, in Berlin | Walzenstuhlung für Mahlmühlen mit mehreren auf einander lastenden Walzen und separater Beschüttung jeder Arbeitsstelle | |
| DE198060C (de) * | ||||
| FR529592A (fr) * | 1921-01-10 | 1921-12-01 | Procédé de traitement des gruaux et semoules en vue de leur transformation en farine | |
| FR1138694A (fr) * | 1955-12-21 | 1957-06-18 | Perfectionnements aux moulins à cylindres |
-
1958
- 1958-02-28 DE DEM36864A patent/DE1107051B/de active Pending
-
1959
- 1959-02-02 FR FR785503A patent/FR1225710A/fr not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE198060C (de) * | ||||
| DE1695C (de) * | 1877-10-03 | TH. FRITSCH, Ingenieur, in Berlin | Walzenstuhlung für Mahlmühlen mit mehreren auf einander lastenden Walzen und separater Beschüttung jeder Arbeitsstelle | |
| FR529592A (fr) * | 1921-01-10 | 1921-12-01 | Procédé de traitement des gruaux et semoules en vue de leur transformation en farine | |
| FR1138694A (fr) * | 1955-12-21 | 1957-06-18 | Perfectionnements aux moulins à cylindres |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1225710A (fr) | 1960-07-04 |
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