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DE1106711B - Vorrichtung zur Zufuehrung stueckigen Materials, insbesondere unrunder Stuecke, zu in waagerechter Ebene nebeneinander befindlichen Stellen - Google Patents

Vorrichtung zur Zufuehrung stueckigen Materials, insbesondere unrunder Stuecke, zu in waagerechter Ebene nebeneinander befindlichen Stellen

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Publication number
DE1106711B
DE1106711B DEST13768A DEST013768A DE1106711B DE 1106711 B DE1106711 B DE 1106711B DE ST13768 A DEST13768 A DE ST13768A DE ST013768 A DEST013768 A DE ST013768A DE 1106711 B DE1106711 B DE 1106711B
Authority
DE
Germany
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pieces
blades
feed
angle
points
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST13768A
Other languages
English (en)
Inventor
Jacob De Koning
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stamicarbon BV
Original Assignee
Stamicarbon BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stamicarbon BV filed Critical Stamicarbon BV
Publication of DE1106711B publication Critical patent/DE1106711B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/06Cone or disc shaped screens

Landscapes

  • Feeding Of Articles To Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Zuführung stückigen Materials, insbesondere unrunder Stücke, zu in waagerechter Ebene nebeneinander befindlichen Stellen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zuführung stückigen Materials, insbesondere unrunder Stücke zu in waagerechter Ebene nebeneinander befindlichen Stellen, wobei diese Vorrichtung, die insbesondere für Trockensortierungen geeignet ist, aus einem Körper mit einer geneigten Aufgabefläche, einer Speisevorrichtung, die das Material auf die geneigte Aufgabefläche aufgibt, und aus einer oder mehreren Führungsschaufeln, die die Stücke von der Speisevorrichtung nach den erwähnten Stellen befördert und diese stückweise, der Reihe nacheinander abgeben, besteht. Unter unrunden Stücken sollen hierbei Stücke verstanden werden, die infolge ihrer Form nicht rollen können, sondern sich gleitend fortbewegen.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung entspricht der Körper mit der geneigten Fläche einem kegelförmigen Blech, das zusammen mit an einer drehenden Zylinderwand befestigten Schaufeln in gleicher Richtung und mit gleicher Geschwindigkeit wie die Schaufeln rotiert.
  • Die Speisevorrichtung dreht sich in gleicher Richtung, aber mit einer größeren Geschwindigkeit, die vorzugsweise ein Vielfaches von der der Schaufeln ist. Hiermit wird die Kapazität der Vorrichtung gesteigert und die Möglichkeit geschaffen, die Stücke einzeln an nebeneinander befindlichen Stellen abzuliefern, so daß diese Stücke sich auf ihrem weiteren Weg nicht gegenseitig behindern.
  • Bei dieser Vorrichtung werden die Stücke, die z. B. aus Kohle, durchwachsender Kohle und Berge bestehen, mit großer Kraft aus der Spéisevorrichtung an die Schaufeln geschleudert. Dies führt zu einem starken Verschleiß der Schaufeln, zur Zerstückelung und Zerreibung der weicheren und eben wertvollsten Kohlenteile, wodurch Feinkohle in die Berge gelangt und die Ausbeute herabgesetzt wird. Außerdem erzeugt diese Vorrichtung im Betrieb einen großen Lärm.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile beseitigt durch einen Neigungswinkel der Aufgabefläche mit der Horizontalen, der größer ist als der von dem jeweiligen Aufgabegut und der Beschaffenheit der Aufgabefläche abhängigen Böschungswinkel, und durch eine solche Anordnung der Schaufeln direkt oberhalb der Aufgabefläche, daß die Tangenten an die Schnittlinie der Schaufelfiächen und der Aufgabefläche mit der Horizontalen einen Winkel bilden, der kleiner als der oben bezeichnete Böschungswinkel ist, und durch eine Relativbewegung der Schaufeln gegenüber der Aufgabefläche, wobei bei bewegter Aufgabefläche die Schaufeln sich gleichsinnig und schneller bewegen.
  • Unter dem Böschungswinkel des Aufgabegutes in bezug auf das Material der geneigten Fläche ist hier der Winkel zu verstehen, unter dem diese Fläche hinsichtlich der waagerechten Ebene aufgestellt ist, wobei ein Gegenstand nach Überwindung der von der Schwerkraft hervorgerufenen Reibung zu gleiten anfängt. Dieser Winkel wird durch die Reibungszahl zwischen dem Aufgabegut und dem Material der geneigten Fläche bedingt. Falls die zu klassierenden Stücke aus Stoffen mit verschiedener Reibungszahl bestehen, wird der Neigungswinkel der geneigten Fläche jedenfalls größer sein als der größte zu diesen Stoffen gehörige Böschungswinkel, und der Neigungswinkel der Schnittlinie wird kleiner sein als der kleinste Böschungswinkel.
  • Die Speisevorrichtung ist hierbei vorzugsweise stationär und unbeweglich aufgestellt und gibt die Stücke in ein und derselben Stelle auf. Bei einer Vorrichtung, bei der die Stellen, an die die Stücke abgegeben werden sollen, sich in einem Kreis um eine zentral fest angeordnete Speisevorrichtung befinden, werden erfindungsgemäß direkt oberhalb der als Kegel gebildeten Aufgabefläche radialsymmetrisch und konzentrisch zu den Abgabestellen gekrümmte Schaufeln angeordnet, die sich in Richtung ihrer konvexen Seite drehen.
  • Zweckmäßigerweise besitzen diese Schaufeln gegenüber der Kegelfläche eine Relativgeschwindigkeit.
  • Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, daß sich die Stücke geradlinig von einer höher gelegenen Stelle zu einer niedrigeren Stelle der geneigten Fläche fortbewegen können. Sobald jedoch ein Stück an eine Schaufel anstößt, kann es infolgedessen, daß die Neigung der Schnittlinie zwischen Schaufel und der geneigten Fläche geringer ist als der Böschungswinkel, nicht über diese Schaufel hinuntergleiten. Ein weiteres Hinuntergleiten ist nur möglich. wenn das Stück durch die Verschiebung der Schaufel hinsichtlich der geneigten Fläche seinen Halt verliert.
  • Jedes Stück wird also allmählich von der Aufgabestelle bis zur Abliefernngsstelle hinabsinken. Bei einem kegelförmigen Körper vollzieht sich diese Verschiebung längs den Erzeugenden des Kegels, auf die das Stück aufgegeben wird. Weil die Speisevorrichtung stillsteht und der kegelförmige Körper rotiert, gerät jedes nächste Stück des aufgegebenen Gutes auf eine andere Erzeugende.
  • Vorzugsweise verhalten sich die Rotationsgeschwindigkeiten der Schaufeln und des Kegels als (n+1) : ii, wobei n die Zahl der Schaufeln darstellt. Hierbei wird erreicht, daß jede Schaufel einen kontinuierlichen Materialstrom über den ganzen Umkreis abzugeben vermag, ohne daß zwei Stücke zugleich an derselben Stelle abgeliefert werden, während eine maximale Belastung der anschließenden Vorrichtung erreicht wird.
  • Die Erfindung läßt sich auch anwenden, wenn die Stellen, wo die Stücke abgeliefert werden sollen, sich in einer Geraden befinden. Eine solche Vorrichtung besteht erfindungsgemäß aus einer ortsfesten, ebenen, rechteckig geneigten Aufgabefläche und aus einer oder mehreren Führungsschaufeln, die aus geraden Platten bestehen und die die Stücke auf Stellen aufgeben, die sich parallel zu der Längsseite der Aufgabefläche und der Bewegungsrichtung der Schaufeln befindet, und die eine Pendelbewegung parallel zu den Aufgabestellen ausführen, und aus einer fest an der oberen Kante der geneigten Aufgabefläche angeordneten Speisevorrichtung, die die Stücke in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zu der besagten Linie aufgibt.
  • Hierdurch wird ein freies Zuströmen der Stücke von der Speisevorrichtung zu den Ablieferstellen in jeder Stellung der Führungsschaufel (n) verhindert. Eine solche Speisevorrichtung kann z. B. eine Rinne oder ein Sieb sein. Gemäß einer Ausführungsform nach der Erfindung bewegen sich zwei parallel angeordnete Führungsschaufeln in Richtung längs der Abgabestellen hin und her, wobei sich in den Endlagen einmal beide oberen Schaufelenden gegenüber den seitlichen Begrenzungen der Speisevorrichtung, das andere Mal nur eines, und zwar das über der anderen Schaufel liegende obere Schau fel ende gegenüber einer Seitenbegrenzung befinden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Schaufeln so angebracht, daß sie von einem in der Nähe des oberen Endes der geneigten Fläche befindlichen, sich hin- und herbewegenden Punkt divergieren, wobei sich die Pendelbewegung dieses Punktes zwischen den beiden seitlichen Begrenzungen der der Speisevorrichtung gegenüberliegenden Punkten erstreckt und die Abgabestellen für die Stücke in zwei gesonderte Abschnitte verteilt sind.
  • An Hand der Zeichnungen soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigt Fig. 1 schematisch einen senkrechten Längsschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die als Teil einer Anlage zur Trockenaufbereitung von Gegenständen mit verschiedenen Abmessungen und Volumina nach der Wichte angewandt wird, Fig. 2 eine Draufsicht von Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht wie Fig. 2, wobei schematisch die zu befördernden Stücke angegeben sind, Fig. 4 einen senkrechten Querschnitt einer anderen Ausführungsform, Fig. 5 eine Draufsicht der Fig. 4, Fig. 6 schematisch eine Draufsicht einer anderen Ausführungsform von Fig. 4.
  • In der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung ist auf einem Gestell 1 ein zylindrisches Gehäuse 2 angebracht. An der Wand 3 dieses Gehäuses sind mit mit Hilfe von Trägern 4 über den ganzen Umkreis neben- und untereinander Flachfedern 5 befestigt. Um die äußeren Enden der Federn 5 ist konzentrisch eine zylindrische Wand 6 angebracht, die von einem auf den Umkreis angreifenden, nicht eingezeichneten Antrieb zur Rotation gebracht werden kann. Zur Führung und Unterstützung der Wand sind Rollen 7 und 8 vorgesehen, die auf Träger 9 aufstützen. An der Wand sind dicht über den Federn 5 Schaufeln 10 (im vorliegenden Falle vier Stück) befestigt, und ferner ein durch Rippen 11 an einer Achse 13 befestigter Kegel förmiger Körper 12, der mit Hilfe dieser Achse 13 und eines nicht eingezeichneten Antriebs in gleicher Richtung rotiert wie die Wand 6. Die Rotationsgeschwindigkeit dieses Körpers ist geringer als die der Wand 6.
  • In kurzer Entfernung von dem Kreis, der durch die freien Enden der gekrümmten Schaufel 10 (s. Fig. 2) gebildet wird, ist eine stationäre Speiserinne 14 vorgesehen. Diese Rinne weist über dem kegelförmigen Körper eine schwache Neigung auf und ist derart ausgebildet und aufgestellt, daß die Material stücke mit vernachlässigbarer Geschwindigkeit auf den kegelförmigen Körper aufgegeben werden. Hierfür kann unter anderem ein gekrümmtes Führungsblech 20 dienen.
  • Der Neigungswinkel, gebildet durch die Erzeugende des kegelförmigen Körpers 12 und die waagerechte Ebene, ist von dem Material abhängig, aus dem dieser Körper und das Aufgabegut hergestellt sind, und hat mindestens so groß zu sein, daß sämtliche Stücke über die geneigte Kegelfläche hinuntergleiten können. Falls der Körper 12 aus Stahlblech hergestellt ist und das Aufgabegut aus Rohkohle und Berge besteht, wird dieser Neigungswinkel vorzugsweise zwischen 30 und 350 liegen. An den Verbindungsstellen zwischen den Schaufeln 10 und der Wand 6 sin!d nacheilend Offnungen 15 in der Wand angebracht, durch die die von den Federn 5 und der Wand 6 zurückgehaltenen Stücke austreten können, deren spezifisches Gewicht niedriger ist als die von den Federn bestimmte Trennwichte und die anschließend in einen durch einen Zylindermantel 16 und die Wand 6 gebildeten Raum 17 geraten, aus dem sie durch eine Rinne 18 austreten. Die von den Federn 5 durchgelassenen Stücke werden in einem Trichter 19 aufgefangen. Die Schaufeln 10 sind derart gekrümmt, daß ihre Schnittlinie mit dem Kegel 12 einen Winkel mit der waagerechten Ebene bildet, der geringer ist als der Reibungswinkel der Stücke mit der kleinsten Reibungszahl, so daß keins der Stücke infolge der Schwerkraftwirkung über die Schaufel zur Peripherie gleiten kann. Dieser Winkel beträgt für Holzkohle und Berge etwa 150. Es wurde zwischen der Rotationsgeschwindigkeit der Schaufel und der des Kegels ein Verhältnis von (off+ 1) : ot gewählt, wobei in die Zahl der Schaufeln darstellt. Der Vorteil einer solchen Wahl ergibt sich aus der Fig. 3, in der in vier Phasen O-I-II-III-IV (=0) eine vollständige UTmdrehung einer Schaufel angegeben ist. Die vier Ouadranten der Kegelflächel2 sind je in gleiche Abschnitte la bis lOa, 1b bis lOb, lc bis 10c und 1d bis lOd verteilt. Ein bei 14 auf die Kegeffläd 12 aufgegebener Gegenstand wird infolge der Schwerkraft im wesentlichen entsprechend der Erzeugenden dieser Fläche hinuntergleiten, bis er von einer Schaufel zurückgehalten wird. Sollte die Rotation der Schaufel der der Kegelfläche gleichkommen, so würde dieser Gegenstand keine relative Verschiebung hinsichtlich der Kegelfläche und der Schaufel erfahren. Da jedoch die Schaufel schneller rotiert als die Kegelfläche, wird diesem Gegenstand die Unterstützung gleichsam entzogen, so daß der Gegenstand im wesentlichen entsprechend der Erzeugenden der Fläche, auf der er sich befindet, allmählich hinunterzugleiten anfängt, wobei die Stellung dieses Gegenstandes hinsichtlich der der Schaufel eine Änderung erfährt und sich der Gegenstand in Richtung auf die Wand, an der die Schaufel befestigt ist, bewegt. Im Stand 0 der Schaufel wird der erste Gegenstand in den Abschnitt 1 a geraten und die nächsten Gegenstände in die darauffolgenden Abschnitte. Bei gleicher Rotationsgeschwindigkeit von Schaufel und Kegel würden auf diese Weise, wenn die Schaufel ein Viertel der Kreisbahn durchlaufen hat, sämtliche zehn Abschnitte mit Gegenständen belegt werden.
  • Unter der Annahme, daß der Kegel vier Umdrehungen in der Minute vollführt, sind bei den Schaufeln in derselben Zeit fünf Umdrehungen zu verzeichnen.
  • Dadurch werden an erster Stelle nicht nur bloß acht Abschnitte des an eine Schaufel angrenzenden Quadranten belegt, sondern es verschieben sich die Stücke auch hinsichtlich der Schaufel. Infolgedessen werden bei Erreichung von Stand I die Abschnitte 1 b und 2 b unbesetzt sein, während die Abschnitte 3 b bis 10 b mit frisch aufgegebenen Stücken belegt werden, was durch nicht schraffierte Figuren bezeichnet ist. Bei Stand II sind die Abschnitte 1 c bis 4c leer und die sechs Abschnitte 3c bis 10c und außerdem die Abschnittelb und 2 b des anstoßenden Quadranten besetzt. Im Stand III sind die Abschnitte 1 d bis 6d leer, die Abschnitte 7d bis 1Od und 1 c bis 3 c aber; mithin insgesamt sieben Abschnitte, mit Stücken belegt, so daß sich die Zahl der bei 14 frisch aufgegebenen Stücke beim Ubergang von Stand 11 zum Stand III um eins verringert hat. In dem Stand IV, der dem Anfangsstadium 0 gleich ist, sind die Abschnitte 1 a bis 8 ci leer, die Abschnitte 9 ci und 10a und 1 d bis 3 d besetzt, so daß jetzt drei Abschnitte entleert wurden. In diesem Stand fängt die Schaufel wieder an, neue Stücke aufzunehmen. Die noch auf der Schaufel vorhandenen Stücke sind zur Unterscheidung der frisch aufgegebenen Stücke schraffiert. Man sieht, daß beim Übergang von Stand O zum Stand I noch drei Abschnitte, und zwar 1 la bis 3 3a, mit alten Stücken belegt sind, an die die frisch aufgegebenen in den Abschnitten 3 b bis lOb anschließen, und ferner, daß im Stand II nur noch in dem Abschnitt 3b alte Stücke vorhanden sind. Hieraus ergibt sich, daß aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Stücke kontinuierlich eins nach dem anderen über den ganzen Umkreis abgeliefert werden, so daß die Vorrichtung im Betrieb gleichmäßig und maximal belastet wird. Es ist eine Bedingung, daß jede Schaufel einen solchen Teil der Kegelfläche umspannt, daß kein einziges Stück sich unmittelbar von der Aufgabestelle zur Peripherie bewegen kann, d. h. ohne mit einer Schaufel in Kontakt gewesen zu sein.
  • Die in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellten Ausführungsformen sind besonders geeignet, wenn die mit dieser Speisevorrichtung betriebene Trennungsanlage große Stücke zu verarbeiten hat. Eine Trennungsanlage, in der Stücke mit bestimmter Maximalabmessung verarbeitet werden müssen, weist eine gewisse Maximalkapazität auf. Die Masse der Stücke ist dem Volumen proportional, d. h. proportional zur dritten Potenz einer Abmessung oder zu dem Produkt mehrerer Abmessungen. Da die Zahl der nebeneinander aufzugebenden Stücke in umgekehrtem Verhältnis zu der Abmessung der Stücke, parallel zum Kreisumfang der Vorrichtung, steht, wird die Leistungsfähigkeit einer bestimmten rotationssymmetrischen Vorrichtung dem Quadrat des Volumens proportional sein. Zur Verarbeitung größerer Stücke braucht man jedoch längere Federn, so daß die Oberfläche ungefähriti einem den Abmessungen der Stücke proportionalen-Verhältnis zu vergrößern ist. Dies hat zur Folge, daß man sich zur Verarbeitung der Stücke auf einem kreisförmigen Bett eines Bettes zu bedienen hat, dessen Kapazität die dritte Potenz der Kapazität eines Bettes von gleichen Abmessungen jedoch für kleinere Stücke beträgt. In den meisten Fällen ist die zu verarbeitende Menge solcher Stücke jedoch nicht so groß, daß eine derartige Kapazität erforderlich wäre. Außerdem ist mit einem aus langen Federn bestehenden kreisförmigen Bett der Nachteil verbunden, daß die Federenden zu weit voneinander entfernt sind, was die Trennung beeinträchtigt. Es ist deshalb vorteilhafter, ein Bett zu konstruieren, bei dem die Federn parallel zueinander angeordnet sind, wie in den Fig. 4 bis ó angegeben ist. Die geneigte Fläche besteht hier aus einem flachen rechtwinkligen Blech 21, das auf einem Gestell 22 angebracht und in einem Winkel von etwa 330 zu der waagerechten Ebene angeordnet ist. Das untere Ende des Bleches befindet sich oberhalb eines Bettes von in parallelen Gruppen übereinander angeordneten Flachfedern 23, die mit ihren einen Enden an dem Gestell 22 befestigt sind. Gegenüber den anderen freien Enden befinden sich Klappen 24, - die schwenkbar um eine Achse 25 gelagert sind. An das obere Ende des Bleches 21 ist eine Speisevorrichtung 26 angeschlossen, die aus einer schwach geneigten Rüttelrinne oder einem Sieb bestehen kann. Auf dem Blech 21 sind Schaufeln 27, 28 angebracht, die sich parallel zum oberen und unteren Blechrand hin- und herbewegen können und mittels Stäbe 31 mit einem auf Trägern 30 fahrbaren Wagen 29 verbunden sind. Die Schaufeln 27, 28 sind aus geraden Platten konstruiert, die in einem solchen Winkel hinsichtlich des oberen und unteren Randes des Bleches 21 angeordnet sind, daß die Schnittlinien zwischen diesen Platten und der geneigten Fläche einen Winkel von etwa 150 in bezug auf die waagerechte Ebene bilden. Die Platten 27 und 28 sind in solcher Entfernung parallel zueinander aufgestellt, daß am einen Ende des waagerechten Verschiebungsweges die oberen Enden dieser Platten ganz oder fast ganz gegenüber den äußeren Enden der Seiten der Speisevorrichtung 26 liegen. Vorzugsweise ist die Länge des Verschiebungsweges der Breite der Speisevorrichtung gleich. Die Klappen 24 werden von einem nicht eingezeichneten Steuermechanismus entsprechend den Bewegungen der Schaufeln27,28 um die Achse 25 gedreht, damit die von den Federn zurückgehaltenen Stücke durchgelassen werden. In der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform befinden sich die Platten 27,28 in in der rechten Endlage. Dabei gleiten die von der Speisevorrichtung kommenden Stücke über das Blech21 geradlinig hinunter, bis sie von der Platte 28 zurückgehalten werden. Bei Verschiebung der Platte nach links verlieren die Stücke ihren Halt und gleiten weiter, bis sie an einer niedrigeren Stelle aufs neue von der Platte 28 zurückgehalten werden. Bei dieser Verschiebung nach links gleiten zugleich die Stücke aus der Speisevorrichtung auf die Platte 27.
  • Bei einer Verschiebung nach rechts werden sämtliche auf den Platten 27 und 28 ruhenden Stücke in waagerechter Richtung nach rechts verschoben, um erst bei einer erneuten Verschiebung nach links weiter hinabsinken zu können, bis sie auf die Federn 23 Während der Verschiebung nach rechts haben die bei der Verschiebung nach links auf die Federn 23 geratenen Stücke die Gelegenheit, sich nach der Wichte zu trennen. Eine solche Vorrichtung kann nur ohne viel Fehler arbeiten, wenn die Stücke nicht als ein unabgebrochener Strom aufgegeben werden, was tatsächlich bei einer Kohlen- und Erzwäsche mit großen Stücken der Fall ist. So kann, um ein konkretes Beispiel zu nennen, zur Trennung von Stücken mit Abmessungen von 280 bis 500 mm eine Trennungsanlage bis zur Länge von 4 m verwendet werden, wobei die Stücke über eine Breite von 2 m aufgegeben werden.
  • Die Zuführung dieser Stücke erfolgt in solchen Absätzen, daß man nicht die Gefahr läuft, daß zwei Stücke zu gleicher Zeit auf dieselben Federn geraten.
  • Bei dieser Vorrichtung kann man sich mit einer einzigen Führungsschaufel begnügen. In der Ausführungsform gemäß Fig. 5 wird dies dann die Schaufel 28 sein, wobei die Verschiebung der Schaufel nach rechts gegenüber der linken Seite der Speisevorrichtung 26 endet. Es ist eine solche Länge und ein solcher Stand der Schaufel zu wählen, daß diese bei ihrer linken Endlage die Speisevorrichtung26 noch völlig überlappt, so daß keine Stücke unmittelbar von dieser Speisevorrichtung zu den Federn gleiten können.
  • In der Ausführungsform gemäß Fig. 6 sind die Führungsplatten 32 und 33 divergierend hinsichtlich einander angeordnet. Die Länge der Pendelbewegung ist wieder der Breite der Speisevorrichtung 37 gleich, und jede Führungsplatte erstreckt sich zu einer Trennungsvorrichtung 34 bzw. 35, die im wesentlichen dieselbe Breite aufweist wie die Speisevorrichtung. Der Raum zwischen diesen Trennungsvorrichtungen kann zur Unterbringung der Abzugsvorrichtungen der getrennten Fraktionen dienen (nicht eingezeichnet).

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Zuführung stückigen Materials, insbesondere unrunder Stücke zu in waagerechter Ebene nebeneinander befindlichen Stellen wobei diese Vorrichtung. die insbesondere für Troclsensortierungen geeignet ist, aus einem Körper mit einer geneigten Aufgabefläche, einer Speisevorrichtung, die das Material auf die geneigte Aufgabefläche aufgibt, und aus einer oder mehreren Führungsschaufeln, die die Stücke von der Speisevorrichtung nach den erwähnten Stellen befördert und diese stückweise, der Reihe nacheinander abgeben, besteht, gekennzeiOnet durch einen Neigungswinkel der Aufgabefläche mit der Horizontalen, der größer ist als der von dem jeweiligen Aufgabegut und der Beschaffenheit der Aufgabefläche abhängigen Böschungswinkel, und durch eine solche Anordnung der Schaufeln (10 27 und 28, 32 und 33) direkt oberhalb der Aufgabe- fläche (12, 21), daß die Tangenten an die Schnittlinie der Schaufelflächen und der Aufgabefläche mit der Horizontalen einen Winkel bilden, der kleiner als der oben bezeichnete Böschungswinkel ist, und durch eine Relativbewegung der Schaufeln gegenüber der Aufgabefläche, wobei bei bewegter Aufgabefläche die Schaufeln sich gleichsinnig und schneller bewegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Stellen, an die die Stücke abgegeben werden, sich in einem Kreis um eine zentral fest angeordnete Speisevorrichtung befinden, gekennzeichnet durch radialsymmetrisch und konzentrisch zu den Abgabestellen angeordnete, direkt oberhalb der als Kegelfläche ausgebildeten Aufgabefläche (12) befindliche gekrümmte Schaufeln (10), die sich in Richtung ihrer konvexen Seite drehen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Verhältnis der Rotationsgeschwindigkeit der Schaufeln (10) zu der Rotationsgeschwindigkeit der Kegelfläche (12) von n + 1 zu n, wobei ii die Anzahl der Schaufeln ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine ortsfeste, ebene, rechteckige, geneigte Aufgabefläche (21) und durch eine oder mehrere Führungsschaufeln (27, 28), die aus geraden Platten bestehen und die die Stücke auf Stellen (23) aufgeben, die sich parallel zu der Längsseite der Aufgabefläche und der Bewegungsrichtung der Schaufeln befinden und die eine Pendelbewegung parallel zu den Aufgabestellen ausführen, und durch eine fest an der oberen Kante der geneigten Aufgabefläche angeordnete Speisesorrichtung (26), die die Stücke in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur besagten Linie aufgibt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Speisevorrichtung aus einer Rinne oder einem Sieb besteht, gekennzeichnet durch zwei parallel angeordnete, in Richtung der Abgabestellen hin- und herbewegte Führungsschaufeln (27, 28) wobei sich in den Endlagen einmal beide oberen Schaufel enden gegenüber den seitlichen Begrenzungen der Speisevorrichtung, das andere Nial nur eines, und zwar das über der anderen Schaufel liegende obere Schaufelende gegenüber einer Seitenbegrenzung befinden.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, gekennzeichnet durch zwei Führungsschaufeln (32, 33), die von einem in der Nähe des oberen Endes der geneigten Fläche befindlichen, sich hin- und herbewegenden Punkt divergieren, wobei sich die Pendelbewegung dieses Punktes zwischen den beiden seitlichen Begrenzungen der der Speisevorrichtung (37) gegenüberliegenden Punkten erstreckt und die Abgabestellen für die Stücke in zwei gesonderte Abschnitte (34, 35) verteilt sind.
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