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DE1106588B - Elektronisches Musikinstrument - Google Patents

Elektronisches Musikinstrument

Info

Publication number
DE1106588B
DE1106588B DEA31423A DEA0031423A DE1106588B DE 1106588 B DE1106588 B DE 1106588B DE A31423 A DEA31423 A DE A31423A DE A0031423 A DEA0031423 A DE A0031423A DE 1106588 B DE1106588 B DE 1106588B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
musical instrument
resistor
capacitor
electronic musical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA31423A
Other languages
English (en)
Inventor
Sune Hearly Bergman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRILI AB
Original Assignee
FRILI AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRILI AB filed Critical FRILI AB
Publication of DE1106588B publication Critical patent/DE1106588B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments
    • G10H1/36Accompaniment arrangements
    • G10H1/40Rhythm
    • G10H1/42Rhythm comprising tone forming circuits

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Elektronisches Musikinstrument Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein elektronisches Musikinstrument mit Rauschgenerator zur Erzeugung tonfrequenter Schwingungen.
  • Das Ziel der Erfindung ist, ein Musikinstrument zu schaffen, auf welchem ein einziger Spieler verhältnismäßig einfach begleitende Laut- und Rhythmeneffekte ausführen kann, wobei der Spieler auf einer Klaviatur die Melodie mit zugehörigen Harmonien gleichzeitig spielt.
  • Erfindungsgemäß sind zwei durch ein Pedal, eine Taste od. dgl. betätigte Schaltergruppen in den Stromkreis des Rauschgenerators geschaltet, die je nach Betätigung ein ungedämpftes oder ein gedämpftes Rauschspektrum durch Einschaltung von Dämpfungs-und Verzögerungsgliedern in den Generatoren hervorrufen.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung enthält mindestens der eine der Kontakte einen Zusatzkontakt, durch welchen gleichzeitig eine Baßfrequenz dem Lautsprecher des Instrumentes zugeführt werden kann.
  • Für die Betätigung der beiden Kontaktvorrichtungen sind vorzugsweise zwei Pedale derart auf einer Fußplatte angebracht, daß beide Pedale durch einen Fuß des Spielers betätigt werden können, z. B. in der Weise, daß das eine Pedal durch die Sohle und das andere Pedal durch den Absatz betätigt werden kann. Die beiden Pedale können auch derart angebracht werden, daß das eine durch den einen Fuß des Spielers und das andere durch den anderen Fuß des Spielers betätigt wird.
  • Die beiden Pedale sind so angeordnet, daß sie selbsttätig nach Betätigung in ihre Ruhelage zurückkehren.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es bedeutet Fig. 1 ein Schaltbild des Baßgenerators, Fig. 2 ein Schaltbild des Rauchgenerators und Fig. 3 ein Schaltbild der Pedalvorrichtung nach der Erfindung.
  • Das Musikinstrument gemäß der Erfindung kann mit einem üblichen Verstärker und Lautsprecher versehen sein. Diese Vorrichtungen sowie das äußere Aussehen des Instrumentes werden hier nicht beschrieben.
  • In Fig. 1 bedeuten V1 und V2 eine Doppeltriode in Multivibrato,rschaltung. Die Kathode der Röhre V1 liegt an Masse, die der Röhre V2 über den Widerstand R 6 an Masse. C 1 und C 2 sind die Koppelkondensatoren, Widerstand R1 und R2 die Gitterwiderstände, während die Anoden über die AnodwiderständeR3, R4 und einen zusätzlichen Widerstand R 12 an die Anodenspannung angeschlossen sind. Die dem Gitter abgekehrten Enden der Gitterwiderstände R1 und R2 sind miteinander verbunden und an einen Spannungsteiler mit den Widerständen r 1, r2, r3 ... r12 angeschlossen, dessen freies Ende an Masse liegt.
  • Zwischen den einzelnen Widerständen des Spannungsteilers sind Zapfklemmen angeordnet, die mittels eines Kontaktes an Masse angeschlossen werden können. Diese Kontakte sind durch entsprechende Pedale oder Tasten betätigbar. Das von der Masse abgekehrte Ende des Spannungsteilers ist am Anodenpotential über das Potentiometer R5 und den Widerstand R 16 angeschlossen. Dadurch, daß die Pedale die Widerstände unterhalb der entsprechenden Zapfklemmen des Spannungsteilers r1, r2, r3 usw. kurzschließen, werden die Gitter des Multivibrators an verschiedene Spannungen gelegt, so daß der Multivibrator in verschiedenen Frequenzen schwingt. Die Frequenzstufen sind so gewählt, daß sie den Tonstufen der chromatischen Tonleiter entsprechen.
  • Um den Ein- und Ausschwingvorgang eines natürlichen Tones nachzubilden, ist eine Torstufe mit zugehörigen Kreiselementen vorgesehen. Die Kathoden der Röhren V2 und V3 sind gekoppelt. Die Anode der Röhre h3 ist an das Anodenpotential über den Widerstand R10 und den Widerstand R12 angeschlossen. Zwischen Gitter und Erde ist ein Kondensator C3 eingeschaltet. Des weiteren ist das Gitter über den Widerstand R9 an die negative Klemme einer Gitterspannungsquelle hg und über den Widerstand R 8 und den Kondensator C 4 an Masse angeschlossen. Zwischen R8 und C4 ist die Klemme 103 angeschlossen, welche ihrerseits mit der entsprechenden Klemme 103 der Pedalvorrichtung gemäß Fig. 3 verv erbunden ist. Der Ausgang der Röhre l'3 ist über den Kondensator C5 und die Widerstände R14 und R15 an das Gitter der Röhre L'4 der Verstärkerstufe angeschlossen. Die Kathode der Röhre l'4 liegt über den Widerstand R7 an Masse. Zwischen blasse und dem Gitter der Röhre L'4 ist ein Widerstand R13 angeordnet. Die Anode der Röhre 1"4 ist über den Widerstand R 1i an die Anodenspannung gelegt. Der Verbindungspunkt zwischen C5 und R15 liegt über den Kondensator C 6 an Masse. Die Verbindung zwischen R14 und R15 ist über einen Parallelresonanzkreis an Masse angeschlossen, der aus der Spule L 1 und dem Kondensator C7 besteht. Dieser LC-Kreis dient zusammen mit R15 und R6 zur Erzeugung des gewünschten Klangcharakters des dem Multivibrator entnommenen Signals, so daß das Ausgangssignal in musikalischer Hinsicht befriedigend ist, indem es z. B. dem Klang einer Baßgeige od. dgl. entspricht.
  • Um die Anodenspannung zu stabilisieren, sind zwischen :Masse und dem von der positiven Klemme abgekehrten Ende des Widerstandes R12 die beiden Spannungsstabilisierungsröhren l'5 und V6 in Reihe geschaltet.
  • Die Schaltvorrichtung gemäß Fig. 1 wirkt in der folgenden Weise: In der Ruhelage ist die Stufe V3, die sogenannte 7. Torstufe«, durch die negative Spannung der Gitterspannungsquelle l'g gesperrt. Der Multivibrator arbeitet auf einer Frequenz, die durch die Pedale oder Taste des Instrumentes eingestellt ist. Wenn die Klemme 103 an Masse angeschlossen wird, steigt die Spannung des Gitters der Röhre b'3, so daß die Röhre leitend wird und das von dem Multivibrator erzeugte Tonfrequenzsignal durchläßt. Die: geschieht, nachdem das Signal den Einschwingvorgang durchlaufen hat. -Nach Anschluß der Klemme 103 an Masse wird die Röhre h3 nicht sofort leitend, da die Zeitkonstante des Kondensators C3 und des Widerstandes R8 wirksam wird. Der Kondensator C 3 wird von der Gitterspannungsquelle Vä negativ aufgeladen. Der Widerstand R9 ist viel größer als R8, so daß die negative Gitterspannung der Röhre I'3 nicht aufrechterhalten werden kann, wenn die Klemme 103 an Masse angeschlossen wird. Wenn die Klemme 103 an Masse angeschlossen wird. erklingt der Ton somit nicht plötzlich in voller Stärke, sondern in einer weichen und musikalisch befriedigenden Weise. Die Übertragung erfolgt erst, wenn er nach seinem Einschwingvorgang stabilisiert worden ist. Ebenso hört der Ton nicht plötzlich auf, wenn der -Masseanschluß der Klemme 103 unterbrochen wird, «-as musikalisch unbefriedigend sein würde. sondern »verklingt<; in ähnlicher Weise wie der Ton eines 'Naturinstrumentes, da die Aufladung der Kondensatoren C3 und C4 über den großen Widerstand R9 durch die Gitterspannungsquelle eine gewisse Zeit benötigt. Die Torstufe l'3 bewirkt das Ein- und Misschwingen des Tones in musikalisch befriedigender weise.
  • Der Oszillator gemäß Fig. 1 dient zur Erzeugung typischer Baßtöne, die für Begleitzwecke geeignet sind. In Fig. 2 wird das Schaltbild eines Generators zur Erzeugung der für Begleitzwecke geeigneten Lauteffekte gezeigt, die beim Schlagen einer Trommel mit dein Besen hervorgebracht werden.
  • In Fig.2 bezeichnet l'10 eine Zweigitterröhre, bei welcher die Kathode und die beiden Gitter an Masse liegen. während die Anode an die Anodenspannungsquelle über den Widerstand R20 angeschlossen ist. Dadurch erzeugt die Röhre 1710 eine Rauschspannung im Tonfrequenzbereich. Das Rauschsignal wird dem Gitter der Eingitterröhre V11 über den Kondensator C20 und den Kopplungswiderstand R22 zugeführt. Dabei ist das dem Gitter abgekehrte Ende dieses Widerstandes an dem Verbindungspunkt zwischen Kondensator C20 und Widerstand R21 angeschlossen. Das andere Ende dieses Widerstandes liegt an Masse.
  • Die Kathode der Röhre V11 ist über den Widerstand R25 an Masse gelegt. Die Anode ist über die in Reihe geschalteten Widerstände R23 und R24 an eine Klemme 101 angeschlossen. Der Verbindungspunkt zwischen diesen Widerständen ist über dem Kondensator C21 an Masse gelegt.
  • Die Klemme 101 entspricht der Klemme 101 in Fig.3, welche eine Pedaleinrichtung zur Steuerung der Schaltungen der Fig. 1 und 2 darstellt. Durch diese Pedaleinrichtungkann die Klemme 101 an die Anodenspannungsquelle angeschlossen werden. Die Röhre l' 11 ist über den Kondensator C22 an das Gitter der Röhre l'12 gelegt. Zwischen diesem Gitter und Masse ist ein Siebglied zur Änderung des übertragenen Rauschsignals eingeschaltet. Es besteht aus einem LC-Kreis rnit der Spule L2 und den Kondensatoren C23 und C24, von welchen C23 durch einen Schalter S1 abgeschaltet ist. Dadurch entstehen zwei Möglichkeiten der Beeinflussung der Schwingcharakteristik des LC-Kreises und damit auch des Charakters des Signals. das dem Gitter der Röhre 1r12 zugeführt wird. Es kann dabei z. B. ein Laut erzeugt werden, der dem Schlaggeräusch einer Trommel mittels eines sogenannten Besens entspricht. Auch andere, diesem ähnliche Klänge können, allerdings in geringerer Lautstärke, imitiert werden.
  • Die Kathode der Röhre l'12 ist über den Kathodenwiderstand R26 an Masse angeschlossen, während die Anode über den Widerstand R27 an die Anodenspannung gelegt ist. Der Anode der Röhre l'12 wird das verstärkte Signal über den Kondensator C25 und den Widerstand R28 entnommen. Die eine Klemme des Kondensators ist an der Anode der Röhre V12 angeschlossen, die andere Klemme an einer Klemme 102, welche über einen Kontakt der Pedaleinrichttuig nach Fig. 3 an Masse gelegt werden kann.
  • Wenn die Klemme 101 mit dem positiven Pol der Anodenspannungsquelle verbunden wird und die Klemme 102 nicht an Masse angeschlossen ist, hat das Signal am Ausgang des Generators einen verhältnismäßig scharfen, ungedämpften Klang, der beispielsweise dem Laut entspricht, der durch kräftiges Schlagen der Trommel eines Tanzorchesters mittels eines Besens erzeugt wird. Wenn der Dämpfungskondensator C26 durch Erdung der Klemme 102 eingeschaltet ist, wird der erzeugte Rauschlaut weicher. Auf diese Weise kann man einfach die gewünschte Abänderung der Klangcharakteristik erreichen.
  • Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der Pedaleinrichtung nach der Erfindung. Die Einrichtung umfaßt zwei Pedale P 1 und P 2, welche als Einheit nebeneinander angeordnet sein können. Jedes dieser Pedale ist, wie bereits beschrieben, an einer Zapfklemme zwischen den Widerständen r 1, r 2, r 3 ... r 12 des Spannungsteilers angeschlossen. Bei einer anderen Ausführungsform sind die beiden Pedale P 1 und P2 auf einer Fußplatte so angebracht, daß der Spieler das eine Pedal durch die Sohle und das andere Pedal durch den Absatz betätigen kann.
  • Das Pedal P 1 ist an die Schalter c 1 und c2 angeschlossen, während das andere Pedal P2 die Schalter c3, c4 und c5 steuert. Der eine Kontakt des Schalters c 1 ist an die Anodspannungsquelle angeschlossen, während der andere Kontakt mit der Klemme 101 ver- Bunden ist. Ein Kontakt des Schalters c2 ist an Masse gelegt und der andere an einen Kontakt des Schalters c5, welcher durch den Schalter S2 überbrückbar ist. Der andere Kontakt des Schalters c5 ist an der Klemme 103 angeschlossen. Der eine Kontakt des Schalters c3 ist mit der Klemme 101 verbunden, während sein Kontakt über die Reihenschaltung des Widerstandes R30 und Kondensators C30 an Masse liegt. Der eine Kontakt des Schalters e4 liegt ebenfalls an Masse, während der andere mit der Klemme 102 verbunden ist.
  • Bei Betätigen der Pedale P 1 und P2 wirkt das Instrument in der folgenden Weise: Wenn nur das Pedal P 1 betätigt wird, bewirkt der Schalters c1, daß ein ungedämpfter Rauschlaut von dem Lautsprecher des Instruments wiedergegeben wird. Gleichzeitig wird ein Baßton od. dgl., welcher in der Schaltung nach Fig. 1 erzeugt wurde, unter der Bedingung wiedergegeben, daß S2 geschlossen und P2 betätigt ist.
  • Wenn nur das Pedal P2 ohne vorhergehende Betätigung des Pedals P1 betätigt wird, erfolgt keine Tonwiedergabe.
  • Wenn das Pedal P 2 bei gedrücktem Pedal P 1 betätigt wird, bewirkt der Schalter c4, daß der Kondensator C26 an Masse angeschlossen wird, wodurch das aus dem Generator in Fig. 2 gewonnene Signal kräftig gedämpft wird. Wenn dabei der Schalter S2 offen ist, bewirkt der Schalter c5, daß zusätzlich ein Baßton von dem Lautsprecher wiedergegeben wird.
  • Das Schließen des Schalters c3 bewirkt, daß der Kondensator C30 von der positiven Klemme der Anodenspannungsquelle über den Widerstand R30 aufgeladen wird. Dies hat zur Folge, daß die Verbindung zwischen der Klemme 101 und der positiven Klemme der Anodenspannungsquelle zwar aufhört, aber statt dessen die Klemme 101 eine abnehmende Anodenspannung aus dem großen Kondensator C30 erhält, wenn das Pedal P 1 wieder losgelassen wird, während das Pedal P2 in der Arbeitslage gehalten wird. Der Rauschlaut aus dem Generator gemäß Fig. 2 hört daher nicht sogleich, sondern erst allmählich auf. Diese abklingende Lautstärke ist in musikalischer Hinsicht erwünscht.
  • Eine typische Wirkung, die durch diese Vorrichtung erzeugt werden kann, ist die folgende: Kurz vor dem ersten Taktteil wird das Pedal P2 betätigt, wodurch ein ziemlich gedämpfter Rauschlaut wegen der Ladung des Kondensators C30 von dem Lautsprecher wiedergegeben wird. Bei dem ersten Taktteil wird dann das Pedal P 1 kurzzeitig betätigt, wobei P2 in der Arbeitslage gehalten wird. In diesem Moment wird der Kondensator C30 über die Schalter c1 und c2 geladen, und gleichzeitig wird ein gedämpft ausklingender Rauschlaut von dem Lautsprecher wiedergegeben. Des weiteren wird c2 mit Masse verbunden, wodurch die Klemme 103 über den Schalter c5, der in diesem Moment geschlossen ist, mit Masse verbunden wird, so daß ein Baßton von dem Lautsprecher wiedergegeben wird.
  • Bei dem zweiten Taktteil wird das Pedal P 1 wieder kurzzeitig betätigt und gleichzeitig P2 losgelassen, wodurch ein ungedämpfter, kurzer Rauschlaut in dem Lautsprecher gehört wird, da die Schalter c3 und c4 dann offen sind. Gleichzeitig wird die Klemme 103 mit Masse verbunden, wenn der Schalter S2 geschlossen ist, nicht aber wenn dieser Schalter offen ist, da der Schalter c5 schon offen war.
  • Ein solcher zwei Taktteile umfassender Rhythmus entspricht einer typischen Variante bei der modernen Tanzmusik.
  • Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann man natürlich wahlweise auch andere Rhythmeneffekte erzeugen.
  • Der Schalter S 1 ist zur Umschaltung des Kreises mit der Spule L2 und den Kondensatoren C23, C24 und damit zur Änderung der Klangcharakteristik vorgesehen, und es ist einleuchtend, daß man hierdurch noch viele Möglichkeiten zur Erzeugung abwechselnder Rhy thmeneffekte erzielen kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektronisches Musikinstrument mit einem Rauschgenerator zur Erzeugung tonfrequenter Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei durch je ein Pedal (P1, P2), eine Taste od. dgl. betätigte Schaltergruppen in den Stromkreis des Rauschgenerators (Fig.2) geschaltet sind und je nach Betätigung ein starkes, ungedämpftes oder weiches, gedämpftes Rauschspektrum durch Zuschaltung von Dämpfungs- und Verzögerungsgliedern in dem Generator hervorrufen.
  2. 2. Elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden Schaltergruppen einen zusätzlichen Schalter (c2, c5) für einen an die Lautsprecheranlage angeschlossenen Baßtongenerator (Fig. 1) besitzt.
  3. 3. Elektronisches :Musikinstrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Schaltergruppe die Schalter (c1, c2) die Weiterleitung der von den Generatoren gelieferten Schwingungen an den Lautsprecher ermöglichen, während die Schalter der zweiten Gruppe (c3, c4, c5) in Zusammenwirkung mit Verzögerungs- und Dämpfungselementen (Widerstand R30, Kondensatoren C30, C26) zur Veränderung der bei Betätigung der ersten Schaltergruppe eingeschalteten Ausgangssignale der Generatoren vorgesehen sind.
  4. 4. Elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter (c4) in Zusammenwirken mit einem Dämpfungselement (Kondensator C26) zur Dämpfung der bei Betätigung der ersten Schaltergruppe eingeschalteten Lauteffekte dient.
  5. 5. Elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schaltergruppe einen Schalter (c3) und Verzögerungsschaltglieder (Kondensator C30, Widerstand R30) aufweist, die bei Betätigung der zweiten Schaltergruppe eine Verzögerung des durch die Verstellung der ersten Schaltergruppe an- oder auslaufenden Schwingungsvorgangs ergeben. In Betracht gezogene Druckschriften: Dr. Werner Meyer-Eyßler: »Elektrische Klangerzeugung«, Ferd. Dümmlers Verlag, Bonn, 1949, S.52.
DEA31423A 1958-02-25 1959-02-23 Elektronisches Musikinstrument Pending DE1106588B (de)

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