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DE1105629B - Einrichtung zur Rauschverminderung bei Erzeugung von kuenstlichen Nachhall-Effekten - Google Patents

Einrichtung zur Rauschverminderung bei Erzeugung von kuenstlichen Nachhall-Effekten

Info

Publication number
DE1105629B
DE1105629B DEK41696A DEK0041696A DE1105629B DE 1105629 B DE1105629 B DE 1105629B DE K41696 A DEK41696 A DE K41696A DE K0041696 A DEK0041696 A DE K0041696A DE 1105629 B DE1105629 B DE 1105629B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recording
playback
heads
noise reduction
systems
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK41696A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Klemt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK41696A priority Critical patent/DE1105629B/de
Publication of DE1105629B publication Critical patent/DE1105629B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K15/00Acoustics not otherwise provided for
    • G10K15/08Arrangements for producing a reverberation or echo sound
    • G10K15/10Arrangements for producing a reverberation or echo sound using time-delay networks comprising electromechanical or electro-acoustic devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Rauschverminderung bei Erzeugung von künstlichen Nachhall-Effekten Zur Erzeugung von künstlichen Nachhall-Effekten und Echos sind Verfahren auf Magnettonbasis bekannt, bei welchen das Schallereignis, von welchem ein Nachhall und Echo erzeugt werden soll, über Mikrophon, Aufnahmeverstärker und Aufnahmekopf auf einen Magnettonträger aufgezeichnet und verzögert durch entweder einen oder mehrere gegeneinander versetzte Wiedergabeköpfe zusammen mit dem nicht verzögerten Schallereignis einem Verstärker und Lautsprecher zugeführt wird. Zur Verlängerung der Nachhallzeit und zur Verzögerung der Anzahl von Echos werden dabei vielfach nicht nur ein, sondern mehrere Aufnahmeköpfe verwendet.
  • Diese Aufnahmeköpfe zeichnen das Schallereignis in mehreren nebeneinander angeordneten Spuren auf den Magnettonträger auf. Die Spaltlänge des Wiedergabekopfes bzw. die Spaltlängen der Wiedergabeköpfe muß bzw. müssen deshalb so ausgeführt sein, daß sie gleichzeitig alle aufgezeichneten Spuren wiedergeben können. Ein Nachteil bei diesem Verfahren besteht darin, daß bei der Wiedergabe mehrerer Spuren - bedingt durch eine entsprechend der Summe der Breite der einzelnen Spuren vergrößerte Spaltlänge der Wiedergabeköpfe - auch das Rauschen des Magnettonträgers verstärkt wiedergegeben wird, und zwar wächst die Rauschleistung quadratisch mit der Spaltverlängerung der Wiedergabeköpfe.
  • Es ist ferner ein Verfahren zum Aufbringen einer zusätzlichen Aufzeichnung zu einer auf einem Magnettonband bereits vorhandenen Grundaufzeichnung bekannt, bei welchem beide Aufzeichnungen gemeinsam abtastbar sind und bei welchem die zusätzliche Aufzeichnung auf einem Bruchteil der Spurbreite der Grundaufzeichnung aufgebracht wird.
  • Auch die diesem letzteren Verfahren entsprechende Einrichtung ist jedoch hinsichtlich des bei der Wiedergabe auftretenden Rauschens insofern nachteilig, als bei der Wiedergabe der zusätzlichen Aufzeichnung ein Rauschen auftritt, das der Breite der Grundaufzeichnung entspricht, während das Nutzsignal der zusätzlichen Aufzeichnung nur dem erwähnten Bruchteil der Spurbreite der Grundaufzeichnung proportional ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Verminderung des Rauschens bei der Erzeugung von künstlichem Nachhall mittels Magnettonträgern, bei welcher Spuren örtlich gegeneinander verschoben, durch mehrere Aufzeichnungssysteme auf den Träger aufgebracht und mit mehreren Wiedergabesystemen abgetastet werden, und ist gekennzeichnet durch die Kombination folgender, an sich bekannter Merkmale: a) die Aufzeichnung der einzelnen Spuren erfolgt aufeinander, b) die Spaltlänge der Wiedergabesysteme ist nicht oder nicht wesentlich länger als die der Aufnahmesysteme.
  • Dabei braucht dann die Spaltlänge der Wiedergabeköpfe nicht länger zu sein als die Spaltlänge eines der Aufnahmeköpfe, und das bei der Wiedergabe auftretende Rauschen entspricht nur demjenigen einer einzigen Spurbreite, dagegen nicht dem Rauschen mehrerer Spurbreiten, wie es bei nebeneinander aufgezeichneten Spuren der Fall ist.
  • Fig. 1 zeigt im Prinzip die Einrichtung zur Nachhall- und Echoerzeugung gemäß der Erfindung mit je zwei Aufnahme- und Wiedergabeköpfen unter Verwendung eines endlosen Magnettonbandes als Magnettonträger. Sinngemäß gilt diese Einrichtung auch für mehr als zwei Aufnahme- und Wiedergabeköpfe. Dargestellt sind nur diejenigen Teile, welche zur Erläuterung der Erfindung notwendig sind.
  • Die von einem Aufnahmemikrophon 7 erzeugte Tonspannung, von welcher ein Nachhall erzeugt werden soll, wird über einen Aufnahmeverstärker 8 den Aufnahmeköpfen 2 und 3 zugeführt, welche ein endloses Magnettonband 6 magnetisieren. Die Aufnahmeköpfe 2 und 3 sind längs eines endlosen Magnettonbandes 6 um einen gewissen Abstand versetzt, so daß entsprechend der Bandgeschwindigkeit die Magnetisierung des Magnettonbandes 6 durch die Tonspannung aus dem Mikrophon 7 in bestimmten Zeitabständen erfolgt. Es sind ferner außer den Aufnahmeköpfen 2 und 3 noch die Wiedergabeköpfe 4 und 5 angeordnet, welche die Magnetisierung des Magnettonbandes 6 wieder in eine Tonspannung umwandeln. Diese Tonspannung wird in einem Mischverstärker 9 verstärkt und der ursprünglichen Tonspannung beigemischt. Am Ausgang, z. B. an einem Lautsprecher 10, stehen daher die ursprüngliche Tonspannung und vier zeitlich nachfolgende Tonspannungen zur Verfügung, welche eine Nachhallwirkung erzeugen, Nach den Wiedergabeköpfen 4 und 5 durchläuft das Tonband einen Löschkopf 1, so daß es dann zur erneuten Aufnahme bereit ist.
  • In Fig.2 ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung mit zwei Aufnahmeköpfen 13 und 14, zwei Wiedergabeköpfen 15 und 16, dem Löschkopf 12 und dem Magnettonband 17 dargestellt.
  • Zur deutlicheren Darstellung des Erfindungsgedankens ist in F ig. 3 die eingangs erwähnte bekannte Anordnung mit mehreren Aufnahmeköpfen 19, 20, mehreren Wiedergabeköpfen 21 und 22, einem Löschkopf 18 und einem Magnettonband 23 zur Aufzeichnung von zwei nebeneinanderliegenden Spuren dargestellt.
  • Die Anordnungen nach Fig. 2 und 3 stellen die erfindungsgemäße Anordnung und die bekannte Anordnung in einer anderen Ansicht dar, welche die Anordnung der verschiedenen Magnettonköpfe gegenüber dem Band besser erkennen lassen. Die Aufnahmeköpfe 13 und 14 nach Fig. 2 sind in bezug auf die Bewegungsrichtung des Magnettonträgers 6 so angeordnet, daß diese in einer Ebene liegen und die Aufzeichnungsspuren, nicht wie bei der bisher bekannten Anordnung nebeneinander, wie in Fig.3 dargestellt, sondern aufeinander aufgezeichnet werden. Durch geeignete Wahl des Vormagnetisierungsstromes läßt sich erreichen, daß die durch den Aufnahmekopf 13 bedingte Magnetisierung des Magnettonträgers 6 durch die Magnetisierung mit dem Aufnahmekopf 14 praktisch nicht beeinflußt wird. Es ist in Fig. 2 leicht zu erkennen, daß die Spaltlänge der Wiedergabeköpfe 15 und 16 nicht länger zu sein braucht als die Spaltlänge eines der Aufnahmeköpfe 13 und 14, im Gegensatz zu der bekannten Anordnung mit mehreren Aufzeichnungsspuren nach Fig. 3, bei welchen die Spaltlänge jedes Wiedergabekopfes 21 und 22 mindestens so lang sein muß wie die Summe der Spaltlängen der Aufnahmeköpfe 19 und 20. Beim praktischen Aufbau von Nachhallgeräten gemäß der Erfindung mit einer größeren Anzahl von fest montierten Wiedergabeköpfen zum Zwecke eines langen Nachhalles entsteht häufig der Wunsch, die durch den Magnettonträger erzeugte Rauschspannung noch weiter zu vermindern, wobei trotz der erzielten Rauschverminderung eine geringe Änderung des Nachhall-Effektes in Kauf genommen werden kann. Dies kann in einfacher Weise durch das elektrische Abschalten eines oder mehrerer Wiedergabeköpfe, z. B. mit dem Schalter 11 in Fig. 1, von der nachfolgenden Schaltung erfolgen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Verminderung des Rauschens bei der Erzeugung von künstlichem Nachhall mittels Magnettonträgern, bei welchem Spuren, örtlich gegeneinander verschoben, durch mehrere Aufzeichnungssysteme auf den Träger aufgebracht und mit mehreren Wiedergabesystemen abgetastet werden, gekennzeichnet durch die Kombination folgender, an sich bekannter Merkmale: a) die Aufzeichnung der einzelnen Spuren erfolgt aufeinander, b) die Spaltlänge der Wiedergabesysteme ist nicht oder nicht wesentlich länger als die der Aufnahmesysteme.
  2. 2. Einrichtung zur Rauschverminderung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer beliebigen Anzahl von fest montierten Wiedergabeköpfen zwecks weiterer Rauschverminderung ein oder mehrere Wiedergabeköpfe elektrisch abschaltbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1071367; USA.-Patentschrift Nr. 2 674 660.
DEK41696A 1960-09-17 1960-09-17 Einrichtung zur Rauschverminderung bei Erzeugung von kuenstlichen Nachhall-Effekten Pending DE1105629B (de)

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DEK41696A DE1105629B (de) 1960-09-17 1960-09-17 Einrichtung zur Rauschverminderung bei Erzeugung von kuenstlichen Nachhall-Effekten

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DEK41696A DE1105629B (de) 1960-09-17 1960-09-17 Einrichtung zur Rauschverminderung bei Erzeugung von kuenstlichen Nachhall-Effekten

Publications (1)

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DE1105629B true DE1105629B (de) 1961-04-27

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ID=7222502

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DEK41696A Pending DE1105629B (de) 1960-09-17 1960-09-17 Einrichtung zur Rauschverminderung bei Erzeugung von kuenstlichen Nachhall-Effekten

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DE (1) DE1105629B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2674660A (en) * 1952-12-10 1954-04-06 Rca Corp Artificial reverberation
DE1071367B (de) * 1959-12-17 Loewe Opta Aktiengesellschaft, Berlin-Steglitz Verfahren zum Aufbringen einer zusätzlichen Aufzeichnung zu einer auf einem Magnettonband bereits vorhandenen Grundaufzeichnung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1071367B (de) * 1959-12-17 Loewe Opta Aktiengesellschaft, Berlin-Steglitz Verfahren zum Aufbringen einer zusätzlichen Aufzeichnung zu einer auf einem Magnettonband bereits vorhandenen Grundaufzeichnung
US2674660A (en) * 1952-12-10 1954-04-06 Rca Corp Artificial reverberation

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