DE1105273B - Verfahren zur Herstellung von photoleitfaehigen Schichten fuer elektrophotographische Verfahren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von photoleitfaehigen Schichten fuer elektrophotographische VerfahrenInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von photoleitfähigen Schichten für elektrophotographische Verfahren Zur Herstellung von photoleitfähigen Schichten für elektrophotographische Verfahren ist es bekannt, gewisse anorganische oder organische lichtleitfähige Verbindungen zu verwenden. Solche Verbindungen sind beispielsweise Schwefel und Selen, ferner die Oxyde, Sulfide, Selenide von Zink, Cadmium, Quecksilber, Antimon, Wismut, Blei, weiterhin Anthracen und Anthrachinon. Diese Substanzen werden auf eine Unterlage, insbesondere aus Metallen oder einem anderen schichtbildenden Stoff, beispielsweise Papier, oder einem filmbildenden Kunststoff aufgetragen. Gegebenenfalls kann der photoleitfähige Stoff in einem schichtbildenden Bindemittel untergebracht werden, wobei der Trägerstoff in Wasser dispergiert werden kann.
- Es wurde nun gefunden, daß man sehr geeignete photoleitfähige Schichten erhält, wenn man als photoleitfähige Verbindungen aromatische Nitrile, insbesondere 1,4-Dicyannaphthalin, 1,5-Dicynnaphthalin, Aminophthalonitril, Nitrophthalodinitril verwendet. Diese Substanzen zeigen eine besonders große Aufladungshöhe und eine geringere Dunkelleitfähigkeit als die bisher bekannten organischen Photoleiter. Damit die organischen Verbindungen für das elektrophotographische Verfahren geeignet sind, müssen diese außer der Photoleitfähigkeit die Eigenschaft besitzen, in den Schichten in kristalliner Form dispergierbar zu sein. Zur Herstellung der photoleitfähigen Schichten kann mari wie folgt vorgehen: Man verwendet ein organisches Lösungsmittel, das sowohl den photoleitfähigen Stoff als auch den Schichtbildner löst. Dieser Lösung setzt man ein anderes organisches Lösungsmittel zu, in dem sich zwar der Schichtbildner, aber nicht die photoleitfähige Substanz löst. Dadurch wird die photoleitfähige Verbindung in besonders feiner Verteilung ausgeschieden, so daß man Schichten mit besonders glatter Oberfläche erhält.
- Besonders zweckmäßig ist es, ungefärbte Verbindungen zu verwenden, da in der Praxis besonders weiße Schichten bevorzugt werden.
- Als Bindemittel für die photoleitfähigen Substanzen können die verschiedensten filmbildenden Kunststoffe, beispielsweise Cellulose, Celluloseester, Celluloseäther, Polyvinylchlorid, Polyurethan, Polyester, Polyamide, Polycarbonate auf der Grundlage von Di-(monooxyaryl)-alkanen, insbesondere von 4,4'-Di-(monooxyaryl)-alkanen, verwendet werden, wie sie aus den deutschen Patentschriften 971777 und 971790 bekannt sind.
- Die genannten Stoffe können auch zur Herstellung der Unterlage verwendet werden.
- Die lichtleitfähigen Schichten können auch nach dem Verfahren der deutschen Auslegeschrift 1040 900 aus wäßrigen Dispersionen hergestellt werden. Als besonders geeignete Bindemittel seien ferner Siliconharze, insbesondere solche auf der Basis von Phenyl- und Methylpolysiloxanen, angeführt, wie sie z. B. in den deutschen Patentschriften 853 351 und 868 975 beschrieben sind.
- Beispiel 64 g Siliconharz, z. B. das Handelsprodukt »Bayer P 150«, (60°/oig) in Toluol, 96 ccm Toluol, 30 g 1,5-Dicyannaphthalin werden gemischt und in einer Kugelmühle einige Stunden vermahlen. Diese Mischung wird dann auf eine Unterlage, z. B. Papier, vergossen und getrocknet. Die Schichten sind vornehmlich für UV-Licht empfindlich.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von photoleitfähigen Schichten für elektrophotographische Verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß man als photoleitfähige Substanzen aromatische Nitrile verwendet, die keine Azomethingruppen enthalten.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die organische Substanz in einem Lösungsmittel gelöst wird, in dem auch der schichtbildende Stoff löslich ist, und dann durch ein anderes organisches Lösungsmittel ausgefällt wird, wobei der schichtbildende Stoff gelöst bleibt, und die so erhaltene Dispersion des Photoleiters in der Bindemittellösung auf eine Unterlage gegossen und getrocknet wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Bindemittel für lichtleitfähige Substanzen schichtbildende Kunststoffe verwendet werden, die nur in organischen Lösungsmitteln löslich sind, und diese aus wäßrigen Dispersionen oder Emulsionen auf _geeignete Unterlagen vergossen werden. 4:' Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB nach Trocknung der vergossenen Dispersionen oder Emulsionen durch Hitzebehandlung eine Nachkondensation oder Nachpolymerisation der Kunststoffe durchgeführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA30154A DE1105273B (de) | 1956-11-14 | 1956-11-14 | Verfahren zur Herstellung von photoleitfaehigen Schichten fuer elektrophotographische Verfahren |
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| DEA30154A DE1105273B (de) | 1956-11-14 | 1956-11-14 | Verfahren zur Herstellung von photoleitfaehigen Schichten fuer elektrophotographische Verfahren |
Publications (1)
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| DE1105273B true DE1105273B (de) | 1961-04-20 |
Family
ID=6927125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA30154A Pending DE1105273B (de) | 1956-11-14 | 1956-11-14 | Verfahren zur Herstellung von photoleitfaehigen Schichten fuer elektrophotographische Verfahren |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1105273B (de) |
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1956
- 1956-11-14 DE DEA30154A patent/DE1105273B/de active Pending
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