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DE1105273B - Verfahren zur Herstellung von photoleitfaehigen Schichten fuer elektrophotographische Verfahren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von photoleitfaehigen Schichten fuer elektrophotographische Verfahren

Info

Publication number
DE1105273B
DE1105273B DEA30154A DEA0030154A DE1105273B DE 1105273 B DE1105273 B DE 1105273B DE A30154 A DEA30154 A DE A30154A DE A0030154 A DEA0030154 A DE A0030154A DE 1105273 B DE1105273 B DE 1105273B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
photoconductive
layers
production
layer
electrophotographic processes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA30154A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gustav Schaum
Dr Hildegard Haydn
Dr Anita V Koenig
Dr Heinrich Seibert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa AG filed Critical Agfa AG
Priority to DEA30154A priority Critical patent/DE1105273B/de
Publication of DE1105273B publication Critical patent/DE1105273B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G5/00Recording members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat, to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
    • G03G5/02Charge-receiving layers
    • G03G5/04Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor
    • G03G5/06Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor characterised by the photoconductive material being organic
    • G03G5/0601Acyclic or carbocyclic compounds
    • G03G5/0612Acyclic or carbocyclic compounds containing nitrogen

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photoreceptors In Electrophotography (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von photoleitfähigen Schichten für elektrophotographische Verfahren Zur Herstellung von photoleitfähigen Schichten für elektrophotographische Verfahren ist es bekannt, gewisse anorganische oder organische lichtleitfähige Verbindungen zu verwenden. Solche Verbindungen sind beispielsweise Schwefel und Selen, ferner die Oxyde, Sulfide, Selenide von Zink, Cadmium, Quecksilber, Antimon, Wismut, Blei, weiterhin Anthracen und Anthrachinon. Diese Substanzen werden auf eine Unterlage, insbesondere aus Metallen oder einem anderen schichtbildenden Stoff, beispielsweise Papier, oder einem filmbildenden Kunststoff aufgetragen. Gegebenenfalls kann der photoleitfähige Stoff in einem schichtbildenden Bindemittel untergebracht werden, wobei der Trägerstoff in Wasser dispergiert werden kann.
  • Es wurde nun gefunden, daß man sehr geeignete photoleitfähige Schichten erhält, wenn man als photoleitfähige Verbindungen aromatische Nitrile, insbesondere 1,4-Dicyannaphthalin, 1,5-Dicynnaphthalin, Aminophthalonitril, Nitrophthalodinitril verwendet. Diese Substanzen zeigen eine besonders große Aufladungshöhe und eine geringere Dunkelleitfähigkeit als die bisher bekannten organischen Photoleiter. Damit die organischen Verbindungen für das elektrophotographische Verfahren geeignet sind, müssen diese außer der Photoleitfähigkeit die Eigenschaft besitzen, in den Schichten in kristalliner Form dispergierbar zu sein. Zur Herstellung der photoleitfähigen Schichten kann mari wie folgt vorgehen: Man verwendet ein organisches Lösungsmittel, das sowohl den photoleitfähigen Stoff als auch den Schichtbildner löst. Dieser Lösung setzt man ein anderes organisches Lösungsmittel zu, in dem sich zwar der Schichtbildner, aber nicht die photoleitfähige Substanz löst. Dadurch wird die photoleitfähige Verbindung in besonders feiner Verteilung ausgeschieden, so daß man Schichten mit besonders glatter Oberfläche erhält.
  • Besonders zweckmäßig ist es, ungefärbte Verbindungen zu verwenden, da in der Praxis besonders weiße Schichten bevorzugt werden.
  • Als Bindemittel für die photoleitfähigen Substanzen können die verschiedensten filmbildenden Kunststoffe, beispielsweise Cellulose, Celluloseester, Celluloseäther, Polyvinylchlorid, Polyurethan, Polyester, Polyamide, Polycarbonate auf der Grundlage von Di-(monooxyaryl)-alkanen, insbesondere von 4,4'-Di-(monooxyaryl)-alkanen, verwendet werden, wie sie aus den deutschen Patentschriften 971777 und 971790 bekannt sind.
  • Die genannten Stoffe können auch zur Herstellung der Unterlage verwendet werden.
  • Die lichtleitfähigen Schichten können auch nach dem Verfahren der deutschen Auslegeschrift 1040 900 aus wäßrigen Dispersionen hergestellt werden. Als besonders geeignete Bindemittel seien ferner Siliconharze, insbesondere solche auf der Basis von Phenyl- und Methylpolysiloxanen, angeführt, wie sie z. B. in den deutschen Patentschriften 853 351 und 868 975 beschrieben sind.
  • Beispiel 64 g Siliconharz, z. B. das Handelsprodukt »Bayer P 150«, (60°/oig) in Toluol, 96 ccm Toluol, 30 g 1,5-Dicyannaphthalin werden gemischt und in einer Kugelmühle einige Stunden vermahlen. Diese Mischung wird dann auf eine Unterlage, z. B. Papier, vergossen und getrocknet. Die Schichten sind vornehmlich für UV-Licht empfindlich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von photoleitfähigen Schichten für elektrophotographische Verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß man als photoleitfähige Substanzen aromatische Nitrile verwendet, die keine Azomethingruppen enthalten.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die organische Substanz in einem Lösungsmittel gelöst wird, in dem auch der schichtbildende Stoff löslich ist, und dann durch ein anderes organisches Lösungsmittel ausgefällt wird, wobei der schichtbildende Stoff gelöst bleibt, und die so erhaltene Dispersion des Photoleiters in der Bindemittellösung auf eine Unterlage gegossen und getrocknet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Bindemittel für lichtleitfähige Substanzen schichtbildende Kunststoffe verwendet werden, die nur in organischen Lösungsmitteln löslich sind, und diese aus wäßrigen Dispersionen oder Emulsionen auf _geeignete Unterlagen vergossen werden. 4:' Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB nach Trocknung der vergossenen Dispersionen oder Emulsionen durch Hitzebehandlung eine Nachkondensation oder Nachpolymerisation der Kunststoffe durchgeführt wird.
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