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DE1105195B - Vorrichtung zur Beobachtung von Objekten bei Nacht ohne Hilfsbeleuchtung - Google Patents

Vorrichtung zur Beobachtung von Objekten bei Nacht ohne Hilfsbeleuchtung

Info

Publication number
DE1105195B
DE1105195B DEN15314A DEN0015314A DE1105195B DE 1105195 B DE1105195 B DE 1105195B DE N15314 A DEN15314 A DE N15314A DE N0015314 A DEN0015314 A DE N0015314A DE 1105195 B DE1105195 B DE 1105195B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brightness
image
optical
optical system
intensifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN15314A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Albert Bouwers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optische Industrie de Oude Delft NV
Original Assignee
Optische Industrie de Oude Delft NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optische Industrie de Oude Delft NV filed Critical Optische Industrie de Oude Delft NV
Publication of DE1105195B publication Critical patent/DE1105195B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/12Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices with means for image conversion or intensification

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Beobachtung von Objekten bei Nacht ohne Hilfsbeleuchtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Beobachtung von Objekten bei Nacht ohne Anstrahlung bzw. Hilfsbeleuchtung mit einem optischen System hoher Lichtstärke, das ein Bild des Objekts bzw. der Szene auf die Photokathode eines Helligkeitsverstärkers wirft, und mit einem vergrößernden optischen System zur Beobachtung des Endbildes des Helligkeitsverstärkers.
  • Nachtfernrohre mit einer Voroptik und einem elektronischen Ultrarot-Bildwandler sind bekannt und haben ausgedehnte Verwendung zur Beobachtung von Gegenständen bei nebligem Wetter und während der Nacht gefunden. Bei diesen Geräten werden die zu beobachtenden Objekte durch eine besondere Quelle für ultrarote Strahlen angestrahlt. In der Regel wird das Bild, das auf dem Leuchtschirm des Bildwandlers erscheint, durch ein Okular (Lupe oder Mikroskop) von solcher Konstruktion betrachtet, daß die Winkelvergrößerung des vollständigen Fernrohrs im wesentlichen gleich Eins ist. Unter diesen Umständen sieht man einen Gegenstand durch das Fernrohr unter dem gleichen Sehwinkel wie mit dem unbewaffneten Auge, was bei gewissen Verwendungszwecken erwünscht sein kann, z. B. im Falle eines Fernrohres, das von einem Kraftfahrer benutzt werden soll.
  • Der unerwünschte Umstand, daß bei militärischer Verwendung die erforderliche Ultrarotanstrahlung eine Möglichkeit der Entdeckung durch den Gegner gewährt, hat zu Versuchen geführt, Systeme mit einer ähnlichen Anordnung einer Voroptik und einer Bildröhre zu konstruieren, bei welchen jedoch die Bildröhre mit einer Photokathodenschicht versehen ist, die, wenn sie auch für die vorhandenen unsichtbaren Strahlen empfindlich sein mag, doch eine ganz besondere Empfindlichkeit für die Strahlung des sichtbaren Spektrums aufweist. Derartige Systeme arbeiten ohne Anstrahlung durch besondere Strahlungsquellen wie Ultrarotscheinwerfer. Sie nutzen vielmehr die natürliche Strahlung der zu beobachtenden Objekte aus, wobei die Bildröhre in erster Linie nicht als Bildwandler, sondern als Helligkeitsverstärker dient.
  • Bei Entwicklungsarbeiten an Systemen dieser Art wurde festgestellt, daß ein Helligkeitsverstärker in Kombination mit einer Voroptik und einer vergrößernden Beobachtungsoptik zum Zwecke verbesserter Wahrnehmung von Einzelheiten bei schlechtem Licht und bzw. oder geringem Kontrast besonders gute Resultate ergibt, wenn für einige der für das System maßgeblichen Größen bestimmte und im Zusammenhang miteinander stehende Werte gewählt werden, insbesondere wenn darauf verzichtet wird, daß das System eine Gesamtvergrößerung gleich Eins haben muß.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das optische System einen Durchmesser der Lichtstrahleneintrittsöffnung von mindestens 300 mm hat, wobei das Öffnungsverhältnis größer ist als etwa 1:0,8, der Helligkeitsverstärker eine lineare Verkleinerung der Bildgröße um mindestens das 4fache herbeiführt, das Verhältnis zwischen der Brennweite des optischen Systems und der erwähnten linearen Verkleinerung mindestens gleich dem 5fachen wirksamen Durchmesser des Endbildes des Helligkeitsverstärkers ist und das optische System zur Betrachtung eine Brennweite hat, die kleiner ist als das 1,5fache des wirksamen Durchmessers des Endbildes.
  • Das gemäß der vorliegenden Erfindung bemessene System hat gezeigt, daß es den Sehwinkel, unter welchem Einzelheiten, die einen bestimmten Kontrast gegenüber einem Hintergrund bestimmter Leuchtdicke aufweisen, bemerkt werden können, in erheblichem und überraschendem Grade vermindert, wohingegen das Gesichtsfeld der Vorrichtung für praktische Zwecke genügend weit, und zwar in der gleichen Größenordnung wie der Feldwinkel normaler optischer Feldgläser gehalten werden kann. So war es möglich, bei einer Hintergrundleuchtdichte von 3,5 - 10-9 Stilb, was praktisch ein Tausendstel der Horizonthelligkeit bei Vollmond entspricht, die Winkelauflösung für Gegenstände von annäherungsweise 100°/o Kontrast auf 0,0005 Radiant herabzusetzen. Unter diesen Verhältnissen würde das unbewaffnete Auge einen Winkel von 0,012 Radiant auflösen, wohingegen bekanntlich ein geübter Beobachter bei normalem Tageslicht Gegenstände mit annäherungsweise 100'% Kontrast noch unter einem Sehwinkel in der Größenordnung von 1 Bogenminute, d. h. rund 0,0003 Radiant, erkennen kann.
  • Die vorgeschlagene Bemessung der Vorrichtung ist von einer Reihe von maßgebenden, einander teilweise widersprechenden, physikalischen und technischen Faktoren bedingt, die nachstehend kurz erläutert werden sollen und die in ihrem Zusammenhang von der Erfindung zweckmäßig verwertet werden.
  • Die Frage, ob ein gewisses Detail mit gegebenem Kontrast aus dem Hintergrund auflösbar ist, wird grundsätzlich dadurch entschieden, ob der Unterschied der pro Zeiteinheit von Detail und Hintergrund herrührenden, einfallenden Anzahlen von Photonen die als Photonenrauschen bekannten, statistischen Schwankungen dieser Anzahlen wesentlich übersteigt oder nicht. Da das Photonenrauschen bekanntlich der Ouadratwurzel der Photonenzahl umgekehrt proportional ist, ist es zur Steigerung der Detailerkennbarkeit mittels eines optischen oder elektronenoptischen Fernrohres wesentlich, daß das System eine große Eintrittsöffnung aufweist, damit die Zahl der einfallenden Photonen groß ist. Ferner ist auch ein großes Öffnungsverhältnis der Voroptik erwünscht, weil dieses Verhältnis die Beleuchtungsstärke in der Bildfläche bestimmt und eine große Beleuchtungsstärke der Photokathode der Bildverstärkerröhre zu einem günstigen Verhältnis zwischen dem Signalstrom und dem Dunkelstrom der Röhre führt. Unter öffnungsverhältnis ist hier üblicherweise das Verhältnis zu verstehen zwischen dem Durchmesser des achsenparallel einfallenden Lichtbündels und der Brennweite der Voroptik.
  • Andererseits bedeutet aber das große öffnungsverhältnis der Voroptik bei einem gegebenen Durchmesser dieser Voroptik, daß der Abbildungsmaßstab auf der Photokathode klein ist. Bekanntlich wird das Auflösungsvermögen von Bildröhren besonders durch gewisse elektronenoptische Vorgänge (chromatische Aberrationen) in der unmittelbaren Nähe der Photokathode beeinträchtigt, und eine große Kathodenfläche trägt wesentlich zur Herabsetzung des Einflusses dieser Faktoren bei.
  • Der wirksame Durchmesser des Leuchtschirmes der Röhre, also der Durchmesser des Endbildes des Bildverstärkers, soll einmal mit Rücksicht auf das Auflösungsvermögen der zur Verfügung stehenden Leuchtschichten mindestens eine solche Größe haben, daß dieser Schirm die erreichbare Gesamtauflösung nicht wesentlich einschränkt, andererseits kommt eine Verkleinerung des Schirmbildes im Vergleich zu dem Photokathodenbild der Helligkeit des Anodenbildes quadratisch zugute, ist doch die Lichtverstärkung der Röhre dem Ouadrat der linearen Verkleinerung proportional.
  • Für die der Röhre nachgeschaltete Betrachtungsoptik gilt, daß ihre Brennweite zusammen mit der als Quotient der Brennweite der Voroptik und dem Verkleinerungsfaktor des Bildverstärkers definierten Äquivalenzbrennweite des ganzen ihr vorgeschalteten Systems von Voroptik und Bildverstärker die Gesamtvergrößerung der Vorrichtung bestimmt, in ähnlicher Weise wie die Objektiv- und Okularbrennweiten die Vergrößerung beim optischen Fernrohr bestimmen. Diese Gesamtvergrößerung soll erfindungsgemäß einen gewissen Wert nicht unterschreiten. Die Erfindung macht sich also zu einem gewissen Grade, zusätzlich zu der vom Bildverstärker herrührenden Helligkeitssteigerung, auch den vom optischen Nachtfernrohr bekannten Effekt zu Nutze, der darin besteht, daß die Einschnürung des von der großen Objektivlinse eingefangenen Lichtstroms in die kleinere Augenpupille die Detailerkennbarkeit steigert, sei es auch unter Aufopferung des Blickwinkels.
  • Es sei hier erwähnt, daß durch die von der Betrachtungsoptik gelieferte Vergrößerung der Vorteil der Erhöhung der Beleuchtungsdichte infolge der Bildverkleinerung im Bildverstärker nicht wieder verlorengeht, da die scheinbare Helligkeit, mit der eine Fläche durch eine vergrößernde Optik betrachtet wird, unabhängig von der Vergrößerung ist.
  • Bekanntlich kann man die durch eine Bildröhre herbeigeführte Helligkeitsverstärkung in zwei Faktoren zerlegen, nämlich die Verstärkung infolge der Verkleinerung der Bildgröße (geometrische Verstärkung) und diejenige, welche durch die aus dem elektrostatischen Feld durch die von der Photokathode zu dem Leuchtschirm wandernden Elektronen aufgenommene Energie verursacht wird (Lumenverstärkung). Da erfindungsgemäß der Bildverstärker eine Verkleinerung aufweisen soll, die mindestens gleich Vier ist, wird man verstehen, daß die geometrische Verstärkung etwa gleich dem 15fachen oder höher ist. Da ferner die gegenwärtig zur Verfügung stehenden Bildröhren Lichtstromverstärkungsfaktoren von etwa 10 bis zu 20 aufweisen, kann man daraus schließen, daß bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung beide Verstärkungsfaktoren von der gleichen Größenordnung sind.
  • Falls die Helligkeit des von der Bildröhre erzeugten Bildes geringer als erwünscht ist, kann man die Bildhelligkeit dadurch weiter erhöhen, daß man dem System eine zweite Bildröhre oder gegebenenfalls eine Kaskade aus zwei oder mehreren solcher Bildröhren hinzufügt. Ein optisches System wirft dann ein Bild des Leuchtschirmes der primären Bildröhre auf die Photokathode der zusätzlichen Bildröhre. Oder aber es sind im Fall einer Kaskade aus zwei oder mehreren solcher Bildröhren zwischen der Primärbildröhre und der ersten Bildröhre der Kaskade sowie zwischen jedem Paar aufeinanderfolgender Bildröhren in der Kaskade optische Systeme hoher Lichtstärke angeordnet, um das Bild des Leuchtschirms der vorhergehenden Röhre auf die Photokathode der nächsten Röhre in der Kette zu werfen. Auf jeden Fall muß die Gesamtverkleinerung der Bildgröße zwischen dem Photokathodenbild der ersten Röhre und dem Leuchtschirmbild der letzten Röhre in der Kaskade gemäß der vorliegenden Erfindung mindestens-den Wert von Vier haben. Insbesondere ist es möglich, eine Kaskade optisch miteinander gekoppelter Bildröhren vorzusehen, deren Gesamtvergrößerung gleich Eins ist, kombiniert mit einer Primärbildröhre, deren Verkleinerungsfaktor den erwähnten Wert von mindestens Vier hat.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch im Längsschnitt gemäß der vorliegenden Erfindung konstruierte Vorrichtungen.
  • Fig. 1 zeigt ein Fernrohr mit einer Bildröhre; Fig. 2 zeigt ein Fernrohr mit einer anderen Voroptik und einem Satz von zwei Bildröhren. Angesichts des erforderlichen großen Öffnungsdurchmessers der in die Vorrichtung einzubauenden Voroptik und um das Gewicht des Geräts so niedrig als möglich zu halten, wird bei jeder der beiden dargestellten Ausführungsformen ein Spiegelobjektiv verwendet. Das in Fig. 1 dargestellte Objektiv besteht aus einem sphärischen Hohlspiegel 2, der in dem Gehäuse 1 angebracht ist, einer meniskusförmigen Linse 3, welche einen Teil der sphärischen Aberration des Spiegels 2 korrigiert, einer Schmidtschen Korrektionsplatte 5, welche die verbleibende sphärische Aberration beseitigen soll, sowie einem ebenen Fangspiegel n, welcher dem Hohlspiegel 2 gegenübersteht. Das Gehäuse 1 nimmt ferner die anderen Bestandteile der Vorrichtung auf, wie eine Bildverstärkerröhre 6, das binokulare Mikroskop 8, eine Quelle für elektrische Hochspannungsenergie 9 sowie ein Trockenmittel 10. Die Bildröhre ist in einer zentralen Öffnung des Hohlspiegels 2 untergebracht, wobei der ebene Spiegel 4 ein Bild des Objekts auf die Photokathode 7 der Bildröhre 6 wirft. Das Bild wird auf dem Leuchtschirm der Röhre in kleinerer Größe, jedoch mit erhöhter Helligkeit reproduziert. Der Leuchtschirm wird beobachtet durch ein binokulares Mikroskop 8, dessen äquivalente Brennweite den Durchmesser des Leuchtschirmbildes des Helligkeitsverstärkers nicht um einen Faktor von mehr als 1,5 überschreitet. Unter der äquivalenten Brennweite der Beobachtungsoptik ist, im Fall, daß diese von einem ein Objektiv und ein Okular aufweisenden Mikroskop gebildet wird, die Brennweite einer Lupe zu verstehen, die die gleiche Vergrößerung wie das Mikroskop besitzt.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung sind die geometrischen Daten des dargestellten Systems folgende:
    Durchmesser des wirksamen achsen-
    parallelen Bündels der Voroptik 450 mm
    Brennweite der Voroptik . . . . . . . . 350 mm
    WirksamerDurchmesser derPhoto-
    kathode ....................... 50 mm
    Wirksamer Durchmesser desLeucht-
    schirmes ..................... 12,5 mm
    Äquivalente Brennweite des Mikro-
    skops ......................... 12,5 mm
    Die Gesamtvergrößerung des Fern-
    rohrs beträgt.................. 7 x.
    In Fig. 2 ist ein erfindungsgemäßes Fernrohr dargestellt, bei dem zwei optisch miteinander gekoppelte Bildröhren vorgesehen sind, um den gewünschten Grad der Bildhelligkeitsverstärkung zu erhalten. Bei dieser Ausführungsform sind die verschiedenen Teile so konstruiert und angeordnet, daß die Gesamtabmessungen des Geräts auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Zu diesem Zweck wurde eine besondere Bauart eines Spiegelobjektivs als Voroptik gewählt, wobei die optische Achse der Bildverstärkeranordnung durch ein Prisma geknickt wird, um den Raum hinter der V oroptik so weit als möglich auszunutzen.
  • Das die Voroptik bildende Spiegelsystem nimmt den oberen linken Teil des Gehäuses 10 ein und besteht aus einem sphärischen Hohlspiegel 11, einem ebenen Spiegel 12, der unter einem Winkel von 45° zur Achse des Hohlspiegels 11 geneigt ist, sowie einer Schmidtschen Korrektionsplatte 13,, die praktisch im rechten Winkel zu dem Hohlspiegel angeordnet ist. Der ebene Spiegel 12 besitzt eine zentrale Öffnung, in welcher eine Primärbildröhre 14 angebracht ist, deren Achse mit der optischen Achse des Hohlspiegels 11 zusammenfällt. Aus der Zeichnung ist klar ersichtlich, daß die in das System durch die Korrektionsplatte 13 eintretenden Lichtstrahlen durch den ebenen Spiegel 12 in Richtung auf den Hohlspiegel 11 zurückgeworfen und dann von dem letzteren auf die Photokathode der Primärbildröhre 14 fokussiert werden. Es wäre noch zu bemerken, daß die Korrektionsplatte 13 in dem durch den ebenen Spiegel 12 reflektierten Krümmungsmittelpunkt des Hohlspiegels 11 angeordnet ist.
  • Die Bildverstärkeranordnung hinter dem ebenen Spiegel 12 umfaßt außer der Primärröhre 14 sowie der sekundären Bildröhre 18 auch die optischen Systeme 15 und 17 und das rechtwinklige Prisma 16. In der dargestellten Ausführungsform sind die optischen Systeme 15 und 17 von ähnlicher oder gleicher Konstruktion. Der Bildschirm der Röhre 14 befindet sich in der Brennebene des Objektivs 15, so daß die Lichtstrahlen in dem das Objektiv verlassenden Strahlenbündel parällel sind. Das Objektiv 17 fokussiert diese Strahlen nach der Reflexion durch die schräge Oberfläche des Prismas 16 auf die Photokathode der zweiten Bildröhre 18. Da die Objektive 15 und 17 die gleiche Brennweite haben, ist die' Größe des Photokathodenbildes der Röhre 18 identisch mit derjenigen des Schirmbildes der Röhre 14. Da die Bildröhre 18 einen Vergrößerungsfaktor von Eins hat, ist es klar, daß die Gesamtverkleinerung der Bildgröße in der zweistufigen Bildverstärkeranordnung 14 bis 18 mit dem Verkleinerungsfaktor der Röhre 14 identisch ist. Gemäß der vorliegenden Erfindung muß diese Verkleinerung mindestens den Wert Vier haben.
  • Zur Beobachtung des Schirmbildes der Röhre 18 ist eine Lupe oder ein Mikroskop 19 beliebigen Typs vorgesehen. Es ist klar, daß das Gehäuse 10 des in Fig. 2 dargestellten Fernrohres außen im wesentlichen die Form eines stehenden Zylinders oder prismatischen Körpers haben kann, wobei dessen Durchmesser sich in der Hauptsache nach dem Durchmesser des Hohlspiegels 11 richtet. Der Helligkeitsverstärker befindet sich völlig im Raum des Gehäuses hinter dem ebenen Spiegel 12 und auch andere Teile, z. B. eine Quelle 20 für hochgespannte elektrische Energie, können dort untergebracht sein. Man erhält auf diese Weise ein sehr gedrungenes und leicht zu handhabendes Gerät.
  • Die für das System nach Fig. 1 gemachten Zahlenangaben können auch für das System nach Fig. 2 angenommen werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Beobachtung von Objekten bei Nacht ohne Hilfsbeleuchtung mit einem optischen System hoher Lichtstärke, das ein Bild des Objekts auf die Photokathode eines Helligkeitsverstärkers wirft, und mit einem vergrößernden optischen System zur Betrachtung des Endbildes des Helligkeitsverstärkers, dadurch ,gekennzeichnet, daß das optische System einen Durchmesser der Lichtstrahleneintrittsöffnung von mindestens 300 mm hat, wobei das Verhältnis der relativen Öffnung größer ist als etwa 1: 0,8, der Helligkeitsverstärker eine lineare Verkleinerung der Bildgröße um mindestens das 4fache herbeiführt, das Verhältnis zwischen der Brennweite des optischen Systems und der erwähnten linearen Verkleinerung mindestens gleich dem 5fachen wirksamen Durchmesser des Endbildes des Helligkeitsverstärkers ist und das optische System zur Betrachtung eine Brennweite hat, die kleiner ist als das 1,5fache des wirksamen Durchmessers des Endbildes.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Helligkeitsverstärker aus einer Kette oder Kaskade von Bildverstärkerröhren besteht, die durch dazwischenliegende optische Systeme hoher Lichtstärke untereinander gekoppelt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das optische System aus einem sphärischen Hohlspiegel besteht, dessen optische Achse im wesentlichen senkrecht zu der Sehrichtung steht, ferner aus einem ebenen Spiegel, der unter einem Winkel zu der erwähnten optischen Achse angeordnet ist und die in das System eintretenden Lichtstrahlen nach dem Hohlspiegel zu reflektiert, wobei dieser ebene Spiegel eine zentrale Öffnung hat, die einen Teil des Helligkeitsverstärkers aufnimmt oder Strahlen Durchtritt gewährt, die von dem Hohlspiegel zu der Photokathode des Helligkeitsverstärkers gehen.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der optischen Zwischensysteme mindestens eine reflektierende Oberfläche besitzt, um die optische Achse der erwähnten Kette oder Kaskade von Bildröhren abzulenken. In Betracht gezogene Druckschriften: Pohl, Einführung in die Optik, Springer Verlag, 1948, S. 60/61.
DEN15314A 1957-07-08 1958-07-08 Vorrichtung zur Beobachtung von Objekten bei Nacht ohne Hilfsbeleuchtung Pending DE1105195B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1230592B (de) 1965-02-24 1966-12-15 Leitz Ernst Gmbh Beobachtungsgeraet mit umschaltbarer Tag- und Nachtzieloptik

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None *

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1230592B (de) 1965-02-24 1966-12-15 Leitz Ernst Gmbh Beobachtungsgeraet mit umschaltbarer Tag- und Nachtzieloptik

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