DE1104871B - Kratzenbeschlag fuer Karden - Google Patents
Kratzenbeschlag fuer KardenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/84—Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for
- D01G15/86—Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for with flexible non-metallic backing
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Kratzenbeschlag, dessen
Trägerband aus mehreren Lagen zusammengesetzt ist, deren Dichte von unten nach oben fortschreitend abnimmt,
um die Kratzenzähne von ihrer Einsatzstelle ab ihrer ganzen Länge nach federn zu lassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen solchen Kratzenbeschlag so auszubilden, daß die Kratzenzähne
mit einer dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechenden Biegsamkeit und Elastizität im Kratzenträgerband
verankert sind und bei Berührung mit einem harten Gegenstand sowohl ausweichen als auch
in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren können, ohne daß sich hierbei die Austrittsöffnung der Kratzenzähne
im Kratzenträgerband vergrößern.
Bekannt ist ein Kratzenbeschlag, dessen Grundstoff aus mehreren Stofflagen zusammengesetzt ist, deren
Dichte von der untersten bis zur obersten Lage, die eine Filz- oder Stoffschicht sein kann, fortschreitend
abnimmt, um die Kratzenzähne von ihrer Einsatzstelle in der untersten Stofflage ab in ihrer ganzen Länge
federn zu lassen. Da hierbei die einzelnen Lagen in üblicher Weise aufeinandergeklebt sein dürften, weist
dieses bekannte Kratzenträgerband eine von unten nach oben geringer werdende Dichte auf, die bei Bedarf im
oberen Bereich des Bandes ein größeres Ausfedern der eingebetteten Teile der Kratzenzähne gestattet als im
unteren Bandbereich. Bei dieser Ausbildung beruht indessen die Rückführung der Kratzenzähne in die Normallage
im wesentlichen auf der Federwirkung der eingebetteten Teile der Kratzenzähne; denn die miteinander
verklebten Gewebeschichten können die Rückführung der Kratzenzähne nur schwach unterstützen.
Die Unterstützung durch die Gewebeschichten bei der Rückführung wird rasch abnehmen, weil sich allmählich
im oberen Bereich des Kratzenträgerbandes an den Kratzenzähnen längliche Öffnungen im Gewebe bilden,
die sich wegen der ständigen Hin- und Herbewegung der Kratzenzähne infolge der mangelnden Elastizität
des Gewebes nicht mehr schließen. Die sich im oberen Bereich des Kratzenbandes bildenden länglichen Öffnungen
weisen ferner den Nachteil auf, daß sie Fasern ansaugen, was das Vollsetzen des Kratzenbeschlages
begünstigt und die an sich schon geringe Elastizität der Stofflagen weiter vermindert.
Bekannt ist ferner ein Kratzenbeschlag, dessen Trägerband aus einem Streifen aus zähen organischen
Stoffen, z. B. einem Gewebe, und einem darauf aufgebrachten Schwammgummistreifen besteht. In Anpassung
an den jeweiligen Verwendungszweck kann der Schwammgummistreifen mit unterschiedlichen
Mengen von Fasern u. dgl. gemischt und mit einer Lage dichten Gummistoffes, Leder od. dgl. überdeckt sein.
Bei diesem Kratzenbeschlag ist indessen die obere Schicht des Kratzenträgerbandes weniger elastisch als
Kratzenbeschlag für Karden
Anmelder:
Vincent van den Abeele,
Tourcoing, Nord (Frankreich)
Tourcoing, Nord (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. G. Ottens, Patentanwalt,
Düsseldorf, Dorotheenstr. 1
Düsseldorf, Dorotheenstr. 1
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 19. Mai 1954
Frankreich vom 19. Mai 1954
Vincent van den Abeele, Tourcoing, Nord
(Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
die Mittelschicht ausgebildet. Für die durch die Erfindung zu lösende Aufgabe kann deshalb der bekannte
Kratzenbeschlag keine Anregung bieten.
Ähnlich verhält es sich mit einem Kratzenbeschlag, für den eine Deckschicht aus synthetischen Elastomeren,
die unter anderen dem Schaumgummi entsprechende physikalische Eigenschaften haben und mit einverleibten
Fasern versehen sein kann, vorgeschlagen ist. Mit Hilfe dieser Deckschicht soll ein ölbeständiger
Kratzenstoff geschaffen werden.
Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung des an erster Stelle beschriebenen Kratzenbeschlages und
besteht darin, daß die untere Schicht aus mehreren übereinandergelegten Gewebelagen besteht, über dieser
Schicht mehrere übereinanderfolgende, mit Fasern oder Textilfaden gemischte Schaumgummischichten
mit von unten nach oben zunehmender Elastizität angeordnet sind und als oberste Schicht eine Lage aus
reinem Schaumgummi vorgesehen ist. Hierbei können die Schaumgummischichten einen abgestuften, den
Grad der Elastizität bestimmenden Anteil an Fasern oder Textilfaden aufweisen.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das Zurückfedern der Kratzenzähne in die Normallage
durch die elastische Beschaffenheit des Einbettungsmaterials wesentlich unterstützt und beim Ausweichen
aus der Normallage die Kratzenzähne in einem Maße
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abgestützt werden, das dem Maß des Ausschlages entspricht. Die Kratzenzähne werden an den Stellen der
kritischen Durchbiegung geschont, so daß sich ihre Lebensdauer erhöht. Infolge des stark elastischen Verhaltens
des Schaumgummis können sich im oberen Bereich des Kratzenträgerbandes um die Kratzenzähne
herum keine Öffnungen mehr bilden. Es kann also wie bei dem bekannten Band ein Vollsetzen der Öffnungen
in der Gegend der Kratzenzähne nicht erfolgen, so daß die Elastizität des Bandes im wesentlichen erhalten
bleibt und die Möglichkeit des Vollsetzens des Kratzenbeschlages verringert wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Kratzenbeschlag mit gerade ausgebildeten Zähnen;
Fig. 2 zeigt einen Kratzenbeschlag mit geknickten Zähnen.
In beiden Figuren sind die Gesamtheit des Bandes mit 1 und die Zähne, Nadeln oder Spitzen mit 2
bezeichnet. Der untere Teil des Bandes besteht aus dem Grundgewebe α, das aus einer Anzahl von Lagen
besteht, die aus Baumwolle, Leinwand oder einem anderen geeigneten Material gebildet sind. Darüber ist
eine Lage b aus einer relativ unelastischen Mischung von Schaumgummi und darin befindlichen Textilfasern
angeordnet. Über dieser Lage b befindet sich eine Lage c, die aus einer biegsameren und mehr elastischen
Mischung aus Schaumgummi und Fasern besteht. Danach folgt eine Lage d, die aus reinem Schaumgummi
besteht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist jeder der geknickten Zähne bis zum Knick in das elastische
Material eingebettet.
Claims (2)
1. Kratzenbeschlag, dessen Trägerband aus mehreren Lagen zusammengesetzt ist, deren Dichte
von unten nach oben fortschreitend abnimmt, um die Kratzenzähne von ihrer Einsatzstelle ab ihrer
ganzen Länge nach federn zu lassen, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Schicht (σ) aus mehreren
übereinandergelegten Gewebelagen besteht, über dieser Schicht mehrere übereinanderfolgende,
mit Fasern oder Textilfaden gemischte Schaumgummischichten (b, c) mit von unten nach oben
zunehmender Elastizität angeordnet sind und als oberste Schicht eine Lage (d) aus reinem Schaumgummi
vorgesehen ist.
2. Kratzenbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaumgummischichten
(Jb, c) einen abgestuften, den Grad der Elastizität bestimmenden Anteil an Fasern oder Textilfaden
aufweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 188 514, 909 187;
schweizerische Patentschrift Nr. 183 165.
Deutsche Patentschriften Nr. 188 514, 909 187;
schweizerische Patentschrift Nr. 183 165.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 540/61 4.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1104871X | 1954-05-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1104871B true DE1104871B (de) | 1961-04-13 |
Family
ID=9623047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA21442A Pending DE1104871B (de) | 1954-05-19 | 1954-10-30 | Kratzenbeschlag fuer Karden |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE532634A (de) |
| DE (1) | DE1104871B (de) |
| FR (1) | FR1101316A (de) |
| GB (1) | GB760202A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3290729A (en) * | 1961-08-04 | 1966-12-13 | Deering Milliken Res Corp | Card clothing |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE188514C (de) * | ||||
| CH183165A (de) * | 1935-05-10 | 1936-03-31 | Cronshaw Clegg Eric | Kardenband. |
| DE909187C (de) * | 1951-10-13 | 1954-04-15 | Volcrepe Ltd | Kratzenstoff |
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0
- BE BE532634D patent/BE532634A/xx unknown
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1954
- 1954-05-19 FR FR1101316D patent/FR1101316A/fr not_active Expired
- 1954-10-30 DE DEA21442A patent/DE1104871B/de active Pending
- 1954-12-09 GB GB35641/54A patent/GB760202A/en not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE188514C (de) * | ||||
| CH183165A (de) * | 1935-05-10 | 1936-03-31 | Cronshaw Clegg Eric | Kardenband. |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB760202A (en) | 1956-10-31 |
| FR1101316A (fr) | 1955-10-05 |
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