DE217529C - - Google Patents
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- DE217529C DE217529C DENDAT217529D DE217529DA DE217529C DE 217529 C DE217529 C DE 217529C DE NDAT217529 D DENDAT217529 D DE NDAT217529D DE 217529D A DE217529D A DE 217529DA DE 217529 C DE217529 C DE 217529C
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- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000007788 roughening Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C13/00—Wear-resisting attachments
- A43C13/02—Metal plates for soles or heels
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'■■■/- Λ* 217529 KLASSE
71 δ. GRUPPE
HENRY HULOT in PARIS.
Beschlag für Schuhabsätze, -sohlen;, Hufeisen o. dgl.
auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 8. Januar 1907 anerkannt.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag,
insbesondere für Schuhabsätze, -sohlen, Hufeisen o. dgl., der aus U-förmig gebogenen
Drahtstiften besteht, die mit ihren Schenkeln durch einen biegsamen Träger hindurchgesteckt
sind, der aus einer oder mehreren, gegebenenfalls von einer besonderen Masse bedeckten
Schichten zusammengesetzt ist. Bei einer bekannten Ausführungsform eines solchen Be-Schlages
haben die Drahtstifte gleichlange, nach außen vorstehende und gegen die Außenfläche
des Trägers zurückgebogene Schenkel. Wenn auch das Umbiegen der Schenkelenden für die Lagensicherung der Stifte im Träger
vorteilhaft ist, so hat es doch, wenn alle Schenkel ohne Ausnahme umgebogen werden,
den Ubelstand zur Folge, daß man mit einem solchen Beschlag leicht ausgleiten kann. Denn
man berührt den Boden mit den mehr oder weniger langen und gewissermaßen eine einzige
glatte Fläche bildenden Schenkelenden der Drahtstifte. Bei einer anderen bekannten
Ausführungsform von Beschlägen der hier in Betracht kommenden Art sind zwar die U - förmigen Drahtstifte nur so lang, daß die
Schenkelenden gerade bis zur Außenfläche des Trägers reichen und dadurch ein Gleiten verhindern,
dafür aber nicht am Träger verankert, wie dies bei solchen Drahtstiften der Fall ist, deren Schenkel gegen die Fläche des
Trägers umgebogen sind. Durch die Unebenheiten des Bodens werden die an den
Enden nicht umgebogenen Stifte zurückgestoßen, so daß von einer rauhen, das Gleiten
verhindernden Fläche nicht mehr gesprochen werden kann. Die Erfindung sichert dem
Beschlag die Vorteile der bisherigen Ausführungsformen und vermeidet dabei deren
Nachteile. Dies ist dadurch erreicht, daß die Drahtstifte paarweise derart über Kreuz im
Träger angeordnet sind, daß der eine U-for- r
mige Drahtstift mit den Enden seiner Schenkel mit dem Boden in Berührung kommt und dadurch
das Gleiten verhindert, während der andere Drahtstift mit längeren und am Träger
vernieteten Schenkeln den ersten Stift entweder mit seinem Rücken oder mit seinen
umgebogenen Enden festhält. Die eine Hälfte der Drahtstifte hält somit die andere zum
Rauhmachen der Lauffläche bestimmte Hälfte im Träger fest.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungsformen
dargestellt.
Fig. ι ist ein Schnitt durch einen die Drahtstifte
enthaltenden Träger und
Fig. 2 die zugehörige Oberansicht gegen die Lauffläche gesehen.
Fig. 3 bis 5 veranschaulichen in Seitenansicht und in Draufsicht verschiedene Ausführungsformen
für die kreuzweise Anordnung der U-förmigen Drahtstifte.
Bei dem in Fig. ι dargestellten Beispiel besteht der Träger aus einer Gewebelage i,
einem Kautschukstreifen 2 und einer elastischen Masse 3 beliebiger Art.: Die Schicht 3
bildet die Lauffläche des Trägers. Die U-förmigen
Drahtstifte 4, 5, welche den Beschlag bilden, sind paarweise über Kreuz durch den
Träger hiridurchgesteckt. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die Drahtstifte 4 nur
ίο so lang, daß die Enden ihrer Schenkel gerade
mit der Außenfläche der Schicht 3 des Trägers
abschneiden. Hierdurch wird eine rauhe, das Gleiten verhindernde Fläche gebildet. Damit
nun die Stifte 4 ihre wirksame Lage dauernd beibehalten und nicht etwa durch Unebenr
heiten des Bodens nach einwärts zurückgestoßen werden können, sind die Drahtstifte 5
in der Weise angeordnet und so lang ausgeführt, daß sie mit ihrem Rücken über den
Rücken der Stifte 4 greifen und mit den vorstehenden Enden ihrer '.■ Schenkel gemäß
Fig. ι am Träger vernietet werden können. Die Drahtstifte 5 dienen also zur Lagensicherung
der das Gleiten verhindernden Drahtstifte 4.
: Fig. 3 zeigt die Lage der beiden zusammengehörigen
Drahtstifte vor dem Umbiegen der Schenkel des einen.
Man kann die Schenkel der U - förmigen Drahtstifte 5 auch umgekehrt wie in Fig. 1
angenommen durch den Träger hindurchstechen und den Rücken der Drahtstifte 4
durch die umgebogenen Schenkelenden der Stifte 5 festhalten, wie dies in Fig. 4 veranschaulicht
ist. Für diesen Zweck genügt auch ein Schenkelende des Stiftes 5. Man kann
dann für die Drahtstifte 5 die in Fig. 5 dargestellte Form wählen. ■ : ·..
Es ist nicht erforderlich, daß die Drahtstifte
durch den ganzen Träger hindurchreichen, sie könnten vielmehr auch nur durch die Schichten 2 und 3 hindurchgesteckt sein.
In diesem Falle wird z. B. bei Sohlen der Fuß wirksam gegen die durch die Rücken
der Drahtstifte gebildeten Unebenheiten geschützt sein. Die Drahtkreuze können in
Längs-, Quer- oder Diagonalreihen im Träger liegen.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Beschlag für Schuhabsätze, -sohlen, Hufeisen o. dgl., der aus U-förmig gebogenen Drahtstiften besteht, die mit ihren Schenkeln durch den aus einer oder mehreren biegsamen, gegebenenfalls von einer besonderen Masse bedeckten Schichten zusammengesetzten Träger hindurchgesteckt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtstifte paarweise derart über Kreuz im Träger angeordnet sind, daß der eine U - förmige Drahtstift mit den Enden seiner Schenkel mit dem Boden in Berührung kommt und dadurch das Gleiten verhindert, während der andere Drahtstift mit längeren und am Träger vernieteten Sehenkein den ersten Drahtstift entweder mit seinem Rücken oder mit seinen umgebogenen Enden festhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217529C true DE217529C (de) |
Family
ID=478825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217529D Active DE217529C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217529C (de) |
-
0
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