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DE1104791B - Schalteinrichtung zum Schalten eines Revolverkopfes - Google Patents

Schalteinrichtung zum Schalten eines Revolverkopfes

Info

Publication number
DE1104791B
DE1104791B DEI13164A DEI0013164A DE1104791B DE 1104791 B DE1104791 B DE 1104791B DE I13164 A DEI13164 A DE I13164A DE I0013164 A DEI0013164 A DE I0013164A DE 1104791 B DE1104791 B DE 1104791B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching device
turret
cam
scanning
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI13164A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Alfred Ehrhardt
Dipl-Ing Eth Bruno Bahr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Index Werke GmbH and Co KG Hahn and Tessky
Original Assignee
Index Werke GmbH and Co KG Hahn and Tessky
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Index Werke GmbH and Co KG Hahn and Tessky filed Critical Index Werke GmbH and Co KG Hahn and Tessky
Priority to DEI13164A priority Critical patent/DE1104791B/de
Publication of DE1104791B publication Critical patent/DE1104791B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/34Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
    • B23Q5/341Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission cam-operated
    • B23Q5/347Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission cam-operated controlled in conjunction with tool or work indexing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Schalteinrichtung zum Schalten eines Revolverkopfes Bei den bekannten Schalteinrichtungen zum Schalten eines Revolverkopfes an Werkzeugmaschinen ist üblicherweise eine je Schaltung eine einzige Umdrehung ausführende Kurbel vorgesehen, die über eine auf dem Revolverkopfschlitten gleitbar angeordnete, mit dem Zahnsegment eines Segmenthebels kämmende Zahnstange den Revolverkopfschlitten bis in seine Endlage zurückzieht. Der Segmenthebel dient dazu, sowohl den Revolverkopfschlitten während des Arbeitens der Werkzeuge zu bewegen, als auch die Bewegung des Revolverkopfschlittens während des Schaltens zu steuern. Er läuft zu diesem Zweck mit einer Abtastrolle auf einer entsprechend ausgebildeten, mit gleichmäßiger Geschwindigkeit umlaufenden Revolv erkurvenscheibe ab. Die üblichen Revolverkurvenscheiben sind dabei so ausgebildet, daß die Kurvenstücke eine bestimmte, beispielsweise gleichmäßige Steigung besitzen, und beim Abtasten eines solchen Kurvenstückes mit Hilfe der Abtastrolle ergibt sich dann ein entsprechender Vorschub des betreffenden Werkzeuges. Am Ende des Vorschubs und damit am Ende dieses Kurvenstückes muß der Revolverkopfschlitten zuriickbewegt und der Revolverkopf weitergeschaltet werden, und es ist zu diesem Zweck ein ungefähr radial nach innen verlaufendes Kurvenstück vorgesehen, an dem entlang die Abtastrolle läuft. Diese bekannte Anordnung ergibt vom Ende der Vorschubbewegung bis zum Beginn der neuen Vorschubbewegung insofern ein gewisses, weder für das Schalten noch den Vorschub ausnutzbares Kurvenstück, als das Abtastelement, beispielsweise die Abtastrolle, sich zuerst um ein bestimmtes Stück, und zwar bei der Rolle mindestens ungefähr um die Länge eines Halbmessers, vorwärts bewegen muß, ehe das Abtastelement, beispielsweise die Rolle, die äußere Spitze des Vorschubkurvenstückes verlassen und sich radial nach innen zu bewegen kann. Dieser bei den bekannten Segmenthebeln notwendige Ablauf des Abtastelementes auf der Revolverkurvenscheibe läßt es nicht zu, daß der ganze Umfang für die Werkzeugbewegung ausgenutzt wird, und bei den üblichen Revolverkurvenscheiben dürfte der Verlust an Umfangsfläche 15 bis 30°/o und mehr betragen. Hierdurch entsteht eine Zusammendrängung der für die Werkzeuge noch verfügbaren Vorschubkurvenstücke, die jeweils bestimmten Zerspanungszeiten entsprechen, so daß das Verhältnis dieser Zerspanungszeiten zu den für die Schaltbewegung benötigten Totzeiten verhältnismäßig ungünstig ist. Dies bedeutet anders ausgedrückt, daß das Verhältnis der Hauptzeiten und Maschinennebenzeiten ungünstig ist.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Schalteinrichtung so zu gestalten, daß der für die Hauptzeiten zur Verfügung stehende Umfang der Revolverkurvenscheibe ein Maximum wird, und diese Aufgabe wird bei Schalteinrichtungen zum Schalten eines Revolverkopfes an Werkzeugmaschinen mit einer je Schaltung eine Umdrehung umlaufenden Kurbel, die über ein auf dem Revolverkopfschlitten gleitbar angeordnetes, mit dem Teilstück eines Abtasthebels formschlüssig verbundenes übertragungselement den Rev olverkopfschlitten bis in seine Endlage zurückzieht, wobei der Abtasthebel mit dem Abtastelement seines Abtastarmes eine gleichmäßig umlaufende Revolverkurvenscheibe abtastet, gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Abtastelement bei Ankunft einer vorbestimmten, äußeren Stellung in Umfangsrichtung der Revolverkurvenscheibe zurückziehbar, im zurückgezogenen Zustand radial nach innen verschwenkbar und am Ende der radialen Schwenkbewegung in eine Aussparung der Revolverkurvenscheibe, der Ausgangsstellung, verstellbar ist. Durch diese Anordnung wird das Abtastelement am Ende seines Vorschubkurvenstückes so weit ungefähr tangential bewegt, daß es sofort im Anschluß an diese Bewegung die notwendige radiale Bewegung ausführen kann. Um nun am aktiven Umfang der Kurve möglichst wenig zu verlieren, erfolgt ein Vorschieben des Abtastelementes bis in seine vordere Lage, und in Umfangsrichtung gesehen unterscheidet sich diese Lage lediglich um einen kleinen Winkel, der der Zeit entspricht, in der die Revolverkurvenscheibe sich während des Schaltvorganges weitergedreht hat. Lediglich dieses kurze Stück ist nun am Umfang der Kurve nicht ausgenutzt. Durch diese Anordnung kann der Anteil der ungenutzten Kurvenstücke auf ungefähr 5 bis 15% vermindert werden, so daß sich die Leistung, d. h. die an der Hauptzeit beteiligten Kurvenstücke, entsprechend steigert; es hat sich gezeigt, daß die Leistungssteigerung 100/0 und mehr betragen kann.
  • Uni das Abtastelement zurückzuziehen und wieder in seine vordere Stellung zurückzuführen, kann eine Einrichtung vorgesehen werden, die durch den Ablauf des Arbeitsspieles gesteuert wird. Beispielsweise könnte die Steuerung des Abtastelementes über die Revolverkurvenscheibe mechanisch, elektrisch oder über ein Druckmedium erfolgen; doch ist es auch möglich, diese Steuerung durch andere Teile der gesamten Steuereinrichtung der Werkzeugmaschine zu steuern, und es kann hierzu beispielsweise die Schalteinrichtung selbst benutzt «-erden. Die Steuerung über diese Einrichtung ist deswegen vorteilhaft, weil das Zurückziehen und Vorbewegen des Abtastelementes in engem Zusammenhang mit dieser Schaltbewegung steht. In zurückgezogener Stellung kann gegebenenfalls das Abtastelement verriegelt werden, so daß nach der Verriegelung die Einwirkung auf das Abtastelement praktisch aufhören kann, und eine solche Verriegelung ist deswegen besonders im Zusammenhang mit einer Bewegung des Abtastelementes über ein Druckmedium von Vorteil, da dann das Druckinedium jeweils nur kurzzeitig auf das Abtastelement während der Zurückbewegung einzuwirken braucht. Das Verriegelungsorgan ist dabei vorteilhaft so angeordnet, daß es das Abtastelement ständig zu verriegeln versucht, und es kann dies entweder unter der Wirkung der Schwerkraft oder einer Feder geschehen.
  • Die Entriegelung des Abtastelementes kann ebenfalls mit Hilfe einer Steuereinrichtung geschehen, die ihrerseits von der Werkzeugmaschinensteuereinrichtung gesteuert wird, doch ergibt sich eine besonders einfache Konstruktion, wenn die Entriegelung mit Hilfe der Revolverkurve selbst vorgenommen wird, und es kann zu diesem Zweck an dem Verriegelungsorgan ein Vorsprung vorgesehen sein, auf dem die vorspringenden Endstücke, beispielsweise Ecken, der Revolverkurve einwirken und so das Verriegelungsorgan zu einem vorbestimmten Zeitpunkt entriegeln. Falls derartige Ecken in einem bestimmten Fall an der Revolverkurve nicht vorhanden sind, kann am Verriegelungsorgan ein Vorsprung vorgesehen sein, auf den die flach ansteigenden Kurvenstücke, d. h. der Anfang einer Vorschubkurve, einwirken und so das Verriegelungsorgan entriegeln. Beide Entriegelungsvorsprü nge können auch zusammen vorgesehen sein.
  • Bei der Steuerung der Rückwärtsbewegung des Abtastelementes über die Schalteinrichtung des Revolverkopfes wird zweckmäßig mit dieser Steuerung ein eine einzige Umdrehung ausführender Teil verwendet, der mit einem Steuerelement, beispielsweise einem Schaltnocken, ausgestattet ist und durch eine Übertragungseinrichtung, die mechanisch oder über ein Druckmedium wirkt. das Abtastelement in seine hintere Stellung zurückzieht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 und 2 eine schaubildliche schematische Darstellung der Schalt- und Steuereinrichtung des Revolverkopfes, Fig.3 eine Revolverkurvenscheibe mit den verschiedenen Stellungen der Abtastrolle, Fig. d und 5 Einzelheiten der Betätigung des hydraulischen Antriebssvsteins für das Abtastelement in größerem Maßstab, wobei einzelne Teile geschnitten sind, Fig.6 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht des Segmenthebels mit Abtastelement, Fig. 7 eine Vorderansicht gemäß Fig. 6.
  • Fig. 8 eine Darstellung entsprechend Fig. 6, jedoch in verriegeltem Zustand, wobei die Entriegelung durch eine erste Entriegelungsnase erfolgt, Fig. 9 eine Darstellung entsprechend Fig. 6, jedoch in verriegeltem Zustand, wobei die Entriegelung durch eine zweite Entriegelungsnase erfolgt, Fig. 10 ein Schaltschema zum Abschalten der Steuerwelle bei Aussetzen der hydraulischen Betätigungseinrichtung.
  • In den schematischen Darstellungen nach Fig./ und 2 bedeutet 10 eine mit gleichbleibender Geschwindigkeit umlaufende Welle, die durch beliebige Antriebsmittel in an sich bekannter Weise angetrieben ist. Auf dieser Antriebswelle ist ein Zahnrad 11 befestigt, das mit einem Zahnrad 12 einer Vorgelegewelle 14 kämmt. Auf dieser Vorgelegewelle 14 ist ein weiteres Zahnrad 15 angeordnet, das mit einem Zahnrad 16 einer zweiten Vorgelegewelle 17 kämmt. Auf dieser Vorgelegewelle ist ein Zahnrad 18 angeordnet, das mit einem Zahnrad 19 einer Schneckenwelle 20 kämmt. Die Schnecke 21 der Schneckenwelle kämmt mit einem Schneckenrad 22, das auf einer Welle 23 angeordnet ist, die an ihrem einen Ende die Revolverkurvenscheibe 24 und an ihrem anderen Ende eine Nockenscheibe 25 trägt.
  • Bei Drehung der Antriebswelle 10 dreht sich die Revolverkurvenscheibe 24 und die Nockenscheibe 25, und zwar geschieht die Übertragung über das Zahnrad 11, das Zahnrad 12, die erste Vorgelegewelle 14, das Zahnrad 15, das Zahnrad 16, die zweite Vorgelegewelle 17, das Zahnrad 18, das Zahnrad 19, die Schnecke 21, das Schneckenrad 22 und die Welle 23.
  • Auf der zweiten Vorgelegewelle 17 ist ein weiteres Zahnrad 30 angeordnet, das mit einem Zahnrad 31 kämmt. Das letztere ist mit einem auf einer Zwischenwelle 45 sitzenden Zahnrad 32 im Eingriff. Auf der Welle dieses Zahnrades 32 ist eine Schnellschaltkupplung 33 (Fig. 2) und eine Klauenkupplung 34 vorgesehen. Die Einschaltung der Schnellschaltkupplung geschieht über eine Schaltmuffe 35, die axial verschoben werden kann. Bei dieser Verschiebung bleibt jedoch die Kupplung 34 ständig im Eingriff. Die Bewegung der Schaltmuffe 35 geschieht mit Hilfe eines Steuerhebel: 40, der bei 41 schwenkbar gelagert ist und durch die Nocken 42 der bereits erwähnten Nockenscheibe 25 betätigt wird. Der Vorgang ist dabei so, daß bei jedem Schaltvorgang, d. h. jedesmal, wenn ein Nocken 42 den Steuerhebel 40 betätigt, die Schaltmuffe 35 verschoben wird und die Schnellschaltkupplung 33 sich schließt. Diese Schnellschaltkupplung ist so eingerichtet, daß sie bei Einschaltung eine einzige Umdrehung ausführt, und zwar häufig eine Umdrehung pro Sekunde, falls nämlich die Drehzahl der betreffenden Welle 60 Umdrehungen pro Minute ist. Auf der Zwischenwelle 45 ist noch ein Zahnrad 46 befestigt, das mit einem auf einer Welle 60 angeordneten Zahnrad 47 kämmt, mit dem eine Rastscheibe 50 starr verbunden ist, die eine Rast 51 aufweist (Fig. 2), in die ein Hebel 52 einrastet, der bei 53 schwenkbar gelagert und durch eine Feder 54 gegen die Rastscheibe gedrückt ist.
  • Auf der Welle 60 ist ferner noch ein Steuernocken 64 starr befestigt, der mit einer hydraulischen Übertragungseinrichtung 62 zusammenwirkt, auf die später noch näher eingegangen wird.
  • Mit der Revolverkurvenscheibe 24 wirkt ein als Ganzes mit 65 bezeichneter Segmenthebel zusammen, der ein Zahnsegment 66 aufweist und um die Achse 67 schwenkbar ist. Mit 68 ist das Abtastelement des Segmenthebels bezeichnet, dessen Führungsteil 112 mit seiner Rolle 122 auf der Kurve abläuft und der als ganzes zurückziehbar ist. Auf diese Einrichtung wird weiter unten noch näher eingegangen. Mit dem Zahnsegment 66 wirkt eine Zahnstange 70 zusammen, die auf einem Revolverschlitten 71 verschiebbar angeordnet und über die Pleuelstange 72 mit einer Kurbel 73 verbunden ist, die auf einer Welle 74 befestigt ist. Diese Welle wird über ein mit dem Zahnrad 47 kämmendes Ritzel 75 und zwei Kegelräder 76 und 77 angetrieben. Mit 80 ist ein Revolverkopf bezeichnet, an dem ein Werkzeug 81 angebracht ist. Die übrigen Werkzeuge sind der Einfachheit halber weggelassen. Der Revolverkopf kann sich um eine Achse 82 drehen, doch ist diese Drehbewegung, die von der Bewegung der Kegelräder abgeleitet ist, nicht näher beschrieben, da sie zum Verständnis der Erfindung nicht notwendig und an sich bekannt ist. Mit 85 ist eine Feder bezeichnet, die auf einer am Maschinengestell 89 befestigten Stange 86 befestigt ist und über ein Distanzstück 87 auf einen Bolzen 88 einwirkt, der mit dem Revolverschlitten starr verbunden ist.
  • Wie bereits oben beschrieben, läuft das Zahnrad 46 infolge der Einschaltung der Schnellschaltkupplung 33 je Schaltvorgang einmal um, und die Übersetzung der verschiedenen Zahnräder ist so, daß auch die Kurbel 73 je Schaltung eine einzige Umdrehung vollführt. Zu Beginn dieser Umdrehung wird der Revolverkopf unter der Wirkung der Feder in seine hinterste Lage zurückgestoßen, und am Ende dieser Bewegung vollführt die Kurbel gegebenenfalls noch eine restliche Drehbewegung, um so die Zahnstange 70 um einen ganzen Kurbelhub bewegen zu können. Während dieser letzteren Bewegung wird die Abtastrolle 122 abgehoben. Nach Erreichen des Totpunktes vollführt die Zahnstange die gleiche Bewegung in entgegengesetzter Richtung, und zwar zuerst so weit, bis die Abtastrolle 122 wieder die Revolverkurvenscheibe 24 berührt. Während des Abhebens der Abtastrolle 122 von der Revolverkurvenscheibe 24 wird, wie noch weiter unten näher beschrieben wird, das Führungsteil 112 und damit die Abtastrolle 122 ein vorbestimmtes Stück zurückgezogen, so daß bei der Wiederannäherung der Abtastrolle an die Kurve diese nun so weit radial nach innen schwingen kann, bis sie auf dem anschließenden Kurvenstück aufsitzt. Die Steuerung ist so getroffen, daß ungefähr in dem Moment des Aufsitzens die Abtastrolle 122 wieder in ihre vordere Stellung zurückkehrt, und um diese Vorwärtsbewegung zuzulassen, ist die Revolverkurvenscheibe, wie bei 90 'angedeutet, entsprechend ausgespart.
  • Diese Bewegung der Abtastrolle 122 wird nun im einzelnen an Hand der in Fig. 3 dargestellten Revolverkurvenscheibe 24 erläutert. Im Moment des Abhebens der Abtastrolle 122 ist diese auf dem höchsten Punkt 91 des Vorschubkurvenstückes 92 angekommen, und diese Stellung ist mit A bezeichnet. Nunmehr schwenkt die Abtastrolle radial nach außen in die Stellung B. Hierauf wird die Abtastrolle 122 zurückgezogen, und zwar ungefähr entlang dem Umfang in eine Stellung C, und dort verriegelt. Aus der Stellung C schwenkt die Abtastrolle unter der Wirkung der Feder 85 radial nach innen in eine Stellung D, in der die Entriegelung aufgehoben wird, so daß sich die Abtastrolle in eine Aussparung 90 des Kurvenstückes 92 hineinbewegen und die Stellung E einnehmen kann. Zur Verdeutlichung ist strichpunktiert die Bahn des Mittelpunktes der Abtastrolle 122 eingetragen. Nach Erreichung der Stellung F_ kann nun der neue Vorschub entlang eines Kurvenstückes 95 beginnen, und dieses Kurvenstück hat seinen Anfang bereits bei dem Punkt 96. Da bei den üblichen Kurven die Abtastrolle erst in der Stellung F ihren Weiterlauf beginnen könnte, ergibt sich hieraus, daß ungefähr das mit t bezeichnete Kurvenstück für den Vorschub gewonnen ist.
  • In Fig. d bis 9 sind konstruktive Einzelheiten der Anordnung nach Fig. 1 und 2 dargestellt, soweit sie für die Erfindung von Bedeutung sind. Soweit möglich, sind dabei die Teile mit den gleichen Ziffern wie in Fig. 1 und 2 bezeichnet.
  • Ein mit 100 bezeichneter Zylinder ist in einem Gehäuseteil 101 gelagert. In diesem Zylinder kann sich ein Kolben 102 hin- und herbewegen, den eine Druckfeder 103 gemäß der Fig. 5 zum Steuernocken 64 hin zu drücken versucht. Am Ende des Kolbens ist ein Ablaufkopf 104 befestigt, auf den der Steuernocken 64 einwirkt, und zwar wird dieser Kolben 102 betätigt, kurz bevor die Abtastrolle die Stellung D (Fig.3) erreicht hat. Durch ein Zurückbewegen des Kolbens 102 wird ein Druckmedium über eine Schlauchleitung 106 dem Abtastelement zugeführt, auf dessen Konstruktion nun an Hand der Fig.7 bis 9 eingegangen werden soll.
  • Das als Ganzes mit 68 bezeichnete Abtastelement ist in einer Aussparung des Segmenthebels 65 verschiebbar angeordnet, der ein Zahnsegment 66 und einen Abtastarm 109 aufweist. Das Abtastelement 68 besitzt ein Kopfteil 113, das mit einem in einer entsprechenden Führung des Segmenthebels geführten Führungsteil 112 starr verbunden ist. Das Führungsteil weist eine Bohrung 123 auf, in der ein Halter 111 angeordnet ist, der kürzer als die Bohrung ist. Mit Hilfe eines Stiftes 114 ist dieser Halter mit dem Segmenthebel 65 starr verbunden. Um nun eine Verschiebebewegung des Abtastelements 68 relativ zu diesem Halter zu ermöglichen, ist die Hülse mit einem entsprechenden achsparallelen, die ganze Hülse durchdringenden Schlitz 128 versehen, in dem sich der Stift 114 verschieben kann. Eine Feder 110 stützt sich mit ihrem einen Ende gegen den Halter 111 und mit dem anderen Ende gegen den Boden der Bohrung 123 ab. Diese Feder versucht, das Abtastelement in seine vordere Stellung gemäß Fig.6 zu bewegen. Zwischen den Innenflächen des Kopfteiles 113, des Führungsteiles 112 und dem Halter 111 ist ein Zylinderraum 115 gebildet, der über ein Anschlußstück 130 mit der Schlauchleitung 106 verbunden ist.
  • Sobald nun über die Leitung 106 ein Druckmedium in den Raum 115 eintritt, wird das Abtastelement entgegen der Wirkung der Feder zurückgezogen, und in dieser zurückgezogenen Stellung kann es durch einen Verriegelungshebel 117 verriegelt werden, der bei 116 am Abtastarm 109 angelenkt ist.
  • Zur Entriegelung sind am Entriegelungshebel zwei Nasen 120 und 121 vorgesehen, und in Fig. 8 ist dargestellt, wie die Entriegelung durch ein Eckstück 132 der Revolverkurvenscheibe 24 und in Fig. 9 durch ein flaches Kurvenstück 133 erfolgt. Diese Entriegelung geschieht ungefähr in der in Fig. 3 mit D bezeichneten Lage. Nach der Entriegelung wird das Abtastelement unter der Wirkung der Feder 110 wieder in seine vordere Lage zurückbewegt.
  • In Fig. 10 ist eine Schalteinrichtung dargestellt, mit deren Hilfe bei Ausbleiben des hydraulischen Druckes in der betreffenden Phase der Schaltbewegung des Revolverkopfes die Antriebswelle 10 abschaltbar ist. In dieser Figur sind gleiche Teile mit gleichen Ziffern wie in den übrigen Figuren bezeichnet.
  • Der Nocken 64 der Rastscheibe 50 steuert mit einer Nase 140 einen Schalter 141, der zu gleicher Zeit mit der Betätigung des Kolbens 102 durch den Nocken 64 geschlossen wird. Ein weiterer, unter der Wirkung einer Feder 148 stehender Schalter 142 wird durch einen über das hydraulische System betätigbaren lsolben 143 jedesmal geöffnet, wenn der Kolben 102 Flüssigkeit in die Leitung 106 hineindrückt. Beide Schalter sind in Reihe mit einem Relais 145 geschaltet. das mit einer Magnetkupplung 146 verbunden ist, die bei Betätigung die Antriebswelle 10 abschaltet. Mit 147 sind Anschlußklemmen zum Anschließen an die Stromquelle bezeichnet.
  • Fällt nun aus irgendeinem Grund bei Betätigen des Kolbens 102 durch die Nocken 64 der Druck in der Leitung 106 aus, so wird der Schalter 142 durch den Kolben 143 nicht geöffnet und bleibt geschlossen. Da zu diesem Zeitpunkt der Schalter 141 über die Nase 140 geschlossen ist, ist der Stromkreis des Relais 145 ebenfalls geschlossen, und es wird die Magnetkupplung betätigt, die die Antriebswelle 10 abschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Schalteinrichtung zum Schalten eines Revolverkopfes an Werkzeugmaschinen mit einer je Schaltung eine Umdrehung umlaufenden Kurbel, die über ein auf dem Revolverkopfschlitten gleitbar angeordnetes, mit dem Teilstück eines Abtasthebels formschlüssig verbundenes Übertragungselement den Revolverkopfschlitten bis in seine Endlage zurückzieht, wobei der Abtasthebel mit dem Abtastelement seines Abtastarmes eine gleichmäßig umlaufende Revolverkurvenscheibe abtastet, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastelement (68) bei Ankunft in einer vorbestimmten, äußeren Stellung (91) in Umfangsrichtung der Revolverkurvenscheibe (24) zurückziehbar, im zurückgezogenen Zustand radial nach innen verschwenkbar und am Ende der radialen Schwenkbewegung in eine Aussparung (90) der Revolverkurvenscheibe (24), der Ausgangsstellung, verstellbar ist. ''. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastelement (68) in zurückgezogener Stellung verriegelbar ist. 3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastelement (68) mit Hilfe eines am Segmenthebel (65) vorzugsweise schwenkbar angeordneten Verriegelungsorgans (117), beispielsweise eines Verriegelungshebels, ver riegelbar ist, das vorzugsweise eine Feder in die verriegelte Stellung zu schwenken versucht. 4. Schalteinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Entriegelung mit Hilfe der Endstücke (132) der Revolverkurvenscheibe (24) geschieht, die beispielsweise auf eine Verriegelungsnase (120) des Verriegelungshebels wirken. 5. Schalteinrichtung nach Anspruch 3 oder -1, dadurch gekennzeichnet, daß am Verriegelungsorgan (117) ein Vorsprung (121) vorgesehen ist, auf den die flach ansteigenden Kurvenstücke (133) zur Entriegelung wirken. 6. Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwärtsbewegung des Abtastelementes (68) über die Schalteinrichtung des Revolverkopfes steuerbar ist. 7. Schalteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem während der Schaltbewegung einmal umlaufenden Teil ein Steuerelement, beispielsweise ein Steuernocken, (64) angeordnet ist, durch das die Rückwärtsbewegung des Abtastelementes (68) steuerbar ist. B. Schalteinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Kurbel (73) ein Steuernocken angeordnet ist, der über eine mechanische Übertragungseinrichtung das Abtastelement (68) steuert. 9. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Steuerung auf das Abtastelement (68) hydraulische Übertragungsmittel vorgesehen sind. 10. Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sicherungsvorrichtung, beispielsweise mit Hilfe von elektrisch betätigten Schaltern (141, 142), vorgesehen ist, um die Schalteinrichtung bei Ausfall der Bewegung des Abtastelementes (68) abzuschalten. 11. Schalteinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtung zwei in Reihe mit einer Stromquelle angeordnete Schalter (141, 142) aufweist, von denen einer (141) durch das Steuerelement, beispielsweise den Steuernocken (64), und der andere (142) durch das hydraulische System betätigbar ist, derart, daß der Stromkreis der Schalter nur bei Ausfall des hydraulischen Systems geschlossen ist, und daß über durch den Strom betätigbare Mittel die Schalteinrichtung abschaltbar ist.
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DE (1) DE1104791B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155654B (de) 1959-09-15 1963-10-10 Index Werke K G Hahn & Tessky Steuereinrichtung an Revolver-Drehautomaten
FR2012627A1 (de) * 1968-07-10 1970-03-20 Traub Vertrichsgesellsch

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DE1155654B (de) 1959-09-15 1963-10-10 Index Werke K G Hahn & Tessky Steuereinrichtung an Revolver-Drehautomaten
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