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DE1104049B - Wicklung fuer Dynamomaschinen - Google Patents

Wicklung fuer Dynamomaschinen

Info

Publication number
DE1104049B
DE1104049B DEA26973A DEA0026973A DE1104049B DE 1104049 B DE1104049 B DE 1104049B DE A26973 A DEA26973 A DE A26973A DE A0026973 A DEA0026973 A DE A0026973A DE 1104049 B DE1104049 B DE 1104049B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conductor
sub
conductors
length
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA26973A
Other languages
English (en)
Inventor
William Lyle Ringland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Allis Chalmers Corp
Original Assignee
Allis Chalmers Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Allis Chalmers Corp filed Critical Allis Chalmers Corp
Publication of DE1104049B publication Critical patent/DE1104049B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/12Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots
    • H02K3/14Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots with transposed conductors, e.g. twisted conductors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Wicklung für Dynamomaschinen Die Erfindung betrifft eine Wicklung für den Ständerkern einer dynamoelektrischen Maschine, in der der elektrische Leiter, der den zum Einlegen in eine Nut im Ständerkern bestimmten Teil der Wicklung bildet, eine in zwei Reihen angeordnete Mehrzahl von Teilleitern hat, wobei jede Reihe eine gleiche Anzahl von Teilleitern enthält und jeder Teilleiter durch Drehung um 360° so verschränkt ist, daß er jede Lage der anderen Teilleiter in beiden Reihen über im wesentlichen gleiche Teile der Leiterlänge einnimmt.
  • Bei Wicklungen elektrischer Maschinen, insb@esondere bei Wechselstrommaschinen, .aus einem massiven Leiter mit großem Querschnitt entstehen, besonders wenn sie in tiefen Nuten im Anker untergebracht sind, hohe Wirbelstromverluste, die ihren Ursprung in der Stromverdrängung haben, welche durch den mit dem Leiter verketteten Streufluß hervorgerufen wird. Dabei rufen sowohl der Nutenstreufluß, welcher den im Blechpaket befindlichen Teil der Ankerleiter durchsetzt, wie auch der Stirnstreufluß, der sich in den Stirnverbindungen außerhalb des Blechpaketes ausbildet, Wirbelstromverluste durch Stromverdrängung hervor.
  • Zur Verminderung der Wirbelstromverluste wird der Leiter, der den Teil der Wicklung bildet, aus einer Anzahl parallel geschalteter, versetzter Teilleiter aufgebaut, die gegeneinander isoliert sind.
  • Ein Verfahren, um die Teilleiter in dem zum Einlegen in die Nut bestimmten Teil des Leiters zu versetzen, besteht darin, daß die Teilleiter gleichmäßig um 360° versetzt werden, so daß jeder Teilleiter alle Lagen über eine gleiche Strecke längs der ganzen Nut einnimmt. Bei dieser Versetzungsweise liegen die Teilleiter an den entgegengesetzten Enden der Nut, jedoch in derselben relativen Stellung radial zur Nut, d. h., die Teilleiter, die an dem einen Ende in der Nut oben liegen, befinden sich auch am anderen Ende in der Nut oben. Spannungen, diedurch den unterschiedlichen Stirnstreufluß in den Teilleibern induziert werden, werden nicht ausgeglichen.
  • Ein gleichmäßiges Versetzen der Teilleiter über 180°, so daß diese Teilleiter an gegenüberliegenden Enden des Leiters gerade umgekehrt liegen, hat die Wirkung, Streuspannungen auszugleichen, die von Änderungen im Stirnstreufluß herrühren. Da die Teilleiter aber nicht alle Lagen für gleiche Teile der Leiterlänge einnehmen, werden die vom Nutenstreufluß induzierten Spannungen nicht genügend ausgeglichen.
  • Es ist auch bekannt, daß zur Vermeidung von Wirbelstromverlusten durch den Stirnstreufluß die Teilleiter innerhalb der Stirnverbindungen selbst verschränkt werden. Dieser Maßnahme steht als hauptsächliche Schwierigkeit der Mangel an Platz im Wickelkopf entgegen. Jede Verschränkung von Teilleitern vergrößert die Abmessungen des gesamten Leiters und läßt eine erwünschte, möglichst kurze Länge der Stirnverbindungen nicht zu.
  • Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, ist auch vorgeschlagen worden, die Teilleiter in den Stirnverbindungen gruppenweise und nicht einzeln zu versetzen. Hiermit wird jedoch nur ein Kompromiß erreicht, da die Zahl der Gruppen nicht größer als die Zahl der Spulen je Phase gewählt werden kann.
  • Es ist auch bekannt, den Verschränkungsgrad, innerhalb und außerhalb, der Nut so zu wählen, daß ein Ausgleich der vom Stirnstreufeld induzierten Spannung durch die vom Nutenstreufeld induzierte Spannung bewirkt wird. Dieses Verfahren liefert jedoch keine befriedigenden Ergebnisse, da sich das Stirnstreufeld nur sehr ungenau vorausberechnen läßt und damit die Dimensionierung der Verschränkung sehr schwierig ist.
  • Die Erfindung hat sich das Ziel gesetzt, eine verbesserte Anordnung der Teilleiter in einem unterteilten Leiter einer Wicklung zu schaffen, die diese Nachteile vermeidet.
  • Nach der Erfindung wird jeder Teilleiter durch eine zusätzliche Drehung so verschränkt, daß er an entgegengesetzten Enden des Leiters in der Ständernut relativ umgekehrte Lagen einnimmt, die um 180,° gegeneinander gedreht sind, und daß keine Verschränkung in den Stirnverbindungen außerhalb der Enden der Ständernüt stattfindet. Vorzugsweise wird jeder Teilleiter innerhalb der Länge des Leiters durch Drehung um 540° versetzt. Nach einem weiteren Merkmal werden die Teilleiter gleichförmig, aber im ersten und vierten Viertel der Leiterlänge mit einer anderen Steigung als im zweiten und dritten Viertel versetzt. Durch das Versetzen der Teilleiter um mindestens 540° innerhalb der Nut werden nicht nur die vom veränderlichen Nutenstreufluß induzierten Spannungen auf die einzelnen Teilleiter ausgeglichen, sondern es heben sich auch die Unterschiede in den vom Stirnstreufluß induzierten Spannungen auf. Somit kann der Wickelkopf aus uriverschränkten Teilleitern aufgebaut werden, ohne daß merkliche Wirbelstromverluste im Wickelkopf durch Stromverdrängung hervorgerufen werden.
  • Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel durch die schematischen Zeichnungen veranschaulicht. Fig. 1 ist eine schematische Längsansicht eines Leiters, die die Versetzung der Teilleiter gemäß der Erfindung zeigt; Fig.2, 3, 4 und 5 sind Schnitte durch den Leiter nach den Linien II-II, III-III, IV-IV und V-V von Fig.1; Fig.6 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung.
  • In den Zeichnungen (Fig. 2 bis 6) ist ein Leiter 10 von rechteckigem Querschnitt dargestellt. Er ist in eine Nut 11 im Ständerkern 12 einer Dynamomaschine eingelegt, um so einen Teil ihrer Wicklung zu bilden. Zwei Leiter 10 sind in jeder Nut dargestellt, und die gut erstreckt sich der Länge nach zwischen den Querschnitten II-II und V-V nach Fig. 1.
  • Der Leiter 10 umfaßt eine Mehrzahl rechteckiger Teilleiter, die in den Zeichnungen mit den Buchstaben a, b, c, d, e, f, g, 1z, i, j bezeichnet sind. Die Teil-Leiter a. bis j sind parallel miteinander verbunden, um den Leiter 10 zu bilden.
  • Die Teilleiter sind in zwei Reihen nebeneinander angeordnet, und jede Reihe hat dieselbe Anzahl von Teilleitern. Die Teilleiter a bis j sind voneinander durch Einzelisolation jedes Teilleiters isoliert (was in der Zeichnung nicht dargestellt ist) ; gegen die Kernnut und gegen den Nachbarleiter sind sie durch Isolation 14 isoliert.
  • Fig. 1 zeigt schematisch die Versetzung der Teilleiter a bis j über die ganze Länge des Leiters in der Kernnut. Die aus den Teilleitern c, bis e bestehende erste Teilleiterreihe ist mit ausgezogenen Linien, die zweite Reihe aus den Teilleitern f bis j ist gestrichelt dargestellt. Die zweite Reihe ist in Fig.1 ein wenig beiseite gerückt, um die Versetzung der Teilleiter deutlicher zu zeigen. So veranschaulicht der in Fig. 2 .dargestellte OuerschnittII-II die relative Lage der Teilleiter an d.ern einen Ende des Leiters. so, wie der Leiter in die Kernnut eintritt.
  • Beim Verteilen des Leiters über die Kernnutenlänge sind die Teilleiter des Leiters durch Drehung gleichförmig verschränkt. Diese Verschränkung ist in Fig. 1 für die Teilleiter a, bis j im Uhrzeigersinn dargestellt, so daß Leiter a auf Leiter b in der Kernnut von oben nach unten folgt und so weitergeht bis wieder hinaus zum oberen Rand. In der Praxis ist es natürlich ebensogut möglich, die Verschränkung im Gegensinn des Uhrzeigers durchzuführen.
  • Beim Verteilen des Leiters längs des ersten Viertels der Leiterlänge in der Nut werden die Teilleiter um 180° verschränkt. Die Lage der Teilleiter am Ende der ersten Viertellänge des Leiters und der Nut ist in Fig.3 gezeigt, die einen Querschnitt nach der Linie III-III von Fig. 1 darstellt. Über diese Länge nehmen die Teilleiter die Hälfte der Nutenstellungen über im wesentlichen gleiche Längen dieses Viertels der Leiterlänge ein.
  • Über das zweite und dritte Viertel der Leiterlänge, einer Länge, die natürlich der Hälfte der Leiterlänge gleich ist, werden die Teilleiter wieder gleichförmig um 180° verschränkt, aber die Verschränkung erfolgt nur mit der halben Steigung der Verschränkung im ersten Viertel der Leiterlänge. Die Lage der Teilleiter am Ende von drei Vierteln der Leiterlänge ist in Fig. 4 dargestellt, die einen Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 1 wiedergibt. Die Lage der Teilleiter an dieser Stelle entspricht der Lage beim Eintritt in die Kernnut, d. h., die gesamte Verschränkung nach drei Vierteln der Leiterlänge beträgt 360°.
  • Die Lagen, die von den Teilleitern längs des zweiten und dritten Viertels der Leiterlänge eingenommen werden, sind Lagen, die von diesen speziellen Teilleitern längs des ersten Viertels der Leiterlänge nicht eingenommen werden.
  • Längs des vierten Viertels der Leiterlänge werden die Teilleiter a. bis j wieder durch Drehung um 180° und m.it derselben Steigung wie im ersten Viertel der Leiterlänge gleichförmig versetzt. Die Lage der Teilleiter am Ende des Leiters ist in Fig. 5 als Querschnitt nach der Linie V-V in Fig. 1 dargestellt. An dieser Stelle ist jeder Teilleiter um 5401° verschränkt worden. Die von den einzelnen Teilleitern längs des vierten Viertels der Leiterlänge eingenommenen Lagen entsprechen denen im ersten Viertel der Leiterlänge. Damit hat jeder Teilleiter bei Verschränkung um insgesamt 540° jede zweite Lage in beiden Reihen über im wesentlichen gleiche Abschnitte der Leiter- und Nutenlänge eingenommen.
  • Wenn Strom durch den Leiter 10 fließt, so ändert sich der durch diesen Strom hervorgerufene Induktionsfluß in seiner Dichte vom Boden der Nut zu ihrem Rand. Dieser Unterschied in der Induktionsdichte ruft eine Spannungsdifferenz zwischen den Teilleitern hervor. Durch die Versetzung der Teilleiter, wie oben beschrieben, werden die Teilleiterspannungen, die von dem veränderlichen Nutenfluß herrühren, ebenso ausgeglichen wie die Teilleiterspannungen, die in dem radia1 veränderlichen Stirnstreufluß ihren Ursprung haben.
  • Fig. 6 zeigt eine andere Anordnungsweise, bei der in die Nut Kühlrohre 15 in unmittelbarer Berührung mit den Leitern eingelegt sind. Die Teilleitera bis j werden in derselben Weise versetzt, wie dies bei der Anordnung nach Fig. 1 bis 5 beschrieben worden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wicklung für den Ständerkern einer dynamoelektrischen Maschine, in der der elektrische Leiter, der den zum Einlegen in eine Nut im Ständerkern bestimmten Teil der Wicklung bildet, eine in zwei Reihen angeordnete Mehrzahl von Teilleitern hat, wobei jede Reihe eine gleiche Anzahl von Teilleitern enthält und jeder Teilleiter durch Drehung um 360° so verschränkt ist, daß er jede Lage der anderen Teilleiter in beiden Reihen über im wesentlichen gleiche Teile der Leiterlänge einnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teilleiter durch eine zusätzliche Drehung so verschränkt wird, daß er an entgegengesetzten Enden des Leiters in der Ständernut relativ umgekehrte Lagen einnimmt, die um 180° gegeneinander gedreht sind, und daß keine Verschränkung in den Stirnverbindungen außerhalb der Enden der Ständernut stattfindet. 2. Wicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ader durch Drehung durch 540° innerhalb der Länge des Leiters versetzt ist. 3. Wicklung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ader des Leiters gleichförmig durch Drehung durch 180° über das erste Viertel der Leiterlänge, durch 180° über das zweite und dritte Viertel der Leiterlänge und durch 180° über das vierte Viertel der Leiterlänge versetzt wird: In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 294 023, 287 323, 514 605, 525105, 587 696.
DEA26973A 1956-04-16 1957-04-16 Wicklung fuer Dynamomaschinen Pending DE1104049B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1104049XA 1956-04-16 1956-04-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1104049B true DE1104049B (de) 1961-04-06

Family

ID=22332833

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA26973A Pending DE1104049B (de) 1956-04-16 1957-04-16 Wicklung fuer Dynamomaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE1104049B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1231342B (de) * 1963-06-14 1966-12-29 Licentia Gmbh Leiterstab einer elektrischen Maschine, insbesondere eines Turbogenerators
DE10059385A1 (de) * 2000-11-30 2002-06-13 Alstom Switzerland Ltd Doppelroebelstab für die Wicklung einer elektrischen Maschine sowie Verfahren zu dessen Herstellung

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DE287323C (de) *
DE294023C (de) *
DE514605C (de) * 1926-01-21 1930-12-15 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Unterteilter Nutenleiter aus parallel geschalteten, voneinander isolierten Einzelleitern beliebiger Querschnittsform, insbesondere fuer elektrische Maschinen
DE525105C (de) * 1929-08-14 1931-05-19 Aeg Unterteilter, verdrillter Leiter fuer Stabwicklungen elektrischer Maschinen
DE587696C (de) * 1929-12-21 1933-11-07 Oerlikon Maschf Aus flachen, beiderseits an den Enden miteinander leitend verbundenen Teilleitern bestehende Ein- oder Mehrstab-Halbspule fuer elektrische Maschinen

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