DE1103831B - Ballschleudereinrichtung, insbesondere fuer Korbballspiele - Google Patents
Ballschleudereinrichtung, insbesondere fuer KorbballspieleInfo
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- DE1103831B DE1103831B DEE17122A DEE0017122A DE1103831B DE 1103831 B DE1103831 B DE 1103831B DE E17122 A DEE17122 A DE E17122A DE E0017122 A DEE0017122 A DE E0017122A DE 1103831 B DE1103831 B DE 1103831B
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F7/00—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
- A63F7/06—Games simulating outdoor ball games, e.g. hockey or football
- A63F7/0604—Type of ball game
- A63F7/0612—Basketball
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
- Ballschleudereinrichtung, insbesondere für Korbballspiele Eine Ball,schleudereinrichtung für Korbballspielgeräte, die im wesentlichen aus einem mit einer Abschußvorrichtung versehenen Kästchen besteht, das an der Oberseite ein Loch aufweist, auf .das eine als Ball dienende Kugel aufgesetzt wird, ist bekannt. In dem Kästchen ist in Führungen ein gegen die Kraft einer Feder aufziehbarer Abschlußstab, sowie ein um eine Achse schwenkbarer Winkelhebel gelagert. Durch Zurückziehen .des Abschlußstabes mittels einer Handhabe und Loslassen desselben wird der Winkelhebel mit einem Arm gegen den Ball gestoßen, so daß dieser in Wurfrichtung fortgeschleudert wird.
- Der Spielreiz dieses Korbballspielgerätes ist verhältnismäßig gering, da die als Ball dienende Kugel immer genau die gleiche Lage einnimmt, wodurch es relativ leicht gelingt, bei einem bestimmten Aufzugsgrad des Schleuderstabes den Ball in den Korb zu schleudern.
- Bei einem anderen bekannten Korbballsp.ielgerät ist eine den Ball mit beiden Arm hochschleudernde Spielerfigur an einem Stab befestigt, der um eine unterhalb des Korbes gelegene vertikale Achse schwenkbar ist, wobei .durch Zurückziehen eines Abzuges die den Ball haltenden Arme nach oben verschwenkt werden. Durch eine von einem zweiten Spieler bediente Spielerfigur, die zwischen dem Korb und der ersten Figur an einem Stab um die gleiche Achse schwenkbar vorgesehen ist, kann der geworfene Ball abgewehrt werden.
- Abgesehen von dem Nachteil, daß zu diesem Spiel immer zwei Personen nötig sind, ist es dort insbesondere für kleinere Kinder schwierig, die Abwurfvorrichtung richtig zu bedienen.
- Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf eine Ballschleudervorrichtung, insbesondere für Korballspiel:geräte, bei der die geschilderten Nachteile nicht vorhanden sind.
- Nach der Erfindung wird eine Ballschleudereinrichtung, insbesondere für Korbballspiele, mit einem in einer Führung gegen die Kraft einer Feder mittels einer Handhabe zurückziehbaren und gegen einen Anschlag vorschnellbaren Abschußstab vorgeschlagen, bei der in an sich bekannter Weise eine Spielerfigur zum Fortschleudern des Balles dient und diese Figur mit einem Bein auf dem Abschußstab befestigt ist und der übrige Körper der Spielerfigur um das Hüftgelenk dieses Beines zwischen Anschlägen von hinten nach vorne kippbar ist, derartig, daß die in -der nach hinten gekippten Lage mit dem Ball versehene Spielerfigur beim Loslassen des aufgezogenenAbschußstabes unterHochschleudern .des Balles nach vorne kippen kann.
- Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schaubildlich dargestellt. Am vorderen Ende einer z. B. aus Kunststoff hergestellten Grundplatte 1 befindet sich, durch ein Scharnier 2 verbunden, ein rechteckiger Rahmen 3, der ebenfalls aus Kunststoff hergestellt sein kann. Der Rahmen 3 ist mit einem Netz, z. B. aus Draht oder Textilien, versehen. An dem Rahmen 3 ist beispielsweise mittels zweier Drähte 5 eine verkleinerte Nachbildung eines trichterförmigen, am unteren Ende offenen Korbes 6 befestigt. Im hinteren Teil der Grundplatte 1 befindet sich eine zur Mittelebene etwas geneigte Führungsbahn 7, in der ein Führungskörper 8 verschiebbar vorgesehen ist. An dem Führungskörper 8 greift eine Schnur 9 an, die an ihrem Ende mit einer Kugel 10 als Handhabe versehen ist. An dem vorderen Ende des Führungskörpers 8 greift eine Feder 11 an, die mit ihrem anderen Ende an der Grundplatte 1 befestigt ist. Mit dem Führungskörper 8 starr verbunden ist das Bein 12 der Spielerfigur. Dieses Bein 12 weist im oberen Teil eine Drehachse 13 auf, um die der übrige Teil 14 der Spielerfigur schwenkbar ist. An dem Körper der Spielerfigur befindet sich bei 15 ein Anschlag, der die rückwärtige Lage des Körpers 14 begrenzt. Der nach hinten gehaltene Arm 16 derFig. 14 weist auf der Handfläche einen Stift 17 auf, auf den eine mit einem durchgehenden Loch versehene Kugel 18 aufgesteckt werden kann. Die Begrenzung der nach vorne verschwenkten Lage des Körpers der Spielerfigur wird durch das Bein 19 gegeben. Außerdem weist die Grundplatte 1 noch zwei Zählscheiben 20 und zwei Stifte 21 mit Reservekugeln 18 auf.
- Die Wirkungsweise des dargestellten Geschicklichkeits-Spielgerätes ist nun die folgende: Nachdem auf dem Stift 17 eine Kugel 18 aufgesetzt ist, hält der Spieler mit einer Hand die Grundplatte 1 fest und zieht mit der anderen Hand mittels der Kugel 10 den Schnurzug 9, unter Spannen der Feder 11 die Spielerfigur mehr oder weniger weit zurück. Wird die Kugel 10 losgelassen, so schnellt die Figur nach vorn. Durch den Aufprall des Fußteiles an der Grundplatte 1 am Ende der Führung 7 schwenkt der um die Achse 13 drehbare Körper 14 auf Grund des über der Achse 13 gelegenen Schwerpunktes nach vorn, wobei die Kugel 18 sowohl nach vorne als auch nach oben geschleudert wird. Bei richtigem Aufziehen und Loslassen der Feder gelingt es, die Kugel 18 in den Korb 6 zu treffen.
- Eine andere Ausführungsform des Spieles würde darin bestehen, an Stelle der mit dem Führungskörper 8 und der Grundplatte 1 fest verbundenen Zugfeder auf der anderen Seite eine Druckfeder vorzusehen. Auch kann an Stelle eines festen Anschlages ein in seiner Endlage einstellbarer Anschlag vorgesehen sein, wobei hier die Geschicklichkeit darin bestehen kann, durch geeignetes Einstellen des Anschlages den Ball genau in die Öffnung des Korbes zu treffen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Ballschleudereinrichtung, insbesondere für Korbballspielgeräte, mit einem in einer Führung gegen die Kraft einer Feder mittels einer Handhabe zurückziehbaren und gegen einen Anschlag vorschnellbaren Abschußstab, dadurch gekennzeichnet, daß eine in an sich bekannter Weise zum Fortschleudern des Balles dienende Spielerfigur mit einem Bein auf dem Abschußstab befestigt ist und mit ihrem übrigen Körper um das Hüftgelenk dieses Beines zwischen Anschlägen von hinten nach vorn kippbar ist, so daß die in der nach hinten gekippten Lage mit dem Ball versehene Spielerfigur beim Loslassen des aufgezogenen Abschußstabes beim Aufprall unter Hochschleudern des Balles nach vorne kippbar ist. z. Ballschleudereinrichtung, insbesondere für Korbballspielgeräte, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärts gekippte Spielerfigur durch einen Anschlag (15) an der Spielerfigur und die nach vorn gekippte Spielerfigur durch das vorgestreckte zweite Bein (19) begrenzt ist. 3. Ballschleudereinrichtung, insbesondere für Korbballspielgeräte, nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bälle aus mit einem durchgehenden Loch versehenen Kugeln (18) bestehen und die Hand des rückwärts in Abwurfstellung gehaltenen Armes (16) mit einem Stift (17) zum Aufstecken einer Kugel versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 172 811; USA.- Patentschrift Nr. 2 431552.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE17122A DE1103831B (de) | 1959-02-06 | 1959-02-06 | Ballschleudereinrichtung, insbesondere fuer Korbballspiele |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE17122A DE1103831B (de) | 1959-02-06 | 1959-02-06 | Ballschleudereinrichtung, insbesondere fuer Korbballspiele |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1103831B true DE1103831B (de) | 1961-03-30 |
Family
ID=7069435
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE17122A Pending DE1103831B (de) | 1959-02-06 | 1959-02-06 | Ballschleudereinrichtung, insbesondere fuer Korbballspiele |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1103831B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2318662A1 (fr) * | 1975-07-21 | 1977-02-18 | Cecchetti Claudio | Structure de jeu, en particulier jeu de football |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB172811A (en) * | 1920-10-14 | 1921-12-22 | Cecil Charles Kent | Improvements in mechanical toys |
| US2431552A (en) * | 1945-12-11 | 1947-11-25 | Edward F Gosnell | Mechanical basketball game |
-
1959
- 1959-02-06 DE DEE17122A patent/DE1103831B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB172811A (en) * | 1920-10-14 | 1921-12-22 | Cecil Charles Kent | Improvements in mechanical toys |
| US2431552A (en) * | 1945-12-11 | 1947-11-25 | Edward F Gosnell | Mechanical basketball game |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2318662A1 (fr) * | 1975-07-21 | 1977-02-18 | Cecchetti Claudio | Structure de jeu, en particulier jeu de football |
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