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DE1103701B - Federloses Einlassventil fuer schnellaufende Pumpen - Google Patents

Federloses Einlassventil fuer schnellaufende Pumpen

Info

Publication number
DE1103701B
DE1103701B DES55697A DES0055697A DE1103701B DE 1103701 B DE1103701 B DE 1103701B DE S55697 A DES55697 A DE S55697A DE S0055697 A DES0055697 A DE S0055697A DE 1103701 B DE1103701 B DE 1103701B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closure piece
valve
inlet valve
springless
stop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES55697A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Vermeulen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKF GmbH
Original Assignee
SKF Kugellagerfabriken GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SKF Kugellagerfabriken GmbH filed Critical SKF Kugellagerfabriken GmbH
Priority to DES55697A priority Critical patent/DE1103701B/de
Publication of DE1103701B publication Critical patent/DE1103701B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/14Check valves with flexible valve members
    • F16K15/141Check valves with flexible valve members the closure elements not being fixed to the valve body
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/10Valves; Arrangement of valves
    • F04B53/102Disc valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Federloses Einlaßventil für schnellaufende Pumpen Die - Erfindung betrifft ein federloses Einlaßventil für schnellaufende Pumpen, bei dem das plattenförrnige Ventilverschlußstück aus einem elastisch nachgiebigen Stoff besteht, dessen spezifisches Gewicht gleich oder kleiner als das des - zu -fördernden Mediums ist und bei dem die den Ventilhub-im geöffneten Zustand begrenzenden Flächen so ausgebildet sind, daß infolge elastischer Verformung des Verschlußstückes die auftretenden Verzögerungs- und Beschleunigungskräfte auch bei sehr großen Strömungsgeschwindigkeifen teilweise aufgefangen werden.
  • Im Armaturenbau ist es an und für sich bekannt, die Verschlußstücke-von Ventilen' zur leichteren Betätigung im abzusperrenden Medium schweben zu lassen. Zu diesem Zweck wird entweder -am Verschlußstück ein gas- oder Inftgefüllter Schwimmer angebracht, oder das Verschlußstück selbst wird als Schwimmer ausgebildet. Bei einem in dieser Weise gestalteten Ventil für Heizungsanlagen erfolgt die Betätigung beispielsweise durch einen über einen Thermostaten gespeisten Elektromagneten.
  • Plattenförmige Ventilverschlußstücke aus--zelastischnachgiebigen Werkstoffen sind ebenfalls bekannt-e, geworden. Der Hauptzweck der elastisch nachgiebigen Ausbildung ist der, daß sich die Platten irgendwelchen Veränderungen der Oberfläche des Ventilsitzes, die z. B. durch Verziehen od. ä. entstehen, sehr leicht anpassen können, so daß keine Verschlechterung der Dichtwirkung eintritt. Die elastischen Verschlußstücke passen sich auch besser den aus besonderen Gründen leicht kugelig ausgebildeten Ventilsitzen an.
  • Es ist weiterhin bekannt, die Einlaßventile von Pumpen bzw. deren Platten mit möglichst geringer Eigenmasse auszuführen. Die bisher hierfür verwendeten Werkstoffe haben aber ein spezifisches Gewicht, das wesentlich größer ist und meist ein Vielfaches desjenigen der zu fördernden Flüssigkeit beträgt. Bei den bekannten Ausführungen schnelllaufender Pumpen sind ferner ausnahmslos besondere Ventilfedern angeordnet, um die hier erforderlichen hohen Schließkräfte zu gewährleisten.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Einlaßventil sind dagegen keine -#Tentilfedern angeordnet. Infolge der Ausführung des Verschlußstückes aus einem elastisch nachgiebigen Kunststoff mit einem spezifischen Gewicht, das gleich oder kleiner als das der Förderflüssigkeit ist, und der Gestaltung der die Öffnung begrenzenden Flächen arbeitet das erfindungsgemäße Ventil auch bei hohen Drehzahlen einwandfrei und mit hohem Wirkungsgrad.
  • In der Zeichnung ist Abb. 1 ein Schnitt durch ein federbelastetes Ventil bekannter Ausführung im geöffneten Zustand, Abb. 2 desgleichen im geschlossenen Zustand; Abb.3'-zeigt das erfindungsgemäße Ventil --geöffnet und Abb. 4 geschlossen. Abb. 5 und 6 zeigen eine Variante des erfindungsgemäßen Ventils im ge-_öffneten -bzw. geschlossenen Zustand.
  • Bei den Ventilen bekannter Bauart gemäß Abb. 1 und 2 wird die zu fördernde Flüssigkeit durch die Öffnung 1 angesaugt. Dabei wird das Verschlußstück 2 unter überwindung der von der Feder 3 ausgeübten Kraft angehoben bis zu dem den Ventilhub begrenzenden Anschlag 4. Die Flüssigkeit strömt, solange der ihr durch den Ansangvorgang erteilte Impuls wirkt, durch das Ventil in den Pumpenraum ein. Möglichst sofort nach Beendigung des Ansaugvorganges und noch vor dein Beginn des nächsten, das Verdrängen der angesaugten Flüssigkeit bewirkenden Kolbenhubes soll das Verschlußstück 2 schon die Öffnung 1 wieder verschließen, um ein Rückströmen der angesaugten Flüssigkeit zu verhindern.
  • Um eine vollständige Füllung der Pumpe während des Ansaugens zu erreichen, soll, abgesehen von einer genügend großen Ansaugöffnung 1, die Ventilfeder 3 schon bei geringstem Unterdruck ansprechen und das Verschlußstück 2 anheben lassen; andererseits muß aber die von der Ventilfeder 3 ausgeübte Kraft groß genug sein, um das Ventil rechtzeitig zu schließen.
  • Es zeigt sich nun, daß diese widersprechenden Forderungen durch die Feder allein nicht befriedigt werden können. Man hat deshalb dem Verschlußstück 2 mittels Anschlag 4 eine bestimmte, von der Pumpenfrequenz abhängige Hubhöhe gegeben und damit eine merkbare Verbesserung erreicht. Da aber auch mit einer -solchen Anordnung das einwandfreie Funktionieren des Ventils nicht unter allen Umständen gewährleistet ist, wird auf eine Ventil-Rückstellfeder verzichtet und erfindungsgemäß vorgeschlagen, das Verschlußstück aus einem Werkstoff herzustellen, dessen spezifisches Gewicht gleich oder kleiner ist als das der zu fördernden Flüssigkeit.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird für das Verschlußstück ein elastisch nachgiebiger Stoff verwendet. Bei Versuchen mit Einlaßventilen für schnellaufende Pumpen zeigten sich weitere Schwierigkeiten insofern, als die Verwendung verhältnismäßig harter Werkstoffe für das Verschlußstück sehr starken Verschleiß sowohl am Verschlußstück wie auch am \Tentilsitz ergab. Wurde das Verschlußstück aus Kunststoff angefertigt, so ging der Verschleiß am Verschlußstück merklich zurück, der Ventilsitz zeigte jedoch immer noch starken Verschleiß. Erst die Verwendung verhältnismäßig weicher Kunststoffe für die Verschlußstücke ergab den für Ventilsitz geforderten geringen Verschleiß.
  • Ohne Zweifel ist das frei schwingende, ohne Rückstellfeder arbeitende Einlaßventil aus weichem, elastisch nachgiebigem Werkstoff mit einem spezifischen Gewicht, das gleich oder kleiner ist als das der zu fördernden Flüssigkeit, für Einlaßventile schnellaufender Pumpen als ideal zu bezeichnen. Durch die erfindungsgemäße Formgebung der den Öffnungshub begrenzenden Flächen am Verschlußstück oder am Anschlag, gegebenenfalls auch an beiden, wird eine weitere Verbesserung der günstigen Eigenschaften des Einlaßventils erreicht. In Abb. 3 und 4 ist das Verschlußstück 5 an der dem Anschlag 6 zugewendeten Seite konkav ausgeführt. Beim Öffnen des Ventils prallt das Verschlußstück 5 gegen den Anschlag 6, das Verschlußstück 5 aus weichem, elastisch nachgiebigem Kunststoff verformt sich, wie in Abb. 3 aus Darstellungsgründen übertrieben dargestellt. Durch die Verformungsarbeit wird ein großer Teil der kinetischen Energie des Verschlußstückes verbraucht. Gleichzeitig erfährt das Verschlußstück 5 beim Zurückfedern einen Bewegungsimpuls in Richtung Ventilsitz. Die Wirkung der Verzögerungs- und Beschleunigungskräfte wird durch die erfindungsgernäße Formgebung auf das kleinstmögliche Maß gebracht.
  • Abb. 5 und 6 zeigen eine Variante, bei der der Anschlag 7 konkav ausgebildet, das Verschlußstück 8 jedoch vollkommen eben ist. Diese Ausführung hat den Vorteil der leichteren Bearbeitbarkeit, der Effekt ist aber der gleiche wie bei dem konkav ausgebildeten Verschlußstück.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Federloses Einlaßventil für schnellaufende Pumpen, bei dem das plattenförmige Ventilverschlußstück aus einem elastisch nachgiebigen Kunststoff besteht, dadurch gekennzeichnet, daß dessen spezifisches Gewicht gleich oder kleiner als das der zu fördernden Flüssigkeit ist.
  2. 2. Einlaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Anschlag zugekehrte Seite des Verschlußstückes konkav ausgebildet ist. 3. Einlaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Verschlußstück zugekehrte Seite des Anschlags konkav ausgebildet ist. 4. Einlaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden einander zugekehrten Flächen von Verschlußstück und Anschlag konkav ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 47 062, 1041755; USA.-Patentschrift Nr. 2 223 944.
DES55697A 1957-10-29 1957-10-29 Federloses Einlassventil fuer schnellaufende Pumpen Pending DE1103701B (de)

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DES55697A DE1103701B (de) 1957-10-29 1957-10-29 Federloses Einlassventil fuer schnellaufende Pumpen

Publications (1)

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DE1103701B true DE1103701B (de) 1961-03-30

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ID=7490622

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Country Status (1)

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DE (1) DE1103701B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1252992A3 (de) * 2001-04-19 2003-04-23 Blount, Inc. Führungsschiene für eine Kettensäge einschliesslich Baumstumpfbehandlung
JP2006194388A (ja) * 2005-01-14 2006-07-27 Asahi Enterp:Kk 逆止弁
WO2014001126A1 (de) * 2012-06-28 2014-01-03 Robert Bosch Gmbh Kolben-kraftstoffpumpe

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE47062C (de) * C. REUTHER, in Firma BOPP & REUTHER in Mannheim Anwendung des unter Nr. 44 56opatentirten Hülfsventiles bei Entluftungsapparaten
US2223944A (en) * 1937-03-26 1940-12-03 Albert E Roy Check valve
DE1041755B (de) 1956-04-25 1958-10-23 Gerhard Seulen Dr Ing Stopfbuchsloses Magnetventil, insbesondere fuer Heizungsanlagen

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