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DE1103402B - Gebuehrenzaehler fuer Selbstwaehl-ferngespraeche - Google Patents

Gebuehrenzaehler fuer Selbstwaehl-ferngespraeche

Info

Publication number
DE1103402B
DE1103402B DER28060A DER0028060A DE1103402B DE 1103402 B DE1103402 B DE 1103402B DE R28060 A DER28060 A DE R28060A DE R0028060 A DER0028060 A DE R0028060A DE 1103402 B DE1103402 B DE 1103402B
Authority
DE
Germany
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roller
fee
charge
zone
meter according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER28060A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Friedrich W Von Randow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDRICH W VON RANDOW DR
Original Assignee
FRIEDRICH W VON RANDOW DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIEDRICH W VON RANDOW DR filed Critical FRIEDRICH W VON RANDOW DR
Priority to DER28060A priority Critical patent/DE1103402B/de
Publication of DE1103402B publication Critical patent/DE1103402B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B47/00Time-pieces combined with other articles which do not interfere with the running or the time-keeping of the time-piece
    • G04B47/06Time-pieces combined with other articles which do not interfere with the running or the time-keeping of the time-piece with attached measuring instruments, e.g. pedometer, barometer, thermometer or compass
    • G04B47/061Time-pieces combined with other articles which do not interfere with the running or the time-keeping of the time-piece with attached measuring instruments, e.g. pedometer, barometer, thermometer or compass calculating scales for indicating relationship between quantity and time
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F7/00Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means
    • G04F7/04Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means using a mechanical oscillator
    • G04F7/06Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means using a mechanical oscillator running only during the time interval to be measured, e.g. stop-watch
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/28Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal
    • H04M15/30Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal the meter or calculation of charges not being controlled from an exchange

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

  • Gebührenzähler für Selbstwählferngespräche Die Erfindung bezieht sich auf die Gebührenermittlung im telefonischen Selbstwählfernverkehr.
  • Bekanntlich ist es dem Inhaber eines Fernsprechanschlusses seit der Einführung des Selbstwählferndienstes im Fernsprechverkehr der Deutschen Bundespost nicht mehr möglich, die Fernsprechgebühren für seine Ferngespräche einzeln und unmittelbar festzustellen. Die Gebührenzählanlagen bei der Bundespost zählen die Gebühreneinheiten, und die Bundespost stellt dem Teilnehmer später lediglich die Rechnung mit der Endsumme der Gebühren zu.
  • Will der Teilnehmer diesem Mangel abhelfen, um seine Gebühren je Gespräch sofort zu wissen, so kann er sich von der Bundespost einen Gebührenzähler (Gebühreneinheitszähler) leihweise anschließen lassen, der das Errechnen der Gebühren ermöglicht. Vorteilhaft ist dabei, daß die Gebühreneinheitszählung mit dem Anschluß gekuppelt ist und daher amtlich ist und daß die Anlage automatisch funkioniert. Nachteilig ist, daß die Zähler nur leihweise zu erhalten sind und die Leihgebühren mit 2,- 1.2g bzw. 2,50.DA monatlich für den Privatmann in der Regel zu hoch liegen. Ein weiterer erheblicher Mangel dieser Zähler liegt darin, daß die Anlage nur die Anzahl der verbrauchten Gebühreneinheiten anzeigt, nicht aber den Betrag in VZg und J?/J. Zur Errechnung des Gebührenbetrages müssen vielmehr die angezeigten Gebühreneinheiten mit --,16 2/1g multipliziert werden. Bei Geräten ohne Nullstellung muß die Differenz zwischen Anfangs- und Endstellung der Anzeige für die Errechnung zugrunde gelegt werden, was gesonderter. Notizen bedarf und dadurch besonders umständlich und für den eigentlichen Zweck des Gerätes hinderlich wird. Ein Nachteil ist es ferner, daß am Gerät nicht abzulesen ist, in welchem Maße die jeweilig laufende Gebühreneinheit von -,16 DZ schon »verbraucht« ist, d. h., sparsame Telefonbenutzer können nicht das Gespräch vor Anbruch einer neuen Gebühreneinheit abbrechen oder diese nicht bis zuletzt ausnutzen.
  • Als von den Stromimpulsen der Bundespost unabhängiger Gebührenzähler ist eine Gebührenuhr für Fernsprechapparate zur Ermittlung der Gebühren mit Selbstwählfernverkehr (deutsche Auslegeschrift 1008 366) bekannt. Dieses Gerät arbeitet mit einem Federwerk, welches zu Gesprächsbeginn gespannt wird und eine Walze mit Zonen- und Gebührenskala während des Gespräches in die ursprüngliche Lage mit höchstens einer ganzen Umdrehung der Walze zurücklaufen läßt. Der Telefonbenutzer soll also vor Ablauf der Walze das Gespräch beenden und dann die Walze durch Hörerauflegen stoppen; oder er soll nach genau vollständigem erstem Rücklauf der Walze durch ein weiteres Niederdrücken des Spann- und Starthebels das Gerät ein zweites Mal in Gang setzen, bei längerer Gesprächsdauer sogar mehrmals. Die Endsummen der Walze sollen dann mit der Anzahl der vollständigen Rückläufe der Walze multipliziert werden, und dem Ergebnis muß das Ergebnis des letzten, nicht vollendeten Rücklaufs der Walze hinzugefügt werden, um zum Gesamt- und Endbetrag zu kommen.
  • Auch diesem Gerät haften wesentliche Mängel an, die es sogar für die Benutzung im Alltag ungeeignet erscheinen lassen. Denn neben der Beachtung der üblichen technischen Einzelheiten lenkt in der Regel der Inhalt des Gespräches den Sprechenden von der Bedienung weiterer Technik ab. Es ist darum dem Sprechenden, der das Gebührenzählgerät in der Regel selbst und gleichzeitig bedienen soll, nur zuzumuten oder zuzutrauen, daß er zu Beginn des Gespräches, also beim Zustandekommen des Anschlusses, und bei Beendigung des Gespräches seine Aufmerksamkeit der Technik widmen kann. Das ist leicht einzusehen und muß daher Ziel einer zweckmäßigen Konstruktion sein. Währt nun aber ein Gespräch länger als die einmalige Rücklaufzeit des beschriebenen Gerätes (deutsche Auslegeschrift 1008 366), so ist nicht nur zu besorgen, sondern es wird in der Regel eintreten, daß der Sprechende entweder vergißt, das Gerät erneut auf Rücklaufspannung zu stellen, oder aber er läuft Gefahr, dieses zu früh oder zu spät zu tun. Alle solche fehlerhaften Maßnahmen haben zwangläufig mangelhafte, wenn nicht gar unbrauchbare Ergebnisse zur Folge, die der Zweckbestimmung des Gerätes nicht entsprechen.
  • Bei sehr langen Gesprächen ist auch möglich, daß Fehlergebnisse dadurch zustande kommen- daß der Benutzer nicht mehr weiß - oder nicht mehr wissen möchte -, wie oft er erneut das Gerät nachgespannt hat, wie oft er also die Endsummen zum angezeigten Ergebnis des zuletzt begonnenen Rücklaufs zu addieren hat. Auch eine Gestaltung dieses Gerätes oder der Walze dahingehend, daß der einmalige Rücklauf für die Dauer eines jeden, auch länger währenden Gespräches ausreicht, bringt keine brauchbare Lösung. Denn schon eine Konstruktion mit mehr als 10 bis 15 Minuten Rücklauf würde die Walze und damit das Gerät so groß erfordern, daß das Gerät deswegen keine zweckmäßige Verwendung in gebräuchlichen Privatwohnungen finden könnte. Oder aber, bei gemäßigten Ausmaßen der Walze und längerer als etwa 10 bis 15 Minuten Rücklaufzeit würde die Walzenskala so differenziert und fein sein müssen, daß sie nur mit einer Lupe lesbar ist und, dadurch bedingt, nicht nur Ablesefehler, sondern auch Anzeigefehler auf das Ergebnis unerträglich verfälschend wirken würden. Es ist also in der bekannten Gebührenuhr für Fernsprechapparate zur Ermittlung der Gebühren im Selbstwählfernverkehr mit einfachem Rücklauf des Federuhrwerks keine befriedigende, den Erfordernissen der Verwendbarkeit in der Praxis entsprechende Konstruktionsmöglichkeit zu sehen. Dazu kommt, daß die für diese Gebührenuhr konstruierte Skalenwalze für den Gebrauch zu ungenau ist. Die Ungenauigkeit ist erheblich: Ein Tagesgespräch nach Zone 7 von 2 Minuten (120 Sekunden) Dauer kostet nach dieser Skala und laut Tarif 1,92 -91"i?, bei ? Minuten (180 Sekunden) Dauer = 2.88 `@.lL; es kann aber die Gebühr von beispielsweise 21/2 Minuten (150 Sekunden) nicht abgelesen 3verden, das tarifgemäß 2,50 219 kostet. Die Forteile des weit differenzierten Tarifs im Selbstwählferndienst werden damit ignoriert und können vom Telefonbenutzer nicht genutzt werden.
  • Andererseits würde beispielsweise ein Tagesgespräch nach Zone 2 von 4 Minuten Dauer (240 Sekunden) laut Skala -,96 =:@Z kosten, während man für den gleichen Betrag 270 Sekunden lang laut Tarif sprechen kann, also 1/2 Minute länger. Bei längerer Gesprächsdauer und weiteren Zonen wirken sich die angeführten Fehler und fehlenden Zwischenbeträge noch stärker verfälschend aus.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile. zu beseitigen. Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß eine Walze oder Scheibe in jeweils 9 Minuten eine volle Umdrehung macht und daß das Ergebnis nach jeder vollen Umdrehung der Walze oder Scheibe durch ein Zählwerk registriert bzw. dazuaddiert wird. Die zweite, kleinere Walze übernimmt dabei die auf der großen Walze vermerkten Summen der aufgelaufenen Kosten, sie hat eine Merkfunktion, welche verhindern soll, daß der Benutzer während des Ferngespräches dem Gerät Aufmerksamkeit widmen muß oder Bedienungshandgriffe daran ausführen muß. Außerdem werden beabsichtigte oder unbeabsichtigte Fehler vermieden. Nach Beendigung des Gespräches und Stoppen des Geräts müssen dann, bei länger als 9 Minuten dauernden Gesprächen, die Ergebnisse auf beiden Walzen lediglich zum Gesamtgebührenbetrag addiert werden.
  • Die Einzelheiten des Gebührenzählers werden wie folgt beschrieben: Vor Beginn des Selbstwählferngespräches ist an dem Gebührenzähler die Zone und die Tageszeit (Tages- oder Nachtzeit gemäß Tarif) durch Verschieben eines Einstell- und Ablesefensters 3 (Abb. 1 und 2) über die Breite nach den Zeilen 6 und 7 einzustellen.
  • Die Nullstellung des Gebührenzählers ergibt sich in bekannter Weise, z. B. erst durch Druck der Starttaste 2.
  • Nach dem Wählen der Telefonnummer wird die Starttaste 2 in dem Moment betätigt, wenn der Anschluß zustande kommt, das ist in der Hörmuschel deutlich zu hören. Das Triebwerk des Gebührenzählers beginnt dann zu laufen, und die Hauptskala des Gerätes zeigt im Einsfell- und Ablesefenster 3 auf Zeile 8 den Betrag in ./1Z und J an, den das laufende Gespräch jeweils schon gekostet hat. Außerdem ist im Fenster sichtbar, in welchem Umfange die angebrochene Gebühreneinheit zu 16 J@' schon »verbraucht« ist. Das geschieht am zweckmäßigsten dadurch, daß im Zuge des Ablaufes einer jeden Gebühreneinheit ein schräg verlaufender Farbkeil 9 (Abb. 3) das Einsfell- und Ablesefenster 3, Zeile 8, füllt. Ist der Ausschnitt z. B. fast ganz rot, so zeigt das, daß die Gebühreneinheit fast abgelaufen ist. 'Mit jeder neu begonnenen Gebühreneinheit erscheint das Fenster zuerst wieder weiß und wird mit Ablauf allmählich rot.
  • Beim Übergang von Gebühreneinheit zu Gebühreneinheit wechselt auch die Beschriftung der Hauptskala in AZZ und von -,16 auf -,32, -,48, -,64 usw.
  • Sobald das Gespräch beendet ist, d. h. sobald die Telefongabel niedergedrückt wird, wird das Gerät gestoppt, was z. B. durch Bedienung einer Taste 4 (Abb. 1) geschehen kann. Es kann nun mühelos der Betrag in AZZ und AJ als Summenergebnis abgelesen werden, den das Gespräch gekostet hat.
  • Die Gebührenberechnung für Selbstwählferngespräche bei der Bundespost erfolgt bekanntlich nach Zeittakten und gleichmäßiger Berechnung von 16 A je Zeittakt (Sprechzeit in Sekunden). Die Sprechzeiten in Sekunden sind je nach Gebührenzone (Entfernung) und Tages- und Nachtzeit unterschiedlich und betragen zur Zeit laut Bundespost:
    Zone
    K I I 1I I III I IV I V I VI VII VIII
    Taggebühr ................. 90 60 45 30 20 15 12 10 81/;
    Nachtgebühr ................ 90 90 67,5 45 45 45 45 l 45 45
    Die Taggebühr wird berechnet: Montag bis Freitag von 07.00 bis 19.00 Uhr Samstag von 07.00 bis 14.00 Uhr Die :Nachtgebühr wird berechnet: Während der Zeit von 19.00 bis 07.00 Uhr, außerdem am Samstag von 14.00 bis 19.00 Uhr sowie an Sonntagen und an Tagen, die im Bundesgebiet und im Land Berlin übereinstimmend gesetzliche Feiertage sind, von 07.00 bis 19.00 Uhr. Die für jedes Ortsnetz gültigen Zonen sind bekanntlich jedem Telefonbuch zu entnehmen und dem Benutzer schon beim Aufsuchen der Kennzahl (Ortsvorwählnummer) ersichtlich. Die Konstruktion des Gebührenzählers beruht nun auf folgendem Prinzip: Eine Skala mit 219-Einteilung wird in Scheibenform oder als Walze 1 ausgeführt und macht kontinuierlich in 9 Minuten eine Umdrehung: Start bei Beginn des Gespräches, Stop bei Beendigung, Antrieb in bekannter Art auf elektrische Art. Jede Zone bekommt eine Reihe in der Skala zugeordnet, wobei einzelne Zonen wegen Gebührengleichheit zusammengefaßt werden können, z. B. Nachtgebühr Zone III bis VIII, Nacht I und Tag und Nacht K (Ergebnis siehe Abb. 2, Zeile 7).
  • Da die Walze (oder Scheibe) in gleichförmigem Tempo von einer Umdrehung in 9 Minuten kontiruierlich umläuft, muß die 21Z-Einteilung je Zonenstreifen der Skala unterschiedlich sein. Es werden dazu die einzelnen Zonenstreifen der Skala auf der Walze (oder Scheibe) - je nach Tag- oder Nacht-bzw. Zonenzugehörigkeit - in eine unterschiedliche Anzahl von Wertstufen eingeteilt, die, bei -,16 beginnend, jeweils einzeln fortschreitend ein Vielfaches davon anzeigen. Die Streifen werden auf die ganze Skala den Zeittakten entsprechend (s. Abb.3) verteilt und in die folgende Anzahl Felder linear aufgeteilt:
    Taggebühr: Tag- und Nachtgebühr:
    Zone VIII = 63 Zone K = 6
    Zone VII = 54
    Zone VI = 45 Nachtgebühr:
    Zone V = 36 Zone I = 6
    Zone IV = 27 Zone II = 8
    Zone III = 18
    Zone II = 12 Zone III
    Zone I = 9 bis VIII = 12
    Mit Beginn des Laufes des Gerätes schieben sich alle Streifen der Skala (s. Abb. 3, dort nicht alle Streifen zeichnerisch ausgeführt, auch keine maßstabsgetreue Darstellung) in gleichem Tempo voran, zeigen aber in dem Maße unterschiedliche Werte an, wie dies den Gebührenzonen entspricht. Um zum richtigen Wert zu kommen, muß also der jeweils richtige Streifen der Skala abgelesen werden, was z. B. durch Verschieben des Einstell- und Ablesefensters 3 erleichtert wird. Innerhalb dieses Fensters werden in der unteren Zeile die jeweils fälligen Gebühren der Skala 8 für das Gespräch schon während des Gespräches angezeigt und nach Beendigung gestoppt. Dabei erscheinen die Beträge, überall mit -,16 Ag beginnend, einzeln über jeweils um -,16 .l/62 vermehrt fortschreitend, d. h. nach Ablauf des jeweiligen Zeittaktes (der Sprechzeit in Sekunden) werden die Beträge jeweils von dem folgenden, um -,16 OZZ nächsthöheren Betrag abgelöst, der immer die bisherige Summe anzeigt.
  • Um zu wissen, in welchem Maße die Sprechzeit für jeden Zeittakt abgelaufen (»verbraucht«) ist, sind alle Felder aller Streifen der Skala mit schrägen Farbkeilen 9 (Abb. 3) für jeden Zeittakt t so versehen, daß deutlich der Ablauf des Zeittaktes zu verfolgen ist. Je weiter also das Einstell- und Ablesefenster 3 in der Gebührenzeile 8 farbig geworden ist, desto weiter ist die laufende Sprechzeit vorangeschritten, d. h. verbraucht. Dieser Vorgang wiederholt sich mit jedem Zeittakt und ermöglicht so sparsames Telefonieren. Im Prinzip ist es gleichgültig, ob die Konstruktion des Gebührenzählers die Hauptskala in Walzen- oder Scheibenform vorsieht, die Walze hat jedoch konstruktive Vorteile.
  • Ebenso wäre es im Prinzip nicht von Bedeutung, ob bei einer Scheibenausführung sich Scheibe oder Anzeigenfenster (z. B. als Uhrzeiger ausgebildet) drehen. Jedoch würde dabei der drehenden Scheibe mit feststehender Anzeigevorrichtung noch der Vorzug gebühren.
  • Insbesondere zur Zeit der billigen Nachttarife kommt es oft vor, daß länger als 9 Minuten gesprochen wird. Auch für diese Gespräche muß man zuverlässig und ohne weitere Bedienung des Gerätes während des Gespräches die Gebühren feststellen können. Das geschieht am besten dadurch, daß nach Ablauf der ersten 9 Minuten eine zweite, kleinere Merkwalze 10 die Endsummen der großen Hauptwalze 1 übernimmt. Die Summen lauten (von links nach rechts gelesen in der Abb. 2, Zeile 5) : 10,08; 8,64; 7,20; 5,76; 4,32; 2,88; 1,92; 1,44; -,96; -,96; 1,28; 1,92.
  • Diese Summen entsprechen der jeweiligen Anzahl der Felder je Streifen der großen Skalenwalze mal -,16 -1,2Z.
  • Die große Hauptskala zeigt auf Zeile 8 zu Anfang ihrer zweiten Runde (der zweiten 9 Minuten) wieder, in allen Streifen mit -,16 Azt beginnend, an.
  • Bei Beendigung des Gespräches sind die Beträge beider Walzen 1 und 10 in den Zeilen 5 und 7 zum Gesamtbetrag zu addieren. Die kleine Walze 10 (Abb. 1) hat nur eine Merkfunktion, sie übernimmt bei jeder 9-Minuten-Runde der Hauptwalze 1 von deren Skala in Zeile 8 die Endsummen, genauso nach der zweiten Runde (nach 18 Minuten), usw. bei weiteren Runden. Diese Lösung ist bei einer möglichst einfachen und preiswerten Konstruktion, wie sie Voraussetzung ist, nicht besser möglich. Denn eine längere Dauer für eine Umdrehung der Hauptwalze als in 9 Minuten wäre konstruktiv und dem gefundenen Prinzip entsprechend nur mit 18 Minuten, 27 Minuten usw. möglich und würde damit die Walze (Skala) zwangsweise zu groß machen, oder die Ablesbarkeit würde leiden. - Langsamer als einmal in 9 Minuten darf die Walze sich nicht drehen, da sonst die unterschiedlichen Zeittakte nicht alle am Ende der Umdrehung gleichzeitig beendet wären und damit das gefundene optimale Prinzip der kontinuierlich umlaufenden Skalenwalze nicht zu verwirklichen ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gebührenzähler für Selbstwählferngespräche, bei welchem nach manueller Bedienung durch zeitabhängige Drehung einer Walze oder Scheibe die abgelaufene Gesprächszeit bzw. die nach Zonen verschiedenen, aufgelaufenen Kosten (Gebühren) sichtbar gemacht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze oder Scheibe in jeweils 9 Minuten eine volle Umdrehung macht und daß das Ergebnis nach jeder vollen Umdrehung der Walze oder Scheibe durch ein Zählwerk (zweite, kleinere Walze = Merkwalze) registriert bzw. dazuaddiert wird.
  2. 2. Gebührenzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Gerätes mechanisch durch Uhrwerk oder elektrisch oder durch Kombination beider Arten erfolgt.
  3. 3. Gebührenzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Walze (Scheibe) in der Umlaufrichtung Streifen in solcher Anzahl angeordnet sind, wie es nach dem Gebührentarif verschiedene Zonen gibt.
  4. 4. Gebührenzähler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Streifen in eine den jeweiligen Zeiten für eine Gebühreneinheit entsprechende Anzahl Felder linear unterteilt sind.
  5. 5. Gebührenzähler nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den einzelnen Feldern der verschiedenen Streifen die je nach Ablauf des Gerätes angelaufenen Gesprächsgebühren aufgezeichnet sind.
  6. 6. Gebührenzähler nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Felder in den Streifen mit diagonal verlaufenden Farbkeilen (Warnkeilen) oder anderen Warnmarken versehen sind.
  7. 7. Gebührenzähler nach Anspruch 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein kombiniertes, verstellbares Einstell- und Ablesefenster die jeweils gewählte Zoneneinstellung und die dazugehörige Gebührenablesung beider Walzen umschließt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1008 366.
DER28060A 1960-05-30 1960-05-30 Gebuehrenzaehler fuer Selbstwaehl-ferngespraeche Pending DE1103402B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2292282A2 (fr) * 1974-02-08 1976-06-18 Brunet Maurice Appareil compteur de taxes telephoniques

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008366B (de) * 1955-03-31 1957-05-16 Friedrich Trinklein Gebuehrenuhr fuer Fernsprechapparate zur Ermittlung der Gebuehren im Selbstwaehl-Fernverkehr

Patent Citations (1)

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