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DE1102827B - Verfahren und Anordnung zur Verbesserung der Nebensprech-daempfung und des Stoerabstandes bei Ringkernauswertefeldern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Verbesserung der Nebensprech-daempfung und des Stoerabstandes bei Ringkernauswertefeldern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1102827B
DE1102827B DES65720A DES0065720A DE1102827B DE 1102827 B DE1102827 B DE 1102827B DE S65720 A DES65720 A DE S65720A DE S0065720 A DES0065720 A DE S0065720A DE 1102827 B DE1102827 B DE 1102827B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cores
individual
decade
core
loops
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES65720A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Franz Fahrenschon
Dipl-Ing Kurt Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES65720A priority Critical patent/DE1102827B/de
Publication of DE1102827B publication Critical patent/DE1102827B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Verfahren und .Anordnung zur Verbesserung der Nebensprechdämpfung und des Störabstandes bei Ringkernauswertefeldern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Es ist bekannt, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zur Teilnehmeridentifizierung Ringkernfelder zu verwenden. Bei diesen Kernfeldern werden entsprechend den Teilnehmerrufnummern Auswerteschleifen durch eine der Ziffernzahl der Teilnehmerrufnummer entsprechende Anzahl von Kernen geführt, wobei diese die Funktion von Rangierringen und Übertragern übernehmen. So können z. B. in einem Feld mit drei Spalten und zehn Zeilen mit insgesamt dreißig Ringkernen insgesamt tausend eindeutig unterscheidbare, jeweils drei Spalten einbeziehende Kernkombinationen gebildet werden.
  • Diese Technik setzt voraus, daß jeweils nur eine Schleife des Feldes wirksam durchgeschaltet wird, da anderenfalls mehr als drei Kerne magnetisiert werden und damit keine eindeutige Zuordnung der einzelnen Kernkombinationen erkennbar ist. Bei den bekannten Anordnungen werden daher gleichzeitige Anforde-. rungen nacheinander abgewickelt, indem über eine Kontaktpyramide die den rufenden Teilnehmern entsprechenden Schleifen einzeln nacheinander zur Markierung der zugehörigen Kernkdmbination über einen Generator geschlossen werden.
  • Andererseits ist es möglich, ein oder beide Enden - je nach Art der Speisung - der durch das Kernfeld gefädelten Auswerteschleifen über Ankopplungselemente fest mit den Adern der Anschlußleitung zu verbinden und durch den einzelnen Amtsübertragungen zugeordnete Identifizierungskontakte die in diesem Fall gleichzeitig über die Teilnehmerleitung und die zugehörige Auswerteschleife verlaufenden Markierungsstromkreise über einen allen Amtsübertragungen gemeinsamen Prüfgenerator einzeln nacheinander zu schließen.
  • Die praktische Verwirklichung dieser Möglichkeit stieß bisher auf Schwierigkeiten: Durch die feste Anschaltung der Auswerteschleifen an die Teilnehmeranschlußleitungen besteht nämlich über die Teilnehmerschaltung oder über die Speisebrücke der Amtsübertragung gleichzeitig eine Anzahl von parallelen Wechselstromkreisen. Die induktive Kopplung der einzelnen Kernschleifen ist dabei von erheblichem Einfluß auf die Größe der Nebensprechdämpfung und des Störabstandes. Die Größe der Nebensprechkopplung und des Störspannungsabstandes - Abstand zwischen Nutzsignal an einem gekennzeichneten Kern und der Störspannung an einem beliebigen Kern des Auswertefeldes - ist dabei im wesentlichen abhängig von der Spannungsteilung zwischen dem wirksamen induktiven Kopplungswiderstand der den einzelnen Schleifen gemeinsamen Kerne und dem Ankopplungswiderstand.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf ein Verfahren, das es ermöglicht, den Einfluß der induktiven Kopplungen auf die Nebensprechdämpfung und insbesondere die Störspannung auf ein Minimum zu beschränken bzw. ganz zu vermeiden. Dies wird dadurch erreicht, daß jedem einzelnen Ringkern zugeordnete Schaltmittel im Ruhezustand die transformatorischen Eigenschaften der Kerne, z. B. durch Vorerregung oder Kurzschluß einer Kernwicklung, aufheben.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung erfolgt die Steuerung der Kopplungsinduktivität der Kerne dadurch, daß die jedem einzelnen Kern zugeordneten Schaltmittel durch Kontakte der die Anschaltung eines Prüfempfängers steuernden Schaltmittel beeinflußt werden, z. B. eine Vorerregungswicklung wirksam eingeschaltet ist, die jeweils für die Dauer des Prüfvorganges abgeschaltet wird.
  • Mit Vorteil kann die Steuerung der Kopplungsinduktivität unter Einsparung der Vorerregungswicklung über die bereits je Kern vorhandene Prüfwicklung erfolgen, indem im Ruhezustand die Prüfwicklung durch einen Kontakt der die Anschaltung des Prüfempfängers steuernden Schaltmittel kurzgeschlossen ist und der Kurzschluß lediglich für die Dauer des Prüfvorganges aufgehoben wird.
  • Für den Fall der reinen Serienprüfung wird der einzige Prüfempfänger der Reihe nach jeweils nur an den gerade zu prüfenden Kern geschaltet, es wird also jeweils nur ein Kern für die Dauer des Prüfvorganges zum übertrager. Die restlichen Kerne des Feldes sind hingegen erfindungsgemäß magnetisch unwirksam und scheiden als störende Kopplungsstellen aus. Die Nebensprechbeeinflussung kann also höchstens von einer einzigen Kopplungsstelle herrühren. Eine Störspannungsbeeinflussung findet nicht statt. Bei einem z. B. Tausenderkernfeld sind hierbei zur vollständigen Abtastung dreißig Abtastschritte erforderlich.
  • Zum gleichen Ergebnis hinsichtlich der Nebensprech-und Störspannungsbeeinflussung gelangt man mit der sogenannten Spalten-Parallelprüfung, bei der mit mehreren Prüfempfängern gleichzeitig alle Kerne einer Spalte oder ein Teil einer Spalte und zeitlich nacheinander mit demselben Satz von Prüfempfängern die einzelnen Spalten abgeprüft werden. Bei einem Tausenderkernfeld sind hierbei zur vollständigen Abtastung bei einem Aufwand von zehn Prüfempfängern drei Abtastschritte erforderlich.
  • In beiden Fällen ist die Größe der Auswertekernfelder ohne Einfluß auf den Grad der Verbesserung der Nebensprechdämpfung und des Störabstandes: Die Nebensprechbeeinflussung erfolgt jeweils nur durch eine Kopplungsstelle, eine Störspannungsbeeinflussung findet nicht statt.
  • Bei der Zeilen-Parallelprüfung, bei der mit mehreren Prüfempfängern die Kerne der gesamten Zeile gleichzeitig und die einzelnen Zeilen zeitlich nacheinander abgeprüft werden, nimmt dagegen mit jeder Spalte (Dekade) die Zahl der die Nebensprechdämpfung mindernden Kopplungsstellen um eins zu und vermindert sich der Störspannungsabstand von Spalte zu Spalte annähernd um den Faktor 10. Die Anwendung der Zeilen-Parallelprüfung ist daher praktisch auf eine bestimmte Kernfeldgröße beschränkt, z. B. auf ein Tausenderkernfeld mit insgesamt drei Dekaden, von denen jede einer Spalte entspricht.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist es dennoch möglich, auch bei Anwendung der Zeilen-Parallelprüfung eine größere Zahl von Teilnehmern in einem Ringkernauswertefeld zusammenzufassen, ohne daß die Prüfung durch in den einzelnen Kernen induzierte Störspannung fälschlich beeinflußt wird, indem nämlich in Abhängigkeit von dem zulässigen Störabstand von einer bestimmten Dekade an aufwärts mehrere Kerne einer folgenden Dekade das gleiche Auswerteergebnis liefern, die einzelnen Kerne innerhalb dieser Dekaden in Gruppen zusammengefaßt und die einzelnen Gruppen von Dekade zu Dekade zeilenmäßig gegeneinander versetzt geprüft werden, derart, daß in allen Auswerteschleifen nur ein einziger der den einzelnen Schleifen gemeinsamen Kerne von der bestimmten Dekade an aufwärts bei jedem Prüfschritt magnetisch wirksam wird.
  • Durch die Maßnahme, daß die aus einem oder mehreren Kernen einer Dekade gebildeten Gruppen von Dekade zu Dekade zeilenmäßig gegeneinander versetzt geprüft werden, so daß in keiner Identifizierungsschleife mehr als einer der in einer Zeile liegenden Kerne der höheren Dekaden gleichzeitig magnetisch wirksam wird, wird der größte mögliche Störspannungsanteil, der aus der direkten Kopplung zweier oder mehrerer in einer Zeile liegender Kerne über eine oder mehrere all diese Kerne durchlaufenden Identifizierungsschleifen herrührt, unterdrückt.
  • Da eine Nebensprechbeeinflussung an den verbleibenden Kopplungsstellen nur für die Dauer des Identifiziervorganges stattfindet, beträgt bei großen Fernsprechanlagen die Zeit der verminderten Nebensprechdämpfung nur ein Bruchteil der gesamten Belegungszeit.
  • Das der Erfindung zugrunde liegende Verfahren sei nun an Hand der Fig. 1 bis 6 eingehend erläutert. Fig.1 zeigt eine der möglichen Schaltungsanordnungen zur Teilnehmeridentifizierung mit über die belegten Teilnehmerleitungen dauernd geschlossenen Auswerteschleifen, Fig. 2 bzw. 3 je eine Anordnung zur Steuerung der Kopplungsinduktivität der einzelnen Kerne durch Gleichstromvorerregung bzw. durch Kurzschluß der Prüfwicklung; Fig. 4 bis 6 zeigen dagegen Ausführungsbeispiele zur Herabsetzung der Störspannungsbeeinflussung bei versetzter Zeilenprüfung.
  • Fig. 1 zeigt in ihrem oberen Teil die zu identifizierenden Teilnehmerstationen, von denen der Einfachheit halber nur die der Teilnehmer Tlaa 111 und Tlsi222 mit ihren zur Amtsübertragung AUel bzw. AUe2 durchgeschalteten Anschlußadern dargestellt sind, und in ihrem unteren Teil das Ringkernauswertefeld, bestehend z. B. aus dreißig Kernen, die in drei Spalten H, Z und E zu je zehn Kernen angeordnet sind.
  • Von den tausend möglichen Kernschleifen sind ebenfalls nur vier dargestellt, nämlich die durch die KerneHl, Z1 und E1; H1, Z1 und E2; H2. Z2 und E2, sowie HO, ZO und E0. Von diesen Kernschleifen ist jeweils ein Ende über ein Kopplungselement K 111, K112, K222 bzw. K 000 an die eine Teilnehmerader a und das andere Ende direkt an die andere Ader b fest angeschaltet.
  • Spricht beispielsweise der Teilnehmer Tln 111, so bestehen für sämtliche Teilnehmer, die gleichfalls ein Gespräch führen, und deren Identifizierungsschleifen durch einen der Kerne H 1 oder Z 1 oder E 1 verlaufen oder über andere Kerne mit durch die Kerne H 1 oder Z 1 oder E 1 verlaufenden Schleifen gekoppelt sind, Nebensprech-Kopplungskreise. So ist z. B. der Stromkreis 1. Tln 111 a, K 111, H 1, Z 1, E 1, Tln 111 b gekoppelt mit dem Stromkreis 2. Tfiz 112a, K112, H1, Z1, E2, Tln112b über die Kerne H 1 und Z 1 und mit dem Stromkreis 3. Tln 222 a, K 222, H 2, Z 2, E 2, Tln 222 b über die dem Teilnehmer Tlra112 zugeordnete Schleife und die Kerne H1 und Z1 sowie E2 usw.
  • Soll beispielsweise der Teilnehmer T1n222 identifiziert werden, so wird in der zugeordneten Amtsübertragung AUe2 über Identifizierungskontakte 21 und 22 ein Generator G an die Sprechadern angeschaltet und damit folgender Stromkreis geschlossen: 4. G l, 21, GW, AS, K222, H2, Z2, E2, AS, G W, 22, G 2.
  • Damit wird in jeder Schleife, die durch die Kerne H2 oder Z2 oder E2 verläuft oder über andere Kerne mit durch die Kerne H2 oder Z2 oder E2 verlaufenden Schleifen gekoppelt ist, Störspannung induziert, so z. B. im Stromkreis 5. - (AUe1), SI, GW,AS,Tln111u,K111,H1, Z 1, E 1, Tln 111 b, AS, G W, S II, Erde über die dem Teilnehmer 112 zugeordnete Schleife und die Kerne E 2 sowie Z 1 und H 1 usw. Die Folge hiervon kann sein, daß beim Abtasten der einzelnen Kerne durch den Prüfempfänger statt des Kernes H2 der Kern H 1 identifiziert wird usw.
  • Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt aus dem Auswertefeld gemäß Fig. 1 mit der Anordnung gemäß der Erfindung. Jedem Kern H1 bis HO ist eine Vorerregungswicklung VW I bis VW 0. zugeordnet, die im Ruhezuständ durch einen -zugeordneten Kontakt sk 1 bis sk 0 an eine Gleichstromquelle B über einen Schutzwiderstand R angeschaltet ist. Durch eine derartige und ausreichende Vorerregung ist es möglich, die transformatorischen Eigenschaften der einzelnen Kerne aufzuheben, so daß sämtliche Kerne im Ruhezustand magnetisch unwirksam sind.
  • Erst wenn der Teilnehmer identifiziert werden soll, werden gleichzeitig mit dem Anschalten eines Prüfempfängers PTl über einen Suchwähler SW durch eine Steuerkette SK die einzelnen Vorerregungswicklungen durch die zugehörigen Kontakte sk 1 bis sk 0 einzeln oder in Gruppen je nach Art der Prüfung abgeschaltet und die Kerne für die Dauer des Prüfvorganges inagnetisch-transformatorisch wirksam. Die weitere Prüfung erfolgt auf bekannte Weise.
  • Fig.3 zeigt schließlich ein weiteres Ausführungsbeispiel. Auf die Vorerregungswicklung je Kern wurde hierbei verzichtet. Die Aufhebung der transformatorischen Eigenschaft wird durch Kurzschluß einer Prüfwicklung PW 1 bis PW 0 über einen Kontakt sk 1 bis sk 0 erzielt. Lediglich für den Augenblick der Prüfung auf den einzelnen Kern werden in Abhängigkeit von der die Anschaltung des Prüfempfängers PV steuernden Steuerkette SK die einzelnen Kontakte sk 1 bis sk 0 nacheinander geöffnet, und damit wird der Kurzschluß der Prüfwicklung kurzzeitig aufgehoben.
  • Die Anschaltung des Prüfempfängers bei Prüfung kann sowohl über eine Kontaktpyramide einer Relaiskette als auch über einen einfachen Suchwähler erfolgen, dem eine Zählkette zugeordnet ist. Im letzteren Fall sind die die Vorerregungs- oder Kurzschlußwicklungen steuernden Kontakte Kontakte der Zählkettenrelais.
  • Verläuft z. B. bei einer Anordnung mit zweitausend Kernschleifen gemäß Fig.4 eine nicht dargestellte aktive Identifizierungsschleife durch die Kernkombination 2122, so ist bei Zeilen-Parallelprüfung, also bei gleichzeitigem Prüfen aller Kerne der z. B. ersten Zeile ein fälschliches Ansprechen des nicht dargestellten Prüfempfängers der Spalte I möglich, da über den an der zu identifizierenden Kernkombination 2122 beteiligten Kern H1 auch der nicht beteiligte Kern 1T1 gleichfalls mit beeinflußt wird. Es werden nämlich in der durch die Kerne einer einzigen Zeile geführten Identifizierungsschleife 1111 jeweils der Hunderter-und der Tausenderkern gleichzeitig magnetisch wirksam. Das gleiche gilt auch für die jeweils durch die Kerne einer einzigen Zeile geführten Schleifen 2222 bzw. 1333 bzw. 2444 usw. bis 2000. Es kann also bei der Anordnung gemäß Fig.4 durch jeden ungeraden Hunderterkern 1H bzw. 3H usw. bis 9H beeinflußt, der jeweils in ihrer Zeile liegende Tausenderkern 1 T 1 bis 5 T 1 fälschlich identifiziert werden. Die in die Kerne Z 1 und E 1 induzierten Störspannungen sind hingegen unkritisch, da sie gegenüber der über maximal hundert Schleifen in den Kern 1T1 induzierten Störspannung um den Faktor 10 bzw. 100 kleiner sind. Können dagegen, wie in der in Fig. 5 dargestellten Anordnung, in keiner Identifizierungsschleife in derselben Zeile liegende Hunderter- und Tausenderkerne gleichzeitig magnetisch wirksam sein, so entfällt eine Beeinflussung des Tausenderkernes, z. B. 1 T 1, durch den in derselben Zeile liegenden Hunderterkern, z. B. H 1. Zu demselben- würde rnan bei der Anordnung nach Fig. 4 gelangen, wenn man gleichzeitig mit der Prüfung der Kerne l H, 1 Z und- 1 E die Prüfung der Tausenderkerne um z. B. drei Schritte versetzt beginnt, also mit dem Kern 2T1 statt 1T1.
  • Fig. b zeigt ein Ringkernauswertefeld für insgesamt viertausend Teilnehmeranschlüsse. Die Kerne der Spalte H sind gleichfalls wie beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig.5 in fünf Gruppen zu je zwei Kernen, z. B. 1I1 und 172 bis H9 und H0, aufgeteilt. Ebenso ist jeder dieser Gruppen eine der Zahl der Tausendereinheiten entsprechende Zahl von Tausenderkernen zugeordnet, im vorliegenden Beispiel also je vier Tausenderkerne, z. B. 1 T 1, 1 T 2, 1 T 3 und 1 T4. Von diesen insgesamt zwanzig Tausenderkernen liefern jeweils fünf, z. B. 1 T 1, 2T1, 3T1, 4T1 und 5T1, das gleiche Auswerteergebnis, in diesem Fall die Ziffer 1.
  • Auch bei diesem Ausführungsbeispiel sind in Anlehnung an das gemäß Fig. 5 die einzelnen Hunderter-und Tausendergruppen einander derart zugeordnet, daß in keiner Schleife die in derselben Zeile liegenden Hunderter- und Tausenderkerne, z. B. H 1 und 1 T 1 bzw. 1T3, gleichzeitig magnetisch wirksam werden, also in keiner Zeile eine direkte Schleifenkopplung zwischen dem jeweiligen Hunderter- und Tausenderkern derselben Zeile besteht. So sind beispielsweise die Schleifen der in der ersten Zeile liegenden Tausenderkerne 1 T 1 bzw. 1 T 3 durch die in der dritten bzw. vierten Zeile liegenden Hunderterkerne H3 bzw. H4 geführt und nicht durch H1 bzw. H2. Es liefert damit in jeder Zeile jeweils nur ein Tausenderkern ein Auswerteergebnis, dagegen niemals beide Kerne, z. B. 1 T 1 und 1 T3, gleichzeitig, da die kritischen Koppelstellen am Hunderterkern H3 bzw. H4 beim Prüfen der Zeile 1 entfallen.
  • Ist z. B. die Schleife 2311 aktiv und wird die Zeile 1 geprüft, so sind die Tausenderkerne 1 T 1 und 1 T 3 so gut wie störspannungsfrei, da die maximal über zwanzig Schleifen durch die Kerne 1T1 bzw. 1T3, H3 und H4 sowie Z1 und E1 induzierte Störspannung der aktiven Kerne Z 1 und E 1 vernachlässigbar klein ist. Aus demselben Grund kann der Prüfempfänger der Spalte H auch nicht auf den Kern H 1 ansprechen. Identifiziert werden lediglich die Kerne Z 1 und EI.
  • Beim Prüfen der zweiten Zeile spricht der Prüfempfänger der Spalte Ta auf Kern 1T2 an, während die der übrigen Spalten wirkungslos bleiben. Die in den Kernen Z1 und E2 möglicherweise über die S chleifen durch die Kerne 1 T 2, H 3 bzw. H 4, Z 2, E 2 induzierte Störspannung ist wiederum vernachlässigbar, ebenso die in den Kernen 1 T4 und H2, die gleichfalls über Schleifen durch die Kerne Z2 und E2 mit Schleifen durch den Kern 1T2 gekoppelt sein können.
  • Beim Prüfen der dritten Zeile wird der Kern H3 identifiziert. Die Störspannungsbeeinflussung der Kerne Z3 und E3 ist gering, ebenso die der Kerne 2 T 1 und 2 T 3 über die Schleifen durch die Kerne H 5 bzw. H6 und Z3. Damit ist der Teilnehmer 2311 eindeutig identifiziert.
  • Das Zusammenfassen der Kerne einer Dekade in Gruppen und das zeilenmäßig gegeneinander versetzte Anordnen dieser Gruppen in der nächsthöheren Dekade kann in mehreren aufeinanderfolgenden Dekaden wiederholt werden. Entscheidend ist, daß in Abhängigkeit von dem zulässigen Störabstand von einer bestimten Dekade an aufwärts in jeder Identifizierungsschleife jeweils nur einer der in einer Zeile liegenden Kerne magnetisch wirksam wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Verbesserung der Nebensprechdämpfung und des Störabstandes in Ringkernauswertefeldern, bei denen die einzelnen Kerne in Zeilen und Spalten angeordnet sind und über die Teilnehmerleitung dauernd geschlossene Auswerteschleifen durch eine der Ziffernzahl der Teilnehmerrufnummer entsprechende Anzahl von Kernen geführt sind und bei denen die zu den einzelnen Auswerteschleifen gehörigen Kernkombinationen zeitlich nacheinander erregt werden, für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß jedem einzelnen Ringkern zugeordnete Schaltmittel (PW 1 bis PW 0 bzw. VW bis VW 0) im Ruhezustand die transformatorischen Eigenschaften der Kerne, z. B. durch Vorerregung oder Kurzschluß einer Kernprüfwicklung, aufheben.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den einzelnen Ringkernen des Auswertefeldes zugeordneten Schaltmittel durch Kontakte (sk 1 bis sk 0) der die Anschaltung eines Prüfempfängers (PV) steuernden Schaltmittel (SK) beeinflußt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermittlung eines markierten Kernes (z. B. H2) alle Kerne einzeln nacheinander geprüft werden (Reine Serienprüfung).
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermittlung eines markierten Kernes (z. B. H2) die Kerne einer Spalte oder eines Teiles einer Spalte gleichzeitig und die einzelnen Spalten zeitlich nacheinander überprüft werden (Spalten-Parallelprüfung).
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermittlung der markierten Kerne die Kerne einer Zeile gleichzeitig und die einzelnen Zeilen zeitlich nacheinander überprüft werden (Zeilen-Parallelprüfung).
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von dem zulässigen Störabstand von einer bestimmten Dekade (z. B. H) an aufwärts mehrere Kerne (z. B. 1 T 1, 2 T 1, 3 T 1, 4 T 1, 5 T 1) einer folgenden Dekade (z. B. T) das gleiche Auswerteergebnis (z. B. Ziffer 1) liefern, die einzelnen Kerne (z. B. 1 T 1, 1 T 2 bzw. H 1, H 2) innerhalb dieser Dekaden in Gruppen (z. B. 1 T 1, 1T2 bzw. H1, H2) zusammengefaßt und die einzelnen Gruppen von Dekade (z. B. H) zu Dekade (z. B. T) zeilenmäßig gegeneinander versetzt geprüft werden, derart, daß in allen Auswerteschleifen nur ein einziger der den einzelnen Schleifen (z. B. 2111) gemeinsamen Kerne (z. B. 1 T 2 oder H 1) von der bestimmten Dekade (z. B. H) an aufwärts bei jedem Prüfschritt magnetisch wirksam wird.
  7. 7. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der das gleiche Auswerteergebnis (z. B. Ziffer 1) liefernden Kerne (z. B. 1 T 1, 2 T 1 bis 5 T 1) einer Dekade (z. B. T) eine Gruppe (z. B. H 3 und H 4 bzw. H 5 und H 6 usw.) der in Gruppen zusammengefaßten Kerne (z. B. H1 bis HO) der um eins niedrigeren und/oder höheren Dekade (z. B. H) zugeordnet ist und daß die einzelnen Gruppen von Dekade (z. B. H) zu Dekade (z. B. T) zeilenmäßig gegeneinander versetzt angeordnet sind. B. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppen in den einzelnen Dekaden von einem oder mehreren Kernen gebildet werden. 9. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerne einer Dekade in einer oder mehreren Spalten angeordnet sind.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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