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DE1102465B - Saemaschine - Google Patents

Saemaschine

Info

Publication number
DE1102465B
DE1102465B DEF25177A DEF0025177A DE1102465B DE 1102465 B DE1102465 B DE 1102465B DE F25177 A DEF25177 A DE F25177A DE F0025177 A DEF0025177 A DE F0025177A DE 1102465 B DE1102465 B DE 1102465B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scraper
distributor
housing
circumferential groove
seeds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF25177A
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Marie Auguste Ferte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1102465B publication Critical patent/DE1102465B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/04Single-grain seeders with or without suction devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Sämaschine, bei der in einem Gehäuse ein auf seinem Umfang mit Ausnehmungen für einzelne Körner versehener Verteiler unterhalb eines die Körner enthaltenden Trichters drehbar gelagert und ein Abstreifer vorgesehen ist, der, gegenüber dem Gehäuse verriegelt, in eine Umfangsrille des Verteilers eingreift, wobei Abstreifer und Verteiler gemeinsam in das Gehäuse einzusetzen bzw. aus diesem auszubauen sind.
B'ei einer bekannten Maschine dieser Art ist der Abstreifer gesondert von dem Verteiler an dem Gehäuse montiert. Das hat den Nachteil, daß die Montage und Demontage verhältnismäßig umständlich ist, insbesondere deshalb, weil die beiden ineinandergreifenden Teile gleichzeitig eingesetzt werden müssen und nicht nacheinander eingesetzt werden können. Ferner ist es zum Säen von Körnern unterschiedlicher Größe jedesmal erforderlich, den Verteiler auszuwechseln, wobei die Gefahr besteht, daß der an sich kleine Abstreifer verlorengeht, zumal wenn das Auswechseln auf dem Felde vorgenommen wird und mehrere auf die unterschiedlichen Verteiler abgestimmte Abstreifer vorhanden sein müssen.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, und zwar dadurch, daß der Verteiler aus zwei koaxial zueinander und fest miteinander verbundenen Scheiben besteht, die zwischen sich die Umfangsrille für den Eingriff des Abstreifers frei lassen, und daß der Abstreifer als nockenartiger Vorsprung einer Zwischenscheibe ausgebildet ist, die in der Umfangsrille zwischen den Scheiben des Verteilers in relativer Drehbeweglichkeit gegenüber diesen angeordnet ist.
Verteiler und Abstreifer bilden also eine vorteilhafte Einheit, die mit wenigen Handgriffen bequem gegen eine andere ausgewechselt werden kann, ohne daß die Gefahr des Verlustes eines Teiles besteht. Diese Gestaltung ist auch deshalb wesentlich, weil Sämaschinen meistenteils von technisch nicht vorgebildeten Personen bedient werden.
Es ist zweckmäßig, wenn gemäß der Erfindung die Verriegelung des Abstreifers gegenüber dem Gehäuse aus einem am Gehäuse angeordneten Zapfen besteht, der mit einer Öffnung des Abstreifers zusammenwirkt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Sämaschine nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 ist die Seitenansicht einer Sämaschine nach der Erfindung, teilweise in vertikalem Querschnitt dargestellt;
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie H-II der Fig. 1;
Fig. 3 zeigt in größerem Maßstab einen Querschnitt durch die Verteilerscheibe und ihre Befestigungsmittel an der Sämaschine;
Fig. 4 zeigt die beiden Teile der Scheibe in von-
Anmelder:
Andre Marie Auguste Ferte,
Terny, Margival, Aisne (Frankreich)
Vertreter: Dr.-Ing. F. Mayer, Patentanwalt,
Berlin-Dahlem, Hüttenweg 15
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 4. März 1957
Andre Marie Auguste Ferte, .
Terny, Margival, Aisne (Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
einander getrennter Stellung sowie den dazwischenliegenden Abstreifer;
Fig. 5 ist 'ein Schnitt durch den Verteiler, der durch seine Mittelebene geht, und zeigt auch den Abstreifer;
Fig. 6 zeigt in einer besonderen Ansicht den türartigen Deckel des Gehäuses.
Die in der Zeichnung dargestellte Sämaschine besteht aus einem Rahmen 1, der von einem Rad 2 getragen ist, das bei der Bewegung der Sämaschine im Sinne des Pfeiles F auf dem Boden rollt und gleichzeitig die Antriebsvorrichtung für den Verteiler bildet. Mit dem Rahmen fest verbundene Laschen 3 und 4 ermöglichen das Anhängen an eine Zugmaschine und an einen Satz von Tragrädern. An seinem oberen Ende läuft der Rahmen 1 in einen Trichter 5 aus, der zur Aufnahme der auszusäenden Samenkörner dient.
Der Rahmen 1, der von flacher Form ist, enthält eine Verteilerscheibe 6, an deren Umfang Ausnehmungen 7 ausgespart sind, deren Abmessungen so gewählt sind, daß sie je ein Samenkorn aufnehmen können. Dieser Verteiler, der sich beim Fahren der Sämaschine im Sinne des Pfeiles -F1 dreht, wirkt mit einem zylinderförmigen Wandteil des Rahmens zusammen, der nur geringen Abstand vom Umfang des Verteilers besitzt, damit die in den Ausnehmungen liegenden Samenkörner nicht herausfallen können, bevor sie einen vorher ganz genau festgelegten Punkt 9 erreicht haben. An dieser Stelle werden sie durch die Wirkung eines Abstreifers 10 ausgeworfen und geraten im Wege des freien Falls in eine Rinne, deren Krümmungssinn der Bewegungsrichtung der Sämaschine entgegengerichtet ist, so daß die Samenkörner bei einer bestimmten Geschwindigkeit der Sä-
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maschine mit einer sehr kleinen Geschwindigkeit oder sogar mit der Geschwindigkeit Null gegenüber dem Erdboden unten ankommen. Ein Schar 12, das vor der Rinne angeordnet ist, zieht eine feine Rille oder Furche in den Ackerboden, die das Samenkorn aufnimmt. Die Rille ist mit Hilfe besonderer Vorrichtungen 13 nach beiden Seiten der Rinne erweitert; diese Vorrichtungen haben an ihrem rückwärtigen Ende eine Verlängerung 14, die es der Erde ermöglicht, in die Rille zurückzurieseln, um das Samenkorn mit Erde zu bedecken.
Über dem Verteiler befindet sich ein scheibenförmiges Rad 15 aus Gummi, das gleichzeitig mit dem Verteiler mitgenommen wird, aber so, daß seine Geschwindigkeit in der Nähe des Verteilers im umgekehrten Sinne wie der Verteiler gesteuert wird. Dieses Rad 15, das ein Stück weit von dem Verteiler entfernt ist, das kleiner als die Dicke eines Samenkorns ist, liegt in dem Bereich, in welchem die Ausnehmungen gefüllt werden, und dient dazu, zu verhindern, daß die in großer Zahl vorhandenen Samenkörner sich zwischen die Ränder einer Ausnehmung und ein dort bereits vorhandenes Samenkorn hineinzwängen und daß diese überzähligen Samenkörner in den Verteiler gelangen. Die überzähligen Körner werden dann tatsächlich infolge der Relativbewegung des Rades 15 in den Trichter zurückgedrängt. Das Rad 15 dreht sich in einer zylindrischen Bohrung 16 des Rahmens, deren Wandung die Ansammlung von Samenkörnern auf dem Rad verhindert. Ein Messer 17 arbeitet außerdem mit dem Verteiler nach Art eines Abstreifers zusammen, um diejenigen Samenkörner zu entfernen, die gegebenenfalls an den Samenkörnern haftengeblieben sind, die bereits in einer Ausnehmung liegen, und zu deren Entfernung das Rad 15 selbst nicht ausgereicht hat.
Der \^erteiler 6 und das Rad 15 werden von dem seitlich angeordneten Rad 2 mitgenommen, dessen Welle 18 sich in einem Lager in einer Platte 19 dreht, die an dem Rahmen 1 abnehmbar befestigt ist und den Deckel eines Kastens bildet, der die zentral angeordneten Kettenzahnräder 20, 2Oe enthält, die fest mit der Welle 18 verbunden sind; die Zahnräder 21, 22 treiben ihrerseits die Wellen 23 und 24 an. Diese wiederum tragen den Verteiler 6 bzw. das Rad 15, die axial verschiebbar mittels Keilen auf diese Wellen aufgeschoben sind (siehe insbesondere Fig. 3 und 5). An den entgegengesetzten Enden dieser Wellen bildet die Wand des Rahmengehäuses einen türartigen Dekkel 25, dessen Umrißlinie in Fig. 1 durch den strichpunktierten Linienzug angegeben ist und den die Fig. 6 in getrennter Darstellung zeigt. Dieser Deckel ist mit Hilfe eines Scharniers 26 wie eine Tür an den Rahmen angelenkt. Öffnet man diese Tür, dann hat man freien Zugang zu dem Verteiler 6 und zu dem scheibenförmigen Rad 15 und kann diese Teile leicht auswechseln; die Demontage ist dadurch besonders erleichtert, daß man die Teile nur herauszuziehen braucht, um sie von ihren Antriebswellen abzunehmen. Die vorstehend beschriebenen Einzelheiten des Ausführungsbeispiels sind nicht Gegenstand der Erfindung.
Wie die Fig. 3 bis 5 zeigen, besteht die Verteilerscheibe erfindungsgemäß aus zwei Teilen 6 α und 6 b, die in ihrem mittleren Bereich ineinandergreifen und an dieser Stelle durch Vernietungen miteinander verbunden sind. In Richtung auf ihren äußeren LTmfang bilden diese beiden Teile einen Schlitz 27, durch den die Ausnehmungen in zwei Hälften geteilt werden, der aber andererseits schmal genug ist, damit die Samenkörner nicht hineingelangen können. Dieser Schlitz dient zur Aufnahme des Abstreifers 10, der die in Fig. 5 dargestellte Form hat. Der Abstreifer besteht aus einer Scheibe oder Zunge aus Metall, die in der Mitte ein kreisrundes Loch 28 hat, durch das der mittlere Teil 6 a des Verteilers hindurchgreift. An
ίο seinem unteren Ende hat diese Scheibe einen Anschlag 29, dessen Profil 30 an der Stelle, an der die Scheibe in die Bahn der Ausnehmungen gelangt, so gestaltet ist, daß das Herausziehen der Samenkörner bewirkt wird. Die exakte Winkelstellung dieses Abstreifers,
d. h. also die genaue Lage der Flanke des Profils 30, die den Abfallpunkt der Samenkörner festlegt, ist durch einen an dem Rahmen angeordneten Zapfen 31 fixiert, der in ein Loch 32 in dem Abstreifer hineingreift, wenn dieser zugleich mit dem Verteiler montiert wird, der mit dem Abstreifer eine Einheit bildet. Aus diesem technischen Sachverhalt wird ohne weiteres klar, daß die Sämaschine nach der Erfindung sehr leicht an das verschiedenartigste Saatgut angepaßt werden kann, zum Beispiel auch an Runkelrüben, polierte und kalibrierte Körner, an Körner mit Hülse oder Schale, an Gemüsesaatgut, Mais, Erbsen (Schoten), Baumwolle usw.
Verfügt man über eine Reihe von Verteilern, deren Ausnehmungen diesen verschiedenen Körnern angepaßt sind und die alle einen Abstreifer mit entsprechend gestaltetem Profil 30 haben, so erfolgt die Einstellung und Anpassung der Sämaschine an ein bestimmtes Saatgut einfach in der Weise, daß man nach Öffnung der Tür 25 den eingebauten Verteiler herausnimmt und dafür den jeweils passenden Verteiler mit seinem speziellen Abstreifer einsetzt, wobei der Zapfen 31 auch diesem Abstreifer seine erforderliche Winkelstellung gibt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Sämaschine, bei der in einem Gehäuse ein auf seinem Umfang mit Ausnehmungen für einzelne Körner versehener Verteiler unterhalb eines die Körner enthaltenden Trichters drehbar gelagert und ein Abstreifer vorgesehen ist, der, gegenüber dem Gehäuse verriegelt, in eine Umfangsrille des Verteilers eingreift, wobei Abstreifer und Verteiler gemeinsam in das Gehäuse einzusetzen bzw. aus diesem auszubauen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler (6) aus zwei koaxial zueinander und fest miteinander verbundenen Scheiben (6 a, 6 b) besteht, die zwischen sich die Umfangsrille für den Eingriff des Abstreifers frei lassen, und daß der Abstreifer als nockenartiger Vorsprung (30) einer Zwischenscheibe (10) ausgebildet ist, die in der Umfangsrille zwischen den Scheiben (6 a, 6 b) des Verteilers in relativer Drehbeweglichkeit gegenüber diesen angeordnet ist.
2. Sämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung des Abstreif ers gegenüber dem Gehäuse aus einem am Gehäuse angeordneten Zapfen (31) besteht, der mit einer Öffnung (32) des Abstreifers (10) zusammenwirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschriften Nr. 272 762,
279 847.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF25177A 1957-03-04 1958-03-04 Saemaschine Pending DE1102465B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1102465X 1957-03-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1102465B true DE1102465B (de) 1961-03-16

Family

ID=9621632

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF25177A Pending DE1102465B (de) 1957-03-04 1958-03-04 Saemaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1102465B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0199926A1 (de) * 1985-02-28 1986-11-05 Deere & Company Sämaschine
US4650090A (en) * 1983-11-25 1987-03-17 Wolf-Gerate Gmbh Manual sowing apparatus for fine and coarse seed

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH272762A (de) * 1949-03-18 1951-01-15 Aebi & Co Maschinenfabrik Einzelkornsämaschine.
CH279847A (de) * 1948-07-29 1951-12-31 Kramer Hans Sämaschine.

Patent Citations (2)

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