DE2715732A1 - Drillmaschine - Google Patents
DrillmaschineInfo
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- DE2715732A1 DE2715732A1 DE19772715732 DE2715732A DE2715732A1 DE 2715732 A1 DE2715732 A1 DE 2715732A1 DE 19772715732 DE19772715732 DE 19772715732 DE 2715732 A DE2715732 A DE 2715732A DE 2715732 A1 DE2715732 A1 DE 2715732A1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/04—Single-grain seeders with or without suction devices
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
- Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)
Description
MÜLLER-BORE · TEUFEL SCHÖN · HERTEL
PATE N TA N WALTE *? 7 1 R 7 3
-7. APH.
DR. WOLFGANG MÜLLER-BORE (PATENTANWALT VON MZI- 1973)
DR. PAUL DEUFEL. D1PL.-CHEM. DR. ALFRED SCHÖN, DIPL.-CHCM.
WERNER HERTEL. DIPL.-PHVS.
Hl/Ma W 1209
EDWARD WHITEHEAD
Little Hill Farm,
Dodwell,Stratford-upon-Avon
Warwickshire, England
Drillmaschine
709843/0801
MÜLLER-BORE · DEUFEL · SCHÖN · HBRTBL
OR. WOLFGANG M CjLLER-BORt
(PATENTANWALT VON 1917- 1S75)
DR. PAUL DEUFEL. DIPL.-CHEM.
DR. ALFRED SCHÖN. DIPL.-CHEM. WERNER HERTEL. DIPL.-PHYS.
Hl/Ma - W 1209
Drillmaschine
Die Erfindung betrifft eine Drillmaschine.
Es sind verschiedene Ausführungsformen von Drillmaschinen entwickelt worden, um Saatgut, wie beispielsweise Körner,
in vielen parallelen Reihen zu säen, wobei außerdem im allgemeinen auch eine Art Steuerung der Rate vorgesehen ist,
mit der das Saatgut in jede Reihe abgelegt wird. In der Praxis kann jedoch der Abstand zwischen benachbarten Reihen
im allgemeinen nicht auf weniger als ungefähr 20 cm (8 Zoll) verringert werden, wenn die Zuführung des Saatgutes
an eine von der Aussaatposition entfernten Position dosiert wird, wie es üblicherweise der Fall ist; eine solche Anordnung
709843/0801 " 3 "
M(TKCHXN 88 · SIEBERTSTR. 4 · POSTFACH 800720 · KATIEI.: MUEBOPAT · TEL. (089) 47 4003 · TELEX 5-24283
ermöglicht nur eine grobe Steuerung der Aussaatgeschwindigkeit bzw. Aussaatrate, indem eine Grenze für die Ausgabegeschwindigkeit des Saatgutes bei unter dem Einfluß
der Schwerkraft erfolgender Zuführung gesetzt wird. Weiterhin sind Drillmaschinen mit genauerer Steuerung der Zuführrate
entwickelt worden; solche Drillmaschinen weisen individuelle Dosier- oder Ausgabevorrichtungen in unmittelbarer
Nähe der Punkte auf, an denen das Saatgut abgelegt wird. Dadurch läßt sich der Abstand des Saatgutes in
jeder Reihe genauer steuern; die Dosier- und Ausgabevorrichtungen sind jedoch relativ kompliziert und sperrig bzw. voluminös,
so daß es schwierig und kostspielig wird, eine solche Drillmaschine so zu konstruieren, daß die Reihen, in
denen das Saatgut in den Boden gebracht wird, näher beieinander liegen als ungefähr 45 cm C18 Zoll).
Um optimale Ergebnisse zu erhalten, wird angestrebt, daß das Saatgut im wesentlichen in gleichen Abständen in beiden
Richtungen angeordnet werden sollte, d.h., längs der Reihen und zwischen den Reihen, so daß beispielsweise jedes
einzelne Korn einen individuellen Bodenbereich hat, in dem es keimen und wachsen kann. Obwohl bei herkömmlichen
Drillmaschinen im Durchschnitt jedes Saatkorn die optimale Wachstumsfläche haben kann, befinden sich die
Saatkörner dann längs jeder Reihe zu nah beieinander und zwischen benachbarten Reihen weiter voneinander entfernt
als notwendig, so daß für jedes einzelne Saatkorn nicht die optimalen Bedingungen erreicht werden.
Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Drillmaschine mit einfachem und wirtschatflichem Aufbau
zu schaffen, mit der Saatgut in Reihen gesät werden kann, die wesentlich näher beieinander liegen als bisher möglich,
während das Saatgut in jeder Reihe gleichzeitig in im wesentlichen regelmäßigen, vorher bestimmten Abständen angeordnet
ist.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Drillmaschine vorgeschlagen, die folgende Teile aufweist: Mehrere, dreh
bare, mit dem Boden in Eingriff kommende Scheiben, die in zwei oder mehr Reihen angeordnet sind, die sich quer zur
Richtung der beabsichtigten Bewegung der Drillmaschine erstrecken, wobei die Scheiben in jeder Reihe seitlich
relativ zu denen der oder jeder anderen Reihe versetzt sind, so daß diese Scheiben gemeinsam mehrere parallele
Furchen in dem Boden ausbilden, wenn die Drillmaschine gebraucht wird; wenigstens ein mit dem Boden in Eingriff
kommendes Rad, das durch den Eingriff mit dem Boden an getrieben werden kann, wenn die Drillmaschine vorwärtsbewegt
wird; eine Obersetzung bzw. ein Getriebe, das antriebsmä- Big die Scheiben mit dem mit dem Boden in Eingriff kommen
den Rad kuppelt, so daß die Scheiben mit einer Geschwindig keit gedreht werden, die in einer Beziehung zu der Boden
geschwindigkeit der Drillmaschine steht; und jeweils eine, jeder dieser Scheiben zugeordnete Dosiereinrichtung für
das Saatgut mit einer an der Scheibe angebrachten Nabe, die sich mit der Scheibe dreht, mit einer den Umfang der Nabe
einschließenden Hülse bzw. Buchse, die gegen eine Drehung damit gehalten wird, und mit einem Saatgutbehälter mit
einem Auslaß, der effektiv durch die Nabe geschlossen wird, wobei die Nabe mit mehreren Saatgutaufnahmetaschen ausgebil -
det oder versehen ist, die in bestimmten Abständen rund um ihren Umfang angeordnet sind, um das Saatgut von dem Aus
laß des Behälters aufzunehmen und es auf dem Umfang zu ei ner Auslaßöffnung zu transportieren, die in der Hülse an
einem oder in der Nähe seines niedrigsten Punktes in der Nähe der Scheibe ausgebildet ist.
Durch diesen Aufbau wird der Teil der Drillmaschine, der die Furche erzeugt, mit einer Präzisions-Saatgutausgabevor-
richtung mit einfachem Aufbau integriert, so daß die Quer- breite der Scheibe und der Saatgutausgabevorrichtung be
sonders klein gemacht werden kann. Ordnet man die Scheiben
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in zwei oder mehr Reihen an, so kann der Querabstand zwischen einzelnen Scheiben in jeder Reihe ein Vielfaches
des gewünschten Abstandes zwischen jeder Saatgutreihe sein, so daß sich die Konstruktion und auch die Wartung einer
solchen Drillmaschine vereinfach .
Nach einer bevorzugten Ausführungsform haben die Scheiben eine etwas konkave Form und können sich um Querachsen
drehen, die sich nicht senkrecht relativ zu der Bewegungsrichtung erstrecken, so daß in dieser Beziehung die Drillmaschine
im wesentlichen wie eine Scheibenegge wirkt. In diesem Fall sind die Saatgutdosiervorrichtungen nach einer
bevorzugten Ausführungsform an den konvexen Seiten der zugeordneten Scheiben angeordnet.
Die Lage des mit dem Boden in Eingriff kommenden Rades oder gegebenenfalls auch der Räder kann vertikal eingestellt
werden, so daß sich die Eindringtiefe der Scheiben in den
Boden verändern läßt. Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist das Getriebe, durch das die Scheiben von den
mit dem Boden in Eingriff kommenden Rädern angetrieben werden, eine Reihe von Ketten oder ähnlichen Elementen auf,
die über Zahntrommeln bzw. Zahnräder laufen, so daß die Scheiben sicher angetrieben werden, ohne daß Schlupf auftreten
kann. Als Alternative hierzu könnte auch ein System von miteinander in Eingriff kommenden Zahnrädern und Getriebewellen
eingesetzt werden.
Die Scheiben sollten mittels des Getriebesystems mit einer solchen Drehzahl angetrieben werden, daß die Scheiben keinen
Rollkontakt mit dem Boden haben, also nicht auf dem Boden abrollen, sondern durch die Erde schneiden. Dies wird
zweckmäßigerweise erreicht, indem das Getriebe als Untersetzungsgetriebe ausgebildet ist, wodurch die Scheiben,
bezogen auf den Winkel, mit einer niedrigeren Geschwindigkeit gedreht werden als die mit dem Boden in Eingriff kom-
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menden Räder, so daß sie angetrieben werden.
Der Saatgutbehälter kann in der Nabe angeordnet werden, so daß er an seinem unteren Ende durch die Nabe verschlossen
wird; die Taschen in der Nabe werden nach einer bevorzugten Ausführungsform durch im Abstand angeordnete Aussparungen
in dem Rand der Nabe gebildet, der von der Scheibe weg gerichtet ist.
Der Behälter kann eine Führung, die das darin befindliche Saatgut zu den Taschen ablenkt, sowie eine Vorrichtung, wie
beispielsweise eine Bürste, aufweisen, die jede Tasche wiederum verschließt und das überschüssige Saatgut aus den Taschen
wischt bzw. streift, wenn sich die Nabe dreht. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Ausstoßeinrichtung,
wie beispielsweise eine schwache Feder oder eine weitere Bürste, in der Nähe der Auslaßöffnung in der Hülse vorgesehen,
um bei jeder Drehung das Saatgut aus jeder Tasche auszuwerfen, wenn sie die öffnung passiert. Eine Ablenkplatte
kann in der Nähe der öffnung vorgesehen sein, um das Saatgut nach vorne und zu der zugeordneten Scheibe abzulenken
bzw. zu richten.
Zweckmäßigerweise enthält die Nabe eine abnehmbare Verkleidung bzw. eine Zwischenscheibe oder Unterlage, in der die
Taschen ausgebildet sind; dadurch können verschiedene Verkleidungen mit verschiedenen Größen der Taschen und verr
schiedenen Taschenabständen ausgetauscht werden, wenn unterschiedliches Saatgut verwendet werden soll.
Der Behälter kann zusätzlich an einer weiteren, in der Nähe
der Auslaßöffnung in einer Hülse vorgesehenen Stelle offen zu den Taschen hin sein, so daß das Saatgut unmittelbar
nachdem die Taschen die Auslaßöffnung passiert haben, in die Taschen eingelegt wird. In diesem Falle würde der Behälter
zusätzlich eine Abschirmung bzw. einen Schild in der
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Nabe aufweisen, um dieses Saatgut in den Taschen zu halten, wenn sich die Taschen über den Behälter zu der Führung
drehen, an der weiteres Saatgut den noch leeren Taschen zugeführt wird.
Jede Scheibe kann drehbar an einem angelenkten Arm angebracht werden, so daß sie etwaigen Wellungen oder Riffelungen im
Boden folgen kann; außerdem kann jeder Scheibe ein oder mehrere Schaber bzw. Kratzer bzw. Abstreifer zugeordnet
werden, um daran haftende Erde zu entfernen, die sonst die Ablage des Saatgutes stören könnte.
Die Vorrichtung kann eine mit dem Boden in Eingriff kommende Walze bzw. Rolle oder eine andere Vorrichtung enthalten,
die hinter den Scheiben angeordnet ist, um das in den Boden eingeführte Saatgut wieder mit Erde zu bedecken. Nach
einer bevorzugten Ausführungsform wird das Saatgut den Behältern durch Rohre zugeführt, die von einem oder mehreren
über den Scheiben gehalterten Speicherbehälterri zu den Behältern verlaufen. Zweckmäßigerweise kann jeder Scheibe
ein einziger Vorratsbehälter zugeordnet werden; als Alternative hierzu kann ein einziger Vorratsbehälter zwei Scheiben
zugeordnet werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Ausführungsform einer Vorrichtung zum Einbringen von Saatgut, also
einer Drillmaschine, erläutert, wie sie in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt ist.
In diesen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht, wobei bestimmte Teile nicht dargestellt sind, um die Ansicht übersichtlich
zu gestalten;
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Fig. 2 eine etwas vereinfachte, Figur 1 entsprechende Seitenansicht;
Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt einer Scheibe und einer Dosiervorrichtung; und
Fig. 4 einen vertikalen Schnitt längs der Linie 4-4 von Figur 3.
In den Figuren 1 und 2 der beiliegenden Zeichnungen ist eine Vorrichtung dargestellt, die einen Hauptrahmen 10
mit longitudinalen Teilen 11 und an ihrem vorderen Ende einen senkrecht verlaufenden Unter- bzw. Zwischenrahmen
12 aufweist, der mit Befestigungspunkten ausgerüstet ist, die mit der üblichen Dreipunkt-Verbindung eines Schleppers
oder eines Zugtraktors eingesetzt werden können. An jedem Ende trägt der Zwischenrahmen 12 ein Paar Grundräder 13,
die jeweils drehbar durch ein Paar nach vorn verlaufende Arme 14 gehaltert sind, die wiederum schwenkbar an dem
Zwischenrahmen befestigt sind. Streben bzw. Pfosten 15 mit einstellbarer Länge erstrecken sich zwischen dem oberen
Teil des Zwischenrahmens 12 und den vorderen Enden der Arme 14, so daß die Höhe des Rahmens 10 relativ zu der Drehachse
der Räder 13 justiert werden kann.
Der Rahmen weist weiterhin Querteile 16 auf, die sich zwischen den äußersten longitudinalen Teilen 11 und einem mittleren
longitudinalen Teil 11a erstrecken. Wie sich den Figuren entnehmen läßt, verlaufen die Querteile nicht senkrecht
quer zur Bewegungsrichtung (die durch den Pfeil A angedeutet ist), sondern sind zu dieser senkrechten Linie in einem
kleinen Winkel geneigt, im allgemeinen im Bereich von 5° bis 10° und nach einer bevorzugten Ausführungsform 7,5°.
Die Querteile 16 tragen mehrere Saatgutbehälter 17, die in Reihen angeordnet sind; nach einer bevorzugten Ausführungsform befinden sich drei solcher Behälter 17 auf jeder Seite
der Mittellinie in jeder Reihe.
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Der Rahmen 10 haltert an seiner Unterseite drei Reihen von Scheiben 40, die jeweils in Paaren angeordnet sind, die
wiederum jeweils durch nach hinten verlaufende bzw. hängende bzw. nachgezogene Arme 18 getragen werden; diese
Arme 18 werden wiederum durch Querwellen 19 gehaltert, die sich parallel zu den Querteilen 16 erstrecken. An ihren
äußersten Enden sind die Wellen 19 mittels eines Universalgelenkes bzw. Kreuzgelenkes 20 mit einer drehbaren
Faust achse bzw. einem Achsschenkel 21 gekuppelt, der durch nach unten verlaufende Träger bzw. Stützen 22 gehaltert
wird. An ihren inneren Enden können die Wellen 19 in ähnlicher Weise unter dem mittleren longitudinalen Teil 11a
gehaltert werden; als Alternative hierzu können sie, wie es in den Figuren dargestellt ist, durch Lager gehaltert
werden, die durch ähnliche, nach unten verlaufende Stützen bzw. Träger 23 getragen werden.
Die Arme 18 sind frei an den Wellen 19 angelenkt, so daß sie sich frei in Abhängigkeit von örtlichen Wellungen bzw.
Riefelungen in der.Höhe des Bodens nach oben und nach unten
bewegen können, wenn die von ihnen getragenen Scheiben 40 über den Boden transportiert werden; Federn (nicht
dargestellt) können so vorgesehen sein, daß sie zwischen den Armen und einem Teil des Rahmens wirken, um die Arme
sicher nach unten vorzuspannen. Geeignete Kragen (in Fig. 1 nicht dargestellt) sind an den Wellen 19 befestigt, um
die Arme 18 in den gewünschten Stellungen auf der Länge
der Wellen zu halten.
Jede Faustachse 21 wird von einem der Bodenräder 13 in
einer Drehbewegung angetrieben; zu diesem Zweck ist auf jeder Radachse ein Kettenrad 24 vorgesehen, das mittels
einer Kette oder einem gekerbten Riemen 25 mit einem ersten Kettenrad 26 verbunden ist, das von der vorderen Faust
achse getragen wird. Die Kettenräder 24 und 26 sind so ausgelegt, daß sich ein bestimmtes Untersetzungsverhältnis
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ergibt; nach einer bevorzugten Ausführungsform kann das eine oder das andere dieser Kettenräder gegen ein Kettenrad
mit anderer Größe ausgetauscht werden, so daß sich das Untersetzungsverhältnis ändern läßt. In diesem Falle
sollte eine geeignete Spanneinrichtung (nicht dargestellt) für die Kette vorgesehen sein. Die erste Faustachse
trägt ein weiterhin ein zweites Kettenrad 27, das mit einer Kette oder einem gekerbten Riemen 28 in Eingriff ist,
der wiederum in Eingriff mit einem Paar von Kettenrädern 29, 30 ist, die durch die nächste Faustachse getragen
werden. Das andere Kettenrad dieses Paars trägt eine weitere Kette oder einen gekerbten Riemen 31, um ein einzelnes
Kettenrad 32 anzutreiben, das durch die hinterste Faustachse 21 getragen wird. Alle Kettenräder 27, 29, 30
und 32 haben die gleiche Größe, so daß alle Wellen 19 mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit angetrieben werden, die
in einer Beziehung zu der Drehzahl bzw. der Drehgeschwindigkeit der mit dem Boden in Eingriff kommenden Räder 13 steht,
jedoch geringer als diese ist.
Weiterhin trägt jede Welle 19 jeweils ein Kettenrad 33 in der Nähe jedes Arms 18, um den Antrieb von der Welle
auf eine Achse 34 zu übertragen, die drehbar am hinteren Ende jedes Arms 18 angebracht ist. Jede dieser Wellen 34
trägt ein ähnliches Kettenrad 35, und eine Kette oder ein gekerbter Riemen 36 erstreckt sich rund um die Kettenräder
33 und 35. Die Scheiben 40 sind in Paaren auf jeder Achse
34 an den jeweiligen Seiten des Arms 18 angebracht, wodurch jede Achse gehaltert wird; jede Scheibe ist starr an der
Achse befestigt, so daß sie sich mit ihr dreht.
Wie man in Figur 1 erkennen kann, sind die Scheiben 40 in jeder Reihe seitlich relativ zu den Scheiben in den anderen
Reihen versetzt, so daß der seitliche Abstand zwischen den Scheiben insgesamt bis auf 5 cm (2 Zoll) verringert werden
kann, obwohl die Scheiben in jeder Reihe einen Abstand von
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näherungsweise 15 cm (6 Zoll) voneinander haben.
Das Saatgut wird von den Behältern 17 durch Rohre 37 zu
einzelnen Saatgut-Dosiervorrichtungen 38 gefördert, die
jeder einzelnen Scheibe 40 zugeordnet sind und von ihr angetrieben werden.
Im folgenden sollen die Saatgut-Dosiervorrichtungen 38, die
jeder Scheibe 40 zugeordnet sind, im einzelnen erläutert werden; wie man insbesondere in den Figuren 3 und 4 der
beiliegenden Zeichnungen erkennen kann, enthält jede Dosiervorrichtung eine ringförmige Nabe 39, die fest an
der Scheibe auf ihrer konvexen Seite konzentrisch zu der Achse 34 angebracht ist. Die Nabe 39 dreht sich in einer
stationären äußeren Hülse 41, die ebenfalls Ringform hat, jedoch eine Verschlußplatte 42 trägt, mit der ein Einlaßrohr
43 zur Herstellung einer Verbindung zu dem Rohr 37 von dem Behälter 17 verbunden ist. Eine weitere Platte
wird in der Nabe 39 im Abstand von der Platte 42 getragen; die beiden Platten bilden gemeinsam einen Saatgutbehälter,
von dem das Saatgut durch eine Auslaßöffnung 45 in der Hülse 41 an einer Stelle in der Nähe ihres untersten Punktes
ausgegeben werden kann. Die Anordnung aus den Platten 42 und 44 kann gegen eine Drehung mittels eines geeigneten
Trägers (nicht dargestellt) gehalten werden, der sich von dem benachbarten Arm 18 erstreckt.
Um die Strömung des Saatgutes vom Innern des Behälters zu der Auslaßöffnung 45 zu dosieren, trägt die Nabe 39 eine
austauschbare Verkleidung bzw. ein Futter 46, das fest darin eingepaßt ist. Der Umfangsrand der Verkleidung 46,
der am weitesten von der zugeordneten Scheibe 40 entfernt ist, ist mit mehreren Taschen ausgebildet, die durch auf
dem Umfang im Abstand angeordnete Aussparungen oder Kerben 47 definiert werden, die jeweils nacheinander in eine mit
der Auslaßöffnung 45 in der Hülse 41 ausgerichtete Lage
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gebracht werden, wenn die Nabe 39 und die Verkleidung 46
gemeinsam durch die Scheibe 40 gedreht werden. Obwohl nur eine einzige Reihe von Taschen dargestellt ist, ist es
selbstverständlich möglich, eine weitere, seitlich im Abstand dazu angeordnete Reihe von Taschen vorzusehen, die
durch durchgehende Löcher gebildet werden, die jeweils auf dem Umfang zu den Aussparungen 4 7 versetzt bzw. im
Zick Zack angeordnet sind. Zwischen den Platten 42 und ist jedoch ein Deckel bzw. eine Abdeckung 48 angebracht,
die sich von einer Stelle etwas vor der Auslaßöffnung 45 zu einer stelle erstreckt, die im wesentlichen auf einer
Höhe mit der Achse 34 liegt, um die direkte Strömung des
Saatgutes durch die Aussparungen 47 und die Öffnung 45 zu verhindern.
Ein geformtes Führungsteil 49 wird durch die Platte 44 getragen, so daß da? Saatgut in dem Behälter von der Platte
44 wee zu dem Raml der Auskleidung 46 gerichtet wird,
in der die Aussparungen 47ausgsbil.det sind. Das Führungsteil
erstreckt sich von einer Stelle, die im wesentlichen auf einer Höhe mit der Achse 34 liegt, nahezu zu dem untersten
Punkt der Hülse.
Dadurch liegen also die Aussparungen 47 zu dem Innern des Behälters frei, wenn sie sich zwischen dem Führungsteil
und der Abdeckung 48 bewegen; dadurch kann Saatgut von dem Behälter in diese Aussparungen eintreten, die so dimensioniert
sind, daß sie ein einziges Saatelement, beispielsweise ein Samenkorn, mit vorher bestimmter Größe aufnehmen können.
Damit die Vorrichtung mit unterschiedlichen Saatguttypen eingesetzt werden kann, können mehrere, austauschbare Auskleidungen
46 mit Aussparungen in unterschiedlichen Größen, Formen und Umfangsabständen vorgesehen sein.
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Die Abdeckung 48 trägt an ihrem untersten Punkt eine kleine Bürste 50, die folgende Funktionen erfüllt: Einerseits soll
sie das überschüssige Saatgut von den Aussparungen weg lenken, und andererseits soll sie das Saatgut, das sich bereits
in den Aussparungen befindet, nach außen zu der Hülse 41 drücken. In der Abdeckung 48 ist auch eine Feder 51 vorgesehen,
die auf das Saatgut in jeder Aussparung 47 wirkt, wenn sie die Auslaßöffnung 45 passieren, damit das Saatgut
auch sicher ausgestoßen wird. Auf diese Weise werden die einzelnen Saatelemente in regelmäßigen Abständen ausgestoßen,
die durch die Drehgeschwindigkeit der Scheiben 40 relativ zu der Drehung der Bodenräder 13 bestimmt werden; bei einer typischen
Ausführungsform ist es leicht möglich, einen Abstand von 5 cm (2 Zoll) längs jeder Reihe zu erreichen, während
die Abstände zwischen den benachbarten Reihen 5 cm (2 Zoll) betragen, so daß das Saatgut in Abständen von 5 cm (2 Zoll)
sowohl longitudinal als auch quer verteilt wird.
Eine Ablenkplatte 52 wird von der Hülse 41 getragen, um das durch die Öffnungen 45 augegebene Saatgut nach innen zu der
benachbarten Scheibe 40 sowie relativ zur Bewegungsrichtung nach vorne abzulenken bzw. zu richten, so daß die
Wahrscheinlichkeit minimal wird, daß das Saatgut, beispielsweise Saatkörner beim Aufschlag auf den Boden zurückprallt.
Zweckmäßigerweise trägt die Platte 52 eine vordere Verlängerung 53, die zu der konvexen Oberfläche der Scheibe gebogen
ist, um als Abstreifer bzw. Kratzer zu wirken; dadurch kann die Erde entfernt werden, die an der Seite der Scheibe haftet
und sich sonst auf der Ablenkplatte sammeln und ihre Funktion behindern könnte. Ein weiterer Kratzer (nicht dargestellt)
kann so angeordnet werden, daß er die Erde von der konkaven Seite der Scheibe entfernt; dieser Kratzer kann
durch den Träger gehaltert werden, der die Platten 42 und 44 gegen Drehung haltert.
Zweckmäßigerweise wird die Platte 42 aus einem geeigneten
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transparenten Kunststoffmaterial hergestellt, so daß der Inhalt des Saatgut-Behälters inspiziert werden kann. Um
die Auskleidungen 46 zu entfernen, wird die Anordnung aus der Hülse 41 und den Platten 42 sowie 44 im zusammengebauten
Zustand mit der Nabe 39 und der Auskleidung 46 mittels einer Feder 54 gehalten, so daß der Saatgutbehälter längs
der Achse 34 verschoben werden kann, um die Auskleidung 46 herausnehmen zu können.
Wie bereits oben erwähnt wurde, enthält der Rahmen 10 nach einer bevorzugten Ausführungsform eine Vorrichtung
(nicht dargestellt), an der eine nachgezogene Walze oder eine andere Einrichtung angebracht werden kann, um das
abgelegte Saatgut wieder zu bedecken. Als Alternative hierzu oder zusätzlich kann zu diesem Zweck in der Nähe jeder
Scheibe eine Bodenablenkschar bzw. ein Bodenablenkschild vorgesehen sein, der beispielsweise durch die Träger
gehaltert wird, welche die auf die konkave Seite der Scheiben wirkenden Kratzer tragen.
Um zu verhindern, daß die Vorrichtung weiter arbeitet, wenn eine der Saatgutdosiervorrichtungen blockiert wird oder wenn
einer der Behälter leer ist, konnte ein Miniaturdetektor in der Nähe jeder Auslaßöffnung 45 angebracht werden, um die
Ausgabe jedes Saatgutes zu überwachen und zu registrieren. Beispielsweise könnte zu diesem Zweck eine fotoelektrische
Zelle eingesetzt werden, die so ausgelegt ist, daß sie eine Warnlampe auf einem Steuerpult erregt, um eine visuelle
Anzeige dafür zu liefern, ob Saatgut abgegeben wird oder nicht.
Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf das Einbringen von Saatgut in den Boden erläutert worden ist, kann diese
Vorrichtung selbstverständlich auch mit anderem granulärem bzw. körnigem Material eingesetzt werden, einschließlich
pelletisiertem Saatgut, pelletisiertem Dünger oder anderen Materialien.
Bei einer modifizierten Ausführungsform (nicht dargestellt)
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könnte die Abdeckung 48 an einer Stelle enden, die näher bei der Auslaßöffnung 45 angeordnet ist; außerdem könnte sich
das Führungsteil 49 vollständig über den Behälter zu einem Punkt in der Nähe der kürzeren Abdeckung erstrecken, so
daß eine Abschirmung entsteht. Der Spalt zwischen der kürzeren Abdeckung und dem verlängerten Führungsteil würde einen
sekundären Zugang zu den Aussparungen 47 bilden, so daß wenigstens einige dieser Aussparungen Saatgut während ihrer
Bewegung nach oben aufnehmen und über das obere Ende des Behälters zwischen dem verlängerten Führungsteil und
der Hülse 41 getragen würden. Wenn die Aussparungen 47 aus dem Raum unter dem Führungsteil 49 austreten, würden nur
die Aussparungen an dieser Stelle Saatgut aufnehmen, die noch kein Saatgut enthalten.
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Claims (22)
1. Vorrichtung zum Säen von Saatgut mit mehreren, drehbaren, mit dem Boden in Eingriff kommenden Scheiben, die in zwei
oder mehr Reihen angeordnet sind, die sich quer zur Richtung der beabsichtigten Bewegung der Vorrichtung erstrecken, wobei
Scheiben in jeder Reihe seitlich relativ zu denen der oder jeder anderen Reihe versetzt sind, so daß die Scheiben
gemeinsam mehrere parallele Furchen im Boden bilden, wenn die Vorrichtung im Betrieb ist, und mit wenigstens einem
mit dem Boden in Eingriff kommenden Rad, das bei der Vorwärtsbewegung der Vorrichtung durch den Eingriff mit dem
Boden gedreht werden kann, gekennzeichnet durch ein Getriebe (24, 32), das eine Antriebsverbindung
von den Scheiben (40) zu dem mit dem Boden in Eingriff befindlichen Rad (13) herstellt, um die Scheiben (40)
mit einer Geschwindigkeit zu drehen, die in einer Beziehung zu der Bodengeschwindigkeit der Vorrichtung steht, und
durch eine jeder Scheibe (40) zugeordnete Saatgutdosiervorrichtung (38) mit einer an der Scheibe (40) angebrachten
Nabe (39, 46), die sich mit ihr dreht, weiterhin mit einer den Umfang der Nabe (39, 46) umgebenden und gegen Drehung
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β MOWCHBM 8« · SIBBKHTSTR. 4 · POSTFACH 8βΟ7ϊΟ · KABEL·: UITSBOPAT ■ TSI.. (089) 474003 · TXXXX S-MtSS
damit gehaltenen Hülse (41), und mit einem Saatgut-Behälter (42, 44) mit einem Auslaß, der effektiv durch die Nabe (39,
46) geschlossen wird, die mit mehreren Taschen (47) zur Aufnahme des Saatgutes ausgebildet oder versehen ist, die in
Abständen rund um ihren Umfang angeordnet sind, um Saatgut von dem Auslaß des Behälters (42, 44) zu empfangen und es
auf dem Umfang zu einer Auslaßöffnung (45) zu transportieren, die in der Hülse (41) in dem oder in der Nähe des tiefsten
Punktes in der Nähe der Scheibe (40) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Saatgutbehälter (42, 44) jeder Saatgutdosiervorrichtung
(38) in der Nabe (39, 46) der zugeordneten Scheibe (40) angeordnet ist, so daß er an seinem unteren Ende durch die
Nabe (42, 44) verschlossen wird.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (47) in der Nabe (39, 46)
durch in Abständen angeordnete Aussparungen in dem Rand der Nabe (39, 46) gebildet werden, die von der zugeordneten
Scheibe £40) weg gerichtet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter ein Führungsteil (49),
um das darin befindliche Saatgut zu den Taschen (47) zu lenken, und eine Vorrichtung (48, 50) aufweist, um jede
Tasche bei der Drehung zu verschließen und bei der Drehung der Nabe das überschüssige Saatgut aus der Tasche zu streifen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtung eine Bürste (50) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe der Auslaßöffnung (45)
in der Hülse eine Ausstoßvorrichtung (51) vorgesehen ist, um bei der Drehung das Saatgut aus jeder Tasche (47) auszu-
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stoßen, wenn sie die öffnung passiert.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Ablenkplatte (52) in der Nähe der Auslaßöffnung (45) vorgesehen ist, um das Saatgut nach vorne zu der zugeordneten Scheibe (40) zu richten.
dadurch gekennzeichnet, daß eine Ablenkplatte (52) in der Nähe der Auslaßöffnung (45) vorgesehen ist, um das Saatgut nach vorne zu der zugeordneten Scheibe (40) zu richten.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (39, 4 7) eine abnehmbare
Auskleidung (46) enthält, in der die Taschen (47)
ausgebildet sind, und daß verschiedene, austauschbare
Auskleidungen (46) mit verschiedenen Größen der Taschen
(47) und verschiedenen Taschenabständen vorgesehen sind.
ausgebildet sind, und daß verschiedene, austauschbare
Auskleidungen (46) mit verschiedenen Größen der Taschen
(47) und verschiedenen Taschenabständen vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter einen sekundären
Auslaß an einer Stelle in der Nähe der Auslaßöffnung in
der Hülse aufweist, um den Taschen Saatgut zuzuführen,
unmittelbar nachdem sie die Auslaßöffnung passiert haben, wobei in der Nabe eine Abschirmung vorgesehen ist, um das Saatgut in den Taschen (47) zu halten, wenn sich die Taschen über dem Behälter zu dem ersten, erwähnten Auslaß
drehen.
Auslaß an einer Stelle in der Nähe der Auslaßöffnung in
der Hülse aufweist, um den Taschen Saatgut zuzuführen,
unmittelbar nachdem sie die Auslaßöffnung passiert haben, wobei in der Nabe eine Abschirmung vorgesehen ist, um das Saatgut in den Taschen (47) zu halten, wenn sich die Taschen über dem Behälter zu dem ersten, erwähnten Auslaß
drehen.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Scheibe (40) ein
oder mehrere Kratzer (53) zugeordnet sind, um daran haftende Erde zu entfernen.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Scheibe (40) drehbar an
einem angelenkten Arm (18) befestigt ist, so daß sie den Wellungen im Boden folgen kann.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine hinter den Scheiben (40) ange-
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ordnete Vorrichtung, die das abgelegte Saatgut mit Erde bedeckt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Walze aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen oder mehrere, über den Scheiben
(40) getragene Speicherbehälter (17) für das Saatgut, wobei Rohre (37) von diesem Speicherbehälter (17) zu den Saatgutbehältern
in den Saatgutdosiervorrichtungen (38) führen.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (14) um Querachsen
drehbar sind, die sich nicht senkrecht relativ zu der Bewegungsrichtung erstrecken.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Querachsen,um welche sich die Scheiben (40) drehen, in einem Winkel zwischen 5° und 10° zu einer Linie geneigt sind,
die senkrecht quer zu der Bewegungsrichtung verläuft.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehachsen der auf gegenüberliegenden Seiten der longitudinalen Mittellinie der Vorrichtung angeordneten
Scheiben (40) in komplementären Winkeln zur Bewegungsrichtung vorgesehen sind.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lage des oder jedes mit dem Boden in Eingriff kommenden Rades (13) vertikal einstellbar
ist, um die Eindringtiefe der Scheiben (40) in die Erde zu variieren.
19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da-
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durch gekennzeichnet, daß das Getriebe, durch das die Scheiben (40) von dem bzw. den mit dem Boden in Eingriff kommenden
Rad bzw. Rädern eine Reihe von Ketten (25, 28, 3.1) oder ähnlichen Elementen aufweist, die über Kettenräder (24,
26, 27, 29, 30, 32) laufen, so daß die Scheiben (40) sicher angetrieben werden.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß das Getriebe die Scheiben (40) mit einer solchen Drehzahl antreibt, daß sie keine Rollberührung mit dem Boden
haben, sondern durch die Erde schneiden.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe ein Untersetzungsgetriebe ist, wodurch die
Scheiben (40) mit einer geringeren Winkelgeschwindigkeit als die mit dem Boden in Eingriff kommenden Räder gedreht
werden, durch die sie angetrieben werden.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe ein variables Untersetzungsverhältnis hat.
709843/0801
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