DE1102312B - Vorrichtung zum Ausrichten der Elektroden in Funkenerosionsmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Ausrichten der Elektroden in FunkenerosionsmaschinenInfo
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- B23H7/26—Apparatus for moving or positioning electrode relatively to workpiece; Mounting of electrode
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
- Vorrichtung zum Ausrichten der Elektroden in Funkenerosionsmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausrichten von Elektroden in metallabtragenden Maschinen, die nach -dem Prinzip der Erosion durch elektrische Funken arbeiten. Bekanntlich werden bei derartigen Maschinen zwischen einer Elektrode und einem zu bearbeitenden Werkstück elektrische Funken hoher Intensität erzeugt. Durch die erodierende Wirkung dieser Funken arbeitet sich die Elektrode unter ständigem Nachführen in dasf Werkstück ein und hinterläßt dort eine Formvertiefung, die den geometrischen Ausmaßen :der Elektrode entspricht. Der gesamte Vorgang findet dabei im allgemeinen unter einem Dielektrikum, beispielsweise Öl, statt.
- In vielen Fällen. der praktischen Anwendung des Funkenerosionsverfahrens, ist es erforderlich, die Achse 'der Elektrode gegenüber dem Werkstück und der Vorschubbewegung in verschiedenen vorzugsweise in zwei aufeinander senkrecht stehenden Ebenen so einzurichten"daß die Elektrode in ihre Projektion zur Werkstückoberfläche bewegt wird. Hierfür sind schon die verschiedensten Vorrichtungen bekanntgeworden, die beispielsweise so aufgebaut sind, daß zwei aufeinander senkrecht stehende Platten mittelsSchtauben` und Spannfedern in zwei verschiedene Ebenen einstellbar sind. Die vorbekannten Vorrichtungen dieser Art weisen jedoch Nachteile hinsichtlich :dier an sie gestellten Präzis:ionen sowie hinsichtlich ihres Aufbaues auf. Bei der bekannten Vorrichtung besteht die Lagerung :der gegeneinander verdrehbaren Elemente in einer in einer Bohrung laufenden Welle. Dadurch ist es möglich, daß, wenn die Welle gegenüber der Bohrung verspannt ist, durch das Anliegen dieser an einer Seite 'der Bohrung unter dem Einfluß der beim Funkenerosionsverfahren häufig erforderlichen Vi#bration en die Welle sich noch in gewissen' Grenzen rechts- oder linksdrehend in der Bohrung abwälzen kann. Es ist :demnach mit :der bekannten Vorrichtung keine in jeder Richtung festeingespannte Lagerung gegeben und somit keine völlig spielfreie Festlegung der Elektrode gewährleistet.
- Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung weist die oben beschriebenen Nachteile nicht auf und zeigt darüber hinaus noch Vorteile, die bezüglich der Bauhöhe der Vorrichtung und deren vielseitigen Verwendbarkeit von besonderer Bedeutung sind.
- Gemäß der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Ausrichten der Elektroden in zwei iaufeinan'der senkrecht stehenden Ebenen, die beide auf der Elektrodenachse annähernd senkrecht stehen, unter Verwendung zweier senkrecht zueinander angeordneter Gelenke mit Einstellschrauben, die gleichzeitig zur Feststellung dienen, vorgeschlagen; sie ist dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte spielfreie Prismenlagerung verwendet ist und daß ein zylinderscheibenförmiges Kreuzprisma, dessen Prismen in den beiden Zylinderendflächen, einen Winkel von 90° miteinander bildend, verlaufen, und daß zwei über je zwei Zylinderkurzrollen mit dem Kreuzprisma in Verbindung stehende, mit je einem Prisma versehene Flansche vorhanden sind, wobei beide Flansche relativ gegenüber dem zwischen ihnen befindlichen Kreuzprisma in zwei Ebenen verstellt werden können mittels zweier Stellschrauben und zweier durch Tellerfedern angedrückter Gegendruckbolzen, :die in einem -das Kreuzprisma kreisförmig umhüllenden Zylinderring geführt sind. Die beiden Stellschrauben für die Ebeneneinstellung der Elektrode sind zweckmäßiger-weise so angeordnet, daß sie aus dem oberen oder unteren Flansch herausragen. Die Einstellvorrichtung kann an ihrer Oberseite auf einen -normalen Elektrodenhalter aufgesetzt werden. Der untere Flansch ist so ausgebildet, d@aß er zur Aufnahme einer weiteren Elektrodenhalterung dienen kann.
- Durch die erfindungsgemäße Maßnahme können sämtliche Lagerteile erheblich größer und stabiler ausgeführt werden als - bei etwa gleichen Höhe- und Durchmesserabmessungen - im Vergleich zu der bekannten Vorrichtung. Ferner ist für die einwandfreie Festhaltung der Elektrode der an sich bekannte Vorteil der Prismenlagerung, ' (die auch bei Abnutzung spielfrei ist, von wesentlicher Bedeutung, :da durch die beim Erosionsvorgang imallgemeinen überlagerten Vibrationen in Elektrodennachsrichtung jauch das Doppelgelenk zum Schwingen angeregt wird. Die Abbildungen sollen eine bevorzugte Ausführungsform des Gegenstandes gemäß der Erfindung näher erläutern.
- Abb. 1 stellt eine Seitenansicht, Abb. 2 einen Schnitt A-B gemäß Abb. 1 und Abb. 3 einen Schnitt C-D gemäß Abb. 2 dar.
- In Abb. 1 ist in dem hohlzylinderfürmigen Zwischenstück 1 das auf der Abbildung nicht sichtbare Kreuzprisma untergebracht. Das Zwischenstück wird auf beiden Seiten durch Flanschet und 3 abgeschlossen, wobei der obere Flansch gegenüber dem Zwischenstück einen gewissen Spielraum aufweist. Aus dem oberen Flansch 2 ragen ferner die beiden Schrauben 4 und 5 zur Einstellung der verschiedenen Ebenen heraus. Beide Flansche sind mit je einem Ansatzstück für eine zweite Elektrodenhalterung 6 und einem Ansatzstück für die sich an der Maschine befindliche Elektrodenh'alterung 7 versehen.
- In Abb. 2 befindet sich innerhalb des hohlzylinderförmigen Zwischenstückes 1 das Kreuzprisma 7, dessen eines Prisma 8 auf zwei Zylinderkurzrollen 9 und 10 aufsitzt. Diese beiden Zylinderkurzrollen sitzen ihrerseits in dem Prisma 11 des unteren Flansches 3 auf. Im oberen Flansch ist die Rändelschr!aube 4 eingeschraubt, so Üaß sie gegen Idas Zwischenstück 1 angedrückt wird. Das Gegenlager des oberen Flansches 2 wird durch -den mittels einer Tellerfeder 12 nach oben gedrückten Bolzen 13 gebildet. Beim Verstellen der Rändelschraube 4 wird' über das senkrecht in der Zeichenebene stehende, nicht sichtbare Rollenlager, gebildet aus dem oberen Prisma, den zwei Zylinderkurzrollen sowie dem Prisma des Kreuzprismas, ein Eintaumeln der Elektrode in einer Ebene erzielt. Das Eintaumeln in der zweiten Ebene geschieht mit Hilfe der senkrecht hinter der Zeichenebene liegenden Rändelschraube 5 und! 'dem sichtbaren Rollenlager, gebildet aus den beiden Prismen 8 und 11 sowie den beiden Zylinderkurzrollen 9 und 10.
- Abb. 3 zeigt die beiden im Winkel von 90° zueinander verlaufenden! Prismen 8 und 8' des Kreuzprismas 7 sowie die je einem Rollenlager zugeordneten Zvlinderkurzrollen 9 und 10 bzw. 14 und 15.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Ausrichten der Elektroden in Funkenerosionsmaschinen in zwei aufeinander senkrecht stehenden Ebenen, die beide auf der Elektrodenachse annähernd senkrecht stehen, unter Verwendung zweier senkrecht zueinander angeordneter Gelenke, mit Einstellschrauben, die gleichzeitig zur Feststellung dienen, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte spielfreie Prismenlagerung verwendet ist und daß ein zylinderscheibenförmiges Kreuzprisma (7), dessen Prismen (8, 8') in den beiden Zylinderendflächen, einen Winkel von 90° miteinander bildend, verlaufen, und daß zwei über je zwei Zylinderkurzrollen (9, 10 bzw. 14, 15) mit dem Kreuzprisma in Verbindung stehende, mit je einem Prisma versehene Flansche (2,3) vorhanden sind, wobei beide Flansche relativ gegenüber dem zwischen ihnen befindlichen Kreuzprisma (7) in zwei Ebenen verstellt werden können mittels zweier Stellschrauben (4, 5) und zweier durch Tellerfedern (12) angedrückter Gegendruckbolzen (13), die in einem das Kreuzprisma kreisförmig umhüllenden Zylinderring (1) geführt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Broschüre »Schriftenreihe des Verlages Technik«, SVT 177, S. 80, 81.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED31466A DE1102312B (de) | 1959-09-10 | 1959-09-10 | Vorrichtung zum Ausrichten der Elektroden in Funkenerosionsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED31466A DE1102312B (de) | 1959-09-10 | 1959-09-10 | Vorrichtung zum Ausrichten der Elektroden in Funkenerosionsmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1102312B true DE1102312B (de) | 1961-03-16 |
Family
ID=7040926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED31466A Pending DE1102312B (de) | 1959-09-10 | 1959-09-10 | Vorrichtung zum Ausrichten der Elektroden in Funkenerosionsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1102312B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4020313A (en) * | 1974-09-04 | 1977-04-26 | Mamoru Koga | Adjustable electrode positioning device for electric spark machining apparatus |
| FR2597932A1 (fr) * | 1986-04-22 | 1987-10-30 | Mezhotraslevoi Gol Konstruk | Dispositif demontable universel pour le montage de pieces a usiner |
| EP0544146A1 (de) * | 1991-11-23 | 1993-06-02 | Helmut Christmann | Einspanneinrichtung für Werkstücke |
-
1959
- 1959-09-10 DE DED31466A patent/DE1102312B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4020313A (en) * | 1974-09-04 | 1977-04-26 | Mamoru Koga | Adjustable electrode positioning device for electric spark machining apparatus |
| FR2597932A1 (fr) * | 1986-04-22 | 1987-10-30 | Mezhotraslevoi Gol Konstruk | Dispositif demontable universel pour le montage de pieces a usiner |
| EP0544146A1 (de) * | 1991-11-23 | 1993-06-02 | Helmut Christmann | Einspanneinrichtung für Werkstücke |
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