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DE1102102B - Aufhaengevorrichtung fuer Schriftgutbehaelter, z. B. Haengemappen, -hefter, -taschen od. dgl. - Google Patents

Aufhaengevorrichtung fuer Schriftgutbehaelter, z. B. Haengemappen, -hefter, -taschen od. dgl.

Info

Publication number
DE1102102B
DE1102102B DEZ7423A DEZ0007423A DE1102102B DE 1102102 B DE1102102 B DE 1102102B DE Z7423 A DEZ7423 A DE Z7423A DE Z0007423 A DEZ0007423 A DE Z0007423A DE 1102102 B DE1102102 B DE 1102102B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hanging
edge
support
open
suspension device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ7423A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Alfred Zippel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Herbert Zippel GmbH and Co KG
Original Assignee
Herbert Zippel GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Herbert Zippel GmbH and Co KG filed Critical Herbert Zippel GmbH and Co KG
Priority to DEZ7423A priority Critical patent/DE1102102B/de
Publication of DE1102102B publication Critical patent/DE1102102B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F15/00Suspended filing appliances
    • B42F15/0011Suspended filing appliances for sheets, stacks of temporarily bound sheets
    • B42F15/0017Suspended filing appliances for sheets, stacks of temporarily bound sheets for filing individual loose sheets
    • B42F15/0023Suspended filing appliances for sheets, stacks of temporarily bound sheets for filing individual loose sheets with single suspension means
    • B42F15/0029Suspended filing appliances for sheets, stacks of temporarily bound sheets for filing individual loose sheets with single suspension means suspended in the middle

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Aufhängevorrichtung für Schriftgutbehälter, z. B. Hängemappen, -hefter, -taschen od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufhängevorrichtung für Schriftgutbehälter, z. B. Hängemappen, -hefter, -taschen od. dgl., mit mindestens einer Tragnase über einer randoffenen, an jedem Hängerand vorgesehenen Ausnehmung zur Aufnahme einer profilierten Tragschiene, auf welcher jeder Schriftgutbehälter in Längsrichtung seines Hängerandes in eine Markierungslage verschiebbar ist.
  • Solche Aufhängevorrichtungen sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Sie haben jedoch alle das Merkmal gemeinsam, daß in jedem Hängerand zwei randoffene Ausnehmungen vorgesehen sind, von denen jede randoffene Ausnehmung von zwei einander in entgegengesetzte Richtung weisenden Tragnasen überragt wird. Die einander gleichgerichteten Tragnasen ruhen in der normalen Hängelage des Schriftgutbehälters auf je einem zumHängerand parallelen Tragschienenschenkel von zwei vorzugsweise im Ouerschnitt T-förmigen Tragschienen. Der Abstand der beiden eine randoffene Ausnehmung überragenden Tragnasen ist erheblich größer als die Gesamtbreite der beiden in gleicher Höhe verlaufenden Tragschienenschenkel und wird bestimmt von dem Maß, um welches der Schriftgutbehälter parallel zum Hängerand verschiebbar ist. Da durch dieses Maß eine auffällige Markierungslage erreicht werden soll, so ist dieses Maß verhältnismäßig groß. Dadurch wird jedoch der Abstand der beiden Tragnasen jeder randoffenen Ausnehmung eines Hängerandes voneinander ebenfalls groß, so daß beim Verschieben eines Schriftgutbehälters in seine Markierungslage stets große Aufmerksamkeit notwendig ist, um hierbei ein Abfallen des betreffenden Schriftgutbehälters von der Tragschiene zu verhindern, weil bei Unachtsamkeit beim Verschieben die Tragschienenschenkel der Tragschiene ohne weiteres zwischen den Tragnasen hindurchtreten können. Die Tragschienenschenkel bleiben somit beim Verschieben eines Schriftgutbehälters in seine Markierungslage eine gewisse Verschiebestrecke ohne Überdeckung durch die Tragnasen.
  • Die Notwendigkeit der Erfindung besteht deshalb darin, die Aufhängevorrichtung mit den Merkmalen des eingangs erläuterten Gattungsbegriffes so weiterzubilden, daß beim Verschieben eines Schriftgutbehälters in seine Markierungslage etwa parallel zum Hängerand die Tragnase der randoffenen Ausnehmung im Hängerand zumindest teilweise stets die Tragschiene überdeckt.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer Aufhängevorrichtung mit einer einzigen, über eine randoffene Ausnehmung ragenden Tragnase dadurch gelöst, daß jede randoffene Ausnehmung eines Schriftgutbehälters in der tiefsten Begrenzungskante zwei zum Hängerand parallel verlaufende und sich zum Teil einander überdeckende Stufen für die mit einem einzigen Schenkel in die Ausnehmung eingreifende Tragschiene aufweist und daß jede Stufe eine etwa dem Tragschienenschenkel entsprechende Breite hat, die bei der hochliegenden Stufe zum teilweisen Überdecken der tiefliegenden Stufe von einem am Stirnende der Tragnase angeordneten Anschlag begrenzt ist, derart, daß jeder auf der höheren Stufe hängende Schriftgutbehälter gegenüber den auf der tiefliegenden Stufe in der Normallage hängenden Schriftgutbehältern etwa um eine durch die gegenseitige Überdeckung verminderte Stufenbreite verschoben ist. Hierbei ist die Stufe für die normale Hängelage der Schriftgutbehältervon einer etwa in der Verlängerung der Tragnasenwurzel verlaufenden Begrenzungskante der randoffenen Ausnehmung als Anschlag und von dem Stufenabsatz zwischen den beiden Stufen gebildet. Der Anschlag der durch einen zweiten Stufenabsatz begrenzten Stufe für die Markierungslage der Schriftgutbehälter wird dagegen von den Begrenzungskanten eines am Stirnende der Tragnase vorgesehenen rechteckförmigen und zur randoffenen Ausnehmung offenen Ausschnittes gebildet, der dem eingreifenden Teil des Tragschienenschenkels angepaßt ist.
  • Durch diese Maßnahmen wird nicht nur ein fester Sitz jedes Schriftgutbehälters sowohl in der normalen Hängelage als auch in der Markierungslage erreicht, sondern die Markierungslage kann auch durch einfaches Vorziehen hergestellt werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß beim Wechsel der Hängelagen der Schriftgütbehälter von der Tragschiene abfallen kann. Insbesondere wird die Markierungslage jedes Schriftgutbehälters besonders deutlich hervorgehoben, weil er nicht nur um die Breite einer Stufe gegenüber den anderen, in der normalen Hängelage befindlichen Schriftgutbehältern vorsteht, sondern zugleich noch um die Höhe der Stufe tiefer hängt. In dieser Hängelage läßt sich der Schriftgutbehälter auch durch geringfügiges Schrägstellen von der Tragschiene abnehmen, so daß durch die erfindungsgemäß ausgebildete Aufhängevorrichtung in einem Schrank mit vorbestimmter Höhe eine größtmögliche Anzahl Schriftgutbehälterreihen dicht übereinander angeordnet werden können, zumal auch die Tragschiene nur um ein geringes Maß über den Rücken jedes Hängerandes hervorsteht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Ansicht einer Aufhängevorrichtung mit einem Teil eines Hängerandes und einer zweistufigen randoffenen, von einer einzigen Tragnase überragten Ausnehmung sowie mit einer in die Stufe für die normale Hängelage der Schriftgutbehälter eingreifenden Tragschiene im Querschnitt.
  • Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer Aufhängevorrichtung, bei der jedoch die Tragschiene in die Stufe für die Markierungslage eingreift, Fig. 3 eine Ansicht der Aufhängevorrichtung nach den Fig. 1 und 2 in der Entnahmestellung des dem Hängerand zugeordneten Schriftgutbehälters.
  • Jede Aufhängevorrichtung wird von einem Hängerand 1 z. B. eines Schriftgutbehälters 2, einer randoffenen Ausnehmung 3 und einer Tragschiene 4 gebildet. Vorzugsweise ist der Hängerand 1 mit einem Beschlag 5 versehen, der als Fältstreifen ausgebildet ist und sich auf beiden Seiten des Hängerandes 1 erstreckt und ebenso wie dieser durch die randoffene Ausnehmung 3 durchsetzt ist. Der Beschlag 5 wird durch Eindrückungen, Niete 6 od. dgl. fest mit dem Hängerand 1 verbunden (vgl. Fig. 1).
  • Die randoffene Ausnehmung 3 wird von einer einzigen langgestreckten Tragnase 7 überragt und hat eine tiefste, zu dieser praktisch parallel verlaufende Begrenzungskante. Letztere ist jedoch stufenförmig ausgebildet, wobei die erste Stufe 8 eine Länge aufweist, die etwa der Breite eines in die randoffene Ausnehmung 3 hineingreifenden Tragschienenschenkels 9 der Tragschiene 4 entspricht. Die Breite der Stufe 8 wird an einem Ende von dem Stufenabsatz 10 und am anderen Ende von einem Anschlag 11 begrenzt, welcher von der Begrenzungskante des randoffenen Ausschnittes 3 gebildet wird, die in der Verlängerung der Tragnasenwurzel liegt. Zwischen dem Stufenabsatz 10 und dem Anschlag 11 wird jeder auf dem Tragschienenschenkel hängende Schriftgutbehälter 2 unverschiebbar und undrehbar festgehalten, wobei diese Hängelage der normalen Hängelage der Schriftgutbehälter entspricht. Die Schwerlinie jedes Schriftgutbehälters verläuft etwa zwischen dem Stirnende der Tragnase 7 und ihrer Wurzel am Beschlag 5, wobei die Schwerlinie jedoch mehr zur Wurzel verschoben sein kann.
  • Die zweite Stufe 12 liegt in der randoffenen Ausnehmung 3 um den Stufenabsatz 10 über der Stufe 8 für die normale Hängelage der Schriftgutbehälter und überdeckt zu einem Teil die tiefliegende Stufe B. Ihre Breite wird an einem Ende von einem weiteren Stufenabsatz 13 begrenzt, von dem aus die Begrenzungskante der randoffenen Ausnehmung 3 gegebenenfalls kurvenförmig zum Rücken bzw. zur freien Außenkante des Hängerandes 1 bzw. des Beschlages 5 ausläuft. Im Abstand der Breite des Tragschienenschenkels 9 von dem Stufenabsatz 13 ist am Stirnende der Tragnase 7 ein rechteckförmiger Ausschnitt 14 angeordnet, dessen zur Tragnase senkrecht verlaufende Begrenzungskante wiederum einen Anschlag 15 für den Tragschienenschenkel 9 bildet. Der Schriftgutbehälter 2 bezw. der Hängerand 1 ist mithin in der zweiten Hängelage zwischen dem Stufenabsatz 13 und dem Anschlag 15 unverschiebbar festgehalten und ruht mit seinem Gewicht auf der zur Tragnase 7 parallelen Begrenzungskante 16 des rechteckförmigen Ausschnittes 14. Diese zweite Hängelage des Schriftgutbehälters ist die Markierungslage, in welche der Schriftgutbehälter nach einem kurzen Anheben bzw. Schrägstellen durch einfaches Vorziehen gelangt, ohne daß hierbei die Tragnase 7 von dem Tragschienenschenkel 9 abgleitet oder diesen verläßt. Um die Anliegefläche der Begrenzungskante an dem Tragschienenschenkel zu vermindern, kann der Mittelteil jeder Stufe noch randoffen ausgespart werden.
  • Die Tragschiene 4 mit dem Tragschienenschenkel 9 kann auf die verschiedenste Weise hergestellt werden. Beim Ausführungsbeispiel besteht die Tragschiene aus einem Blechstreifen, von dem der eine Längsrand zu dem aus zwei Werkstofflagen bestehenden Tragschienenschenkel zusammengefaltet ist. Die äußere Werkstofflage bestimmt die genaue Breite des Tragschienenschenkels, wogegen die innere, d. h. von der randoffenen Ausnehmung 3 abgekehrte Werkstofflage am freien, außerhalb der Tragnase liegenden Längsrand kreisbogenförmig zu einem hochkant stehenden Verstärkungssteg 17 ab- bzw. hochgebogen worden ist, dessen Längsrand einen Bördelrand 18 aufweist. Selbstverständlich kann die Tragschiene auch aus Kunststoff auf der Strangpresse hergestellt werden, wobei in diesem Falle Metalleinlagen mit eingepreßt werden können.

Claims (4)

  1. PATENT ANSPRUCHS: 1. Aufhängevorrichtung für Schriftgutbehälter, z. B. Hängemappen, -hefter, -taschen od. dgl., mit mindestens einer Tragnase über einer randoffenen, an jedem Hängerand vorgesehenen Ausnehmung zur Aufnahme einer profilierten Tragschiene, auf welcher jeder Schriftgutbehälter in Längsrichtung seines Hängerandes in eine Markierungslage verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede randoffene Ausnehmung (3) in der tiefsten Begrenzungskante zwei zum Hängerand (1) parallel verlaufende und zum Teil sich einander überdeckende Stufen (8 und 12) für die mit einem einzigen breiten Schenkel (9) in die Ausnehmung eingreifende Tragschiene (4) aufweist und daß jede Stufe eine etwa dem Tragschienenschenkel entsprechende Breite hat, die bei der hochliegenden Stufe (12) zum teilweisen Überdecken der tiefliegenden Stufe (8) von einem am Stirnende der Tragnase (7) angeordneten Anschlag (15) begrenzt ist, derart, daß jeder auf der höheren Stufe hängende Schriftgutbehälter gegenüber den auf der tiefliegenden Stufe in der Normallage hängenden Schriftgutbehältern etwa um eine durch die gegenseitige Überdeckung verminderte Stufenbreite verschoben ist.
  2. 2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufe (8) für die normale Hängelage des Schriftgutbehälters (2) von einer etwa in der Verlängerung der Tragnasenwurzel verlaufenden Begrenzungskante der randoffenen Ausnehmung (3) als Anschlag (11) und dem Stufenabsatz (10) zwischen den Stufen (8 und 12) gebildet ist:
  3. 3. Aufhängevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (15) der durch einen zweiten Stufenabsatz (13) begrenzten Stufe (12) für die Markierungslage des Schriftgutbehälters (2) von den Begrenzungskanten eines am Stirnende der Tragnase (7) vorgesehenen rechteckförmigen und zur randoffenen Ausnehmung (3) offenen Ausschnittes (14) gebildet ist, der dem eingreifenden Teil des Tragschienenschenkels (9) angepaßt ist.
  4. 4. Aufhängevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschiene (4) von einem Werkstoffstreifen, z. B. aus Blech, Metall od. dgl., gebildet ist, der zu einem aus zwei Werkstofflagen bestehenden Tragschienenschenkel (9) zusammengefaltet ist, von denen eine Werkstofflage an dem außerhalb der Tragnase liegenden Längsrand zu einem hochkant stehenden Steg (17) aufgebogen ist, dessen freier Längsrand einen Bördelrand (18) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 409 902 deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1766 539.
DEZ7423A 1959-07-15 1959-07-15 Aufhaengevorrichtung fuer Schriftgutbehaelter, z. B. Haengemappen, -hefter, -taschen od. dgl. Pending DE1102102B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3744111A1 (de) * 1987-12-24 1989-07-06 Hoerster S Buero Organisation Haengeregistratursystem

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE409902C (de) * 1924-03-04 1925-02-16 Paul Nordmann Kartenkartei mit auf einem Traggestell haengend angeordneten Karteikarten
DE1766539A1 (de) * 1968-06-10 1971-08-05 Walfried Raabe Massagebuerste

Patent Citations (2)

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