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DE1101871B - Vorrichtung zur reibungsschluessigen Verbindung einer Nabe mit einer Welle - Google Patents

Vorrichtung zur reibungsschluessigen Verbindung einer Nabe mit einer Welle

Info

Publication number
DE1101871B
DE1101871B DEK31656A DEK0031656A DE1101871B DE 1101871 B DE1101871 B DE 1101871B DE K31656 A DEK31656 A DE K31656A DE K0031656 A DEK0031656 A DE K0031656A DE 1101871 B DE1101871 B DE 1101871B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
hub
springs
spring
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK31656A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Mikas Baublys
Eugen Sigloch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KONSTRUKTIONSBUERO DR BAUBLYS
Original Assignee
KONSTRUKTIONSBUERO DR BAUBLYS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KONSTRUKTIONSBUERO DR BAUBLYS filed Critical KONSTRUKTIONSBUERO DR BAUBLYS
Priority to DEK31656A priority Critical patent/DE1101871B/de
Publication of DE1101871B publication Critical patent/DE1101871B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/20Freewheels or freewheel clutches with expandable or contractable clamping ring or band
    • F16D41/206Freewheels or freewheel clutches with expandable or contractable clamping ring or band having axially adjacent coils, e.g. helical wrap-springs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/06Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end
    • F16D1/08Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key
    • F16D1/0829Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial loading of both hub and shaft by an intermediate ring or sleeve
    • F16D1/0841Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial loading of both hub and shaft by an intermediate ring or sleeve due to axial loading of the ring or sleeve, e.g. Belleville washers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur reibungsschlüssigen Verbindung einer Nabe mit einer Welle Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur reibungsschlüssigen Verbindung einer Nabe mit einer Welle mittels zusammenwirkender Schraubenfedern, von denen die eine mit ihrem äußeren Umfang an der Innenseite der Nabe, die andere mit ihrem inneren Umfang .an der Welle anliegt.
  • Es .sind Vorrichtungen dieser Artbekannt, bei denen auf der Welle angeordnete Federungselemente durch axiales Zusammenpressen einerseits gegen die Welle und andererseits gegen die Nabe gepreßt werden, um eine lösbare Verbindung zwischen Welle und Nabe herzustellen. Die Federungselemente ,sind dabei unter sich frei und kehren :in ihre nicht wirksame Ausgangsstellung auf Grund ihrer Federwirkung zurück, sobald der axiale Anpreßdruok aufgehoben wird.
  • Diese bekannten Vorrichtungen haben einen verhältnismäßig geringen Wirkungsgrad, weil ein hoher Axialdruck .erforderlich ist, um eine kraftschlüssige Verbindung zwischen der Welle -und der Nabe herzustellen. Der Wirkungsgrad ist aber auch deshalb gering, weil dem Druck der Federungselemente gegen die Welle einerseits und die Nabe andererseits der Gegendruck der Federungselemente gegenübersteht.
  • Es sind auch andere Kupplungen sowie Bremsen und Mitnehmerverbindungen bekannt, bei denen das Prinzip der Umschlingungsreibung -in der Weise angewendet wird, daß eine einfache, -dem Durchmesser der Welle angepaßte Feder um diese herumgeführt und über ein Ende .derselben kraftschlüssig entweder mit der Welle oder mit der Nabe verbunden ist. Diese kraftschlüssige Verbindung eines Federendes mit der Nabe oder mit der Welle bereitet fast immer Schwierigkeiten, weil die Befestigung zum Austausch der Feder lösbar sein muß und weil,die Feder im Bereich der Befestigungsstelle häufig überbeansprucht wird und bricht.
  • Demgegenüber soll nun durch die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Verbindung von Welle und Nabe geschaffen werden, die unter Ausnutzung der sogenannten Seilreibung praktisch ohne Axialdruck als kraftschlüssig bezeichnet werden kann. Dies wird bei einer Vorrichtung,der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß die Federn an je einem Ende oder im Bereich ihrer Mitte kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
  • Die Umschlingungsreibung,der auf die Welle wirkenden Feder überträgt sich dabei kraftschlüssig auf die gegen die Nabe wirkende Feder. Werden zwei Federn verwendet, die an einem äußeren Ende miteinander verbunden sind, wird zwischen der Welle und ; der Nabe in einer Drehrichtung der Welle ein Freilauf, im anderen Drehsinn eine starre Verbindung hergestellt. Diese starre Verbindung kann auf beide Drehrichtungen der Welle erstreckt werden, wenn die beiden Schraubenfedern im Bereich ihrer Mitte miteinander verbunden sind oder wenn beispielsweise vier Schraubenfedern Verwendung finden, deren innere Enden miteinander oder paarweise verbunden, beispielsweise verschweißt sind.
  • Die über- und ineinander angeordneten Federn sind dabei gleichläufig, die nebeneinander angeordneten Federn gegenläufig gewunden. Da die an den Federn angreifenden Kräfte zur Verbindungsstelle hin stark zunehmen und bei -einer größeren Windungszahl sehr hohe Werte annehmen können, kann der Querschnitt der Federn im Bereich ihrer Verbindung am größten sein und zu den freien Enden hin vorzugsweise gleichmäßig abnehmen.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in verschiedenen Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig.1 eine teilweise geschnittene Darstellung der Vorrichtung mit zwei zylindrischen Schraubenfedern mit rundem Querschnitt, die an je einem Ende miteinander verbunden sind, Fig.2 eine der Fig.1 entsprechende Darstellung, bei der die Schraubenfedern im Bereich ihrer Mitte miteinander verbunden sind, Fig. 3 eine den Fig. 1 und 2 entsprechende Darstellung mit zwei zylindrischen Schraubenfedern mit rechteckigem Querschnitt, die an ihrem einen Ende miteinander verbunden sind, Fig. 4 eine den Fig. 1 und 3 entsprechende Darstellung der Vorrichtung mit zwei im Querschnitt trapezförmigen Schraubenfedern, Fig.5 eine den Fig. 1, 3 und 4 entsprechende Dar-Stellung mit im Querschnitt dreieckigen Schraubenfedern, Fig.6 eine der Fig.1 entsprechende Darstellung mit einer besonderen Verbindung der beiden Schraubenfederenden, Fig.7 eine der Fig.1 entsprechende Darstellung mit flachen Schraubenfedern, Fig.8 eine Darstellung der Vorrichtung mit zwei nebeneinander angeordneten, gegenläufigen Schraubenfedern, Fig.9 ein Anwendungsbeispiel der Vorrichtung gemäß Fig.1 und Fig. 10 und 11 ein Anwendungsbeispiel der Vorrichtung gemäß Fig.2 in zwei verschiedenen Wirkungsstellungen.
  • In den dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Welle mit 1, die Nabe mit 2 und die an -der Welle angreifenden Schraubenfedern mit Bezugszeichen in der Zehnerreihe und idie an der Nabe angreifenden Schraubenfedern mit Bezugszeichen in der Zwanzigerreihe bezeichnet.
  • Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die der Welle 1 zugeordnete Feder 10 mit der ider Nabe 2 zugeordneten Feder 20 auf Lücke gestellt, wobei :der Windungssinn beider Federn 10 und 20 gleichläufig ist. Die beiden Federn 10 und 20 sind .an j e einem Ende verbunden, und zwar .bei diesem Ausführungsbeispiel durch eine Zurückbiegung 3 des Federdrahtes. Bei dieser Ausführung wirkt -die Vorrichtung als Freilauf, d. h. die in Pfeilrichtung gedrehte Welle 1 nimmt die Nabe 2 mit, die in entgegengesetzter Richtung umlaufende Welle läuft frei.
  • Bei dem in Fig.2 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die beiden Federn 11 und 21 im Bereich ihrer Mitte, beispielsweise durch Verschweißen verbunden. In diesem Fall nimmt die Welle l die Nabe 2 in beiden Drehrichtungen mit.
  • Die Vorrichtung gemäß Fig.3 entspricht im allgemeinen der in der Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, jedoch sind die OOuerschnitte der beiden Federn 12 und 22 ihrer Beanspruchung entsprechend im Bereich ihrer Verbindungsstelle 4 am größten und nehmen vorzugsweise gleichmäßig zu ihren freien Enden hin ab. Der an der Verbindungsstelle 4 nahezu quadratische Querschnitt geht in einen rechteckigen Querschnitt über, wobei die Federwindungen der beiden Federn ineinander verlaufen.
  • Ähnliche Ausführungsformen zeigen Fng. 4 und 5, und zwar Fig.4 mit im Querschnitt trapezförmigen Schraubenfedern 13 und 23 b@zw. im Querschnitt @dreieckige Schraubenfedern 14 und 24.
  • Das in Fig.6 gezeigte Ausführungsbeispiel entspricht im allgemeinen dem in Fig.1 gezeigten, jedoch .sind in diesem Fall .die beiden ,Schraubenfedern 10 und 20 nicht durch eine Umbiegung miteinander verbunden, sondern durch eine besondere Verankerungsscheibe 5, die mit Bohrungen 6 zum Einsetzen der der Verankerungsscheilbe5 zugekehrten Endender Federn 10 und 20 versehen sind. Die Fig. 7 zeigt zwei übereinander angeordnete Flachfedern 15 und 25, !deren Querschnitte -sich nach dem freien Ende hin verringern.
  • Bei -dem in Fig.8 gezeigten Ausführungsbeispiel sind ebenfalls zwei Flachfedern 16,und 26 vorgesehen, die nebeneinander auf der Welle sitzen und an ihren einander zugekehrten Enden verbunden sind. Diese beiden Federn 16 @unü 26 sind gegenläufig gewunden und winken als Freilauf in der einen Drehrichtung der Welle 1 und .als Mitnehmer @in der anderen Drehrichtung.
  • Auch in Fig.9 ist ein Freilauf dargestellt, wobei die miteinander verbundenen Enden der beiden runden Schraubenfedern miteinander verschweißt sind.
  • Werden die .beiden Schraubenfedern in ider Weise ausgebildet, daß weder idie innere Feder 11 mit der Welle 1, noch die äußere Feder 21 mit der Nabe 2 in eine durchgehende Berührungsverbindung gelangen, so genügt ein Anlegen eines der äußeren Enden .der beiden im Bereich ihrer Mitte verbundenen Federn, um bei eintretendem Bedarf die Vorrichtung wirksam zu machen. Das Anlegen kann beispüelsweise durch eine an der Nabe 2 angreifende Rändelmutter 7 geschehen, wodurch sich,die im Bereich ihrer Mitte verbundenen Schraubenfedern 11 und 21 an die Welle 1 bzw. an die Nabe 2 anlegen und auf Grunid der damit einsetzenden Seilreibung eine feste Verbindung zwischen der Welle 1 und,der Nabe 2 herstellen, wie dies in Fig.11 gezeigt ist. Der Kraftweg verläuft in ider einen Drehrichtung der Welle 1 von dieser über den Bereich 11 a der Feder 11 und die Verbindungsstelle4 zum Bereich 21a der Feder 21 und schließlich zur Nabe 2, während in der anderen Drehrichtung (der Welle l der Kraftweg über den Bereich 11 b der Feder 11 und -die Verbindungsstelle 4 zum Bereich 21b der Feder 21 usw. führt.
  • Die Rändelmutter 7 dient also bei dem gezeigten Ausführunigsbeispiel nicht zum axialen Verspannen der beiden Federn 11 und 21, sondern l.eidiglich zum Anlegen der Feder 11 an den Umfang -der Welle l bzw. der Feder 21 an die Innenwandung der Nabe 2. -Dabei .genügt ein Einschrauben der Rändelmutter 7 ohne besonderen Kraftaufwand. Auch das Lösen der Verbindung zwischen Welle und Nabe geschieht umgekehrt in gleidh einfacher und müheloser Weise.
  • ,Die Nabe oder die Welle oder ,beide können auch konisch oder .abgesetzt ausgebildet sein. Voraussetzung ist lediglich, idaß die zugeordnete Feder dieser Form angepaßt ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur reibungsschlüssigen Verbindung einer Nabe mit einer Welle mittels zusammenwirkender Schraubenfedern, von denen die eine mit ihrem äußeren Umfang an der Innenseite der Nabe, die andere mit ihrem inneren Umfang an der Welle anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn an je einem Ende oder im Bereich ihrer Mitte kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Federn im Bereich ihrer Verbindung am größten ist und zu den freien Enden hin abnimmt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Federn übereinander angeordnet und gleichläufig gewunden sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schraubenfedern nebeneinander angeordnet und gegenläufig gewunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 926 706; USA.-Patentschrift Nr. 1212 298; französische Patentschrift Nr. 515 015.
DEK31656A 1957-04-11 1957-04-11 Vorrichtung zur reibungsschluessigen Verbindung einer Nabe mit einer Welle Pending DE1101871B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1301674B (de) * 1967-01-25 1969-08-21 Fouquet Werk Frauz & Planck Nabenbefestigung mit einer wendelfoermigen Feder zwischen Welle und Nabe, wobei die Feder ein abgewinkeltes Verankerungsteil aufweist
DE1675139B1 (de) * 1968-02-22 1971-10-07 Fouquet Werk Frauz & Planck Nabenbefestigung mit einer wendelfoermigen feder zwischen welle und nabe
DE102015112178A1 (de) * 2015-07-27 2017-02-02 Manfred Wanzke Expander - Spannsatz zum Spannen einer Nabe auf einer Welle

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1212298A (en) * 1913-02-05 1917-01-16 Milton T Weston Expansion-bolt.
FR515015A (fr) * 1917-01-16 1921-03-23 Heinrich Becker Nouvelle garniture pour paliers et autres pièces similaires
DE926706C (de) * 1951-06-26 1955-04-21 Oscar R Wikander Befestigung von Naben auf Wellen

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