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DE1101096B - Abdeckung fuer leistenfoermige Teile an Werkzeugmaschinen, wie Fuehrungsleisten, Vorschubzahn-stangen, Massstaebe od. dgl. - Google Patents

Abdeckung fuer leistenfoermige Teile an Werkzeugmaschinen, wie Fuehrungsleisten, Vorschubzahn-stangen, Massstaebe od. dgl.

Info

Publication number
DE1101096B
DE1101096B DEW22895A DEW0022895A DE1101096B DE 1101096 B DE1101096 B DE 1101096B DE W22895 A DEW22895 A DE W22895A DE W0022895 A DEW0022895 A DE W0022895A DE 1101096 B DE1101096 B DE 1101096B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
covered
cover according
flanking
band
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW22895A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Henke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
Original Assignee
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh filed Critical Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
Priority to DEW22895A priority Critical patent/DE1101096B/de
Publication of DE1101096B publication Critical patent/DE1101096B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/08Protective coverings for parts of machine tools; Splash guards
    • B23Q11/085Flexible coverings, e.g. coiled-up belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)

Description

  • Abdeckung für leistenförmige Teile. an Werkzeugmaschinen, wie Führungsleisten, Vorschubzahnstangen, Maßstäbe od. dgl. Die Erfindung betrifft eine Abdeckung für leistenförmige Teile an Werkzeuigmaschinen, wie Führungsleisten, Vorschubzahnstangen, Maßstäbe od. dgl., mit denen relativ dazu bewegliche Elemente, wie Gleitflächen, Vorschubritzel, Ableseoptiken od. dgl. im Eingriff bzw. in Wirkungsverbindung stehen, bei der ein in Längsrichtung biegsames, in Querrichtung steifes, am Beginn und Ende des abzudeckenden Teiles befestigtes Dichtband vorgesehen ist, -das mit dem albzudeckenden Teil im beweglichen. Eingriff stehende Element schleifeiförmig umschließt und durch vor und hinter dem im Eingriff stehenden Element angeordnete Druckstücke in der das abzudeckende Teil schützenden Lage gehalten ist.
  • Der Schutzderartiger langgestreckter, schmaler Teile vor Spänen, Schmutz, Flüssigkeiten od. dgl. ist mit den an Werkzeugmaschinen vielfach verwendeten Faltenbälgen, teleskopartigen oder rolloartigen Abdeckungen usw. in den meisten Fällen nicht möglich. Die oft große Länge, über die ein Teil gegenüber dem abgedeckten Teil verschoben werden muß, einerseits und die geringe Breite des abgedeckten Teils andererseits machen die funktionssichere Gestaltung derartiger Schutzeinrichtungen entweder unmöglich oder so teuer, daß sich der Einsatz wegen des Preises verbietet. Oft ist es .auch nicht möglich,, vor und hinter der abzudeckenden Fläche den Raum bereitzustellen, den die zusammenschiebenden, aufzurollenden oder ähnlich gestalteten Abdeckelemente in den Endstellunigen des beweglichen, minder abzudeckenden Fläche im Eingriff stehenden Elements benötigen. Darüber hinaus treten zusätzliche Schwierigkeiten dann auf, wenn diese Einrichtungen in ungünstigen Lagen, beispielsweise nach unten abdeckend, verwendet werden müssen.
  • Die für sehr schmale Teile, wie Maßstäbe oder Schlitze, bekannte Abdeckung durch sich überlappende oder -einseitig befestigte Streifen aus elastischem Material ist zwar einfach, weist jedoch für viele Fälle eine ungenügende Dichtwirkung auf, insbesondere gegen Flüssigkeiten. Die Dichtfähigkeit sinkt m.it .der abzudeckenden Breite und mit dem .die Abdeckung durchdringenden Querschnitt des Elements, welches mit dem abzudeckenden Teil im Eingriff steht.
  • Auch die bekannte Ausführung der eingangs angeführten Art ist nur dazu geeignet, bei geringem Aufwand und Platzbedarf ebene, obenliegende Führungsflächen gegen grobe Verunreinigungen, wie Späne od. dgl., zu schützen. Das Eindringen von Flüssigkeiten und Staub kann jedoch nicht verhindert werden. Desgleichen wird kein ausreichender Schutz erzielt bei nicht ebenen Flächen, z. B. Zahnstangen, und bei seitlich oder entenliegenden Flächen, bei denen eine durchgehende feste Anlage des Bandes schon bei geringer Länge nicht mehr ,gewährleistet ist: Demgegenüber ist durch die Erfindung mit einfachen, wenig Raum beanspruchenden Mitteln der Schutz auch gegen Staub und Flüssigkeiten ohne Rücksicht auf Länge, Form, Lage oder Richtung des abzudeckenden Teils ermöglicht. Erreicht wird dies durch das abzudeckende Teil flankierende, elastische Bänder, die mit dem Dichtband außerhalb der zwischen .den Andruckstücken liegenden Schleife eine kraftschlüssige, dichte Verbindung bilden. Eine für normale Beanspruchung betriebssichere, preisgünstige und ausreichend dichte Ausführung ergibt sich dann, wenn die das abzudeckende Teil flankierenden elastischen Bänder aus Gummi, Kunststoff od. dgl. bestehen. Um die Elastizität dieser flankierenden Bänder in den Grenzen zu halten, die für einen einwandfreien Kraftschluß mit dem Dichtband erforderlich sind, sollen nach weiteren Vorschlägen die flankierenden; elastischen Bänder .an den Flanken des abzudeckenden Teils befestigt und gegebenenfalls auf einem Teil ihrer Höhe durch ein Metallband versteift sein. Eine besonders dichte und zuverlässige Abdichtung erhält man dann, wenn die kraftschlüssige Verbindung zwischen den einzelnen Bändern durch Formschluß ergänzt wird. Hierzu wird vorgeschlagen, die vom abzudeckenden Teil freie Kante der flankierenden Bänder an der dem abzudeckenden Teil zugekehrten Seite mit einem Wulst zu versehen -'und den Querschnitt des Dichtbandes den Wulsten der flankierenden Bänder anzupassen. Das Dichtband läßt sich dabei den An- Forderungen an Längsbiegsamkeit, Quersteifrgkeit, Dichtwirkung, Querschnittsform und geringen Verschleiß auf einfache Art dadurch anpassen, daß. auf ein dünnes Stahlband beidseitig je ein Gummiband aufvulkanis.iert bzw. ,eine elastische Kunststoffschicht aufgebracht wind. Schließlich ist vorgesehen, bei Verwendung von Rollen zur Bildung der Schleife des Dichtbandes wenigstens eine der Rollen mit einer in radialer Richtung einstellbaren Lagerung zu versehen. Die wirksame Länge des Dichtbandes kann dann bei der Montage und im Betrieb auf einfache Weise so eingestellt wenden, -daß Undichtigkeifien durch Verwerfungen des Dichtbandes od. dgl. nicht auftreten können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und zwar betrifft es die Ab- deckung für die Vorschubzahnstange der Bohrpinole eines Bohrreitstocks für eine Drehbank. Es zeigt Fig.1 einen Längsschnitt, bei dem das vordere flankierende Band zwecks besserer Übersicht fortgelassen ist, Fig. 2 einen Querschnitt nach der SChnittlinieA-B der Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, Fig.3 und 4 Einzelheiten in vergrößertem Maßstab.
  • Auf dem Drehbankbett 1 ist der Bohrreitstock 2 schematisch dargestellt in Längsrichtung verschiebbar. Im Bohrreitstock ist die Bohrpinole 3 mit dem Bohrkopf 4 axial verschieblich, aber urdrehbar gelagert. Unten an der Bohrpinole ist die Vorsohubzahnstange 5 befestigt, mit der das im Bohrreitstock gelagerte, durch ,einen (nicht dargestellten) Vorschu#bantr,ieb -drehbare Vorschubritzel 6 im Eingriff steht. An beiden Seiten der Vorschubzahnstange 5 sind Gummibänder 7, 8 durch Verschraubten mit der Zahnstange befestigt und durch Stahlbänder 9, 10 versteift. Abstandsbuchsen 28 zwischen der Zahnstange und den Stahlbändern verhindern dabei ,eine unerwünschte Verformung der Gummibänder 7, B. Zahnstange, Gummibänder und Stahlbänder sind so gestaltet; daß seitlich der Zähne nach außen glatte und ,lichte Flächen entstehen, die etwas höher sind als die Zähne. Die Gummibänder 7, 8 weisen an der den Zahnköpfen zugekehrten Kante Wulste 11, 12 auf. Das in Längsrichtung; blegsame, in Querrichtung steife Dichtband 13 besteht aus einem Stahlband 14 mit beidseitig aufvulkanisierten Gummischichten 15, 16. Es .ist in bezug auf Breite, Dicke und Kantenform so gestältet, daß es .bei Auflage .auf den Zahnköpfen mit den Wulsten 11,12 der Gummibänder 7; 8 eine nach unten glatte und dichte Fläche bildet- Das Dichtband 13 ist länger als die Vorschubzahnstange 5. Es ist vor und hinter .der Vorschubzahnstange . mit Kiemrnstücken 17, 18 befestigt. Um das Vornschubritzel 6 ist das Dichtband 13 in einer Schleife 19 geführt, die durch die vor und hinter dem Vorschubritzel im. Bährr-eifistock gelagerten Andruckrollen20, 21 und die Umlenkrolle 22 gebildet wird. Die Umlenkrolle 22 ist auf einem Bolzen23 drehbar, der exzentrisch =im Bohrreitstock gelagert und in jeder Exzenterstellung arretierbar ist. in dein Bereich des Bohrreitstocks 2, in dein Üfe Vorschubzahnstange 5 reit .ihren Abdeckbändern 7, 8, 9, 10, 13 -die ringförmigen Lagerstellen für die Führung der Bohrpinole 3 durchbricht, sind. Filzdichtungen 24; 25 unigebracht, die an Klei freien Außenflächen der- Vorschrubzah-nstange 5, -der Gummibänder 7, 8, der Stahlbänder 9; 10 und des Dichtbandes 13 anliegen. Federnde metallische Abstreifer2yö,27 sind den Filzdichtungen vorgeschaltet.' .. . Die -Wirkungsweise ist folgernde: Das abzudeckende Element, d. h. die Verzahnung der Vorschubzahnstarnge 5, ist umgeben von den Gummibändern 7, 8 und dem Dichtband 13. Dabei wird das :infolge des einvulkanisierten Stahlbandes 14 in Querrichtung steife Dichtband 13 mit den seitlichen Gummibändern 7, 8 durch eine gewisse elastische Verformung in Kraftschluß und durch die Wulste 11, 12 in Formschluiß gehalten. Dieser doppelte Schluß sichert die Verzahnung zuverlässig gegen feste und flüssige Medien. Um den Eingriff des mit der Vorschubzahnstange 5 kämmenden Vorschubritzels 6 zu ermöglichen, wird das Dichtband 13 im Bereich des Ritzels dadurch aus dem Schluß mit den seitlichen Gummibändern 7, 8 gelöst, daß es über ;die Umdenkrolle 22 in einer das Vorschuhritzel 6 umgebenden Schleife 19 geführt wird, wobei die Elastizität der Gummibänder 7, 8 und der Stahilbänder 9, 10 sowie .eine gewisse Querelastizität des Dichtbandes 13 .die Aufhebung des zwischen den Gummibändern 7, 8 und ,dem Dichtband 13 herrschenden Kraft- und Formschlusses -ermöglichen. Die Spannung des Dichtbandes 13 läßt sich dadurch reinstellen, daß der Bolzen 23 in seiner exzentrischen Lagerung verdreht und bei der gewünschten Lage der Umlenkro;lle 22 arretiert wird. Die Andruckrollen 20, 21 sorgen dafür, daß .das Dichtband 13 bis unmittelbar vor dem Vorschubritze16 im Sahluß mit den seitlichen Gummibändern 7, 8 bleibt und hinter dem Vorschwbritzel infolge der Elastizität der Bänder wieder in Kraft- und Formschluß mit den seitlichen Gummibändern 7, 8 gedrückt wird. Dabei wechselt die Funktion der beiden Andruckrollen 20, 21 :mit der Vorschubrichtung: Die Abstreifer 26, 27 und die Filzdichtungen 24,25 sorgen zusammen mit der Dichtwirkung der Lagerstellen für die Bohrpinole 3 .dafür, daß keine Fremdkörper oder Flüssigkeiten in den geschlossenen Bdhrreitstock 2 dringen, wo -sie sonst im Bereich der Schleife 19 :des Dicht-Sandes 13 in die Verzahnung der Vorschubzahnstange 5 gelangen könnten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Abdeckung für leistenförmige Teile an Werkzeugmaschinen, wie Führungsbahnen, Vorschubzahnstangen, Maßstäbe od. dgl., mit denen relativ dazu bewegliche Elemente im Eingriff oder in Wirkungsverbindung stehen, bei der ein in Längsrichtung biegsames, in Querrichtung steifes, am Beginn und Ende des abzudeckenden Teiles befestigtes Dichtband vorgesehen ist, das mit dem abzudeckenden Teil im beweglichen Eingriff stehende Element schleifeiförmig umschließt und durch vor und hinter dem im Eingriff stehenden Element angeordnete Andruckstücke in der das abzudeckende 'feil schützenden Lage gehalten ist, gekennzeichnet durch das abzudeckende Teil (5) flankierende, elastische, mit dem Dichtband (13) außerhalb der zwischen den Andruckstücken (20, 21) liegenden Schleife (19) eine kraftschlüssige, dichte Verbindung bildende Bänder (7, 8).
  2. 2. Abdeckung nach Äraspruch 1, dadurch gekennzeichnei, daß die das abzudeckende Teil (5) flankierenden, elastischen Bänder (7; 8) aus Gummi, elastischem Kunststoff od. dgl. bestehen.
  3. 3. Abdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,, daß die Bänder (7, 8) an den Flanken .des abzudeckenden Teiles (5) befestigt sind.
  4. 4. Abdeckung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder (7; 8) auf einem Teil ihrer Höhe durch ein Metallband (9, 10) versteift sind.
  5. 5. Abdeckung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vom abzudeckenden Teil (5) freie Kante der Bänder (7, 8) an der dem abzudeckenden Teil (5) zugekehrten Seite einen Wulst (11, 12) besitzt.
  6. 6. Abdeckung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das mit den flankierenden, elastischen Bändern (7, 8) in Kraftschluß stehende Dichtband (13) aus einem dünnen Stahlband (14) besteht, auf das beidseitig je ein Gummiband (15, 16) vulkanisiert bzw. eine elastische Kunststoffschicht aufgebracht ist.
  7. 7. Abdeckung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Dichtbandes (13) den Wulsten (11, 12) der flankierenden Bänder (7; 8) angepaßt ist. B. Abdeckung nach Anspruch 1 bis 7 mit einer oder mehreren Rollen zur Bildung der Schleife des Dichtbandes, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Rolle (22) eine in radialer Richtung einstellbare Lagerung (23) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 494 744; französische Patentschrift Nr. 800 426.
DEW22895A 1958-03-05 1958-03-05 Abdeckung fuer leistenfoermige Teile an Werkzeugmaschinen, wie Fuehrungsleisten, Vorschubzahn-stangen, Massstaebe od. dgl. Pending DE1101096B (de)

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