AT235561B - Wälzlager für Werkzeugschlitten od. dgl. von Holzbearbeitungsmaschinen - Google Patents
Wälzlager für Werkzeugschlitten od. dgl. von HolzbearbeitungsmaschinenInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Wälzlager für Werkzeugschlitten od. dgl. von Holzbearbeitungsmaschinen Die Erfindung betrifft ein Wälzlager für Werkzeugschlitten od. dgl. von Holzbearbeitungsmaschinen, bestehend aus einer einen durchgehenden Längsspalt für den Durchtritt von ortsfesten Abstützungen der Führungsachse aufweisenden Gleithülse und mehreren im Kreis um diese Führungsachse innerhalb der Gleithülse verteilten endlosen Kugelführungen mit in Achsrichtung geradegestrecktem, belastetem Hinund entlastetem Rücklauf, wobei die Gleithülse an ihren beiden stirnseitigen Enden die Führungsachse bis zu deren Abstützungen unter Federdruck umschliessende Dichtungseinlagen zum Schutze der Kugelführungen gegen Eindringen von Staub und Unreinigkeiten aufweist. Bisher werden die ortsfesten Abstützungen der Führungsachse aus in Abständen voneinander angeordneten Bolzen gebildet, die auf einer Unterlage stehen und durch den Radialspalt der Gleithülse greifen. Durch die zwischen den Bolzen frei bleibenden Spalträume des Radialspaltes der Gleithülse können Staub und Späne insbesondere bei Holzbearbeitungsmaschinen in die gefetteten Führungsbahnen der Kugeln gelangen und dadurch deren Gleitfähigkeit stark beeinträchtigen, Um diesen gerade für Holzbearbeitungsmaschinen untragbaren Nachteil zu beseitigen, wird das Wälzlager gemäss der Erfindung dadurch verbessert, dass die Führungsachse durch eine gegenüber deren Aussendurchmesser wesentlich schmälere, jedoch in den Radialspalt der Gleithülse passende achslange Leiste unterstützt ist und die unter Federdruck stehenden und die Führungsachse umspannenden Dichtungseinlagen mit ihren Enden an den beiden Seitenflächen der Leiste dichtend anliegen und so den die Kugelführungen enthaltenden Hülsenraum nach aussen staubdicht abschliessen. In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäss ausgebildete Führungsachse in Verbindung mit einer Kugelbüchse in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Fig. l zeigt ein Teilstück der Führungsachse in Ansicht und die Kugelbüchse samt den Dichtungsstreifen im Längsschnitt. In Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Abstreifhülse nach der Linie II-II der Fig. l veranschaulicht. Die zylindrische Führungsachse 1 ruht vorzugsweise mit zwei in einem Winkel von zirka 60 voneinander entfernten Erzeugenden ihrer Umfangsfläche auf zwei miteinander einen stumpfen Winkel von zirka 120o einschliessenden Sitzflächen 3, 4 einer mindestens über den ganzen Bewegungsbereich der Führungsbahn eines Werkzeugschlittens od. dgl. reichenden Leiste 2 auf, deren Profil hochkantig aufgerichtet und in dieser Lage durch Schrauben 5 mit der Führungsachse 1 fest verbunden ist. Das Profil dieser Leiste 2 ist wesentlich schmäler als der Durchmesser der Führungsachse 1, um einen möglichst spielfreien Sitz einer Kugelbüchse 6 auf der Führungsachse 1 zu erzielen. Die Kugelbüchse 6 besteht aus der gehärteten und geschliffenen, an einer Umfangsstelle jedoch für den freien Durchtritt der Leiste 2 mit einem längslaufenden durchgehenden Spalt 7 versehenen Aussenbüchse und einer Anzahl 0-förmiger Kugelführungen 8, die in Umfangsrichtung der Büchsenbohrung in Abständen angeordnet sind und je einen Kranz Kugeln 9 enthalten. Der eine Längsteil 8 a jeder Kugelführung 8 ist zur Führungsachse 1 hin so weit offen, dass die in ihm laufenden Kugeln 9 unmittelbar am Achsenumfang aufruhen. Der andere Teil 8 b jeder Kugelführung 8 ist geschlossen und in einem Radialabstand von der Führungsachse 1 gehalten. Dieser abgehobene Teil 8 b der Kugelführung 8 dient zur Halterung jener Kugeln 9 ; die aus der jeweiligen Bewegungsrichtung des Schlittens in die entgegengesetzte Bewegungsrichtung durch die Führung 8 umgelenkt werden. Die Kugelbüchsen 6 werden am Umfang mit Ringrillen versehen, in die Sicherungsscheiben 10 eingesetzt werden, die beiderseits eines die Kugelbüchse 6 umfassenden Gehäuses 11 stehen und dadurch die Kugelbüchse 6 selbst gegen eine axiale Relativbewegung gegenüber dem Gehäuse 11 sichern. Der Zwischenraum 12 zwischen der Kugelbüchse 6 und der Führungsachse 1 wird zur Schmierung mit Kugellagerfett versehen, das aber insbesondere bei viel Staub erzeugenden Werkzeugmaschinen rasch verschmutzen und dadurch die Kugelführungen 8 in kurzer Zeit verstopfen würde. Selbst die üblichen Abdichtungen, wie Abstreifringe, reichen nicht aus, den sich auf der Führungsachse 1 ablagernden Staub von den Kugelführungen fernzuhalten. Um nun eine gute Abdichtung des mit Kugellagerfett gefüllten Zwischenraumes 12 zwischen Büchsenbohrung und Achsenmantelfläche zu erreichen, ist an beiden Stirnflächen der Aussenbüchse 6 je eine Abstreifhülse 13 angesetzt, die mindestens eine, vorzugsweise zwei Ringnuten 14 in ihrer Bohrung auf- <Desc/Clms Page number 2> weist, in die ein Dichtungsring 15 bzw. 16, z. B. aus Filz, Gummi, Kunststoff od. dgl. eingesetzt ist, der an einer Stelle durchbrochen ist und mit seinen stumpfen Stossflächen an der Längsfläche 17, 18 der Leiste 2 anliegt. Die Abstreifhülse 13 ist lösbar, aber starr mit der Kugelbüchse 6 verbunden und enthält in der Ringnut 14 eine gewellte und daher eine gewisse Vorspannung aufweisende Anlastfeder 19 EMI2.1 ständig, dass dieser nicht nur an der Mantelfläche der Führungsachse 1, sondern auch an den Seitenflächen 17, 18 der Leiste 2 dichtend anliegt. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel werden zur erhöhten Sicherheit zwei solcher Dichtstreifen 15, 16 auf jeder Stirnseite der Kugelbüchse 6 in einer gemeinsamen Abstreifhülse 13 axial nebeneinander angeordnet. Eine weitere Verbesserung der Dicht- und der Schmierwirkung wird noch dadurch erzielt, dass der Filzstreifen in eine Lösung aus Benzin und Molybdändisulfit getaucht wird, so dass das Molybdändisulfit mindestens 2 mm tief in die Filzschicht eindringt. Dadurch wird der Filzstreifen abriebfest und als Polierund Schmierorgan ausgebildet, das die geschliffene Oberfläche der Führungsachse auf Hochglanz hält und mit einem äusserst feinen, das Abrollen der Kugeln erleichternden Belag versieht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Wälzlager für Werkzeugschlitten od. dgl. von Holzbearbeitungsmaschinen, bestehend aus einer einen durchgehenden Längsspalt für den Durchtritt von ortsfesten Abstützungen der Führungsachse aufweisenden Gleithülse und mehreren im Kreis um diese Führungsachse innerhalb der Gleithülse verteilten, endlosen Kugelführungen mit in Achsrichtung geradegestrecktem belastetem Hin- und entlastetem Rücklauf, wobei die Gleithülse an ihren beiden stirnseitigen Enden die Führungsachse bis zu deren Abstützungen unter Federdruck umschliessende Dichtungseinlagen zum Schutze der Kugelführungen gegen Eindringen von Staub und Unreinigkeiten aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsachse (1) durch eine gegenüber deren Aussendurchmesser wesentlich schmälere, jedoch in den Radialspalt (7)der Gleithülse (6) passende achslange Leiste (2) unterstützt ist und die unter Federdruck stehenden und die Führungsachse (1) umspannenden Dichtungseinlagen (15) mit ihren Enden an den beiden Seitenflächen (17, 18) der Leiste (2) dichtend anliegen und so den die Kugelführungen (8, 9) enthaltenden Hülsenraum (12) nach aussen staubdicht abschliessen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT660662A AT235561B (de) | 1962-08-16 | 1962-08-16 | Wälzlager für Werkzeugschlitten od. dgl. von Holzbearbeitungsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT660662A AT235561B (de) | 1962-08-16 | 1962-08-16 | Wälzlager für Werkzeugschlitten od. dgl. von Holzbearbeitungsmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT235561B true AT235561B (de) | 1964-09-10 |
Family
ID=3588001
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT660662A AT235561B (de) | 1962-08-16 | 1962-08-16 | Wälzlager für Werkzeugschlitten od. dgl. von Holzbearbeitungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT235561B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2348231A1 (de) * | 1973-09-25 | 1975-03-27 | Hiroshi Teramachi | Gleitbahnlagerung |
| DE2607674A1 (de) * | 1975-02-28 | 1976-09-09 | Hiroshi Teramachi | Gleitbahnlagerung |
-
1962
- 1962-08-16 AT AT660662A patent/AT235561B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2348231A1 (de) * | 1973-09-25 | 1975-03-27 | Hiroshi Teramachi | Gleitbahnlagerung |
| DE2607674A1 (de) * | 1975-02-28 | 1976-09-09 | Hiroshi Teramachi | Gleitbahnlagerung |
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