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DE1100991B - Einrichtung zur Registrierung von durch die Stellung eines Lichtzeigers dargestellten Messgroessen - Google Patents

Einrichtung zur Registrierung von durch die Stellung eines Lichtzeigers dargestellten Messgroessen

Info

Publication number
DE1100991B
DE1100991B DEA26054A DEA0026054A DE1100991B DE 1100991 B DE1100991 B DE 1100991B DE A26054 A DEA26054 A DE A26054A DE A0026054 A DEA0026054 A DE A0026054A DE 1100991 B DE1100991 B DE 1100991B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
rollers
tape
forces
light pointer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA26054A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Finsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Elektronidustrie AG
Original Assignee
Continental Elektronidustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Elektronidustrie AG filed Critical Continental Elektronidustrie AG
Priority to DEA26054A priority Critical patent/DE1100991B/de
Publication of DE1100991B publication Critical patent/DE1100991B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/24Drives for recording elements and surfaces not covered by G01D5/00
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/28Holding means for recording surfaces; Guiding means for recording surfaces; Exchanging means for recording surfaces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Registrierung von durch die Stellung eines Lichtzeigers dargestellten. Meßgrößen Es sind Registriereinrichtungen zur Aufzeichnung von durch die Stellung eines Lichtzeigers dargestellten, insbesondere schnell veränderlichen Meßwerten vorgeschlagen worden (deutsche Auslegeschrift Nr. 1094 470), bei denen das Schreibmittel, beispielsweise ein Schreibstift oder eine Tintenfeder, mit einem elektrisch leitfähigen Band verbunden ist, welches über zwei zu gegenläufiger Drehung angetriebenen Walzen aus einem Material mit hohem spezifischem elektrischem Widerstand geführt ist, wobei unterAusnutzung des johnson-Rahl)ek-Effektes durch vom Lichtzeiger gesteuerte elektrische Spannungen Reibungskräfte zwischen dem Band und der einen oder der anderen Walze erzeugt werden, durch welche das Band von der einen oder der anderen Walze mitgenommen wird.
  • Die Empfindlichkeit von unter Ausnutzung des Johnson-Rahbek-Effektes betriebenen Einrichtungen gegenüber Umgebungseinflüssen wie Staub undFeuchtigkeit kann unter gewissenBetriebsbedingungen nachteilig sein. Diese Einrichtungen arbeiten dabei so, daß das auf der Walze aufliegende Band bei Anlegen einer Spannung durch die vergrößerten Reibungskräfte mitgenommen wird. Um merkliche Kräfte zwischen Band und Walzen zu erzielen, müssen aber relativ hohe Spannungen angelegt werden. Außerdem beeinträchtigen Feuchtigkeitseinflüsse zwangläufig die Leitfähigkeit zwischen Band und Trommel. Dies hat zur Folge, daß die Potentialdifferenz und damit die das Band mehr oder weniger stark mitnehmende Reibungskraft zwischen Band und Trommel feuchtigkeitsabhängig ist. Die Oberfläche der Trommel und des Bandes der bekannten Anordnungen können sich außerdem infolge galvanischer Einflüsse mit der Zeit ändern. Das bedeutet aber, daß sich einerseits derReibungskoeffizient zwischen beiden Flächen und andererseits die Spannungsdifferenz bei gleichbleibendem Strom ändert. Beides hat ebenfalls wieder eine Änderung der Reibungskraft zur Folge und wird sich somit störend -auf die Bandmitnahme auswirken. Schließlich tritt mit der Zeit ein nicht zu vermeidender mechanischer Verschleiß des Bandes oder der Trommel auf, und es wird infolgedessen eine Veränderung der Oberflächen hervorgerufen. Bei Ausnutzung des johnson-Rahbek-Effektes bedeutet dies eine Änderung des Übergangswiderstandes zwischen Band und Trommel und damit der Spannungsdifferenz zwischen beiden, so daß auch eine Änderung der Reibungskraft erfolgt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Registriereinrichtung zu schaffen, in welcher ebenso wie in der obengenannten Registriereinrichtung das Schreibmittel an einem über zwei zu gegenläufiger Drehung angetriebenen Walzen geführten Band befestigt ist, bei welcher jedoch die Mitnahme des Bandes durch die eine oder die andere Walze nicht durch den johnson-Rahbek-Effekt; sondern durch Mittel bewirkt wird, die von den Nachteilen der den Johnson-Rahbek-Effekt ausnutzenden Einrichtung frei sind.
  • Erfindungsgemäß wird daher eine Einrichtung zur Registrierung von durch die Stellung eines Lichtzeigers dargestellten Meßgrößen, in welcher das Schreibmittel mit einem über zwei zu gegenläufiger Drehung ständig angetriebene Walzen geführten Band gekoppelt ist und in welcher durch photoelektrisch nach Maßgabe der Stellung des Lichtzeigers zu steuernde Reibungskräfte zwischen dem Band und der einen oder der anderen Walze das Band zu Einstellungen in der einen oder der anderen Richtung veranlaßt wird, vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Steuerung der Reibungskräfte unmittelbar oder mittelbar durch elektromagnetisch oder elektrodynamisch erzeugte, das Band gegen die Walzen ziehende oder drückende Kräfte bewirkt wird.
  • Die Erfindung ist an- Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel= erläutert.
  • Abb. 1 läßt ein Band 1 erkennen, an dem das Schreibmittel 2 befestigt ist, ferner die beiden Walzen 3 und 4, welche in durch Pfeile angedeuteten Drehrichtungen durch in der Abbildung nicht dargestellte Antriebsmittel angetrieben-" werden. Je nachdem, ob die Reibung des Bandes an der Walze 3 oder der Walze 4 überwiegt, wird dieses und damit das Schreibmittel zu Bewegungen in der einen oder der anderen Richtung gezwungen.
  • Die Walzen sind durch elektrische Ströme in solcher Weise magnetisierbar, daß denStrömen entsprechende Anziehungskräfte zwischen=dem zu diesem Zweck aus ferromagnetischem Material bestehenden Band- und den Walzen auftreten und die Reibungen und damit die Bewegung des Bandes beeinflussen. ' _ Das Ausführungsbeispiel einer gemäß dem Erfindungsgedänken wirksamen Wälze stellt- Abb.2 dar; welche .die Ansicht eines Schnittes wiedergibt. Es ist 5 ein aus magnetisierbarem Werkstoff bestehender Umdrehungskörper und 6 eine Spule, deren Enden an die Schleifringe l angeschlossen sind. Mit dem über die Schleifringe der Spule zuzuführenden Strom ist ein magnetischer Fluß durch .den Körper 5 verkettet, der auch das diesem anliegende Band 1 durchsetzt und an den Berührungsstellen zwischen Band und Körper 5 die angestrebten, die Reibung mitbestimmenden Anziehungskräfte bestimmt.
  • Die Steuerung der den Walzen zuzuführenden Ströme derart, daß das Band und das an ihm befestigte Schreibmittel jeweils so bewegt wird, daß es in eine durch die Stellung des Lichtzeigers vorgeschriebene Stellung gelangt, kann beispielsweise mit Mitteln bewirkt werden, die bereits in Abb.1 dargestellt- sind und deren wesentliche Bestandteile ein astabiler oder bistabiler Multivibrator, in Abb. 1 durch Umrahmung mit einer strichpunktierten Linie kenntlich gemacht, und zwei den Multivibrator steuernde lichtelektrische Organe (z. B. Germaniumphotodioden) sind. In Abb. 1 ist ein mit Flächentransistoren 8 arbeitender Multivibrator angedeutet. Grundsätzlich kann aber auch ein mit Elektronenröhren arbeitender Multivibrator Verwendung finden. Die Widerstände 6 des in der Abbildung gezeigten Multivibrators sind identisch mit .den für die Magnetisierung der Walzen 3 und 4 vorgesehenen Spulen. Die beiden den Multivibrator in an sich bekannter Weise steuernden lichtelektrischen Organe, beim Ausführungsbeispiel Germaniumphotodioden 9 und 10, sind eng nebeneinander am Band befestigt und werden vom Lichtzeiger angeleuchtet. Befindet sich das Band in einer Stellung, in welcher beide Photodioden vom Lichtzeiger etwa gleich stark beleuchtet werden, so arbeitet der Multivibrator derart, daß im Mittel in der Walze 3 .genauso starke magnetisierende Stromimpulse wirksam werden wie in der Walze 4. Die davon abhängigen, das Band in der einen bzw. in der anderen Richtung beschleunigenden Impulse sind dann gegeneinander ausgewogen, und das Band bleibt infolgedessen praktisch in Ruhe. Ändert der- Lichtzeiger seine Stellung, so beleuchtet er zunächst die eine der Photodioden stärker als die andere. Der Multivibrator liefert infolgedessen in die eine der Walzen stärkere Stromimpulse als in die andere, es überwiegen beschleunigende Impulse auf das Band, die bei entsprechender Schaltung so gerichtet sind, daß das Band der Bewegung des Lichtzeigers so lange nachzulaufen gezwungen ist, bis es eine der neuen Einstellung des Lichtzeigers entsprechende Stellung eingenommen hat.
  • Damit die Magnetisi.erung der Walzen auch durch die schnell aufeinanderfolgenden Stromimpulse eines mit großer Frequenz arbeitenden Multivibrators möglich ist, wird man bestrebt sein, Hystere'sisverluste und insbesondere Wirbelstromverluste beim Magnetisieren der Walzen 3 und 4 so klein wie möglich zu halten. Während man -den Hysteresisverlusten durch Wahl eines geeigneten Materials begegnen kann, wird man Wirbelstromverluste durch entsprechende, an sich bekannte konstruktive Maßnahmen, beispielsweise durch radial verlaufende Schlitze in demUmdrehungskörper 5, zu vermeiden bestrebt sein.
  • Das Band wird man so, wie es in Abb. 1 dargestellt ist, durch eine Zugfeder 11 oder durch andere Mittel spannen, ium es mit passendem Druck an den Walzen zum Anliegen zu bringen.
  • Es muß mit .der Möglichkeit gerechnet werden, daß unter gewissen Umständen, beispielsweise beim Inbetri.ebn,ehrnen:,der Einrichtung oder beim Auftreten vorübergehender Störungen, die Photodioden 9 und 10 sich außerhalb des Bereiches des Lichtzeigers befinden. Das hat zur Folge, daß, insbesondere wenn ein bistabiler Multivibrator verwendet wird, zufällig eine Bewegung des Bandes in einer Richtung bewirkt sein kann,, daß die mit ihm verbundenen Photodioden sich noch weiter vom Lichtzeiger entfernen. Damit die Einrichtung in einem solchen Fall automatisch in den normalen Betriebszustand gelangt, sind die ortsfesten Kontakte 12 und 13 und die mit dem Band verbundenen Kontakte 14 vorgesehen, welche in der aus Abb. 1 ersichtlichen Weise mit dem Multivibrator über Widerstände verbunden sind. Schluß zwischen dem ortsfesten Kontakt 12 bzw. 13 und .dem bandfesten Kontakt 14 bewirkt eine solche Beeinflussung des Multivibrators, daß er die Magnetisierung der Walze 3 bzw. 4 bewirkt, wodurch das Band jeweils in eine solche Laufrichtung gezwungen wird, daß sich der Lichtzeiger und .die mit dem Band verbundenen Photodioden begegnen müssen. Vom Eintreten der Begegnung an wird die Steuerung des Multivibrators wieder von den Photodioden übernommen, und der normale Betriebszustand .der Einrichtung ist wiederhergestellt.
  • Die Einrichtung ist zu verbessern durch Verwendung eines in der Querrichtung permanentvormagnetisierten Bandes, - wie erläuternd bemerkt sei - eines Bandes;. dessen eine Kante ständig nordmagnetisch, dessen andere Kante ständig südmagnetisch ist, und durch elektrische Mittel, welche bewirken, daß jeweils die die Walzen magnetisierenden Ströme nicht ein-und ausgeschaltet werden, sondern statt dessen ihre Richtung wechseln. Man kann dadurch erreichen, daß in entsprechenden Betriebsphasen zwischen der einen Walze und dem Band verstärkte, die Reibung vergrößernde Anziehungskräfte, zwischen der anderen Walze und dem Band dagegen abstoßende Kräfte, welche die Reibung des Bandes an der Walze möglicherweise ganz zum Verschwinden bringen, auftreten.
  • Weiterhin kann die Einrichtung dadurch verbessert werden, daß entweder das Band oder die Walzen mit einer aus unmagnetischem Werkstoff bestehenden dünnen Schicht, z. B. einer Folie aus organischem Kunststoff, belegt werden, welche gute Gleiteigenschaften gegen Metall aufweist und den Verschleiß, der bei der trockenen Reibung von Metall gegen Metall auftreten kann, herabsetzt.
  • Die beschriebene Einrichtung soll in Verbindung mit irgendwelchen Lichtzeigerinstrumenten Verwendung finden und gewissermaßen an die Stelle der Skala treten, welche sonst zur objektiven Beobachtung der durch die Stellung des Lichtzeigers dargestellten Meßwerte üblich ist. Es ist dabei an alle möglichen Arten von Lichtzeigerinstrumenten gedacht, insbesondere jedoch an solche, welche der Messung von sich mitunter schnell ändernden Größen dienen, z. B. .geophysikalischen. Instrumenten wie Seismometern, Magnetometern od. d,-l. In diesen Fällen soll die Einrichtung dem Wunsch entsprechen, noch Schwingungen bis zu etwa 20 Hz sofort sichtbar registrieren zu können.
  • Das in Abb. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel ist eine Einrichtung, in welcher sowohl die photoelektrischen Organe als auch das Schreibmittel unmittelbar am Band befestigt sind. Ihre geradlinige Führung ist nur gewährleistet, wenn das Band beispielsweise durch die Feder 11 hinreichend straff vorgespannt ist. Da jedoch erhöhte Vorspannung des Bandes das Entstehen von Reibungswärme und Verschleiß begünstigt, ist es .günstig, die Geradführung der photoelektrischen Organe und des Schreibmittels anderen Organen, z. B. Gleitschienen, zu überlassen, so daß dem Band nur die Aufgabe zufällt, die Bewegungen der photoelektrischen Organe und des Schreibmittels zu lenken.
  • Im folgenden sei noch auf andere Möglichkeiten zur Verwirklichung des Erfindungsgedankens, der in der Anwendung elektromagnetisch oder elektrodynamisch erzeugter Kräfte zur Beeinflussung der Reibung zwischen dem Band oder einem ihm gleichwertigen Organ und den Walzen besteht, hingewiesen.
  • So kann man beispielsweise - anstatt die Walzen magnetisch zu erregen - das Band dem magnetisierenden Einfluß passender Einrichtungen, z. B. ruhender Spulen, mit deren Windungen der magnetisierende Einfluß verkettet ist oder an denen er vorübergeführt wird, aussetzen und dadurch in dem Band einen magnetischen Fluß erzeugen, welcher der Längsrichtung des Bandes folgt. In diesem Fall wären Walzen aus ferromagnetischem Material zu wählen, damit sich der magnetische Fluß des Bandes in die Walzen fortsetzen kann.
  • Eine mittelbare Beeinflussung der Reibung zwischen dem Band und den Walzen kann bewirkt werden, indem besondere Rollen, welche das Band gegen die Walzen pressen, vorgesehen werden und indem der Druck, mit dem diese Rollen das Band gegen die Walzen pressen, durch an den Verstärker angeschlossene elektromagnetische oder elektrodynamische Kraftgeber erzeugt wird. Insbesondere die Verwendung elektrodynamischer Kraftgeber, beispielsweise in Gestalt von Tauchspulsystemen, ist vorteilhaft, da solche Systeme dann, wenn ein gesteuerter, insbesondere astabiler Multivibrator oder Verstärker verwendet wird, auch bei hohen Arbeitsfrequenzen des Multivibrators einen nur kleinen induktiven Widerstand haben und daher schnell ansprechen.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Registrierung von durch die Stellung eines Lichtzeigers dargestellten Meßgrößen, in welcher das Schreibmittel mit einem über zwei zu gegenläufiger Drehung ständig angetriebene Walzen geführten Band gekoppelt ist und in welcher durch photoelektrisch nach Maßgabe der Stellung des Lichtzeigers zu steuernde Reibungskräfte zwischen dem Band und der einen oder der anderen Walze das Band zu Einstellungen in der einen oder der anderen Richtung veranlaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Reibungskräfte unmittelbar oder mittelbar durch elektromagnetisch oder elektrodynamisch erzeugte, das Band (1) gegen die Walzen (3, 4) ziehende oder drückende Kräfte bewirkt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mit dem Band (1) gekoppelte, der Beleuchtung durch den Lichtzeiger ausgesetzte photoelektrische Organe (9, 10) und einen an diese angeschlossenen Verstärker als Stromquelle für die die Druckkräfte zwischen dem Band (1) und den Walzen (3, 4) erzeugenden elektromagnetischen oder elektrodynamischen Systeme.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (3, 4) selbst als elektromagnetische Systeme ausgebildet sind, derart, daß sie bei Erregung Anziehungskräfte auf ein aus ferromagnetischem Werkstoff bestehendes Band (1) ausüben.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Querrichtung permanentvormagnetisiertes Band (1) in Verbindung mit Walzen (3, 4) verwendet wird, welche so magnetisiert werden, daß zwischen dem Band (1) und den Walzen sowohl anziehende als auch abstoßende, der angestrebten Bewegung des Bandes entsprechende Kräfte auftreten.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß steuerbare, das Band (1) magnetisierende Einrichtungen vorgesehen und die Walzen (3,4) ferromagnetisch ausgebildet sind.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Rollen vorgesehen sind, welche durch die Kräfte elektromagnetischer oder elektrodynamischer Systeme das Band gegen die Walzen drücken.
  7. 7. Einrichtung nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker ein durch die photoelektrischen Organe (9, 10) gesteuerter astabiler oder bistabiler Multivibrator ist. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Transistoren (8) ausgerüsteter Multivibrator verwendet wird.
  9. 9. Einrichtung nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß als photoelektrische Organe (9, 10) Germaniumphotodioden verwendet werden.
  10. 10. Einrichtung nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte (12, 13, 14) vorgesehen sind, welche in den Endlagen des Bandes (1) wirksam werden und den Verstärker so beeinflussen, daß das Band aus Endlagen verstellt wird.
  11. 11. Einrichtung nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß gesonderte Geradführungen, z. B. Gleitschienen, für das Schreibmittel und die photoelektrischen Organe vorgesehen sind und daß das Band (1) nur als Antriebsmittel für die Bewegungen des Schreibmittels und der photoelektrischen Organe dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 454 198.
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Cited By (4)

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DE454198C (de) * 1919-03-02 1928-01-05 Frederik Alfred Johnsen Dipl I Elektrisch gesteuerte Arbeitsvorrichtung zur unmittelbaren Ausloesung oder Beeinflussung mechanischer Kraefte

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